[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager mit einem Einlasssammelkasten, um das
eine Medium auf flache Wärmeübertragerrohre zu verteilen bzw. mit einem Auslasssammelkasten,
um das eine Medium aus den flachen Wärmeübertragerrohren aufzunehmen und weiterzuleiten,
wobei der Sammelkasten eine Wand aufweist, die sich um den Umfang des Endes eines
Stapels der Wärmeübertragerrohre und über einen gewissen Längenabschnitt der Wärmeübertragerrohre
erstreckt, wobei die Wand wenigstens einen Einlass und / oder einen Auslass für das
andere Medium, welches zwischen den Wärmeübertragerrohren strömt, besitzt, und wobei
in den flachen Wärmeübertragerrohren ein Inneneinsatz angeordnet ist, der mit beiden
Breitseiten des Wärmeübertragerrohres metallisch verbunden ist.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein flaches Wärmeübertragerrohr mit einem Inneneinsatz.
[0003] Der vorstehend beschriebene Wärmeübertrager und ein Wärmeübertragerrohr sind in der
nicht vorveröffentlichten europäischen Patentanmeldung mit der Anmeldenummer
EP 040 27 604.0 enthalten. Dort wurde ein Schlitz am Ende des Inneneinsatzes in denselben eingebracht
oder ein zum Ende hin offener konischer Ausschnitt vorgesehen. Beide Maßnahmen führten
zu einer bemerkenswerten Verbesserung hinsichtlich der Kompensation von Temperaturwechselbelastungen.
[0004] Die Erfinder haben sich die Aufgabe gestellt, den oben beschriebenen Wärmeübertrager
so auszugestalten, dass er den enormen Temperaturwechselbelastungen, beispielsweise
bei einem Abgaswärmeübertrager in einer Abgasrückführungsanlage, noch besser widerstehen
kann, und somit die an ihn gestellten Anforderungen noch besser erfüllt. Ferner wollen
sie ein flaches Wärmeübertragerrohr vorschlagen, das zu einer höheren Temperaturwechselbelastungsfähigkeit
des damit ausgerüsteten Wärmeübertragers führt.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Wärmeübertrager gemäß dem Oberbegriff erfindungsgemäß
durch den Einsatz der kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Das erfindungsgemäße
flache Wärmeübertragerrohr weist die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Anspruchs
21 und die weiterbildenden Merkmale der abhängigen Ansprüche auf. Bei dem flachen
Wärmeübertragerrohr kann es sich beispielsweise um mit einer Längsnaht geschweißte
oder um gezogene Flachrohre handeln, die Teil des Wärmeübertragers sind. Zwischen
den Flachrohren sind Wellrippen angeordnet, durch die beispielsweise Kühlluft hindurchströmt.
Die Enden der Wärmeübertragerrohre stecken beispielsweise in Öffnungen eines Rohrbodens,
der mit der Wand eines Sammelkastens verbunden ist. Das ist die aus dem Stand der
Technik bekannte Bauweise, beispielsweise eines luftgekühlten Ladeluftkühlers oder
eines Kühlmittelkühlers für ein Kraftfahrzeug. Im Bereich der Enden der Wärmeübertragerrohre
weist der Inneneinsatz erfindungsgemäß beispielsweise zwei Ausschnitte mit einem Zwischensteg
auf, um Temperaturwechselbelastungen zu kompensieren. Der erwähnte Bereich erstreckt
sich über den Bereich der unmittelbaren oder mittelbaren Verbindung des Stapels der
Wärmeübertragerrohre mit der Wand des Sammelkastens. Der erwähnte Bereich der Wärmeübertragerrohre
bzw. der Inneneinsätze kann sich weiter, und zwar bis etwa 1/3 der Gesamtlänge der
Inneneinsätze, erstrecken. Praktisch wird der mit Ausschnitten und Zwischenstegen
versehene Bereich nicht wesentlich länger als notwendig sein, denn die Ausschnitte
reduzieren die Größe der wärmeübertragenden Oberfläche, was sich bekanntlich bezüglich
der Leistung negativ auswirkt.
[0006] Flache Wärmeübertragerrohre sind solche, die eine kleinere und eine größere Innenabmessung
aufweisen, also nicht nur solche mit parallelen Breitseiten sondern beispielsweise
auch Wärmeübertragerrohre mit ovalem Querschnitt.
[0007] Flache Wärmeübertragerrohre sind außerdem, im Sinne der vorliegenden Erfindung, solche,
die durch zwei die beiden Breitseiten bildenden Platten gebildet sind, wobei die beiden
Schmalseiten der Rohre durch jeweils einen zwischen den Platten eingefügten Stab oder
dergleichen dargestellt werden. Solche Bauweisen findet man bei vielen Anwendungsfällen
von Wärmeübertragern. Sie sind beispielsweise auch in Brennstoffzellensystemen anzutreffen.
[0008] Weil der Inneneinsatz gemäß dem Kennzeichen des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 21
wenigstens im Verbindungsbereich der flachen Wärmeübertragerrohre mit der Wand des
Sammelkastens wenigstens eine Reihe von Ausschnitten mit einem Zwischensteg aufweist,
um Temperaturwechselbelastungen zu kompensieren, wurde die Widerstandsfähigkeit des
erfindungsgemäßen Wärmeübertragers gegen Temperaturwechselbelastungen im Vergleich
mit dem vorne genannten Stand der Technik erneut deutlich gesteigert, wie die Auswertung
durchgeführter umfangreicher Versuchsreihen gezeigt hat. Die erwähnte Reihe kann beliebig
ausgestaltet, beispielsweise gerade oder zick - zack - förmig sein. Die Anzahl der
erreichten Temperaturwechsel wurde um gegenwärtig mehr als das Doppelte gesteigert,
ohne dass bisher irgendwelche Brüche bzw. Undichtigkeiten aufgetreten sind. Verbesserungen
in diesem Umfang wurden nicht erwartet, und sie machen deutlich, dass auch scheinbar
geringfügige Unterschiede zum Stand der Technik zu wesentlichen Vorteilen führen können.
[0009] Inneneinsätze im Sinne dieses Vorschlages sind solche, deren Wellenflanken sich unter
Umkehr der Laufrichtung zwischen Wellenbergen und Wellentälern erstrecken. Die Ausbildung
der Wellenflanken selbst ist ohne Belang und kann demzufolge in vielfältiger Weise
vorliegen. Vorteilhaft ist es, wenn die Wellenflanken in Längsrichtung des Inneneinsatzes
ebenfalls gewellt ausgebildet sind. Dabei können die Wellenflanken zueinander parallel
verlaufen oder mit einer Neigung ausgebildet sein.
[0010] Die Wärmeübertragerrohre sind in einem Ausführungsbeispiel vorzugsweise durch jeweils
zwei und besonders bevorzugt durch zwei identische Flachrohrhälften gebildet, die
an ihren Randflanschen verbunden sind. Dieses Konzept ist besonders kostengünstig
und zeichnet sich durch hohe Prozesssicherheit, insbesondere beim Löten aus.
[0011] Die Wärmeübertragerrohre weisen in diesem Ausführungsbeispiel Ausprägungen auf, die
für einen Abstand zwischen den Wärmeübertragerrohren sorgen, wobei der Abstand jeweils
einen Strömungskanal für das andere Medium bildet.
[0012] Die Ausprägungen schließen die Strömungskanäle für das andere Medium nach außen ab.
Dadurch wird ein weitgehend gehäuseloses Bauprinzip realisiert, das sich durch sparsamen
Materialeinsatz bei höchster Effizienz des Wärmeaustausches auszeichnet.
[0013] Die Wand des Sammelkastens besitzt Verformungen, die einerseits ein Beitrag zur Stabilität
sind und andererseits eine gewisse Elastizität bei Temperaturwechselbelastungen gestatten.
[0014] Bei dem erfindungsgemäßen Wärmeübertrager ist der von der Wand des Sammelkastens
umschlossene Längenabschnitt der Wärmeübertragerrohre von zwei Verbindungsebenen der
Wand mit dem Ende des Stapels der Wärmeübertragerrohre begrenzt, wobei zwischen den
Verbindungsebenen der Einlass und / oder der Auslass für das andere Medium angeordnet
sind / ist
[0015] Bei einem ersten Ausführungsbeispiel ist in der ersten Verbindungsebene ein Rohrboden
mit Stegen zur Aufnahme der Enden des Stapels der Wärmeübertragerrohre vorgesehen,
der mit der Wand des Sammelkastens verbunden ist.
[0016] Ein zweites Ausführungsbeispiel weist anstelle des Rohrbodens in der ersten Verbindungsebene
ein die Umfangskontur des Stapels der Wärmeübertragerrohre darstellendes Zwischenstück
auf, das mit der Wand verbunden ist.
[0017] Die zweite Verbindungsebene ist unmittelbar durch die Wand des Sammelkastens gebildet,
wobei in der Wand die Umfangskontur des Stapels der Wärmeübertragerrohre ausgebildet
ist. Dadurch kann die Wand in kostengünstiger Weise als ein Stanz - und Tiefziehteil
hergestellt werden. In der Umfangskontur sind Schlitze vorhanden. In jedem Schlitz
befindet sich ein Randflansch eines Wärmeübertragerrohres. Ferner sind Vorsprünge
in der Umfangskontur ausgebildet. Jeder Vorsprung verschließt eine Furche, die jeweils
am Rand zwischen zwei angrenzenden Wärmeübertragerrohren ausgebildet ist. Mit diesen
Maßnahmen wird ein Beitrag zur Erzielung qualitätsgerechter Lötergebnisse geleistet.
[0018] Bei dem erwähnten zweiten Ausführungsbeispiel sind die Breitseiten der Wärmeübertragerrohre
im Bereich der zweiten Verbindungsebene mit weiteren Ausformungen versehen, wobei
benachbarte Wärmeübertragerrohre mit den weiteren Ausformungen aneinander anliegen
und wobei die Höhe der weiteren Ausformungen mit der Höhe der Ausprägungen übereinstimmt,
um die Strömungskanäle zwischen den Wärmeübertragerrohren zur Verfügung zu stellen.
[0019] Besonders vorteilhaft ist es, wenn Scharen von Ausformungen im Bereich des Eintritts
und/oder Austritts der zwischen den Wärmeübertragerrohren vorhandenen Strömungskanäle
angeordnet sind und das Medium lenken, um beispielsweise den Rohrboden zu kühlen.
Damit kann ein weiterer zusätzlicher Beitrag zur Lösung der Aufgabenstellung geleistet
werden. Da die Ausformungen verlötet sind, stellen sie natürlich auch einen Beitrag
zur Festigkeit dar.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Die Beschreibung enthält weitere Merkmale und
[0021] Wirkungen, die sich möglicherweise erst später als besonders bedeutsam herausstellen.
[0022] Die Figuren zeigen Folgendes:
Fig. 1 Gesamtansicht auf einen Wärmeübertrager eines Ausführungsbeispiels;
Fig. 2 Perspektivische Ansicht eines Sammelkastenteils des Ausführungsbeispiels;
Fig. 3 Teil eines Wärmeübertragerrohres;
Fig. 4 Teil eines anderen Wärmeübertragerrohres;
Fig. 5 Zwischenboden
Fig. 6 ein Ende eines Wärmeübertragers mit dem Zwischenboden
Fig. 7 ähnlich Fig. 6, jedoch die Inneneinsätze der Wärmeübertragerrohre teilweise
zeigend;
Fig. 8 - 14 verschiedene Inneneinsätze für Wärmeübertragerrohre;
Fig. 15 Ausschnitt aus Fig. 16
Fig.16 Teilansicht eines luftgekühlten Ladeluftkühlers mit Inneneinsätze aufweisende
Wärmeübertagerrohre;
[0023] Es handelt sich in den Ausführungsbeispielen aus den Fig. 1 - 7 um einen Abgaswärmeübertrager,
der in nicht gezeigter Weise in das Abgasrückführungssystem eines Kraftfahrzeuges
eingebunden ist und der die Kühlflüssigkeit des Kraftfahrzeugmotors als Kühlmedium
benutzt. Mit den gleichen Vorteilen ist der Wärmeübertrager beispielsweise als mittels
Kühlflüssigkeit gekühlter Ladeluftkühler zu verwenden oder für andere Zwecke insbesondere
dort mit Vorteilen einzusetzen, wo hohe Temperaturwechselbelastungen auftreten.
[0024] Die vorliegende Erfindung soll durchaus auch so verstanden werden, dass der Wärmeübertrager
u - förmig durchströmt werden kann, wobei sich der Einlass
20 und der Auslass 21 an ein und demselben Sammelkasten 1a befinden. Auch aus diesem Grund
ist im Oberbegriff des Anspruchs 1 von "einem Einlasssammelkasten 1 bzw. einem Auslasssammelkasten"
die Rede. In den die Ausführungsbeispiele zeigenden Figuren ist hingegen vorgesehen,
an beiden Enden 4 des Stapels der Wärmeübertragerrohre 2 je einen Sammelkasten 1 anzuordnen.
Demzufolge strömt bei dem Wärmeübertrager, der in der Fig. 1 gezeigt ist, das Abgas
beispielsweise am linken Sammelkasten
1b ein, verteilt sich auf die Wärmeübertragerrohre
2, durchströmt dieselben und verlässt den Wärmeübertrager über den anderen (rechten)
Sammelkasten
1b. Die Kühlflüssigkeit tritt in den Eintritt
20 am rechten Sammelkasten
1a ein, verteilt sich auf die Strömungskanäle
51, die zwischen den Wärmeübertragerrohren
2 angeordnet sind (Fig. 6 oder 7) und verlässt den Wärmeübertrager über den im linken
Sammelkasten
1a vorgesehenen Austritt
21. Der Eintritt
20 und der Austritt
21 haben in diesem Ausführungsbeispiel einen etwa rechteckigen Querschnitt. In vorteilhafter
Weise wurde an den Sammelkästen
1a jeweils eine mittels Umformverfahren aus Blech gefertigte Halterung
80 vorgesehen, die sich um drei Seiten der Sammelkästen
1a erstreckt und damit fest verlötet ist. Die Halterung
80 weist den Eintritt
20 bzw. den Austritt
21 und eine geeignete Dichtungsnut
81 auf, so dass der Wärmeübertrager unmittelbar an eine nicht gezeigte Anschlussebene
eines Aggregats angeflanscht, somit befestigt und gleichzeitig mit Kühlflüssigkeit
"versorgt" werden kann. Der Stapel aus Wärmeübertragerrohren
2 wird von einer oberen und einer unteren Verstärkungsplatte
75 (Fig. 7) abgedeckt, weil die Blechdicke der Wärmeübertragerrohre
2 relativ klein ist. Es soll damit sowohl ein Schutz vor mechanischer Einwirkung auf
die Rohre
2 als auch eine höhere Stabilität des gesamten Wärmeübertragers erreicht werden.
[0025] Die Fig. 2 zeigt den Sammelkasten
1a in einer ersten Ausführung in perspektivischer Ansicht, wie er im Ausführungsbeispiel
aus der Fig. 1 zweifach vorhanden ist, abgesehen von der Querschnittsform des Einlasses
20 bzw. Auslasses
21, die in der Fig. 1 etwa rechteckig und in der Fig. 2 rund ist. Die Fig. 3 zeigt eines
der dort vorhandenen sieben Wärmeübertragerrohre
2. Die Wand 3 des Sammelkastens
1a weist Verformungen
17 auf, die übrigens auch in der Wand
3 des Sammelkastens
1b vorgesehen werden können. (Fig.1) Ferner gibt es zwei Verbindungsebenen
30 und
40 zwischen der Wand
3 und dem Stapel der Wärmeübertragerrohre
2. In der einen Verbindungsebene
40 ist eine unmittelbare Verbindung der Wand
3 mit dem Stapel vorgesehen. Die Wand
3 besitzt eine Öffnung
100, die die Umfangskontur des Stapels repräsentiert. Dazu gehören Schlitze
70 und Vorsprünge
71. Jeder Schlitz
70 ist zur Aufnahme eines Randflansches
52 gedacht, der in Fig. 3 gezeigt ist. Außerdem gehört zu der Öffnung
100 eine obere und eine untere Abstufung
74, um die Verstärkungsplatten
75 ebenfalls darin aufnehmen zu können. In der anderen Verbindungsebene
30 hingegen ist eine mittelbare Verbindung zur Wand
3 vorhanden, da in diesem Ausführungsbeispiel ein zwischengeschalteter Rohrboden
22 vorgesehen wurde. Zu diesem Zweck wurde der Rand der Wand
3 bei
9 abgestuft, damit der Rohrboden
22 einen Sitz mit einem Anschlag in der Wand
3 hat. Die bereits erwähnten Schlitze
70 finden sich auch in der Kontur des Rohrbodens
22 wieder, und sie dienen dort dem gleichen Zweck.
[0026] Aus der Fig.
2 ist eine bemerkenswerte Ausbildung am Rand der Öffnung
100 in der Wand
3 zu erkennen, die auch am Rand der Durchbrüche des Rohrbodens
22 vorhanden ist. Diese besteht darin, dass der Rand der Öffnung
100 und der Rand der Durchbrüche mit einem lediglich geringem Durchzug
101 ausgebildet sind, der aber dazu beiträgt, dass selbst bei relativ geringer Wanddicke
der Wand
3 eine einwandfreie Lötverbindung mit den Rohren
2 erreicht wird. Der Durchzug
101 zeigt zur Mitte des Wärmeübertragers hin. Der Durchzug
101 wird durch entsprechende Ausbildung des Stanzwerkzeugs für die Herstellung der Öffnung
100 realisiert, und er ist somit ohne Mehraufwand machbar. Diese Ausbildung der Öffnung
100 ist in allen Ausführungsbeispielen des Abgaswärmeübertagers vorhanden, auch wenn
die anderen Abbildungen das nicht detailliert zeigen.
[0027] Wie die Fig. 3 außerdem zeigt, liegt zwischen den zwei Verbindungsebenen
30 und
40 ein Längenabschnitt
5 der Wärmeübertragerrohre
2. Die Wärmeübertragerrohre
2 werden in Stapelrichtung
8 (Fig.6) zu einem Stapel von Wärmeübertragerrohren
2 zusammengesetzt. Die Verstärkungsplatten
75 (Fig. 7) werden hinzugefügt. Wie es weiter unten beschrieben ist, wird jeweils ein
Inneneinsatz
15 in ein aus zwei identischen Flachrohrhälften
2a, 2b bestehendes Wärmeübertragerrohr
2 eingelegt. Die Flachrohrhälften
2a, 2b werden mittels umgebogener Laschen
53 am Randflansch
52 zusammengehalten. Der Stapel wird über den Längenbereich
5 der Wärmeübertragerrohre mit den Sammelkästen
1a zusammengesetzt, wobei jeder Randflansch
52 eines jeden Wärmeübertragerrohres
2 in der Verbindungsebene
40 in einem dort vorhandenen Schlitz
70 zu liegen kommt und in der anderen Verbindungsebene
30 in einem dort vorhandenen Schlitz
70 des Rohrbodens
22 sitzt. (siehe oben)
[0028] Die Fig. 6 und 7 zeigen die Situation an einem Ende
4 der Wärmeübertragerrohre
2 bzw. des Wärmeübertragers. Wie diese Figuren erkennen lassen, ist zwischen den Wärmeübertragerrohren
2 jeweils ein Strömungskanal
51 ausgebildet, durch den die Kühlflüssigkeit strömen kann. Zur Beschreibung der Ausbildung
der Strömungskanäle 51 soll nochmals auf die Fig. 3 und 4 zurückgekommen werden. Dort
ist zu sehen, dass die identischen Flachrohrhälften
2a, 2b mit Ausformungen versehen sind. Von besonderer Bedeutung sind die beiden sich an
den Längsrändern der identischen Flachrohrhälften
2a, 2b erstreckenden Ausformungen 50, die zwischen zwei zusammengefügten Wärmeübertragerrohren
2 einen Strömungskanal
51 abschließen. Auf den Breitseiten 55 der Wärmeübertragerrohre
2 befinden sich weitere Erhebungen
54. In der Nähe der Verbindungsebene
30 ist eine Reihe mit Vorsprüngen
56 vorgesehen worden, die der Vergleichmäßigung der Strömung der Kühlflüssigkeit dient,
die dort in der Nähe ein - bzw. austritt. (siehe Pfeile, Fig. 4)
[0029] Wie die Fig. 7 weiter deutlich zeigt, befinden sich in allen Wärmeübertragerrohren
2 gewellte Inneneinsätze
15. Bei den lnneneinsätzen
15 des gezeigten Ausführungsbeispiels handelt es sich um solche, deren Wellenflanken
90 in Längsrichtung und in Querrichtung gewellt sind. Das ist in Fig. 7 durch den dort
gezeigten teilweisen Längsschnitt, im Bild rechts, erkennbar. Weiterhin ist aus dieser
Darstellung sehr gut zu sehen, dass die Wellenflanken
90 Ausschnitte
10 und
[0030] Zwischenstege
11 aufweisen. In diesem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind 7 Reihen
95 runder Ausschnitte
10 zu erkennen, die durch jeweils einen Zwischensteg
11 voneinander getrennt sind. Damit werden die aufgrund von Temperaturwechseln auftretenden
Längenänderungen in Stapelrichtung
8 der Wärmeübertragerrohre
2 zugelassen, bzw. kompensiert. Insbesondere die Deutlichkeit der Verbesserung der
Widerstandsfähigkeit gegen Temperaturwechselbelastungen war überraschend.
[0031] Da die Belastungen durch Temperaturwechsel bei einem Abgaswärmeübertrager wegen der
Höhe der Temperaturunterschiede und der Häufigkeit der Temperaturwechsel bis in Grenzbereiche
gehen, die mit den üblichen Werkstoffen (Edelstahl, Aluminium) und Verbindungstechniken
- jedenfalls unter Berücksichtigung kostengünstiger Fertigungsverfahren der Massenproduktion
- gerade noch realisierbar sind, haben sich die Erfinder mit zusätzlichen weiterbildenden
Maßnahmen beschäftigt, und sie konnten deren Vorteilhaftigkeit im Versuch nachweisen.
Zur Beschreibung einer solchen Maßnahme wird erneut auf die Fig. 4 Bezug genommen.
Es soll auf einen Unterschied eingegangen werden, der darin besteht, dass die Vorsprünge
56 an den Flachrohrhälften
2a, 2b verändert wurden. Im Bereich der Verbindungsebene
30 wurden Scharen von Vorsprüngen
56 konzentriert, die die eintretende Kühlflüssigkeit so lenken, dass ein wesentlicher
Teil davon zunächst auf die Verbindungsebene
40 gelenkt wird, bevor diese in den Strömungskanälen
51 weiter strömen kann. Damit soll ein besserer Temperaturausgleich erreicht werden
und somit soll ebenfalls dem Ziel gedient werden, die Temperaturwechselbelastungsfähigkeit
zu verbessern.
[0032] Es ist in einer alternativen Gestaltung daran gedacht worden, den Rohrboden
22 durch einen Zwischenboden
26 zu ersetzen, der in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist. In der Fig. 4 wird dargestellt,
dass dazu die Flachrohrhälften
2a, 2b modifiziert werden müssen. Kurz gesagt, wurden deswegen quer über die Breitseiten
55 der Enden
4 der Flachrohrhälften
2a, 2b reichende weitere Ausformungen
57 angebracht, deren Höhe mit der Höhe der entlang der Längsseiten laufenden Ausprägungen
50 übereinstimmt. Die weiteren Ausformungen
57 benachbarter Wärmeübertragerrohre
2 liegen aneinander an und schließen jeweils einen Strömungskanal
51 ab. Deshalb kann auf einen traditionellen Rohrboden
22 mit Stegen
25 verzichtet werden. Wie die genannten Figuren zeigen, ist der Zwischenboden
26 - in ähnlicher Weise wie die Wand
3 in der anderen Verbindungsebene - mit Schlitzen
70 und Vorsprüngen
71 ausgestattet, um der Umfangskontur des Stapels der Wärmeübertragerrohe
2 zu entsprechen. Die Verbindung des Zwischenbodens
26 mit der Wand
3 erfolgt über eine Abstufung
9 der Wand
3, die einen Anschlag und einen Sitz für den Zwischenboden
26 bietet, ähnlich wie bei dem Rohrboden
22, der im Zusammenhang mit der Fig. 2 beschrieben wurde. Die Umfangskontur im Zwischenboden
26 weist auch Absätze
74 zur Aufnahme der Verstärkungsplatten
75 auf. (Fig. 7) Durch das Vorsehen eines Zwischenbodens
26 wird eine zusätzliche Gewichts - und Kostenreduzierung erreicht. In der Fig. 6 wurde
mit dem Bezugszeichen
72 angedeutet, was unter den Furchen
72 zu verstehen ist, in die jeweils einer der Vorsprünge
71 hinein ragt.
[0033] Die Figur 8 zeigt das Ende eines flachen Wärmeübertragerrohres
2 mit einem weiter modifizierten Inneneinsatz
15. Dort besitzen die zwischen den Breitseiten
55 des Wärmeübertragerrohres
2 verlaufenden Wellenflanken
90 eine gebogene Kontur, wodurch sie ebenfalls in Richtung zwischen den Breitseiten
55 nachgiebig sind. Solche aus einem Blechband geformten und geschweißten Wärmeübertragerrohre
2 können im gesamten Wärmeübertrager vorgesehen werden. Aus dieser Darstellung ist
besonders deutlich zu erkennen, dass sich die Reihen
95 von Ausschnitten
10 und Zwischenstegen
11 über die gesamte Breite des Inneneinsatzes
15 bzw. des Wärmeübertragerrohres
2 erstrecken, was die bevorzugte Ausbildung ist. Jedoch soll im Sinne des vorliegenden
Vorschlags auch dann noch von Reihen
95 gesprochen werden, wenn sich die Ausschnitte
10 und Zwischenstege
11 nicht in sämtlichen Wellenflanken
90 befinden. Gleiches gilt für die Ausbildung der Reihen
95 selbst. Gezeigt sind ausschließlich gerade verlaufende Reihen
95. Beispielsweise zick-zackförmig verlaufende Reihen
95 sind in gleicher Weise zweckdienlich.
[0034] Die Fig. 9 - 14 zeigen eine andere Weiterbildung der Art, dass in den Flanken
90 der gewellten Inneneinsätze
15 eine linienartige Wandverdünnung
16 eingearbeitet wurde, die als Sollbruchstelle dient. Die Sollbruchstelle
16 geht durch sämtliche Zwischenstege
11 hindurch. Sie ist als Linie in den genannten Figuren eingezeichnet, die ansonsten
verschiedene Inneneinsätze
15 in Teilansichten zeigen. Diese Figuren machen deutlich, dass Form und Größe der Ausschnitte
10 und der Zwischenstege
11, keinen besonderen Festlegungen unterliegen und demnach je nach Anwendungsfall ausgebildet
werden können, um hinsichtlich der Temperaturwechselbelastungsfähigkeit die gewünschten
Vorteile zu erzielen. Wie in Fig. 10 gezeigt ist, kann die Querschnittsform der Ausschnitte
10 und die Größe der einzelnen Querschnitte vom Ende des Inneneinsatzes
15 in Richtung auf die Mitte verändert werden. In der Fig. 10 sind auch besonders weit
vorstehende Kragarme
12 vorhanden, die sich als sehr vorteilhaft bei der Durchführung des Lötprozesses herausgestellt
haben, der bekanntlich in einem fein abgestimmten Temperaturbereich erfolgt, in dem
sich die Werkstoffe bereits in einem "teigigen" Zustand befinden. Die Kragarme
12 verhindern das in diesem Zustand durch die Schwerkraft bewirkte "Einfallen" im Bereich
der Verbindungen.
[0035] Die Fig. 15 und 16 zeigen die Anwendung flacher Wärmeübertragerrohre
2 im Zusammenhang mit einem luftgekühlten Ladeluftkühler. Der Ladeluftkühler hat einen
Sammelkasten
1 mit einer Wand
3. Die Enden
4 der Wärmeübertragerrohre
2 stecken in Öffnungen eines Rohrbodens
22, und sie sind dort beispielsweise eingelötet worden. Der Rohrboden
22 stellt eine Verbindungsebene
30 dar. Die Art der in diesem Beispiel vorgesehenen mittelbaren Verbindung zwischen
der Wand
3 und dem Wärmeübertragerrohr
2 - über einen zwischengeschalteten Rohrboden
22 - ist ohne Belang. Die manchmal extrem heiße Ladeluft strömt durch die Wärmeübertragerrohre
2 und zwischen den Rohren
2 befinden sich Wellrippen
99, durch die Kühlluft hindurch strömt. Die Stege
25 zwischen den Öffnungen im Rohrboden
22 sind im Querschnitt mit einer Kontur versehen, wie es aus der Fig. 6 zu sehen ist,
um das flexible Verhalten unter Temperaturwechselbelastungen zu unterstützen. In den
Rohren
2 befindet sich ein Inneneinsatz
15. In der Fig. 16 wurden zwei Rohre
2 aufgeschnitten, um denselben zu zeigen. Der Inneneinsatz
15 weist Reihen
95 von Ausschnitte
10 und Zwischenstege
11 auf, die in Längsrichtung des Inneneinsatzes
15 wenigstens ein Stück weit in denselben hineingehen. Zwei oder drei solche Reihen
95 können in diesem Ausführungsbeispiel schon ausreichen, um die beabsichtigten Wirkungen
zu erzielen. Die Wärmeübertragerrohre
2 dieses Ausführungsbeispiels sind als geschweißte Flachrohre ausgeführt und haben
als weiteren Unterschied zum Anwendungsfall als Abgaswärmeübertrager keine Erhebungen
an ihren Breitseiten
55. In diesem Anwendungsfall kann der nicht mit Ausschnitten
10 und Zwischenstegen
11 versehene wesentlich größere Abschnitt des Inneneinsatzes
15 mit Schnitten oder dergleichen, nicht gezeigten, die Turbulenz erhöhenden, Ausbildungen
versehen sein. Die Inneneinsätze
15 können aber auch, wie es im Anwendungsfall als Abgaswärmetauscher bevorzugt der Fall
ist, vollständig geschlossene Wellenflanken
90 in dem erwähnten wesentlich größeren Abschnitt besitzen.
[0036] Die Anwendung der beschriebenen Merkmale führt dazu, dass Brüche in der Verbindung
Wärmeübertragerrohr / Rohrboden wesentlich seltener vorkommen.
[0037] Die aus Metall bestehenden Einzelteile der Wärmeübertrager werden bedarfsgerecht
nach bekannten Verfahren vorbereitet, so dass sie im Lötofen metallisch verbunden
werden können.
1. Wärmeübertrager mit einem Einlasssammelkasten (1), um das eine Medium in flache Wärmeübertragerrohre
(2) zu verteilen, bzw. mit einem Auslasssammelkasten, um das eine Medium aus den flachen
Wärmeübertragerrohren (2) aufzunehmen und weiterzuleiten, wobei der Sammelkasten (1)
eine Wand (3) aufweist, die sich um den Umfang des Endes (4) eines Stapels der Wärmeübertragerrohre
(2) und über einen gewissen Längenabschnitt (5) derselben erstreckt, wobei die Wand
(3) wenigstens einen Einlass (20) und / oder einen Auslass (21) für das andere Medium,
welches zwischen den Wärmeübertragerrohren (2) strömt, besitzt, und wobei in den flachen
Wärmeübertragerrohren (2) ein Inneneinsatz (15) angeordnet ist, der mit den beiden
Breitseiten (55) des Wärmeübertragerrohres (2) metallisch verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Inneneinsatz (15) mit wenigstens einer Reihe (95) von Ausschnitten (10) und einem
Zwischensteg (11) ausgebildet ist, um Temperaturwechselbelastungen zu kompensieren.
2. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Inneneinsatz (15) vorzugsweise ein in Längs - und Querrichtung gewelltes Blech
ist und mehrere durch jeweils einen Zwischensteg (11) getrennte Reihen (95) von Ausschnitten
(10) in den Wellenflanken (90) angeordnet sind.
3. Wärmeübertrager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Reihen (95) von Ausschnitten (10) und mehrere Zwischenstege (11) in Längsrichtung
des Inneneinsatzes (15) angeordnet sind, wobei die Länge des mit Ausschnitten (10)
versehenen Abschnitts des Inneneinsatzes (15) nicht mehr als 1/3 der Gesamtlänge eines
Inneneinsatzes (15) betragen soll und wobei die restliche Länge des Inneneinsatzes
(15) im wesentlichen ohne Ausschnitte (10) ausgebildet ist.
4. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe und Form der Ausschnitte (10) sowie der Zwischenstege (11) variabel ist.
5. Wärmeübertager nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Ausschnitt (10) am Ende der Inneneinsätze (15) ein offener Ausschnitt (10)
ist.
6. Wärmeübertager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Ausschnitt (10) Kragarme (12) aufweist, die durch die Berge und Täler des
wellenförmigen Inneneinsatzes (15) gebildet sind, wobei die Kragarme (12) an der Innenwand
des Wärmeübertragerrohres verlötet sind und während des Lötens, die Stabilität der
Verbindungsstruktur unterstützen können.
7. Wärmeübertrager nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Zwischenstegen (11) wenigstens eine Sollbruchstelle (13) eingearbeitet ist.
8. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragerrohre (2) vorzugsweise durch jeweils zwei und besonders bevorzugt
durch zwei identische Flachrohrhälften (2a, 2b) gebildet sind, die an ihren Randflanschen
(52) verbunden sind.
9. Wärmeübertrager nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeübertragerrohre (2) nach außen weisende Ausprägungen (50) aufweisen, die
in dem Stapel aus Wärmeübertragerrohren (2) für einen Abstand zwischen den Wärmeübertragerrohren
(2) sorgen, wobei in jedem Abstand jeweils ein Strömungskanal (51) für das andere
Medium gebildet ist.
10. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (3) des Sammelkastens (1) Verformungen (17) aufweist, die einerseits ein
Beitrag zur Stabilität sind und andererseits eine gewisse Elastizität bei Temperaturwechselbelastungen
gestatten.
11. Wärmeübertrager nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Wand (3) umschlossene Längenabschnitt (5) der Wärmeübertragerrohre (2)
von zwei Verbindungsebenen (30, 40) mit dem Ende (4) des Stapels der Wärmeübertragerrohre
(2) begrenzt ist, wobei zwischen den Verbindungsebenen (30, 40) in der Wand (3) der
Einlass (20) und / oder der Auslass (21) für das andere Medium angeordnet sind / ist.
12. Wärmeübertrager nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Verbindungsebene (30) ein Rohrboden (22) mit Stegen (25) zur Aufnahme
der Enden des Stapels der Wärmeübertragerrohre (2) vorgesehen, der mit der Wand (3)
des Sammelkastens (1) verbunden ist.
13. Wärmeübertrager nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Verbindungsebene (30) ein die Umfangskontur des Stapels der Wärmeübertragerrohre
(2) aufweisender Zwischenboden (26) angeordnet ist, der mit der Wand (3) verbunden
ist.
14. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 11 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verbindungsebene (40) unmittelbar durch die Wand (3) des Sammelkastens
(1) ausgebildet ist, wobei in der Wand (3) die Umfangskontur des Stapels der Wärmeübertragerrohre
(2) ausgeschnitten ist.
15. Wärmeübertrager nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangskontur Schlitze (70) zur Aufnahme der Randflansche (52) der Wärmeübertragerrohre
(2) und Vorsprünge (71) zum Verschluss der zwischen zwei Wärmeübertragerrohren (2)
ausgebildeten Furchen (72) aufweist.
16. Wärmeübertrager nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breitseiten (55) der Wärmeübertragerrohre (2) im Bereich der ersten Verbindungsebene
(30) mit weiteren Ausformungen (56, 57) versehen sind, wobei benachbarte Wärmeübertragerrohre
(2) mit den weiteren Ausformungen (57 oder 56) aneinander anliegen und wobei die Höhe
der weiteren Ausformungen (57) und die Höhe der Ausprägung (50) übereinstimmen, um
die Strömungskanäle (51) zwischen den Wärmeübertragerrohren (2) zur Verfügung zu stellen.
17. Wärmeübertrager nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Ausprägungen (57) im Bereich des Eintritts bzw. Austritt der Strömungskanäle
(51) angeordnet sind und die Strömung aufteilen, so dass ein Teil der Strömung bspw.
auf den Rohrboden (22) gerichtet ist, um diesen zu kühlen.
18. Wärmeübertrager nach den Ansprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausprägungen (56) in Scharen konzentriert angeordnet sind und zweckmäßige Formen
aufweisen.
19. Wärmeübertrager nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelkasten (1) vorzugsweise mehrteilig ausgebildet ist, wobei er einen Einlass
- oder Auslasssammelkasten (1b) für das eine Medium aufweist, der bevorzugt nach Art
eines Diffusors ausgebildet ist und einen Einlass - oder Auslasssammelkasten (1a)
für das andere Medium besitzt, der sich über einen gewissen Längenabschnitt (5) des
Endes (4) des Stapels der Wärmeübertragerrohre (2) erstreckt.
20. Wärmeübertrager nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeübertrager als mittels Flüssigkeit gekühlter Abgaswärmeübertrager in Abgasrückführungsanlagen
von Kraftfahrzeugen oder als Ladeluftkühler verwendet wird.
21. Flaches Wärmeübertragerrohr (2) mit einem Inneneinsatz (15), der mit den Breitseiten
(55) des Wärmeübertragerrohres (2) metallisch verbunden ist, wobei das Wärmeübertragerrohr
(2) Teil eines Wärmeübertragers ist, der wenigstens einen Sammelkasten (1) mit einer
Wand (3) aufweist, die mittelbar oder unmittelbar mit dem Wärmeübertragerrohr (2)
verbunden ist, wobei der Inneneinsatz (15), durch Temperaturwechsel verursachte Längenänderungen
in Richtung etwa quer zu den Breitseiten (55) des Wärmeübertragerrohrs (2) kompensiert,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Inneneinsatz (15) mit wenigstens einer Reihe (95) von Ausschnitten (10) und einem
Zwischensteg (11) ausgebildet ist, um Temperaturwechselbelastungen zu kompensieren.
22. Flaches Wärmeübertragerrohr nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass ein gewellter Inneneinsatz (15) vorgesehen ist, dessen Wellenflanken (90) sich zwischen
den Breitseiten (55) erstrecken, wobei die Ausschnitte (10) und der Zwischensteg (11)
zumindest überwiegend in den Wellenflanken (90) ausgebildet sind.
23. Flaches Wärmeübertragerrohr nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, das die Länge des mit Ausschnitten (10) und Zwischenstegen (11) versehenen Bereiches
nicht länger als 1/3 der Gesamtlänge eines Inneneinsatzes (15) sein soll.