[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kartusche zum Aufbewahren und Dosieren pastöser
Medien.
[0002] Beim Streichen von Bauwerken ist es üblich, weiße Farbe mit einem pastösen Medium
in Form einer Abtönpaste zu tönen, um so einen gewünschten Farbton zu erhalten. Gegenüber
der Vorabfertigung bereits fabrikmäßig getönter Farben ergibt sich somit eine signifikante
Einsparung von Lagerkosten.
[0003] So ist es bekannt, Abtönpasten in Form von Tuben (aus flexiblem Kunststoff oder Metall)
bzw. kompressible zylinderförmige Farbbehältnisse aus Kunststoff herzustellen.
[0004] Diese vorbekannten Behältnisse haben allerdings mehrere Nachteile. Zum einen ist
eine definierte "Restentleerung" nicht möglich, da all diese Behältnisse nur aufgrund
der Kompressibilität der Außenwand und unter Aufwendung hoher Kräfte erst eine Entleerung
ermöglichen. Da diese hohen Restentleerungskräfte nicht "normiert" sind, kommt es
zu einer unterschiedlichen Entleerung, was sich also in der Abgabe unterschiedlicher
Mengen von Abtönpaste und somit letztlich in Mängeln bei der Farbtonsicherheit der
anschließend gemischten Farbe niederschlägt.
[0005] Außerdem ist die "Volumenwirkung" beispielsweise von Tuben zum Abtönen ungenügend.
Aufgrund der "kleinen" Abmaße stellt sich hier der Kunde unter Umständen die Frage
nach dem Preis-Leistungsverhältnis, außerdem hat es sich gezeigt, dass im Einzelhandel
die Diebstahlgefahr solch kleiner Tuben hoch ist.
[0006] Schließlich kommt hinzu, dass aufgrund der fehlenden Transparenz bekannter Tuben
bzw. Kartuschen der in diesen Behältnissen gezeigte Inhalt nochmals zusätzlich re-produktionstechnisch
auf der Verpackung angebracht werden muss, was einerseits wiederum eine Fehlerquelle
bezüglich der Farbtonsicherheit bedeutet und zum anderen erhöhte Produktionskosten
nach sich zieht.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kartusche zum Aufbewahren
und Dosieren pastöser Medien, insbesondere für Abtönpasten, zu schaffen, welche eine
leichte Bedienbarkeit sowie eine höchstmögliche Farbtonsicherheit der anschließend
abgemischten Farbe ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Kartusche nach Anspruch 1 gelöst. Diese Kartusche zum
Aufbewahren und Dosieren pastöser Medien, insbesondere für Abtönpasten, enthält:
eine längsgeformte Aufnahmehülle mit einer Zentralachse und einen Auslass für pastöses
Medium, und
einen in der Aufnahmehülle entlang der Zentralachse zwischen einer Vollposition und
einer Leerposition bewegbaren Kolben, wobei
die Aufnahmehülle an ihrem dem Auslass abgewandten Ende in Richtung der Zentralachse
einen Versatz aufweist.
[0009] Die längsgeformte Aufnahmehülle dient hierbei als Kolbengehäuse für den zwischen
der Vollposition und der Leerposition bewegbaren Kolben. Durch die Kolbenanordnung
wird eine gesicherte Restentleerung ermöglicht. Außerdem wird es durch die somit "feststehende"
Aufnahmehülle möglich, beispielsweise Glas oder transparenten Kunststoff als Material
zu verwenden, was der Farbtonsicherheit zusätzlich dient.
[0010] Die Aufnahmehülle hat hierbei in Richtung der Zentralachse, also der Druckrichtung
des Kolbens, einen Versatz. Dieser Versatz dient der Verhinderung des Anschlags beispielsweise
eines Daumens einer Bedienerhand während des Einpressvorgangs des Kolbens. Es ist
somit ein weiter Verfahrweg des Kolbens sichergestellt, ohne dass eine Klemmgefahr
für den Bediener besteht. Es kann somit griffgünstig und mit hoher Sicherheit die
gewünschte Farbtonmenge appliziert werden.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung werden in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
[0012] Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Aufnahmehülle und/oder der Kolben
eine Zusatzführung zum Verhindern einer Verdrehung des Kolbens gegenüber der Aufnahmehülle
um die Zentralachse herum aufweisen. Durch die Verhinderung der Verdrehung des Kolbens
wird es somit möglich, dass der Finger, beispielsweise Daumen, der Bedienerhand stets
in gleicher räumlicher Beziehung zu dem Absatz in der Aufnahmehülle steht, um somit
ein "Aufstülpen" bzw. Klemmen des Daumens, welches durch ein Verdrehen des Kolbens
bewirkt werden könnte, zu vermeiden. Hierbei ist besonders vorteilhaft, dass die Zusatzführung
als Vorsprung ausgeführt ist (beispielsweise als Nase), welche in eine komplementäre
und im Wesentlichen zur Zentralachse kolineare Längsführung eingreift. Hierbei ist
beispielsweise der Kolben mit einer "Anspritzung" versehen, welche die Form einer
Nase hat, die in eine Längsnut in der Aufnahmehülle eingreift. Auf diese Weise ist,
insbesondere bei Kunststoffteilen, eine leicht herzustellende Zusatzführung gegeben,
welche optisch unauffällig ist. Selbstverständlich ist es auch möglich, eine komplementäre
Führungsvorrichtung vorzusehen, bei der an der Aufnahmehülle eine entsprechende Rastnase
und eine Längsführung am Kolben gegeben ist.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass das auslassseitige Ende der
Aufnahmehülle oder das auslassseitige Ende des Kolbens eine zueinander komplementäre
Form aufweisen. Es ist also nicht zwingend notwendig, den Kolben unverjüngt auszuführen.
Die komplementäre Verjüngung von Kolben und Aufnahmehüllen an dem Ende bewirkt, dass
somit eine komplette Restentleerung möglich ist.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Aufnahmehülle im Bereich
des Auslasses einen Reduziereinsatz aufweist. Dieser ist vorteilhaft in einen Aufnahmehüllengrundkörper
der Aufnahmehülle einschnappbar. Somit wird ein sonst nur kompliziert in Kunststoff-Spritzgusstechnik
herzustellendes Gefüge leicht herstellbar. Zudem können (beispielsweise auf die Viskosität
des pastösen Mediums abgestimmt) in einen einzigen Aufnahmehüllengrundkörper je nach
Verwendungszweck unterschiedliche Reduziereinsätze alternativ eingebracht werden,
was die Herstellungskosten weiter verringert.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Aufnahmehülle an ihrem
auslassseitigen Ende eine Schraubkappe aufweist. Hiermit kann die Kartusche zu Lagerzwecken
absolut dicht abgeschlossen werden. Die Schraubkappe hat hierzu vorzugsweise auch
einen zentralen Nippel.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass das Aufnahmehüllengrundkörper
aus einem transparenten Kunststoff, insbesondere Polycarbonat (PC), alternativ aus
Polyäthylen (PET), Polypropylen (PP) oder aus Glas ist. Hierbei kann die Aufnahmehülle
auch an ihrer Außenseite eine Skala zur Anzeige von Restvolumen pastösen Mediums in
Abhängigkeit von der Kolbenlage aufweisen, falls eine "Feindosierung" erforderlich
ist.
[0017] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass der Kolben in Richtung
der Zentralachse ebenfalls einen Versatz aufweist. Dieser Kolbenversatz ist besonders
vorzugsweise im "Gleichlauf" zum Versatz der Aufnahmehülle. Der Kolben kann hierbei
(jeweils in der Ebene senkrecht zur "Zentralachse") einen Rundquerschnitt, einen Ovalquerschnitt
oder sogar einen mehreckigen Querschnitt aufweisen.
[0018] Der "Versatz" der Aufnahmehülle ist vorzugsweise als "schräger Anschnitt" des Aufnahmehüllengrundkörpers
ausgeführt (praktisch wie ein "Wurstanschnitt"). Hierzu korrespondierend ist es besonders
vorteilhaft, dass auch der Kolben an dem dem Auslass abgewandten Ende eine im Wesentlichen
ebene Schrägfläche aufweist, welche ungefähr in Gleichlauf zu diesem Anschnitt ist,
d.h., dass die entsprechende Schrägneigung (wenn auch in einem stumpferen Winkel bezüglich
der Zentralachse), so aber doch ungefähr im gleichen Kippwinkel bezüglich der Zentralachse,
gegeben ist. Somit wird sicher erreicht, dass beim Herunterdrücken des Kolbens durch
den Daumen kein vorzeitiger Anschlag des Daumens an der Aufnahmehülle erfolgt, sondern
der Daumen bis zum unteren Tiefpunkt, also dem untersten Ende des Versatzes (also
der insofern kürzesten Ausdehnung des Aufnahmehüllengrundkörpers) sich bewegen kann.
[0019] Die ebene Schrägfläche des Kolbens bietet die Möglichkeit, dass ein entsprechender
Farbaufkleber günstig hierauf positioniert werden kann.
[0020] Zusätzlich kann der Kolben aber auch im Bereich dieser Schrägfläche mit einer Vertiefung
zur Aufnahme eines menschlichen Fingers, vorzugsweise des Daumens, ausgeführt sein,
um hier haptisch einen noch besseren Eindruck bzw. eine bessere Ergonomie zur Verfügung
stellen zu können. Alternativ zur Vertiefung ist auch eine Außenwölbung möglich.
[0021] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass in der Leerposition das auslassseitige
Kolbenende im Wesentlichen auf Höhe des auslassseitigen Aufnahmehüllenendes ist. Hiermit
wird gewährleistet, dass der Kolben praktisch in die "vorderste Spitze" des Auslasses
vordringt und somit praktisch kein Restvolumen pastösen Mediums unverbraucht verbleibt.
Der Kolben weist hierbei vorzugsweise an seinem auslassseitigen Ende eine zylindrische
oder kegelstumpfförmige Form auf, welche vorzugsweise komplementär zur entsprechenden
Gestaltung des auslassseitigen Endes des Aufnahmehüllengrundkörpers ist. Am äußersten
Ende dieser Form kann zusätzlich noch ein Zapfen zur Restentleerung angebracht sein.
[0022] Der Kolben ist vorzugsweise (um dessen Masse zu verringern) als Hohlteil ausgeführt,
hierbei kann der Kolben ein- oder zweiteilig sein. So ist es zur einfacheren Herstellbarkeit
möglich, das auslassseitige Ende des Kolbens als Schraub- oder Schnappteil zu gestalten,
welches dann auf den komplementären Teil (unter Bildung des Kolbens) aufgeschnappt
bzw. aufgeschraubt werden kann.
[0023] Der Kolben und/oder die Aufnahmehülle weisen vorzugsweise in ihrem gegenseitigen
Berührbereich mindestens einen Dichtring auf. Hierbei können allerdings auch mehrere
Dichtringe übereinander (bezogen auf die Zentralachse) vorgesehen sein, diese können
auch verteilt an Aufnahmehülle sowie Kolben angebracht sein, um hierdurch sogar noch
komplementäre Rastungen zur Positionsbestimmung (etwa der Vollposition) zu schaffen.
Entsprechende Dichtringe können hierbei als äußere Verdickung des Kolbens bzw. als
innere Verdickung der Aufnahmehülle ausgeführt sein. Selbstverständlich gibt es die
Möglichkeit, zusätzliche Ringe, etwa "O"-Ringe in entsprechende Nuten einzubringen
oder auch Elastomeraufspritzungen vorzunehmen.
[0024] Besonders kostengünstig und von der Dichtigkeit her absolut ausreichend sind jedoch
die entsprechenden Verdickungen aus dem selben Material wie der übrige Kolben bzw.
der übrige Aufnahmehüllengrundkörper.
[0025] Der Kolben und/oder die Aufnahmehülle können sowohl komplementäre Rastelemente zum
Rasten der Vollposition als auch zum Rasten der Leerposition aufweisen. Insbesondere
das Rasten der Leerposition hat hierbei den Vorteil, dass durch ein akustisches Signal
dem Bediener mitgeteilt wird, dass die Restentleerung vollzogen ist, was eine bisher
nicht da gewesene Sicherheit bietet.
[0026] Der Kolben ist vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere aus Polypropylen oder Polyäthylen.
[0027] Oben wurden einige beispielhafte Verwirklichungen der erfindungsgemäßen Kartusche
genannt. Selbstverständlich sind hier auch weitere Ausführungsformen, etwa unterschiedliche
Gestaltungen des Versatzes (etwa als Stufung oder als Schräge) möglich, welche jedoch
auch allesamt unter die beiliegenden Patentansprüche fallen sollen.
[0028] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen werden in den übrigen Ansprüchen angegeben.
[0029] Die Erfindung wird nun anhand mehrerer Figuren erläutert. Es zeigen:
- Figuren 1a und 1b
- Querschnitte durch eine erfindungsgemäße Kartusche in der Vollposition und der Leerposition,
- Figur 2a
- Ansichten und Schnitte eines Aufnahmehüllengrundkörpers,
- Figur 2b
- Ansichten bzw. Querschnitt einer erfindungsgemäßen Schraubkappe,
- Figur 2c
- Ansichten bzw. Querschnitt eines erfindungsgemäßen Reduziereinsatzes und
- Figuren 3a und 3b
- Ansichten und Querschnitte eines erfindungsgemäßen Kolbens.
[0030] Figur 1a zeigt den Querschnitt einer erfindungsgemäßen Kartusche 1 in der Vollposition.
Zu sehen ist hier ein Kolben 5, welcher zweiteilig aufgebaut ist. Neben dem oberen
Teil weist dieser Kolben an seinem unteren Ende ein auslassseitiges Kolbenende 5a
auf (s. auch Figur 3b). Der Kolben weist an seinem dem Auslass abgewandten Ende eine
Schrägfläche auf. Diese Schrägfläche dient der einfacheren Anbringung von Farbaufklebern.
Durch Druck mit einem Daumen einer Bedienerhand auf diese Schrägfläche ist der Kolben
in Richtung der Zentralachse 3 nach unten (also in negative Z-Richtung) zu bewegen.
Der Kolben weist vorliegend einen Rundquerschnitt auf, alternativ sind aber auch Ovalquerschnitte
oder mehreckige Querschnitte denkbar (diese Querschnittsformen werden jeweils senkrecht
zur Zentralachse 3 angegeben). Zusätzlich kann (in dieser Figur nicht dargestellt)
der Kolben 5 an dem dem Auslass 4 abgewandten Ende eine Vertiefung zur Aufnahme eines
menschlichen Fingers (Daumens) aufweisen. Es kann also gesagt werden, dass der Kolben
5 in Richtung der Zentralachse 3 einen Versatz aufweist. Dieser Versatz ist vorliegend
als Schräge ausgeführt, alternativ sind auch gestufte Formen möglich. Der Kolben ist
in einer Aufnahmehülle 2 geführt. Dies geschieht zum einen dadurch, dass der Kolben
im Wesentlichen formschlüssig entlang der Zentralachse 3 in einer dem Querschnitt
entsprechend runden Aufnahmehülle untergebracht ist, so dass im Spaltraum zwischen
Kolben und Aufnahmehülle kein pastöses Medium hindurchtreten kann. Der Kolben weist
zum anderen (in Figur 1a oben rechts gezeigt) einen Vorsprung 6a auf (s. auch Figur
3a). Dieser Vorsprung 6a greift in eine Längsführung 6b ein (s. Figur 2a). Gemeinsam
bilden diese komplementären Teile eine Zusatzführung 6. Diese Zusatzführung dient
der Verhinderung der Verdrehung des Kolbens 5 gegenüber der Aufnahmehülle 2 um die
Zentralachse 3 herum. Alternativ sind auch mehrere Vorsprünge 6a vorzusehen, welche
vorzugsweise gleichförmig verteilt, am Kolben angebracht sind. Es ist beispielsweise
vorteilhaft, drei Vorsprünge vorzusehen, welche im gleichwinkligen Abstand um die
Zentralachse 3 angeordnet sind, wobei Gleichwinkligkeit hier nicht unbedingt notwendig
ist. Hierbei ist vorzugsweise zumindest ein Vorsprung im Bereich der größten Führungslänge
(also in Fig. 1a rechts oben, an der höchsten Stelle des Kolbens) vorgesehen. Zusätzlich
können weitere Vorsprünge 6a in Fig. 1a unterhalb des Vorsprungs 6a winkelversetzt
angeordnet sein, welche in korrespondierende Führungen der Aufnahmehülle geführt sind.
Dies ist für die hier vorgesehene dünnwandige Aufnahmehülle besonders vorteilhaft.
Da der Vorsprung 6a nicht zu weit aus dem sonstigen Kolben herausragt (vorzugsweise
0,3 bis 3 mm, besonders vorzugsweise 0,7 bis 1,5 mm), ist die komplementäre Überdeckung
mit der Führungsnut der Aufnahmehülle entsprechend klein. Daher kann insbesondere
bei einem Ankippen des Kolbens (was bei Einhandbedienung durchaus wahrscheinlich ist)
der Vorsprung unter Umständen aus der Nut herausrutschen, wenn keine weiteren Sicherungsmaßnahmen
gegeben sind. Hier sind die weiteren Vorsprünge mit korrespondierenden Nuten vorteilhaft,
welche bei einer entsprechenden Kippbewegung dafür sorgen, dass jeweils andere Vorsprünge
dann sogar noch weiter in die Nut hineingeschoben werden, so dass insgesamt ein Verdrehen
des Kolbens bezüglich der Aufnahmehülle sicher verhindert wird.
[0031] Die Kartusche 1 ist an ihrem unteren Ende, also dem auslassseitigen Ende 2a der Aufnahmehülle,
mit einer Schraubkappe 2c versehen (diese Schraubkappe ist nur in Fig. 1a, aber nicht
in Fig. 1b gezeigt). An diesem auslassseitigen Ende 2a der Aufnahmehülle ist außerdem
ein Reduziereinsatz 7 eingeschnappt (s. hierzu später Figur 2c). Die Schraubkappe
7 (hier wird wiederum auf Figur 2b verwiesen) weist einen Nippel 7a auf, welcher in
eine korrespondierende Öffnung des Reduziereinsatzes 7 formschlüssig eingreift.
[0032] Aus Figur 1a ist außerdem ersichtlich, dass das auslassseitige Ende 5a des Kolbens
sowie das auslassseitige Ende 2a der Aufnahmehülle zueinander komplementär sind und
insbesondere eine zueinander komplementäre Verjüngung aufweisen. Hierbei ist vorliegend
eine komplementäre zylindrische Form gezeigt, alternativ ist auch eine kegelstumpfförmige
Anordnung möglich. Am äußersten Ende des auslassseitigen Endes 5a des Kolbens ist
ein zylindrischer Zapfen 5b (dieser weist eine weitere Querschnittsreduktion auf)
vorgesehen. Dieser Zapfen greift in der "Leerposition" formschlüssig in den Auslass
4 ein. Hierdurch wird eine vollständige Restentleerung der Kartusche erreicht. Dies
ist insbesondere gesichert, wenn der Zapfen 5b, wie in der Fig. 1b gezeigt, nach unten
hin den Reduziereinsatz bzw. das Ende der Aufnahmehülle überragt. Zumindest sollte
jedoch gewährleistet sein, dass der Zapfen 5b mindestens genauso tief liegt wie das
untere Ende des Reduziereinsatzes bzw. das untere Ende der Aufnahmehülle. Es ist auch
vorteilhaft, wenn der Ringspalt zwischen Zapfen und umgebendem Reduziereinsatz möglichst
klein ist. Hierdurch wird die Restentleerung nochmals verbessert, vorzugsweise ist
ein radialer Ringspalt von maximal 0,05 bis 0,5 mm, vorzugsweise 0,2 bis 0,4 mm vorzusehen.
Der Durchmesser des Zapfens ist vorzugsweise relativ klein zu halten, um somit möglichst
genau dosieren zu können. So sind hier Durchmesser von 1 mm bis 7 mm, vorzugsweise
1,5 mm bis 4 mm, besonders vorzugsweise 1,6 mm bis 2,5 mm vorzusehen. Die Ausdehnung
des Zapfens 5b in Richtung der Zentralachse 3 ist hierbei vorzugsweise im Bereich
von 1 mm und 4 mm zu wählen.
[0033] Mit dem hier gezeigten Reduziereinsatz, welcher einer Öffnung für die Durchführung
des Zapfens 5b hat, wird der Vorteil erreicht, dass die Befüllung der Aufnahmehülle
vom auslassseitigen Ende her mit üblichen Maschinen, welche einen hohen Volumenstrom
bieten, geschehen kann. Anschließend erfolgt dann beispielsweise das Einklipsen des
auslassseitigen Endes (des Reduziereinsatzes). Vorteilhaft ist hier, dass es nicht
zu möglichen Verschmutzungen im Bereich der Führung bzw. der späteren Bedienerhand
kommen kann, außerdem ist ein Verbleiben von Restluft hierdurch vermeidbar.
[0034] Die Restentleerung hat neben der genauen Dosierbarkeit der gewünschten Farbmenge
noch weitere Vorteile. Zum einen ist die gesicherte Restentleerung sehr umweltfreundlich,
da in dem Restgebinde deutlich weniger Farbanhaftungen verbleiben, so dass sich damit
ein "sortenreineres" Abfallprodukt insbesondere für das Gebinderecycling ergibt. Außerdem
wird dadurch die Benutzerzufriedenheit gesteigert, da bei vollständiger Restentleerung
die Gefahr deutlich verringert wird, dass ein Anwender mit Farbresten seine Hände
bzw. Kleidung kontaminiert. Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen, da insbesondere
bei dem sehr farbintensiven Konzentrat, welches vorzugsweise in der erfindungsgemäßen
Kartusche appliziert wird, schon geringe Mengen ausreichen, um eine erhebliche (in
diesem Fall ungewünschte) Verfärbung zu erzeugen.
[0035] Figur 1b zeigt die "Leerposition", bei der der Kolben 5a maximal heruntergepresst
ist (also in negativer Z-Richtung nach unten bewegt ist). Es ist hier zu sehen, dass
das auslassseitige Ende 5a des Kolbens im Wesentlichen auf Höhe des auslassseitigen
Aufnahmehüllenendes ist (in Fig. 1b ist der Zustand ohne Schraubkappe gezeigt).
[0036] In Figur 1b überragt das linksseitige, unterste Ende der Schrägfläche des Kolbens
5 gerade den linksseitigen oberen Rand der Aufnahmehülle 2. Somit ist gewährleistet,
dass der Daumen einer Bedienhand in keinem Fall in diesem längsseitigen Bereich auf
der Aufnahmehülle "aufstülpt". Die rechtsseitig hochgezogene Wand der Aufnahmehülle
dient hierbei dazu, dass mit den übrigen Fingern der Bedienhand die Aufnahmehülle
leicht umfasst werden kann und somit eine Einhandbedienung leicht möglich wird. Vorteilhaft
ist, dass die hier gezeigten Längen der Aufnahmehülle bzw. des Kolbens sowie die Winkel
α bzw. β so abgestimmt sind, dass ein Aufstülpen des Daumens selbst bei vollständiger
Restentleerung vermieden wird. Erfindungsgemäß sind außerdem keine Querschnittsverringerungen
im Bereich des Kolbens gegeben, so dass sich auch ein Klemmschutz für den Daumen ergibt.
Es ist somit nicht möglich, dass ein Daumen in den reduzierten Querschnittsbereich
des Kolbens kommt und anschließend im Bereich der Restentleerung eingequetscht wird.
Vorteilhaft ist bei dieser Ausführungsform insbesondere, dass, wie in Fig. 1b gezeigt,
der Winkel α etwas größer gewählt ist als der Winkel β. Hierdurch wird die für die
Einhandbedienung günstige Steigung der oberen Bedienfläche des Kolbens erreicht. Zur
noch griffgünstigeren Anwendung kann diese Fläche leicht eingebuchtet sein. Die obere
Kante der Aufnahmehülle ist, wie in Fig. 1b gezeigt, vorzugsweise als glatte Schräge
gegeben. Hierdurch ergibt sich neben einem ästhetisch anspruchsvollen und klaren Design
auch das Merkmal, dass bei der Einhandbedienung die übrigen Finger (also alle bis
auf den Daumen) die Aufnahmehülle umgreifen können und keine Relativbewegung zwischen
Aufnahmehülle und Kolben gegeben ist. Es ist insbesondere wichtig, dass die Dimensionen
so angegeben sind, dass bei der Einhandbedienung der Kolben in einem einzigen Zug,
also ohne umzugreifen, von der Vollposition in die Leerposition überführbar ist. Hierbei
ist außerdem vorteilhaft, dass der äußere sichtseitige Bereich des Kolbens in der
Vollposition, wie in Fig. 1a gezeigt, aus einem glatten Kunststoff ist, welcher optisch
ansprechend ist.
[0037] In Fig. 1b ist auch gut zu sehen, dass der obere Rand der Aufnahmehülle bzw. auch
der obere Rand des Kolbens als Schrägflächen ausgebildet sind. Diese Flächen sind
ausgehend von einer senkrecht auf der Zentralachse 3 liegenden Ebene um einen Vektor,
welcher auf der Papierebene steht, gedreht. Hierbei schließt das dem Auslass 4 abgewandte
Ende des Kolbens einen Winkel α mit der Zentralachse ein, die dem Auslass 4 abgewandte
der Aufnahmehülle einen Winkel β. Der Winkel α ist hierbei größer gewählt als der
Winkel β, da dies einerseits ein leichtes Umfassen der Aufnahmehülle und andererseits
ein Herunterdrücken des Kolbens leicht ermöglicht sowie eine gute Führung des Kolbens
entlang der gesamten Länge der Zusatzführung 6 ermöglicht. Wichtig ist auch, dass
die Winkel α bzw. β dasselbe Vorzeichen haben, was bedeutet, dass der Kolbenversatz
und der Versatz der Aufnahmehülle sozusagen "im Gleichlauf" sind. Hierbei ist insbesondere
die Schräge gegenüber der Stufung vorzuziehen, vorteilhaft ist auch der im Wesentlichen
nicht querschnittsreduzierte Kolben, welcher ein Einklemmen von Teilen der Hand verhindert.
[0038] Der Kolben 5 sowie die Aufnahmehülle 2 weisen komplementäre Rastelemente auf (in
Figur 1a und 1b nicht dargestellt), welche in Rasten in der Vollposition (Figur 1a)
sowie in der Leerposition (Figur 1b) sicherstellen.
[0039] Gezeigt ist also eine Kartusche 1 zum Aufbewahren und Dosieren pastöser Medien, insbesondere
für Abtönpasten. Diese Kartusche enthält eine längsgeformte Aufnahmehülle 2 mit einer
Zentralachse 3 und einem Auslass 4 für pastöses Medium, einen in der Aufnahmehülle
2 entlang der Zentralachse 3 zwischen einer Vollposition (Figur 1a) und einer Leerposition
(Figur 1b) bewegbaren Kolben 5, wobei die Aufnahmehülle 2 an ihrem dem Auslass 4 abgewandten
Ende in Richtung der Zentralachse 3 einen Versatz aufweist.
[0040] Figur 2a zeigt Ansichten bzw. einen Querschnitt eines Aufnahmehüllengrundkörpers
2b. Dieser Aufnahmehüllengrundkörper ist aus einem transparenten Kunststoff, vorliegend
aus Polycarbonat (PC). Alternativ ist auch Polyäthylen oder Polypropylen möglich.
[0041] Auf dem vorliegenden Aufnahmehüllengrundkörper ist außerdem eine Skala zur Anzeige
von Restvolumen pastösen Mediums in Abhängigkeit von der Kolbenlage angebracht, welche
in Fig. 2a nicht dargestellt ist.
[0042] Fig. 2a zeigt links oben eine mit dem Aufnahmehüllengrundkörper einstückig gespritzten
Fortsatz 6b'. Dieser Fortsatz kann selbstverständlich aus Stabilitätsgründen auch
aus einem anderen Material angespritzt sein bzw. nachträglich angebracht sein.
[0043] Vor dem Einführen des Kolbens wird der Fortsatz, wie in Schnitt A-A (also Fig. 2a
rechtsseitig) mit dem dortigen Pfeil angedeutet nach unten hin umgebogen, so dass
dieser elastisch gegen den Kolben drückt. Die Position ist hierbei so vorgesehen,
dass der Vorsprung 6a (s. Fig. 1a) in der "Vollposition" gegen den umgebogenen Fortsatz
anstößt, also sich hier in axialer Richtung nach oben hin ein Anschlag für den Vorsprung
6a ergibt. Dies kann durch entsprechende axiale Verlängerung bzw. höhere Positionierung
des Vorsprunges 6a oder alternativ durch Verlängerung des Fortsatzes 6b' erreicht
werden. Durch diese Maßnahmen wird ein unbeabsichtigtes Herausziehen des Kolbens sicher
verhindert.
[0044] In Fig. 2a sind außerdem Rastelemente 10 gezeigt, welche als "Einschnürungen" in
dem Aufnahmehüllengrundkörper 2b ausgeführt sind. Hierbei handelt es sich um umlaufende
Ringe (alternativ sind auch zueinander beabstandete Ringsegmente möglich) aus dem
selben Material wie der Aufnahmehüllengrundkörper, welche beabstandet sind. Das obere
ringförmige Rastelement ist hierbei deutlich breiter als das untere. Durch diese größere
Ausdehnung wird erreicht, dass ein Hinüberführen des Kolbens, welcher einen Dichtring
9 an seiner Außenfläche aufweist (s. Figur 3a), durch einen Bediener nicht ohne Weiteres
möglich ist. Das untere ringförmige Rastelement ist demgegenüber etwas kleiner, so
dass hier durch einen Daumendruck auf den Kolben in negativer Z-Richtung einer Überwindung
des Rastelementes ohne weiteres möglich ist. In der "Vollposition" wird sich der Dichtring
(welcher somit ein komplementäres Rastelement darstellt) zwischen den beiden in Figur
2a gezeigten Rastelementen 10 befinden.
[0045] Figur 2b zeigt nochmals Details der Schraubkappe 2c. Insbesondere ist dort der zusätzliche
Nippel 7a zu erkennen. Die Schraubkappe weist um das zentrale Gewinde herum eine Verbreiterung
auf, damit der Außendurchmesser der Schraubkappe dem des Aufnahmehüllengrundkörpers
entspricht.
[0046] Figur 2c zeigt Ansichten bzw. einen Querschnitt des Reduziereinsatzes 7.
[0047] Figuren 3a und 3b zeigen nochmals Details eines Kolbens 5.
[0048] Hierbei zeigt Figur 3a linksseitig eine Draufsicht eines oberen Kolbenteils, bei
dem der Vorsprung 6a in der Draufsicht zu sehen ist. Rechtseitig in Figur 3a ist ein
Schnitt gemäß A-A gezeigt. An dem unteren Ende des ersten Kolbenteils ist eine Verbreiterung
in Form eines Dichtringes 9 gezeigt. Dieser Dichtring ist vorzugsweise eine Verbreiterung
aus dem selben Material wie das übrige Kolbenteil.
[0049] Figur 3b zeigt die beiden Teile des Kolbens 5, welche durch eine Schnappverbindung
in den in Figuren 1a bzw. 1b gezeigten Zustand geschnappt werden können. Das in Fig.
3b gezeigte untere Teil des Kolbens ist hierbei in seinem Außendurchmesser etwas größer
als das obere Teil des Kolbens, so dass sich hierdurch eine Dichtung 9 ergibt, welche
Spaltfreiheit zwischen Kolben und Aufnahmehüllengrundkörper sichert.
[0050] Die beiden Teile des Kolbens sind aus Kunststoff, vorliegend Polypropylen. Alternativ
ist beispielsweise auch Polyäthylen oder ein anderes Kunststoffmaterial möglich. Zusätzlich
kann außerdem eine Umverpackung vorgesehen werden, welche auf die Aufnahmehülle und
deren Schraubkrappe übergreifend aufgeklebt wird. Im Schnittstellenbereich von der
Schraubkappe zum Grundkörper der Aufnahmehülle ist hierbei eine Schwächung vorzusehen,
welche bei erstmaligem Aufdrehen der Schraubkappe zerstört wird. Somit ist ein sicherer
"Originalitätsschutz" gegeben, so dass der Benutzer genau feststellen kann, dass es
sich um eine Originalpackung und nicht um eine Nachfüllung handelt. Die Umverpackung
kann hierbei im Wesentlichen die gesamte Außenfläche der Aufnahmehülle umfassen, wobei
beispielsweise Fenster zur Ansicht des darin abgefüllten Farbmaterials (vorausgesetzt
die Aufnahmehülle ist aus transparentem Kunststoff) vorgesehen werden können.
[0051] Die vorliegende Kartusche ist zum Portionieren pastöser Medien, insbesondere für
Abtönpasten zum Abtönen beispielsweise weißer Farbe, geeignet. Je nach den Gegebenheiten
können hier Anpassungen des Reduziereinsatzes bzw. der Kolbendurchmesser etc. vorgenommen
werden, um den Bedürfnissen des entsprechenden Mediums gerecht zu werden.
1. Kartusche (1) zum Aufbewahren und Dosieren pastöser Medien, insbesondere für Abtönpasten,
enthaltend:
- eine längsgeformte Aufnahmehülle (2) mit einer Zentralachse (3) und einem Auslass
(4) für pastöses Medium, und
- einen in der Aufnahmehülle (2) entlang der Zentralachse (3) zwischen einer Vollposition
(Fig. 1a) und einer Leerposition (Fig. 1b) bewegbaren Kolben (5), wobei
- die Aufnahmehülle (2) an ihrem dem Auslass (4) abgewandten Ende in Richtung der
Zentralachse (3) einen Versatz aufweist.
1. Kartusche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülle (2) und/oder der Kolben (5) mindestens eine Zusatzführung (6) zum
Verhindern einer Verdrehung des Kolbens (5) gegenüber der Aufnahmehülle (2) um die
Zentralachse (3) aufweisen.
2. Kartusche nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Zusatzführung (6) als Vorsprung (6a) ausgeführt ist, welche in
eine komplementäre und im Wesentlichen zur Zentralachse (3) kolineare Längsführung
(6b) eingreift, ausgeführt ist.
3. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das auslassseitige Ende (2a) der Aufnahmehülle (2) sowie das auslassseitige Ende
(5a) des Kolbens (5) eine zueinander komplementäre Verjüngung aufweisen.
4. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülle (2) im Bereich des Auslasses einen Reduziereinsatz (7) aufweist.
5. Kartusche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Reduziereinsatz (7) in einen Aufnahmehüllengrundkörper (2b) einschnappbar ist.
6. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülle (2) an ihrem auslassseitigen Ende eine Schraubkappe (2c) aufweist.
7. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmehüllengrundkörper (2a) aus einem transparenten Kunststoff, insbesondere
Polycarbonat, oder auch aus Polyäthylen, Polypropylen oder aus Glas ist.
8. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülle (2) an ihrer Außenseite eine Skala zur Anzeige von Restvolumen
pastösen Mediums in Abhängigkeit von der Kolbenlage aufweist.
9. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) in Richtung der Zentralachse (3) einen Versatz aufweist.
10. Kartusche nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenversatz im Gleichlauf zum Versatz der Aufnahmehülle ist.
11. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) einen Rundquerschnitt, einen Ovalquerschnitt oder einen mehreckigen
Querschnitt aufweist.
12. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) an dem dem Auslass (4) abgewandten Ende eine im Wesentlichen ebene
Schrägfläche (8) aufweist.
13. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) an dem dem Auslass (4) abgewandten Ende eine Außenwölbung oder eine
Vertiefung zur Aufnahme eines menschlichen Fingers aufweist.
14. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leerposition (Fig. 1b) das auslassseitige Ende des Kolbens (5a) im Wesentlichen
auf Höhe des auslassseitigen Aufnahmehüllenendes ist.
15. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) an seinem auslassseitigen Ende (5a) zylindrisch oder kegelstumpfförmige
gestaltet ist.
16. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) hohl ist.
17. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) ein- oder zweiteilig ist.
18. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) und/oder die Aufnahmehülle (2) in ihrem gegenseitigen Berührbereich
mindestens einen Dichtring (9) aufweisen.
19. Kartusche nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (9) als Kolbenverdickung ausgeführt ist.
20. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben aus Kunststoff, insbesondere aus Polypropylen oder Polyäthylen ist.
21. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (5) und/oder die Aufnahmehülle (2) komplementäre Rastelemente (10) zum
Rasten der Vollposition und/oder der Leerposition aufweisen.
22. Kartusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Versatz der Aufnahmehülle (2) als Stufe oder Schräge ausgeführt ist.