[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gasmengenregulierung in von Gas durchströmten
Rohren, insbesondere in von Luft durchströmten Rohren einer Lüftungsanlage.
[0002] Lüftungsanlagen als solche sind aus dem Stand der Technik bekannt, so daß es eines
gesonderten druckschriftlichen Nachweises an dieser Stelle nicht bedarf.
[0003] Lüftungsanlagen verfügen in der Regel über ein Rohrsystem, über welches Frischluft
bzw. Abluft geführt wird. Die Lüftungsanlage dient insofern der Beund/oder Entlüftung
von Gebäuden oder Teilen hiervon. Um die Menge an durch das Rohrsystem der Lüftungsanlage
geführter Luft wahlweise einstellen zu können, ist es aus dem Stand der Technik bekannt,
Luftmengenregulierungseinrichtungen vorzusehen, die im einfachsten Fall nach Art eines
Schiebers ausgebildet sind und sich quer zur Strömungsrichtung der Luft entweder manuell
oder automatisch betätigt verschieben lassen. In der Regel sind derartige Schieber
Bestandteil eines Luftverteilungsgehäuses, in das eins oder mehrere Rohre der Lüftungsanlage
münden. Dem Grunde nach ist es aber auch möglich, einzelne Rohre mit einer Luftmengenregulierungseinheit
in Form eines Schiebers zu versehen.
[0004] Von Nachteil bei den vorbekannten Vorrichtungen zur Luftmengenregulierung ist, daß
es zu unerwünschten Strömungsgeräuschen infolge turbulenter Luftverwirbelungen kommen
kann. Diese Luftgeräusche werden vom Verbraucher als unangenehm empfunden, weshalb
es die A u f g a b e der Erfindung ist, eine Vorrichtung zur Luftmengenregulierung
vorzuschlagen, mit der das Auftreten von ungewünschten Strömungsgeräuschen weitestgehend
vermieden werden kann.
[0005] Zur L ö s u n g dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen eine Vorrichtung
zur Gasmengenregulierung in von Gas durchströmten Rohren, insbesondere in von Luft
durchströmten Rohren einer Lüftungsanlage, mit einer Vielzahl von in Strömungsrichtung
des Gases ausgerichteten Parallelkanälen und einer Einrichtung zum zumindest teilweisen
Verschließen der Parallelkanäle, wobei die Parallelkanäle jeweils einen solchen Durchmesser
aufweisen, daß die Reynolds-Zahl der die Parallelkanäle am Austrittsende verlassenden
Gasströmung kleiner 2.000, vorzugsweise kleiner 1.800, noch mehr bevorzugt kleiner
1.500 ist.
[0006] Die erfindungsgemäße Vorrichtung macht sich den Effekt zunutze, daß eine laminare
Gasströmung - anders als eine turbulente Gasströmung - wenig bis gar keine Gasströmungsgeräusche
erzeugt, wenn sie auf ein Hindernis trifft. Infolge der Ausbildung einer laminaren
Gasströmung können mithin ungewollte Strömungsgeräusche weitestgehend ausgeschlossen
werden.
[0007] Zur Erzeugung einer laminaren Gasströmung ist erfindungsgemäß vorgesehen, den Strömungsdurchlaß
eines Rohres in eine Vielzahl kleinerer Strömungskanäle zu unterteilen, zu welchem
Zweck die erfindungsgemäße Vorrichtung über eine Vielzahl von in Strömungsrichtung
des Gases ausgerichteten Parallelkanälen verfügt. Dabei weisen diese Parallelkanäle
jeweils einen solchen Durchmesser auf, daß die Reynolds-Zahl der die Parallelkanäle
am Austrittsende verlassenden Gasströmung kleiner 2.000 ist.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung verfügt des weiteren über eine Einrichtung zum zumindest
teilweisen Verschließen der Parallelkanäle, was es ermöglicht, das durch die Parallelkanäle
strömende Gas mengenmäßig zu regulieren. Als eine solche Einrichtung kann beispielsweise
ein von außen betätigbarer Schieber eingesetzt werden, wobei der Schieber, soweit
er sich in geschlossener bzw. teilgeschlossener Stellung befindet, die von ihm vollständig
abgedeckten Parallelkanäle gasdicht verschließt. Anstelle eines Schiebers können auch
andere Verschlußeinrichtungen verwendet werden, wie zum Beispiel eine auf die Vorrichtung
aufsteckbare Platte oder dergleichen.
[0009] Etwaigen Druckdifferenzen im gasdurchströmten Rohr zum Trotz kann das Auftreten unerwünschter
Strömungsgeräusche weitestgehend vermieden werden, denn ist der jeweilige Durchmesser
der Parallelkanäle so gewählt, daß die Reynolds-Zahl der die Parallelkanäle am Austrittsende
verlassenden Gasströmung kleiner 2.000 ist, was zur Konsequenz hat, daß die die Parallelkanäle
verlassende Gasströmung eine laminare und mithin geräuscharme Strömung ist.
[0010] Die maximale Größe des Durchmessers der Parallelkanäle, das heißt die maximale Größe
des sogenannten hydraulischen Durchmessers, wird durch die Bedingung bestimmt, daß
die Reynolds-Zahl der Strömung bei maximal möglicher Druckdifferenz und daraus folgender
Strömungsgeschwindigkeit unter 2.000 liegt. Bevorzugt ist daher eine Reynolds-Zahl
von kleiner 1.800, besser noch von kleiner 1.500. Ein Bereich nahe 1.000 ist vorteilhaft.
[0011] Die Reynolds-Zahl bestimmt sich - wie allgemein bekannt - als Produkt aus Strömungsgeschwindigkeit
und hydraulischem Durchmesser des Strömungskanals, dividiert durch die kinematische
Viskosität des strömenden Gases, das heißt der strömenden Luft.
[0012] Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich insbesondere für den Einsatz in von
Luft durchströmten Rohren einer Lüftungsanlage eines Gebäudes oder Teilen hiervon.
In Lüftungsanlagen werden häufig mehrere Luftleitungen zur Versorgung der Gebäudeteile
bzw. Räume an einen Luftverteilkasten angeschlossen. Kürzere Rohrleitungen bedeuten
dabei einen kleineren Druckverlust der Luftströmung, womit die Luftmenge in kürzeren
Rohrleitungen größer ist als in längeren Rohrleitungen. Sollen in Rohrleitungen von
unterschiedlicher Länge gleiche Luftmengen eingeführt werden oder soll von einigen
von gleich langen Rohrleitungen eine deutlich geringere Menge an Luft aufgenommen
werden, so muß der Druckverlust in diesen Rohrleitungen mittels einer entsprechenden
Einrichtung, beispielsweise einer Drossel, einstellbar vergrößert werden. Im Stand
der Technik werden hierzu üblicherweise im Ein- oder Austrittsbereich der Rohrleitungen
im Querschnitt veränderbare Einstelleinrichtungen, wie beispielsweise Schieber oder
dergleichen eingesetzt. Diese erfüllen zwar die Funktion der Mengenreduktion gut,
führen jedoch zu mehr oder weniger starken Strömungsgeräuschen, je nach notwendigem
Druckabbau und Restluftstrom.
[0013] Die erfindungsgemäße Vorrichtung schafft hier Abhilfe. Erreicht wird dies durch die
laminare Strömung in den kleinen Parallelkanälen, in denen ein größerer Druckabfall
durch Reibung an den Kanalinnenwänden bewirkt wird. Die laminare Strömung in den Parallelkanälen
läßt sich dadurch erzeugen, daß die Querschnitte der Parallelkanäle, das heißt deren
Durchmesser genügend klein sind. Ob eine Strömung laminar oder turbulent ist, hängt
von deren Reynolds-Zahl ab. Liegt diese mit Bezug auf Luft deutlich unter 2.000, so
ist die Strömung stets laminar. Liegt sie hingegen deutlich über 4.000, so ist die
Strömung turbulent. Aus diesem Grunde wird mit der Erfindung vorgeschlagen, die Durchmesser
der Parallelkanäle so zu wählen, daß die Reynolds-Zahl der die Parallelkanäle am Austrittsende
verlassenden Luftströmung kleiner 2.000, vorzugsweise kleiner 1.800, noch mehr bevorzugt
kleiner 1.500 ist.
[0014] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
die als separates Bauteil ausgebildet und in die Rohrleitung eingebracht ist, einerseits
und der Innenoberfläche der Rohrleitung andererseits ein Dichtmittel angeordnet. Dem
Auftreten von störenden Strömungsgeräuschen, die an der Vorrichtung selbst entstehen
könnten, wird so vorgebeugt. In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann
auch vorgesehen sein, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung unter Belassung eines Spaltes
in der Rohrleitung angeordnet wird, wobei in diesem Fall der belassene Spalt so eng
zu wählen ist, daß für das hier durchströmende Gas gleichfalls eine Reynolds-Zahl
von unter 2.000 erreicht wird.
[0015] Infolge der Anordnung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Rohrleitung steigt
der Druckverlust in dieser Rohrleitung, auch wenn der gesamte Strömungsquerschnitt
der Rohrleitung durch die Parallelkanäle aufgeteilt wird. Der Grund hierfür ist, daß
die durch die Parallelkanäle entstehende laminare Strömung größere Druckverluste als
bei einer turbulenten Strömung hervorruft. Wird nun zumindest ein Teil der Parallelkanäle
zwecks Gasmengenregulierung verschlossen, so steigt der Druckverlust weiter an. Die
die Parallelkanäle im Bedarfsfall zumindest teilweise verschließende Einrichtung,
die beispielsweise in Form einer von außen verschieblichen Platte ausgebildet sein
kann, muß deshalb die von ihr abgedeckten Parallelkanäle gasdicht abschließen, weil
es ansonsten zu Gasströmungen zwischen Platte einerseits und Eintrittsöffnungen der
Parallelkanäle andererseits kommen kann, wodurch ungewünschte Strömungsgeräusche induziert
würden.
[0016] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Länge der Parallelkanäle
dem 5-fachen bis 50-fachen, vorzugsweise dem 10-fachen bis 40-fachen, mehr bevorzugt
dem 20-fachen bis 30-fachen ihres Durchmessers entspricht. Allgemein gilt, daß die
Parallelkanäle mit Bezug auf ihren jeweiligen Durchmesser nicht zu kurz ausgeführt
werden dürfen, weil sich ansonsten die gewünschte laminare Strömung nicht einstellt.
Experimente haben in diesem Zusammenhang ergeben, daß eine Länge der Parallelkanäle,
die dem 5-fachen ihres Durchmessers entspricht, hinreichend ist.
[0017] In einer bevorzugten Ausgestaltungsform ist die erfindungsgemäße Vorrichtung durch
einen im Querschnitt wabenförmigen Aufbau gekennzeichnet. Dabei meint wabenförmiger
Aufbau, daß die Parallelkanäle unter weitestgehender Ausnutzung des von der Rohrleitung
bereitgestellten Strömungsdurchlasses ausgebildet sind und beispielsweise als im Querschnitt
sechseckig ausgebildete Parallelkanäle nach Art einer Wabenstruktur aneinander angrenzend
benachbart angeordnet sind. Selbstredend sind auch andere Querschnittsformen denkbar,
wie beispielsweise rechteckförmige, kreisförmige oder elliptische.
[0018] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Parallelkanäle
von einer gemeinsamen Ummantelung umgeben sind. Auf diese Weise wird eine einfach
zu handhabende, das heißt montagefreundliche Vorrichtung geschaffen. Nach dieser Ausgestaltungsform
ist die Vorrichtung als separates Bauelement ausgebildet, das ähnlich wie ein Filtereinsatz
zumindest teilweise in eine Rohrleitung eingeschoben werden kann.
[0019] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Fign. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Seitenansicht die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer ersten Ausgestaltungsform;
- Fig. 2
- in einer schematischen Seitenansicht die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer zweiten
Ausführungsform;
- Fig. 3
- in einer Ansicht von vorn die erfindungsgemäße Vorrichtung und
- Fig. 4
- in einer Ansicht von vorn die erfindungsgemäße Vorrichtung, eingeschoben in eine Rohrleitung.
[0020] Fig. 1 läßt in schematischer, teilgeschnittener Seitenansicht ein Leitungsrohr 6
für die Hindurchführung von Frischluft und/oder Abluft ausschnittsweise erkennen.
Die Pfeile 7 und 8 deuten die Strömungsrichtung der Luft an, wobei sich bei "7" der
Einlaß und bei "8" der Auslaß befindet.
[0021] Innerhalb der Rohrleitung 6 ist eine Vorrichtung 1 nach der Erfindung angeordnet.
Diese Vorrichtung 1 dient zur Luftmengenregulierung und verfügt über eine Vielzahl
von in Strömungsrichtung 7, 8 ausgerichteten Parallelkanälen 2 sowie einer Einrichtung
in Form eines von außen betätigbaren Schiebers 10 zum zumindest teilweisen Verschließen
der Parallelkanäle 2. Wie Fig. 1 des weiteren erkennen läßt, ist zwischen den Parallelkanälen
2 der Vorrichtung 1 und der Innenwandung der Rohrleitung 6 ein Dichtmittel 5 angeordnet.
[0022] Die Parallelkanäle 2 teilen den von der Rohrleitung 6 bereitgestellten Strömungsdurchlaß
in eine Vielzahl kleiner Strömungskanäle auf. Dabei weisen die Parallelkanäle 2 jeweils
einen solchen Durchmesser auf, daß die Reynolds-Zahl der die Parallelkanäle 2 am Austrittsende
verlassenden Luftströmung kleiner 2.000 ist.
[0023] Der in Fig. 1 der Einfachheit halber nur schematisch dargestellte Schieber 10 kann
entgegen der Darstellung in Fig. 1 auch derart ausgebildet sein, daß ein vollständiges
Verschließen sämtlicher Parallelkanäle 2 möglich ist. Der Schieber 10 ist vorzugsweise
von außen manuell oder automatisch betätigbar, so daß wahlweise eine vorgegebene Anzahl
an Parallelkanälen 2 luftdicht abgeschlossen werden können, um so die gewünschte Luftmengenregulierung
zu gewährleisten.
[0024] Anstelle eines Schiebers 10 kann auch eine anders ausgebildete Verschlußeinrichtung
zum Einsatz kommen, so zum Beispiel eine Aufsteckplatte, wobei unter "Aufsteckplatte"
im Sinne der Erfindung eine Verschlußplatte zu verstehen ist, die zum wahlweisen Verschließen
einiger oder aller Parallelkanäle luft-, das heißt gasabdichtend aufgesteckt wird.
[0025] Wie Fig. 1 erkennen läßt, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung als separates Bauteil
ausgebildet und in die Rohrleitung 6 eingeschoben. Das Dichtmittel 5 kann beispielsweise
in Form eines Klebstoffes ausgebildet sein, wodurch die Vorrichtung 1 lagesicher in
der Rohrleitung 6 fixiert ist. Auch andere Befestigungsarten sind denkbar.
[0026] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 insoweit, als daß sich an die Rohrleitung 6 in Strömungsrichtung ein schematisch
dargestelltes Verteilergehäuse anschließt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ragt dabei,
wie in Fig. 2 deutlich zu erkennen ist, mit ihrem Auslaßende hälftig in das Gehäuse
9 hinein.
[0027] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen im Querschnitt wabenförmigen Aufbau
auf, wie insbesondere die Fign. 3 und 4 erkennen lassen.
[0028] Fig. 3 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 in einer Draufsicht in Strömungsrichtung.
Die einzelnen Parallelkanäle weisen eine sechseckförmige Kontur auf und sind nach
Art einer Wabenstruktur benachbart zueinander angeordnet. Die Parallelkanäle 2 werden
von einer sie zu einer Einheit verbindenden Ummantelung 3 umschlossen. Diese Ummantelung
3 kann beispielsweise aus Metall, Kunststoff oder dergleichen gebildet sein. Die Leerräume
4 sind mittels eines Dichtmittels luftdicht verschlossen.
[0029] Die in Fig. 3 beispielhaft dargestellte Vorrichtung 1 kann, wie in Fig. 4 in einer
Draufsicht in Strömungsrichtung gezeigt, in eine Rohrleitung 6 eingesetzt sein, wobei
zur Abdichtung der Vorrichtung 1 gegenüber der Rohrleitung 6 ein Dichtmittel 5 zwischen
Vorrichtung 1 und Innenwandung der Rohrleitung 6 angeordnet ist.
[0030] Anstelle einer wabenförmigen Struktur können auch andere geometrische Formen gewählt
werden. Insbesondere liegt es im Rahmen der Erfindung, im Querschnitt auch kreisförmige,
elliptische oder sonstwie ausgestaltete Rohrleitungen 6 zu verwenden.
[0031] Das vorbeschriebene Beispiel ist nur erläuternd und für die Erfindung nicht beschränkend.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann ganz allgemein zur Gasmengenregulierung eingesetzt
werden. Auch die Verwendung im Zusammenhang mit flüssigen Medien ist denkbar.
B e z u g s z e i c h e n l i s t e
[0032]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Parallelkanal
- 3
- Ummantelung
- 4
- Leerraum
- 5
- Dichtmittel
- 6
- Rohrleitung
- 7
- Strömungsrichtung
- 8
- Strömungsrichtung
- 9
- Gehäuse
- 10
- Schieber
1. Vorrichtung zur Gasmengenregulierung in von Gas durchströmten Rohren (6), insbesondere
in von Luft durchströmten Rohren (6) einer Lüftungsanlage, mit einer Vielzahl von
in Strömungsrichtung (7, 8) des Gases ausgebildeten Parallelkanälen (2) und einer
Einrichtung (10) zum zumindest teilweisen Verschließen der Parallelkanäle (2), wobei
die Parallelkanäle (2) jeweils einen solchen Durchmesser aufweisen, daß die Reynolds-Zahl
der die Parallelkanäle (2) am Austrittsende verlassenden Gasströme kleiner 2.000,
vorzugsweise kleiner 1.800, noch mehr bevorzugt kleiner 1.500 ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Parallelkanäle (2) dem 5-fachen bis 50-fachen, vorzugsweise dem 10-fachen
des 40-fachen, mehr bevorzugt dem 20-fachen bis 30-fachen ihres Durchmessers entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen im Querschnitt wabenförmigen Aufbau.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelkanäle (2) von einer gemeinsamen Ummantelung (3) umgeben sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Parallelkanälen (2) einerseits und der Innenoberfläche des Rohres (6)
andererseits ein Dichtmittel angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum zumindest teilweisen Verschließen der Parallelkanäle (2) ein
Schieber (10) ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Einrichtung zum zumindest teilweisen Verschließen der Parallelkanäle (2) eine
Aufsteckplatte ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum zumindest teilweisen Verschließen der Parallelkanäle (2), soweit
sie sich in geschlossener bzw. teilgeschlossener Stellung befindet, die von ihr abgedeckten
Parallelkanäle (2) gasdicht verschließt.