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EP 1 700 623 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2009 Patentblatt 2009/04 |
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Anmeldetag: 10.07.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sonde, insbesondere zur Ortung verschütteter Personen, sowie Verschütteten-Suchsystem
Avalanche probe and search system for burried persons
Sonde d'avalanche et système de recherche de personnes ensevelies
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
01.06.2006 AT 4382006 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.2006 Patentblatt 2006/37 |
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Patentinhaber: Pieps GmbH |
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8530 Deutschlandsberg (AT) |
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Erfinder: |
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- Schober, Michael
8430, Leibnitz (AT)
- Eck, Markus
8430, Leibnitz (AT)
- Sackl, Rudolf
8530, Deutschlandsberg (AT)
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Vertreter: Laminger, Norbert |
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Pinter, Laminger & Weiss OG
Patentanwälte
Prinz-Eugen-Strasse 70 1040 Wien 1040 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 163 933 DE-U1- 20 110 790
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DE-A1- 3 109 283 DE-U1- 20 209 833
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sonde, insbesondere zur Ortung verschütteter Personen,
beispielsweise in Lawinen, mit einem auf die Sendefrequenz von Sendeeinheiten abgestimmten
Empfänger mit zumindest einer Antenne, sowie ein Verschütteten-Suchsystem, umfassend
zumindest eine Sendeeinheit und eine derartige Sonde.
[0002] Die Suche nach Verschütteten Personen - insbesondere in Lawinen - wurde durch den
Einsatz moderner Lawinenverschüttetensuchgeräte in den letzten Jahren maßgeblich verbessert.
Allen diesen Geräten liegt die europäische Norm EN 300718 zugrunde, die neben grundsätzlichen
Produktanforderungen auch das ausgesendete Signal normativ beschreibt.
[0003] Die Gesamtrettungszeit (Zeitpunkt der Verunfallung bis zur erfolgreichen Bergung
der verschütteten Person) verteilt sich im wesentlichen auf die Ortung (Suche nach
dem Erstempfang, Grobsuche, Feinsuche und Punktortung), auf die Sondierung (Bestimmung
der möglichst genauen Lage des Verschütteten mittels einer mitzuführenden Sonde),
sowie auf das Freilegen des Opfers mittels einer Schaufel. Schaufel und Sonde sind
mittlerweile Bestandteil der empfohlenen - praktisch vorgeschriebenen - Notfallsausrüstung.
Während die erforderliche Zeit für die Ortung durch moderne Suchgeräte immer wieder
verbessert wurde, kann die Zeit, die man zum Schaufeln bzw. Freilegen des Verschütteten
benötigt, letztlich kaum nennenswert beeinflusst werden. Sie ist im wesentlichen von
der Verschüttungstiefe, der Schneebeschaffenheit (Kompaktheit), der Eignung der Schaufeln,
sowie von der physische Konstitution des oder der Retter(s) abhängig.
[0004] Grundsätzlich entfällt aber nicht unwesentlich viel Zeit auf die Sondierung, d.h.
auf die Fundbestätigung und möglichst genaue Bestimmung der Lage und Verschüttungstiefe
des Opfers. Dies gestaltet sich je nach Hangneigung und Schneebeschaffenheit sowie
Verschüttungstiefe schwierig und muss systematisch durchgeführt werden. Vor allem
aufgrund des hohen Stresses wird hier sehr oft unkoordiniert "herumgestochert" und
es geht wertvolle Zeit verloren.
[0005] Um dem Suchenden auch ohne Übung in der Stresssituation die Ortung zu erleichtern,
wurden Geräte mit mehreren, rechtwinkelig zueinander angeordneten Antennen entwickelt.
Durch Umschalten zwischen diesen Antennen kann die Empfangsrichtung des Sendesignales
bestimmt werden. Im Allgemeinen müssen sich alle Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte
an die europäische Norm EN300718 halten. Ein entsprechendes Gerät ist beispielsweise
in der
AT 6120 U2 beschrieben. Weiters wurden auch bereits Lawinen-Verschütteten-Suchsysteme vorgeschlagen,
die eine Sonde verwenden, wie beispielsweise in der
EP 1163933 B1 geoffenbart. Hier ist ein Empfänger am oberen Ende einer Lawinensonde gegebenenfalls
auch abnehmbar angebracht, so daß er auch getrennt von der Sonde eingesetzt werden
kann. Am unteren, freien Ende der Sonde ist lediglich eine galvanisch isolierte Antenne
angesetzt, deren Signal über eine innerhalb oder außerhalb der Sonde geführte, hochfrequenzleitende
Leitung an den Empfänger angeschlossen ist. Diese Lösung ist jedoch für die gegenwärtig
für die Lawinenortung eingesetzte 457 kHz-Technologie weder geeignet noch mechanisch
sinnvoll realisierbar.
[0006] Auch bei der Lösung der
DE 20110790 U1 ist eine Antenne am unteren Ende einer Lawinensonde vorgesehen, deren aufgefangene
Hochfrequenzsignale über eine Hochfrequenzleitung entlang der Sonde bis zu einem am
oberen Ende der Sonde angebrachten Spulenkörper übertragen wird. In den Spulenkörper
kann dann ein herkömmliches LVS-Gerät eingesetzt werden, das die Hochfrequenzsignale
auswertet.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher eine Sonde sowie ein Verschütteten-Suchsystem
die dem Suchenden die Sondierung erleichtern, die dafür nötige Zeit verkürzen und
wichtige Hilfestellung bei der Interpretation von verschiedenen mit der Sonde aufgespürten
Objekten gibt.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Sonde, wie in den Ansprüchen beschrieben erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger zusammen mit der oder jeder Antenne in die
Sondenspitze integriert ist und eine Schaltung zur Pegelauswertung der Empfangssignale
aufweist, welche Schaltung die Überschreitung eines die Annäherung in den Nahbereich
der Sendeeinheit Signalpegels anzeigt. Die Sonde kann also Signale von vom Verschütteten
mit sich geführten Sendern in der unmittelbaren Umgebung empfangen und ein derartiges
Ereignis als Treffer zu erkennen geben. Damit können Fehler bei der Interpretation
mit der Sonde aufgefundener Objekte weitestgehend vermieden werden. Den Empfänger
in die Sondenspitze zu integrieren, lässt eine schwierig zu realisierende, analoge
Hochfrequenzübertragung über die Länge der Sonde vermeiden. Die Signalverarbeitung
erfolgt bereits in unmittelbarer Nähe der Antenne(n), und es muss lediglich ein digitales
Signal für die Trefferanzeige übertragen werden.
[0009] Vorteilhafterweise ist dabei vorgesehen, daß die Schaltung zur Pegelauswertung auf
zumindest zwei unterschiedliche Empfindlichkeiten einstellbar ist. Die Empfangsreichweite
kann somit in mehreren Stufen verändert und so die Sondierungsgenauigkeit immer weiter
gesteigert werden, bis sich die Sondenspitze bei angezeigtem Fund in unmittelbarer
Nähe des von der verschütteten Person mitgeführten Senders befindet. Durch die Erkennung
verschiedener Empfangsbereiche erhält der Suchende Information, wie weit er vom tatsächlichen
Ziel, dem Verschütteten, annähernd noch entfernt ist.
[0010] Optimal für die Erkennung durch den Suchenden und auch betreffend der einfachen,
sicheren Signalübertragung ist eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher eine
optische oder akustische Anzeigeeinheit am Sondenende vorgesehen ist und eine Datenübertragung
über physische Leitungen zwischen Empfänger und Anzeigeeinheit vorgesehen ist.
[0011] Vorteilhafterweise wird dabei die Leitung zur Datenübertragung durch das Spannseil
der Sonde gebildet.
[0012] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Sonde dadurch gekennzeichnet,
daß eine Sendeeinheit für ein Signal mit stark begrenzter Reichweite in die Sonde
integriert ist. Das Aussenden dieses sogenannten Decksignals wird vorzugsweise mittels
einer manuellen Betätigungseinrichtung gestartet. Damit können eigens dafür vorbereitete
Sendeeinheiten (LVS-Geräte) zeitweilig - solange eine in unmittelbarer Nähe befindliche
Sonde dieses Decksignal aussendet - ausgeschaltet werden, so daß nicht weitere Suchende
von der Suche nach weiteren Verschütteten abgelenkt werden. Beim Herausziehen oder
anderweitigen Entfernen der Sonde oder durch manuelles Abschalten des Decksignals
wird der Sender wieder aktiviert.
[0013] Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Reichweite des Signals der Sendeeinheit im wesentlichen
dem von der Schaltung zur Pegelauswertung angezeigten Nahbereich der Sendeeinheit
entspricht.
[0014] Optimale Ausnutzung der vorhandenen Bauelemente und geringste Baugröße kann erzielt
werden, wenn Sendeeinheit und Empfänger kombiniert sind und beide die gleiche zumindest
eine Antenne der Sonde nutzen.
[0015] Zur Lösung der eingangs gestellten Aufgabe dient auch ein Verschütteten-Suchsystem,
welches erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß die Sendeeinheit eine Empfangsschaltung
für das Signal der Sonde mit stark begrenzter Reichweite aufweist, und die Empfangsschaltung
bei Empfang dieses Signals die Sendeeinheit zumindest temporär abschaltet. Durch ein
derartiges System, bei welchem der Sender eines durch Sondierung gesichert aufgefundenen
Verschütteten andere Suchende nicht mehr ablenkt, wird auf einfache und sichere Weise
die Mehrfachverschüttungs-Problematik gelöst.
[0016] In der nachfolgenden Beschreibung werden weitere Aspekte der Erfindung unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung, die in schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße
Sonde zeigt, näher erläutert.
[0017] Die Abbildung zeigt eine mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sonde S,
mit einer in der unteren Sondenspitze eingebauten Elektronik 1. Diese Elektronik umfasst
eine Empfangseinheit für die Signale von verkehrsüblichen Sendeeinheiten (LVS-Geräte),
die von Schifahrern, Tourengehern, Bergsteigern, usw. mitgeführt werden. Die Empfangseinheit
wieder umfasst eine bis drei Antennen, vorzugsweise orthogonal zueinander orientiert,
eine Empfängerschaltung und auch eine Schaltung zur Pegelauswertung des Empfangssignals.
Aus dem Pegel des empfangenen Signals kann aufgrund des normierten Sendepegels der
Sendeeinheiten auf die Entfernung der Sondenspitze von der Sendeeinheit rückgeschlossen
werden.
[0018] Voreilhafterweise sind in der Elektronik 1 mehrere Grenzwerte für den Empfangspegel
eingegeben, zwischen welchen umgeschaltet werden kann, so daß derart eine Umschaltung
zwischen unterschiedlichen Entfernungsbereichen erfolgen kann. Die Elektronik 1 kann
derart ermitteln, ob die Sondenspitze sich im - unterschiedlich definierbaren - Nahbereich
einer Sendeeinheit befindet. Der Sucher erhält somit eine wichtige Hilfestellung bei
der Interpretation von verschiedenen mit der Sonde "aufgespürten" Objekten, und insbesonders
ungeübte Suchende können vermeintliche Verschüttete von echten Verschütteten sicher
unterscheiden. Durch die Erkennung verschiedenen Empfangsbereiche erhält der Suchende
auch die Information, wie weit er vom tatsächlichen Ziel annähern entfernt ist.
[0019] Über eine Leitung, vorzugsweise das Spannseil 2 der meist aus mehreren, hintereinander
angeordneten Teilelementen zusammengesetzten Sonde S, wird von der Elektronik 1 ein
digitales Signal an eine optische und/oder akustische Anzeigeeinrichtung 3 am oberen
Ende der Sonde S übermittelt, wenn ein Sendesignal im Nahbereich der Sondenspitze
empfangen wird. Die Elektronik 1 und die Anzeigeeinrichtung 3 können auch je nach
eingestelltem oder ermitteltem Entfernungsbereich vom Sender unterschiedliche Signale
ausgeben.
[0020] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht weiters vor, daß die Elektronik
1 zusätzlich einen Sender für ein Funksignal mit geringem Pegel, ein sogenanntes Decksignal,
umfasst. Der Sender nutzt vorzugsweise eine oder mehrere der Antennen der Empfangseinheit
und kann vorteilhafterweise manuell ein- und ausgeschaltet werden. Dieses Decksignal
können eigens dafür vorbereitete Sendeeinheiten interpretieren und damit derart geschaltet
werden, daß die Sender zeitweilig - solange die Sonde in unmittelbarer Nähe dieses
Decksignal aussendet - ausgeschaltet werden. Beim Herausziehen der Sonde und/oder
Abschalten des Decksignals wird die Sendeeinheit wieder aktiviert.
1. Sonde, insbesondere zur Ortung verschütteter Personen, beispielsweise in Lawinen,
mit einem auf die Sendefrequenz von Sendeeinheiten abgestimmten Empfänger mit zumindest
einer Antenne, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (1) zusammen mit der oder jeder Antenne in die Sondenspitze integriert
ist und eine Schaltung zur Pegelauswertung der Empfangssignale aufweist, welche Schaltung
die Überschreitung eines die Annäherung in den Nahbereich der Sendeeinheit definierenden
Signalpegels anzeigt.
2. Sonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung zur Pegelauswertung auf zumindest zwei unterschiedliche Empfindlichkeiten
einstellbar ist.
3. Sonde nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine optische oder akustische Anzeigeeinheit (3) am oberen Ende der Sonde vorgesehen
ist und eine Datenübertragung über physische Leitungen (2) zwischen Empfänger (1)
und Anzeigeeinheit (3) vorgesehen ist.
4. Sonde nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (2) zur Datenübertragung durch das Spannseil der Sonde gebildet ist.
5. Sonde nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sendeeinheit für ein Signal mit stark begrenzter Reichweite in die Sonde integriert
ist.
6. Sonde nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reichweite des Signals der Sendeeinheit im wesentlichen dem von der Schaltung
zur Pegelauswertung angezeigten Nahbereich der Sendeeinheit entspricht.
7. Sonde nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß Sendeeinheit und Empfänger (1) kombiniert sind und beide die gleiche zumindest eine
Antenne der Sonde nutzen.
8. Verschütteten-Suchsystem, umfassend zumindest eine Sendeeinheit und eine Sonde gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeeinheit eine Empfangsschaltung für das Signal der Sonde mit stark begrenzter
Reichweite aufweist, und die Empfangsschaltung bei Empfang dieses Signals die Sendeeinheit
zumindest temporär abschaltet.
1. Probe, in particular for locating buried persons, for example in avalanches, having
a receiver tuned to the transmit frequency of transmission units and having at least
one antenna, characterized in that the receiver (1) is integrated in the probe tip together with the or each antenna
and has a circuit for evaluating the level of the received signals, which circuit
indicates the overshooting of a signal level defining the approach to the vicinity
of the transmission unit.
2. Probe according to Claim 1, characterized in that the circuit for level evaluation can be set to at least two different sensitivities.
3. Probe according to Claim 1 or 2, characterized in that an optical or acoustic display unit (3) is provided at the upper end of the probe,
and data transmission via physical lines (2) between receiver (1) and display unit
(3) is provided.
4. Probe according to Claim 3, characterized in that the line (2) for data transmission is formed by the tensioning cable of the probe.
5. Probe according to one of Claims 1 to 4, characterized in that a transmission unit for a signal with a greatly limited range is integrated in the
probe.
6. Probe according to Claim 5, characterized in that the range of the signal of the transmission unit corresponds substantially to the
vicinity of the transmission unit shown by the circuit for level evaluation.
7. Probe according to Claim 5 or 6, characterized in that transmission unit and receiver (1) are combined, and both use the same at least one
antenna of the probe.
8. Search system for buried persons, comprising at least one transmission unit and one
probe according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the transmission unit has a receiving circuit for the signal of the probe with a
greatly limited range, and the receiving circuit at least temporarily turns off the
transmission unit upon reception of this signal.
1. Sonde, en particulier pour localiser des personnes emportées par exemple dans des
avalanches, laquelle sonde présente un récepteur accordé à la fréquence d'émission
d'unités d'émission et doté d'au moins une antenne,
caractérisé en ce que
le récepteur (1) est intégré dans la pointe de la sonde avec l'antenne ou chaque antenne
et présente un circuit d'évaluation du niveau des signaux reçus, lequel circuit indique
le dépassement du niveau du signal qui indique que l'on s'approche de l'unité d'émission.
2. Sonde selon la revendication 1, caractérisée en ce que le circuit d'évaluation du niveau peut être réglé à au moins deux sensibilités différentes.
3. Sonde selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce qu'une unité d'affichage optique ou acoustique (3) est prévue à l'extrémité supérieure
de la sonde et en ce qu'une transmission de données par des conducteurs physiques (2) est prévue entre le
récepteur (1) et l'unité d'affichage (3).
4. Sonde selon la revendication 3, caractérisée en ce que le conducteur (2) de transmission des données est formé par le câble de serrage de
la sonde.
5. Sonde selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'une unité qui émet un signal à portée fortement limitée est intégrée dans la sonde.
6. Sonde selon la revendication 5, caractérisée en ce que la portée du signal de l'unité d'émission correspond essentiellement au voisinage
de l'unité de sonde indiqué par le circuit d'évaluation du niveau.
7. Sonde selon les revendications 5 ou 6, caractérisée en ce que l'unité d'émission et le récepteur (1) sont combinés et en ce qu'ils utilisent tous deux la ou les antennes de la sonde.
8. Système de recherche de personnes, comprenant au moins une unité d'émission et une
sonde selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'unité d'émission présente un circuit de réception du signal de la sonde à portée
fortement limitée et en ce que lors de la réception de ce signal, le circuit de réception débranche au moins temporairement
l'unité d'émission.

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