[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schaltelement zum wiederlösbaren Festlegen
an beliebigen Gegenständen, insbesondere Rohren, die ggf. mit Schwalbenschwanznuten
versehen sind, mit einem Gehäuse und mit einer im Gehäuse integrierten Schaltelektronik.
[0002] Derartige Schaltelemente sind in vielfältiger Form und Ausführung auf dem Markt bekannt
und erhältlich. Sie dienen insbesondere zum Ermitteln von bestimmten physikalischen
Daten, Eigenschaften, Temperaturen, Durchströmgeschwindigkeiten etc., die bei Überschreiten
oder Unterschreiten bestimmter Werte ein Schaltsignal generieren. In entsprechenden
Schaltelementen können unterschiedlichste beliebige Sensorelemente integriert sein,
um bestimmte Änderungszustände in ein Schaltsignal umzuwandeln.
[0003] Herkömmliche Schaltelemente weisen ein Gehäuse auf. Dieses Gehäuse wird meist mittels
bestimmten dafür vorgesehenen Halterungen an bspw. einem Rohr oder beliebigen Gegenständen
festgelegt.
[0004] Ferner sind auch Schaltelemente bekannt, die bspw. mittels Rohrschellen oder Kabelbinder
an beliebigen Gegenständen festgelegt werden, diese werden jedoch meist mittels eines
Halters verbunden, wobei der Halter selbst dann mit der eigentlichen Rohrschelle am
Rohr festlegbar ist.
[0005] Nachteilig ist bei herkömmlichen Schaltelementen, dass diese nur sehr umständlich
an beliebigen Gegenständen, wie bspw. Rohren festgelegt werden können. Insbesondere
für die Montage oder Demontage bzw. auch Wartung oder beim Austausch defekter Schaltelemente
ist ein erheblicher Zeitaufwand erforderlich, was unerwünscht ist.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Schaltelement der
eingangs genannten Art zu schaffen, welches die genannten Nachteile beseitigt, und
mit welchem auf sehr einfache, schnelle und kostengünstige Weise ein wiederlösbares
Festlegen an einem beliebigen Gegenstand universell möglich ist.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass das Gehäuse zumindest eine Durchgangsöffnung
zum Durchführen eines flexiblen Befestigungselementes, insbesondere einer Rohrschelle
oder eines Kabelbinders aufweist, und das Gehäuse zum Einsetzen in Schwalbenschwanznuten
eines beliebigen Gegenstandes, entsprechende Vorsprünge aufweist.
[0008] Bei der vorliegenden Erfindung hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, ein Schaltelement
zu schaffen, welches ein Gehäuse aufweist, an welchem entsprechende Vorsprünge vorgesehen
sind, die in entsprechende Schwalbenschwanznuten wiederlösbar eingreifen um das Schaltelement
dort wiederlösbar festzulegen. Dieses Festlegen kann sehr schnell, einfach und kostengünstig
geschehen.
[0009] Dabei soll auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen, dass bspw. quer zu einer
Längsrichtung des Schaltelementes vorzugsweise nahe an einem Bodenbereich eine Durchgangsöffnung
vorgesehen ist, die dem Durchführen eines flexiblen Befestigungselementes, wie bspw.
einer Rohrschelle oder einem Kabelbinder dient. Auf diese Weise ist ein Schaltelement
geschaffen, welches sich universell an beliebigen Gegenständen, wie bspw. herkömmlichen
Rohren wiederlösbar festlegen lässt, jedoch auch allerdings in entsprechende Schwalbenschwanznuten
zusätzlich dort wiederlösbar und schnell eingesetzt werden kann.
[0010] Dabei können entsprechende Vorsprünge bzw. Rastnasen an entsprechenden Seitenwänden
des Schaltelementes vorgesehen sein, die der Festlegung des Schaltelementes in entsprechenden
Schwalbenschwanznuten dient. Hierdurch können herkömmliche zusätzliche Halterungen
etc. entfallen. Dies soll ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen.
[0011] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
in
Figur 1 eine schematisch dargestellte Seitenansicht auf ein Rohr, mit Schwalbenschwanznut
und darin eingesetztem Schaltelement;
Figur 2 eine schematisch dargestellte Seitenansicht auf ein Rohr mit aufgesetztem
Schaltelement mittels einem flexiblen Befestigungselement;
Figur 3a eine schematisch dargestellte Unteransicht auf das Schaltelement mit eingesetztem
angedeuteten flexiblen Befestigungselement;
Figur 3b eine Seiteansicht auf das Schaltelement mit angedeutetem eingesetztem flexiblen
Befestigungselement;
Figuren 4a und 4b entsprechende Seitenansichten auf ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines weiteren Schaltelementes;
Figur 5 eine schematisch dargestellte Unteransicht auf das Schaltelement gemäss den
Figuren 4a und 4b;
Figur 6 eine Seitenansicht auf ein Rohr mit Schwalbenschwanznut und eingesetztem Schaltelement.
[0012] Gemäas Figur 1 ist ein erfindungsgemässes Schaltelement R
1 auf einem beliebigen Gegenstand 1, insbesondere Rohr 2 in einer Schwalbenschwanznut
3 wiederlösbar einsetzbar bzw. wiederlösbar festlegbar.
[0013] Dabei besteht das Schaltelement R
1 im wesentlichen aus einem Gehäuse 4 in welchem eine hier nicht näher dargestellte
Schaltelektronik 5 eingesetzt ist, und bspw. über unterschiedliche Technologien, Drücke,
Temperaturen, Durchflüsse, Durchflussgeschwindigkeiten durch Rohre 2 etc. zu bestimmen,
zu messen oder zu ermitteln und entsprechende Signale hierauf zu schalten.
[0014] Bei der vorliegenden Erfindung steht insbesondere eine schnelle und universelle Festlegung
des Schaltelementes R
1, insbesondere des Gehäuses 4 an dem beliebigen Gegenstand 1 bzw. an dem Rohr 2 im
Vordergrund.
[0015] Auf vielen Rohren 2 sitzt eine Schwalbenschwanznut 3 auf, die einer sehr schnellen
wiederlösbaren Festlegung dient. Dabei weist das Gehäuse 4 des Schaltelementes R
1 an einer Seitenwand 6 einen Vorsprung 7.1, auf welcher passgenau in eine Schwalbenschwanznut
3 des Gegenstandes 1, insbesondere des Rohres 2 passt.
[0016] Der Seitenwand 6 gegenüberliegend ist an einer weiteren Seitenwand 8 des Gehäuses
4 ein weiterer Vorsprung 7.2 vorgesehen, der als fester, flexibler oder wiederlösbarer
und ggf. verstellbarer Teil des Gehäuses 4 ausgebildet sein kann.
[0017] Die Vorsprünge 7.1, 7.2 sind daher in einem Bodenbereich 9 des Gehäuses 4 vorgesehen
und ragen dort von den jeweiligen Seitenwänden 6, 8 nach aussen ab. Beide Vorsprünge
hintergreifen beim Eingreifen in die Schwalbenschwanznut 3 die dort jeweils ausgebildeten
Nuten und legen auf diese Weise das Schaltelement R
1 wiederlösbar am Gegenstand 1 bzw. am Rohr 2 fest.
[0018] Dabei kann das Schaltelement R
1 bspw. durch Einrasten, durch Nachgeben des Vorsprunges 7.2 in die Schwalbenschwanznut
3 dort fest und wiederlösbar eingesetzt werden. Jedoch sind auch hier andere Ausbildungen
von Vorsprüngen 7.2 denkbar, die bspw. flexibel, mechanisch verstellbar od. dgl. dort
vorgesehen sein können. Hierauf sei die Erfindung nicht beschränkt.
[0019] Wichtig ist bei der vorliegenden Erfindung, jedoch, dass zusätzlich zu den Vorsprüngen
7.1, 7.2 nahe dem Bodenbereich 9, wie es gemäss Figur 2 gestrichelt angedeutet ist,
durch das Schaltelement R
1 ein flexibles Befestigungselement 10 durch das Schaltelement R
1 durchführbar ist, um dieses bspw. um das hier angedeutete Rohr 2 herumzuführen und
somit das Schaltelement R
1 daran festzulegen. Dabei kann als flexibles Befestigungselement 10 eine Rohrschelle,
ein Kabelbinder od. dgl. vorgesehen sein.
[0020] In Figur 3a ist in der Untersicht angedeutet, wie das flexible Befestigungselement
10 quer zu einer Längsrichtung das Gehäuse 4 des Schaltelementes R
1. dieses durchgreift. Hierzu ist bevorzugt nahe, des Bodenbereiches 9 eine schlitzartige
Durchgangsöffnung 11 gebildet, wie es in Figur 3b dargestellt ist, um ein flexibles
Befestigungselement 10, wie bspw. eine Rohrschelle durch das Schaltelement R
1 zu führen, um dieses um einem beliebigen Gegenstand 1 wiederlösbar festzulegen.
[0021] Auf diese Weise ist ein Schaltelement R
1 geschaffen, welches universell einsetzbar ist, welches universell mittels einem beliebigen
flexiblen Befestigungselement 10 an einem beliebigen Gegenstand 1, insbesondere einem
Rohr 2 festlegbar ist und/oder mittels den entsprechenden Vorsprüngen 7.1, 7.2 in
eine herkömmliche Schwalbenschwanznut 3 wiederlösbar einsetzbar ist. Eine entsprechende
in Figur 3a nur angedeutet Verbindungsleitung 12 liefert die entsprechenden Signale
für das Schaltelement bzw. gibt die entsprechenden Informationen an beliebige Teilnehmer
weiter.
[0022] In den Figuren 4a, 4b und 5 ist ein weiteres Schaltelement R
2 aufgezeigt, dass in etwa der eingangs genannten Art entspricht. Unterschiedlich ist
hier, dass im Bodenbereich 9 eine Ausnehmung 13 vorgesehen ist, die der Aufnahme der
äusseren Rohrmantelfläche von Rohren 2 dient, wie es bspw. in Figur 6 angedeutet ist.
[0023] Auch weist das Schaltelement R
2 in der Seitenwand vorzugsweise nahe des Bodenbereiches 9 die entsprechende Durchgangsöffnung
11 auf, die der Aufnahme bzw, dem Durchführen eines flexiblen Befestigungselementes
10, hier nicht dargestellt, dient, um das Schaltelement R
2 auch an einem herkömmlichen Rohr 2 oder beliebigen Gegenstand 1 wiederlösbar festzulegen.
Bezugszeichenliste
[0024]
| 1 |
Gegenstand |
34 |
|
67 |
|
| 2 |
Rohr |
35 |
|
68 |
|
| 3 |
Schwalbenschwanznut |
36 |
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69 |
|
| 4 |
Gehäuse |
37 |
|
70 |
|
| 5 |
Schaltelektronik |
38 |
|
71 |
|
| 6 |
Seitenwand |
39 |
|
72 |
|
| 7 |
Vorsprung |
40 |
|
73 |
|
| 8 |
Seitenwand |
41 |
|
74 |
|
| 9 |
Bodenbereich |
42 |
|
75 |
|
| 10 |
flexibles Befestigungselement |
43 |
|
76 |
|
| 11 |
Durchgangsöffnung |
44 |
|
77 |
|
| 12 |
Verbindungsleitung |
45 |
|
78 |
|
| 13 |
Ausnehmung |
46 |
|
79 |
|
| 14 |
|
47 |
|
|
|
| 15 |
|
48 |
|
R1 |
Schaltelement |
| 16 |
|
49 |
|
R2 |
Schaltelement |
| 17 |
|
50 |
|
|
|
| 18 |
|
51 |
|
|
|
| 19 |
|
52 |
|
|
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| 20 |
|
53 |
|
|
|
| 21 |
|
54 |
|
|
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| 22 |
|
55 |
|
|
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| 23 |
|
56 |
|
|
|
| 24 |
|
57 |
|
|
|
| 25 |
|
58 |
|
|
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| 26 |
|
59 |
|
|
|
| 27 |
|
60 |
|
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|
| 28 |
|
61 |
|
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| 29 |
|
62 |
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| 30 |
|
63 |
|
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| 31 |
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64 |
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| 32 |
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65 |
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| 33 |
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66 |
|
|
|
1. Schaltelement zum wiederlösbaren Festlegen an beliebigen Gegenständen (1), insbesondere
Rohren (2), die ggf. mit Schwalbenschwanznuten (3) versehen sind, mit einem Gehäuse
(4) und mit einer im Gehäuse (4) integrierten Schaltelektronik (5),
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (4) zumindest eine Durchgangsöffnung (11) zum Durchführen eines flexiblen
Befestigungselementes (10), insbesondere einer Rohrschelle oder eines Kabelbinders
aufweist, und das Gehäuse (4) zum Einsetzen in Schwalbenschwanznuten (3) eines beliebigen
Gegenstandes (1), entsprechende Vorsprünge (7.1, 7.2) aufweist.
2. Schaltelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (11) nahe in einem Bodenbereich (9) des Gehäuses (4) vorgesehen
ist.
3. Schaltelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (11) quer zu einer Längsrichtung nahe in einen Bodenbereich
(9) im Gehäuse (4) vorgesehen ist.
4. Schaltelement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bodenbereich (9), im Bereich der Durchgangsöffnung (11) der Bodenbereich (9) und/oder
der Durchgangsöffnung (11), insbesondere das Gehäuse (4) verstärkt ausgebildet ist.
5. Schaltelement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass nahe eines Bodenbereiches (9) zumindest eine Seitenwand (6, 8) des Gehäuses (4) des
Schaltelementes (R1, R2) mit zumindest einem Vorsprung (7.1, 7.2), insbesondere ausgebildet als Rastnase
versehen ist.
6. Schaltelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Seitenwand (6) eine nahezu durchgehende Rastnase (7.1) vorgesehen
ist, die entsprechend passgenau mit einer Schwalbenschwanznut (3) verbindbar ist.
7. Schaltelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine weitere Rastnase (7.2) der gegenüberliegenden Seitenwand (8), nahe
des Bodenbereiches (9) rastbar oder eingreifbar zum Hintergreifen einer weiteren Schwalbenschwanznut
(3), vorgesehen ist.
8. Schaltelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Seitenwand (8) eine Rastnase (7.2) vorgesehen ist, welche flexibel, insbesondere
flexibel verstellbar ist, um hinter eine Schwalbenschwanznut (3) einer Schwalbenschwanzaufnahme
einzugreifen.
9. Schaltelement nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, ein Bodenbereich (9), vorzugsweise über vollständige Länge des Schaltelementes (R1, R2) mit einer Ausnehmung (13) versehen ist.
10. Schaltelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (13) von einer wählbaren Tiefe (T) ist, die der Aufnahme und Lagerung
der Schaltelementes (R1, R2) bspw. auf einem länglichen Gegenstand (1), wie einem Rohr (2) od. dgl. erleichtert.