[0001] Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung für Gasbrenner nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Die
DE 102 32 653 B3 offenbart eine Regeleinrichtung für Gasbrenner mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1. So verfügt die dort offenbarte Regeleinrichtung über ein Hauptventil
sowie ein Servoventil, wobei das Servoventil als Dreiwegeventileinrichtung ausgebildet
und von einem Aktuator betätigbar ist. Das Servoventil regelt die Öffnung des Hauptventils
und ist hierzu über Gasleitungen mit Gasräumen des Hauptventils verbunden. Über eine
erste Gasleitung steht das als Dreiwegeventileinrichtung ausgebildete Servoventil
mit einem ersten, eingangsseitigen Gasraum des Hauptventils in Verbindung. Über eine
zweite Gasleitung steht die Dreiwegeventileinrichtung mit einem zweiten, ausgangsseitigen
Gasraum des Hauptventils in Verbindung. Über eine dritte Gasleitung ist die Dreiwegeventileinrichtung
mit einem dritten Gasraum des Hauptventils gekoppelt, wobei der dritte Gasraum durch
eine Membran des Hauptventils abgetrennt ist. Abhängig von dem an der Membran des
Hauptventils anliegenden Druckverhältnis öffnet bzw. schließt das Hauptventil, wobei
der in dem dritten Gasraum herrschende Druck auch als Servodruck bezeichnet wird.
[0003] Die
DE 103 13 764 A1 betrifft ein Gargerät, insbesondere einen Backofen, mit einer Überhitzungsüberwachung.
Die Überhitzungsüberwachung verfügt über ein Magnetventil, welches in eine zu einem
Gasbrenner führende Leitung integriert ist. Bei Überhitzung des Gargeräts wird das
in die zum Gasbrenner führende Gasleitung integrierte Magnetventil geschlossen.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zu Grunde, eine neuartige
Regeleinrichtung für Gasbrenner zu schaffen.
[0005] Dieses Problem wird durch eine Regeleinrichtung für Gasbrenner mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Erfindungsgemäß umfasst die Regeleinrichtung eine Sicherheitseinrichtung,
die in eine mit dem dritten Gasraum in Verbindung stehende vierte Gasleitung integriert
ist, wobei die Sicherheitseinrichtung bei Überschreiten einer vorgegebenen Temperatur
die vierte Gasleitung öffnet und so im dritten Gasraum einen derartigen Druck erzeugt,
dass das Hauptventil dauerhaft schließt.
[0006] Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung wird eine Regeleinrichtung für Gasbrenner
vorgeschlagen, die bei Überschreiten einer vorgegebenen Umgebungstemperatur das Hauptventil
dauerhaft schließt. Hierdurch wird sichergestellt, dass Bauteile der Regeleinrichtung,
die bei Überschreiten der vorgegebenen Temperatur beschädigt werden können, im nachfolgenden
Betrieb der Regeleinrichtung kein Sicherheitsrisiko darstellen. Auch dann, wenn nachfolgend
die vorgegebene Temperatur wieder unterschritten wird, bleibt das Hauptventil dauerhaft
geschlossen.
[0007] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung,
ohne hierauf beschränkt zu sein, anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung
zeigt:
- Fig. 1:
- eine erfindungsgemäße Regeleinrichtung für Gasbrenner nach einem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung; und
- Fig. 2:
- eine erfindungsgemäße Regeleinrichtung für Gasbrenner nach einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
[0008] Nachfolgend wird die hier vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2
in größerem Detail beschrieben.
[0009] Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Regeleinrichtung
10 für Gasbrenner. Die Regeleinrichtung 10 der Fig. 1 umfasst ein Hauptventil 11 sowie
ein Servoventil 12. Das Hauptventil 11 verfügt über drei Gasräume, nämlich einen ersten,
eingangsseitigen Gasraum 13, einen zweiten, ausgangsseitigen Gasraum 14 und einen
dritten Gasraum 15, der über eine Membran 16 des Hauptventils 11 abgetrennt bzw. begrenzt
ist. Im ersten, eingangsseitigen Gasraum 13 herrscht ein sogenannter Eingangsdruck
und im zweiten, ausgangsseitigen Gasraum 14 ein sogenannter Ausgangsdruck. Im dritten
Gasraum 15 herrscht ein sogenannter Servodruck, wobei abhängig von dem an der Membran
16 anliegenden Druckverhältnis ein in Wirkverbindung mit der Membran 16 stehender
Ventilteller 17 entweder zum Öffnen des Hauptventils 11 von einem Ventilsitz 18 abgehoben
oder zum Schließen des Hauptventils 11 gegen den Ventilsitz 18 gedrückt wird. Das
Öffnen des Hauptventils 11 durch Abheben des Ventiltellers 17 vom Ventilsitz 18 erfolgt
dabei entgegen einer von einem Federelement 19 bereitgestellten Federkraft, zum Schließen
des Hauptventils 11 drückt das Federelement 19 den Ventilteller 17 gegen den Ventilsitz
18.
[0010] Das Servoventil 12 ist als Dreiwegeventileinrichtung 20 ausgeführt und von einem
Aktuator 21 betätigbar. Über eine erste Gasleitung 22 ist die Dreiwegeventileinrichtung
20 mit dem ersten, eingangsseitigen Gasraum 13 des Hauptventils 11 verbunden. Über
eine zweite Gasleitung 23 ist die Dreiwegeventileinrichtung 20 mit dem zweiten, ausgangsseitigen
Gasraum 14 des Hauptventils 11 verbunden. Der dritte Gasraum 15 steht über eine dritte
Gasleitung 24 mit der Dreiwegeventileinrichtung 20 in Kontakt.
[0011] Zum Schließen des in Fig. 1 dargestellten Hauptventils 11 wird durch entsprechende
Ansteuerung der Dreiwegeventileinrichtung 20 der erste, eingangsseitige Gasraum 13
mit dem dritten Gasraum 15 über die erste Gasleitung 22 sowie die dritte Gasleitung
24 verbunden, so dass in den beiden Gasräumen 13 und 15 der gleiche Druck herrscht.
Das Federelement 19 drückt in diesem Fall den Ventilteller 17 gegen den Ventilsitz
18 und schließt so das Hauptventil 11.
[0012] Zum Öffnen des in Fig. 1 dargestellten Hauptventils 11 wird die Dreiwegeventileinrichtung
20 derart angesteuert, dass die Verbindung des dritten Gasraums 15 mit dem ersten,
eingangsseitigen Gasraum 13 getrennt wird und eine Verbindung zwischen dem dritten
Gasraum 15 und dem zweiten, ausgangsseitigen Gasraum 14 herstellt wird. Hierdurch
sinkt der im dritten Gasraum 15 herrschende Druck, wobei dann, wenn der im dritten
Gasraum 15 herrschende Druck um ein bestimmtes Maß gesunken ist, der im eingangsseitigen
Gasraum 13 herrschende Druck den Ventilteller 17 entgegen der vom Federelement 19
bereitgestellten Federkraft vom Ventilsitz 18 abhebt. In diesem Fall wird dann eine
Gasströmung durch das Hauptventil 11 vom eingangsseitigen Gasraum 13 in den ausgangsseitigen
Gasraum 14 freigegeben.
[0013] Erfindungsgemäß umfasst die Regeleinrichtung 10 eine Sicherheitseinrichtung 25, die
bei Überschreiten einer vorgegebenen Temperatur das Hauptventil 11 dauerhaft schließt.
So wird durch die Sicherheitseinrichtung 25 bei Überschreiten der vorgegebenen Temperatur
eine mit dem dritten Gasraum 15 in Verbindung stehende vierte Gasleitung 26 dauerhaft
bzw. irreversibel geöffnet, um so im dritten Gasraum 15 einen Druck zu erzeugen, aufgrund
dessen das Hauptventil 11 dauerhaft schließt. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist
die vierte Gasleitung 26 zwischen die erste Gasleitung 22 und die dritte Gasleitung
24 geschaltet. In die zweite Gasleitung 23 ist eine Drossel 27 integriert. Im regulären
Betrieb des Gasventils unterhalb der vorgegebenen Temperatur ist die vierte Gasleitung
26 dauerhaft geschlossen. Bei Überschreiten der vorgegebenen Temperatur wird die vierte
Gasleitung 26 von der Sicherheitseinrichtung 25 dauerhaft geöffnet, so dass bei geöffnetem
Hauptventil 11 unter Überbrückung der Dreiwegeventileinrichtung 20 eine Verbindung
zwischen dem ersten, eingangsseitigen Gasraum 13 und dem dritten Gasraum 15 hergestellt
wird. In diesem Fall ist dann der Gasfluss über die vierte Gasleitung 26 größer als
der Fluss über die zweite Gasleitung 23, in welche die Drossel 27 integriert ist.
Es stellt sich dann ein Druckausgleich zwischen dem ersten, eingangsseitigen Gasraum
13 und dem dritten Gasraum 15 ein, wodurch das Hauptventil 11 über das Federelement
19 geschlossen wird, indem das Federelement 19 den Ventilteller 17 gegen den Ventilsitz
18 drückt.
[0014] Die Sicherheitseinrichtung 25 ist vorzugsweise als in die vierte Gasleitung 26 integrierte
Schmelzsicherung ausgebildet. Unterhalb der vorgegebenen Temperatur verschließt die
Schmelzsicherung die vierte Gasleitung 26, bei Überschreiten der vorgegebenen Temperatur
schmilzt dieselbe und gibt die vierte Gasleitung 26 frei. Bei der Schmelzsicherung
kann es sich um ein einfaches Verschlussplättchen für die vierte Gasleitung 26 handeln,
welches bei Überschreiten der vorgegebenen Temperatur schmilzt. Diese Ausführung ist
konstruktiv besonders einfach.
[0015] Alternativ kann vorgesehen sein, in die vierte Gasleitung 26 ein temperaturabhängig
betätigbares Ventil zu integrieren, welches bei Überschreiten der Temperatur dauerhaft
geöffnet wird. Über einen Temperatursensor kann die Temperatur überwacht werden, wobei
dann abhängig von der Temperatur ein Aktuator das temperaturabhängig betätigbare Ventil
der Sicherheitseinrichtung 25 öffnet bzw. geschlossen hält. Aus Kostengründen ist
jedoch die Ausführung der Sicherheitseinrichtung 25 als Schmelzsicherung bevorzugt.
[0016] Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Regeleinrichtung
110 für einen Gasbrenner. Die Regeleinrichtung 110 des Ausführungsbeispieles der Fig.
2 verfügt wiederum über ein Hauptventil 111 sowie ein Servoventil 112. Das Hauptventil
110 verfügt über einen ersten, eingangsseitigen Gasraum 113, einen zweiten, ausgangsseitigen
Gasraum 114 sowie einen dritten Gasraum 115, welcher von einer Membran 116 des Hauptventils
111 abgegrenzt bzw. definiert wird. Abhängig von dem an der Membran 116 herrschenden
Druckverhältnis wird das Hauptventil 111 geöffnet bzw. geschlossen, indem ein Ventilteller
117 relativ zu einem Ventilsitz 118 verschoben wird. Zum Schließen des Hauptventils
111 drückt ein Federelement 119 den Ventilteller 117 gegen den Ventilsitz 118. Das
Öffnen des Hauptventils 111 erfolgt entgegen der Federkraft des Federelements 119.
[0017] Das Servoventil 112 ist wiederum als Dreiwegeventileinrichtung 120 ausgebildet, die
von einem Aktuator 121 betätigbar ist. Über eine erste Gasleitung 122 ist die Dreiwegeventileinrichtung
120 mit dem ersten, eingangsseitigen Gasraum 113 verbunden. Über eine zweite Gasleitung
123 steht die Dreiwegeventileinrichtung 120 mit dem zweiten, ausgangsseitigen Gasraum
114 in Verbindung. Der dritte Gasraum 115 ist über eine dritte Gasleitung 124 an die
Dreiwegeventileinrichtung 120 angeschlossen.
[0018] Auch im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 verfügt die erfindungsgemäße Regeleinrichtung
110 über eine Sicherheitseinrichtung 125, die bei Überschreiten einer vorgegebenen
Temperatur das Hauptventil 111 dauerhaft schließt. Im Ausführungsbeispiel der Fig.
2 erfolgt dies wiederum dadurch, dass die Sicherheitseinrichtung 125 bei Überschreiten
einer definierten Temperatur ein vierte Gasleitung 126 dauerhaft öffnet, wobei im
Ausführungsbeispiel der Fig. 2 die vierte Gasleitung 126 zwischen den dritten Gasraum
115 und die zweite Gasleitung 123 und damit den zweiten, ausgangsseitigen Gasraum
114 geschaltet ist.
[0019] Im regulären Betrieb der Regeleinrichtung 110 der Fig. 2 unterhalb der vorgegebenen
Temperatur, also bei geschlossener vierter Gasleitung 126, ist die Dreiwegeventileinrichtung
120 derart geschaltet, dass der dritte Gasraum 115 mit dem zweiten, ausgangsseitigen
Gasraum 114 über die Gasleitungen 124 sowie 123 verbunden ist. Auf beiden Seiten der
Membran 116 herrscht dann derselbe Druck und das Federelement 119 drückt den Ventilteller
117 zum Verschließen des Hauptventils 111 gegen den Ventilsitz 118. Zum Öffnen des
Hauptventils 111 wird die Dreiwegeventileinrichtung 120 derart angesteuert, dass die
Verbindung des dritten Gasraums 115 mit dem zweiten, ausgangsseitigen Gasraum 114
unterbrochen und eine Verbindung des dritten Gasraums 115 mit dem ersten, eingangsseitigen
Gasraum 113 etabliert wird. Über die erste Gasleitung 122 sowie die dritte Gasleitung
124 strömt dann Gas in den dritten Gasraum 115, wodurch sich der sogenannte Servodruck
in dem dritten Gasraum 115 erhöht. Dann, wenn der Servodruck im dritten Gasraum 115
ein bestimmtes Maß überschritten hat, wird der Ventilteller 117 entgegen der Federkraft
des Federelements 119 vom Ventilsitz 118 abgehoben und das Hauptventil 111 wird geöffnet.
[0020] Überschreitet die Umgebungstemperatur der Regeleinrichtung eine vorgegebene, definierte
Temperatur so öffnet die Sicherheitseinrichtung 125 die vierte Gasleitung 126 und
stellt so eine Verbindung zwischen dem dritten Gasraum 115 und dem zweiten, ausgangsseitigen
Gasraum 114 her. Bedingt dadurch, dass die Gasströmung durch die geöffnete vierte
Gasleitung 126 größer ist als durch die in die erste Gasleitung 122 integrierte Drossel
127, wird ein Druckausgleich zwischen dem dritten Gasraum 115 und dem zweiten, ausgangsseitigen
Gasraum 114 hergestellt. Aufgrund dessen schließt das Hauptventil 111, indem das Federelement
119 den Ventilteller 117 gegen den Ventilsitz 118 drückt.
[0021] Auch im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist die Sicherheitseinrichtung 125 vorzugsweise
als Schmelzsicherung ausgebildet, die unterhalb der vorgegebenen Temperatur die vierte
Gasleitung 126 verschließt und bei Überschreiten der vorgegebenen Temperatur schmilzt
und die vierte Gasleitung 126 dauerhaft irreversible öffnet, um so das Hauptventil
111 dauerhaft bzw. irreversibel zu schließen.
Bezugszeichenliste
[0022]
- 10
- Regeleinrichtung
- 11
- Hauptventil
- 12
- Servoventil
- 13
- erster Gasraum
- 14
- zweiter Gasraum
- 15
- dritter Gasraum
- 16
- Membran
- 17
- Ventilteller
- 18
- Ventilsitz
- 19
- Federelement
- 20
- Dreiwegeventileinrichtung
- 21
- Aktuator
- 22
- erste Gasleitung
- 23
- zweite Gasleitung
- 24
- dritte Gasleitung
- 25
- Sicherheitseinrichtung
- 26
- vierte Gasleitung
- 27
- Drossel
- 110
- Regeleinrichtung
- 111
- Hauptventil
- 112
- Servoventil
- 113
- erster Gasraum
- 114
- zweiter Gasraum
- 115
- dritter Gasraum
- 116
- Membran
- 117
- Ventilteller
- 118
- Ventilsitz
- 119
- Federelement
- 120
- Dreiwegeventileinrichtung
- 121
- Aktuator
- 122
- erste Gasleitung
- 123
- zweite Gasleitung
- 124
- dritte Gasleitung
- 125
- Sicherheitseinrichtung
- 126
- vierte Gasleitung
- 127
- Drossel
1. Regeleinrichtung für Gasbrenner, mit einem Hauptventil (11, 111) und einem als Dreiwegeventileinrichtung
(20, 120) ausgebildeten, von einem Aktuator (21, 121) betätigten Servoventil (12,
112), wobei mit dem Servoventil (12, 112) die Öffnung des Hauptventils (11, 111),
welches mittels einer Membran (16, 116) betätigbar ist, geregelt wird, wobei die Dreiwegeventileinrichtung
(20, 120) über Gasleitungen mit Gasräumen des Hauptventils (11, 111) verbunden ist,
nämlich über eine erste Gasleitung (22, 122) mit einem ersten, eingangseitigen Gasraum
(13, 113), über eine zweite Gasleitung (23, 123) mit einem zweiten, ausgangsseitigen
Gasraum (14, 114) und über eine dritte Gasleitung (24, 124) mit einem dritten Gasraum
(15, 115), den die Membran (16, 116) des Hauptventils (11, 111) abtrennt, gekennzeichnet durch eine Sicherheitseinrichtung (25, 125), die in eine mit dem dritten Gasraum (15, 115)
in Verbindung stehende vierte Gasleitung (26, 126) integriert ist, wobei die Sicherheitseinrichtung
(25, 125) bei Überschreiten einer vorgegebenen Temperatur die vierte Gasleitung (26,
126) öffnet und so im dritten Gasraum (15, 115) einen derartigen Druck erzeugt, dass
das Hauptventil (11, 111) dauerhaft schließt.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitseinrichtung (25, 125) als eine in die vierte Gasleitung (26, 126)
integrierte Schmelzsicherung ausgebildet ist, die unterhalb der vorgegebenen Temperatur
die vierte Gasleitung (26, 126) verschließt und bei Überschreiten der vorgegebenen
Temperatur die vierte Gasleitung (26, 126) dauerhaft öffnet.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitseinrichtung (25, 125) als ein in die vierte Gasleitung (26, 126) integriertes,
temperaturabhängig betätigbares Ventil ausgebildet ist
4. Regeleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem regulären Betrieb unterhalb der vorgegebenem Temperatur die Dreiwegeventileinrichtung
(20) zum Schließen des Hauptventils (11) den dritten Gasraum (15) über die erste und
dritte Gasleitung (22, 24) mit dem ersten, eingangseitigen Gasraum (13) verbindet,
zum Öffnen des Hauptventils (11) den dritten Gasraum (15) vom ersten, eingangseitigen
Gasraum (13) abtrennt und über die zweite und dritte Gasleitung (23) mit dem zweiten,
ausgangsseitigen Gasraum (14) verbindet, wobei die vierte Gasleitung (26), die bei
Überschreiten der vorgegebenen Temperatur irreversibel öffnet, zwischen die erste
Gasleitung (22) und die dritte Gasleitung (24) geschaltet ist.
5. Regeleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die zweite Gasleitung (23) eine Drossel (27) integriert ist.
6. Regeleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem regulären Betrieb unterhalb der vorgegebenem Temperatur die Dreiwegeventileinrichtung
(120) zum Schließen des Hauptventils (111) den dritten Gasraum (115) über die zweite
und dritte Gasleitung (123, 124) mit dem zweiten, ausgangseitigen Gasraum (114) verbindet,
zum Öffnen des Hauptventils (111) den dritten Gasraum (115) vom zweiten, ausgangseitigen
Gasraum (114) abtrennt und über die erste und dritte Gasleitung (122, 124) mit dem
ersten, eingangsseitigen Gasraum (113) verbindet, wobei die vierte Gasleitung (126),
die bei Überschreiten der vorgegebenen Temperatur irreversibel öffnet, zwischen die
zweite Gasleitung (123) und den dritten Gasraum (115) geschaltet ist.
7. Regeleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die erste Gasleitung (122) eine Drossel (127) integriert ist.