[0001] Die Erfindung betrifft eine Tiefbauvorrichtung zum Herstellen von Schlitzen im Boden
mit einem Rahmen, mindestens einem Bodenabtragwerkzeug, welches am Rahmen angeordnet
ist, und einer Steuereinrichtung zur Steuerung der Tiefbauvorrichtung im Schlitz.
[0002] Derartige Tiefbauvorrichtungen zum Herstellen von Schlitzen werden an einer Tragvorrichtung
hängend herabgelassen. Durch Drehbewegungen von Fräsrädern, Greifern oder Schaufeln
wird der Boden in einer meist rechteckigen Querschnittsfläche abgetragen, so dass
ein mit Suspension verfüllter Schlitz im Boden entsteht. Dieser Vorgang kann in horizontal
beabstandeter Position zum Bilden einer Schlitzwand wiederholt werden.
[0003] Der Boden kann aus unterschiedlichen Sandschichten, Gesteinschichten, Fels und Hohlräumen
bestehen. Dies kann zu unerwünschten Ablenkungen der Tiefbauvorrichtungen führen.
Selbst geringfügige Richtungsänderungen der Tiefbauvorrichtung können bei größeren
Schlitztiefen erhebliche Lücken in der Schlitzwand zur Folge haben.
[0004] Aus der
DE-C-36 15 068 ist ein seilgeführter Schlitzwandgreifer bekannt, an dessen Greifrahmen außen ein
Führungsrahmen längsbeweglich ist. Der Führungsrahmen wird mit dem Greifer in den
Schlitz abgesenkt und dort durch ausstellbare Druckplatten gegen die Wände des Schlitzes
verspannt. In dem Führungsrahmen kann der Greiferrahmen während der zum Lösen des
Bodens erforderlichen Bewegungen in vertikaler Richtung geführt werden. Dabei wird
die Verspannung des Führungsrahmens im Schlitz so gesteuert, dass sich die Greiferachse
immer in der Mitte des Schlitzes befindet. Dafür werden die Druckplatten entweder
mittels von Zylinder-Kolben-Einheiten betätigten Hebeln oder direkt von Zylinder-Kolben-Einheiten,
die je Druckplatte getrennt angesteuert werden können, beidseitig in gleichem Abstand
zur Greiferachse ausgefahren. In Verbindung mit Wegmesseinrichtungen, welche die Stellung
der Zylinder-Kolben-Einheiten anzeigen und einen Neigungsgeber, der die Stellung des
Greiferrahmens zur Vertikalen anzeigt, kann eine Position des Greifers im Schlitz
in gewissem Maße gesteuert werden.
[0005] Aus der offenbarten
EP-A-0 518 298 ist eine Schlitzwandfräse und ein Fräsverfahren zur Herstellung von Schlitzwänden
mit beliebigen Neigungswinkeln bekannt. Hierfür sind an einem vertikal verfahrbaren
Fräsrahmen Steuerklappen angeordnet, die bis über die Außenkontur des Fräsrahmens
hinausragend mit Hydraulikzylindern antreibbar sind. Im Fräsrahmen befindet sich ein
Neigungsmesser zur Richtungskorrektur. Die Hydraulikzylinder können zusätzlich einen
Wegaufnehmer und Druckschalter für die Stellung der Steuerklappen aufweisen. Die Steuerklappen
können entweder am unteren Ende oder am oberen Ende gegen die Schlitzwand vorgespannt
werden, wodurch auf den Fräsrahmen ein Drehmoment in vorgegebener Richtung erzeugt
wird.
[0006] Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, eine einfach aufgebaute Tiefbauvorrichtung anzugeben, welche präzis und
zuverlässig im Schlitz steuerbar ist.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen der Ansprüche
1 und 7 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0008] Die erfindungsgemäße Tiefbauvorrichtung zum Herstellen von Schlitzen im Boden ist
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung mindestens zwei Steuerklappen aufweist,
welche paarweise gegenüberliegend am Rahmen gelagert und über mindestens einen gemeinsamen
Stellzylinder, einen Hebelmechanismus und eine Verteileinrichtung verfahrbar sind,
und dass die Verteileinrichtung zum unterschiedlichen Verteilen der Kraft und/oder
des Stellweges des mindestens einen gemeinsamen Stellzylinders auf die gegenüberliegenden
Steuerklappen ausgebildet ist.
[0009] Ein Grundgedanke der Erfindung besteht darin, das Bodenabtragswerkzeug gemäß eines
vorbestimmten Arbeitsweges entlang der schon erstellten Schlitzwand zu führen und
bei einer unerwünschten Abweichung das Bodenabtragwerkzeug wieder in eine gewünschte
Position auszurichten. Zum Ausrichten können gegenüberliegende Steuerklappen mit einem
Stellzylinder unterschiedlich ausgefahren werden. Die Kraft und/oder der Stellweg
des Stellzylinders werden über eine steuerbare Verteileinrichtung unterschiedlich
auf die Steuerklappen verteilt. Hierdurch wird der Aufbau der Tiefbauvorrichtung bei
weiter guter Steuerbarkeit vereinfacht.
[0010] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dabei, dass der Hebelmechanismus
als ein Kniehebelmechanismus ausgebildet ist, welcher zwei Anlenkhebel aufweist, von
denen je einer an einer Steuerklappe angelenkt ist. Durch den Kniehebelmechanismus
können die Anlenkhebel gleich oder unterschiedlich weit ausgelenkt werden, wodurch
die angelenkten Steuerklappen gleich oder unterschiedlich weit von der Mitte und in
der vertikalen Höhe zueinander gleich oder versetzt ausgefahren werden können.
[0011] Eine erfindungsgemäße Weiterentwicklung ist, dass die Verteileinrichtung ein Steuerglied
aufweist, welches verstellbar, insbesondere verdrehbar, und zwischen den Anlenkhebeln
und den mindestens einen Stellzylinder angeordnet ist. Entsprechend der Lage des Steuergliedes
überträgt dieses die Kraft oder die Stellbewegung des Kolbens des Stellzylinders auf
die Anlenkhebel.
[0012] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist bevorzugt, dass das Steuerglied mit
einer Betätigungsstange verbunden ist, an welche der mindestens eine Stellzylinder
versetzt zu einer Mittenachse der Betätigungsstange eingreift. Durch den versetzten
Angriff des Stellzylinders bezüglich der Mittenachse der Betätigungsstange kann diese
Betätigungsstange durch den Stellzylinder selbst verdreht werden.
[0013] Eine besonders bevorzugte Weiterentwicklung der Erfindung ist, dass zwei Stellzylinder
vorgesehen sind, welche unterschiedlich an der Betätigungsstange angreifen. Die Stellzylinder
greifen dabei auf gegenüberliegenden Seiten der Betätigungsstange an Hebelarmen versetzt
an, so dass beim Ausfahren der Kolben aus den Stellzylindern nicht nur die Stange
um ihre eigene Achse gedreht werden kann, sondern auch Kräfte schräg nach unten ausgeübt
werden.
[0014] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist weiter, dass zu beiden Seiten der
Betätigungsstange je ein Steuerglied angeordnet ist, wobei mindestens vier Steuerklappen
betätigbar sind. Durch das je eine Steuerglied wird eine Verschiebung und/oder eine
Verdrehung der Betätigungsstange auf die Auslenkung der Anlenkhebel übertragen.
[0015] Die erfindungsgemäße Tiefbauvorrichtung zum Herstellen von Schlitzen im Boden ist
ferner auch dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung mindestens ein Führungsrad
aufweist, welches aus- und einfahrbar am Rahmen angeordnet ist. Dieses mindestens
eine Führungsrad befindet sich an der Seite der Tiefbauvorrichtung, die senkrecht
zu den Steuerklappenseiten verläuft. Das Führungsrad stützt die Tiefbauvorrichtung
seitlich an der Schlitzwand ab und kann zur seitlichen Korrektur der Lage der Tiefbauvorrichtung
eingesetzt werden.
[0016] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dabei, dass das Führungsrad an
einem Schwenkarm drehbar gelagert ist, welcher über einen Betätigungsorgan verschwenkbar
ist. Der Schwenkarm ist am anderen Ende bezüglich des Endes, wo das Führungsrad drehbar
gelagert ist, am Rahmen schwenkbar gelagert. Als Betätigungsorgan kann z. B. ein Stellzylinder
dienen.
[0017] Eine Weiterentwicklung gemäß der Erfindung ist es, dass an zwei gegenüberliegenden
Seiten je ein Führungsrad angeordnet ist. Dabei können die Führungsräder gleich oder
unterschiedlich weit über den Schwenkarm ausgeschwenkt werden. Somit wird ein definiertes
seitliches Verschieben der Tiefbauvorrichtung bei der Schlitzherstellung und so eine
präzise Korrektur der Stellung der Tiefbauvorrichtung im Schlitz ermöglicht.
[0018] Die Tiefbauvorrichtung zum Herstellen von Schlitzen im Boden ist erfindungsgemäß
als eine Schlitzwandfräse oder ein Schlitzwandgreifer ausgebildet. Diese benötigen
eine besonders präzise Führung.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen weiter
erläutert, welche schematisch in den Zeichnungen dargestellt sind.
- Fig. 1
- zeigt eine räumliche Ansicht einer erfindungsgemäßen Tiefbauvorrichtung.
- Fig. 2
- zeigt eine räumliche Ansicht einer erfindungsgemäßen Variante einer Steuerklappeneinrichtung
in eingefahrener Position.
- Fig. 3
- zeigt eine räumliche Ansicht der erfindungsgemäßen Variante der Steuerklappeneinrichtung
aus Fig. 2 in ausgeklappter Position.
- Fig. 3a
- zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Tiefbauvorrichtung aus Fig. 1 bei der
Korrektur eines schräg verschnittenen Schlitzes.
- Fig. 4
- zeigt eine räumliche Teilansicht einer erfindungsgemäßen Tiefbauvorrichtung mit einer
Führungsradeinrichtung in eingefahrener Position.
- Fig. 5
- zeigt eine räumliche Teilansicht der erfindungsgemäßen Tiefbauvorrichtung mit der
Führungsradeinrichtung aus Fig. 4 in ausgeklappter Position.
[0020] In Fig. 1 wird eine erfindungsgemäße Tiefbauvorrichtung 10 dargestellt, die hier
als Schlitzwandfräse ausgebildet ist. Sie weist mehrere rotierend angetriebene Fräsräder
als Bodenabtragungswerkzeuge 14, einen Rahmen 12 und eine Steuereinrichtung auf, die
eine Steuerklappeneinrichtung 1 und eine Führungsradeinrichtung 5 umfasst. Zum Befestigen
an Seilaufhängungen dienen zwei Bolzen in Befestigungsschlitzen 31, 32. Mit größer
werdender Tiefe des Schlitzes kann zuerst die Steuerklappeneinrichtung 1 und dann
auch zusätzlich die Führungsradeinrichtung 5 zur Führung oder zur Korrektur der Richtung
des Bodenabtragwerkzeuges eingesetzt werden.
[0021] In Fig. 2 und 3 wird eine erfindungsgemäß bevorzugte Variante der Steuerklappeneinrichtung
räumlich dargestellt. Die Steuerklappeneinrichtung 1 besteht aus einem Paar von jeweils
zwei mit ihrer Rückseite gegenüberliegenden Steuerklappen 16, 18, aus Stellzylindern
20, die an einer Seite am Rahmen 12 befestigt sind, aus Betätigungsstangen 26 mit
Hebelarmen 27 und aus Hebelmechanismen. Die Steuerklappe 16, 18 hat eine Klappenanlagefläche
19, an deren Ende Endabschrägungen 35 ausgebildet sind. Die Anlageflächen 19 liegen
an der Schlitzwand zur Richtungskorrektur an. Auf der Rückseite der Steuerklappe 16,
18 hat die Steuerklappe 16 bzw. 18 einen mittigen, senkrecht angeordneten Steuerklappensteg
17, an dem die Anlenkhebel 22 angelenkt sind. Weiter sind ein V-Stegeinschnitt 34
für den Anlenkhebel 22 in eingefahrener Position sowie ein U-Stegeinschnitt 33 bzw.
eine Stegabschrägung 36 für die Betätigungsstangen 26 in eingefahrener Position vorgesehen.
[0022] Werden die Kolben der oberen Stellzylinder 20 ausgefahren, so werden durch den oberen
Kniehebel, bestehend aus dem Anlenkhebel 22 und dem Hebelarm 27 die beiden Betätigungsstangen
26 und mit ihnen die oberen Enden der Steuerklappen 16, 18 auseinander gedrückt.
[0023] Üben die beiden Kolben der unteren Stellzylinder 20 durch gleichmäßiges Ausfahren
einen durch die Hebelarme 27 vorgegebenen schrägen Druck nach unten aus, bewegt sich
die untere Betätigungsstange 26 nach unten und fährt die unteren Enden der Steuerklappen
16, 18 aus.
[0024] Übt ein einzelner Kolben eines unteren Stellzylinders 20 einen weiteren Druck durch
Ausfahren auf den Hebelarm 27 aus, während der Kolben des anderen Stellzylinders anhält,
so dreht sich das Steuerglied 24 durch die schräg nach außen und unten wirkende Kraft.
Hierdurch haben die Anlenkhebel 22 einen unterschiedlichen Anstellwinkel zum plattenförmigen
Steuerglied 24, was zu einer unterschiedlichen Kraftverteilung auf die Anlenkhebel
22 führt.
[0025] Zum Zusammenfahren der Steuerklappen 16, 18 werden die Kolben der unteren Stellzylinder
20 wieder eingefahren, wodurch die Betätigungsstange und mit ihr das Steuerglied 24
gehoben wird.
[0026] In Fig. 3a ist eine Schrägstellung der Steuerklappen 16, 18 gegenüber dem Rahmen
12 mit dem Bodenabtragungswerkzeug 14 in einer Seitenansicht der Tiefbauvorrichtung
aus Fig. 1 dargestellt. Hier ist nur die untere Steuerstange 26 und das Steuerglied
24 unterhalb der unteren Anlenkhebel 22 betätigt. Durch die Verdrehung und/oder Verschiebung
der Betätigungsstange 26 wurde auch das Steuerglied 24 verstellt, das an den Anlenkhebeln
22 angelenkt ist.
[0027] In den Figuren 4 und 5 wird eine erfindungsgemäße Führungsradeinrichtung 5 räumlich
dargestellt. Während die Steuerklappeneinrichtung 1 die Tiefbauvorrichtung an der
Vorder- und Rückseite an der Schlitzwand ausrichtet, kann die Führungsradeinrichtung
5 die Tiefbauvorrichtung an ihren Seiten an der Schlitzwand führen bzw. ausrichten.
Diese Führungsradeinrichtung 5 umfasst. Führungsräder 50, die an den Schwenkarmen
52 rotierbar lagern, schräg nach oben verlaufenden Druckstangen 53, die jeweils in
einer Stangenführungsnut 55 der Rahmenstiele 57 verschiebbar bis zu einem oberen Anschlag
sind, und einem zwischen zwei Rahmenstielen 57 geführten Schlitten 54, an dem die
beiden Druckstangen angelenkt sind. Wird der Schlitten 54 z.B. durch den Kolben eines
Zylinders nach oben geschoben, so fahren die am Schlitten 54 angelenkten Druckstangen
53 in Richtung einer waagrechten Position entlang einer Stangenführungsnut 55 aus.
Der an der anderen Seite der Druckstange 53 angelenkte Schwenkarm 52, der auch am
Rahmen 12 angelenkt ist, wird dabei schräg nach oben zur Seite ausgeschwenkt. Wird
der Schlitten 54 wieder nach unten gefahren, so senken sich die Schwenkarme 52 mit
dem Führungsrädern 50 wieder in die Senkrechte.
1. Tiefbauvorrichtung zum Herstellen von Schlitzen im Boden mit
- einem Rahmen (12),
- mindestens einem Bodenabtragswerkzeug (14), welches am Rahmen (12) angeordnet ist,
und
- einer Steuereinrichtung zur Steuerung der Tiefbauvorrichtung (10) im Schlitz,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung mindestens zwei Steuerklappen (16, 18) aufweist, welche paarweise
gegenüberliegend am Rahmen (12) gelagert und über mindestens einen gemeinsamen Stellzylinder
(20), einen Hebelmechanismus und eine Verteileinrichtung verfahrbar sind, und
dass die Verteileinrichtung zum unterschiedlichen Verteilen der Kraft und/oder des Stellweges
des mindestens einen gemeinsamen Stellzylinders (20) auf die gegenüberliegenden Steuerklappen
(16, 18) ausgebildet ist.
2. Tiefbauvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hebelmechanismus als ein Kniehebelmechanismus ausgebildet ist, welcher zwei Anlenkhebel
(22) aufweist, von denen je einer an einer Steuerklappe (16, 18) angelenkt ist.
3. Tiefbauvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verteileinrichtung ein Steuerglied (24) aufweist, welches verstellbar, insbesondere
verdrehbar, und zwischen den Anlenkhebeln (22) und dem mindestens einen Stellzylinder
(20) angeordnet ist.
4. Tiefbauvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuerglied (24) mit einer Betätigungsstange (26) verbunden ist, an welche der
mindestens eine Stellzylinder (20) versetzt zu einer Mittenachse der Betätigungsstange
(26) angreift.
5. Tiefbauvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Stellzylinder (20) vorgesehen sind, welche unterschiedlich an der Betätigungsstange
(26) angreifen.
6. Tiefbauvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass zu beiden Seiten der Betätigungsstange (26) je ein Steuerglied (24) angeordnet ist,
wobei mindestens vier Steuerklappen (16, 18) betätigbar sind.
7. Tiefbauvorrichtung zum Herstellen von Schlitzen im Boden mit
- einem Rahmen (12),
- mindestens einem Bodenabtragungswerkzeug (14), welches am Rahmen (12) angeordnet
ist, und
- einer Steuereinrichtung zur Steuerung der Tiefbauvorrichtung (10) im Schlitz,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung mindestens ein Führungsrad (50) aufweist, welches aus- und
einfahrbar am Rahmen (12) angeordnet ist.
8. Tiefbauvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Führungsrad (50) an einem Schwenkarm (52) drehbar gelagert ist, welcher über
ein Betätigungsorgan verschwenkbar ist.
9. Tiefbauvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass an zwei gegenüberliegenden Seiten je ein Führungsrad (50) angeordnet ist.
10. Tiefbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass diese als eine Schlitzwandfräse oder ein Schlitzwandgreifer ausgebildet ist.