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EP 1 700 650 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2007 Patentblatt 2007/51 |
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Anmeldetag: 07.03.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Vorrichtung zum Festlegen von abgelängten Drähten und/oder Stäben
Method and device for positioning cut wires or rods
Méthode et dispositif de positionnement des fils ou barres coupés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
07.03.2005 AT 3802005
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.2006 Patentblatt 2006/37 |
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Patentinhaber: EVG Entwicklungs- u. Verwertungs-
Gesellschaft m.b.H. |
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A-8074 Raaba (AT) |
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Erfinder: |
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- Ritter, Klaus, Dipl.-Ing.
8042 Graz (AT)
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Vertreter: Holzer, Walter |
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Patentanwälte Schütz und Partner,
Schottenring 16,
Börsegebäude 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 371 956 DE-U1- 29 714 110
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AT-B- 404 910
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Festlegen von abgelängten
Drähten und/oder Stäben in einer ebenen, horizontalen Lage mit stufenlos wählbaren,
parallelen, seitlichen Abständen zueinander, mit einer Abgabeeinrichtung für einzelne
Drähte und mit einer quer zur Längsrichtung der Drähte verschiebbaren, heb- und senkbaren
Querverteileinrichtung.
[0002] Aus der
AT-B-404910, welche die Basis für den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildet, ist eine Anlage zum
Zuführen von Längselementen zu einer Schweißmaschine zum Herstellen von Gittern aus
einander rechtwinkelig kreuzenden, an den Kreuzungspunkten verschweißten Längs- und
Querdrähten bekannt. Hierbei werden von einer Abgabeeinrichtung abgelängte Längselemente
vereinzelt und nacheinander an eine Querfördereinrichtung abgegeben, die mit Hilfe
von Förderketten die Längselemente quer zur Längsrichtung in die Längselement-Zuführebene
der Schweißmaschine fördert, wobei durch entsprechende Ansteuerung der Abgabeeinrichtung
und der Förderketten der Querfördereinrichtung die Längselemente annähernd entsprechend
den gewünschten Abständen der Längselemente, der sogenannten Längselementteilung,
im herzustellenden Gitterprodukt auf den Förderketten abgelegt werden. Mit Hilfe von
mehreren heb- und senkbaren Aushebeelementen werden die Längselemente aus den Förderketten
herausgehoben und von mehreren oberhalb der Förderketten angeordneten, heb- und senkbaren
Greifzangen erfaßt, wobei die Aushebeelemente und die Greifzangen jeweils soweit quer
zur Produktionsrichtung der Schweißmaschine verschoben werden, bis die Längselemente
in der exakten Längselementteilung des herzustellenden Gitterproduktes liegen. Die
Greifzangen übergeben die Längselemente einem Einschubwagen, der die Längselemente
in die Schweißmaschine einschiebt. Diese Anlage hat den Nachteil, daß die abgelegten
Längselemente beim Querverteilen mit Förderketten seitlich bewegt werden müssen, so
daß ein ungewolltes Verschieben der Längselemente auftreten kann. Diese Anlage hat
außerdem den Nachteil, daß technisch aufwendige Einrichtungen erforderlich sind, um
die Längselemente aus der Querfördereinrichtung herauszuheben und in die exakte Längselementpositionen
zu bringen. Mit den hierbei verwendeten Greifzangen ist die Übernahme, insbesondere
bei langen, dünnen Längselementen, sehr störanfällig und führt häufig zu Fehlgriffen.
[0003] Aus der
EP-B1-0 371 956, welche die Basis für den Oberbegriff des Anspruchs 2 bildet, ist ein Verfahren und
eine Anlage zum Zuführen von Längselemente zu einer Gitterschweißmaschine bekannt.
Hierbei werden von einer Abgabeeinrichtung abgelängte Längselemente vereinzelt und
nacheinander an eine Querverteileinrichtung abgegeben, die mit Hilfe von Verteilerwagen
die Längselemente quer zur Längsrichtung in die Längselement-Zuführebene der Schweißmaschine
fördert, wobei durch entsprechende Ansteuerung der Abgabeeinrichtung und der Verteilerwagen
der Querverteileinrichtung die Längselemente entsprechend der gewünschten Längselementteilung
im herzustellenden Gitterprodukt auf den Verteilerwagen abgelegt werden. Die Längselemente
werden auf der Ablagefläche der Verteilerwagen mit Hilfe einer Magnetkraft festgehalten,
wobei zur Ausrichtung der Längselemente gegebenenfalls zusätzlich ein Aufnahmekamm
an den Verteilerwagen vorgesehen ist. Die Längselemente werden anschließend zur Übergabe
an die Schweißmaschine einer Übergabeeinrichtung übergeben, wobei die Längselemente
von den Verteilerwagen abgehoben und in der Übergabeeinrichtung mittels einzelner
Klemmelemente oder eines gemeinsamen Klemmbalkens festgeklemmt werden. Dieses Verfahren
und diese Anlage haben den Nachteil, daß die endgültige Anordnung der Längselemente
entsprechend der Längselementteilung sehr zeitig erfolgt und die Längselemente in
mehreren Folgeschritten noch manipuliert werden müssen, bis sie der Schweißmaschine
übergeben werden können, wodurch Verschiebungen der Längselemente und damit Teilungsfehler
nicht ausgeschlossen werden können. Die Festlegung der Längselemente mittels Magnetkraft
ist ebenfalls bezüglich seitlicher Verschiebungen der Längselemente störanfällig.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten Nachteile der bekannten Verfahren
und Anlagen zu vermeiden und ein Verfahren und eine Vorrichtung der einleitend angegebenen
Art zu schaffen, die es ermöglicht, die Längsdrähte mit einfachen Mitteln und betriebssicher
in der geforderten Längsdrahtteilung festzulegen und zur Übergabe an einen Verbraucher
bereitzustellen, wobei bis zur exakten Festlegung in der geforderten Längsdrahtteilung
die Längsdrähte mit großer Toleranzbreite nur annähernd entsprechend der Längsdrahtteilung
abgelegt und manipuliert werden sollen. Ein erfindungsgemäßes Verfahren der einleitend
angegebenen Art zeichnet sich dadurch aus, daß die festzulegenden Drähte zur Bildung
einer Gruppe in fest vorgegebenen, parallelen, seitlichen Abständen zueinander abgelegt
werden, daß die Drähte gruppenweise quer zu ihrer Längsrichtung verschoben und daß
anschließend alle Drähte durch gemeinsames Absenken der gruppenweisen Anordnung mit
fest vorgegebenen Abständen der Drähte in eine gruppenweise Anordnung mit stufenlos
einstellbaren Abständen überführt und in dieser Anordnung festgeklemmt werden.
[0005] Gegenstand der Erfindung ist auch eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens,
mit einer Abgabeeinrichtung für einzelne, abgelängte Drähte und mit einer quer zur
Längsrichtung der Drähte verschiebbaren, heb- und senkbaren Querverteileinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer Gruppe von Drähten mit fest vorgegebenen,
seitlichen Abständen die Abgabeeinrichtung eine steuerbare Verschlußeinrichtung aufweist,
daß die Querverteileinrichtung mehrere in Drahtlängsrichtung verteilte Aufteilungseinrichtungen
mit jeweils in konstanten Abständen angeordneten Aufnahmeeinrichtungen aufweist, wobei
die Aufteilungseinrichtungen gesteuert in horizontaler Richtung gemeinsam verschiebbar
sind, daß eine Aufnahme- und Klemmeinrichtung vorgesehen ist, die zumindest eine Reihe
von mehreren in horizontaler Richtung stufenlos verschiebbaren und festlegbaren Zangen
aufweist, daß zur Übergabe der Drähte an die Aufnahme- und Klemmeinrichtung die Aufteilungseinrichtungen
in der Übergabestellung gesteuert in vertikaler Richtung heb- und senkbar sind, daß
zur Aufnahme der Drähte die Zangen eine Fangeinrichtung aufweisen und daß je eine
Klemmeinrichtung zum Festklemmen der Drähte in der jeweiligen Klemmlinie der Zangen
vorgesehen ist.
[0006] Vorzugsweise hat jede Aufteilungseinrichtung einen auswechselbaren Aufteilungskamm,
der mehrere Aufnahmefächer mit vorbestimmten, konstanten, seitlichen Abständen zur
Aufnahme je eines Drahtes aufweist.
[0007] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische
Seitenansicht einer Zuführvorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine schematische
Seitenansicht einer Zuführzange, und die Fig. 3a, 3b, 3c eine weitere, schematische
Seitenansicht einer Zuführzange in unterschiedliche Arbeitspositionen der Zuführzangen.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient zum Verteilen von abgelängten Drähten und/oder
Stäben quer zu ihrer Längsrichtung und zum Festlegen der Drähte in einer ebenen Lage
mit wählbaren, parallelen, seitlichen Abständen zueinander. Eine derartige Vorrichtung
dient beispielsweise zum Zuführen von Längsdrähten zu einer Vielpunkt-Widerstandsschweißmaschine,
die Drahtgittermatten mit einer Schar von parallelen, mit vorgegebenem Abstand angeordneten
Längsdrähten und einer Schar von diese rechtwinkelig kreuzenden und in den Kreuzungspunkten
mit den Längsdrähten verschweißten Querdrähten herstellt. Die seitlichen Abstände
der Längsdrähte, die sogenannte Längsdrahtteilung, sowie die seitlichen Abstände der
Querdrähte, die sogenannte Querdrahtteilung, sind je nach Typ der Drahtgittermatte
vorgegeben.
[0009] Die in Fig. 1 schematisch dargestellte, erfindungsgemäße Vorrichtung besteht im wesentlichen
aus einer Einrichtung 1 zum Verteilen der Drähte D quer zu ihrer Längsrichtung, aus
einer Abgabeeinrichtung 2 zum vereinzelten Zuführen der abgelängten Drähte zur Querverteileinrichtung
1 und aus einer Einrichtung 3 zur Aufnahme und zum Festklemmen der Drähte.
[0010] Die Querverteileinrichtung 1 weist ein ortsfestes Grundgestell 4 mit einer oben liegenden
Gleitführung 5 auf. Zwei Verteilwagen 6 sind in den Richtungen des Doppelpfeiles P1
horizontal auf Gleitführungen 5 verfahrbar angeordnet, wobei die Verteilwagen 6 in
Drahtlängsrichtung mit Abstand zueinander angeordnet sind. Jeder Verteilwagen 6 hat
mehrere in Drahtlängsrichtung verteilte, mit Abstand angeordnete, auskragende Tragarme
7. Die Verteilung der Tragarme in Drahtlängsrichtung hängt von den Längenunterschieden
der zu verarbeitenden Drähte ab, muß im Rahmen der Erfindung jedoch so gewählt werden,
daß alle möglichen Drahtlängen sicher unterstützt werden. Jeder Tragarm 7 hat einen
auswechselbaren Aufteilungskamm 8, der mehrere Aufnahmefächer 9 zur Aufnahme je eines
Drahtes D besitzt. Die seitlichen Abstände der Aufnahmefächer 9 sind immer gleich
groß, wobei die Größe der Abstände im Prinzip beliebig wählbar, für einen Aufteilungskamm
8 jedoch immer konstant ist. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel beträgt der
Abstand beispielsweise 12,5 mm. Andere Werte für die Abstände der Aufnahmefächer werden
durch Auswechseln des Aufteilungskammes ermöglicht. Dabei muß der Abstand der Aufnahmefächer
zumindest dem halben Wert der kleinsten Längsdrahtteilung entsprechen.
[0011] Die Abgabeeinrichtung 2 ist mit mehreren oberen Rollbahnblechen 10 und mehreren unteren
Rollbahnblechen 11 versehen, die derart zueinander angeordnet und in Drahtlängsrichtung
verteilt sind, daß sie mehrere schräg nach unten weisende, parallel verlaufende Drahtschächte
S für die Drähte D bilden. Die Abgabeeinrichtung 2 weist außerdem mehrere Auswerferbleche
12 und mehrere Auswerferabdeckungen 13 auf, die jeweils derart zueinander angeordnet
und in Drahtlängsrichtung verteilt sind, daß sie mehrere nahezu vertikal nach unten
verlaufende, parallel verlaufende Auswurfkahäle A für die Drähte D bilden. Zwischen
den Drahtschächten S und den Auswurfkanälen A sind mehrere in Drahtlängsrichtung verteilte,
in Pfeilrichtung P2 antreibbare Auswerferscheiben 14 angeordnet. Die Auswerferscheiben
14 haben mehrere Fächer 15, die je einen Draht D aufnehmen. Die Auswurfkanäle A sind
an ihren unteren Enden mit in den beiden Richtungen des Doppelpfeiles P3 schwenkbaren
Verschlußbügeln 16 verschließbar. Am oberen Ende der Drahtschächte S sind mehrere
in Drahtlängsrichtung verteilte, in Pfeilrichtung P4 antreibbare Rubbelräder 17 angeordnet,
die aus einem ungeordneten Materialvorrat von Drähten einzelne Drähte auskämmen und
in die Drahtschächte S fördern, wie es in der
AT-B-408959 beschrieben wird.
[0012] Die Aufnahme- und Klemmeinrichtung 3 weist einen Grundrahmen 18 mit je einer seitlichen,
vertikalen Seitenwange 19, 19' auf. Zwischen den beiden Seitenwangen 19 verläuft eine
Fahrbahn 20, auf welcher ein Positionierwagen 21 entsprechend den beiden Richtungen
des Doppelpfeiles P7 verfahrbar angeordnet ist. Der Positionierwagen 21 weist eine
Koppeleinrichtung 22 auf, die in den Richtungen des Doppelpfeiles P8 heb- und senkbar
ist und in der Fig. 2 näher beschrieben wird. Die Aufnahme- und Klemmeinrichtung 3
ist mit mehreren Zangen 23 ausgestattet, die auf Führungsschienen 24, 24' in den Richtungen
des Doppelpfeiles P9 stufenlos verschiebbar und festlegbar sind. Zum Verschieben der
Zangen 23 wird der Positionierwagen 21 mit den Zangen 23 gekoppelt, wie es in Fig.
2 beschrieben wird. Im Verstellmotor des Positionierwagens 21 ist ein Wegemeßsystem
zum Erfassen der Positionen der Zangen 23 eingebaut.
[0013] Die in Fig. 2 schematisch dargestellte Zange 23 hat einen Zangenkörper 25 (Fig. 3a),
der zwei Halterungen 26, 26' trägt. Jede Halterung 26, 26' weist an ihrer Unterseite
eine Klemmnut 27, 27' auf. Die Klemmnuten 27, 27' wirken jeweils mit Klemmstücken
28 bzw. 28' zusammen, die auf einem gemeinsamen Verbindungsstück 29 befestigt sind.
Das Verbindungsstück 29 ist fest mit der in den Richtungen des Doppelpfeiles P8 bewegbaren
Kolbenstange eines Koppelzylinders 30 verbunden, der sich auf dem Positionierwagen
21 abstützt. An der Halterung 26 ist ein Führungswagen 31 befestigt, der auf der Führungsschiene
24 verfahrbar ist. Am Zangenkörper 25 ist ein weiterer Führungswagen 31' befestigt,
der auf der Führungsschiene 24' verfahrbar ist. Die Führungsschienen 24, 24' sind
auf je einem Träger 32 bzw. 32' angeordnet, die ihrerseits auf dem Grundrahmen 18
ortsfest montiert sind. Da einerseits die Führungswagen 31, 31' eine gewisse Mindestbreite
aufweisen und anderseits der seitliche Abstand der in der Aufnahme- und Klemmeinrichtung
3 festzuklemmenden Drähte so klein wie möglich sein sollte, ist es im Rahmen der Erfindung
möglich, die Zangen 23 durch'alternative Montage der Führungswagen 31, 31' und entsprechende
Verschachtelung der Führungswagen 31, 31' benachbarter Zangen 23 sehr eng zu positionieren.
Alternative Montagen der Führungswagen 31, 31' ergeben sich dadurch, daß entsprechende
Führungsschienen 24, 24a, 24b; 24' 24a', 24b' ausgewählt werden, wobei die Führungswagen
31, 31' je nach Kombination an den entsprechenden Halterungen 26, 26' bzw. direkt
oder mit Hilfe nicht dargestellter Haltbügel am Zangenkörper 25 montiert werden.
[0014] Am Zangenkörper 25 sind zwei winkelförmig ausgebildete Seitenbleche 33, 33' befestigt,
die mit nicht dargestellten Distanzstücken miteinander verbunden sind, wobei am oberen
Ende ein Seitenblech 33' das andere Seitenblech 33 etwas überragt. An dem längeren
Seitenblech 33' ist ein innen liegender Klemmkeil 34 befestigt, dessen Unterseite
eine an die Abmessungen des zu verarbeitenden Draht D2 angepaßte Form aufweist. An
dem Klemmkeil 34 sind zwei Fangbleche 35 und 35' befestigt, die eine als Führungskanal
F dienende Ausnehmung 36 (Fig. 3a) aufweisen, welche einen vertikalen, parallel zur
Mittellinie M-M der Zangen 23 verlaufenden sowie einen unten anschließenden, zur Mittellinie
M-M führenden Abschnitt hat, d.h. ähnlich einem seitenverkehrten "J" ausgebildet ist.
Die Durchgangsbreite der Ausnehmung 36 ist derart gewählt, daß die zu verarbeitenden
Drähte D1 ungehindert hineingleiten können. Den Einlaufbereich der Ausnehmung 36 bilden
zwei Fangzähne 37, 37' (Fig. 3a) mit innen liegender und nach innen weisender Abschrägung.
Zwischen den Seitenblechen 33, 33' ist ein Klemmzylinder 38 befestigt, dessen Kolbenstange
39 in den beiden Richtungen des Doppelpfeiles P10 bewegbar und an deren Ende ein Klemmstößel
40 befestigt ist. Der Klemmstößel 40 hat eine V-förmige Ausnehmung zur Aufnahme des
Drahtes D2, wobei die Spitze der V-förmigen Ausnehmung die Klemmlage des festzuklemmenden
Drahtes D3 in der Mittellinie M-M der Zange 23 definiert. Der Klemmstößel 40 ist in
den Seitenblechen 33, 33' gleitend geführt. Der Klemmzylinder 38 wird von einem Steuerventil
41 über Steuerleitungen 42 angesteuert und kann im Rahmen der Erfindung beispielsweise
als Pneumatikzylinder ausgestaltet sein. Zum Festklemmen alle Zangen 23 ist ein sich
über alle Zangen erstreckender Klemmschlauch 43 vorgesehen, der in den entsprechenden
Richtungen des Doppelpfeiles P11 aufblasbar bzw. zusammenziehbar ist und der sich
mit Hilfe eine Abstützung 44 am Grundrahmen 18 abstützt.
[0015] Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Aus einem nicht dargestellten
Materialvorrat werden die Drähte D der Abgabeeinrichtung 2 zugeführt und durch die
Rubbelräder 14 vereinzelt in die Drahtschächte S gebracht, wie es beispielsweise in
der
AT-B-408959 beschrieben wird. Aus den Drahtschächten S werden die Drähte D jeweils einzeln mit
Hilfe der Auswerferscheibe 14 entnommen und in den Auswurfkanal. A gefördert. Durch
gesteuertes Wegschwenken des Verschlußbügels 16 in der entsprechenden Richtung des
Doppelpfeiles P3 wird der Auswurfkanal A kurzzeitig geöffnet, und ein Draht D fällt
in Pfeilrichtung P5 aus dem Auswurfkanal A in die darunterliegenden Aufnahmefächer
9 der Aufteilungskämme 8. Zum Beschicken weiterer Aufnahmefächer 9 werden die Verteilwagen
6 in der entsprechenden Richtung des Doppelpfeiles P1 so lange verfahren, bis die
ausgewählten Aufnahmefächer 9 unter dem unteren Ende des Auswurfkanals A liegt. Die
Auswahl der als nächstes zu bestückenden Aufnahmefächer 9 hängt dabei vom gewünschten
Abstand der Drähte D' voneinander ab, z.B. von der gewünschter Längsdrahtteilung in
der herzustellenden Drahtgittermatte. Dieser Bestückungsvorgang wiederholt sich so
lange, bis die Gesamtzahl der gewünschten Längsdrähte als Gruppe auf den Aufteilungskämmen
8 abgelegt ist. Da die Bestückung der Aufnahmefächer 9 in Abhängigkeit von dem vorbestimmten,
seitlichen Abstand der Drähte D' erfolgt, ist es möglich, daß nicht alle Aufnahmefächer
9 mit Drähten D' bestückt sind. Nachdem der Bestückungsvorgang beendet ist und die
Gruppe von Drähten D' vollständig abgelegt worden ist, fahren die Verteilwagen mit
der Gruppe von Drähten D' in der entsprechenden Richtung des Doppelpfeiles P1 in die
in Fig. 1 strichliert angedeutete Übergabeposition 6'. Die Aufteilungskämme nehmen
dabei die in Fig. 1 ebenfalls strichliert angedeutete Übergabeposition 7' oberhalb
der Aufnahme- und Klemmeinrichtung 3 ein.
[0016] Die Zangen 23 der Aufnahme- und Klemmeinrichtung 3 werden durch den Positionierwagen
21 stufenlos in die gewünschten gegenseitigen Abstände gebracht, wobei der gewünschte
gegenseitige Abstand der Drähte D3 durch die Abstände der Mittellinien M-M der Zangen
23 gegeben ist oder ein Vielfaches dieser Abstände betragen kann. Hierbei wird der
Positionierwagen 21 in den entsprechenden Richtungen des Doppelpfeiles P7 derart verfahren,
daß die Klemmstücke 28, 28' genau unterhalb der Klemmnuten 27, 27' der zu positionierenden
Zange 23 liegen. Durch Betätigung des Koppelzylinders 30 werden die Klemmstücke 28,
28' in der entsprechenden Richtung des Doppelpfeiles P8 so lange angehoben, bis sie
in den Klemmnuten 27, 27' einrasten, wodurch eine form- und kraftschlüssige Verbindung
zwischen dem Positionierwagen 21 und der zu positionierenden Zange 23 hergestellt
wird. Anschließend wird der Positionierwagen 21 samt Zange 23 in den entsprechenden
Richtungen des Doppelpfeiles P7 so lange verfahren, bis die Zange 23 die gewünschte
Position erreicht hat. Auf die gleiche Weise werden auch alle übrigen Zangen 23 in
ihre Übernahmestellung positioniert. Beim Vorbeifahren des Positionierwagens 21 an
den Zangen 23 erfaßt das im Verstellmotor eingebaute Wegemeßsystem die Position der
jeweiligen Zangen 23. Sollte eine Positionierung der entsprechenden Zange 23 nicht
erforderlich sein, da sich die Zange bereits in der richtigen Position befindet, wird
eine entsprechende Positionsbestätigung an die Steuerung abgegeben. Um die verstellzeit
der Zangen 23 zu reduzieren, können im Rahmen der Erfindung auch mehrere Positionierwagen
21 zum gleichzeitigen Verstellen mehrerer Zangen 23 verwendet werden.
[0017] Durch Absenken der Tragarme 7' in der entsprechenden Richtung des Doppelpfeiles P6
gelangt die Gruppe von auf den Aufteilungskämmen 8 positionierten Drähte D' in den
Wirkungsbereich der Fangzähne 37, 37' der Zangen 23 und die Drähte werden aus den
Aufteilungskämmen 8 ausgekämmt. Die entsprechende Bewegung eines Drahtes D1 ist in
Fig. 3a durch den Pfeil P12 angedeutet. Da einerseits die Aufnahmefächer 9 der Aufteilungskämme
8 jeweils in einem fixen Abstand angeordnet sind und anderseits der seitliche Abstand
der Zangen 23 stufenlos wählbar ist, stimmt die Übergabeposition des Drahtes D1 in
der Regel nicht mit der Zangenmittellinie M-M überein. Diese in Fig. 3a dargestellte
Differenz wird durch die weite öffnung der Fangzähne 37, 37' und durch die spezielle
Form der Ausnehmung 36 der Fangbleche 35 ausgeglichen. Durch diese Ausgestaltung gleitet
der Draht D2, wie in Fig. 3b dargestellt, in die Mittellinie M-M der Zange 23. Durch
anschließende Betätigung des Klemmzylinders 38 in der entsprechenden Richtung des
Doppelpfeiles P 10 wird der Draht D3, wie in Fig. 3c dargestellt, festgeklemmt. Der
geschilderte Vorgang findet gleichzeitig für alle Zangen 23 statt. Die Gruppe der
festgeklemmten Drähte D3 steht nun zur Weiterverarbeitung bereit. Um die Drähte in
Längsrichtung zu unterstützen, sind je Draht D3 mehrere in Drahtlängsrichtung verteilte,
nicht dargestellte Stützelemente vorgesehen. Im Rahmen der Erfindung ist es jedoch
auch möglich, weitere, in Drahtlängsrichtung verteilte Reihen von Zangen vorzusehen,
so daß die Drähte in Drahtlängsrichtung gesehen an mehreren Stellen festgeklemmt werden
können. Die Verteilung der Stützelemente bzw. der Zangenreihen in Drahtlängsrichtung
hängt von den Längenunterschieden der zu verarbeitenden Drähte ab, muß im Rahmen der
Erfindung jedoch so gewählt werden, daß alle möglichen Drahtlängen sicher unterstützt
werden. Im Fall der Weiterverarbeitung als Längsdrähte einer nachgeschalteten Widerstandsschweißmaschine
zum Herstellen von Drahtgittermatten werden die Zangen 23 gemeinsam in Längsrichtung
der Drähte soweit vorgeschoben, bis die Gruppe der Längsdrähte D3 in den Wirkungsbereich
der Widerstandsschweißmaschine gelangt und von dieser zum Verschweißen mit Querdrähten
übernommen werden kann.
1. Verfahren zum Festlegen von abgelängten Drähten und/oder Stäben in einer ebenen, horizontalen
Lage mit stufenlos wählbaren, parallelen, seitlichen Abständen zueinander, wobei die
festzulegenden Drähte (D3) zur Bildung einer Gruppe in fest vorgegebenen, parallelen,
seitlichen Abständen zueinander abgelegt (P5) werden und wobei die Drähte (D') gruppenweise
quer zu ihrer Längsrichtung verschoben (P1) dadurch gekennzeichnet, daß anschließend alle Drähte (D') durch gemeinsames Absenken (P6) der gruppenweisen Anordnung
mit fest vorgegebenen Abständen der Drähte in eine gruppenweise Anordnung mit stufenlos
einstellbaren Abständen überführt und in dieser Anordnung festgeklemmt werden.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Abgabeeinrichtung
für einzelne, abgelängte Drähte und mit einer quer zur Längsrichtung der Drähte verschiebbaren,
heb- und senkbaren Querverteileinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer Gruppe von Drähten (D') mit fest vorgegebenen, seitlichen Abständen
die Abgabeeinrichtung (2) eine steuerbare Verschlußeinrichtung (16) aufweist, daß
die Querverteileinrichtung (1) mehrere in Drahtlängsrichtung verteilte Aufteilungseinrichtungen
(7) mit jeweils in konstanten Abständen angeordneten Aufnahmeeinrichtungen (9) aufweist,
wobei die Aufteilungseinrichtungen (7) gesteuert in horizontaler Richtung (P1) gemeinsam
verschiebbar sind, daß eine Aufnahme- und Klemmeinrichtung (3) vorgesehen ist, die
zumindest eine Reihe von mehreren in horizontaler Richtung (P9) stufenlos verschiebbaren
und festlegbaren Zangen (23) aufweist, daß zur direkten Übergabe der Drähte (D') an
die Zangen (23) der Aufnahme- und Klemmeinrichtung (3) die Aufteilungseinrichtungen
(7) in der Übergabestellung gesteuert in vertikaler Richtung (P8) senkbar und nach
erfolgter Übergabe wieder hebbar sind, daß zur Aufnahme der Drähte (D1) die Zangen
(23) eine Fangeinrichtung (35, 35') aufweisen und daß je eine Klemmeinrichtung (34,
38, 40, 41, 42) zum Festklemmen der Drähte (D3) in der jeweiligen Klemmlinie (M-M)
der Zangen (23) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufteilungseinrichtung (7) einen auswechselbaren Aufteilungskamm (8) aufweist,
der mehrere Aufnahmefächer (9) mit vorbestimmten, konstanten, seitlichen Abständen
zur Aufnahme je eines Drahtes (D) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangen (23) mit Hilfe zumindest eines verschiebbaren (P7) Positionierwagens (21)
positionierbar sind, der mit Hilfe einer heb- und senkbaren (P8) Koppeleinrichtung
(22) mit den Zangen (23) form- und kraftschlüssig verbindbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangeinrichtung zumindest ein Fangblech (35, 35') aufweist, welches mit einer
als Führungskanal (F) für den Draht (D1) dienenden Ausnehmung (36) versehen ist, wobei
der Einlaufbereich der Ausnehmung (36) außermittig zur Klemmlinie (M-M) der Zangen
(23) liegt und die Ausnehmung einen vertikal nach unten weisenden Bereich, sowie einen
anschließenden in die Klemmlinie (M-M) führenden Bereich aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufbereich des Führungskanals (F) von zwei Fangzähnen (37, 37') gebildet
ist, die je eine innen liegende und nach innen weisende Abschrägung aufweisen.
1. Process for fixing cut-to-length wires and/or rods in a flat, horizontal position
at infinitely selectable, parallel, lateral distances from one another, wherein the
wires (D3) to be fixed are laid (P5) at fixed preset, parallel, lateral distances
from one another to form a group and wherein the wires (D') are displaced (P1) in
groups transversely to their longitudinal direction, characterised in that then all wires (D') are transferred to a group-wise arrangement with infinitely adjustable
distances by joint lowering (P6) of the group-wise arrangement at fixed preset distances
of the wires and clamped in this arrangement.
2. Device for carrying out the process according to claim 1, having a delivery device
for individual, cut-to-length wires and having a transverse distribution device which
can be raised and lowered and displaced transversely to the longitudinal direction
of the wires, characterised in that to form a group of wires (D') at fixed preset, lateral distances, the delivery device
(2) has a controllable closure device (16), in that the transverse distribution device (1) has several dividing devices (7) distributed
in the longitudinal direction of the wire and having in each case receiving devices
(9) arranged at constant distances, wherein the dividing devices (7) can be displaced
jointly in controlled manner in horizontal direction (P1), in that a receiving and clamping device (3) is provided, which has at least one row of several
pincers (23) which can be infinitely displaced in horizontal direction (P9) and can
be fixed, in that for direct transfer of the wires (D') to the pincers (23) of the receiving and clamping
device (3), the dividing devices (7) can be lowered in the transfer position in controlled
manner in vertical direction (P8) and can be raised again after transfer is completed,
in that to receive the wires (D1), the pincers (23) have a collecting device (35, 35') and
in that in each case a clamping device (34, 38, 40, 41, 42) for clamping the wires (D3) is
provided in the particular clamping line (M-M) of the pincers (23).
3. Device according to claim 2, characterised in that each dividing device (7) has an exchangeable dividing comb (8), which has several
receiving compartments (9) having predetermined, constant, lateral distances to receive
in each case a wire (D).
4. Device according to one of claims 2 or 3, characterised in that the pincers (23) can be positioned with the aid of at least one displaceable (P7)
positioning carriage (21), which can be connected positively and non-positively to
the pincers (23) with the aid of a coupling device (22) which can be raised and lowered
(P8).
5. Device according to one of claims 2 to 4, characterised in that the collecting device has at least one collecting plate (35, 35'), which is provided
with a recess (36) serving as a guide channel (F) for the wire (D1), wherein the run-in
region of the recess (36) lies off-centre to the clamping line (M-M) of the pincers
(23) and the recess has a region pointing vertically downwards, and a region then
leading into the clamping line (M-M).
6. Device according to claim 5, characterised in that the run-in region of the guide channel (F) is formed by two collecting teeth (37,
37'), which have in each case an inner-lying and inwardly pointing slope.
1. Procédé pour le positionnement de fils et/ou de barres coupées à longueur dans une
position plane, horizontale, avec des espaces latéraux parallèles, sélectionnables
en continu, dans lequel les fils à positionner (D3) sont placés (P5) pour former un
groupe selon des espacements latéraux, parallèles, fermement établis, et dans lequel
les fils (D') sont décalés (P1) par groupes, transversalement par rapport à leur direction
longitudinale, caractérisé en ce que, consécutivement, tous les fils (D') sont fixés par abaissement commun (P6) de l'agencement
en groupes avec des espaces fixement préétablis des fils dans un agencement par groupes
avec des espacements réglables en continu et sont fixés en position dans cet agencement.
2. Dispositif pour la réalisation du procédé selon la revendication 1, avec un dispositif
de dépose pour les fils isolés, coupés à longueur, et avec un dispositif de coupe
transversale, relevable et abaissable, et déplaçable transversalement par rapport
à la direction longitudinale des fils, caractérisé en ce que, pour la formation d'un groupe de fils (D') avec des espacements latéraux préétablis
de façon fixe, le dispositif de dépose (2) présente un dispositif de fermeture pouvant
être commandé (16), en ce que le dispositif de répartition transversale (1) présente plusieurs dispositifs de séparation
(7) répartis dans la direction longitudinale des fils, avec respectivement à des distances
constantes des dispositifs de réception disposés selon des espacements constants,
dans lequel les dispositifs de séparation (7) commandés dans la direction horizontale
(P1) sont déplaçables conjointement dans la direction horizontale (P1), en ce qu'il est prévu un dispositif de réception et de serrage (3) qui comporte au moins une
série de plusieurs pinces (23) positionnables et déplaçables en continu dans la direction
horizontale (P9), en ce que, pour le chargement direct des fils (D1) sur les pinces (23) du dispositif de réception
et de serrage (3), les dispositifs de séparation (7) sont commandés dans la position
de transfert dans la direction verticale (P8), de façon à pouvoir être abaissés, en ce que, pour la réception des fils (D1), les pinces (23) qui, après la réalisation du transfert,
peuvent être à nouveau relevées, présentent un dispositif de préhension (35, 35'),
et en ce que, respectivement, un dispositif de serrage (34, 38, 40, 41, 42) est prévu pour le
serrage des fils (D3) dans la ligne de serrage respective (M-M) des pinces (23).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que chaque dispositif de séparation (7) présente un peigne de séparation échangeable
(8) qui comporte plusieurs compartiments de réception (9) avec des espacements latéraux
constants prédéterminés pour recevoir respectivement un fil (D).
4. Dispositif selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que les pinces (23) sont positionnables à l'aide d'au moins un chariot de positionnement
(21) déplaçable (P7) qui, à l'aide d'un dispositif de couplage (22) relevable et abaissable
(P8), peut être raccordé aux pinces (23) en liaison par engagement positif.
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le dispositif de préhension comporte au moins une tôle de préhension (35, 35') qui
est munie d'un évidement (36) servant de canal de guidage (F) pour le fil (D1) dans
lequel la zone d'entrée de l'évidement (36) est excentrique par rapport à la ligne
de serrage (M-M) des pinces (23) et l'évidement présente une zone verticalement dirigée
vers le bas, ainsi qu'une zone de guidage consécutive à la ligne de serrage (M-M).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la zone d'entrée du canal de guidage (F) est formée par deux dents de préhension
(37, 37') qui présentent respectivement un chanfrein situé à l'intérieur et dirigé
vers l'intérieur.


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