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EP 1 702 498 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.07.2013 Patentblatt 2013/31 |
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Anmeldetag: 11.12.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2004/002717 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/067350 (21.07.2005 Gazette 2005/29) |
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VERFAHREN ZUR ERWÄRMUNG VON BAUTEILEN
METHOD FOR HEATING COMPONENTS
PROCEDE POUR CHAUFFER DES PIECES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
08.01.2004 DE 102004001276
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.09.2006 Patentblatt 2006/38 |
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Patentinhaber: MTU Aero Engines AG |
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80995 München (DE) |
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Erfinder: |
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- BAYER, Erwin
85221 Dachau (DE)
- BECKER, Wolfgang
89081 Ulm (DE)
- STIMPER, Bernd
85221 Dachau (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erwärmung von Bauteilen vor und/oder während
und/oder nach einer weiteren Bearbeitung derselben.
[0002] Bauteile, wie zum Beispiel Turbinenschaufeln von Gasturbinen, müssen bei der Produktion
bzw. Instandhaltung oder Reparatur derselben zur Durchführung verschiedenster Bearbeitungsverfahren
erwärmt werden. Diese Erwärmung wird auch als Vorwärmung bezeichnet. Auch ist es üblich
Gasturbinenbauteile im Anschluss an ein Bearbeitungsverfahren im Sinne einer Wärmebehandlung
zu erwärmen.
[0003] Bei der Instandhaltung von Turbinenschaufeln kommt zum Beispiel das sogenannte Auftragschweißen
zur Anwendung. Im Zusammenhang mit dem Auftragschweißen ist die Vorwärmung eines Bearbeitungsbereichs
bzw. Schweißbereichs der zu schweißenden Turbinenschaufeln auf eine gewünschte Prozesstemperatur
erforderlich. Nur dann, wenn die zu schweißende Turbinenschaufel zumindest am Bearbeitungsbereich
auf die Prozesstemperatur erwärmt worden ist und während des Auftragschweißens auf
der gewünschten Prozesstemperatur gehalten wird, kann ein zuverlässiges Auftragschweißen
durchgeführt werden.
[0004] Nach dem Stand der Technik werden zur Erwärmung bzw. zur Vorwärmung von Bauteilen
sogenannte induktive Systeme verwendet. Bei solchen induktiven Systemen kann es sich
zum Beispiel um Spulen handeln, die auf Grundlage induktiver Energieeinbringung das
Bauteil erwärmen. Die Erwärmung bzw. Vorwärmung von Bauteilen mittels induktiver Systeme
verfügt über den Nachteil, dass sich bei der Erwärmung bzw. Vorwärmung hohe Temperaturtoleranzen
von bis zu 50°C am zu erwärmenden Bauteil einstellen können. Eine solch ungenaue Temperaturverteilung
am zu erwärmenden Bauteil ist nachteilig. Weiterhin verbrauchen derartige induktive
Systeme sehr viel Energie. Ein weiterer Nachteil induktiver Systeme liegt darin, dass
sich bei der Erwärmung bzw. Vorwärmung im Inneren des Bauteils höhere Temperaturen
einstellen können als an der Oberfläche des Bauteils. Dies kann zu Beschädigungen
am Bauteil führen.
[0005] Das Dokument
EP-A-0 836 905 offenbart ein Verfahren zur temperaturgeregelten Oberflächenbehandlung von Werkstückoberflächen
mittels Laserstrahlung, die von mehreren Laserdioden erzeugt und in Form mehrerer
Energiestrahlen auf den Behandlungsbereich gerichtet wird. Dabei erfolgt eine gerichtete
Relativbewegung zwischen den zu einer Einheit gebündelten Laserdioden und der Werkstückoberfläche.
[0006] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zu Grunde, ein neuartiges
Verfahren zur Erwärmung von Bauteilen zu schaffen, welches eine besonderes gute und
homogene Erwärmung ermöglicht.
[0007] Dieses Problem wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Dabei wird der Bearbeitungsbereich zur Erwärmung von mehreren Laserquellen bestrahlt,
wobei jede Laserquelle einen Energiestrahl derart auf den Bearbeitungsbereich richtet,
dass jede Laserquelle jeweils einen Energiefleck auf dem Bearbeitungsbereich erzeugt,
die zusammen den Bearbeitungsbereich erwärmen. Erfindungsgemäß erzeugt jede der Laserquellen
einen statischen oder quasistatischen Energiefleck auf dem Bearbeitungsbereich, derart,
dass die Position des jeweiligen Energieflecks auf dem Bearbeitungsbereich statisch
oder quasistatisch ist. Hierdurch lassen sich Probleme, die bei der induktiven Erwärmung
auftreten, vermeiden. Weiterhin können Schwierigkeiten, die sich bei bewegten Energieflecken
infolge der Bewegung der Laserquelle einstellen können, vermieden werden.
[0008] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird jeder Laserquelle eine
Temperaturmesseinrichtung zugeordnet, welche die von der jeweiligen Laserquelle bzw.
dem Energiefleck der jeweiligen Laserquelle bewirkte Erwärmung des Bearbeitungsbereichs
misst und mit einem entsprechenden Temperatur-Sollwert vergleicht, wobei abhängig
hiervon für jede der Laserquellen individuell die Strahlungsleistung des jeweiligen
Energiestrahls festgelegt wird. Hierdurch sind optimale Voraussetzungen gegen, um
die Erwärmung des Bauteils bzw. Bearbeitungsbereichs an sich ändernde Bauteilquerschnitte
anzupassen.
[0009] Vorzugsweise erzeugt jede der Laserquellen einen quasistatischen Energiefleck auf
dem Bearbeitungsbereich, derart, dass die Position des jeweiligen Energieflecks auf
dem Bearbeitungsbereich sich maximal zwischen den jeweils benachbarten Energieflecken
verändert, um so den Übergangsbereich zwischen zwei benachbarten Energieflecken zu
erwärmen. Hierdurch lässt sich eine noch homogenere Erwärmung des Bearbeitungsbereichs
bei gleichzeitiger Vermeidung der Probleme bewegter Systeme erzielen.
[0010] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Unteransprüchen
und der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne
hierauf beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine stark schematisierte Anordnung mit einem zu erwärmenden Bauteil im Querschnitt
zur Verdeutlichung einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens;
- Fig. 2
- eine stark schematisierte Anordnung mit dem zu erwärmenden Bauteil in Seitenansicht
zur weiteren Verdeutlichung der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens;
und
- Fig. 3
- eine stark schematisierte Anordnung mit einem zu erwärmenden Bauteil im Querschnitt
zur Verdeutlichung einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0011] Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren zur Erwärmung bzw. Vorwärmung von
Bauteilen an der Vorwärmung einer Turbinenschaufel einer Gasturbine unter Bezugnahme
auf Fig. 1 bis 3 im Detail beschrieben.
[0012] Fig. 1 zeigt stark schematisiert eine Turbinenschaufel 10 einer Hochdruckturbine
eines Flugtriebwerks im Querschnitt, nämlich durch ein Schaufelblatt 11 der Turbinenschaufel
10. Fig. 2 zeigt die Turbinenschaufel 10 in Seitenansicht, wobei ein sich an das Schaufelblatt
11 anschließender Schaufelfuß mit der Bezugsziffer 12 gekennzeichnet ist. Es liegt
im Sinne der hier vorliegenden Erfindung, die Turbinenschaufel 10 der Hochdruckturbine
vor und/oder während und/oder nach einer weiteren Bearbeitung derselben zu erwärmen,
nämlich an einem in Fig. 2 gezeigten Bearbeitungsbereich 13 des Schaufelblatts 11.
[0013] Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung wird die Turbinenschaufel 10 zur Erwärmung
des Bearbeitungsbereichs 13 im Sinne der Fig. 1 und 2 von einer Seite her von mehreren
Laserquellen bestrahlt, wobei jede der nicht-dargestellten Laserquellen einen Energiestrahl
14 auf den Bearbeitungsbereich 13 der Turbinenschaufel 10 richtet. Fig. 1 zeigt insgesamt
sieben derartige Energiestrahlen 14. Die Energiestrahlen 14 erzeugen auf der Turbinenschaufel
10, nämlich im Bearbeitungsbereich 13 derselben, jeweils einen Energiefleck 15. Die
Energieflecke 15 erwärmen zusammen den Bearbeitungsbereich 13 der Turbinenschaufel
10. Die Energieflecke 15 sind punktförmig bzw. kreisförmig.
[0014] Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung erzeugen die nicht-dargestellten Laserquellen
im Bearbeitungsbereich 13 der Turbinenschaufel 10 statische oder quasistatische Energieflecke
15. Unter einem statischen Energiefleck ist zu verstehen, dass die Position des jeweiligen
Energieflecks im Bearbeitungsbereich 13 statisch ist, sich also nicht verändert. Bei
einem quasistatischen Energiefleck ist hingegen eine geringfügige Bewegung desselben
möglich.
[0015] Nach einer ersten Alternative der hier vorliegenden Erfindung erzeugen die Laserquelle
statische Energieflecke, d.h. dass sich die Position der jeweiligen Energieflecke
15 im Bearbeitungsbereich 13 nicht verändert. Wird der Abstand zwischen derart statischen
Energieflecken gering genug gewählt, so lässt sich eine homogene Erwärmung des gesamten
Bearbeitungsbereichs 13 erzielen.
[0016] Nach einer Alternative der hier vorliegenden Erfindung erzeugen die Laserquellen
quasistatische Energieflecke 15 im Bearbeitungsbereich 13. Bei einem quasistatischen
Energiefleck 15 ist eine geringfügige Bewegung desselben innerhalb des Bearbeitungsbereichs
13 zulässig, wobei sich eine Position eines Energieflecks 15 maximal zwischen den
jeweils unmittelbar benachbarten Energieflecken 15 verändert. Hierdurch lässt sich
eine noch homogenere Erwärmung des Bearbeitungsbereichs 13 erzielen, nämlich vorzugsweise
im Übergangsbereich 18 zwischen benachbarten Energieflecken 15.
[0017] Jeder nicht-dargestellten Lasereinrichtung ist eine nicht-dargestellte Temperaturmesseinrichtung
zugeordnet. Jede der Temperaturmesseinrichtungen misst bzw. erfasst die von der jeweiligen
Laserquelle bzw. die von dem jeweiligen Energiefleck 15 bewirkte Erwärmung des Bearbeitungsbereichs
13 der Turbinenschaufeln 10. In einer ebenfalls nicht-dargestellten Steuerungseinrichtung
werden nun die von jeder der Temperaturmesseinrichtungen ermittelten Temperatur-Istwerte
mit einem entsprechenden Temperatur-Sollwerten verglichen. Jeder Lasereinrichtung
bzw. jedem von der jeweiligen Lasereinrichtung erzeugten Energiefleck ist demnach
ein separater Temperatur-Sollwert zugeordnet. Auf Basis dieses Temperatur-Sollwerts
wird für jede Lasereinrichtung die Strahlungsleistung des jeweiligen Energiestrahls
14 und damit die Leistung des jeweiligen Energieflecks 15 individuell angepasst. Hierbei
lässt sich im Beareitungsbereich 13 ein vordefiniertes Temperaturprofil exakt einstellen.
Des weiteren kann auf diese Art und Weise dem sich ändernden Querschnitt der Turbinenschaufel
10 entlang des Bearbeitungsbereichs 13 Rechnung getragen werden. So zeigt nämlich
Fig. 1, dass sich das Querschnittsprofil der Turbinenschaufel 10 zwischen zwei Kanten
16 und 17 deutlich verändert. Insofern kann mit der hier vorliegenden Erfindung die
Strahlungsleistung auf den sich über den Bearbeitungsbereich 13 verändernden Querschnitt
der Turbinenschaufel 10 leicht und sicher angepasst werden.
[0018] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 wird der Bearbeitungsbereich 13 der Turbinenschaufel 10 von einer Seite her über
nicht-
dargestellte Laserquellen erwärmt. Im Unterschied hierzu ist es möglich, den Bearbeitungsbereich 13
von zwei Seiten her zu erwärmen, wie dies im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 dargestellt ist. So werden im
Ausführungsbeispiel der Fig. 3 von beiden Seiten der Turbinenschaufel 10 Energiestrahlen
14
auf den Bearbeitungsbereich 13 derselben gerichtet. Hierdurch lässt sich die Erwärmungsqualität
nochmals verbessern.
[0019] Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung werden als Laserquellen vorzugsweise Diodenlaser
verwendet. Die Verwendung von Diodenlasern, die eine lineare Leistungsabgabe bei linearer
Ansteuerung aufweisen, ist besonders bevorzugt. Diodenlaser ermöglichen Strahlungsenergie
mit einer eng begrenzten, spezifischen Wellenlänge auf die zu erwärmende Turbinenschaufeln
10 bzw. den Bearbeitungsbereich 13 zu richten. Die definierte Wellenlänge der Diodenlaser
ermöglicht eine gute sowie definierte Begrenzung der Energieausbreitung und eine präzise
Erwärmung der Turbinenschaufel 10 bzw. des Bearbeitungsbereichs 13. Alternativ können
jedoch auch andere Laserquellen zur Erwärmung verwendet werden, beispielhaft seien
hier CO
2-Laser, Nd-Laser oder YAG-Laser genannt.
[0020] Die Erwärmung sowie Messung der Erwärmung an der Turbinenschaufel 10 erfolgt berührungslos.
Zur berührungslosen Temperaturmessung kommen insbesondere Pyrometer zum Einsatz. Wie
bereits erwähnt, ist jeder Laserquelle dann ein Pyrometer zugeordnet, um die von der
entsprechenden Laserquelle bewirkte Erwärmung zu erfassen.
[0021] Die Erfindung findet bevorzugt Verwendung bei der Erwärmung von Turbinenschaufeln
10 im Zusammenhang mit einer Reparatur bzw. Instandsetzung derselben. Eine Bearbeitung,
bei der eine Erwärmung der Turbinenschaufel erforderlich ist, ist zum Beispiel das
sogenannte Auftragsschweißen. Der Einsatz des erfindungsgemäßen Verfahrens ist jedoch
nicht auf Reparaturarbeiten an Turbinenschaufeln begrenzt. Vielmehr kann es auch bei
anderen Bauteilen einer Gasturbine, zum Beispiel bei der Reparatur eines Gehäuses,
zum Einsatz kommen.
1. Verfahren zur Erwärmung eines Bearbeitungsbereichs (13) eines Bauteils (10), insbesondere
eines Gasturbinenbauteils, vor und/oder während und/oder nach einer Bearbeitung des
Bauteils an dem Bearbeitungsbereich, wobei der Bearbeitungsbereich (13) zur Erwärmung
von mehreren Laserquellen bestrahlt wird, und wobei jede Laserquelle einen Energiestrahl
(14) derart auf den Bearbeitungsbereich richtet, dass jede Laserquelle jeweils einen
Energiefleck (15) auf dem Bearbeitungsbereich (13) erzeugt, die zusammen den Bearbeitungsbereich
erwärmen,
dadurch gekennzeichnet,
dass jede der Laserquellen einen statischen oder quasistatischen Energiefleck (15) auf
dem Bearbeitungsbereich erzeugt, derart, dass die Position des jeweiligen Energieflecks
auf dem Bearbeitungsbereich (13) statisch oder quasistatisch ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Laserquelle eine Temperaturmesseinrichtung zugeordnet ist, welche die von der
jeweiligen Laserquelle bzw. dem Energiefleck (15) der jeweiligen Laserquelle bewirkte
Erwärmung des Bearbeitungsbereichs (13) misst.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein hierbei von jeder Temperaturmesseinrichtung ermittelter Temperatur-Istwert mit
einem entsprechenden Temperatur-Sollwert der entsprechenden Laserquelle verglichen
wird, und dass abhängig hiervon für jede der Laserquellen individuell die Strahlungsleistung
des jeweiligen Energiestrahls (14) festgelegt wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Erwärmung und die Temperaturmessung berührungslos erfolgen.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass jede der Laserquellen einen statischen Energiefleck (15) auf dem Bearbeitungsbereich
erzeugt, derart, dass die Position des jeweiligen Energieflecks (15) auf dem Bearbeitungsbereich
(13) statisch bzw. unveränderlich ist.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass jede der Laserquellen einen quasistatischen Energiefleck (15) auf dem Bearbeitungsbereich
(13) erzeugt, derart, dass die Position des jeweiligen Energieflecks (15) auf dem
Bearbeitungsbereich sich maximal zwischen den jeweils benachbarten Energieflecken
verändert, um so den Übergangsbereich (18) zwischen zwei benachbarten Energieflecken
(15) zu erwärmen.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Laserquellen Diodenlaser verwendet werden.
1. Method for heating a machining region (13) of a component (10), in particular of a
gas-turbine component, before and/or during and/or after machining the component at
the machining region, wherein the machining region (13) is irradiated in order to
be heated by a plurality of laser sources, and wherein each laser source directs an
energy beam (14) at the machining region in such a way that each laser source generates
a respective energy spot (15) on the machining region (13), the energy spots (15)
together heating the machining region,
characterised in that
each of the laser sources generates a static or quasi-static energy spot (15) on the
machining region in such a way that the position of the respective energy spot on
the machining region (13) is static or quasi-static.
2. Method according to claim 1,
characterised in that
associated with each laser source there is a temperature-measuring device which measures
the heating of the machining region (13) brought about by the respective laser source
or the energy spot (15) of the respective laser source.
3. Method according to claim 2,
characterised in that
an actual temperature value determined in this manner by each temperature-measuring
device is compared with a corresponding desired temperature value of the corresponding
laser source, and in that in dependence thereon the radiation power of the respective energy beam (14) is individually
determined for each of the laser sources.
4. Method according to one or more of claims 1 to 3,
characterised in that
the heating and the temperature-measurement are effected in a contactless manner.
5. Method according to one or more of claims 1 to 4,
characterised in that
each of the laser sources generates a static energy spot (15) on the machining region
in such a way that the position of the respective energy spot (15) on the machining
region (13) is static or invariable.
6. Method according to one or more of claims 1 to 4,
characterised in that
each of the laser sources generates a quasi-static energy spot (15) on the machining
region (13) in such a way that the position of the respective energy spot (15) on
the machining region varies maximally between the respectively adjacent energy spots
in order to heat the transition region (18) between two adjacent energy spots (15).
7. Method according to one or more of claims 1 to 6,
characterised in that
diode lasers are used as the laser sources.
1. Procédé pour chauffer une zone d'usinage (13) d'un composant (10), en particulier
d'un composant de turbine à gaz, avant et/ou pendant et/ou après un usinage du composant
sur la zone d'usinage, dans lequel on expose la zone d'usinage (13) au rayonnement
de plusieurs sources laser pour la chauffer et dans lequel chaque source laser dirige
un rayonnement énergétique (14) sur la zone d'usinage de telle manière que chaque
source laser produise respectivement une tache d'énergie (15) sur la zone d'usinage
(13), dont l'ensemble chauffe la zone d'usinage, caractérisé en ce que chacune des sources laser produit une tache d'énergie statique ou quasi statique
(15) sur la zone d'usinage, de telle manière que la position de la tache d'énergie
respective sur la zone d'usinage (13) soit statique ou quasi statique.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de mesure de température est associé à chaque source laser, lequel mesure
le chauffage de la zone d'usinage (13) provoqué par la source laser respective ou
par la tache d'énergie (15) de la source d'énergie respective.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'on compare une valeur réelle de la température déterminée ainsi par chaque dispositif
de mesure de température avec une valeur de consigne de température correspondante
de la source laser correspondante, et en ce que, en fonction de cette comparaison, on fixe individuellement pour chacune des sources
laser la puissance de rayonnement du rayonnement énergétique respectif (14).
4. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le chauffage et la mesure de température sont effectués sans contact.
5. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chacune des sources laser produit une tache d'énergie statique (15) sur la zone d'usinage,
de telle manière que la position de la tache d'énergie respective (15) sur la zone
d'usinage (13) soit statique ou invariable.
6. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chacune des sources laser produit une tache d'énergie quasi statique (15) sur la
zone d'usinage (13), de telle manière que la position de la tache d'énergie respective
(15) sur la zone d'usinage change au maximum entre les taches d'énergie respectivement
voisines, afin de chauffer ainsi la zone de transition (18) entre deux taches d'énergie
voisines (15).
7. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'on utilise des lasers à diode comme sources laser.
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