[0001] Die Anmeldung betrifft eine Sicherungsvorrichtung für eine Heizvorrichtung für Fluide,
wobei die Heizvorrichtung ein Heizelement und ein Wärmeüberiragungselement aufweist,
das zum Übertragen der von dem Heizelement erzeugten Wärme an das Fluid mit dem Heizelement
und dem Fluid in wärmeleitender Verbindung steht, mit einer Schmelzsicherung, die
den Heizkreis des Heizelements unterbricht, wenn das Wärmeüberiragungselement keine
thermische Energie mehr in das Fluid übertragen kann. Die Anmeldung betrifft weiterhin
eine Heizvorrichtung und einen Durchlauferhitzer mit einer Heizvorrichtung der vorgenannten
Art.
[0002] Heizvorrichtungen und Durchlauferhitzer der genannten Art werden beispielsweise in
Geschirrspülmaschinen oder Waschmaschinen eingesetzt. Zur Erwärmung des Fluids werden
heute überwiegend auf Rohrheizkörpern basierende Heizvorrichtungen verwendet. Rohrheizkörper
bestehen üblicherweise aus einem Widerstandsdraht, der mittig in einem Edelstahlrohr
angeordnet ist, so dass keine Spannungsdurchschläge auf dieses möglich sind. Zur genauen
Fixierung des Widerstandsdrahtes in der Mitte des Rohres und zur Verbesserung der
Isolation wird der Raum zwischen dem Widerstandsdraht und dem Edelstahlrohr mit einem
isolationsfesten Material, in der Regel einem Magnesiumoxid-Pulver, ausgefüllt.
[0003] Der Einsatz von Rohrheizkörpern kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. So kann
dieser beispielsweise in einem von dem Fluid durchströmten Durchlauferhitzer, im Fluidstrom
liegend, angeordnet sein. Der Rohrheizkörper kann auch auf einem von dem Fluid durchströmten
Fluidführungsrohr, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Wärmeübeitragungselements,
angeordnet sein. Eine weitere einfache Variante sieht vor, den Rohrheizkörper im Inneren
eines Behälters liegend von dem Fluid umspülen zu lassen.
[0004] Allen beschriebenen Varianten ist gemeinsam, dass die Heizvorrichtung aufgrund der
Bauart des Rohrheizkörpers eine gewisse Trägheit aufweist. Aufgrund geringer erzielbarer
Flächenleistungen des Rohrheizkörpers resultieren hieraus große Bauteilabmessungen.
Probleme ergeben sich ebenfalls häufig bei der Kontaktierung des Rohrheizkörpers und
weiterer dazugehöriger Komponenten wie z.B. einem Schaltelement, das ein Tiockenlaufen
der Heizvorrichtung bzw. des Durchlauferhitzers verhindern soll.
[0005] Ein derartiger Durchlauferhitzer mit einem aufwendigen Dichtungssystem und einer
integrierten Überwachungseinheit in Form eines Mikroschalters zum Schutz vor einem
Trockenlaufen kann beispielsweise der
DE 36 26 955 C2 entnommen weiden.
[0006] Zur mechanischen Absicherung der Heizvorrichtungen werden üblicherweise Schmelzsicherungen
verwendet. Diese werden durch thermischen Energieeintrag zum Schmelzen gebracht und
unterbrechen damit den Heizkreis, wodurch die Heizvorrichtung von der Spannung abgetrennt
wird.
[0007] Aus der
DE 199 34 319 A1 ist eine Heizvorrichtung für Fluide mit zumindest einem Heizelement bekannt, die
ein Wärmeübertragungselement aufweist, das zum Übertragen der von dem Heizelement
erzeugten Wärme an das Fluid mit dem Heizelement und dem Fluid in wärmeleitender Verbindung
steht. Bei der dort beschriebenen Heizvorrichtung handelt es sich um ein Fluidführungsrohr,
auf dessen Außenseite das Heizelement aufgebracht ist. Zur Überwachung des Heizelementes
der Heizvorrichtung als auch des zu erhitzenden Fluids ist eine Temperaturüberwachungseinrichtung
in Form eines NTC-Widerstands vorgesehen, die mit einer Steuereinrichtung zur Steuerung
des Heizelements verbunden ist. Daneben ist zusätzlich eine Überlastsicherung in Form
einer Schmelzsicherung offenbart, die das Heizelement bei Trockengang abschaltet.
[0008] Der Nachteil solcher Schmelzsicherungen besteht darin, dass die Ansprechzeit der
Schmelzsicherung sehr lange ist. Dies kann darauf zurückgeführt werden, dass die Wärmekapazitäten
der verwendeten Heizungen, z.B. eines Rohrheizkörpers, sehr hoch sind und damit das
Ansprechverhalten der Heizvorrichtung sehr träge ist. Im Falle des unerwünschten Trockengangs
bedeutet dies, dass die Heizvorrichtung, genauer das Heizelement, länger betrieben
weiden kann, ohne dass dieses beschädigt wird. Aufgrund dieses langen Zeitraumes heizt
sich die Schmelzsicherung auf, schmilzt, um damit den Heizkreis zu unterbrechen. Ob
die in der
DE 199 34 319 A1 beschriebene Heizvorrichtung, bei dem das Heizelement Rohrheizkörper oder als elektrische
Widerstandsheizung ausgeführt ist, einen Schutz der selben bezwecken kann, erscheint
fraglich.
[0009] Weiter offenbart die
DE 199 46 826 A1 eine Sicherungsvorrichtung für einen Stromkreis in Kraftfahrzeugen mit einer Schmelzsicherung
und einer thermischen Fremdheizung, die mit der Schmelzsicherung in thermischer Verbindung
steht und dieser eine begrenzte Wärmemenge zuführt, um diese im Fall eines zu hohen
Nennstroms zum Auslösen zu bringen. Hierdurch kann, verglichen mit einer einzelnen
Schmelzsicherung, eine schnellere Unterbrechung des Stromkreises erfolgen.
[0010] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Sicherungsvorrichtung für
eine Heizvorrichtung für Fluide bereitzustellen, die in der Lage ist, eine Heizvorrichtung
mit geringer Wärmekapazität, wie z.B. einer elektrischen Widerstandsheizung in Form
eines Dickschichtelements, welche ein schnelles Ansprechverhalten aufweisen, auf einfache
und kostengünstige Weise zuverlässig zu schützen. Es ist weiter eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Heizvorrichtung und einen Druchlauferhitzer anzugeben, die bei einem
Trockengang wirksam geschützt sind.
[0011] Diese Aufgaben werden durch eine Sicherungsvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches
1, durch eine Heizvorrichtung für Fluide mit den Merkmalen des Patentanspruches 11
sowie durch einen Durchlauferhitzer mit den Merkmalen des Patentanspruches 13 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich jeweils aus den abhängigen Patentansprüchen.
[0012] Erfindungsgemäß weist die Sicherungsvorrichtung neben der Schmelzsicherung eine weitere
thermische Heizeinrichtung auf, die mit der Schmelzsicherung in thermischer Verbindung
steht und der Schmelzsicherung zusätzlich eine begrenzte Wärmemenge zuführt, um den
Auslösevorgang der Schmelzsicherung zu beschleunigen.
[0013] Wie bei konventionellen Schmelzsicherungen wird bei der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung
die Schmelzsicherung durch thermischen Energieeintrag ausgelöst, d.h. der Heizkreis
aufgetrennt. Das Auftrennen des Heizkreises würde, wie bei der in der
DE 199 34 319 A1 beschriebenen Anordnung, zwar auch dann erfolgen, wenn keine thermische Heizeinrichtung
vorgesehen wäre. Die Zeitdauer bis zum Auslösen der Schmelzsicherung wäre dabei jedoch
möglicherweise so lange, dass eine in Form einer elektrischen Widerstandsheizung realisierte
Heizvorrichtung, die lediglich eine geringe Wärmekapazität aufweist, zerstört würde.
Bei der Zerstörung der Heizvorrichtung wäre dann eine Masseschluss denkbar, wodurch
z.B. im Haushalt übliche Fehlerstromschalter ausgelöst weiden würden. Das Vorsehen
der thermischen Heizeinrichtung sagt nun dafür, dass die Schmelzsicherung vor der
Zerstörung der Heizung und dem Ansprechen der oben erwähnten Fehlerstromschalter im
Haushalt auslöst. Die Verkürzung der Zeitdauer lässt sich durch das Vasehen der zusätzlichen
Heizeinrichtung realisieren.
[0014] Die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung reagiert ausschließlich auf die von der
Heizeinrichtung, genauer dem Heizelement, abgegebenen Wärme. Insbesondere wird die
von der thermischen Heizeinrichtung erzeugte Wärmemenge der Schmelzsicherung auch
im Normalbetrieb zugeführt, wobei die im normalen Betrieb zugeführte Wärmemenge geringer
als die zur Auslösung der Schmelzsicherung benötigte Energie ist. Die thermische Heizeinrichtung
wird dabei nicht, wie dies bei der
DE 199 46 826 A1 der Fall ist, aufgrund eines Steuersignals, das einen Strom in dem Heizkreis detektiert,
ausgelöst, sondern aufgrund der in dem Heizelement entstehenden Wärme. Auf eine Auswerte-
und Steuerlogik verzichtet die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung vollständig.
Die Erfassung des Nennstroms der Heizvorrichtung, insbesondere des Heizelementes,
würde sich aufgrund der sehr hohen, notwendigen Ströme auch nur mit erheblichem Aufwand
bewerkstelligen lassen.
[0015] Um eine möglichst einfache und kostengünstige Anordnung zu erhalten, wird bei der
erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung auf eine elektronische Überwachung verzichtet.
Um dennoch ein zuverlässiges und schnelles Auslösen der Sicherungsvorrichtung sicherzustellen,
ist vorgesehen, die thermische Heizeinrichtung auch im normalen Betrieb der Heizvorrichtung
bereits zu betreiben. Dies lässt sich besonders einfach dadurch bewerkstelligen, dass
die thermische Heizeinrichtung durch das Heizelement gebildet ist. Bevorzugt ist es,
wenn das Heizelement eine Anzahl an Heizabschnitten aufweist und die thermische Heizeinrichtung
durch zumindest einen der Heizabschnitte gebildet ist.
[0016] Die von der thermischen Heizeinrichtung der Schmelzsicherung zugeführte Wärmemenge
hängt damit im wesentlichen davon ab, wie viel über das von der Heizeinrichtung erhitzte
Fluid abgeführt wird. Die thermische Heizeinrichtung erzeugt damit sowohl im normalen
Betrieb als auch in einem Fehlerfall grundsätzlich die gleiche Wärmemenge. Die Aufteilung,
welchen Elementen (dies sind einerseits die Schmelzsicherung und andererseits das
zu erhitzende Fluid) wie viel an Wärmemenge zugeführt wird, bestimmt sich damit im
wesentlichen ausschließlich durch das Fluid. Im normalen Betrieb wird der größte Teil
der von dem thermischen Heizeinrichtung erzeugten Wärmemenge über das Fluid abgeführt.
Ist dieses nicht mehr vorhanden, d.h. wird die Heizvorrichtung im Trockengang betrieben,
kann die Wärmemenge nicht mehr abgeführt werden, wodurch die thermische Heizeinrichtung
die Schmelzsicherung sehr schnell erhitzt und den Heizkreis zuverlässig auftrennt.
[0017] Bevorzugt ist die Schmelzsicherung auf dem Wärmeübertragungselement der Heizvorrichtung
in einem Bereich angeordnet, in dem die Heizabschnitte die kleinsten Radien aufweisen.
In diesen Bereichen ist die Stromkonzentration am größten, wodurch eine lokale Überhitzung
am schnellsten auftritt. Die Geschwindigkeit, mit der die Schmelzsicherung auslöst,
kann also auch dadurch eingestellt weiden, in welchem Bereich der Heizvorrichtung
diese angeordnet wird.
[0018] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Schmelzvorrichtung in den Heizkreis
des Heizelementes gelötet, wobei durch die dabei gebildeten Kontaktstellen eine elektrische
und mechanische Halterung der Schmelzsicherung erfolgt und wobei die Unterbrechung
des Heizkreises im Bereich der zumindest einen Kontaktstelle erfolgt. Das Auftrennen
des Heizkreises kann durch Schmelzen lediglich einer Kontaktstelle erfolgen. Bevorzugt
ist es, wenn beide Kontaktstellen beim Schmelzen in etwa gleichzeitig aufgetrennt
werden.
[0019] Zweckmäßigerweise ist die Schmelzsicherung in Einbaulage relativ zu dem Heizelement
und der Wärmeübertragungseinheit derart angeordnet, dass das Auftrennen der Lotverbindung
mit Unterstützung der auf die Schmelzsicherung einwirkenden Schwerkraft erfolgt. Das
Auslösen der Schmelzsicherung wird einerseits durch die sehr hohe Erwärmung der Heizvorrichtung,
insbesondere des Heizelementes im Bereich der Schmelzsicherung bewirkt, da durch die
Eigenerwärmung der Schmelzsicherung sich das Lot an den Kontaktstellen der Schmelzsicherung
verflüssigt. Aufgrund der Einbauposition nach unten übersteigt die Gewichtskraft der
Schmelzsicherung die Haltekraft des Lotes, wodurch die Schmelzsicherung irreversibel
nach unten abfällt. Damit ist der Heizkreis zuverlässig unterbrochen.
[0020] In einer weiteren Ausgestaltung weist das Heizelement einen Widerstand mit positiver
Temperaturkennlinie auf. Das Heizelement hat damit eine PTC-Charakteristik. Dies bedeutet,
dass bis zu einem gewissen Maße eine Überhitzung begrenzt wird, falls ein Trockengang
nicht zu vermeiden war.
[0021] Das Heizelement ist bevorzugt durch eine elektrische Widerstandsheizung, insbesondere
eine Dickschichtheizung, gebildet. Bei diesen können aufgrund der geringen Wärmekapazität
träge Schmelzsicherungen nicht verwendet werden, da der Zeitraum bis zum Ansprechen
oder Auslösen der Schmelzsicherung zu lang ist und die Heizvorrichtung, genauer das
Heizelement, aufgrund zu hoher thermischer Belastung zerstört werden winde.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung kann eine elektronisch arbeitende Temperaturiiberwachungseinrichtung
vorgesehen sein, die in Abhängigkeit der Temperatur des Fluids die Energiezufuhr durch
das Heizelement regelt. Die elektronisch arbeitende Temperaturüberwachungseinrichtung
kann beispielsweise in Form eines NTC-Widerstandes ausgebildet sein, dessen Widerstandswert
in Abhängigkeit der Temperatur erfasst und zur Steuerung bzw. Regelung der Heizeinrichtung
verwendet wird. Die Temperaturüberwachungseinrichtung stellt eine eigenständig arbeitende
Sicherung dar, die üblicherweise auch einen Trockengang der Heizvorrichtung erkennen
sollte und demgemäss das Heizelement abschalten sollte. Für den Fall, dass die Heizvorrichtung
einen Defekt aufweist und dies nicht erkennt, ist die Schmelzsicherung in Verbindung
mit der thermischen Heizeinrichtung ein letztendlicher, zuverlässiger und einfacher
Schutz für die Heizvorrichtung.
[0023] Es ist dabei vorgesehen, dass die Temperaturüberwachungseinrichtung und die Schmelzsicherung
hinsichtlich ihrer überwachenden Funktion keine gegenseitige Wechselwirkung oder Beeinflussung
aufweisen. Dies bedeutet mit anderen Waten, das von der elektronischen Temperaturiiberwachungseinrichtung
gewonnene Ergebnis wird nicht dazu verwendet, die Schmelzsicherung bzw. die thermische
Heizeinrichtung anzusteuern und ein Auslösen der Schmelzsicherung zu verursachen.
[0024] Die erfindungsgemäße Heizvorrichtung für Fluide zum Einbau in einen Durchlauferhitzer
weist zumindest ein als elektrische Widerstandsheizung ausgeführtes Heizelement und
mindestens ein Wärmeübeitragungselement auf, das zum Übertragen der von dem Heizelement
erzeugten Wärme an das Fluid mit dem Heizelement und dem Fluid in wärmeleitender Verbindung
steht, wobei eine erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung vorgesehen ist. Damit sind
die gleichen Vorteile verbunden, wie sie vorstehend im Zusammenhang mit der Sicherungsvorrichtung
erläutert worden sind.
[0025] Gleiches gilt auch für einen erfindungsgemäßen Durchlauferhitzer mit einer vorstehenden
Heizvorrichtung und einem mit dieser formschlüssig druck- und temperaturfest verbundenen
Formteil zur Bildung eines Fluidraums, wobei das Formteil zumindest eine Einlassöffnung
und zumindest eine Auslassöffnung aufweist.
[0026] Sofern ein Temperatuiüberwachungselement vorgesehen ist, ist des bevorzugt, wenn
dies auf dem Wärmeübeitragungselement der Heizvorrichtung in einem Bereich angeordnet
ist, der nahe der Einlassöffnung in diesem Formteil gelegen ist. Hierdurch ist es
auf besonders einfache Weise möglich, die Fluidtemperatur des dem Durchlauferhitzer
zuströmenden Fluids präzise zu erfassen und einen Trockengang schnell zu erkennen.
[0027] Nachstehend werden weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sowie Ausführungsbeispiele
der erfindungsgemäßen Heizvorrichtung sowie des erfindungsgemäßen Dunhlauferhitzers
beschrieben. Hierbei zeigen:
[0028] Figur 1 eine Draufsicht auf die Außenfläche einer erfindungsgemäßen Heizvorrichtung,
[0029] Figur 2 einen Schnitt durch die Heizvorrichtung aus Figur 1 längs der Linie A-A,
[0030] Figur 3 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Heizvorrichtung, wobei diese in
ihrer späteren Einbaulage, mit der Außenfläche nach unten, dargestellt ist,
[0031] Figur 4 eine Detailansicht des in Figur 2 gestrichelt umrandeten Randes der Heizvorrichtung,
[0032] Figur 5 eine Perspektivansicht eines erfindungsgemäßen aus einer Heizvorrichtung
und einem Formteil zusammengesetzten Durchlauferhitzers,
[0033] Figur 6 eine perspektivische Ansicht einer Heizvorrichtung und einer in deren Heizkreis
liegenden erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung, und
[0034] Figur 7 eine vergrößerte Ansicht der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung aus
Figur 6.
[0035] Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4 wird nachfolgend eine Heizvorrichtung beschrieben,
in der die erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung zur Anwendung gelangt.
[0036] Figur 1 zeigt eine Heizvorrichtung 1 in einer Draufsicht auf deren Außenfläche 14.
Die Heizvorrichtung 1 weist eine im wesentlichen kreisförmige Gestalt auf. Auf einem
Zentralbereich 4 eines Wärmeübetragungselementes 3, z.B. aus einem rostfreien Stahl,
ist ein Heizelement 2 angeordnet. Das Wärmeübertragungselement ist aus einem Metall,
beispielsweise einem rostfreien Stahl gefertigt, welches in lateraler Richtung eine
schlechte Wärmeleitfähigkeit aufweist. Senkrecht dazu, d.h. in einer Ebene senkrecht
zur Zeichenebene, weist das Wärmeübemagungselement hingegen eine gute Wärmeleitfähigkeit
auf, so dass eine effektive Übertragung der von dem Heizelement erzeugten Energie
an das Fluid sichergestellt ist. Das Heizelement 2 besteht beispielhaft aus insgesamt
sieben kreisförmigen konzentrischen Kreissegmenten, die jeweils einen Heizabschnitt
5 bilden. Die Heizabschnitte 5 sind derart zueinander angeordnet, dass benachbarte
Enden der Kreissegmente über eine kurze Leiterbahn 7 elektrisch miteinander in Verbindung
gebracht sind. Der in diesem Fall einzige Heizkreis erstreckt sich damit von einem
Anschlussende 11 über den äußersten konzentrischen Ring und jeden der weiteren konzentrischen
Ringe bis zu einem weiteren Anschlussende 12.
[0037] Das Heizelement 2 der vorliegenden Heizvorrichtung 1 weist einen einzigen Heizkreis
auf. Mit anderen Waten sind sämtliche Heizabschnitte 5 des Heizelementes 2 seriell
miteinander durch entsprechende Leiterbahnabschnitte 7 verbunden. Bestandteil dieses
Heizkreises ist auch eine Schmelzsicherung 10, die Teil der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung
ist und die sich im wesentlichen im Zentrum des Zentralbereiches 4 befindet, in dem
die Heizsegmente 5 die geringsten Radien aufweisen.
[0038] Die Figuren 2 und 3 zeigen die Heizvorrichtung 1 in ihrer späteren Einbaulage, z.B.
in einer Geschinspülmaschine oder einer Waschmaschine. Die Einbaulage ist derart definiert,
dass die Außenfläche 14, auf der sich das Heizelement 2, die Schmelzsicherung 10,
ein weiteres und später beschriebenes Temperaturüberwachungselement 8 sowie die Kontaktieivorrichtung
9 befinden, nach unten gewandt sind. Die Innenfläche 13, die in Kontakt mit dem Fluid
gerät, ist hingegen nach oben angeordnet.
[0039] Die Schmelzsicherung 10 soll im Falle eines Trockengehens der Heizvorrichtung eine
Beschädigung des Heizelementes 2 verhindern, indem Anschlussenden 26 der Schmelzsicherung
10 an Kontaktstellen 28, die mit der Leiterbahn 7 des Heizkreises über ein Lot verbunden
sind, schmelzen. Durch die kleinen Radien der Heizsegmente entstehen in diesem Bereich
Stromkonzentrationen, die das Auslösen der Schmelzsicherung begünstigen. Aufgrund
seiner Einbaulage kann das Auftrennen der Kontaktstellen 28 im Falle eines Schmelzen
des Lotes durch die Schwerkraft unterstützt werden.
[0040] Figur 6 zeigt eine perspektivische Ansicht der Heizvorrichtung 1 und einer in deren
Heizkreis liegenden erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung. Figur 7 zeigt eine vergrößerte
Ansicht der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung aus Figur 6. Diese besteht aus
der bereits erwähnten Schmelzsicherung 10 und einer Heizeinrichtung 27. Die Heizeinrichtung
27 ist durch einen Heizabschnitt 5 des Heizelementes 2 gebildet, der über einen Leiterzug
29 mit einer Kontaktstelle 28 der Schmelzsicherung 10 elektrisch verbunden ist. Die
andere Kontaktstelle 28 der Schmelzsicherung 10 ist über einen Leiterzug 30 mit einem
anderen Heizabschnitt 5 des Heizelementes 2 elektrisch verbunden. An den Kontaktstellen
28 besteht eine Lotverbindung zwischen der Schmelzsicherung 10 und jeweiligen Leiterzügen
29 und 30. Im Falle eines Trockenganges schmelzen die Lotverbindungen an den Kontaktstellen
28 auf, um dadurch ein Ablösen der Schmelzsicherung 10 von dem Wärmeübertagungselement
zu bewirken. Bei den Darstellungen der Figuren 6 und 7 ist zu berücksichtigen, dass
diese der besseren Anschaulichkeit halber nicht die tatsächliche Einbaulage zeigt.
Die tatsächliche Einbaulage ist in den Querschnittsdarstellungen der Figuren 2 und
3 wiedergegeben. Das Ablösen der Schmelzsicherung 10 von dem Wärmeübertragungselement
3 wird deshalb durch die Schwerkraft unterstützt. Die thermische Heizeinrichtung 27,
die Teil des Heizelementes 2 ist, begünstigt das schnelle Erwärmen der Schmelzsicherung.
Da diese aus einem gut wärmeleitenden Material, z.B. einem Metall, besteht, breitet
sich die durch die thermische Heizeinrichtung 27 eingebrachte Wärmemenge entlang der
Anschlussenden 26 hin zu den Kontaktstellen 28 aus, um das Schmelzen des Lotes zu
bewirken.
[0041] Aus den Figuren 6 und 7 geht gut hervor, dass die thermische Heizeinrichtung 27 kein
separates Bauteil ist, das einer besonderen Ansteuerung, z.B. mittels eines Steuersignals
bedarf. Vielmehr ist die thermische Heizeinrichtung Bestandteil des Heizelementes
2, wodurch auch im normalen Betrieb (d.h. es liegt kein Trockengang vor) eine Wärmemenge
an die Schmelzsicherung 10 abgegeben wird, die jedoch nicht ausreichend ist, das Lot
an den Kontaktstellen 28 zu schmelzen. Dies liegt daran, dass die von der thermischen
Heizeinrichtung erzeugte Wärmemenge im wesentlichen durch das auf der Innenseite 13
umspülende Fluid abtransportiert wird. Sobald dieser Abtransport jedoch ins Stocken
gerät, wird die in die Schmelzsicherung eingetragene Wärmemenge erhöht, was zum Auslösen
führt.
[0042] Aus der Figur 6 ist gut ersichtlich, dass die Sicherungsvorrichtung im Zentrum des
Zentralbereichs 4 angeordnet ist. Da die Heizabschnitte 5 in Form von konzentrischen
Kreissegmenten ausgebildet sind, ist die Sicherungsvorrichtung in einem Bereich angeordnet,
in dem die Heizabschnitte die kleinsten Radien aufweisen. An diesen Stellen ist die
Stromkonzentration am höchsten, so dass bei einem Trockengang an diesen Stellen die
Gefahr einer Beschädigung der Heizung auch am größten ist.
[0043] Es ist natürlich nicht notwendig, die Sicherungsvorrichtung prinzipiell im Zentrum
der Heizvorrichtung anzuordnen. Die Wahl des geeigneten Ortes hängt im wesentlichen
von der Ausgestaltung des Heizelementes ab. Aufgrund des oben Gesagten ist es bevorzugt,
die Sicherungsvorrichtung, d.h. die Schmelzsicherung und die thermische Heizeinrichtung
in dem Bereich anzuordnen, in dem die Heizabschnitte die kleinsten Radien aufweisen.
[0044] Mit der beschriebenen Sicherungsvorrichtung wird auf besonders einfache Weise eine
von der elektronischen Steuerung und insbesondere eine von der zusätzlich vorgesehenen
elektronisch arbeitenden Temperatulüberwachungseinrichtung unabhängige thermisch-mechanische
Sicherungsvorrichtung bereitgestellt. Die Ansprechzeit der Sicherungsvorrichtung ist
kleiner als die Zeit, die zur Zerstörung der Heizvorrichtung bzw. des Heizelements
notwendig ist. Insbesondere löst die Sicherungsvorrichtung aus, bevor ein Fehlerschutzschalter
in einem Haus auslöst.
[0045] Während das Heizelement, d.h. die als elektrische Widerstandsheizung ausgebildeten
Heizabschnitte einen positiven Temperaturkoeffizienten aufweisen, ist in einem Montagebereich
6 ein Temperaturüberwachungselement 8 mit einem negativen Temperaturkoeffizienten
vorgesehen. Die Temperaturüberwachungseinrichtung 8, die beispielsweise als NTC-Widerstand
ausgebildet ist, erfasst aufgrund der Eigenschaften des Wärmeübertragungselementes
3 lediglich die Temperatur des die Innenfläche 13 umspülenden Fluids, jedoch nicht
die von dem Heizelement 2 erzeugte Wärme. Die Temperaturüberwachungseinrichtung 8
ist somit von dem Heizelement entkoppelt.
[0046] Trotz der thermischen Entkoppelung der Temperaturüberwachungseinrichtung von dem
Heizelement kann auf das Verhalten des Heizelementes geschlossen werden, indem die
die Innenseite des Wärmeübetragungselementes umspülende Fluidtemperatur erfasst und
ausgewertet wird. Die Verwendung eines NTC-Widertands als Temperaturüberwachungseinrichtung
weist den Vorteil auf, dass die Auswertung des gelieferten Signals, verglichen mit
einem PTC-Widerstand sehr viel einfacher möglich ist. Ein PTC-Widerstand benötigt
im Gegensatz zu einem NTC-Widerstand nämlich starke Temperaturgradienten, um eine
ausreichende Änderung des Widerstandes detektieren zu können.
[0047] Die Temperaturüberwachungseiiuichtung 8 und die Sicherungsvorrichtung bilden sich
ergänzende, jedoch nicht gegenseitig beeinflussende, Überwachungssysteme.
[0048] In dem Montagebereich 6, der durch das Heizelement 2 in dem Zentralbereich 3 des
Wärmeübemagungselementes 3 ausgespart ist, ist auch eine Kontaktiervorrichtung 9 angeordnet.
Mit der Kontaktiervorrichtung 9 sind die Anschlussenden 11 und 12 des Heizelementes
2 über jeweilige Leiterbahnen 24 und 25 elektrisch verbunden. Die Kontaktiervorrichtung
9 weist in ihrem Inneren entsprechende Kontaktzungen auf, über die sie mit einem entsprechend
ausgebildeten Stecker mechanisch und elektrisch verbunden werden kann. Über die Kontaktiervorrichtung
9 wird dem Heizelement 9 die notwendige Spannung und der notwendige Strom zugeführt.
[0049] Die Temperatmüberwachungseinrichtung ist in unmittelbarer Nähe der Kontaktiereinrichtung
9 angeordnet und mit dieser elektrisch verbunden. Damit können über die Kontaktiereinrichtung
sämtliche in der Heizvorrichtung vorgesehenen elektrischen Verbraucher über einen
einzigen Steckkontakt kontaktiert werden.
[0050] Aus der Querschnittsdarstellung der Figur 2, die einen Schnitt entlang der Linie
A-A aus Figur 1 zeigt, und der Seitenansicht der Figur 3 wird das Design der Wärmeübertragungseinrichtung
3 besser deutlich. Der Zentralbereich 4 wird von einem umlaufenden Rand 15 umgeben.
Der Rand 15 wird durch eine Wandung 17, die sich von dem Zentralbereich 4 in einem
Winkel nach oben erstreckt, und einer Kanalwand 18, die von dem Rand 15 nach unten
verläuft, gebildet. Die Kanalwand 18 ist Teil eines Kanals 16, der weiter eine äußere
Kanalwand 19 und einen Kanalboden 22 aufweist. Der Kanal 16, der den Zentralbereich
außerhalb des Rands 15 umläuft, dient zur Aufnahme eines Wandabschnittes des Formteiles,
um die Heizvorrichtung an dem Formteil druck- und temperaturstabil anzubringen. Die
Kanalwand 19 ist mit einer Reihe von Laschen 20 gebildet, die zur Aufnahme von Rasthaken,
die in dem Wandabschnitt des Formteils 50 eines erfindungsgemäßen Druchlauferhitzers
100 gebildet sind (Figur 5).
[0051] Wie aus der vergrößerten Detailansicht des Randes des Wärmeübertragungselements 3
der Figur 4 besser hervorgeht, sind die Kanalwände 18 und 19 im wesentlichen parallel
zueinander und im wesentlichen senkrecht zu der von dem Zentralbereich 4 gebildeten
Ebene angeordnet. Der Kanalboden erstreckt sich dabei keinesfalls unterhalb des Zentralbereiches
4. Der Abstand d ist deshalb im Grenzfall 0 oder, wie eingezeichnet, größer als 0.
Dies ermöglicht es auf einfache Weise, auf die Außenfläche 14 des Zentralbereiches
4 das Heizelement 2, insbesondere die Heizabschnitte 5, in einem Druckverfahren aufzubringen.
[0052] Die Wandung 17, die in einem Winkel von dem Zentralbereich zu dem Rand 15 verläuft,
könnte auch senkrecht zu dem Zentralbereich 4 ausgebildet sein und damit im wesentlichen
parallel zu den Kanalwänden 18 und 19 verlaufen. Die Geometrie der Metallplatte kann
beispielsweise durch einen Stanzvorgang, in dem die Laschen 20 ausgebildet werden,
und eine Prägung geformt werden. Die innere Kanalwand 18 stellt einen Dichtsitz zur
Verfügung, der eine radiale Abdichtung zwischen der Heizvorrichtung und dem Formteil
erlaubt. Aufgrund der in den Figuren 2 bis 4 gezeigten Einbaulage der Heizvorrichtung,
mit der Außenfläche 14 nach unten, bildet der Rand in Verbindung mit dem Kanal 16
außerdem eine Wassersperre, die verhindert, dass im Falle einer Undichtigkeit des
Durchlauferhitzers das austretende Fluid auf das Heizelement 2 laufen kann. Der Kanalboden
23 stellt damit eine Abtropfkante dar, an der austretendes Fluid abtropfen kann, bevor
es an den als Wassersperre dienenden Rand 15 gelangen kann.
[0053] Die in der äußeren Kanalwand 19 gebildeten Laschen weisen jeweils eine Aussparung
21 auf, die sich von der äußeren Kanalwand 19 in Richtung des Kanalbodens 22 erstreckt.
Durch dieses Design ist sichergestellt, dass eine sichere Verrastung der Heizvorrichtung
1 mit dem Formteil 50 erfolgen kann.
[0054] In Figur 5 ist in einer Perspektivansicht der erfindungsgemäße Durchlauferhitzer
100 dargestellt, der die Heizvorrichtung 1 mit einem damit verbundenen Formteil 50
zeigt. Das Formteil 50, das beispielsweise aus einem Kunststoff besteht, weist eine
Einlassöffnung 51 auf, welche radial orientiert ist. Weiterhin sind zwei Auslassöffnungen
52, die sich axial erstrecken, vagesehen. Jede der Auslassöffnungen 52 kann mit einer
separaten Sprühvorrichtung einer Geschinspülmaschine verbunden werden. Die Anordnung
der Einlassöffnung und der Auslassöffnungen kann natürlich auch an anderen als den
in der Figur gezeigten Stellen erfolgen.
[0055] Aus der Perspektivdarstellung der Figur 5 ist weiterhin die Verbindung zwischen der
Heizvorrichtung 1 und dem Formteil 50 ersichtlich. Die Verbindung erfolgt über die
bereits erwähnten Laschen 20, in die Rasthaken 53 eingreifen, und die auch unter Druck
ein Lösen des Formteils 50 von der Heizvorrichtung 1 verhindern. Aus der Darstellung
ist nicht ersichtlich, dass zwischen dem Formteil 50 und der Heizvorrichtung 1 ein
Dichtring angeordnet ist. Genauer wird der Dichtring zwischen einer sich in den Kanal
16 erstreckenden Wand des Formteiles und der inneren Kanalwand 18 angeordnet, wodurch
auch unter Druck. d.h. unter einer möglichen Verformung, insbesondere des Formteils,
aber auch der Heizvorrichtung, eine hohe Dichtigkeit sichergestellt ist.
[0056] Der im Inneren zwischen der Heizvorrichtung und dem Formteil gebildete Fluidraum
weist keinerlei Strömungswiderstände auf, wie dies beispielsweise bei Rohrheizkörpern,
die im Inneren eines Fluidraums liegen, der Fall ist. Aus diesem Grund kann bei einem
erfindungs gemäßen Durchlauferhitzer die Pumpenleistung reduzieit werden, da weniger
Strömungsverluste auszugleichen sind. Mit einer kleineren Pumpe können Kosten eingespart
werden. Andererseits können bei Beibehaltung der bislang verwendeten Pumpen höhere
Drücke erzielt werden, so dass die mechanische Beaufschlagung eines Spülgutes vergrößert
wird.
[0057] Der Durchlauferhitzer weist insgesamt eine sehr geringe Teilezahl auf und lässt sich
auf besonders einfache Weise herstellen. Insbesondere sind die zur Herstellung einer
sicheren Dichtung notwendigen Maßnahmen sehr viel geringer, da lediglich ein einziger
Dichtring zwischen der Heizvorrichtung und dem Formteil vorgesehen werden muss. Zur
Feststellung eines Trockenlaufens müssen keine mechanisch durch das Fluid beaufschlagten
Schalter mehr vagesehen werden. Dies kann allein durch die vorgesehene Temperatulüberwachungseinrichtung
außerhalb des Fluidraums festgestellt werden. Bei deren Ausfall sorgt die Sicherungsvorrichtung
für eine zuverlässige Trennung des Heizkreises. Darüber hinaus vereinfacht sich wesentlich
die elektrische Kontaktierung des erfindungsgemäßen Durchlauferhitzers mittels einer
Kontaktieivetrichtung, die in elektrischem Kontakt mit allen elektrischen Verbrauchern
steht.
[0058] Bezugszeichenliste
[0061] 3 Wärmeübeitragungselement
[0066] 8 Temperaturüberwachungseinrichtung
[0067] 9 Kontaktiervorrichtung
[0081] 23 Rand der Aussparung
[0085] 27 Heizeinrichtung
[0097] 58 Wand (Innenbereich)
[0100] 100 Durchlauferhitzer
1. Sicherungsvorrichtung für eine Heizvorrichtung (1) für Fluide, wobei die Heizvorrichtung
(1) ein Heizelement (2) und ein Wärmeübeilragungselernent (3) aufweist, das zum Übertagen
der von dem Heizelement (2) erzeugten Wärme an das Fluid mit dem Heizelement (2) und
dem Fluid in wärmeleitender Verbindung steht, mit einer Schmelzsicherung (10), die
den Heizkreis des Heizelements (2) unterbricht, wenn das Wärmeübeitragungselement
(3) keine thermische Energie mehr in das Fluid übertragen kann, dadurch gekennzeichnet, dass weiter eine thermische Heizeinrichtung (27) vorgesehen ist, die mit der Schmelzsicherung
(10) in thermischer Verbindung steht und der Schmelzsicherung (10) zusätzlich eine
begrenzte Wärmemenge zuführt, um den Auslösevorgang der Schmelzsicherung (10) zu beschleunigen.
2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von der thermischen Heizeinrichtung (27) erzeugte Wärmemenge der Schmelzsicherung
(10) auch im normalen Betrieb zugeführt wird, und die im normalen Betrieb zugeführte
Wärmemenge geringer als die zur Auslösung der Schmelzsicherung (10) benötigte Energie
ist.
3. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Heizeinrichtung (27) durch das Heizelement (2) gebildet ist.
4. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (2) eine Anzahl an Heizabschnitten (5) aufweist und die thermische
Heizeinrichtung (27) durch zumindest einen der Heizabschnitte (5) gebildet ist.
5. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzsicherung (10) auf dem Wärmeübertragungselement (3) in einem Bereich angeordnet
ist, in dem die Heizabschnitte (5) die kleinsten Radien aufweisen.
6. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzvorrichtung (10) in den Heizkreis des Heizelements (2) gelötet ist und
über diese Kontaktstellen eine elektrische und mechanische Halterung derselben erfolgt,
wobei die Unterbrechung des Heizkreises im Bereich der zumindest einen Kontaktstelle
(28) erfolgt.
7. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzsicherung (10) in Einbaulage relativ zu dem Heizelement (2) und der Wärmeüberiragungseinheit
(3) derart angeordnet ist, dass das Auftrennen der Lotverbindung mit Unterstützung
der auf die Schmelzsicherung (10) einwirkenden Schwerkraft erfolgt.
8. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (2) einen Widerstand mit positiver Temperaturkennlinie aufweist.
9. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (2) durch eine elektrische Widerstandsheizung, insbesondere eine
Dickschichtheizung, gebildet ist.
10. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektronisch arbeitende Temperaturüberwachungseinrichtung (8) vorgesehen ist,
die in Abhängigkeit der Temperatur des Fluids die Energiezufuhr durch das Heizelement
(2) regelt.
11. Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturüberwachungseinrichtung (8) und die Schmelzsicherung (10) hinsichtlich
ihrer überwachenden Funktion keine gegenseitige Wechselwirkung oder Beeinflussung
aufweisen.
12. Heizvorrichtung (1) für Fluide zum Einbau in einen Durchlauferhitzer (100) mit zumindest
einem als elektrische Widerstandsheizung ausgeführten Heizelement (2), mindestens
einem Wärmeüberiragungselement (3), das zum Übertragen der von dem Heizelement (2)
erzeugten Wärme an das Fluid mit dem Heizelement (2) und dem Fluid in wärmeleitender
Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Sicherungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist.
13. Durchlauferhitzer (100) mit einer Heizvarichtung (1) nach Anspruch 12 und einem mit
dieser formschlüssig druck- und temperaturfest verbundenen Formteil (50) zur Bildung
eines Fluidraums, wobei das Formteil (50) zumindest eine Einlassöffnung (51) und zumindest
eine Auslassöffnung (52) aufweist.
14. Durchlauferhitzer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Temperaturüberwachungselement (8) auf dem Wärmeübertragungselement (3) der Heizvorrichtung
(1) in einem Bereich angeordnet ist, der nahe der Einlassöffnung (51) in dem Formteil
(50) gelegen ist.
1. Safety device for a heating device (1) for fluids, wherein the heating device (1)
comprises a heating element (2) and a heat transfer element (3), which for transfer
of the heat, which is produced by the heating element (2), to the fluid is disposed
in thermally conductive connection with the heating element (2) and the fluid, with
a fuse (10) which interrupts the heating circuit of the heating element (2) if the
heat transfer element (3) can no longer transfer thermal energy to the fluid, characterised in that in addition a thermal heating device (27) is provided which is disposed in thermal
connection with the fuse (10) and which additionally feeds a limited quantity of heat
to the fuse (10) in order to accelerate the triggering process of the fuse (10).
2. Safety device according to claim 1, characterised in that the heat quantity, which is produced by the thermal heating element (27), is also
fed to the fuse (10) in normal operation and the heat quantity fed in normal operation
is less than the energy required for triggering the fuse (10).
3. Safety device according to claim 1 or 2, characterised in that the thermal heating device (27) is formed by the heating element (2).
4. Safety device according to one of the preceding claims, characterised in that the heating element (2) has a number of heating sections (5) and the thermal heating
device (27) is formed by at least one of the heating sections (5).
5. Safety device according to one of the preceding claims, characterised in that the fuse (10) is arranged on the heat transfer element (3) in a region in which the
heat sections (5) have the smallest radii.
6. Safety device according to one of the preceding claims, characterised in that the fuse (10) is soldered into the heating circuit of the heating element (2) and
an electrical and mechanical retention of the same is produced by way of these contact
points, wherein the interruption of the heating circuit takes place in the region
of at least one contact point (28).
7. Safety device according to claim 6, characterised in that the fuse (10) in the installed position is arranged in such a manner relative to
the heating element (2) and the heat transfer unit (3) that separation of the soldered
connection takes place with the assistance of gravitational force acting on the fuse
(10).
8. Safety device according to one of the preceding claims, characterised in that the heating element (2) has a resistance with a positive temperature characteristic
curve.
9. Safety device according to one of the preceding claims, characterised in that the heating element (2) is formed by an electrical resistance heating, particularly
a thick-film heating.
10. Safety device according to one of the preceding claims, characterised in that an electronically operating temperature monitoring device (8), which regulates energy
feed through the heating element (2) in dependence on the temperature of the fluid,
is provided.
11. Safety device according to one of the preceding claims, characterised in that the temperature monitoring device (8) and the fuse (10) do not have a mutual interaction
or influencing with respect to their monitoring function.
12. Heating device (1) for fluids for incorporation in a throughflow heater (100) with
at least one heating element (2) constructed as an electrical resistance heater, at
least one heat transfer element (3) which for transmission of heat, which is produced
by the heating element (2), to the fluid is disposed in thermally conductive connection
with the heating element (2) and the fluid, characterised in that this comprises a safety device according to one of the preceding claims.
13. Throughflow heater (100) with a heating device (1) according to claim 12 and a shaped
part (50), which is connected in shape-locking manner therewith to be pressure resistant
and temperature resistant, for formation of a fluid space, wherein the shaped part
(50) has at least one inlet opening (51) and at least one outlet opening (52).
14. Throughflow heater according to claim 13, characterised in that the temperature monitoring element (8) is arranged on the heat transfer element (3)
of the heating device (1) in a region which is disposed near the inlet opening (51)
in the shaped part (50).
1. Dispositif de sécurité pour un dispositif de chauffage (1) de fluides, le dispositif
de chauffage (1) présentant un élément de chauffage (2) et un élément de transmission
de chaleur (3) qui, pour transmettre au fluide la chaleur produite par l'élément de
chauffage (2), est en liaison conductrice de chaleur avec l'élément de chauffage (2)
et le fluide, comprenant un fusible (10) qui interrompt le cycle calorifique de l'élément
de chauffage (2) lorsque l'élément de transmission de chaleur (3) ne peut plus transmettre
d'énergie thermique dans le fluide, caractérisé en ce qu'en outre, un dispositif de chauffage thermique (27) est prévu qui est en liaison thermique
avec le fusible (10) et amène, en outre, une quantité de chaleur limitée au fusible
(10), pour accélérer le processus de déclenchement du fusible (10).
2. Dispositif de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que la quantité de chaleur produite par le dispositif de chauffage thermique (27) est
amenée au fusible (10) même en fonctionnement normal, et la quantité de chaleur amenée
en fonctionnement normal est inférieure à l'énergie nécessaire pour déclencher le
fusible (10).
3. Dispositif de sécurité selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage thermique (27) est formé par l'élément de chauffage (2).
4. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de chauffage (2) présente un nombre de sections de chauffage (5) et le
dispositif de chauffage thermique (27) est formé par au moins une des sections de
chauffage (5).
5. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fusible (10) est disposé sur l'élément de transmission de chaleur (3) dans une
zone dans laquelle les sections de chauffage (5) présentent les plus petits rayons.
6. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fusible (10) est brasé dans le cycle calorifique de l'élément de chauffage (2)
et un maintien électrique et mécanique de ceux-ci a lieu par le biais de ces points
de contact, l'interruption du cycle calorifique se produisant dans la zone d'au moins
un point de contact (28).
7. Dispositif de sécurité selon la revendication 6, caractérisé en ce que le fusible (10) est disposé en position de montage relativement à l'élément de chauffage
(2) et à l'unité de transmission de chaleur (3) de manière telle que la séparation
de la jonction par brasage se fait avec l'appui de la force de gravité agissant sur
le fusible (10).
8. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de chauffage (2) présente une résistance avec une caractéristique de température
positive.
9. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de chauffage (2) est formé par un chauffage électrique par résistance,
en particulier un chauffage à couche épaisse.
10. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'est prévu un dispositif de surveillance de la température (8) fonctionnant électroniquement,
qui règle l'amenée d'énergie à travers l'élément de chauffage (2) en fonction de la
température du fluide.
11. Dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de surveillance de la température (8) et le fusible (10) ne présentent,
en ce qui concerne leur fonction de surveillance, aucune interaction ou influence
mutuelle.
12. Dispositif de chauffage (1) de fluides destiné au montage dans un chauffe-fluide instantané
(100) avec au moins un élément de chauffage (2) réalisé en tant que chauffage électrique
par résistance, au moins un élément de transmission de chaleur (3) qui, pour transmettre
au fluide la chaleur produite par l'élément de chauffage (2), est en liaison conductrice
de chaleur avec l'élément de chauffage (2) et le fluide, caractérisé en ce que ce dispositif présente un dispositif de sécurité selon l'une des revendications précédentes.
13. Chauffe-fluide instantané (100) avec un dispositif de chauffage (1) selon la revendication
12 et un élément moulé (50) relié à celui-ci par conjugaison de forme de façon à résister
à la pression et à la température, pour former un espace de fluide, l'élément moulé
(50) présentant au moins un orifice d'admission (51) et au moins un orifice de sortie
(52).
14. Chauffe-fluide instantané selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'élément de surveillance de la température (8) est disposé sur l'élément de transmission
de chaleur (3) du dispositif de chauffage (1) dans une zone qui est située près de
l'orifice d'admission (51) dans l'élément moulé (50).