[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dampfbügeltisch mit einer Bügelfläche, einer
Wanne und einem Mittel zum Erzeugen einer Luftströmung, wobei die Bügelfläche die
Wanne abschließt, die Bügelfläche luftdurchlässig ist und die Mittel zum Erzeugen
der Luftströmung im Bereich der Wanne angebracht sind. Ferner sind die Mittel zum
Erzeugen der Luftströmung geeignet und eingerichtet, in einem Absaugbetrieb eine Luftströmung
durch die Bügelfläche, die Wanne und das Mittel zum Erzeugen der Luftströmung in die
Umgebung zu erzeugen und in einem Blasbetrieb eine Luftströmung aus der Umgebung durch
das Mittel zum Erzeugen der Luftströmung, die Wanne und die Bügelfläche zu erzeugen.
[0002] Derartige Dampfbügeltische sind in vielfältiger Ausführung auf dem Markt und werden
in ebenso vielfältiger Ausführung von verschiedenen Herstellern, darunter die Anmelderin,
hergestellt und vertrieben. Diese Dampfbügeltische haben sich in der Praxis im Grunde
genommen bewährt. Insbesondere geht das Bügeln einem Benutzer eines solchen Bügeltisches
leichter von der Hand.
[0003] Allerdings weisen die bekannten Bügeltische einige verbesserungswürdige Details auf.
So ist beispielsweise das Mittel zum Erzeugen der Luftströmung durch die Wanne zumeist
im Boden der Wanne mittig angeordnet. Im Absaugbetrieb wird dadurch die aus der Wanne
abgesaugte Luft in Richtung der Füße eines Benutzers des Bügeltisches geblasen. Sofern
der Benutzer im Sitzen bügelt, werden ständig seine Oberschenkel und Knie angeblasen.
Dieses wird von vielen Benutzern als unangenehm empfunden.
[0004] Ein weiterer Nachteil ist, dass ein Großteil der Leistung des Lüfters dazu verwendet
wird, die Luftströmung durch die Wanne in die gewünschte Richtung zu bringen. Im Absaugbetrieb
muss beispielsweise die durch die Bügelfläche eintretende Luft, insbesondere in den
Lüfter fernen Bereichen zunächst um 90° umgelenkt werden, um dann in etwa parallel
zur Bügelfläche zum Mittel zum Erzeugen der Luftströmung zu gelangen. Unmittelbar
im Bereich des Mittels zum Erzeugen der Luftströmung müssen die Luftströme dann erneut
um 90° nach unten umgelenkt werden, um durch das Mittel zum Erzeugen der Luftströmung
nach außen in die Umgebung abgeleitet werden zu können.
[0005] Die durch die mehrfachen Umlenkungen der Luftströmung innerhalb der Wanne auftretenden
Energieverluste müssen durch die Leistung des Mittels zum Erzeugen der Luftströmung
aufgebracht werden. Die Mittel zum Erzeugen der Luftströmung müssen deshalb eine ausreichende
Leistung vorhalten, was sich fast immer in einer großen Bauform der Mittel zum Erzeugen
der Luftströmung niederschlägt.
[0006] Die große Leistung der Mittel zum Erzeugen der Luftströmung hat einen höheren Energieverbrauch
des Dampfbügeltisches zur Folge. Die größere Bauform hingegen engt den gestalterischen
Spielraum eines Designers bei der Gestaltung eines Dampfbügeltisches ein. Schließlich
haben Lüfter mit größerer Leistung in der Regel während des Betriebs eine höhere Lärmentwicklung
zur Folge. Dieses wird von dem Benutzer eines Dampfbügeltisches als unangenehm empfunden.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Dampfbügeltisch vorzuschlagen,
der mit einem kleiner dimensionierten Mittel zum Erzeugen der Luftströmung auskommen
kann.
[0008] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Bügeltisch geeignet und eingerichtet
ist, im Absaugbetrieb eine Luftströmung aus der Wanne zum Mittel zum Erzeugen der
Luftströmung und im Blasbetrieb eine Luftströmung aus dem Mittel zum Erzeugen der
Luftströmung in die Wanne eine erste Richtung aufzuprägen, die im Wesentlichen parallel
zur Bügelfläche gerichtet ist. Die so durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Bügeltisches
vorgegebene erste Richtung bildet eine Hauptströmungsrichtung der Luftströmung. In
dieser ersten Richtung beziehungsweise Hauptströmungsrichtung der Luft wird die Luft
sowohl im Absaugbetrieb als auch im Blasbetrieb durch die Wanne befördert. Dadurch
wird innerhalb der Wanne ein nahezu gleichförmiger Unter- beziehungsweise Überdruck
erzeugt, welcher die Luft durch die Bügelfläche befördert. Lediglich zum Austreten
beziehungsweise Eintreten der Luftströmung durch die Bügelfläche muss die Strömungsrichtung
der Luft in etwa 90° geändert werden. Im übrigen findet keine oder fast keine Änderung
der Richtung der Luftströmung statt. Dadurch werden die Energieverluste reduziert,
weshalb das Mittel zum Erzeugen der Luftströmung mit einer kleineren Leistung ausgelegt
sein kann. Dieses zieht zumeist eine kleinere Bauform des Mittels zum Erzeugen der
Luftströmung nach sich, welches dem Gestalter eine größere Freiheit bei der Entwicklung
des Bügeltisches gibt. Auch der Lärm, der durch ein Mittel zum Erzeugen der Luftströmung
kleinerer Bauart erzeugt wird, ist geringer als der Lärm, die die Mittel zum Erzeugen
der Luftströmung bei den herkömmlichen Bügeltischen erzeugen. Vorzugsweise wird die
erste Richtung der Luftströmung sowohl innerhalb der Wanne, als auch beim Durchtreten
des Mittels zum Erzeugen der Luftströmung und beim Verlassen des Bügeltischs in die
Umgebung beibehalten oder annähernd beibehalten.
[0009] Der Bügeltisch kann gemäß der Erfindung erste Luftleitmittel aufweisen, die geeignet
und eingerichtet sind, Luftströmungen in der Wanne die erste Richtung aufzuprägen.
Alternativ oder zusätzlich kann das Mittel zum Erzeugen der Luftströmung geeignet
und eingerichtet sein, Luftströmungen in der Wanne die erste Richtung aufzuprägen.
[0010] Die ersten Luftleitmittel können Stege, Flügel, Vertiefungen, wie zum Beispiel zu
einem Innenraum der Wanne hin offene Kanäle oder dergleichen umfassen, die auf der
Innenseite der Wanne angeordnet sind. Ebenso ist es möglich, dass die ersten Luftleitmittel
Kanäle oder dergleichen umfassen, in denen die Luftströmung allseitig geführt ist.
Die ersten Luftleitmittel können ganz oder zum Teil in einem Stück mit der Wanne ausgebildet
sein oder in die Wanne eingeformt sein.
[0011] Es kann zum Beispiel in der Wanne zum Beispiel ein offener Kanal vorgesehen sein,
der sich von dem Mittel zum Erzeugen der Luftströmung aus im Wesentlichen in Längsrichtung
der Wanne und des Bügeltisches erstreckt und der mit zunehmender Entfernung vom Mittel
zum Erzeugen der Luftströmung flacher wird. Ferner ist es möglich, dass zumindest
ein offener Kanal vom Mittel zum Erzeugen der Luftströmung ausgehend in der Wanne
etwa mittig sich in Längsrichtung des Bügeltisches und der Wanne erstreckt.
[0012] In der Wanne können zweite Luftleitmittel angeordnet sein, die so geformt sind, dass
sie die Luftströmung in Richtung auf einen mittigen offenen Kanal in der Wanne unterstützen.
Diese zweiten Luftleitmittel können in der Wanne eingeformt beziehungsweise an die
Wanne angeformt sein. Es ist ferner möglich, dass die zweiten Luftleitmittel bogenförmig
in Richtung auf den mittigen Kanal verlaufen. Dadurch wird die Luft, die außerhalb
des offenen Kanals in der Wanne strömt, in den Kanal geleitet, um die vorgesehene
erste Richtung zu bekommen.
[0013] Das Mittel zum Erzeugen der Luftströmung kann bei einem erfindungsgemäßen Dampfbügeltisch
ein Lüfter sein. Ein solcher Lüfter hat dann vorzugsweise eine Lüfterachse, die im
Wesentlichen parallel zur Bügelfläche ausgerichtet ist, und vorzugsweise eine Richtung
hat, die der ersten Richtung entspricht. Da durch die Lüfterachse auch in der Regel
die Hauptströmungsrichtung eines Mediums durch den Lüfter vorgegeben wird, ist es
sinnvoll, um unnötige Energieverluste zu vermeiden, dass die Lüfterachse in der ersten
Richtung liegt.
[0014] Ein erfindungsgemäßer Dampfbügeltisch kann schließlich dritte Luftleitmittel umfassen,
die einer Luftströmung zwischen dem Mittel zum Erzeugen der Luftströmung und der Umgebung
eine zweite Richtung aufprägen. Vorzugsweise entspricht auch diese zweite Richtung
der ersten Richtung, um unnötige Energieverluste zu vermeiden.
[0015] Das Mittel zum Erzeugen der Luftströmung ist vorzugsweise an einer Schmalseite eines
erfindungsgemäßen Bügeltisches angeordnet. Das Mittel zum Erzeugen der Luftströmung
kann in einer Ausnehmung der Wandung der Wanne eingesetzt sein. Ebenso ist es möglich,
dass eine besondere Halterung vorgesehen ist, die den Lüfter beziehungsweise das Mittel
zum Erzeugen der Luftströmung Halt hat.
[0016] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Dampfbügeltischs,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Detailansicht eines Ausschnitts II der Fig. 1,
- Fig. 3
- eine ähnliche Ansicht des erfindungsgemäßen Dampfbügeltischs wie in Fig. 2 jedoch
teilweise Explosionsdarstellung,
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der Unterseite des Dampfbügeltischs,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Bügeltischs in der zusammengeklappten Transportstellung,
- Fig. 6
- eine vergrößerte Detailansicht eines Ausschnitts VI von Fig. 5.
[0017] Der in den Figuren dargestellte Dampfbügeltisch 10 umfasst ein scherenarmartiges
zusammenklappbares Untergestell 11 mit zwei sich kreuzenden gelenkig miteinander verbundenen
Scherenarmpaaren, an deren unteren Enden jeweils Standfüße 12 angebracht sind. Durch
Änderung der Winkelstellung der Scherenarmpaare 11 kann der Dampfbügeltisch in üblicher
Weise höhenverstellt und in eine flache Transportstellung zusammengeklappt werden,
wie sie in Fig. 5 dargestellt ist.
[0018] Auf dem Untergestell ruht das Oberteil des Dampfbügeltischs, welches eine Bügelfläche
16 und eine Wanne 14 umfasst. Außerdem ist eine seitlich in Längsrichtung die Bügelfläche
verlängernde Ablage 13 für eine hier nicht dargestellte Dampfstation vorgesehen.
[0019] Die Wanne 14 ist als selbsttragende aber auch tragende Konstruktion ausgebildet,
so dass die beim Bügeln von der Wanne 14 aufgenommenen Kräfte direkt in das Untergestell
11 eingeleitet werden. Anders als bei herkömmlichen Dampfbügeltischen ist kein Metallrahmen
vorhanden, der die Kräfte aufnimmt und in das Untergestell einleitet, sondern diese
tragende Funktion übernimmt die Wanne 14.
[0020] Das gesamte Oberteil des Dampfbügeltischs 10 besteht im Wesentlichen aus drei Kunststoffteilen,
nämlich der Wanne 14, einem zweiten Bauteil 15 im stirnseitigen Bereich, welches in
diesem Bereich in oder an der Wanne 14 untergebrachte elektrotechnische Bauteile abdeckt
und welches sich gleichzeitig mit der Wanne 14 zu einem vollständigen umlaufenden
Rahmen für die Bügelfläche (in Fig. 1 nicht dargestellt) ergänzt. Schließlich ist
als drittes Bauteil das ebenfalls aus Kunststoff bestehende Bauteil 13 vorhanden,
welches die Ablage für die Dampfstation umfasst.
[0021] Das letztgenannte Bauteil 13 ist vorzugsweise durch eine lösbare Einsteckverbindung
mit den beiden anderen Bauteilen 14, 15 verbunden, wobei diese Einsteckverbindung
bei der Montage hergestellt ist, wenn die beiden Bauteile 14, 15 aneinander festgelegt
werden, was später noch näher erläutert wird.
[0022] Die Bügelfläche 16 wird beispielsweise aus Streckmetall gebildet, das an der Wanne
14 und dem dieses stirnseitig ergänzenden Bauteil 15 festgelegt werden kann. Die Bügelfläche
ist in Fig. 1 nicht dargestellt, weshalb in Fig. 1 der Innenraum 14a der Wanne erkennbar
ist.
[0023] In der vergrößerten Detailansicht des stirnseitigen Bereichs gemäß Fig. 2 ist dagegen
das die Bügelfläche 16 bildende Bauteil aus Streckmetall dargestellt. Dieses ist jeweils
randseitig um etwa 90° abgewinkelt, wobei diese Abwinklung mit 16a bezeichnet ist.
An den beiden Bauteilen 14 und 15 befinden sich stegartige Anformungen 19, 20, die
eine Art Rahmen 18bilden, der als Aufnahme für die Abkantung 16a der Bügelfläche 16
dient. Dabei handelt es sich mindestens bereichsweise am Umfang in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel um parallel mit Abstand verlaufende Doppelstege 19, 20 an der
Wanne 14, so dass zwischen diesen Doppelstegen eine Nut gebildet ist, die die Abkantung
16a des Streckmetalls aufnimmt. Diese Technik ermöglicht es, ohne zusätzlichen Metallrahmen
auszukommen der die Wanne 14 versteift und auf die Bügelfläche 16 wirkende Kräfte
können direkt von der Bügelfläche 16 in die Kunststoffteile 15, 14 des Bügeltischoberteils
eingeleitet werden.
[0024] Zur zusätzlichen Befestigung der Bügelfläche 16 werden stiftartige Befestigungselemente
(nicht dargestellt) verwendet werden, die mit ihrem Schaft in an der Wanne 14 angeformte
Dome 21 (Fig. 3) eingepresst sind.
[0025] Elektrischen Funktionselemente des Dampfbügeltischs sind ausschließlich in dem einen
stirnseitigen Bereich des Oberteils angeordnet, nämlich im Bereich des zweite Bauteils
15. Zu diesen Funktionselementen gehört eine Steckdose 22 sowie Schalter, Bedienelemente
23 und dergleichen für die Bedienung der verschiedenen Funktionen des Dampfbügeltischs.
[0026] Die Explosionsdarstellung gemäß Fig. 3 zeigt den demontierten Zustand des Oberteils
des Bügeltischs aus den drei wesentlichen Kunststoffbauteilen, nämlich der Ablage
13, der Abdeckung 15 und der Wanne 14. An der Ablage 13 ist an dem dem Bügeltisch
zugewandten Ende eine haubenartige Anformung 24 gebildet, an der Einsteckelemente
25 angeformt sind. An der Abdeckung 15 ist eine der Anformung 24 zugeordnete Aussparung
26 gebildet. Ein Steckdosenelement 22 ist in eine Mulde der Wanne eingelegt.
[0027] Die Abdeckung 15 ist so geformt, dass es sich an die eine Stirnseite der Wanne 14
anschließt und letztere zu einem vollständigen Rahmen 18 für die später zu befestigende
Bügelfläche 16 ergänzt. Die beiden Kunststoffteile 14, 15 lassen dazu formschlüssig
aneinanderfügen, wobei eine halbrunde unterseitige Aussparung 27 der Abdeckung 15
das Steckdosenelement 22 aufnimmt, so dass dieses einerseits von der Wanne 14 und
andererseits von der Abdeckung 15 eingefasst ist.
[0028] Die Einsteckelemente 25 der Ablage 13 greifen in die Aussparung 26 ein und werden
darin durch die Abdeckung 15 gehalten. Durch Rastelemente und/oder durch möglichst
wenige Schraubverbindungen sind die Abdeckung 15 und die Wanne 14 miteinander verbunden.
Die Einsteckelemente 25, die widerhakenartig ausgebildet sein können, sind durch die
Verbindung von Abdeckung 15 und Wanne 14 im Bereich zwischen der Abdeckung 15 und
der Wanne 14 verhakt die, so dass anschließend ein Lösen des die Ablage 13 von den
anderen Bauteilen 14, 15 nicht möglich ist, ohne die Verbindung der beiden Bauteile
14 und 15 zu lösen. Es besteht dadurch der Vorteil, dass für die Montage der Ablage
13 keine zusätzlichen Befestigungselemente erforderlich sind. Die genannte Vorgehensweise
ist bei der Fertigung auch deshalb sehr vorteilhaft, weil sie eine rasche Montage
und sehr rationelle Fertigung zulässt.
[0029] Die Verbindungsbereiche und die Verbindungselemente zwischen der Wanne 14, der Abdeckung
15 und der Ablage 13 sind so ausgestaltet, dass insbesondere die Abdeckung 15 und
Ablage 13 gegen anders gestaltete Abdeckungen und Ablagen mit den gleichen Verbindungselementen
und Verbindungsbereichen ausgetauscht werden können. So kann die Ablage 13, die für
eine Dampfstation vorgesehen ist, beispielsweise gegen eine andere Ablage für eine
Dampfstation, gegen eine Ablage für ein Dampfbügeleisen oder gegen eine Dampfstation
mit entsprechend geformten Verbindungsbereichen und Verbindungselementen ausgetauscht
werden. Dadurch kann einerseits die technische Funktion und andererseits die äußere
Gestaltung des Bügeltisches verändert werden. Ebenso kann die Abdeckung gegen eine
andere Abdeckung mit entsprechenden Verbindungselementen und Verbindungsbereichen
ausgetauscht werden.
[0030] Fig. 4 zeigt eine Ansicht des Dampfbügeltischs von unten, wobei die Unterseite der
Wanne 14 und das Untergestell mit den beiden Scherenarmpaaren 11 dargestellt ist.
Im Boden der Wanne 14 ist etwa im mittigen Bereich der Ablage 13 zugewandt eine kanalartige
Vertiefung 28 an der Wanne geformt ist, deren Tiefe zur Stirnseite der Wanne 14 hin
zunimmt. Diese kanalartige Vertiefung 28 nimmt endseitig einen Lüfter 29 auf, der
eine Lüfterachse hat die im Wesentlichen parallel, das heißt in einem spitzen Winkel
zur Bügelfläche 16 liegt, so dass der Lüfter 29 in einer ersten Richtung, die von
dem Kanal 28 vorgegeben ist, eine Luftströmung in Richtung des Kanals 28 erzeugt.
[0031] Mit zunehmender Entfernung vom Lüfter 29 wird der zum Innenraum 14a der Wanne 14
offene Kanal 28 etwas flacher und auch die Wanne 14 wird in zunehmender Entfernung
vom Lüfter 20 in Längsrichtung des Bügeltischs flacher. Mit zunehmender Entfernung
geht schließlich der offene Kanal 28 in den Boden der Wanne 14 über. Durch die Anordnung
des Lüfters 29 und die Form des mittigen Kanals 28 wird eine gleichmäßige Absaugung
über die Länge des Dampfbügeltischs mit nur einem Lüfter 29 erzielt.
[0032] Die Luftströmung wird innerhalb des Innenraums 14a der Wanne 14 im Wesentlichen nur
einmal umgelenkt, was Energieverluste der Luftströmung vermeidet. Dadurch kann ein
Lüfter 29 mit einer kleineren Leistung aber auch kleinerer Baugröße eingesetzt werden,
als die bei den bisher bekannten Bügeltischen der Fall war. Dieses gibt dem Designer
eines erfindungsgemäßen Bügeltisches einen größeren Gestaltungsspielraum den Lüfter
29 in den übrigen Bügeltisch zu integrieren. Außerdem können Halteelemente, die den
Lüfter mit dem übrigen Bügeltisch, insbesondere mit der Wanne 14 verbinden, schwächer
dimensioniert werden.
[0033] Die Anordnung des Lüfters 29 am Ende der Wanne 14 und im Bereich der Abdeckung 15,
die die elektrischen Funktionselemente abdeckt, macht es darüber hinaus entbehrlich
elektrische Leitungen durch die Wanne 14 zu führen.
[0034] Weitere Einzelheiten des Kanals 28 lassen sich erkennen, wenn man die Ansicht der
Wanne 14 von der Oberseite gemäß Fig. 1 betrachtet. Der offene Kanal 28 ist dort erkennbar.
Außerdem ist erkennbar, dass in den seitlichen zu dem Kanal 28 in der Wanne Leitelemente
30 angeordnet sind, die bogenförmig von einem Randbereich zum mittigen Kanal 28 hin
verlaufen und somit den Luftstrom zur Mitte der Wanne 14 hin in den Kanal 28 leiten.
[0035] An der Unterseite der Wanne 14 ist eine Rastvorrichtung 31 mit diversen Hakenelementen
ist angeformt, die jeweils Rastpositionen definieren, so dass man eine Querstange
32 des Fußgestells 11 in die verschiedenen Raststellungen verbringen kann, wodurch
die unterschiedlichen Höhenpositionen des Dampfbügeltischgestells definiert werden.
[0036] Weitere Details ergeben sich aus den Fig. 5 und 6. Fig. 5 zeigt den zusammengelegten
Dampfbügeltisch in der flachen Transportposition. Man kann hier auch erkennen, dass
die Wanne 14 in Längsrichtung gesehen mit zunehmender Entfernung vom Lüfter 29 allmählich
flacher wird.
[0037] Die vergrößerte Detailansicht eines Ausschnitts der Unterseite gemäß Fig. 6 zeigt,
dass sich an dem einen der beiden Scherenarmpaare 11 im oberen Endbereich die Querstange
32 befindet und an der Unterseite der Wanne 14 zumindest ein Steg 33 angebracht ist,
der eine Auflaufschräge 34 und eine Rastvertiefung 35 aufweist. Dadurch ist eine Möglichkeit
gegeben, den Dampfbügeltisch in der flachgelegten Transportstellung zu verriegeln,
um so zu verhindern, dass dieser sich ungewollt aufklappt. Wenn man das Untergestell
durch Schwenken der beiden Scherenarmpaare 11 um ihre gemeinsame Schwenkachse in die
flache Position schwenkt, gelangt die Querstange 32 am oberen Ende des einen Scherenarmpaars
11 wie man aus Fig. 6 erkennen kann über die Auflaufschräge 34 des Stegs 33 in die
Rastvertiefung 35 und rastet dort ein, da die aus Kunststoff bestehende Wanne 14 beim
Bewegen der Querstange 32 über die Auflaufschräge 34 etwas federnd nachgibt und schließlich
das Material wegen der Eigenspannung zurückfedert. Dadurch wird eine sichere Festlegung
des Untergestells durch einrastende Aufnahme der Stange 32 in der Rastvertiefung 35
erreicht.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 10
- Dampfbügeltisch
- 11
- Untergestell
- 12
- Standfüße
- 13
- Ablage
- 14
- Wanne
- 14a
- Hohlraum
- 15
- zweites Bauteil
- 16
- Bügelfläche
- 16a
- Abwinklung
- 18
- Anformung
- 19
- Anformung
- 20
- Anformung
- 21
- Dome
- 22
- Steckdose
- 23
- Bedienelemente
- 24
- Anformung
- 25
- Einsteckelemente
- 26
- Aussparung
- 27
- Aussparung
- 28
- Absaugkanal
- 29
- Lüfter
- 30
- zweite Luftleitmittel
- 31
- Rastvorrichtung
- 32
- Querstange
- 33
- Steg
- 34
- Auflaufschräge
- 35
- Rastvertiefung
1. Dampfbügeltisch mit einer Bügelfläche (16), einer Wanne (14) und einem Mittel (29)
zum Erzeugen einer Luftströmung wobei
- die Bügelfläche (16) die Wanne (14) abschließt,
- die Bügelfläche (16) luftdurchlässig ist,
- die Mittel (29) zum Erzeugen der Luftströmung im Bereich der Wanne (14) angebracht
und geeignet und eingerichtet ist, in einem Absaugbetrieb eine Luftströmung durch
die Bügelfläche (16), die Wanne (14) und das Mittel (29) zum Erzeugen der Luftströmung
in die Umgebung und in einem Blasbetrieb eine Luftströmung aus der Umgebung durch
das Mittel (29) zum Erzeugen der Luftströmung, die Wanne (14) und die Bügelfläche
(16) zu erzeugen,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Bügeltisch geeignet und eingerichtet ist, im Absaugbetrieb eine Luftströmung aus
der Wanne (14) zum Mittel zum Erzeugen der Luftströmung und im Blasbetrieb einer Luftströmung
aus dem Mittel (29) zum Erzeugen der Luftströmung in die Wanne (14) eine erste Richtung
aufzuprägen, die im Wesentlichen parallel zur Bügelfläche (16) gerichtet ist.
2. Dampfbügeltisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügeltisch erste Luftleitmittel (28) aufweist, die geeignet und eingerichtet
sind, Luftströmungen in der Wanne (14) die erste Richtung aufzuprägen.
3. Dampfbügeltisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das Mittel (29) zum Erzeugen der Luftströmung geeignet und eingerichtet ist, Luftströmungen
in der Wanne (14) die erste Richtung aufzuprägen.
4. Dampfbügeltisch nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Luftleitmittel (28) Stege, Flügel, Vertiefungen oder dergleichen umfassen,
die auf der Innenseite der Wanne angeordnet sind.
5. Dampfbügeltisch nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Luftleitmittel (28) Kanäle oder dergleichen umfassen, in denen die Luftströmung
allseitig geführt ist.
6. Dampfbügeltisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Luftleitmittel (28) ganz oder zum Teil in einem Stück mit der Wanne (14)
ausgebildet sind oder in der Wanne eingeformt sind.
7. Dampfbügeltisch nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wanne (14) zumindest ein offener Kanal (28) vorgesehen ist, der sich von dem
Mittel (29) zum Erzeugen der Luftströmung aus im Wesentlichen in Längsrichtung der
Wanne (14) und des Bügeltisches erstreckt und der mit zunehmender Entfernung vom Mittel
(29) zum Erzeugen der Luftströmung flacher wird.
8. Dampfbügeltisch nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein offener Kanal (28) vom Mittel (29) zum Erzeugen der Luftströmung ausgehend
in der Wanne (14) etwa mittig sich in Längsrichtung des Bügeltisches und der Wanne
(14) erstreckt.
9. Dampfbügeltisch nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wanne (14) zweite Luftleitmittel (30) angeordnet sind, die so geformt sind,
dass sie die Luftströmung in Richtung auf einen mittigen offenen Kanal (28) unterstützen.
10. Dampfbügeltisch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Luftleitmittel (30) in der Wanne (14) angeformt sind.
11. Dampfbügeltisch nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Luftleitmittel (30) bogenförmig in Richtung auf den mittigen Kanal (28)
verlaufen.
12. Dampfbügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (29) zum Erzeugen der Luftströmung ein Lüfter (29) ist.
13. Dampfbügeltisch nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter (29) eine Lüfterachse hat, die im Wesentlichen parallel zur Bügelfläche
(16) ausgerichtet ist und vorzugsweise eine Richtung hat, die der ersten Richtung
entspricht.
14. Dampfbügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 13, das der Dampfbügeltisch dritte
Luftleitmittel umfasst, die einer Luftströmung zwischen dem Mittel zum Erzeugen der
Luftströmung und der Umgebung eine zweite Richtung aufprägen.
15. Dampfbügeltisch nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Richtung der ersten Richtung entspricht.
16. Dampfbügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (29) zum Erzeugen der Luftströmung an einer Schmalseite des Bügeltisches
angeordnet ist.
17. Dampfbügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (29) zum Erzeugen der Luftströmung in einer Ausnehmung der Wandung der
Wanne (14) eingesetzt ist.