Stand der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einspritzdüse für eine Brennkraftmaschine,
insbesondere in einem Kraftfahrzeug, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0002] Eine derartige Einspritzdüse ist beispielsweise aus der DE 103 26 046 A1 bekannt
und umfasst einen Düsenkörper, der wenigstens ein Spritzloch aufweist. Im Düsenkörper
ist eine Düsennadel hubverstellbar gelagert, mit der eine Einspritzung von Kraftstoff
durch das wenigstens eine Spritzloch steuerbar ist. Desweiteren ist ein Übersetzerkolben
vorgesehen, der mit einem Aktor antriebsgekoppelt ist und der eine Übersetzerfläche
aufweist. Die Düsennadel weist eine mit der Übersetzerfläche hydraulisch gekoppelte
Nadelsteuerfläche auf.
[0003] Die bekannte Einspritzdüse arbeitet mit einer direkten Nadelsteuerung. Das bedeutet,
dass die Düsennadel oder ein die Düsennadel umfassender Nadelverband zumindest eine
Druckstufe aufweist, die mit einem Zuführpfad hydraulisch gekoppelt ist, der dem wenigstens
einen Spritzloch unter Einspritzdruck stehenden Kraftstoff zuführt. Während über die
wenigstens eine Druckstufe Öffnungskräfte in die Düsennadel bzw. in den Nadelverband
einleitbar sind, können über die Nadelsteuerfläche Schließkräfte in die Düsennadel
bzw. den Nadelverband eingeleitet werden. Bei geschlossener Düsennadel überwiegen
die Schließkräfte. Zum Öffnen der Düsennadel wird der an der Nadelsteuerfläche angreifende
Druck abgesenkt, wodurch die Schließkräfte reduziert werden, so dass die Öffnungskräfte
überwiegen. In der Folge hebt die Düsennadel ab und öffnet das wenigstens eine Spritzloch.
Die Druckabsenkung an der Nadelsteuerfläche wird durch eine entsprechende Betätigung
des Aktors und somit durch einen Hub des Übersetzerkolbens erreicht. Ein Hydraulikvolumen,
das sowohl von der Übersetzerfläche als auch von der Nadelsteuerfläche begrenzt ist,
wird durch den Hub des Übersetzerkolbens vergrößert, wodurch der darin herrschende
Druck abfällt. Eine derartige direkte Nadelsteuerung ermöglicht kurze Einspritzzeiten
sowie ein dynamisches Ansprechverhalten für die Einspritzdüse.
[0004] Mit modernen Einspritzdüsen sollen sowohl kleine Einspritzmengen als auch große Einspritzmengen
möglichst exakt und mit möglichst kurzen Einspritzzeiten realisiert werden können.
Für kleine Einspritzmengen ist es erforderlich, den Öffnungshub der Düsennadel klein
zu halten, um die Düsennadel entsprechend rasch wieder mit einem entsprechenden Schließhub
in den Nadelsitz zurückführen zu können. Für große Einspritzmengen ist es dagegen
erforderlich, für die Düsennadel möglichst schnell einen relativ großen Öffnungshub
zu realisieren. Der mit dem Aktor realisierbare Hub des Übersetzerkolbens führt entsprechend
dem gewählten Flächenverhältnis zwischen Übersetzerfläche und Nadelsteuerfläche zu
einem entsprechenden Nadelhub. Ein großes Übersetzungsverhältnis führt bei der Betätigung
des Aktors zu einer schnellen Öffnungsbewegung der Düsennadel und zu einem großen
Öffnungshub, was zur Realisierung großer Einspritzmengen bei kurzen Einspritzzeiten
vorteilhaft ist. Ein kleines Übersetzungsverhältnis führt bei der Betätigung des Aktors
zu einer entsprechend langsameren Öffnungsbewegung der Düsennadel und zu einem entsprechend
kleineren Öffnungshub. Dies ist für die Realisierung exakt bemessener, kleiner Einspritzmengen
bei kurzen Einspritzzeiten vorteilhaft. Bekannte Einspritzdüsen, mit denen sowohl
kleine Einspritzmengen als auch große Einspritzmengen realisiert werden sollen, besitzen
somit ein mittleres Übersetzungsverhältnis als Kompromiss. Um jedoch bei einem vergleichsweise
kleinen Übersetzungsverhältnis dennoch einen großen Öffnungshub realisieren zu können,
muss der Aktor zur Durchführung eines entsprechend großen Hubs am Übersetzerkolben
ausgelegt sein. Dies hat zur Folge, dass der Aktor vergleichsweise großvolumig baut.
Der zur Verfiigung stehende Einbauraum ist bei Brennkraftmaschinen jedoch begrenzt.
Vorteile der Erfindung
[0005] Die erfindungsgemäße Einspritzdüse mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs hat
demgegenüber den Vorteil, dass zwei unterschiedliche Übersetzungsverhältnisse in Abhängigkeit
des Nadelhubs wirksam sind, während im Unterschied dazu bei bekannten Einspritzdüsen
das Übersetzungsverhältnis konstant ist. Bei einem kleinen Öffnungshub der Düsennadel
verbleibt der zweite Kopplerkolben in seiner Ausgangslage, so dass der Hub des über
den Aktor angetriebenen Übersetzerkolbens nur einen Hub des ersten Kopplerkolbens
auslöst. Entsprechend dem Verhältnis von Nadelsteuerfläche zu erster Übersetzerfläche
folgt die Düsennadel dem Hub des Übersetzerkolbens. Beim vorbestimmten Schalthub des
ersten Kopplerkolbens, der zweckmäßig einem vorbestimmten Öffnungshub der Düsennadel
zugeordnet ist, kommt die erste Mitnehmerkontur des ersten Kopplerkolbens mit der
zweiten Mitnehmerkontur des zweiten Kopplerkolbens in Eingriff, so dass ein weitergehender
Hub des ersten Kopplerkolbens zwangsläufig den zweiten Kopplerkolben mitnimmt. In
der Folge bewegt sich dann auch der zweite Kopplerkolben, wodurch das Übersetzungsverhältnis
dann durch die Nadelsteuerfläche in Relation zur Summe aus erster Übersetzerfläche
und zweiter Übersetzerfläche bestimmt ist. Dieses neue oder zweite Übersetzungsverhältnis
ist somit deutlich größer als das vorangehende oder erste Übersetzungsverhältnis,
so dass die Düsennadel ab dem Schalthub dann schneller öffnet und einen relativ großen
Öffnungshub durchführen kann.
[0006] Die erfindungsgemäße Einspritzdüse kann somit im Bereich des ersten Übersetzungsverhältnisses
die Düsennadel zur Durchführung kleiner Nadelhübe ansteuern, um so exakte und kleine
Einspritzmengen bei kurzen Einspritzzeiten zu realisieren. Außerdem kann die Einspritzdüse
nach der Erfindung durch das zweite Übersetzungsverhältnis die Düsennadel so ansteuern,
dass in vergleichsweise kurzen Zeiten große Nadelhübe und somit große Einspritzmengen
realisierbar sind. Des Weiteren führt das große zweite Übersetzungsverhältnis dazu,
dass der zur Realisierung erforderliche Aktor nur einen relativ kleinen Hub erzeugen
muss und dementsprechend vergleichsweise klein gebaut werden kann.
[0007] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform können die erste Übersetzerfläche und die
erste Kopplerfläche jeweils einen ersten Übersetzerraum begrenzen. Die Stellbewegung
der ersten Übersetzerfläche bzw. die daraus resultierende Druckänderung im ersten
Übersetzerraum wird dadurch direkt auf die erste Kopplerfläche übertragen und führt
daher direkt zu einer entsprechenden Verstellbewegung des ersten Kopplerkolbens.
[0008] Bei einer anderen Ausführungsform kann die zweite Übersetzerfläche einen zweiten
Übersetzerraum begrenzen, während die zweite Kopplerfläche einen Kopplerraum begrenzt,
der mit dem zweiten Übersetzerraum hydraulisch gekoppelt ist. Die Druckübertragung
zwischen der zweiten Übersetzerfläche und der zweiten Kopplerfläche erfolgt dadurch
entlang der hydraulischen Kopplung zwischen zweitem Übersetzerraum und Kopplerraum.
Durch die hydraulisch miteinander gekoppelten, jedoch separaten Räume, kann der zweite
Kopplerkolben vergleichsweise unabhängig vom Übersetzerkolben im Düsenkörper positioniert
werden.
[0009] Besonders vorteilhaft ist nun eine Ausführungsform, bei der zumindest in einem Ausgangszustand,
in dem die Düsennadel das wenigstens eine Spritzloch sperrt, ein Gesamtvolumen des
zweiten Übersetzerraums und des Kopplerraums größer ist als ein Volumen des ersten
Übersetzerraums. Diese Bauweise hat zur Folge, dass bei einem Öffnungshub des Übersetzerkolbens
der Druck im ersten Übersetzerraum schneller abfällt als im zweiten Übersetzerraum
und in dem damit gekoppelten Kopplerraum. Auf diese Weise kann der zweite Kopplerkolben
zumindest in der Anfangsphase des Öffnungshubs des Übersetzerkolbens unverändert in
seiner Ausgangsposition verbleiben, ohne dass hierzu aufwändige Vorspannmittel oder
dgl. erforderlich sind.
[0010] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei welcher die Kopplerkolben koaxial
zueinander angeordnet und aneinander hubverstellbar gelagert sind. Hierdurch lässt
sich ein vergleichsweise kompakter Aufbau für die Einspritzdüse erreichen.
[0011] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Einspritzdüse ergeben
sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung
anhand der Zeichnungen.
Zeichnungen
[0012] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Einspritzdüse sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Komponenten beziehen. Es zeigen,
jeweils schematisch,
- Fig. 1
- einen stark vereinfachten Längsschnitt durch eine Einspritzdüse nach der Erfindung,
- Fig. 2
- eine vergrößere Detailansicht auf einen in Fig. 1 mit II bezeichneten Abschnitt der
Einspritzdüse.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0013] Entsprechend Fig. 1 umfasst eine Einspritzdüse 1 einen Düsenkörper 2, in dem ein
Aktor 3 angeordnet ist, der vorzugsweise als Piezoaktuator ausgestaltet ist. Die Einspritzdüse
1 dient zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Einspritzraum 4 einer Brennkraftmaschine,
die insbesondere in einem Kraftfahrzeug angeordnet sein kann. Die Einspritzdüse 1
ist beispielsweise bei 5 an eine Kraftstoffversorgung 6 angeschlossen, die unter Hochdruck
stehenden Kraftstoff bereitstellt. Bei einem Common-Rail-System sind mehrere Einspritzdüsen
1 der Brennkraftmaschine an eine gemeinsame Hochdruckleitung der Kraftstoffversorgung
6 angeschlossen.
[0014] Innerhalb des Düsenkörpers 2 führt ein Zuführpfad 7 den unter Hochdruck stehenden
Kraftstoff von der Kraftstoffzuführung 6 bis zu wenigstens einem Spritzloch 8 der
Einspritzdüse 1. Zur Steuerung einer Einspritzung von Kraftstoff durch das wenigstens
eine Spritzloch 8 enthält die Einspritzdüse 1 eine Düsennadel 9, die im Düsenkörper
2 hubverstellbar gelagert ist. Die Düsennadel 9 kann dabei Bestandteil eines Nadelverbands
10 sein, der neben der Düsennadel 9 noch wenigstens eine weitere Komponente aufweist,
wobei sämtliche Komponenten des Nadelverbands 10 gemeinsam hubverstellbar und zur
Übertragung von Druckkräften ausgestaltet sind. Die Düsennadel 9 bzw. der Nadelverband
10 ist mit einer Schließdruckfeder 11 in die gezeigte Ausgangsstellung vorgespannt,
in welcher die Düsennadel 9 in ihrem Nadelsitz 12 sitzt und dadurch das wenigstens
eine Spritzloch 8 vom Zuführpfad 7 trennt. Die Ausgangsstellung der Düsennadel 9 ist
auch deren Schließ- oder Sperrstellung.
[0015] Der Aktor 3 ist mit einem Übersetzerkolben 13 antriebsgekoppelt, und zwar so, dass
eine Hubbewegung des Aktors 3 zwangsläufig eine gleich große Hubbewegung des Übersetzerkolbens
13 bewirkt. Der Übersetzerkolben 13 ist hierzu auf entsprechende Weise am Aktor 3
befestigt. Der Übersetzerkolben 13 ist mit einer Öffnungsdruckfeder 14 in einer von
der Düsennadel 9 wegweisenden Öffnungsrichtung vorgespannt. Der Aktor 3 wird hier
invers betrieben, das heißt, im Ausgangszustand, also bei in ihre Schließstellung
verstellter Düsennadel 9 ist der Aktor 3 bestromt und weist seine größte Längsausdehnung
auf. Zum Öffnen der Düsennadel 3 wird der Aktor 3 "entstromt", das heißt, die Bestromung
des Aktors 3 wird beendet oder unterbrochen oder reduziert, worauf sich der Aktor
3 entsprechend zusammenzieht.
[0016] Insbesondere entsprechend Fig. 2 weist der Übersetzerkolben 13 eine erste Übersetzerfläche
15 sowie eine zweite Übersetzerfläche 16 auf. Vorzugsweise umfasst der Übersetzerkolben
13 hierzu einen ersten Übersetzerkolbenabschnitt 17, an dem die erste Übersetzerfläche
15 ausgebildet ist, sowie einen zweiten Übersetzerkolbenabschnitt 18, der die zweite
Übersetzerfläche 16 aufweist und an dem bzw. von dem der erste Übersetzerkolbenabschnitt
17 absteht. Der erste Übersetzerkolbenabschnitt 17 ist zweckmäßig zylindrisch, so
dass die am axial freien Stirnende des ersten Übersetzerkolbenabschnitts 17 angeordnete
erste Übersetzerfläche 15 kreisförmig ist. Die erste Übersetzerfläche 15 besitzt eine
Querschnittsfläche 19, die hier durch einen Durchmesserpfeil repräsentiert ist.
[0017] Die zweite Übersetzerfläche 16 ist ringförmig und umschließt den zentrisch angeordneten
ersten Übersetzerkolbenabschnitt 17. Eine Querschnittsfläche 20 der zweiten Übersetzerfläche
16 ist ebenfalls durch einen Doppelpfeil 20 angedeutet. Die gesamte Übersetzer-Querschnittsfläche,
also die Summe der Querschnitte 19 und 20 der ersten Übersetzerfläche 15 und der zweiten
Übersetzerfläche 16 ist durch einen weiteren Durchmesserpfeil im ersten Übersetzerkolbenabschnitt
18 angedeutet und mit 21 bezeichnet. Vorzugsweise ist die zweite Übersetzerfläche
16 größer als die erste Übersetzerfläche 15.
[0018] Die erste Übersetzerfläche 15 begrenzt einen ersten Übersetzerraum 22. Im Unterschied
dazu begrenzt die zweite Übersetzerfläche 16 einen zweiten Übersetzerraum 23.
[0019] Die erfindungsgemäße Einspritzdüse 1 enthält außerdem einen ersten Kopplerkolben
24 sowie einen zweiten Kopplerkolben 25. Die beiden Kopplerkolben 24, 25 sind zweckmäßig
zueinander konzentrisch angeordnet und aneinander hubverstellbar gelagert. Dabei ist
der zweite Kopplerkolben 25 radial innen an der Außenseite des ersten Kopplerkolbens
24 gelagert. Der erste Kopplerkolben 24 weist eine erste Kopplerfläche 26 auf, die
ebenfalls den ersten Übersetzerraum 22 begrenzt. Die erste Kopplerfläche 26 ist mit
der ersten Übersetzerfläche 15 hydraulisch gekoppelt. In der vorliegenden Ausführungsform
liegen sich erste Kopplerfläche 26 und erste Übersetzerfläche 15 gegenüber. Vorzugsweise
besitzt der erste Kopplerkolben 24 denselben Querschnitt wie der erste Übersetzerkolbenabschnitt
17. In der Folge ist auch die erste Kopplerfläche 26 zweckmäßig gleich groß wie die
erste Übersetzerfläche 15.
[0020] Der zweite Kopplerkolben 25 weist eine zweite Kopplerfläche 27 auf, die mit der zweiten
Übersetzerfläche 16 hydraulisch gekoppelt ist. Die zweite Kopplerfläche 27 begrenzt
einen Kopplerraum 28, der über wenigstens einen Verbindungskanal 29 mit dem zweiten
Übersetzerraum 23 hydraulisch gekoppelt ist. Die zweite Kopplerfläche 27 liegt der
zweiten Übersetzerfläche 16 gegenüber. Zweckmäßig besitzt der zweite Kopplerkolben
25 denselben Außenquerschnitt wie der zweite Übersetzerkolbenabschnitt 18. Dementsprechend
ist die zweite Kopplerfläche 27 gleich groß wie die zweite Übersetzerfläche 16.
[0021] Während die beiden Kopplerflächen 26 und 27 jeweils an einer von der Düsennadel 9
abgewandten Seite des jeweiligen Kopplerkolbens 24, 25 angeordnet sind, befmden sich
die Übersetzerflächen 15, 16 jeweils an einer der Düsennadeln 9 zugewandten Seite
des jeweiligen Übersetzerkolbenabschnitts 17, 18.
[0022] Vorzugsweise ist ein Gesamtvolumen des zweiten Übersetzerraums 23 und des Kopplerraums
28 größer als das Volumen des ersten Übersetzerraums 22, zumindest in dem hier gezeigten
Ausgangszustand, in dem die Düsennadel 9 das wenigstens eine Spritzloch 8 sperrt.
[0023] Der erste Kopplerkolben 24 weist außerdem eine erste Kopplersteuerfläche 30 auf,
und zwar an einer von der ersten Kopplerfläche 26 abgewandten Seite. Bei der hier
gezeigten Ausführungsform liegt der erste Kopplerkolben 24 im Ausgangszustand mit
seiner ersten Kopplersteuerfläche 30 an einem ersten Anschlag 31 an, der hier durch
eine Zwischenplatte 32 gebildet ist. Bei vom ersten Anschlag 31 bzw. von der Zwischenplatte
32 abgehobenem ersten Übersetzerkolben 24 begrenzt die erste Kopplersteuerfläche 30
einen Kopplersteuerraum 33, der sich beim Abheben des ersten Kopplerkolbens 24 von
der Zwischenplatte 32 zwischen der ersten Kopplersteuerfläche 30 und der Zwischenplatte
32 ausbildet.
[0024] Der zweite Kopplerkolben 25 weist eine zweite Kopplersteuerfläche 34 auf, die gestuft
ist und quasi aus zwei ringförmigen Teilflächen 35 und 36 zusammengesetzt ist. Die
radial innen liegende erste Teilfläche 35 ist dabei mit der ersten Kopplersteuerfläche
30 bzw. mit dem Kopplersteuerraum 33 hydraulisch gekoppelt, zumindest dann, wenn der
erste Kopplerkolben 24 von der Zwischenplatte 32 abhebt. Im Unterschied dazu ist die
radial außen angeordnete zweite Teilfläche 36 im vorliegenden Fall nur dann mit der
ersten Kopplersteuerfläche 30 bzw. mit dem Kopplersteuerraum 33 hydraulisch gekoppelt,
wenn der zweite Kopplerkolben 25 von einem zweiten Anschlag 37 abhebt, der hier ebenfalls
durch die Zwischenplatte 32 gebildet ist.
[0025] Der zweite Kopplerkolben 25 ist mit einer Vorspannfeder 38, die zweckmäßig im Kopplerraum
28 angeordnet ist, gegen den zweiten Anschlag 37, also gegen die Zwischenplatte 32
vorgespannt.
[0026] Die Düsennadel 9 bzw. der Nadelverband 10 weist eine Nadelsteuerfläche 39 auf, die
an einer vom wenigstens einen Spritzloch 8 abgewandten Seite angeordnet ist. Die Nadelsteuerfläche
39 ist hydraulisch zumindest mit der ersten Kopplersteuerfläche 30 gekoppelt. Zweckmäßig
begrenzt die Nadelsteuerfläche 39 einen Nadelsteuerraum 40, der über zumindest einen
Steuerkanal 41 mit dem Kopplersteuerraum 33 kommuniziert oder - wie hier - zumindest
bis an die erste Kopplersteuerfläche 30 herangeführt ist.
[0027] Erfindungsgemäß ist nun außerdem der erste Kopplerkolben 24 mit einer ersten Mitnehmerkontur
42 ausgestattet, die hier durch eine radiale Ringstufe ausgestaltet ist. Komplementär
dazu weist der zweite Kopplerkolben 25 eine zweite Mitnehmerkontur 43 auf, die hier
durch einen ringförmigen Absatz gebildet ist, der gleichzeitig die erste Teilfläche
35 der zweiten Kopplersteuerfläche 34 bildet. Ein in Hubrichtung der Kopplerkolben
24, 25 gemessener Abstand 44 zwischen den beiden Mitnehmerkonturen 42, 43 definiert
in der gezeigten Ausgangsstellung einen vorbestimmten Schalthub, der im Folgenden
ebenfalls mit 44 bezeichnet wird. Beim Abheben des ersten Kopplerkolbens 24 vom ersten
Anschlag 31 verkleinert sich der Abstand zwischen den beiden Mitnehmerkonturen 42,
43. Bei Erreichen des Schalthubs 44 legen sich die beiden Mitnehmerkonturen 42, 43
aneinander an, so dass ein weitergehender Öffnungshub des ersten Kopplerkolbens 24
zwangsläufig den zweiten Kopplerkolben 25 mitnimmt und diesen vom zweiten Anschlag
37 abhebt.
[0028] Zur hubverstellbaren Lagerung der Kopplerkolben 24, 25 und des Übersetzerkolbens
13 weist die Einspritzdüse 1 hier einen Lagerblock 45 auf, der einen ersten Lagerzylinder
46, einen zweiten Lagerzylinder 47 und einen dritten Lagerzylinder 48 aufweist. Der
erste Lagerzylinder 46 ist zentral angeordnet und beiderseits axial offen. Der zweite
Lagerzylinder 47 ist an einem axialen Endbereich des Lagerblocks 45 ausgebildet, ist
nach außen offen und geht in den ersten Lagerzylinder 46 über. Analog dazu ist der
dritte Lagerzylinder 48 am anderen Endbereich des Lagerblocks 45 ausgebildet, ist
ebenfalls nach außen offen und geht ebenfalls in den ersten Lagerzylinder 46 über.
Der erste Lagerzylinder 46 verbindet die beiden anderen Lagerzylinder 47 und 48.
[0029] Im ersten Lagerzylinder 46 sind einerseits der erste Übersetzerkolbenabschnitt 17
und andererseits der erste Kopplerkolben 24 hubverstellbar gelagert. Dementsprechend
ist im ersten Lagerzylinder 46 auch der erste Übersetzerraum 22 angeordnet. Im zweiten
Lagerzylinder 47 ist der zweite Übersetzerkolbenabschnitt 18 hubverstellbar gelagert.
Des Weiteren ist im zweiten Lagerzylinder 47 der zweite Übersetzerraum 23 angeordnet.
Der zweite Kopplerkolben 25 ist radial außen im dritten Lagerzylinder 48 hubverstellbar
gelagert. Dementsprechend enthält der dritte Lagerzylinder 48 den Kopplerraum 28.
Des Weiteren ist im Lagerblock 45 der wenigstens eine Verbindungskanal 29 ausgebildet.
Der Lagerblock 45 lässt sich separat herstellen, was im Hinblick auf die einzuhaltenden
Toleranzen vorteilhaft ist.
Die erfindungsgemäße Einspritzdüse 1 arbeitet wie folgt:
[0030] In dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausgangszustand befmdet sich die Düsennadel
9 in ihrer Schließstellung und trennt somit das wenigstens eine Spritzloch 8 vom Zuführpfad
7. Der Aktor 3 ist bestromt, und der Übersetzerkolben 13 ist maximal in Richtung Düsennadel
9 verstellt. Die Übersetzerräume 22 und 23 besitzen jeweils ihr kleinstes Volumen.
Die Kopplerkolben 24 und 25 liegen jeweils an ihrem Anschlag 31 bzw. 37, also an der
Zwischenplatte 32 an. Der Kopplersteuerraum 33 besitzt somit sein kleinstes Volumen.
Die Düsennadel 9 bzw. der Nadelverband 10 besitzt den größten Abstand von der Zwischenplatte
32, so dass der Nadelsteuerraum 40 sein größtes Volumen aufweist. In sämtlichen Räumen
herrscht der Kraftstoffhochdruck, da sämtliche innen liegenden Komponenten der Einspritzdüse
1 innerhalb des Zuführpfads 7 angeordnet sind und somit quasi in dem unter Hochdruck
stehenden Kraftstoff schwimmen. Dabei können entsprechende gedrosselte Versorgungs-
oder Druckausgleichspfade vorgesehen sein, beispielsweise durch entsprechende Bohrungen
oder durch gezielte Leckagen.
[0031] Zum Durchführen einer Einspritzung von Kraftstoff in den Einspritzraum 4 wird der
Aktor 3 entstromt. Daraufhin zieht sich der Aktor 3 zusammen und führt einen von der
Düsennadel 9 weg gerichteten Hub durch. Dementsprechend führt auch der Übersetzerkolben
13 diesen Öffnungshub durch. Während des Öffnungshubs vergrößern sich die Volumina
der Übersetzerräume 22 und 23. In der Folge kommt es einerseits zu einem Druckabfall
im ersten Übersetzerraum 22 und andererseits zu einem Druckabfall im zweiten Übersetzerraum
23 und folglich auch im damit gekoppelten Kopplerraum 28. Dabei hebt der erste Kopplerkolben
24 vom ersten Anschlag 31 ab, während der zweite Kopplerkolben 25 am zweiten Anschlag
37 anliegend verharrt. Dies liegt daran, dass das Gesamtvolumen von zweitem Übersetzerraum
23 und Kopplerraum 28 größer ist als das Volumen des ersten Übersetzerraums 22, wodurch
der Druckabfall im ersten Übersetzerraum 22 stärker ausfällt als im zweiten Übersetzerraum
23 und dem Kopplerraum 28. Des Weiteren ist der zweite Kopplerkolben 25 mit der Rückstellfeder
38 gegen den zweiten Anschlag 37 vorgespannt. Darüber hinaus ist die zweite Kopplerfläche
27 größer als die erste Kopplerfläche 26, wodurch größere Schließkräfte am zweiten
Kopplerkolben 25 wirken.
[0032] Durch den Öffnungshub des ersten Kopplerkolbens 24 entfernt sich die erste Kopplersteuerfläche
30 von der Zwischenplatte 32, wodurch das Volumen des Kopplersteuerraums 33 vergrößert
wird. Folglich kommt es auch dort zu einem Druckabfall, der sich in den Nadelsteuerraum
40 fortpflanzt und somit die an der Nadelsteuerfläche angreifenden Schließkräfte reduziert.
In der Folge überwiegen an der Düsennadel 9 bzw. am Nadelverband 10 die in Öffnungsrichtung
wirksamen Kräfte, die insbesondere über wenigstens eine an der Düsennadel 9 bzw. am
Nadelverband 10 ausgebildete Druckstufe von dem unter Hochdruck stehenden Kraftstoff
in die Düsennadel 9 bzw. in den Nadelverband 10 eingeleitet werden. In der Folge hebt
die Düsennadel 9 aus ihrem Sitz 12 ab und verbindet dadurch das wenigstens eine Spritzloch
8 mit dem Zuführpfad 7. Der Einspritzvorgang beginnt.
[0033] Solange der Öffnungshub des ersten Kopplerkolbens 24 nicht größer ist als der vorbestimmte
Schalthub 44 herrscht zwischen der Öffnungsbewegung der Düsennadel 9 und dem Hub des
Aktors 3 ein erstes Übersetzungsverhältnis, das durch das Verhältnis von der Nadelsteuerfläche
39 zur ersten Übersetzerfläche 15 bestimmt ist. Dieses erste Übersetzerverhältnis
ist relativ klein; insbesondere kann der Düsennadelhub gleich groß sein wie der Aktorhub.
[0034] Mit Hilfe des ersten, kleinen Übersetzerverhältnisses kann die Düsennadel 9 zur Durchführung
exakt dosierter kleiner Einspritzmengen angesteuert werden. Des Weiteren lassen sich
hierdurch extrem kurze Einspritzzeiten realisieren.
[0035] Für größere Einspritzmengen, die ebenfalls bei vergleichsweise kleinen Einspritzzeiten
erreicht werden sollen, wird über den Aktorhub und den damit gekoppelten Übersetzerkolbehub
der erste Kopplerkolben 24 soweit hubverstellt, dass dessen Öffnungshub den Schalthub
44 erreicht und übersteigt. Sobald der Öffnungshub des ersten Kopplerkolbens 24 über
den Schalthub 44 hinausgeht, nimmt der erste Kopplerkolben 24 den zweiten Kopplerkolben
25 mit. Sobald der zweite Kopplerkolben 25 vom zweiten Anschlag 37 abhebt, verändert
sich das Übersetzungsverhältnis. Denn durch den gemeinsamen Öffnungshub der Kopplerkolben
24, 25 vergrößert sich das Volumen des Kopplersteuerraums 33 pro Hubweg stärker als
bei der alleinigen Verstellung des ersten Kopplerkolbens 24. Die Vergrößerung des
Kopplersteuerraums 33 wird bei Überschreiten des Schalthubs 44 auch durch die zweite
Kopplersteuerfläche 34 mitbestimmt. In der Folge sinkt der Druck an der Nadelsteuerfläche
39 entsprechend stärker ab und die Düsennadel 9 kann schneller öffnen. Bei einem über
den Schalthub 44 hinausgehenden Öffnungshub des ersten Kopplerkolbens 24 ist somit
ein zweites Übersetzungsverhältnis wirksam, das sich durch das Verhältnis von Steuerfläche
39 zur Summe aus erster Übersetzerfläche 15 und zweiter Übersetzerfläche 16 ergibt.
Das zweite Übersetzungsverhältnis ist deutlich größer als das erste Übersetzungsverhältnis.
In der Folge führt der Aktorhub zu einem deutlich größeren Düsennadelhub. Die Düsennadel
9 kann somit sehr rasch sehr weit geöffnet werden, was bei kurzen Steuerzeiten die
Erzielung relativ großer Einspritzmengen ermöglicht.
[0036] Zum Beenden der Einspritzung wird der Aktor 3 wieder bestromt, wodurch er sich in
Richtung Düsennadel 9 ausdehnt. Dementsprechend wird auch der Übersetzerkolben 13
zurückverstellt, was zu einer entsprechenden Druckerhöhung in den Übersetzerräumen
22 und 23 führt. In der Folge werden die Kopplerkolben 24 und 25 wieder gegen ihre
Anschläge 31, 37 angetrieben. Gleichzeitig wird auch der Druck im Nadelsteuerraum
40 erhöht, was die Düsennadel 9 in deren Schließstellung antreibt.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Einspritzdüse
- 2
- Düsenkörper
- 3
- Aktor
- 4
- Einspritzraum
- 5
- Verbindung zwischen 6 und 7
- 6
- Kraftstoffversorgung
- 7
- Zuführpfad
- 8
- Spritzloch
- 9
- Düsennadel
- 10
- Nadelverband
- 11
- Schließdruckfeder
- 12
- Nadelsitz
- 13
- Übersetzerkolben
- 14
- Öffnungsdruckfeder
- 15
- erste Übersetzerfläche
- 16
- zweite Übersetzerfläche
- 17
- erster Übersetzerkolbenabschnitt
- 18
- zweiter Übersetzerkolbenabschnitt
- 19
- Querschnittsfläche von 15
- 20
- Querschnittsfläche von 16
- 21
- Gesamtquerschnittsfläche von 15 und 16
- 22
- erster Übersetzerraum
- 23
- zweiter Übersetzerraum
- 24
- erster Kopplerkolben
- 25
- zweiter Kopplerkolben
- 26
- erste Kopplerfläche
- 27
- zweite Kopplerfläche
- 28
- Kopplerraum
- 29
- Verbindungskanal
- 30
- erste Kopplersteuerfläche
- 31
- erster Anschlag
- 32
- Zwischenplatte
- 33
- Kopplersteuerraum
- 34
- zweite Kopplersteuerfläche
- 35
- erste Teilfläche von 34
- 36
- zweite Teilfläche von 34
- 37
- zweiter Anschlag
- 38
- Rückstellfeder
- 39
- Nadelsteuerfläche
- 40
- Nadelsteuerraum
- 41
- Steuerkanal
- 42
- erste Mitnehmerkontur
- 43
- zweite Mitnehmerkontur
- 44
- Schalthub
- 45
- Lagerblock
- 46
- erster Lagerzylinder
- 47
- zweiter Lagerzylinder
- 48
- dritter Lagerzylinder
1. Einspritzdüse für eine Brennkraflrnaschine, insbesondere in einem Kraftfahrzeug,
- mit einer in einem Düsenkörper (2) hubverstellbar gelagerten Düsennadel (9) zum
Steuern einer Einspritzung von Kraftstoff durch wenigstens ein Spritzloch (8),
- mit einem Übersetzerkolben (13), der mit einem Aktor (3) antriebsgekoppelt ist,
- wobei die Düsennadel (9) oder ein die Düsennadel (9) umfassender Nadelverband (10)
eine Nadelsteuerfläche (39) aufweist,
- wobei der Übersetzerkolben (13) wenigstens eine Übersetzerfläche (15, 16) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass ein erster Kopplerkolben (24) vorgesehen ist, der eine mit einer ersten Übersetzerfläche
(15) des Übersetzerkolbens (13) hydraulisch gekoppelte erste Kopplerfläche (26) und
eine mit der Nadelsteuerfläche (39) hydraulisch gekoppelte erste Kopplersteuerfläche
(30) aufweist,
- dass ein zweiter Kopplerkolben (25) vorgesehen ist, der eine mit einer zweiten Übersetzerfläche
(16) des Übersetzerkolbens (13) hydraulisch gekoppelte zweite Kopplerfläche (27) und
eine mit der Nadelsteuerfläche (39) hydraulisch koppelbare zweite Kopplersteuerfläche
(34) aufweist,
- dass der erste Kopplerkolben (24) eine erste Mitnehmerkontur (42) aufweist, die ab einem
vorbestimmten Schalthub (44) mit einer am zweiten Kopplerkolben (25) ausgebildeten
zweiten Mitnehmerkontur (43) zusammenwirkt, derart, dass der erste Kopplerkolben (24)
ab dem Schalthub (44) den zweiten Kopplerkolben (25) mitnimmt.
2. Einspritzdüse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Übersetzerfläche (15) und die erste Kopplerfläche (26) jeweils einen ersten
Übersetzerraum (22) begrenzen.
3. Einspritzdüse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die zweite Übersetzerfläche (16) einen zweiten Übersetzerraum (23) begrenzt,
- dass die zweite Kopplerfläche (27) einen Kopplerraum (28) begrenzt,
- dass der zweite Übersetzerraum (23) mit dem Kopplerraum (28) hydraulisch gekoppelt ist.
4. Einspritzdüse nach den Ansprüchen 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest in einem Ausgangszustand, in dem die Düsennadel (9) das wenigstens eine
Spritzloch (8) sperrt, ein Gesamtvolumen des zweiten Übersetzerraums (23) und des
Kopplerraums (28) größer ist als ein Volumen des ersten Übersetzerraums (22).
5. Einspritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Kopplerkolben (25) mittels einer Rückstellfeder (38) gegen einen Anschlag
(37) vorgespannt ist.
6. Einspritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kopplerkolben (24, 25) koaxial zueinander angeordnet und aneinander hubverstellbar
gelagert sind.
7. Einspritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Übersetzerfläche (16) größer ist als die erste Übersetzerfläche (15).
8. Einspritzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Übersetzerkolben (13) einen ersten Übersetzerkolbenabschnitt (17) aufweist, der
die erste Übersetzerfläche (15) aufweist und der von einem zweiten Übersetzerkolbenabschnitt
(18) absteht, der die zweite Übersetzerfläche (16) aufweist.
9. Einspritzdüse nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Düsenkörper (2) einen Lagerblock (45) aufweist, der einen zentralen, beiderseits
offenen ersten Lagerzylinder (46) aufweist, in dem der erste Übersetzerkolbenabschnitt
(17) hubverstellbar gelagert ist, und der einenends einen in den ersten Lagerzylinder
(46) übergehenden zweiten Lagerzylinder (47) aufweist, in dem der zweite Übersetzerkolbenabschnitt
(18) hubverstellbar gelagert ist.
10. Einspritzdüse nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass erste Kopplerkolben (24) von einer dem ersten Übersetzerkolbenabschnitt (17) gegenüberliegenden
Seite her in den ersten Lagerzylinder (46) eintaucht und darin hubverstellbar gelagert
ist.
11. Einspritzdüse nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Lagerblock (45) anderenends einen in den ersten Lagerzylinder (46) übergehenden
dritten Lagerzylinder (48) aufweist, in dem der zweite Kopplerkolben (25) hubverstellbar
gelagert ist.
12. Einspritzdüse nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Lagerblock (45) wenigstens einen Verbindungskanal (29) enthält, der den zweiten
Lagerzylinder (47) mit dem dritten Lagerzylinder (48) hydraulisch koppelt.