[0001] Die Erfindung betrifft ein Gehäuse, insbesondere für lüftungstechnische Anlagen,
umfassend eine zumindest die Kanten des Gehäuses bildende Rahmenkonstruktion aus Rahmenprofilen,
wobei ein Rahmenprofil wenigstens einen sich längs des Rahmenprofils erstreckenden
Aufnahmebereich für ein Wandelement aufweist. Die Erfindung betrifft weiterhin für
derartige Gehäuserahmen vorgesehene Wandelemente sowie auch Rahmenprofile zur Herstellung
einer Gehäuserahmenkonstruktion.
[0002] Im Stand der Technik ist es bekannt, Gehäuse, insbesondere für lüftungstechnische
Anlagen, wie zuvor genannt aufzubauen, d.h. im Wesentlichen dadurch, dass zunächst
ein Rahmen des Gehäuses aus Rahmenprofilen gefertigt wird, wobei sodann in die so
aufgebauten Rahmen bzw. deren Öffnungen Wandelemente, oftmals auch als Beplankungselemente
bezeichnet, eingesetzt werden. Solche Rahmenprofile werden üblicherweise als Hohlprofile,
z.B. als Strangprofile, z.B. aus Aluminium gefertigt.
[0003] Hierbei kann ein Rahmen bei einem Gehäuse nicht nur hinsichtlich der jeweils äußeren
Begrenzungskanten aufgebaut werden, sondern es kann beispielsweise auch ein Rahmenprofil
eine Seitenfläche eines Gehäuses einfach oder auch mehrfach unterteilen. Somit entstehen
beispielsweise an einer Gehäuseseite mehrere jeweils geschlossene Rahmen, in die Wandelemente
eingesetzt werden. Diese Unterteilung erfolgt insbesondere dann, wenn die Gehäuseflächen
derart groß werden, dass eine zu hohe Instabilität gegeben wäre. Hierfür ist es auch
bekannt, Rahmenprofile, die beispielsweise horizontal und insbesondere auch vertikal
angeordnet werden, untereinander zu verbinden durch spezielle Verbindungsstücke, in
den Eckbereichen insbesondere durch entsprechend dafür vorgesehene Eckverbinder.
[0004] Eine Konstruktion der vorbeschriebenen Art offenbart beispielsweise das deutsche
Gebrauchsmuster
DE 93 06 728.3. Auch hier ist eine Rahmenkonstruktion offenbart, bei der in die entsprechend vorgesehenen
Aufnahmebereiche der Rahmenprofile Wandelemente einsetzbar und in diesen befestigbar
sind. Bei diesem bekannten Stand der Technik ist die Befestigung und Anordnung der
Wandelemente an einem eine Gehäusekante bildenden Rahmenprofil derart, dass von der
Innenseite eines derart ausgebildeten Gehäuses Profilbereiche des kantenbildenden
Rahmenprofils sichtbar sind. Dementsprechend kann ein kantenbildendes Rahmenprofil
auch von einem eventuellen durch das Gehäuse geführten Luft- bzw. allgemein gasförmigen
Fluidstromes erfasst werden, so dass hier insbesondere bei korrosiven Gasen oder Gasgemischen
die Rahmenprofile einer erhöhten Abnutzung unterworfen sind.
[0005] Auch ergibt sich bei dem Stand der Technik der Nachteil, dass im Gehäuseinneren im
Bereich einer Gehäusekante ein doppelter Elementübergang stattfindet, nämlich von
einem Wandelement zum kantenbildenden Rahmenelement und sodann vom kantenbildenden
Rahmenelement wiederum zu einem Wandelement, so dass sich zwischen diesen jeweiligen
Elementen Spalte, im vorliegenden Fall dementsprechend zwei Übergangsspalte ergeben,
in denen sich in dem Gas- oder Luftstrom mitgetragene Verschmutzungen absetzen können,
so dass hier auch eine Reinigung erschwert wird. Dies ist insbesondere in Anwendungen
relevant, bei denen es besonderes auf die Hygiene ankommt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gehäuse bereitzustellen, mit dem die vorgenannten
Nachteile überwunden werden, welches also besonders wartungs-und servicefreundlich
ist und darüber hinaus eine lange Lebensdauer der Rahmenprofile gewährleistet. Es
ist weiterhin Aufgabe, hierfür entsprechend vorgesehene Wandelemente und Rahmenprofile
bereitzustellen.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass insbesondere durch Auswahl
der Dicke eines in einem Aufnahmebereich einsetzbaren Wandelementes zwei innere Kanten
am Randbereich zweier zueinander senkrecht angeordneter Wandelemente aneinander angrenzen,
so dass die Rahmenprofile, insbesondere die den Randseiten der Wandelemente zugewandten
Bereiche der Rahmenprofile, im Inneren des Gehäuses von den Wandelementen überdeckt,
insbesondere umschlossen sind.
[0008] Wesentlicher Kerngedanke der Erfindung ist es, gegenüber dem Stand der Technik die
Abmessungen von Rahmenkonstruktion und Wandelementen, insbesondere z.B. die Dicke
der Wandelemente derart anzupassen, dass in einem Kantenbereich eines Gehäuses im
Inneren dieses Gehäuses die jeweils unmittelbar nebeneinander verlaufenden parallelen
Innenkanten zweier senkrecht zueinander angeordneter Wandelemente aneinander angrenzen.
Hierdurch wird erreicht, dass bis auf einen kleinen Spalt, der zwischen den nebeneinander
verlaufenden inneren Kanten der Innenflächen dieser Wandelemente, die dem Inneren
des Gehäuses zugewiesenen Rahmenprofilbereiche von den beiden Wandelementen und hier
insbesondere den stirnseitigen Flächen dieser Wandelemente überdeckt bzw. umschlossen
werden.
[0009] Es ergibt sich dementsprechend der besondere Vorteil, dass die dem Innenbereich eines
Gehäuses zugewandten Rahmenprofilbereiche, insbesondere der kantenbildenden Rahmenprofile,
nicht mehr unmittelbar von Luft bzw. einem gasförmigen Fluid angeströmt werden können,
so dass selbst bei korrosiven Fluiden die Gehäuse insgesamt eine erhöhte Lebensdauer
aufweisen. Auch ergibt sich hier eine deutlich reduzierte Verschmutzungsneigung, da
gegenüber dem Stand der Technik statt nunmehr zwei jeweiligen Elementübergängen nur
noch ein Elementübergang vorgesehen ist, nämlich zwischen den unmittelbar nebeneinander
verlaufenden inneren Kanten zweier senkrecht zueinander angeordneter Wandelemente.
Durch entsprechende Montage der Wandelemente in den Rahmenprofilen, insbesondere durch
Auswahl der Dicke kann erreicht werden, dass der verbleibende Spalt so schmal wie
möglich ausgebildet wird.
[0010] Hierbei wird es als besonders vorteilhaft erkannt, wenn der Spalt zwischen den einander
angrenzenden Kanten kleiner ist als die zweifache, insbesondere kleiner als die einfache
Wandstärke eines Rahmenhohlprofils.
[0011] Es kann ebenso weiterhin vorgesehen sein, dass zum Verschliessen selbst des verbleibenden
Spaltes ein Überkleben des Spaltes, beispielsweise mit einem Metallband oder ähnlichem
vorgesehen ist. Ebenso kann der verbleibende Spalt mit einer Dichtmasse ausgefüllt
werden oder es kann vorgesehen sein, dass zwischen den Kanten der aneinander angrenzenden
und zueinander senkrecht angeordneten Wandelementen eine Dichtung eingefügt wird.
Eine derartige Dichtung kann beispielsweise direkt am kantenbildenden Rahmenprofil
befestigt sein, wobei dann bei einer Montage sich die Wandelemente mit ihren inneren
Kanten der jeweiligen inneren Flächen an dieses Dichtungsprofil anlegen oder es kann
auch vorgesehen sein, dass eines oder beide Wandelemente an ihren Kanten entsprechende
Dichtungen tragen, die bei der Montage miteinander in Kontakt kommen.
[0012] Um eine besonders einfache Montagemöglichkeit zu erreichen, kann es bevorzugt vorgesehen
sein, dass eine Randseite eines Wandelementes eine bevorzugt rechtwinklige Stufe aufweist,
die mit einer bevorzugt rechtwinkligen Stufe am Aufnahmebereich eines Rahmenprofils
korrespondiert, so dass zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Wandelemente einen
Bereich umschließen, in welchem zumindest ein zum Gehäuseinneren gewandter Bereich
eines Rahmenprofils einliegt.
[0013] Durch die stufenförmige Ausgestaltung einer Randseite, d.h. einer Stirnseite eines
Wandelementes, wird erreicht, dass bei der zuvor beschriebenen Anordnung zweier Wandelemente
senkrecht zueinander und derart, dass zwei Kanten der jeweiligen, dem Gehäuseinneren
zugewandten Flächen der Wandelemente unmittelbar aneinander angrenzen, dass sich ein
umschlossener, im Querschnitt im Wesentlichen rechtwinkliger Bereich ergibt. Um nun
insbesondere zu erreichen, dass selbst bei einem verbleibenden Spalt zwischen den
Kanten der Rahmenelemente bei einem Durchströmen des Gehäuses mit einem gasförmigen
Fluid dieses nicht wesentlich durch den Spalt in dahinter befindliche Hohlräume strömt,
kann es vorgesehen sein, dass an dem kantenbildenden Rahmenprofil ein Profilbereich
angeordnet ist, der exakt, bis auf gegebenenfalls verbleibende Spalte, diesen umschlossenen
Bereich ausfüllt.
[0014] Insbesondere bei entsprechend klein ausgebildeten Spalten wird erreicht, dass in
diesen Spaltbereichen keine signifikante Strömung des gasförmigen Fluides auftritt.
[0015] Um diese Vorteile zu erreichen, kann es vorgesehen sein, dass ein Rahmenprofil, insbesondere
ein kantenbildendes Rahmenprofil, wenigstens einen ersten im Querschnitt geschlossenen
Hohlprofilabschnitt aufweist und einen zweiten im Querschnitt geschlossenen Hohlprofilabschnitt,
wobei beide Hohlprofilabschnitte parallel zueinander verlaufen und aneinander befestigt
sind, insbesondere beide miteinander einstückig ausgeführt sind.
[0016] Hierbei kann es im Wesentlichen zur Erreichung des zuvor beschriebenen Vorteils bevorzugt
vorgesehen sein, dass ein zweiter Hohlprofilabschnitt im von den zwei Wandelementen
umschlossenen Bereich angeordnet ist, insbesondere wobei der Querschnitt des umschlossenen
Bereiches zum Querschnitt des Hohlprofilabschnittes korrespondiert und zwar bevorzugt
derart, dass der umschlossene Bereich im Wesentlichen vollständig durch einen zweiten
Hohlprofilabschnitt ausgefüllt ist.
[0017] Die beiden Hohlprofilabschnitte eines kantenbildenden Rahmenprofils können hierbei
derart ausgebildet sein, dass der ersten Hohlprofilabschnitt im Wesentlichen vorgesehen
wird, um die äußere Optik des kantenbildenden Profils zu gestalten und gegebenenfalls
um auch im Inneren dieses Profilabschnittes Kanten, Führungen, Vorsprünge oder andere
Profilmerkmale auszubilden, mit denen eine weitere Befestigung möglich ist, beispielsweise
zweier kantenbildender Rahmenprofile untereinander, mittels Eckverbindern, Linearverbindern
oder aber auch dass hier entsprechende Elemente im Inneren dieses ersten Hohlprofilabschnittes
vorgesehen sind, um Türscharniere, Schließsysteme oder ähnliche Zusatzteile aufzunehmen.
[0018] Demgegenüber kann es vorgesehen sein, dass der zweite Hohlprofilabschnitt, der dem
Gehäuseinneren zugewandt ist, zumindest einen Teil des Aufnahmebereiches für die Wandelemente
ausbildet, beispielsweise dadurch, dass bei einem kantenformenden Rahmenprofil dieser
zweite Hohlprofilbereich zwei zueinander senkrecht angeordnete Befestigungs- bzw.
Auflageflächen für die Wandelemente und hier insbesondere für den stufenförmig ausgebildeten
Randbereich eines Wandelementes bildet. Weiterhin hat der zweite Hohlprofilabschnitt
im Wesentlichen die Aufgabe, den umschlossenen Bereich der Wandelemente auszufüllen
und zur Gesamtstabilität beizutragen.
[0019] Der zweite Hohlprofilabschnitt kann, insbesondere soweit er für die einzulegenden
Wandelemente Auflage- und/oder Befestigungsflächen bildet, beispielsweise direkt verwendet
werden, um Wandelemente mittels einer Verschraubung hieran zu befestigen.
[0020] In einer weiterhin besonders bevorzugten Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass
Wandbereiche, insbesondere des zweiten Hohlprofilabschnittes, welche die Auflagen-
und/oder Befestigungsflächen für je ein Wandelement bilden, zumindest teilweise einen
thermisch isolierenden Wandbereich aufweisen, insbesondere der kraft- und/oder formschlüssig
in den Wandbereich eingesetzt ist. So kann insbesondere bei der Ausführung mit einem
zweiten Hohlprofilabschnitt dieser einen zum Gehäuseinneren weisenden Bereich aufweisen,
der thermisch isoliert ist gegenüber einem Bereich, der mit dem ersten Hohlprofilabschnitt
und damit mit dem Äußeren der Umgebung verbunden ist. So kann hier insbesondere signifikant
eine Wärmeübertragung vom Inneren zum Äußeren des Gehäuses über die kantenbildenden
Rahmenprofile vermieden werden.
[0021] Ein Wandelement, welches hier gemäß der Erfindung zum Einsatz kommen kann, weist
wie bereits zuvor erwähnt einen stufenförmigen Randbereich auf mit einer bevorzugt
rechtwinkligen Stufe, so dass sich bedingt durch diese Stufe bei einem Wandelement
eine größere äußere Fläche und eine kleinere innere Fläche dieses Wandelementes ergibt.
Hierdurch bildet sich am äußeren Rand eines Wandelementes ein umlaufender Flanschbereich
aus, mittels dem ein Wandelement in den Aufnahmebereich eines Rahmenprofils und hier
insbesondere auf eine dafür vorgesehene Auflage bzw. Befestigungsfläche eingesetzt
werden kann.
[0022] Um ein derartiges Wandelement gemäß der Erfindung besonders einfach auszubilden,
kann es bevorzugt vorgesehen sein, dass das Wandelement gebildet ist aus im Querschnitt
im Wesentlichen L-förmigen Hohlprofilen, die zu einem Rahmen verbunden sind. Hierbei
weisen die Schenkel des L-förmigen Hohlprofils nach außen. Die Hohlprofile können
beispielsweise in den Ecken über Eckverbinder verbunden sein. Gemäß der Erfindung
können die Hohlprofile von einer äußeren und einer inneren Deckplatte überdeckt sein.
[0023] Es kann somit ein Wandelement ausgebildet werden, welches einen durch die jeweiligen
äußeren und inneren Deckplatten sowie den Hohlprofilrahmen umschlossenen Innenraum
aufweist, der gegebenenfalls auch mit einem Isolationsmaterial ausgefüllt sein kann.
Hierbei können beispielsweise die Deckplatten metallisch ausgeführt sein, wobei hingegen
die Profile mit im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt beispielsweise aus einem thermisch
isolierenden Material, z.B. einem Kunststoff, gefertigt sein können. So kann wiederum
sicher gestellt werden, dass ein Wärmeübertritt vom Inneren zum Äußeren des Gehäuses
unterbunden wird.
[0024] Um eine besonders einfache Befestigung der jeweiligen Deckplatten an den rahmenbildenden
Hohlprofilen zu ermöglichen, kann es in einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen
sein, dass ein Hohlprofil auf seinen beiden, eine gestufte Stirnseite des Wandelementes
bildenden Seitenflächen je eine längs des Hohlprofils verlaufende Einkerbung aufweist,
in die je eine Deckplatte mit an ihrem Randbereich abgewinkelten, der Einkerbung entsprechend
profilierten Kanten eingreift.
[0025] So kann nach einer Herstellung zunächst eines Rahmens aus den L-förmigen Hohlprofilen
das Wandelement dadurch ausgebildet werden, dass die Deckplatten mit ihren abgewinkelten
Kanten auf die Profile aufgeschoben werden und hierbei die entsprechend profilierten
Kanten in die Einkerbungen in den Seitenflächen des Hohlprofils eingreifen und somit
die Deckplatten festgeclipst werden.
[0026] Anstelle der Ausbildung eines Rahmenprofils für ein Wandelement aus einem thermisch
isolierenden Material kann es ebenso vorgesehen sein, dass ein solches Hohlprofil
aus einer Komposition von zwei Materialien gefertigt ist, wobei die beiden Hohlprofilbereiche,
die jeweils mit den Deckplatten in Berührung kommen, voneinander mittels eines thermisch
isolierenden Profilbereiches getrennt sind.
[0027] Eine derartige Konstruktion kann ebenso bei einem Rahmenprofil zur Herstellung einer
Gehäuserahmenkonstruktion für die darin einsetzbaren Wandelemente vorgesehen sein.
So kann bevorzugt das Rahmenprofil zwei Profile aus wärmeleitenden Materialien, wie
z.B. Aluminium umfassen, die durch Profilbereiche aus nicht wärmeleitenden bzw. wärmeisolierenden
Material verbunden sind.
[0028] Profilbereiche aus wärmeisolierendem Material können beispielsweise aus Kunststoff
gefertigt sein. Die Profilbereiche aus dem wärmeisolierenden Material können beispielsweise
wand- bzw. stegförmige Profilbereiche sein, die in die Rahmenprofile eingesetzt sind,
beispielsweise durch eine Klemm- oder Quetschverbindung, wie sie beispielsweise auch
typisch mit einer Schwalbenschwanzverbindung ausgeführt sein kann. So kann beispielsweise
die äußere Kante eines aus thermisch isolierendem Material hergestellten Wandprofils
die typische Keilform aufweisen, wie sie eine Schwalbenschwanzverbindung aufweist,
wohingegen der Profilbereich aus einem wärmeleitenden Material eine entsprechend hierfür
vorgesehene Aufnahme aufweist, so dass ein derartiger Wandbereich in diese Aufnahme
eingeschoben werden kann. Um sodann eine sichere Befestigung zu erreichen, kann die
Aufnahme mit einer verformenden Kraft beaufschlagt werden, um so den Steg oder Wandbereich
aus dem nicht wärmeleitenden bzw. thermisch isolierenden Material festzuklemmen.
[0029] Gemäß der Erfindung kann es vorteilhaft vorgesehen sein, dass ein Profilbereich aus
nicht wärmeleitenden bzw. thermisch isolierendem Material wenigstens eine Fläche zur
Auflage und/oder Befestigung wenigstens eines Wandelementes bildet. So wird zum einen
mittels dieses Profilbereichs eine thermische Isolierung zwischen dem der Innenseite
eines Gehäuses zugewandten Profilbereich eines Kantenprofils gegenüber dem Profilbereich,
der der äußeren Umgebung zugeordnet ist, erreicht, wobei zum anderen weiterhin eine
Befestigung besonders bevorzugt in diesem thermisch isolierenden Profilbereich erfolgen
kann. Dies ist besonders vorteilhaft, da beispielsweise das Eindrehen einer Schraube
in einen thermisch isolierenden, z.B. aus einem Kunststoff gefertigten Profilbereich
einfacher ist als in einem metallischen, z.B. aus Aluminium ausgeführten Profilbereich.
[0030] In einer besonders bevorzugten Ausführung kann es vorgesehen sein, dass wenigstens
ein Profilbereich, bevorzugt zwei Profilbereiche aus einem nicht wärmeleitenden bzw.
thermisch isolierenden Material einen integralen Teil eines im Querschnitt geschlossenen
Hohlprofilbereiches bilden. Hierdurch kann eine besondere Stabilität insbesondere
der thermisch isolierenden Profilbereiche untereinander erreicht werden. Besonders
bevorzugt bildet der so geschlossene Hohlprofilbereich den im Sinne der Erfindung
zuvor beschriebenen zweiten Hohlprofilbereich, der dem Inneren des Gehäuses zugewandt
ist und zum einen für die Befestigung der Wandelemente dient und zum anderen dazu,
den hinter den Stirnseiten der Wandelemente gebildeten Hohlbereich auszufüllen.
[0031] Der relevante Stand der Technik sowie ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
den nachfolgenden Figuren dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1
- eine typische Gehäusekonstruktion gemäß dem Stand der Technik
- Figur 2
- erfindungsgemäße Hohlprofile zur Ausbildung eines Gehäuses
- Figur 3
- eine Teilansicht auf ein erfindungsgemäßes Wandelement
- Figur 4
- eine Ansicht im Querschnitt auf ein kantenbildendes Rahmenprofil mit darin fest und
über ein Scharnier eingesetzte Wandelemente
- Figur 5
- die Innenansicht auf ein erfindungsgemäßes Gehäuse
- Figur 6
- einen kantenbildenden Rahmenprofil angesetzten Wandelementen mit Scharnieren bzw.
Verschlüssen
- Figur 7
- die Ansicht auf einen Teilungsstoß
[0032] Die Figur 1 zeigt in einer Gesamtbetrachtung sowie in einer geschnittenen Detaildarstellung
ein typisches Gehäuse, beispielsweise für lüftungstechnische Anlagen, welches aus
einer Rahmenkonstruktion 1,2,4,7 aufgebaut ist, in die entsprechende Wandelemente
8,9,10 eingesetzt werden. In der geschnittenen Detaildarstellung zeigt die Figur 1
ein kantenbildendes Rahmenprofil 4, welches einen nach außen die Sichtkanten bildenden
Bereich 12,13 aufweist sowie auch einen in das Gehäuseinnere weisenden und hier abgestuften
Bereich 23. Erkennbar ist in der Darstellung der Figur 1, dass ein kantenbildendes
Rahmenprofil 4 einen rechtwinklig gestuften Aufnahmebereich 17 aufweist, in den ein
Wandelement 10a, gegebenenfalls unter Einsatz einer Klemmleiste 11 eingesetzt werden
kann. Das hier bekannte Wandelement 10a weist an seiner Randseite einen ebenso gestuften
Verlauf auf, der im Wesentlichen mit der Stufe des Aufnahmebereiches 17 korrespondiert.
Hierbei ist ersichtlich, dass die innere Wandfläche 20 des Wandelementes 10a fluchtend
ausgerichtet ist mit einer Stufe des stufenförmigen Bereichs 23 des kantenbildenden
Rahmenprofils 4.
[0033] Senkrecht zu dem vorbenannten Wandelement 10a ist ein weiteres Wandelement 9 angeordnet,
um eine geschlossene Gehäusekante zu bilden. Hierbei ist es auffällig, dass es zum
einen einen spaltförmigen Übergang S1 zwischen dem Wandelement 9 und dem stufenförmigen
Innenbereich 23 des kantenbildenden Rahmenprofils 4 gibt sowie nochmals einen weiteren
spaltförmigen Übergang S2 zwischen dem stufenförmigen Bereich 23 und dem zweiten Wandelement
10a. Es wird hier deutlich, dass dementsprechend der stufenförmige Innenbereich 23
des Rahmenprofils 4 einem eventuellen Luft- oder Gasstrom ausgesetzt ist und sich
hier zwei Spaltbereiche S1,S2 ausbilden, in denen sich Verschmutzungen ablagern können.
[0034] Die bislang genannten Bezugszeichen sind dem Stand der Technik gemäß der
DE 93 06 728 entnommen und dienen nur zur Erläuterung der Figur 1.
[0035] Diese Nachteile im Stand der Technik überwindet die Konstruktion gemäß der Erfindung
mittels der kantenbildenden Rahmenprofile, wie sie in der Figur 2 dargestellt sind
in Verbindung mit Wandelementen gemäß der Figur 3.
[0036] Erkennbar ist in der Figur 2 die Darstellung zweier typischer erfindungsgemäßer kantenbildender
Rahmenprofile, die sich untereinander im Wesentlichen dadurch unterscheiden, dass
bei dem rechts oben in der Figur dargestellten Rahmenprofil eine thermische Isolierung
vorgesehen ist.
[0037] Wesentlicher Kerngedanke bei der Ausbildung dieser kantenbildenden Rahmenprofile
ist es, einen ersten im Querschnitt geschlossenen Hohlprofilbereich 1 a, 1 b, 1 c,
1 d auszubilden sowie einen zweiten im Querschnitt ebenfalls geschlossenen Hohlprofilbereich
2a, 2b, 2c, 2d auszubilden, wobei diese beiden Hohlprofilbereiche bzw. in der Längsrichtung
des Hohlprofils verlaufende Abschnitte untereinander befestigt sind. Dies erfolgt
gemäß der linksseitigen Darstellung in der Figur 2 einstückig, so dass das Gesamtprofil
z.B. mit einem Strangpressverfahren herstellbar ist. Im rechtsseitigen Beispiel sind
die entsprechenden Profilbereiche am Ende der isolierenden Wandbereiche 2a und 2d
untereinander verbunden.
[0038] Es ist hier im Wesentlichen wie auch im Stand der Technik erkennbar, dass in dem
erfindungsgemäßen Rahmenprofil ein Aufnahmebereich stufenförmiger Art zwischen den
Profilwandungen 1 a,2a ausgebildet ist, wobei hier die Profilwandungen 2a und 2d des
zweiten im Querschnitt geschlossenen Hohlprofilabschnittes die entsprechenden Aufnahme-
und Befestigungsflächen für ein Wandelement bilden. Dieses Wandelement kann nach einer
Befestigung oder Auflage auf diesen entsprechenden Flächen beispielsweise durch eine
Verschraubung mit diesen Flächen 2a und 2d befestigt werden. Um die Verschraubungen
optisch ansprechend zu gestalten, kann es vorgesehen sein, eine Deckleiste 3 jeweils
im kantenbildenden Rahmenprofil einzusetzen, um die Kante des Wandelementes, an der
eine Befestigung stattfindet, zu überdecken. Ebenso kann die hier genannte Deckleiste
3 auch als Befestigungs- oder Klemmleiste ausgebildet sein.
[0039] Insbesondere mit Blick auf die Figur 4 kann es hier vorgesehen sein, ein Wandelement
4 in die jeweiligen Aufnahmebereiche eines kantenbildenden Rahmenprofils einzusetzen,
wobei in der Figur 4 das sich nach oben erstreckende Wandelement mittels einer Schraube
5 an der aus dem thermisch isolierenden Material ausgebildeten Befestigungsfläche
2a befestigt ist. Das rechtwinklig zu diesem ersten Wandelement 4 angeordnete zweite
Wandelement 4 kann ebenso mittels einer Verschraubung befestigt sein oder ist wie
in diesem Beispiel mittels eines Scharnieres 16 über die Schraube 17 am kantenbildenden
Rahmenprofil befestigt, so dass dieses Wandelement 4 abgeklappt werden kann.
[0040] Wesentlich für die Erfindung ist es, dass durch Auslegung der Abmaße, insbesondere
z.B. der Dicke D eines Wandelementes 4 die beiden jeweiligen Kanten 6 an den inneren
Flächen der Wandelemente 4 aneinander angrenzen, so dass die Wandelemente 4 mit ihren
randseitigen gestufte Stirnseiten den zweiten zum Gehäuseinneren zugewandten Hohlprofilabschnitt,
gebildet aus den Wandungen 2a, 2b, 2c und 2d vollständig überdecken bzw. umschließen.
Bis auf einen verbleibenden Spalt 7, der insbesondere bei einer festen Verschraubung
der beiden senkrecht zueinander angeordneten Wandelemente 4 besonders klein ausgebildet
werden kann, wird dementsprechend bezogen auf die Innenseite des Gehäuses das kantenbildende
Rahmenprofil vollständig überdeckt, so dass strömende Fluide im Inneren des Gehäuses
nicht oder nur unwesentlich mit dem kantenbildenden Rahmenprofil in Kontakt kommen.
Ebenso ergibt sich gegenüber dem Stand der Technik hier nur ein einziger Übergangsspalt
7 zwischen den jeweiligen inneren Flächen 4a der Wandelemente 4, so dass hier auch
eine Verschmutzungsneigung deutlich reduziert ist.
[0041] In der Figur 4 ist besonders gut auch zu erkennen, dass der zweite Hohlprofilabschnitt
aus den Wandbereichen 2a, 2b, 2c und 2d, der hier im Wesentlichen rechteckige Querschnittsformen
aufweist, im Wesentlichen vollständig den durch die randseitigen Stirnseiten der Wandelemente
umschlossenen Bereich ausfüllt. Hierdurch wird weiterhin erfindungsgemäß vermieden,
dass signifikante Fluidmengen aus dem Gehäuseinneren in diesen Bereich eindringen
können.
[0042] Wie im allgemeinen Teil der Beschreibung erwähnt, kann es auch vorgesehen sein, den
Spalt 7 weiterhin durch entsprechende Maßnahmen, wie Abdichtungen zu verschließen.
[0043] Die Figur 5 zeigt eine Übersichtsdarstellung bei einer Ansicht auf eine Ecke im Inneren
des Gehäusebereiches, wobei sehr deutlich hervortritt, dass die kantenbildenden Rahmenprofile
von der Innenseite aus nicht mehr sichtbar sind und dementsprechend hier auch nicht
mehr wesentlich durch eventuell strömendes Fluid beaufschlagt werden können.
[0044] Nochmals bezugnehmend auf die Figur 2 und hier insbesondere die rechte Darstellung
des Rahmenprofils wird deutlich, dass hier die entsprechenden Aufnahmebereiche aus
thermisch isolierenden Wandstücken 2a bzw. 2d ausgeführt sein können, um eine thermische
Isolierung des hier insbesondere L-förmig ausgebildeten Profilbereiches 2b/2c zu erreichen.
Hierbei sind die jeweilig thermisch isolierenden Wandabschnitte 2a und 2d an ihren
Kanten mit einem etwa keilförmig ausgebildeten Abschnitt versehen, um in der Art einer
Schwalbenschwanzverbindung eine feste Verbindung mit den umliegenden Profilbereichen
einzugehen.
[0045] Im Inneren des ersten Hohlprofilabschnittes, im Wesentlichen gebildet aus den äußeren
Wandbereichen 1 a, 1 b, 1 c und 1 d sind weitere Profilausformungen erkennbar, wie
beispielsweise ein innerer, im Querschnitt etwa kreisförmiger Kanal 8, der beispielsweise
auch eingesetzt werden kann, um bei Teilungsstößen eine Verbindung unter den Rahmenprofilen
durch eine Verschraubung zu ermöglichen, die innerhalb der Rahmenprofile angeordnet
ist und durch entsprechend ausgeführte Deckelemente abgedeckt werden kann. Ebenso
sind hier nach innen vorspringende Profilelemente 9 erkennbar, die beispielsweise
dazu dienen können, in der Wandstärke des Rahmenprofils Scharniere oder Verschlusssysteme
zu befestigen, wie es z.B. die Figur 4 zeigt. Hierfür können beispielsweise in der
Oberfläche eines kantenbildenden Rahmenprofils entsprechende Ausfräsungen oder Ausschneidungen
vorgesehen sein.
[0046] Die Figur 3 zeigt den grundsätzlichen Aufbau im Bereich einer Kante eines Wandelementes
4, welches hier gebildet ist aus zwei Deckplatten 4b. Im Wesentlichen ist das Wandelement
4 ausgebildet aus einer Rahmenkonstruktion, die aus mehreren Hohlprofilen 10 gebildet
ist, welche im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt haben. In den jeweiligen Eckbereichen
eines Wandelementes 4 sind die Hohlprofile 10 mittels Eckverbindern 10a verbunden,
die bevorzugt vorspringende Stege 10b aufweisen, um in das Innere eines Hohlprofiles
10 einzugreifen.
[0047] Die entsprechenden zum Rand weisenden gestuften Stirnseiten des L-förmigen Hohlprofils
10 weisen in jeder Stufenfläche Einkerbungen oder Vertiefungen 11 auf, die sich längs
eines Rahmenprofils erstrecken. Diese können z.B. V-förmig sein. In diese Einkerbungen
oder Vertiefungen 11 können innen und außen Deckplatten 4b, welche an ihrem äußeren
Rand Abkantungen 4c aufweisen, die einer Einkerbung 11 entsprechend profiliert sind,
eingreifen. So können die Wandelemente 4 gebildet werden aus einem Hohlprofilrahmen
10,10a sowie innen und außen aufgesetzten Deckplatten 4b. Die in den Hohlprofilen
10 vorgesehenen Einkerbungen 11 setzen sich in den ansteckbaren Eckverbindern fort,
so dass auch die Eckbereiche entsprechend von den Deckplatten 4b übergriffen werden.
[0048] Die Stufenform am Rand eines Wandelementes wird hierbei maßgeblich durch die Formgebung
des L-förmigen Hohlprofils 10 gegeben, wobei insgesamt, wie wiederum aus der Figur
4 ersichtlich ist, die Gesamtdicke des Wandelementes dementsprechend maßgeblich durch
die Gesamthöhe des L-förmigen Profils 10 gegeben ist. Wie schon zuvor beschrieben,
werden auch aus der Figur 4 insbesondere die an den gestuften Stirnseiten des L-förmigen
Hohlprofils 10 angeordneten Einkerbungen 11 ersichtlich, in die die entsprechend geformten
Abkantungen 4c der Deckplatten 4b eingreifen.
[0049] Hierbei wird weiterhin aus der Figur 4 ersichtlich, dass die Höhe H der in dem L-Profil
10 ausgebildeten Stufe angepasst ist an die Höhe der Fläche 2c bzw. 2b des Rahmenprofils.
Insbesondere hierdurch wird erreicht, dass die jeweiligen Kanten 6 der Innenflächen
4a der Wandelemente direkt aneinander angrenzen und somit nur einen kleinen Spalt
7 zwischen diesen beiden Kanten 6 belassen.
[0050] Die Figur 6 zeigt in der Übersicht die Möglichkeit, durch einen Ausschnitt oder eine
Ausfräsung in einem kantenbildenden Rahmenprofil ein Scharnier 20 oder auch einen
Verschluss 21 zu integrieren. Hierbei kommen insbesondere zur Befestigung dieser Scharniere
20 oder Verschlüsse 21 die in dem Inneren des ersten Profilabschnittes gemäß Figur
2 dargestellten inneren Profilierungen 9 zum Einsatz bezüglich einer Befestigung.
[0051] In der Figur 7 ist erkennbar, dass beispielsweise zwei Gehäuseteile mit jeweils zueinander
zuweisenden offenen Seitenflächen aneinander befestigt werden können, wofür insbesondere
in den Eckbereichen beider Gehäuseteile eine zweiteilige Montageverschraubung 22a,
22b vorgesehen sein kann, die vollständig innerhalb der kantenbildenden Rahmenprofileb
angeordnet ist, somit also nicht über die Gfehäuseseiten hinausragt. Hierfür werden
entsprechende Stoßverbinder 22a und 22b an den kantenbildenden Rahmenprofilen befestigt,
beispielsweise mittels der im Inneren angeordneten Kanäle 8 gemäß der Figur 2. Die
jeweiligen Stoßverbinder 22a, 22b können sodann untereinander mittels der Verschraubung
23 verbunden werden, um die beiden Gehäusebereiche untereinander zu befestigen. Hierfür
weisen die Stoßverbinder 22a, 22b bevorzugt Paßstifte 25a und Paßbohrungen 25b auf.
Die Figur 7 zeigt weiterhin, dass die Stoßverbinder 22a, 22b mittels einer Abdeckung
24 verdeckt werden können.
[0052] Gemäß der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass insbesondere der erste Hohlprofilabschnitt,
der für die äußere Optik Sorge trägt, unterschiedliche Formengestaltungen aufweisen
kann. So kann beispielsweise wie in den hier dargestellten Figuren 2 und 4 dieser
erste, nach außen weisende Profilabschnitt im Wesentlichen einen rechteckigen Querschnitt
mit einer Fase an der äußeren Ecke aufweisen. Ebenso kann es vorgesehen sein, diesen
äußeren Bereich des kantenbildenden Profils gerundet auszugestalten.
1. Gehäuse, insbesondere für lüftungstechnische Anlagen, umfassend eine die Kanten des
Gehäuses bildende Rahmenkonstruktion aus Rahmenprofilen, insbesondere Hohlprofilen,
wobei ein Rahmenprofil wenigstens einen sich längs des Rahmenprofils erstreckenden
Aufnahmebereich für ein Wandelement aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei innere Kanten (6) am Randbereich zweier zueinander senkrecht angeordneter Wandelemente
(4) aneinander angrenzen, so dass die Rahmenprofile, insbesondere die den Randseiten
der Wandelemente zugewandten Bereiche (2b,2d) der Rahmenprofile, im Inneren des Gehäuses
von den Wandelementen (4) überdeckt, insbesondere umschlossen sind.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Randseite eines Wandelementes (4) eine rechtwinklige Stufe aufweist, die mit
einer rechtwinkligen Stufe am Aufnahmebereich eines Rahmenprofils korrespondiert,
so dass zwei rechtwinklich zueinander angeordnete Wandelemente (4) einen Bereich umschließen,
in welchen zumindest ein zum Gehäuseinneren gewandter Bereich (2a, 2b, 2c, 2d) eines
Rahmenprofiles einliegt.
3. Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass der Spalt (7) zwischen den aneinander angrenzenden Kanten (6) kleiner ist als die
zweifache, insbesondere kleiner als die einfache Wandstärke des Rahmenprofils.
4. Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass ein Rahmenprofil wenigstens einen ersten im Querschnitt geschlossenen Hohlprofilabschnitt
(1a, 1b, 1c, 1d) aufweist und einen zweiten im Querschnitt geschlossenen Hohlprofilabschnitt
(2a, 2b, 2c, 2d), wobei beide Hohlprofilabschnitte parallel zueinander verlaufen und
aneinander befestigt sind, insbesondere beide miteinander einstückig ausgeführt sind.
5. Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass ein zweiter Hohlprofilabschitt (2a, 2b, 2c, 2d) im von zwei Wandelementen (4) umschlossenen
Bereich angeordnet ist, insbesondere wobei der Querschnitt des umschlossenen Bereiches
zum Querschnitt des Hohlprofilabschnittes (2a, 2b, 2c, 2d) korrespondiert, insbesondere
so dass der umschlossene Bereich im wesentlichen vollständig durch einen zweiten Hohlprofilabschnitt
(2a, 2b, 2c, 2d) ausgefüllt ist.
6. Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass ein zweiter Hohlprofilabschnitt (2a, 2b, 2c, 2d) zwei zueinander senktrecht angeordnete
Wandbereiche (2a, 2d) aufweist, die Auflage-und/oder Befestigungsflächen (2a, 2d)
für je ein Wandelement (4) bilden.
7. Gehäuse nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass Wandbereiche, die Auflage- und/oder Befestigungsflächen (2a, 2d) für je ein Wandelement
(4) bilden zumindest teilweise einen thermisch isolierenden Wandbereich (2a, 2d) aufweisen,
insbesondere der kraft-und/oder formschlüssig in den Wandbereich eingesetzt ist, insbesondere
so dass ein zweiter Hohlprofilabschnitt (2a, 2b, 2c, 2d) einen zum Gehäuseinneren
weisenden Bereich (2b, 2c) aufweist, der thermisch isoliert ist gegenüber einem Bereich
(2a, 2d), der mit dem ersten Hohlprofilabschnitt (1a, 1b, 1c, 1d) verbunden ist.
8. Wandelement, insbesondere zur Verwendung bei einem Gehäuse nach einem der vorherigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es gebildet ist aus im Querschnitt im wesentlichen L-förmigen Hohlprofilen (10),
die insbesondere in den Ecken über Eckverbinder (10a) zu einem Rahmen verbunden sind,
wobei die Hohlprofile (10) von einer äußeren und einer inneren Deckplatte (4b) überdeckt
sind.
9. Wandelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hohlprofil (10) auf seinen beiden eine gestufte Stirnseite des Wandelementes
bildenden Seitenflächen je eine längs des Hohlprofiles (10) verlaufende EinkerbungNertiefung
(11) aufweist, in die je eine Deckplatte (4b) mit an Ihrem Randbereich abgewinkelten
der Einkerbung entsprechend profilierten Kanten (4c) eingreift
10. Wandelement nach einem der vorherigen Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hohlprofil (10) aus einem thermisch isolierenden Material ausgebildet ist.
11. Rahmenprofil zur Herstellung einer Gehäuse-Rahmenkonstruktion für darin einsetzbare
Wandelemente, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil zwei Profile (1a,1b,1c,1d / 2b, 2c) aus wärmeleitendem Material
umfasst, die durch Profilbereiche (2a, 2d) aus nichtwärmeleitendem, bzw. wärmeisolierendem
Material verbunden sind.
12. Rahmenprofil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Profilbereich (2a, 2d) aus nicht-wärmeleitenden Material wenigstens eine Fläche
zur Auflage- und/oder Befestigung wenigstens eines Wandelementes (4) bildet.
13. Rahmenprofil nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Profilbereich, bevorzugt zwei Profilbereiche (2a, 2d) aus einem nicht-wärmeleitenden
Material einen integralen Teil eines im Querschnitt geschlossenen Hohlprofilbereiches
(2a, 2b, 2c, 2d) bildet/bilden.