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EP 1 701 646 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.09.2010 Patentblatt 2010/38 |
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Anmeldetag: 13.12.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/053422 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/060816 (07.07.2005 Gazette 2005/27) |
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GESCHIRRSPÜLMASCHINE MIT EINEM SYSTEM ZUR FÜLLSTANDSERKENNUNG
DISHWASHER WITH A SYSTEM FOR RECOGNITION OF FILLING LEVEL
LAVE-VAISSELLE POURVU D'UN SYSTEME DE DETECTION DE NIVEAU
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
22.12.2003 DE 10360554
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.09.2006 Patentblatt 2006/38 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- CURTIUS, Georg
89407 Dillingen (DE)
- SCHWEIER, Peter
86735 Forheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 211 344 FR-A- 2 480 104
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DE-A1- 2 106 760 US-A- 4 788 444
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Geschirrspülmaschine mit einem System
zur Erkennung des Flüssigkeitspegels der in der Geschirrspülmaschine enthaltenen Spülflüssigkeit.
[0002] Es sind Geschirrspülmaschinen mit Vorrichtungen zur Füllstandserkennung bekannt,
bei denen die Erfassung des Flüssigkeitspegels mit mechanischen Mittel beispielsweise
durch Schwimmer erfolgt. Bei Vorrichtungen dieser Art schwimmt der Schwimmer auf der
Flüsslokeitsoberfläche auf, sobald der Flüssigkeitspegel in der Geschirrspülmaschine
ein bestimmtes Niveau übersteigt. Der Schwimmer ist üblicherweise mit einem mechanischen
Mikroschalter verbunden, der seinen Schaltzustand aufgrund der Aufschwimmbewegung
des Schwimmers ändert und ein entsprechendes Signal an die Programmsteuerung der Geschirrspülmaschine
weiterleitet. Bei solchen Vorrichtungen kommt es häufig zu Funktionsstörungen, wenn
beispielsweise durch eine zu geringe Strombelastung der Mikroschalterkontakte deren
Schaltsicherheit nicht zuverlässig gewährleistet ist, was zu unzureichendem Schaltverhalten
führt. Ferner können Schwimmer durch in der Spülflüssigkeit aufsteigende Luftblasen
angehoben und so der Mikroschalter betätigt werden, ohne dass der gewünschte Flüssigkeitspegel
tatsächlich vorliegt.
[0003] Bei anderen Vorrichtungen zur Erfassung des Flüssigkeitspegels wird eine Druckdose
verwendet, die bei steigendem Flüssigkeitspegel komprimiert wird. Aus dem Ausmaß der
Kompression der Druckdose kann der Flüssigkeitspegel in der Geschirrspülmaschine ermittelt
werden. Allen bekannten Vorrichtungen zur Erkennung von Flüssigkeitspegeln in Geschirrspülmaschinen
haben den Nachteil, dass sie eine Anzahl mechanisch beweglicher Teile aufweisen, die
für Verschleiß und Verschmutzung beispielsweise durch abgelagerte Spülrückstände anfällig
sind, was zu Toleranzproblemen bis hin zum vollständigen Ausfall der Vorrichtung zur
Füllstandserkennung führen kann.
[0004] Aus der
DE 21 06 760 A1 ist eine Geschirrspülmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt deren
Niveaufühler zwei Elektroden bzw Sonden umfasst die in einen Behälter eingeführt sind,
in dem eine Flüssigkeit ein bestimmtes Niveau einnimmt, wobei das Vorhandensein eines
Mindestniveaus angezeigt werden soll.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Geschirrspülmaschine mit einem System
zur Füllstandserkennung bei geringen Herstellungskosten bereitzustellen, das ohne
die Notwendigkeit von beweglichen Teilen den Flüssigkeitspegel in der Geschirrspülmaschine
zuverlässig ermittelt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine mit den
[0007] Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegende Erfindung
sind in den Unteransprüchen 2 bis 10 gekennzeichnet. Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine
umfasst mindestens einen Spülbehälter zur Aufnahme von zu reinigendem Spülgut und
ein System zur Erkennung des Flüssigkeitspegels der in der Geschirrspülmaschine enthaltenen
Spülflüssigkeit, wobei mindestens ein kapazitiver Füllstandssensor vorgesehen ist,
dessen elektrische Kapazität sich bei Kontakt mit der Spülflüssigkeit verändert.
[0008] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine besteht darin, dass bei dem
erfindungsgemäßen System zur Füllstandserkennung die vorher üblichen mechanischen
Mikroschalter durch ein rein elektronisches Sensorsystem ersetzt werden, wodurch Probleme
aufgrund zu geringer Schaltströme und die dadurch bedingten Schaltunsicherheiten beseitigt
werden. Eine durch Erschütterung oder aufgeschäumte Spülflüssigkeit bedingte Fehlfunktion
kann bei der kapazitiven Erfassung der Flüssigkeitspegel nach der vorliegenden Erfindung
nicht auftreten. Das erfindungsgemäße System ist infolge dessen stabiler und liefert
reproduzierbarere Ergebnisse als die bekannten Systeme zur Füllstandserkennung.
[0009] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine ist darin zu sehen,
dass zuvor notwendige bewegliche Bauteile eingespart werden, wodurch sich sowohl der
Montageaufwand und damit die Herstellungskosten reduzieren als auch die Ausfallrate
infolge der Bauteilereduzierung gesenkt wird. Da der Flüssigkeitspegel ohne bewegliche
Teile und allein durch die Verwendung elektronischer Komponenten der Flüssigkeitspegel
in der Geschirrspülmaschine ermittelt wird, ist das erfindungsgemäße System zur Erkennung
des Flüssigkeitspegels gegenüber Verschleiß und Verschmutzung durch abgelagerte Spülrückstände
weitgehend unanfällig. Da kein Raum mehr für mechanische Vorrichtungen berücksichtigt
werden muss, ist ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Systems zur Erkennung
des Flüssigkeitspegels darin zu sehen, dass es nur einen sehr geringen Platzbedarf
hat und deshalb nahezu beliebig auch an unzugänglichen Stellen in der Geschirrspülmaschine
untergebracht werden kann.
[0010] Die in Geschirrspülmaschinen verwendete Spülflüssigkeit entspricht einer mit Reinigungsmitteln
versetzten Lösung, die im wesentlichen aus Wasser besteht. Wasser hat eine relative
Dielektrizitätskonstante von ε
W = 81, die sich deutlich gegenüber der Di-elektrizitätskonstante von Luft (ε
L = 1) unterscheidet. Dieser deutliche Unterschied zwischen den Dielektrizitätskonstanten
von Wasser und Luft wird als physikalisch Grundlage bei dem System zur Füllstandserkennung
nach der vorliegenden Erfindung ausgenutzt, um den Flüssigkeitspegel in der Geschirrspülmaschine
zu ermitteln. Dazu ist der Füllstandssensor in der Art eines Kondensators ausgebildet,
dessen elektrische Kapazität sich in Abhängigkeit von der Höhe des Flüssigkeitspegels
verändert. Die Veränderung der elektrischen Kapazität des kapazitiven Füllstandssensors
beruht dabei auf der physikalischen Gesetzmäßigkeit, dass die elektrische Kapazität
eines Kondensator - neben der Kondensatorfläche und deren Abstand zueinander - von
der Dielektrizitätskonstante des Mediums bzw. des Dielektrikums abhängig ist, das
sich in dem elektromagnetischen Feld befindet, das sich zwischen den Kondensatorflächen
ausbildet. Diese Zusammenhänge lassen sich mit der folgenden Gleichung darstellen,
wobei C die elektrische Kapazität des Kondensators ist, A die Kondensatorfläche, d
der Abstand zwischen den Kondensatorflächen und ε die Dielektrizitätskonstante des
Dielektrikums:

[0011] Wenn das Dielektrikum bzw. das Medium wechselt, das sich in dem elektromagnetischen
Feld zwischen den Kondensatorflächen befindet, so verändert sich auch der Faktor der
Dielektrizitätskonstante ε. Da die übrigen Faktoren der oben genannten Gleichung unverändert
bleiben, verändert sich die Kapazität des kapazitiven Füllstandssensors direkt proportional
mit der Veränderung der Dielektrizitätskonstante des Dielektrikums. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verändert sich deshalb die elektrische
Kapazität des Füllstandssensors in Abhängigkeit von der Dielektrizitätskonstante des
den Füllstandssensor umgebenden Mediums.
[0012] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Füllstandserkennung wird ein Füllstandssensor
verwendet, der nur eine Kondensatorfläche darstellt, während die andere Kondensatorfläche
durch die Umgebung des Füllstandssensors dargestellt wird. Das bedeutet in der konkreten
Anwendung nach der vorliegenden Erfindung, dass sich die elektrische Kapazität des
kapazitiven Füllstandssensors etwa um den Faktor 81 vergrößert, wenn der Füllstandssensor
von Wasser anstelle von Luft umgeben wird. Diese Kapazitätsänderung wird zweckmäßigerweise
mit Hilfe einer an den kapazitiven Füllstandssensor angeschlossenen elektronischen
Schaltung erfasst und auswertet.
[0013] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind
zumindest zwei Füllstandssensoren vorgesehen, zwischen denen sich ein Stromkreislauf
schließt, sobald die Füllstandssensoren mit der Spülflüssigkeit gleichzeitig in Kontakt
kommen. Dabei ist es ausreichend, wenn dieser Stromkreislauf nur mit Schachstrom beaufschlagt
ist. Bei dieser Ausführungsform wird die unterschiedliche elektrische Leitfähigkeit
von Wasser und Luft als sicheres Unterscheidungsmerkmal ausgenutzt, ob die Füllstandssensoren
von Luft umgeben sind oder von Wasser, d.h. ob der Pegel der Spülflüssigkeit in der
Geschirrspülmaschine eine bestimmte Höhe erreicht hat oder nicht.
[0014] Besonders vorteilhaft ist es, wenn das System zur Füllstandserkennung zusätzlich
elektronische Mittel aufweist, welche die elektrische Kapazität bzw. die elektrische
Leitfähigkeit des Füllstandssensors und deren Veränderung vorzugsweise qualitativ
und quantitativ erfasst. Durch die quantitative Erfassung der Veränderung der elektrischen
Kapazität bzw. der elektrischen Leitfähigkeit des Füllstandssensors wird nicht nur
das Erreichen, Über- oder Unterschreiten eines bestimmten Flüssigkeitspegels erfasst,
sondern vorzugsweise auch die exakte Höhe des Flüssigkeitspegels. Eine solche elektrische
Schaltung lässt sich besonders praktisch in Form eines oder mehrerer integrierter
Schaltkreise realisieren, die günstig in der Herstellung sind und einen geringen Platzbedarf
haben. Darüber hinaus können eine oder mehrere integrierte Schaltungen vorgesehen
sein, die in der Lage sind, eine Auswertung der Signale von mehreren aktiven Sensorenflächen
zu bewerkstelligen.
[0015] Die Fläche des Füllstandssensors, die mit der Spülflüssigkeit in Kontakt kommt, kann
eine beliebige Form aufweisen. Eine qualitative Ermittlung des Flüssigkeitspegels
mittels eines einzigen Füllstandssensors wird jedoch begünstigt, wenn die Fläche des
Füllstandssensors, die mit der Spülflüssigkeit in Kontakt kommt, eine gestreckte im
wesentlichen rechteckige Form aufweist. Wenn ein Füllstandssensor mit rechteckiger
Kontaktfläche im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine senkrecht angeordnet ist, wird
mit steigendem Flüssigkeitspegel eine immer größere Fläche des Füllstandssensors mit
Spülflüssigkeit bedeckt. Durch die zunehmende Kontaktfläche zwischen Füllstandssensor
und Spülflüssigkeit verändert sich sukzessive die elektrische Kapazität des Füllstandssensors.
Diese Veränderung kann durch die an den Füllstandssensor angeschlossenen elektronischen
Mittel erfasst und ausgewertet werden, um daraus den exakten Flüssigkeitspegel zu
ermitteln.
[0016] Der kapazitive Füllstandssensor ist zweckmäßigerweise so in der Geschirrspülmaschine
angeordnet, dass ein bestimmter Flüssigkeitspegel in der Gesclirrspülmaschine bzw.
ein Über- oder Unterschreiten dieses Flüssigkeitspegel durch den Füllstandssensor
festgestellt werden kann. Es ist auch möglich, Abstufungen der Kapazitätsänderung
des Füllstandssensors bestimmten Flüssigkeitspegeln der Spülflüssigkeit in der Geschirrspülmaschine
zuzuordnen, so dass nicht nur ein Über- oder Unterschreiten bestimmter Flüssigkeitspegel,
sondern auch die exakte Höhe des Flüssigkeitspegels im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine
mit Hilfe des erfindungsgemäßen Systems mit kapazitivem Füllstandssensor festgestellt
werden kann.
[0017] Darüber hinaus kann gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsordnung der vorliegenden
Erfindung eine oder mehrere Füllstandssensoren auf einer bestimmten Höhe im Spülbehälter
angeordnet werden. So kann beispielsweise ein zu hoher oder ein zu niedriger Flüssigkeitspegel
im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine erkannt werden, indem jeweils in der Höhe
eines maximalen und/oder eines minimalen Flüssigkeitspegels ein Füllstandssensor im
Spülbehälter angeordnet wird. Beim Betrieb einer Geschirrspülmaschine sind im allgemeinen
insbesondere zwei bestimmte Flüssigkeitspegel von besonderer Bedeutung. Dabei handelt
es sich zum einen um das sogenannte Füllstandsniveau, was dem angestrebten oder dem
für einen Spülvorgang optimalen Flüssigkeitspegel entspricht, und zum anderen das
sogenannte Sicherheitsniveau, das den maximalen Flüssigkeitspegel markiert, mit dem
die Geschirrspülmaschine noch einwandfrei arbeiten kann. Bei einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst daher das System zur Füllstandserkennung
mehrere Füllstandssensoren, die in der Höhe bestimmter Flüssigkeitspegel, wie z.B.
dem Füllstandsniveau und dem Sicherheitsniveau angeordnet sind.
[0018] Sofern die Pegelstände zwischen dem optimalen Füllstand und dem Sicherheitsniveau
nahe beieinander liegen, ist es auch möglich, beide Pegelstände mit nur einem Füllstandssensor
zu ermitteln bzw. zu kontrollieren. Dazu wird ein Füllstandssensor jeweils in der
Höhe der bestimmten Pegelstände für optimalen Füllstand und dem Sicherheitsniveau
im Spülbehälter angeordnet. Aufgrund der graduellen Veränderung der elektrischen Kapazität
des Füllstandssensors bei ansteigendem oder abfallendem Flüssigkeitspegel und bei
Vorliegen von entsprechenden Referenzwerten in elektronischen Speichernitteln lassen
sich durch Vergleich der aktuell ermittelten Kapazität des Füllstandssensors mit den
gespeicherten Referenzwerten Rückschlüsse auf den momentanen Flüssigkeitspegel der
Spülflüssigkeit im Spülbehälter ziehen. Auf diese Weise können auch mehrere Flüssigkeitspegel
mit nur einem Füllstandssensor überwacht bzw. kontrolliert werden.
[0019] Durch die Verwendung mehrerer Füllstandssensoren kann auch das Vorhandensein von
Spülflüssigkeit und dessen Flüssigkeitspegel an untersctiedlichen Stellen in der Geschirrspülmaschine
festgestellt werden. So kann beispielsweise ein Füllstandssensor in der Bodenwanne
der Geschirrspülmascline angeordnet werden, um aus dem Spülbehälter in die Bodenbaugruppe
ausgelaufene Spülflüssigkeit festzustellen.
[0020] Da die kapazitiven Füllstandssensoren nur einen außerordentlich geringen Platzbedarf
haben, ihre Form nahezu jeder Befestigungssituation angepasst werden kann und die
Materialbeschaffenheit der als dünne Metallfolien ausgebildeten Sensorflächen sehr
flexibel ist, können die Füllstandssensoren an nahezu beliebigen Stellen am Spülbehälter
der Geschirrspülmaschine angeordnet werden. Es kann somit auch eine für eine mechanische
Lösung extrem unzugängliche oder eine vom Platzbedarf stark eingeschränkte Position
gewählt werden. Ferner können die aktiven Sensorflächen selbst in ihrer Form an die
Platzverhältnisse des betreffenden Ensatzorts in der Geschirrspülmaschine angepasst
werden.
[0021] Um eine möglichst exakte Ermittlung des Flüssigkeitspegels in der Geschirrspülmaschine
zu ermöglichen, wird der Füllstandssensor innerhalb des Spülbehälters vorzugsweise
an einer von Spritzwasser geschützten Stelle angeordnet. Dadurch kann vermieden werden,
dass die Ermittlung des Flüssigkeitspegels in der Geschirrspülmaschine durch Spritzwasser,
das während des Spülbetriebs mit dem Füllstandssensor in Kontakt kommt, verfälscht
wird. Für eine leichte Montage des Füllstandssensors ist es besonders vorteilhaft,
wenn eine Befestigungsseite des Füllstandssensors mit einer selbstklebenden Schicht
versehen ist. Dadurch lässt sich der Füllstandssensor auf einfache Weise beispielsweise
an der Wand des Spülbehälters positionieren, ohne diese für Schraubbefestigungen o.ä.
beschädigen zu müssen.
[0022] Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert.
[0023] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Systems zur Füllstandserkennung
nach der vorliegenden Erfindung in einer ersten bevorzugten Ausführungsform. Das dargestellte
System zur Füllstandserkennung umfasst einen Füllstandssensor 1, der auf einer bestimmten
Höhe im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine angeordnet ist. Sobald die Spülflüssigkeit
diese bestimmte Höhe erreicht hat, kommt sie mit dem Füllstandssensor 1 in Kontakt,
woraufhin der Füllstandssensor 1 seine elektrische Kapazität verändert. Zusätzlich
ist ein zweiter Füllstandssensor 2 vorgesehen, der beispielsweise in der Bodengruppe
der Geschirrspülmaschine angeordnet ist. Mit Hilfe des zweiten Füllstandssensors 2
kann festgestellt werden, ob Spülflüssigkeit aus dem Spülbehälter in die Bodenbaugruppe
geflossen ist, indem der Füllstandssensor 2 seine Kapazität verändert, wenn er mit
Spülflüssigkeit in Kontakt kommt.
[0024] Die Füllstandssensoren 1 und 2 bestehen aus elektrisch leitendem Material und sind
jeweils über eine elektrische Leitung mit einer Sensorelektronik verbunden, welche
die Veränderung der elektrischen Kapazität der Füllstandssensoren erfasst und auswertet.
Die Sensorelektronik umfasst einen oder mehrere integrierte Schaltkreise, die auf
die Auswertung der von den Füllstandssensoren gelieferten Signale speziell programmiert
sind. Das Ergebnis dieser Auswertung wird von der Sensorelektronik über eine Ausgangsleitung
an die Programmsteuerung der Geschirrspülmaschine weitergeleitet, die bei Bedarf Maßnahmen
zur Veränderung des Pegels der Spülflüssigkeit in der Geschirrspülmaschine einleitet,
wie z.B. das Öffnen eines Ventils zur Frischwasserzufuhr, die Betätigung der Laugenpumpe
zum Abpumpen von Spülflüssigkeit aus der Geschirrspülmaschine oder die Aktivierung
eines Warnhinweises, dass Spülflüssigkeit aus dem Spülbehälter in die Bodenbaugruppe
der Geschirrspülmaschine geflossen ist.
[0025] Bei einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind beide Füllstandssensoren
1 und 2 im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine angeordnet und mit einer geringen
Spannung beaufschlagt, so dass sich zwischen ihnen auch ein Schwachstromkreislauf
schließen kann, sobald beide Füllstandssensoren mit Spülflüssigkeit gleichzeitig in
Kontakt kommen. Auf diese Weise kann ermittelt werden, ob der Pegel der Spülflüssigkeit
in der Geschirrspülmaschine die Höhe des oberen Füllstandssensors 1 erreicht hat oder
diesen Pegel wieder unterschreitet.
1. J Geschirrspüler mit mindestens einem Spülbehälter zur Aufnahme von zu reinigendem
Spülgut und einem System zur Erkennung des Flüssigkeitspegels der in der Geschirrspülmaschine
enthaltenen Spülflüssigkeit dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein kapazitiver Füllstandssensor vorgesehen ist, dessen elektrische Kapazität
sich bei Kontakt mit der Spülflüssigkeit verändert.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, wobei sich die elektrische Kapazität des Füllstandssensors
in Abhängigkeit von der Dielektrizitätskonstante des den Füllstandssensor umgebenden
Mediums verändert.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest zwei Füllstandssensoren
vorgesehen sind, zwischen denen sich ein Stromkreislauf vorzugsweise mit Schachstrom
schließt, sobald die Füllstandssensoren mit der Spülflüssigkeit gleichzeitig in Kontakt
kommen.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das System zur
Füllstandserkennung elektronische Mittel umfasst, welche die elektrische Kapazität
bzw. die elektrische Leitfähigkeit des Füllstandssensors und deren Veränderung vorzugsweise
qualitativ und quantitativ erfasst.
5. Geschirrspülmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das System zur
Füllstandserkennung eine Anzahl von kapazitiven Füllstandssensoren umfasst, die vorzugsweise
in der Höhe bestimmter Flüssigkeitspegel am Spülbehälter angeordnet sind.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zumindest ein Füllstandssensor
in der Bodenbaugruppe derart angeordnet ist, dass aus dem Spülbehälter in die Bodenbaugruppe
ausgelaufene Spülflüssigkeit feststellbar ist.
7. Geschirrspülmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das System zur
Füllstandserkennung einen Füllstandssensor umfasst, durch den zumindest zwei unterschiedliche
Flüssigkeitspegel ermittelbar sind.
8. Geschirrspülmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Füllstandssensor
eine gestreckte, vorzugsweise im wesentlichen rechteckige Form aufweist.
9. Geschirrspülmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Füllstandssensor
innerhalb des Spülbehälters vorzugsweise an einer von Spritzwasser geschützten Stelle
angeordnet ist.
10. Geschirrspülmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Befestigungsseite
des Füllstandssensors mit einer selbstklebenden Schicht versehen ist.
1. Dishwasher with at least one rinsing container for reception of rinsing stock to be
cleaned and a system for recognition of the liquid level of the liquid contained in
the dishwasher, characterised in that at least one capacitive filling state sensor is provided, the electrical capacitance
of which changes on contact with the rinsing liquid.
2. Dishwasher according to claim 1, wherein the electrical capacitance of the filling
state sensor changes in dependence of the dielectric constant of the medium surrounding
the filling state sensor.
3. Dishwasher according to claim 1 or 2, wherein at least two filling state sensors are
provided, between which a circuit preferably with low current closes as soon as the
filling state sensors simultaneously come into contact with the rinsing liquid.
4. Dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein the system for filling
state recognition comprises electronic means which detects the electrical capacitance
or the electrical conductivity of the filling state sensor and the change therein
preferably qualitatively and quantitatively.
5. Dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein the system for filling
state recognition comprises a number of capacitive filling state sensors which are
preferably arranged at the height of the intended liquid level at the rinsing container.
6. Dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein at least one filling
state sensor is arranged in the base subassembly in such a manner that rinsing liquid
running out of the rinsing container into the base subassembly can be detected.
7. Dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein the system for filling
state recognition comprises a filling state sensor by which at least two different
liquid levels are ascertainable.
8. Dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein the filling state
sensor has an elongated, preferably substantially rectangular, shape.
9. Dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein the filling state
sensor is arranged within the rinsing container, preferably at a location protected
from spray water.
10. Dishwasher according to any one of the preceding claims, wherein a fastening side
of the filling state sensor is provided with a self-adhesive coating.
1. Lave-vaisselle avec au moins un contenant de lavage pour la réception d'éléments à
laver et un système de détection du niveau de fluide du fluide de lavage contenu dans
le lave-vaisselle, caractérisé en ce qu'au moins un capteur capacitif de niveau de remplissage, dont la capacité électrique
se modifie au contact du fluide de lavage, est prévu.
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, dans lequel la capacité électrique du capteur
de niveau de remplissage se modifie en fonction de la constante diélectrique du médium
qui entoure le capteur de niveau de remplissage.
3. Lave-vaisselle selon la revendication 1 ou 2, dans lequel au moins deux capteurs de
niveau de remplissage sont prévus, entre lesquels un circuit électrique se ferme de
préférence au moyen d'un courant de faible intensité dès que les capteurs de niveau
de remplissage entrent simultanément en contact avec le fluide de lavage.
4. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système
de détection du remplissage comprend un moyen électronique qui saisit la capacité
électrique resp. la conductivité électrique du capteur de niveau de remplissage ainsi
que leur modification, de préférence qualitativement et quantitativement.
5. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système
de détection de remplissage comprend un nombre de capteurs capacitifs de niveau de
remplissage qui sont de préférence disposés à hauteur d'un niveau de fluide déterminé
dans le contenant de lavage.
6. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, dans lequel au moins un
capteur de niveau de remplissage est disposé de telle façon dans le module de construction
inférieur que du fluide de lavage écoulé du contenant de lavage dans le module de
construction inférieur est détectable.
7. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le système
de détection du niveau de remplissage comprend un capteur de niveau de remplissage
à travers lequel au moins deux niveaux de fluide différents peuvent être déterminés.
8. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le capteur
de niveau de remplissage présente une forme allongée, de préférence essentiellement
rectangulaire.
9. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le capteur
de niveau de remplissage est disposé au sein du contenant de lavage, de préférence
en un endroit protégé des éclaboussures d'eau.
10. Lave-vaisselle selon l'une des revendications précédentes, dans lequel une face de
fixation du capteur de niveau de remplissage est pourvue d'une couche autocollante.

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