[0001] Die Erfindung betrifft eine Signaleinheit zur Signalisierung von wenigstens einem
Betriebszustand von einem technischen Gerät wie einer Maschine, einer Anlage, eines
Fahrzeugs oder dergleichen mit wenigstens einem akustischen Signalgeber zur Erzeugung
eines akustischen Signals nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Signalgeräte sind zum Signalisieren von Betxiebszuständen an technischen Geräten,
wie Maschinen, Anlagen oder Fahrzeugen, vielfach im Einsatz. Sie dienen u.a. dazu,
Betriebsstörungen solcher Maschinen oder Anlagen akustisch und/oder optisch zu signalisieren,
so dass das Bedienpersonal in der Lage ist, diese zu erkennen und zu beseitigen. Weiterhin
können derartige Signalgeräte auch Betriebszustände signalisieren, von denen Gefahren
für die Umgebung bzw. für Personen in der Umgebung ausgehen.
[0003] Um Maschinen oder Anlagen in ihrer Kapazität nach Möglichkeit auszulasten, werden
diese häufiger im Dauerbetrieb eingesetzt. Bei vielen Fertigungsbetrieben laufen solche
Maschinen im Wesentlichen voll automatisch, so dass nur sehr wenig Bedien- und Überwachungspersonal
vorgesehen wird. Hierbei ist es nicht zu vermeiden, dass einzelne Maschinen oder Anlagen
zeitweise nicht überwacht werden können, so dass es zu unerkannten Betriebsstörungen
mit den damit verbundenen negativen Begleiterscheinungen, wie beispielsweise ein Betriebsausfall
oder gar zu Gefahrensituationen kommen kann.
[0004] Nimmt eine Bedienperson das Signal bzw. den Alarm war, so wird beispielsweise mit
Hilfe eines Schalters, wie z.B. eines Notausschalters oder dergleichen, in vielen
Fällen das technische Gerät angehalten bzw. die Energieversorgung für das technische
Gerät unterbrochen. Anschließend beseitigt die Bedienperson den Fehler und schaltet
das technische Gerät ein bzw. stellt die Energieversorgung wieder her.
Aufgabe und Vorteile der Erfindung
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Signaleinheit zur Signalisierung von wenigstens
einem Betriebszustand von einem technischen Gerät wie einer-Maschine, eine Anlage,
eines Fahrzeugs oder dergleichen mit wenigstens einem akustischen Signalgeber zur
Erzeugung eines akustischen Signals vorzuschlagen, mit der die Überwachung des technischen
Geräts verbessert wird.
[0006] Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Signaleinheit der einleitend genannten Art,
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die in den Unteransprüchen
genannten Maßnahmen sind vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung
möglich.
[0007] Dementsprechend zeichnet sich eine erfindungsgemäße Signaleinheit dadurch aus, dass
eine Sensoreinheit zum Erfassen einer Quittierung des Signals vorgesehen ist. Gemäß
der Erfindung wird es beispielsweise möglich, das Quittieren der Signalisierung bzw.
Warnung durch eine Bedienperson zu nutzen, um beispielsweise neue Funktionalitäten
zu verwirklichen. In vorteilhafter Weise kann eine Benachrichtigung der Steuerung
bzw. Kontrolleinheit des technischen Geräts vorgesehen werden.
[0008] Alternativ oder in Kombination hierzu kann eine Signalisierung des quittierten Betriebszustandes
durch die Signaleinheit umgesetzt werden, so dass beispielsweise weitere Personen
erkennen können,' dass die Signalisierung bzw. Warnung bereits durch eine Bedienperson
wahrgenommen wurde.
[0009] Vorteilhafterweise ist wenigstens ein Eingabeelement zum Eingeben der Quittierung
durch eine' Bedienperson vorgesehen. Das Eingabeelement kann z.B. als Kontaktfläche,
Taster, Mikrofon etc. ausgebildet werden, so dass eine vorteilhafte Eingabe der Quittierung
durch die Bedienperson realisierbar ist.
[0010] Vorzugsweise ist die Sensoreinheit zum Erfassen eines ersten Parameters des akustischen
Signals ausgebildet. Hiermit wird es möglich, beispielsweise eine Veränderung des
akustischen Signals als Quittierung wahrzunehmen und in vorteilhafter Weise, z.B.
für die Benachrichtigung der Gerätesteuerung oder dergleichen, zu nutzen.
[0011] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der erfasste Parameter wenigstens
die Amplitude und/oder die Frequenz des Signals. Die Amplitude bzw. die Frequenz des
Signals ist beispielsweise mit Hilfe handelsüblicher Komponenten erfassbar, so dass
eine wirtschaftlich günstige Umsetzung der Erfindung möglich ist.
[0012] In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung umfasst die Sensoreinheit eine Kontrolleinheit
zum Soll-Ist-Vergleich des Parameters, wobei die Quittierung den Ist-Wert erzeugt.
Hiermit wird eine Veränderung des Signals in eleganter Weise erfassbar. Der Soll-Wert
entspricht im Wesentlichen dem Signal vor der Quittierung. Beispielsweise ist eine
dynamische Anpassung des Sollwertes mit Hilfe der vorteilhaften Kontrolleinheit realisierbar.
Das bedeutet, dass nicht zwangsweise ein feststehender bzw. idealisierter Soll-Wert
des Signals, z.B. fest abgespeichert in der Kontrolleinheit vorliegt, sondern dass
beispielsweise der Soll-Wert erst nach der Erzeugung des Signals erfasst und für den
Soll-Ist-Vergleich gemäß der Erfindung herangezogen wird. Hier kann beispielsweise
der Soll-Wert Bruchteile einer Sekunde nach dem Generieren des Signals ermittelt werden.
Hierdurch wird in vorteilhafter Weise eine Veränderung des akustischen Signalgebers
bzw. eine Drift des Signals, insbesondere aufgrund von Alterungserscheinungen etc.,
ohne nachteilige Auswirkungen auf den Soll-Ist-Vergleich gemäß der Erfindung ermöglicht.
[0013] Beispielsweise bedeutet eine Veranderung des Parameters um etwa 10%, 20% oder 40%,
vorzugsweise um ca. 30 % eine Quittierung, die entsprechend vorteilhaft nutzbar ist.
[0014] Vorzugsweise ist der akustische Signalgeber zum Signalisieren des quittierten Betriebszustandes
ausgebildet. Mit Hilfe dieser Maßnahme wird es beispielsweise für Personen möglich,
die Quittierung auch ohne Sichtkontakt wahrzunehmen.
[0015] Vorteilhafterweise ist die Kontrolleiliheit zum Ändern eines zweiten Parameters des
akustischen Signals ausgebildet. Insbesondere ist der zweite, zu ändernde Parameter
wenigstens die Lautstärke und/oder das Vorhandensein des Signals. Hierdurch ist die
Wahrnehmung der Quittierung vor allem für Personen besonders einfach.
[0016] In einer vorteilhaften Variante der Erfindung ist wenigstens ein optischer Signalgeber
vorgesehen. Hiermit kann einerseits eine optische Signalisierung realisiert werden,
beispielsweise mit Hilfe von Leuchten in den Signalfarben, die durch Personen besonders
einfach und/oder in relativ lauten Werkshallen oder dergleichen wahrnehmbar sind.
[0017] Andererseits kann durch den optischen Signalgeber eine mehrstufige Signalisierung
der Signaleinheit umgesetzt werden. Dies bedeutet, dass beispielsweise in einer ersten
Warn- bzw. Alarmstufe der optische Signalgeber oder der akustische Signalgeber in
Betrieb ist und in einer zweiten Stufe der jeweils andere Signalgeber oder beide Signalgeber
gleichzeitig in Betrieb sind. Auch könnte das Signalisieren beider Signalgeber als
dritte Stufe verwendet werden.
[0018] Beispielsweise ist der optische Signalgeber als Glühbirne oder dergleichen ausgebildet.
Vorzugsweise ist der optische Signalgeber als eine Leuchtdiode zur Erzeugung eines
optischen Signals ausgebildet. Leuchtdioden zeichnen sich einerseits dadurch aus,
dass sie eine besonders lange Lebensdauer aufweisen, sehr wenig Energie verbrauchen
und vergleichsweise klein ausgebildet sind. In einer besonderen Variante der Erfindung
sind mehrere Leuchtdioden vorgesehen, so dass beispielsweise eine große Leuchtkraft
und/oder ein großes Leuchtfeld, insbesondere ein Rundumleuchten, verwirklicht werden
kann.
[0019] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Kontrolleinheit zum Ändern
eines Parameters des optischen Signalgebers, insbesondere des Leuchtdiodenparameters
ausgebildet, beispielsweise kann mit Hilfe der Kontrolleinheit die Leuchtdiode ein-
bzw. ausgeschaltet, gegebenenfalls die Farbe der Leuchtdiode und/oder die Leuchtkraft
der Leuchtdiode verändert werden.
[0020] Vorteilhafterweise ist der optische Signalgeber zum Signalisieren des quittierten
Betriebszustandes ausgebildet. Beispielsweise kann der quittierte Betriebszustand
durch die vorgenannten Änderungen des Leuchtdiodenparameters angezeigt werden.
[0021] In einer besonderen Variante der Erfindung umfasst der akustische Signalgeber wenigstens
ein Piezoelement. Mit Hilfe eines entsprechenden Piezoelementes kann in besonders
einfacher Weise ein akustisches Signal generiert werden. Darüber hinaus kann mit Hilfe
eines Piezoelementes ein vergleichsweise kleiner bzw. wenig Platz beanspruchender
akustischer Signalgeber umgesetzt werden, so dass die Signaleinheit entsprechend klein
ausführbar wird.
[0022] Weiterhin kann auf bereits handelsübliche Piezoelemente zurückgegriffen werden, wodurch
eine wirtschaftlich günstige Umsetzung der Erfindung verwirklicht wird. Beispielsweise
wird das Piezoelement als Metallscheibe mit aufgebrachter Piezokeramik ausgebildet.
[0023] In vorteilhafter Weise wird eine Berührung und/oder Verformung des akustischen Signalgebers,
insbesondere des Piezoelementes, und/oder eines Gehäuses der Signaleinheit mit Hilfe
der Sensoreinheit erfassbar, wodurch die Erfassung der Quittierung des Signals gemäß
der Erfindung in besonders eleganter Weise realisiert wird. Bei einem Piezoelement
ist hierbei insbesondere von Vorteil, dass sich durch-die Berührung bzw. die Verformung
die Amplitude und/oder Frequenz des Schwingens des Piezoelementes verändert. Diese
Veränderung wird in vorteilhafter Weise mit Hilfe der Sensoreinheit bzw. Kontrolleinheit,
insbesondere mittels dem erfindungsgemäßen Soll-Ist-Vergleich, wahrnehmbar und als
Quittierung des Signals gemäß der Erfindung erfasst.
[0024] In einer besonderen Variante der Erfindung ist der akustische Signalgeber als Sensor
der Sensoreinheit ausgebildet. Mit dieser vorteilhaften Maßnahme wird in eleganter
Weise eine Mehrfachfunktion des akustischen Signalgebers als Sensor zum Erfassen der
Quittierung verwirklicht. Hiermit wird der konstruktive Aufwand reduziert, was eine
besonders günstige Umsetzung der Erfindung bedeutet. Darüber hinaus kann hierdurch
eine besonders kleine bzw. wenig Platz beanspruchende Sensoreinheit gemäß der Erfindung
umgesetzt werden, wodurch sich die Anwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Signaleinheit
erweitern. Insbesondere bei beengten Plarzverhältnissen ist dies von besonderem Vorteil.
[0025] In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung ist die Signaleinheit als Signalsäule
ausgebildet, die insbesondere ein Akustikmodul mit dem akustischen Signalgeber und/oder
wenigstens ein Leuchtmodul mit dem optischen Signalgeber aufweist. Hiermit ist eine
besonders flexible Anpassung der Signaleinheit an unterschiedlichste Anforderungen
möglich.
[0026] Vorteilhafterweise ist wenigstens eine Sendeeinheit mit einem Sender zur drahtlosen
Datenübertragung auf einen Empfänger vorgesehen. Hiermit kann beispielsweise die Quittierung
des Signals durch die Person an eine vom Signalgeber, insbesondere vom akustischen
und/oder optischen Signalgeber, entfernten Stelle erfolgen. Beispielsweise sind entsprechende
Signaleinheiten vergleichsweise weit oben am technischen Gerät angeordnet. Dagegen
kann die Quittierung des Signals gemäß der Erfindung in einer für die Bedienperson
gut erreichbaren Stelle der Maschine platziert werden, ohne dass z.B. eine materielle
Verbindung bzw. eine Drahtverbindung oder dergleichen zum Signalgeber vorhanden ist.
Beispielsweise ist das Eingabeelement in einer separaten Baueinheit integriert, die
insbesondere mit der Sensoreinheit bzw. Kontrolleinheit der Signaleinheit drahtlos
in Verbindung steht.
Ausführungsbeispiel
[0027] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand
der Figuren nachfolgend näher erläutert.
[0028] Im Einzelnen zeigt:
- Figur 1
- schematisch eine Signaleinheit gemäß der Erfindung in unterschiedlichsten Betriebsstufen
und
- Figur 2
- ein schematisches Blockschaltbild einer Signaleinheit gemäß der Erfindung.
[0029] In Figur 1 ist eine Signaleinheit mit einem Gehäuse 1 dargestellt, in dem ohne nähere
Darstellung eine oder mehrere Leuchtdioden integriert sind. Das Gehäuse 1 ist beispielsweise
lichtdurchlässig in roter Farbe ausgeführt, so dass beim Leuchten der Leuchtdiode
ein rotes Signallicht erzeugt wird.
[0030] Darüber hinaus weist die Signaleinheit einen Summer 2 auf, der als Piezoelement ausgebildet
ist. Das Piezoelement umfasst eine Messingscheibe mit einer Piezokeramik, die durch
Anlegen einer elektrischen Wechselspannung zum Summen bzw. zum Erzeugen eines akustischen
Signals ausgebildet ist. Beispielsweise summt der Summer 2 mit ca. 2 kHz.
[0031] Beispielsweise leuchtet die LED sobald ein Vorfall 3 der Signaleinheit übermittelt
wird (erste Alarmstufe). In einer zweiten Alarmstufe wird ein weiterer Vorfall 3 der
Signaleinheit übermittelt, so dass der Summer 2 ein akustisches Signal generiert.
Die Alarmierung mit leuchtenden Leuchtdioden und summendem Summer 2 entspricht Stufe
1 gemäß Figur 1.
[0032] Eine Person 4 nimmt das akustische und/oder das optische Signal wahr und quittiert
gemäß Stufe 2 der Figur 1 die Wahrnehmung durch ein Berühren bzw. Drücken des Gehäuses
1 im Bereich einer Kontaktfläche 5. Hierdurch wird der Piezosummer 2 etwas verformt
und somit gedämpft bzw. die Amplitude und/oder Frequenz des Summers 2 wird verändert.
Diese Veränderung wird durch die nicht näher dargestellte Kontrolleinheit erfasst
und als Quittierung bewertet. Das bedeutet, dass hierbei der Summer 2'sowohl als akustischer
Signalgeber als auch als Sensor für die Quittierung ausgebildet ist bzw. verwendet
wird. Der Summer 2 bzw. Sensor 2 realisiert somit eine Doppelfunktion, wodurch sich
gemäß der Erfindung der konstruktive und/oder regelungstechnische Aufwand deutlich
verringert..
[0033] Die Quittierung kann beispielsweise dafür genutzt werden, dass z.B. das zu überwachende
technische Gerät ein entsprechendes elektrisches Signal erhält. Die Quittierung kann
gegebenenfalls von der Signaleinheit und/oder vom technischen Gerät in bestimmten
Anwendungsfällen protokolliert werden, so dass die erfolgte Quittierung später nachprüfbar
ist.
[0034] Aufgrund der Quittierung gemäß der Stufe 2 in Figur 1 wird beispielsweise mit Hilfe
der nicht näher dargestellten Kontrolleinheit der Summer 2 leiser betrieben oder ausgeschaltet
und/oder die nicht näher dargestellte Leuchtdiode ausgeschaltet oder gedimmt.
[0035] Im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 wird in Stufe 3 deutlich, dass
in diesem Fall der Summer 2 ausgeschaltet wird und die Leuchtdiode nach der Quittierung
weiter in Betrieb ist.
[0036] In dieser Phase (Stufe 3) kann die beispielsweise vorgekommene Störung des technischen
Gerätes, das den Vorfall 3 ausgelöst hat, von der Person 4 beseitigt werden.
[0037] Vorzugsweise wird nach Beseitigung der'Störung oder des Fehlers vom technischen Gerät
ein elektrisches Signal der Signaleinheit übermittelt, wodurch beispielsweise die
Signalisierung beendet wird. Das bedeutet -im dargestellten Ausführungsbeispiel, dass
auch die nicht näher dargestellte. Leuchtdiode abgeschaltet wird. Der hierdurch erreichte
Zustand der Signaleinheit entspricht im Wesentlichen dem Ausgangszustand, bevor der
Vorfall 3 der Signaleinheit übermittelt wurde.
[0038] In Figur 2 ist schematisch ein Blockschaltbild für eine Signaleinheit gemäß der Erfindung
dargestellt. Ein Signalgeber 6 umfasst sowohl den Summer 2 als auch mehrere Leuchtdioden
7 bzw. eine Leuchteinheit 7.
[0039] Der Summer 2 wird mit Hilfe eines Oszillators 9 mit Endstufe zum Schwingen bzw. zum
Summen angeregt. Eine Spannungsversorgung 8 versorgt sowohl die Leuchteinheit 7 als
auch den Oszillator 9 bzw. Summer 2 und'darüber hinaus einen Schalter 12 für die Quittierung
sowie eine Auswerteeinheit 10 mit Mikrocontroller und einen Verstärker 11.
[0040] Die Signaleinheit ist mittels Anschlüsse 13 beispielsweise für eine Klemmleiste oder
dergleichen ausgestattet, so dass eine vorteilhafte Verbindung zum technischen Gerät
und/oder einem Sender bzw. Empfänger zur drahtlosen Übermittlung von elektrischen
Signalen verwirklicht werden kann.
[0041] Die Auswerteeinheit 10 kontrolliert die Amplitude und die Frequenz des Summers 2
mit Hilfe des Verstärkers 11. Weiterhin führt die Auswerteeinheit 10 einen Vergleich
der Amplitude bzw. Frequenz des Summers 2 durch, wobei die beim Einschalten des Summers
2 vorhandenen Werte als Soll-Wert bewertet werden.
[0042] Durch die Berührung bzw. leichte Verformung des Gehäuses 1 und somit des am Gehäuse
1 angeordneten bzw. fixierten Summers 2 wird die Amplitude und die Frequenz des Summers
2 etwas verändert, was durch die Auswerteeinheit 10 erfasst wird und beispielsweise
bei einer Änderung um etwa 30 % als Quittierung des ausgegebenen Signals bewertet
wird. Hierdurch wird eine elektrisches Signal generiert, das beispielsweise dazu ausgebildet
ist, die Lautstärke des Summers 2 zu verringern bzw. zu verändern und/oder die Leuchtintensität
der Leuchteinheit 7 zu verändern bzw. zu verringern.
[0043] Das als Quittierung generierte elektrische Signal wird beispielsweise zusätzlich
an die externe Steuerung bzw. Kontrolleinheit des zu überwachenden technischen Gerätes
übermittelt und gegebenenfalls protokolliert.
[0044] Im in Figur 1 beschriebenen Äusführungsbeispiel wird beispielsweise der Summer 2
durch die Quittierung bzw. Berührung des Summers 2 ausgeschaltet, so dass lediglich
die Leuchteinheit 7 weiter leuchtet. Nach Beseitigung des Vorfalls 3, der zur Generierung
zur Signalisierung führte, übermittelt beispielsweise das technische Gerät bzw. die
externe Steuerung ein elektrisches Signal, so dass mit Hilfe des Schalters 12 die
Spannungsversorgung 8 unterbrochen wird und somit sowohl der optische Signalgeber
bzw. die Leuchteinheit 7 als auch der akustische Signalgeber bzw. Summer 2 außer Betrieb
gesetzt wird.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Summer
- 3
- vorfall.
- 4
- Person
- 5
- Kontaktfläche
- 6
- Signalgeber
- 7
- Leuchteinheit
- 8
- Spannungsversorgung
- 9
- Oszillator
- 10
- Auswerteeinheit
- 11
- Verstärker
- 12
- Schalter
- 13
- Anschluss
1. Signaleinheit zur Signalisierung von wenigstens einem Betriebszustand von einem technischen
Gerät wie einer Maschine, einer Anlage, eines Fahrzeugs oder dergleichen mit wenigstens
einem akustischen Signalgeber (2) zur Erzeugung eines akustischen Signals, dadurch gekennzeichnet, dass eine' Sensoreinheit (2, 9, 10, 11) zum Erfassen einer Quittierung des Signals vorgesehen
ist.
2. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Eingabeelement (1) zum Eingeben der Quittierung durch eine Bedienperson
vorgesehen ist.
3. Signaleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (2, 9, 10, 11) zum Erfassen eines ersten Parameters des akustischen
Signals ausgebildet ist.
4. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erfasste Parameter wenigstens die Amplitude und/oder die Frequenz des Signals
ist.
5. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (2, 9, 10, 11) eine Kontrolleinheit (9, 10, 11) zum Soll-Ist-Vergleich
des Parameters umfasst, wobei die Quittierung den Ist-Wert erzeugt.
6. Signaleinheit nach einem der,vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (9, 10, 11) zum Ändern eines zweiten Parameters des akustischen
Signals ausgebildet ist.
7. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite, zu ändernde Parameter wenigstens die Lautstärke und/oder das Vorhandensein
des Signals ist.
8. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der akustische Signalgeber (2) zum Signalisieren des quittierten Betriebszustandes
ausgebildet ist.
9. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein optischer Signalgeber (7) als eine Leuchtdiode zur Erzeugung eines
optischen Signals ausgebildet ist.
10. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (9, 10, 11) zum Ändern eines Leuchtdioden-Parameters ausgebildet
ist.
11. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der optischer Signalgeber (7) zum Signalisieren des quittierten Betriebszustandes
ausgebildet ist.
12. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der akustische Signalgeber (2) wenigstens ein Piezoelement umfasst.
13. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (2, 9, 10, 11) zur Erfassung einer Berührung und/oder Verformung
des akustischen Signalgebers (2) ausgebildet ist.
14. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (2, 9, 10, 11) zur Erfassung der Amplitude und/oder Frequenz des
akustischen Signalgebers (2) durch die Berührung und/oder Verformung ausgebildet ist.
15. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der akustische Signalgeber (2) als Sensor (2) der Sensoreinheit (2, 9, 10, 11) zum
Realisieren der Sensorfunktion und der Signalfunktion ausgebildet ist.
16. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaleinheit als Signalsäule ausgebildet ist.
17. Signaleinheit nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalsäule ein AkustikModul mit dem akustischen Signalgeber (2) und/oder wenigstens
ein Leuchtmodul mit dem optischen Signalgeber (7) aufweist.
18. Signaleinheit nach-einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Sendeeinheit mit einem Sender zur drahtlosen Datenübertragung auf
einen Empfänger vorgesehen ist.