[0001] Die Erfindung betrifft eine in zeitlichen Abständen zu überprüfende Aufzugsanlage
mit einer Prüfbestätigung.
[0002] Wiederkehrende sicherheitstechnische Prüfungen, Baumusterprüfungen, Konformitätsprüfungen
und dergleichen müssen an Aufzugsanlagen von dafür autorisierten Prüforganisationen
oder sonstigen Personen durchgeführt werden. Eine Prüfbestätigung mit einem Prüfzertifikat
wird im allgemeinen durch Aushändigung eines schriftlichen Prüfbescheides an einen
Aufzugsbetreiber und/oder durch eine Anbringung einer oftmals von Hand beschrifteten
Prüfplakette, die bei jedem Prüfvorgang erneuert wird, an einer geprüften Aufzugsanlage
erteilt.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, derartige Prüfungen zu erleichtern.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Aufzugsanlage mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Varianten und Ausgestaltungen sind in den
jeweiligen Unteransprüchen angegeben.
[0005] Die erfindungsgemäße Aufzugsanlage, die in zeitlichen Abständen zu überprüfen ist,
umfasst eine elektronisch auslesbare Prüfbestätigung.
[0006] Des weiteren enthält eine Prüfbestätigung vorzugsweise eine aktuell gültige Zertifizierung.
Eine Zertifizierung ist dabei insbesondere eine anhand beispielsweise definierter
Merkmale authentifizierbare Information über einen Prüfstatus.
[0007] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist über die Prüfbestätigung eine aktuell gültige
Zertifizierung mehrfach erneuerbar. Daher wird eine Prüfbestätigung an einer Aufzugsanlage
vorzugsweise für mehrere Prüfvorgänge eingesetzt. Vorzugsweise ist die Prüfbestätigung
eine temporär authentifizierte elektronische Prüfplakette.
[0008] In einer Weiterbildung weist die Prüfbestätigung eine zeitlich begrenzte aktuell
gültige Zertifizierung auf. Vorzugsweise ist die Prüfbestätigung mit einem Modul zur
Zeitmessung ausgerüstet. Bevorzugt handelt es sich dabei um ein elektronisches Quarzuhrmodul.
Bei Erreichen eines zuvor definierbaren Gültigkeitstermins wird beispielsweise auf
einem Display oder beispielsweise anhand einer Anzeigeleuchte signalisiert, dass die
Gültigkeit der aktuellen Zertifizierung abgelaufen ist. Des weiteren wird vorzugsweise
vorgesehen, dass dieser Zustand erst durch eine neue erfolgreiche Prüfung wieder zurückgesetzt
werden kann. In einer weiteren Variante handelt es sich bei den Mitteln zur Zeitmessung
um eine indirekte Zeitanzeige. Beispielsweise wird die Gültigkeit der aktuellen Zertifizierung
anhand eines Degradationseffektes beispielsweise einer Oberfläche angezeigt. In einer
anderen Ausgestaltung wird ein beispielsweise von einer Sendeanlage ausgestrahltes
Zeitsignal zur Feststellung der Zeit verwendet. In einer weiteren Ausgestaltung wird
die Zeit mit einer mechanischen Uhr oder beispielsweise über eine Stromzufuhr festgestellt.
[0009] Aus einer elektronisch auslesbaren Prüfbestätigung werden beispielsweise in der Prüfbestätigung
hinterlegbare Prüfdaten ausgelesen. Vorzugsweise werden diese Daten automatisch in
einer Auslesevorrichtung und/oder Auswerteeinheit, beispielsweise einem Handheld,
abgelegt. Beispielsweise werden in eine Auswerteinheit mittels der Prüfbestätigung
transferierte Daten zu einer Kontrolle der Gültigkeit einer Prüfung und/oder zu Prüfzwecken
einer Aufzugsanlage verwendet.
[0010] Eine Prüfbestätigung kann auf verschiedene Weise realisiert sein. Beispielsweise
handelt es sich bei einer Prüfbestätigung um einen mit der zu prüfenden Anlage verbundenen
Speicherchip, dessen Speicherinhalt beispielsweise kontaktlos oder beispielsweise
über eine Steckkontaktanordnung, welche insbesondere an der Aufzugsanlage angebracht
ist, zugänglich ist. In einer anderen Ausgestaltung ist eine Prüfbestätigung beispielsweise
in Form eines separaten Gehäuses oder einer Plakette an der zu prüfenden Anlage anbringbar.
Neben elektronischen Speicherchips werden beispielsweise auch Drahtspeicher oder magnetische
Speicher verwendet. Beispielsweise können auch RFID-Chips eingesetzt werden, deren
Informationen mittels Radiofunkwellen ausgelesen werden.
[0011] In einer weiteren Ausgestaltung umfasst die Prüfbestätigung eine Prüfplakette. Beispielsweise
handelt es sich dabei um eine aus einer oder mehreren bedruckten Folien bestehende
Prüfplakette. Zur Erhöhung der Fälschungssicherheit besteht eine Prüfplakette vorzugsweise
aus einer Trägerfolie aus Kunststoff, auf die ein Kennzeichnungsaufdruck, ein Raster
und eine Farbschicht aufgedruckt sind, wobei diese Schichten durch eine Kleberschicht
abgedeckt sind und die Farbschicht in einem zu dem Raster komplementären Muster unterbrochen
ist. Mit beispielsweise einer Integration vorzugsweise eines Speicherchips und eines
Transponders in eine derartige Plakette wird eine elektronische Auslesbarkeit der
Prüfplakette bereitgestellt.
[0012] Beispielsweise ist die Prüfplakette auch als flaches Gehäuse oder flache Trägerplatte
ausgestaltet, beide bevorzugt aus Metall oder Kunststoff, worin einzelne Bestandteile
der Prüfbestätigung, insbesondere beispielsweise Bestandteile zur Integration weiterer
insbesondere in der Beschreibung angegebener sowie insbesondere im folgenden beschriebener
Merkmale und weiterer Ausführungsformen, eingebettet sind. Bevorzugt ist die Prüfplakette
als Mehrwegplakette konzipiert, die beispielsweise über mehrere Prüfvorgänge und einen
längeren Zeitraum, vorzugsweise mehrere Jahre, mit einer zu prüfenden Anlage verbunden
bleibt.
[0013] In einer weiteren Variante umfasst die Prüfbestätigung Mittel zum Speichern von Daten.
Vorzugsweise lassen sich eine sicherheitstechnische Überprüfung einer Aufzugsanlage
erleichternde und/oder dabei anfallende Daten, insbesondere Mess- und/oder Anlagen-und/oder
Prüfdaten, in einem Speicher auf der Prüfbestätigung hinterlegen. Vorzugsweise lassen
sich die gespeicherten Daten elektronisch auslesen. Beispielsweise wird die Prüfbestätigung
an einer zu prüfenden Anlage angebracht, so dass die Daten an der Anlage hinterlegt
werden. Auf der Prüfbestätigung speicherbare Daten sind beispielsweise bei einem Prüfvorgang
mit einer Messvorrichtung gemessene Messwerte. Bei einer hydraulischen Aufzugsanlage
werden beispielsweise mit einem zur Messung eines im Druckübertragungsmedium einer
hydraulischen Aufzugsanlage angebrachten Sensor sowie mit einem Temperatursensor gemessene
Messwerte gespeichert. Daneben werden beispielsweise spezifische Anlagenparameter
wie beispielsweise eine wirksame Kolbenfläche und/oder Nennlast einer hydraulischen
Aufzugsanlage in einem Speicher der Prüfbestätigung hinterlegt.
[0014] Durch eine Hinterlegung von nützlichen Anlagenparametern und/oder früheren Prüfergebnissen
und/oder Prüfprotokollen auf der bevorzugt an der zu prüfenden Aufzugsanlage angebrachten
Prüfbestätigung kann ein Prüfer bei deren sicherheitstechnischer Prüfung insbesondere
weitere verschiedene Informationsquellen - wie beispielsweise bislang in einer Datenverarbeitungsanlage
und/oder in Papierform vorliegende Prüfprotokolle - in die Prüfbestätigung aufnehmen.
Vorzugsweise kann für im allgemeinen nur temporär aber mehrfach wiederkehrend und
an einer Vielzahl an verschiedenen Orten befindlicher, im allgemeinen verschiedener
Anlagen erfolgende Prüfungen einer große Menge von Daten für die Überprüfung bereitgehalten
werden.
[0015] Vorzugsweise werden auf der Prüfbestätigung automatisch hinterlegte Daten automatisch
beispielsweise zu Prüf- und/oder Auswertezwecken in eine Prüf- und/oder Auswertevorrichtung
übertragen, so dass das Risiko einer fehlerbehafteten Eingabe und/oder einer fehlerbehafteten
Zuordnung solcher Daten vermindert wird. Insbesondere kann eine manuelle Eingabe solcher
Daten zumindest weitestgehend vermieden werden.
[0016] In einer weiteren Ausgestaltung umfassen die Mittel zum Speichern zumindest einen
nichtflüchtigen und/oder mindestens einmal überschreibbaren Speicher. Beispielsweise
handelt es sich dabei um einen magnetoelektronischen oder mit einem EEPROM-Speicherbaustein
realisierten Speicher. Beispielsweise handelt es sich auch um Drahtspeicher oder magnetische
Speicher. Durch die Verwendung eines nichtflüchtigen Speichers ist der Speicherinhalt
geschützt vor Verlust bei Ausfall einer Spannungsversorgung der Prüfbestätigung.
[0017] Gemäß einem weiteren Gedanken beinhaltet die Prüfbestätigung zumindest einen Barcode-Speicher.
Damit wird vorzugsweise eine in einer europäischen Norm festgelegter European Articel
Number Code (EAN) mit Barcodes zur schnellen und maschinellen Identifikation der Prüfbestätigung
eingesetzt. Der Barcode kann insbesondere auch zweidimensional sein. Vorzugsweise
ist der Barcode nicht statisch, sondern wird beispielsweise auf einem Display der
Prüfbestätigung dargestellt. Dieser Barcode enthält insbesondere zumindest einen Teil
beispielsweise im Speicher hinterlegter Prüf- und/oder Anlagendaten. Des weiteren
wird der Inhalt des Barcodes vorzugsweise bei jedem Prüfvorgang aktualisiert. Um eine
Verschlüsselung zu gewährleisten, kann ein graphischer Code beispielsweise auch mittels
Steganographie in einer anderen Graphik verborgen werden.
[0018] In einer weiteren Ausgestaltung umfasst die Prüfbestätigung Mittel zum Empfangen
von Daten. Beispielsweise handelt es sich dabei um eine Empfangsvorrichtung. Vorzugsweise
werden mittels einer externen Sendevorrichtung Daten, beispielsweise ein Gültigkeitsdatum
der aktuellen gültigen Zertifizierung, an die Prüfbestätigung gesendet.
[0019] Zur Übertragung von Daten umfasst die Prüfbestätigung in einer weiteren Variante
Mittel zum Senden von Daten. Beispielsweise handelt es sich dabei um eine Sendevorrichtung.
Vorzugsweise werden mittels der Sendevorrichtung Daten, beispielsweise ein Gültigkeitsdatum
der aktuellen gültigen Zertifizierung, von der Prüfbestätigung an eine externe Empfangsvorrichtung
gesendet. Beispielsweise werden derartige Daten an einen Laptop und/oder ein Handheld
und/oder ein mobiles Gerät gesendet. In einer weiteren Ausgestaltung ist die Prüfbestätigung
für mehrere Anlagen vorgesehen, so dass sie beispielsweise derartige Daten von mehreren
Anlagen empfängt.
[0020] Vorzugsweise sind die Sendevorrichtung und die Empfangsvorrichtung zu einer Sende-und
Empfangsvorrichtung zusammengefasst.
[0021] In einer weiteren Ausgestaltung ermöglicht die Prüfbestätigung eine draht-, infrarot-
oder funkgebundene Datenübertragung. Auf diese Weise werden beispielsweise Prüfdaten
von einem oder mehreren bei einer Prüfung eingesetzten und ebenfalls mit einer Sendeeinheit
ausgestatteten Sensoren an die Prüfbestätigung übertragen. Auf diese Weise werden
beispielsweise auch auf der Prüfbestätigung hinterlegte anlagenspezifische Daten beispielsweise
in eine Auswerteeinheit einer Messvorrichtung eingelesen.
[0022] Eine drahtgebundene Variante ist dabei vorzugsweise mit einer Steckerverbindung,
beispielsweise mit einer seriellen und/oder einer parallelen und/oder einer USB-Schnittstelle
realisiert. Des weiteren kann beispielsweise auch eine Verbindung mittels eines Netzwerkkabels
erfolgen. Eine optische Datenübertragung mit Hilfe beispielsweise einer Infrarotschnittstelle
ist insbesondere dort von Vorteil, wo elektromagnetische Störungen die draht- oder
funkgebundene Datenübertragung beeinträchtigen könnten. Eine funkgebundene Variante
ist insbesondere dort von Vorteil, wo die kommunizierenden Sender und Empfänger schwer
zugänglich oder weit voneinander entfernt sind, so dass eine optische Datenübertragung
nicht möglich und eine Verlegung von elektrischen Leitungen zur Kommunikation zu aufwendig
erscheint.
[0023] Um eine Manipulation bei einer Datenübertragung zu verhindern, ist die Datenübertragung
in einer vorteilhaften Variante mit einer Ver- und/oder Entschlüsselung kombinierbar.
Die Ver- und/oder Entschlüsselung erfolgt beispielsweise unabhängig von der Datenübertragung,
beispielsweise bei einer Erzeugung und/oder Hinterlegung und/oder bei einem Auslesevorgang
von Daten. Zum Beispiel werden Daten in verschlüsselter Form in einem Speicher hinterlegt.
In einer anderen Variante ist die Ver- und/oder Entschlüsselung vorzugsweise in die
Datenübertragung integriert.
[0024] Vorzugsweise erfolgt die Datenübertragung in Form digitaler Signale. Aufgrund der
digitalen Datenübertragung, vorzugsweise ausgestattet mit Fehlerkorrekturverfahren,
wird insbesondere eine Verfälschung der übertragenen Messergebnisse aufgrund von elektromagnetischen
Störeinflüssen weitestgehend vermieden. Insbesondere durch geeignete und im Stand
der Technik bekannte Verfahren und Algorithmen zur Ver- und Entschlüsselung, beispielsweise
mit Hilfe eines 128-bit-Schlüssels, wird ein Schutz vor einer Manipulation der Datenübertragung
gewährleistet.
[0025] Vorzugsweise ist eine Sende- und Empfangseinheit mit einem Ein-/Ausgabescanmodul
verknüpft, um externe Daten bei der Eingabe und eine Ausgabe an externe Empfänger
zu berücksichtigen. Mit Hilfe des Scanmoduls werden z.B. einzelne Ein- und Ausgabedaten
sequentiell ein- bzw. ausgelesen und sind beispielsweise in einem Speicher hinterlegbar.
In einer weiteren Variante ist beispielsweise eine stream-basierte Datenübertragung
vorgesehen. Bei dieser erfolgt eine Kommunikation vorzugsweise nicht mit in einzelne
Datenpakete getrennt verschickten Ein- und Ausgabedaten sondern mit einem Daten-Stream,
der Daten in einer beliebigen Reihenfolge und Zusammenstellung enthalten kann.
[0026] Um eine Zuordnung einer elektronischen Prüfbestätigung zu einer zu prüfenden Anlage
und/oder zu einer zur Prüfung verwendeten und/oder zugelassenen Messvorrichtung zu
gewährleisten, werden bei einer Kommunikation neben Daten beispielsweise außerdem
Identifikationscodes ausgetauscht, welche vorzugsweise vorher festlegbar sind. Dadurch
wird insbesondere eine Manipulation einer Prüfbestätigung durch beispielsweise eine
gefälschte und/oder nicht zugelassene Messvorrichtung verhindert.
[0027] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Prüfbestätigung mit einem Transponder
zur kontaktlosen Kommunikation ausgestattet. Die für den Betrieb des Transponders
nötige Energie wird dabei bevorzugt über eine Antenne des Transponders im Moment einer
elektromagnetischen Fernabfrage aufgenommen, so dass für diese Kommunikation vorzugsweise
keine eigene Energieversorgung nötig ist. Der Transponder ist beispielsweise als RFID-Speicherchip
ausgeführt.
[0028] Gemäß einem weiteren Gedanken sind Daten zwischen der Prüfbestätigung und einer Messvorrichtung
zur Prüfung der Aufzugsanlage austauschbar. Vorzugsweise ist der Datenaustausch durch
eine geeignete Kommunikation zwischen Prüfbestätigung und Messvorrichtung so ausgestaltet,
dass er mit zumindest der Prüfbestätigung und zumindest der Messvorrichtung eine autonome
Speicherung und/oder Übertragung von Daten ermöglicht, wodurch der logistische Prüfaufwand
verringert wird.
[0029] Bevorzugt wird die Prüfbestätigung mit einer entsprechend darauf abgestimmten Messvorrichtung
zur Prüfung einer Anlage zu einem autonomen Gesamtsystem verknüpft.
[0030] In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weist die Prüfbestätigung Mittel
zur optischen Anzeige von Daten auf. Vorzugsweise ist die optische Anzeige veränderbar,
insbesondere nicht vollständig statisch. Die Prüfbestätigung ist dazu beispielsweise
mit einem Flüssigkristall-Display ausgestattet, auf welchem insbesondere alphanumerische
Daten und/oder insbesondere Graphiken dargestellt werden können. Insbesondere kann
damit auch auf einer kleinen Fläche einer Prüfbestätigung, insbesondere einer Prüfplakette,
eine große Menge von Daten und/oder visueller Informationen visuell dargestellt werden.
[0031] Zur Energieversorgung von Elementen der Prüfbestätigung, insbesondere einer Prüfplakette,
weist diese in einer Variante der Erfindung eine Spannungsversorgung auf. Diese ist
vorzugsweise mit zumindest einer Batterie oder zumindest einem Akku realisiert. In
einer weiteren Ausgestaltung wird eine zusätzliche Spannungsversorgung mit einem Solarzellenmodul
vorgesehen. Damit wird insbesondere eine Verlängerung der Batterielebensdauer gewährleistet.
In einer weiteren Ausgestaltung wird mit einem Solarzellenmodul vorzugsweise eine
völlig energieautonome Energieversorgung gewährleistet.
[0032] Vorzugsweise wird die Spannungsversorgung für Elemente der Prüfbestätigung, wie z.B.
das Anzeigemodul, nur während einer aktiven Benutzung der Prüfbestätigung durch beispielsweise
einen Prüfer aktiviert. Daher kann insbesondere bei Verwendung eines nichtflüchtigen
Speichers beispielsweise auf eine permanente Energieversorgung der Prüfbestätigung
verzichtet werden.
[0033] Da eine aktive Benutzung der Prüfbestätigung durch beispielsweise einen Prüfer vorzugsweise
unter gewöhnlichen Tageslicht- oder vergleichbaren Kunstlichtverhältnissen erfolgt,
reicht vorzugsweise eine Energieversorgung durch ein Solarzellenmodul zur Energieversorgung
der Prüfbestätigung aus. Bei nicht ausreichender Beleuchtung muss gegebenenfalls insbesondere
für eine Zeitmessung die Energieversorgung durch beispielsweise eine Batterie aufrecht
erhalten werden.
[0034] Gemäß einem weiteren Gedanken umfasst die Prüfbestätigung Mittel zumindest zur Auswahl
in einem Speicher der Prüfbestätigung befindlicher Daten. Insbesondere handelt es
sich dabei um eine Benutzer-Schnittstelle. Diese weist beispielsweise Tasten zur Eingabe
und Auswahl von Daten, insbesondere für eine Menüsteuerung auf. Beispielsweise werden
damit in der Prüfbestätigung gespeicherte Daten von einem Prüfer ohne Zuhilfenahme
eines weiteren Gerätes ausgewählt und beispielsweise auf einer eingebauten optischen
Anzeige visualisiert.
[0035] In einer weiteren Ausgestaltung wird eine von einer Aufzugsanlage getrennt vorliegende
Prüfbestätigung vorzugsweise bei einer ersten Prüfung an einer zu prüfenden Anlage
angebracht. Dies ist insbesondere im Hinblick auf eine nützliche Variabilität vorteilhaft,
da gleichartige Exemplare der Prüfbestätigung vorzugsweise an einer ganzen Reihe verschiedener
Anlagen zum Einsatz kommen können. An einer hydraulischen Aufzugsanlage wird die Prüfbestätigung
beispielsweise an einer Fläche des Fahrkorbes oder beispielsweise an der Steuerungseinheit
der Hydraulik angebracht. An einer hydraulischen Hubmaschine beispielsweise können
dagegen ganz andere Anbringungspunkte zweckmäßig sein.
[0036] In einer anderen Ausgestaltung ist eine werksseitige Integration einer Prüfbestätigung
in eine zu prüfende Anlage durch beispielsweise einen Anlagenhersteller vorzusehen.
[0037] Zur Vermeidung von Manipulationen einer an einer Anlage angebrachten Prüfbestätigung
ist die Prüfbestätigung in einer weiteren Ausgestaltung so ausgestaltet, dass sie
beim Ablösen von einer Anbringungsfläche irreversibel zerstört wird. Dies wird beispielsweise
dadurch erreicht, dass eine Haftkraft eines ersten Teils, beispielsweise eines Gehäuseunterteils
der Prüfbestätigung, auf einer Anbringungsfläche höher ist als eine Haftkraft zwischen
dem ersten Teil, beispielsweise dem Gehäuseunterteil, und einem zweiten Teil, beispielsweise
einem Gehäuseoberteil, der Prüfbestätigung. Das Gehäuse ist hierbei vorzugsweise so
konstruiert, dass sich Gehäuseober- und Gehäuseunterteil nicht unzerstörbar voneinander
trennen lassen, so dass insbesondere bei einem Versuch, die Prüfbestätigung von der
Anbringungsfläche abzulösen, unweigerlich das Gehäuseoberteil vom Gehäuseunterteil
irreversibel gelöst wird und somit das Gehäuse und damit die Prüfbestätigung zerstört
wird. Bei dem ersten und dem zweiten Teil kann es sich insbesondere jeweils um zumindest
eine Folie handeln. Beispielsweise handelt es sich bei einer Folie um eine Kunststofffolie.
[0038] Vorzugsweise ist die Prüfplakette zumindest nur unter hohem Aufwand rückstandslos
von einer Anbringungsfläche zu entfernen.
[0039] Die Anbringung der Prüfbestätigung auf einer Anbringungsfläche erfolgt in einer Ausgestaltung
mit mechanischen Befestigungsmitteln, insbesondere kraft- und/oder formschlüssig.
Beispielsweise erfolgt die Anbringung mittels Befestigungslaschen und/oder mittels
Schrauben und/oder mittels Nietverbindungen und/oder mittels einer Klemmverbindung.
In einer weiteren Ausgestaltung erfolgt die Anbringung der Prüfbestätigung auf einer
Anbringungsfläche unter Ausnutzung adhäsiver Kräfte, beispielsweise mittels Klebe-,
Löt-, Bond- oder Schweißverbindung. Eine Klebeverbindung erfolgt bevorzugt mit einer
doppelseitigen Klebefolie. Wahlweise kann es sich auch um einen nass aufgebrachten
Klebefilm handeln.
[0040] Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung in mehreren Ausgestaltungen im
einzelnen exemplarisch erläutert. Die Merkmale sind dort jeweils jedoch nicht auf
die einzelnen Ausgestaltungen beschränkt. Vielmehr sind jeweils in der Zeichnung und/oder
jeweils in der Beschreibung einschließlich der Figurenbeschreibung angegebene Merkmale
zu Weiterbildungen kombinierbar.
[0041] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine an einer Aufzugsanlage angebrachte erste Prüfbestätigung,
- Fig. 2
- zur besseren Übersicht die erste Prüfbestätigung aus Fig. 1 vergrößert,
- Fig. 3
- ein schematisches Schaltbild einer zweiten Prüfbestätigung,
- Fig. 4
- eine zweiteilige Prüfbestätigungsunterseite,
- Fig. 5
- einen schematischen Querschnitt einer dritten Prüfbestätigung,
- Fig. 6
- einen schematischen Querschnitt der dritten Prüfbestätigung nach einem Ablöseversuch
und
- Fig. 7
- eine Aufsicht auf eine schematisch dargestellte vierte Prüfbestätigung.
[0042] Fig. 1 zeigt eine zu prüfende Aufzugsanlage 1 mit einer ersten Prüfbestätigung 2.
Die Prüfbestätigung 2 ist hier auf einer Fläche an einem Rahmen an einer Tür der Aufzugsanlage
angebracht. Sie kann aber auch an anderen Bereichen, außen wie innen, angebracht sein
oder auch in herstellereigene Displaybereiche mit integriert werden.
[0043] Zur besseren Übersicht ist die Prüfbestätigung 2 aus Fig. 1 in der Fig. 2 einzeln
vergrößert dargestellt. Diese Prüfbestätigung 2 enthält einen Speicherchip mit integriertem
Transponder 3. Mit Hilfe des Transponders 3 werden Daten von einer Sendeanlage empfangen
und sind im integrierten Speicherchip speicherbar. Daneben ermöglicht der Transponder
ein Senden von im Speicher befindlichen Daten an eine externe Empfangsanlage. Der
Transponder 3 ist hier insbesondere so ausgestaltet, dass die für den Betrieb nötige
Energie im Zeitpunkt einer Fernabfrage über eine integrierte Antenne aufgenommen wird.
Außerdem enthält die Prüfbestätigung 2 einen Barcode-Speicher 4, der hier mit einem
graphischen LCD-Display realisiert ist. In diesem Barcode-Speicher 4 ist zumindest
ein Teil von im Speicherchip des Transponders 3 hinterlegten Daten in Form einen Strichcodes
darstellbar.
Die gezeigte Prüfbestätigung 2 ist als Plakette in einem flachen Kunststoffgehäuse
untergebracht, welches mittels einer doppelseitigen Klebefolie an der Aufzugsanlage
1 befestigt ist.
[0044] Fig. 3 zeigt einen schematischen Schaltungsaufbau einer zweiten Prüfbestätigung 5.
Zentraler Baustein der Prüfbestätigung 5 ist ein Mikroprozessor 6 mit daran angeschlossenem
Speicher 7. Der Speicher 7 ist hier als nichtflüchtiger elektronischer Speicher ausgeführt.
[0045] Des weiteren enthält die zweite Prüfbestätigung 5 eine Spannungsversorgung 8. Diese
ist hier in Form einer Batterie ausgeführt. Mit dem Mikroprozessor 6 verbunden ist
ein Ein- / Ausgabescanmodul 9 mit integriertem Sende- und Empfangsmodul. Mit dem Ein-
/ Ausgabescanmodul 9 werden Daten aus dem Speicher 7 ausgelesen und mit Hilfe des
Sende- / Empfangsmodules an externe Empfänger versendet.
[0046] Das Ein- / Ausgabescanmodul 9 sorgt insbesondere für eine Zuordnung verschiedener
Daten zu verschiedenen dafür vorgesehen Bereichen des Speichers 7. Außerdem sorgt
es für eine Zuordnung verschiedener Daten zu in einem Übertragungsprotokoll für verschiedene
Daten verwendeten verschiedenen Identifizierungscodes.
[0047] Der Versand erfolgt mit dem in das Ein-/Ausgabescanmodul 9 integrierte Sende- und
Empfangsmodul dabei einerseits über eine drahtgebundene Schnittstelle 10, die beispielsweise
eine serielle Schnittstelle ist, und/oder funk- und/oder infrarotgebunden. Der Datenempfang
von externen Sendern erfolgt auf die gleiche, entsprechend umgekehrte Weise. Mit der
Sende- /Empfangseinheit empfangene Daten werden mit Hilfe des Ein-/Ausgabescanmoduls
9 in den Speicher 7 eingelesen.
[0048] Zur Darstellung von insbesondere im Speicher 7 befindlichen Daten verfügt die zweite
Prüfbestätigung 5 über ein Display 11, welches hier als LCD-Display ausgeführt ist.
Damit werden Daten in einem alphanumerischen Format und/oder in graphischer Form dargestellt.
Um mit der zweiten Prüfbestätigung 5 ein zeitlich begrenztes Gültigkeitszertifikat
bereitzustellen, ist die Prüfbestätigung 5 mit einem elektronischen Quarzuhrmodul
12 ausgestattet. Dieses Zeitmessmodul 12 ist mit dem Mikroprozessor 6 verbunden. Des
weiteren ist im mit dem Mikroprozessor 6 verbundenen Speicher 7 ein maximales Gültigkeitsdatum
hinterlegbar. Zur Überprüfung der Gültigkeit der zweiten Prüfbestätigung 5 wird fortwährend
eine mit dem Zeitmessmodul 12 ermittelte Zeit mit einem hinterlegten Gültigkeitsdatum
verglichen. Bei Überschreiten des Gültigkeitsdatums wird ein Gültigkeitszertifikat,
welches hier mit Hilfe eines Displays 11 realisiert ist, deaktiviert. In diesem Fall
wird das Ablaufen des Gültigkeitszertifikates beispielsweise durch einen Hinweistext
auf dem Display 11 angezeigt.
[0049] Die Figuren 4, 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform einer nicht zerstörungsfrei von
der Anbringungsfläche 13 zu entfernenden dritten Prüfbestätigung 14. Die dritte Prüfbestätigung
14 ist zur Erzielung dieser Eigenschaft mit einer einen Gehäuseboden 15 und einen
Einsatz 16 umfassenden zweiteiligen Prüfbestätigungsunterseite ausgestattet.
[0050] In Fig. 4 ist die zweiteilige Ausführungsform von unten schematisch gezeigt. Dort
ist der Gehäuseboden 15 mit seinem Einsatz 16 zu erkennen. Entgegen der hier gezeigten
rechteckigen Form sind in anderen Ausgestaltungen auch beispielsweise runde oder unregelmäßige
Formen des Einsatzes möglich.
[0051] In Fig. 5 ist ein zugehöriger mittiger Längsquerschnitt gezeigt. Der innere Einsatz
16 ist hier mit einer definierten Haftkraft im Gehäuseboden 15 befestigt. Die Befestigung
erfolgt beispielsweise durch Einklemmen mit Hilfe von hier nicht dargestellten Laschen.
Zum Anbringen auf einer hier ausschnittsweise gezeigten ebenen Anbringungsfläche 13
ist eine ebene Unterseite der dritten Prüfbestätigung 14 mit einer ebenfalls entsprechend
der zweiteiligen Prüfbestätigungsunterseite mit einer zweiteiligen doppelseitigen
Klebefolie 17 ausgestattet. Die Haftkraft der Klebefolie bzw. des Klebefilms 17 ist
so bemessen, dass sie in jedem Fall größer als die Haft- bzw. Klemmkraft des Einsatzes
16 im Gehäuseboden 15 ist.
[0052] Fig. 6 zeigt die dritte Prüfbestätigung 14 nach einem Versuch, diese von der Anbringungsfläche
13 abzuheben. Dabei werden beide Gehäusebodenteile 15, 16 voneinander getrennt. Da
auf den Gehäusebodenteilen 15, 16 jeweils auch entsprechend elektronische Einbauten
18 fixiert sind, werden Teile zugehöriger Verbindungen 19 irreparabel zerstört, so
dass die dritte Prüfbestätigung 14 unbrauchbar gemacht wird.
[0053] Fig.7 zeigt eine schematische Aufsicht auf eine vierte Prüfbestätigung 20 auf einer
ausschnittsweise dargestellten ebenen Anbringungsfläche 21. Die vierte Prüfbestätigung
20 ist hier als Plakette ausgeführt. Diese umfasst ein Display 22, welches hier als
LCD-Display ausgeführt ist. Mit diesem erfolgt eine Darstellung ausgewählter Inhalte
eines Speicherinhaltes in Form alphanumerischer Zeichen sowie in Form von graphischen
Darstellungen. Insbesondere werden auf dem Display 22 verschiedene Prüfparameter dargestellt.
Um eine Auswahl von im Speicher befindlichen Daten treffen zu können und eine Anzeige-
und Menüsteuerung vornehmen zu können, verfügt die vierte Prüfbestätigung 20 des weiteren
über verschiedene Drucktasten 23, 24. Mit einer Menütaste 23 sowie zwei Auswahltasten
24 können verschiedene Menüeinträge und Auswahlebenen angewählt werden.
[0054] Zur Spannungsversorgung enthält die vierte Prüfbestätigung 20 neben einer hier nicht
dargestellten Batterie ein Solarzellenmodul 25 zur Verlängerung der Batterielebensdauer
und/oder sogar der autonomen Energieversorgung.
[0055] Zusätzlich zu der oben beschriebenen Anzeige 22 enthält die vierte Prüfbestätigung
20 eine Barcode-Anzeige 26, mit Hilfe derer zumindest ausgewählte Daten mit einem
Barcode-Scanner zumindest ausgelesen werden können. Vorzugsweise wird hierbei auf
Standard EAN Barcodes und die entsprechende Standardscannertechnik zurückgegriffen
werden. Da der Inhalt der Barcode-Anzeige 26 im Laufe einer Prüfbestätigungslebensdauer
mehrfach, insbesondere nach jedem erfolgten Prüfvorgang der damit verbundenen Anlage
geändert wird, ist diese Barcode-Anzeige 26 als graphisches LCD-Display ausgeführt.
[0056] Zusätzlich zum Display 22 enthält die vierte Prüfbestätigung 20 eine weitere Anzeigeeinheit
27. Hierbei handelt es in diesem Beispiel um ein Leuchtmittel, z.B. zumindest eine
Leuchtdiode, insbesondere um eine integrierte von rot nach grüne umschaltbare Leuchtdiode.
Diese wird zur Visualisierung eines auf der vierten Prüfbestätigung 20 enthaltenen
Gültigkeitszertifikates verwendet. Bei Ablauf eines Gültigkeitsdatums des Gültigkeitszertifikates
wird die Leuchtdiode so angesteuert, dass die Farbe der Leuchtdiode von grün auf rot
umschaltet. Es können jedoch auch mehrere, insbesondere verschiedenfarbige, Leuchtdioden
oder andere Leuchtmittel eingesetzt werden.
[0057] Gemäß einem weiteren Gedanken dient eine mobile Vorrichtung, insbesondere ein Handheld,
zum Erfassen oder/und Zertifizieren einer Prüfbestätigung einer Aufzugsanlage mit
einer elektronisch auslesbaren Prüfbestätigung. Beispielsweise umfasst die Vorrichtung
einen insbesondere mit einer Sende- und Empfangsvorrichtung ausgestatteten tragbaren
Computer. Vorzugsweise ist die mobile Vorrichtung ein insbesondere mit einer Sende-und
Empfangsvorrichtung ausgestattetes Handheld.
[0058] In einer weiteren Ausgestaltung ist ein Verfahren zur Nutzung einer elektronisch
auslesbaren Prüfbestätigung einer Aufzugsanlage vorgesehen, wobei wenigstens einer
der folgende Schritte durchgeführt wird:
a) Auslesen einer Prüfbestätigung,
b) Zertifizieren einer Prüfbestätigung,
c) Empfangen oder Senden einer Identifikationskennung,
d) Überprüfen einer Identifikationskennung.
[0059] Gemäß einem weiteren Gedanken ist ein Verfahren vorgesehen, wobei eine Identifikationskennung
einer Prüfbestätigung empfangen wird, die Identifikationskennung überprüft wird, die
Prüfbestätigung ausgelesen wird und die Prüfbestätigung zertifiziert wird. Beispielsweise
wird anhand einer empfangenen identifikationskennung anhand einer beispielsweise in
einer Auslesevorrichtung hinterlegten Datenbank ein Abgleich durchgeführt und die
Identifikationskennung überprüft. Anschließend wird die Prüfplakette ausgelesen und
vorzugsweise nach einer erfolgreichen Prüfung einer zugehörigen zu prüfenden Aufzugsanlage
zertifiziert. Insbesondere wird dabei eine anhand definierter Merkmale authentifizierbare
Information über einen Prüfstatus in der Prüfbestätigung hinterlegt.
1. Aufzugsanlage (1), die in zeitlichen Abständen zu überprüfen ist, mit einer elektronisch
auslesbaren Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20).
2. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) eine aktuell gültige Zertifizierung mehrfach
erneuerbar ist.
3. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aktuell gültige Zertifizierung zeitlich begrenzt ist.
4. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) Mittel zur Zeitmessung (12) beinhaltet.
5. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) eine Prüfplakette umfasst.
6. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) Mittel zum Speichern von Daten umfasst.
7. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Speichern zumindest einen nichtflüchtigen und/oder mindestens einmal
überschreibbaren Speicher (76) umfassen.
8. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) zumindest einen Barcode-Speicher oder Barcode
(4) beinhaltet.
9. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) Mittel zum Empfangen von Daten umfasst.
10. Aufzugsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) Mittel zum Senden von Daten umfasst.
11. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) eine draht-, infrarot- oder funkgebundene Datenübertragung
ermöglicht.
12. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübertragung mit einer Ver- und/oder Entschlüsselung kombinierbar ist.
13. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung einen Transponder (3) umfasst.
14. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Daten zwischen der Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) und einer Messvorrichtung zur Prüfung
der Aufzugsanlage austauschbar sind.
15. Aufzugsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) Mittel zur optischen Anzeige von Daten umfasst.
16. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) Mittel zumindest zur Auswahl in einem Speicher
der Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) befindlicher Daten umfasst.
17. Aufzugsanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) so ausgestaltet ist, dass sie beim Ablösen von
einer Anbringungsfläche (13; 21) irreversibel zerstört wird.
18. Prüfplakette einer in zeitlichen Abständen zu überprüfenden Aufzugsanlage (1) nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfplakette als Prüfbestätigung (2; 5; 14; 20) elektronisch auslesbar ist.
19. Mobile Vorrichtung, insbesondere Handheld, zum Erfassen oder/und Zertifizieren einer
Prüfbestätigung einer Aufzugsanlage mit einer elektronisch auslesbaren Prüfbestätigung.
20. Verfahren zur Nutzung einer elektronisch auslesbaren Prüfbestätigung einer Aufzugsanlage
nach Anspruch 1, wobei wenigstens einer der folgende Schritte durchgeführt wird:
a) Auslesen einer Prüfbestätigung,
b) Zertifizieren einer Prüfbestätigung,
c) Empfangen oder Senden einer Identifikationskennung,
d) Überprüfen einer Identifikationskennung.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass eine Identifikationskennung einer Prüfbestätigung empfangen wird, die Identifikationskennung
überprüft wird, die Prüfbestätigung ausgelesen wird und dass die Prüfbestätigung zertifiziert
wird.