[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Armatur gemäss dem Oberbegriff des
Anspruchs 1,
[0003] EP-A-0 446 365 offenbart eine Sanitärarmatur mit einem aus Metall gefertigten Ausflussrohr. Das
Ausflussrohr weist an einem stromabwärts gelegenen Ende eine freiliegende Stirnfläche
auf. Durch die Wand des Ausflussrohrs verläuft ein lichtleitendes Element, welches
eine in der Stirnfläche liegende Auskopplungsfläche aufweist. Licht einer in der Sanitärarmatur
angeordneten Lichtquelle wird durch das lichtleitende Element bei der Auskopplungsfläche,
derart ausgekoppelt, dass ein Wasserstrahl von aussen durch das lichtleitende Element
beleuchtet wird.
[0004] In einer weiteren, ebenfalls in
EP-A-0 446 365 offenbarten Sanitärarmatur, die ein aus Metall gefertigtes Ausflussrohr aufweist,
wird Licht einer Lichtquelle in das aus der Sanitärarmatur auslaufende Wasser eingekoppelt,
Hierzu weist die Sanitärarmatur einen in einer Wand des Ausflussrohrs angeordneten
Lichtleiter auf, welcher in Strömungsrichtung oberhalb der Stirnfläche endet. Ein
der Lichtquelle abgewandter Endbereich des Lichtleiters ist in Richtung eines Strömungskanals
ausgerichtet und grenzt an den Strömungskanal an. Das Licht wird aus dem Lichtleiter
in das ausströmende Wasser eingekoppelt.
[0005] DE-U-201 02 857 offenbart einen Wasserstrahlbeleuchter mit einem Strahlformer, der mit einem herkömmlichen
Haushalts-Wasserhahn fest verbunden wird. Das aus dem Haushalts-Wasserhahn ausfliessende
Wasser wird mittels einer Leuchtdiode und einem Lichtleiter, dessen eines Ende an
der Leuchtdiode anliegt und dessen anderes Ende innerhalb des ausfliessenden Wassers
angeordnet ist, beleuchtet.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemässe Sanitärarmatur
zu schaffen, die eine wesentlich einfachere Konstruktion ermöglicht.
[0007] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einer Sanitärarmatur mit den Markmalen des
Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Erfindungsgemäss ist das wasserführende Ausflussrohr aus einem lichtdurchlässigen
- transparenten oder transluzenten - Material gefertigt und Licht wird bei einer stromaufwärts
liegenden Einkopplungsfläche in das Ausflussrohr eingekoppelt. Das Ausflussrohr weist
eine stromabwärts gelegene, freiliegende Stirnfläche auf, bei welcher das Licht aus
dem Ausflussrohr ausgekoppelt wird.
[0009] Mit der erfindungsgemässen Sanitärarmatur lassen sich zudem optische Effekte durch
teilweises Freilegen der Mantelfläche des Ausflussrohrs erzielen.
[0010] Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemässe Sanitärarmatur
einen aus einem Führungsrohr ausziehbaren Ausziehschlauch mit einem an dessen Ende
angebrachten Wasserausflusskopf mit Ausflussrohr auf. Dadurch ist es möglich, den
Wasserausflusskopf und somit auch die Lichtquelle in eine zum Reinigen eines Gegenstandes
vorteilhafte Position zu bringen.
[0011] Die erfindungsgemässe Sanitärarmatur weist im Vergleich zum Stand der Technik den
weiteren Vorteil auf, dass eine Umgebung des ausfliessenden Wassers und/oder auch
das ausfliessende Wasser selbst je nach Ausbildungsform der Stirnfläche beleuchtet
werden kann. Durch die Beleuchtung der Umgebung des ausfliessenden Wassers kann gewährleistet
werden, dass auch bei schlechter Umgebungsbeleuchtung ein zu reinigendes Objekt optimal
beleuchtet wird.
[0012] Weitere bevorzugte Ausbildungsformen der erfindungsgemässen Sanitärarmatur sind in
den weiteren abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0013] Weitere besondere Vorteile und Wirkungsweisen ergeben sich aus der Detailbeschreibung
und der Zeichnung.
[0014] Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- in Ansicht und teilweise im Schnitt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässe
Sanitärarmatur mit einem in einem aufgeweiteten Endbereich eines Führungsrohrs angeordneten
Wasserausflusskopf mit lichtführendem Ausflussrohr;
- Fig. 2
- gegenüber Fig. 1 vergrössert, im Schnitt den in den aufgeweiteten Endbereich angeordneten
Wasserausflusskopf mit Ausziehschlauch;
- Fig. 3
- in Ansicht eine weitere Ausführungsform eines Wasserausflusskopfs für eine erfindungsgemässe
Sanitärarmatur gemäss dem ersten Ausführungsbeispiels;
- Fig. 4
- in Ansicht in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeils III den aufgeweiteten
Endbereich mit eingesetztem Wasserausflusskopf gemäss Fig. 1 und 2;
- Fig. 5
- in Ansicht ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässe Sanitärarmatur
mit einem vom Gehäuse der Sanitärarmatur abstehenden, freiliegenden Ausflussrohr;
- Fig. 6
- in einem Längsschnitt und gegenüber Fig. 5 vergrössert einen Teil des Armaturgehäuses
mit dem in das Armaturgehäuse eingesetztem, lichtführenden Ausflussrohr; und
- Fig. 7
- in einem Längsschnitt einen Teil einer weitere Ausführungsform eines lichtführenden
Ausflussrohrs.
[0015] Ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Sanitärarmatur 10 ist in
Fig. 1, 2 und 4 gezeigt.
[0016] Wie Fig. 1 zeigt, weist die Sanitärarmatur 10 ein Armaturgehäuse 12 auf, von welchem
nach unten ein Montagestutzen 14 absteht. Dieser ist dazu bestimmt, die Sanitärarmatur
10 an einer nicht gezeigten Montagefläche eines Waschtisches mittels einer Mutter
14' zu befestigen. Das Armaturgehäuse 12 weist eine Ausnehmung mit einer in bekannter
Art und Weise darin eingesetzten Mischpatrone 15 mit Betätigungselement 16 zur Steuerung
des Wasserflusses auf. Vom Armaturgehäuse 12 steht in vertikaler Richtung ein um eine
vertikale Achse schwenkbares Führungsrohr 18 ab. vom Armaturgehäuse 12 her verjüngt
sich das Führungsrohr 18 glockenartig auf einen Durchmesser D und verläuft anfänglich
geradlinig und dann nahezu in einem Halbkreisbogen. Ein freier Endbereich 20 des Führungsrohrs
18 weitet sich glockenartig und stetig auf. Das Innere des freien Endbereichs 20 bildet
eine Aufnahme 22 für einen herausziehbaren und wiedereinsetzbaren Wasserausflusskopf
24.
[0017] Der Wasserausflusskopf 24 ist fest mit einem durch das Innere des Führungsrohrs 18,
des Armaturgehäuses 12 und des Montagestutzen 14 hindurch verlaufenden Ausziehschlauch
26 verbunden. Der Ausziehschlauch 26 verläuft wie allgemein bekannt in einer Schlaufe
zurück zum Armaturgehäuse 12. Der Ausziehschlauch 26 weist (siehe Fig. 2) einen aussenliegenden
Mantelschlauch 86 und einen im Inneren des Mantelschlauchs 86 angeordneten Wasserschlauch
28 auf. Zwischen dem Mantelschlauch 86 und dem Wasserschlauch 28 ist eine elektrische
Leitung 84, vorzugsweise eine mehradrige Litze, angeordnet. Der Wasserschlauch 28
ist dazu bestimmt, Mischwasser von der Mischpatrone 15 zum Wasserausflusskopf 24 zu
führen. Die Mischpatrone 15 ist zudem in bekannter Art und Weise mit nicht gezeigten
Kalt- und Warmwasserspeiseleitung verbunden.
[0018] Wie in den Fig. 1, 2 und 4 gezeigt, weist ein Gehäuse 36 des Wasserausflusskopfs
24 eine glockenartige Form auf, die der Form der Aufnahme 22 angepasst ist. Um eine
einfache Handhabung zu ermöglichen, weist das Gehäuse 36 eine zapfenartige Auszugshilfe
38 auf, die in radialer Richtung absteht. Der freie Endbereich 20 des Führungsrohrs
18 weist hierzu (siehe Fig. 4) einen am Ende der Führungsrohrs 18 offenen Führungsschlitz
40 auf, durch welchen die Auszugshilfe 38 beim Einfahren und beim Ausfahren des Wasserausflusskopfs
24 geführt wird. Das Gehäuse 36 weist weiter einen Wulst 42 auf, der, falls der Wasserausflusskopf
24 in die Aufnahme 22 eingesetzt ist, in den Führungsschlitz 40 eingreift. Ausser
im Bereich des Wulstes 42 und eines stromaufwärts gelegenen Endbereichs 44 ist das
Gehäuse 36 dünnwandig, mit im Wesentlichen gleichbleibender Wandstärke ausgebildet.
An dem stromabwärts gelegenen Ende - ausser im Bereich der Wulst 42 - weist das Gehäuse
36 eine umlaufende Gehäusestirnfläche 46 auf, wobei die Wulst 42 die Gehäusestirnfläche
46 in Strömungsrichtung überragt.
[0019] Der Wasserausflusskopf 24 weist ein wasserführendes, rotationssymmetrisches, lichtdurchlässiges,
lichtleitendes und mit dem Wasserschlauch 28 verbundenes Ausflussrohr 50 auf. Das
Ausflussrohr 50 ist beispielsweise aus Acrylglas oder einem anderen transparenten
oder translueszenten Material gefertigt. Das Ausflussrohr 50 weist in einem stromabwärts
gelegenen Abschnitt einen hohlzylinderförmigen Lichtübertragungsbereich 52 auf. Dieser
Lichtübertragungsbereich 52 ist einerseits, stromaufwärtsgelegen von einer Einkopplungsfläche
56 und andererseits, am stromabwärts liegenden Ende des Lichtübertragungsbereichs
52 und zugleich des Ausflussrohrs 50 von einer freiliegende Stirnfläche 58 begrenzt.
Die Stirnfläche 58 liegt in Ausflussrichtung der Einkopplungsfläche 56 gegenüber und
die Stirnfläche 58 wie auch die Einkopplungsfläche 56 liegen rechtwinklig zur Rotationsachse
des Ausflussrohrs 50.
[0020] Das Ausflussrohr 50 weist beabstandet von der Stirnfläche 58 eine radial aussenliegende,
stromaufwärts ausgerichtete Schulter 60 auf, die bei in das Gehäuse 36 eingesetztem
Ausflussrohr 50 an die Gehäusestirnfläche 46 anliegt. Zwischen der Schulter 60 und
der Stirnfläche 58 weist das Ausflussrohr 50 eine freiliegende Mantelfläche 72 auf,
wobei die freiliegende Mantelfläche 72 kontinuierlich in eine aussenliegende Oberfläche
des Gehäuses 36 kontinuierlich übergeht. Die freiliegende Mantelfläche 72 ist auch
bei in die Aufnahme 22 eingesetztem Wasserausflusskopf 24 freiliegend.
[0021] Angrenzend an den Lichtübertragungsbereich 52 weist das Ausflussrohr 50 einen stutzenaztigen
Verbindungsbereich 64 auf, wobei sich das Ausflussrohr 50 im Übergangsbereich vom
Lichtübertragungsbereich 52 zum Verbindungsbereich 64 stufenartig verjüngt.
[0022] Ein Innendruchmesser des Ausflussrohrs verjüngt sich in zwei Stufen vom grösseren
Innendurchmesser des Lichtübertragungsbereichs 52 auf den kleineren Innendurchmesser
des Verbindungsbereich 64, wobei der Innendurchmesser derart gewählt ist, dass ein
weiter unten beschriebenen Strahlregler 110 in das Ausflussrohr 50 eingesetzt werden
kann.
[0023] Eine Lichtquelle 70 ist direkt anliegend an die Einkopplungsfläche 56 des Ausflussrohrs
50 angeordnet. Das bei der Einkopplungsfläche 56 eingekoppelte Licht der Lichtquelle
70 wird durch den Lichtübertragungsbereich 52 zur Stirnfläche 58 übertragen und bei
dieser zumindest teilweise aus dem Ausflussrohr 50 ausgekoppelt. Das Licht wird zudem
im Bereich der freiliegenden Mantelfläche 72 zwischen der Schulter 60 und der Stirnfläche
58 - ausser im Bereich der Wulst 42 - aus dem Ausflussrohr 50 ausgekoppelt.
[0024] Als Lichtquelle 70 werden mehrere, vorzugsweise neun Licht emittierende Dioden (LED)
74 verwendet, wobei die Dioden 74 in Umfangsrichtung in regelmässigen Abständen angeordnet
sind und eine Lichtkegelachse jeder Diode 74 zumindest nahezu rechtwinklig durch die
Einkopplungsfläche 56 hindurch und parallel zur Rotationsachse des Ausflussrohrs 50
verläuft. Durch die Ausrichtung der Lichtkegelachsen wird erreicht, dass ein möglichst
grosser Anteil des von den Dioden 74 ausgestrahlten Lichts durch die Stirnfläche 58
und durch die Mantelfläche 72 austritt. Neben weissem Licht kann die Lichtquelle 70
auch farbiges Licht ausstrahlen.
[0025] Die Dioden 74 sind auf einer kreisringförmigen Leiterplatine 76 angeordnet, welche
das Ausflussrohr 50 im Verbindungsbereich 64 umgreift. Auf einer weiteren, elektrisch
mit der kreisringförmigen Leiterplatine 76 verbundenen Leiterplatine 78 ist eine Steuerschaltung
für die Lichtquelle 70 mit einem Schaltelement 80 angeordnet. Die weitere Leiterplatine
78 ist an den Verbindungsbereich 64 des Ausflussrohrs 50 und in Strömungsrichtung
oberhalb der kreisringförmigen Leiterplatine 76 befestigt. Das Schaltelement 80 ist
ein Taster 80' mit Tastkopf 82, wobei der Tastkopf 82 den Wulst 42 des Gehäuses 36
in Strömungsrichtung unterhalb der Auszugshilfe 38 dicht durchstösst. Mittels des
Tasters 80' kann die Lichtquelle 70 je nach Ausgestaltung der Schaltelektronik auf
der weiteren Leiterplatine 78 angesteuert werden. Denkbar ist, dass der Taster 80'
die Lichtquelle 70 bei einer ersten Betätigung einschaltet und bei einer weiteren
Betätigung wieder ausschaltet, wobei das Ausschalten zeitverzögert erflogen kann.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die Lichtquelle 70 durch eine Zeitschaltung
nach einer gewissen Zeitdauer ausgeschaltet wird.
[0026] Die Versorgung der elektrischen Schaltung und der Lichtquelle 70 mit elektrischer
Energie wird über die elektrische Leitung 84 sichergestellt, welche mit einer Stromversorgung
elektrisch verbunden ist. Die Stromversorgung wird vorzugsweise in einer eigenen Box
unterhalb des Waschtisches angebracht und ist dazu ausgebildet, im Nassbereich angewandt
zu werden. Als Energiequelle für die Stromversorgung gelangt ein Netzgerät zur Anwendung,
wobei anstelle des Netzgeräts auch Batterien oder Akkumulatoren verwendet werden können.
[0027] Um eine dichte und zugleich feste Verbindung des Ausziehschlauchs 26 mit Wasserschlauch
28 und dem Wasserausflusskopf 24 mit Ausflussrohr 50 herzustellen, überragt der innenliegende
Wasserschlauch 28 den aussenliegenden Mantelschlauch 86. Ein Endbereich des Ausziehschlauchs
26 ist vollständig von einer Hülse 90 umfasst. In den Wasserschlauch 28 ist vom freien
Ende her ein Klemmzapfen 92 eingeführt, sodass der Wasserschlauch 18 zwischen dem
Klemmzapfen 92 und der Hülse 90 fest und dichtend eingeklemmt ist. Der Klemmzapfen
92 weist einen Strömungskanal auf, dessen Durchmesser im Wesentlichen gleich dem Durchmesser
des nicht gedehnten Wasserschlauchs 28 entspricht. Eine Länge des Klemmzapfens 92
ist derart gewählt, dass der Klemmzapfen 92 nur in den Bereich des Wasserschlauchs
28 eingeführt werden kann, der den Mantelschlauch 86 überragt, sodass der Klemmzapfen
92 in Strömungsrichtung vom Mantelschlauch 86 beabstandet ist. Dadurch ist es möglich,
die zwischen dem Mantelschlauch 86 und dem Wasserschlauch 28 angeordnete elektrische
Leitung 84 durch eine Durchgangsöffnung 94 der Hülse 90 zur weiteren Leiterplatin
78 zu führen, ohne die elektrische Leitung 84 zwischen dem Mantelschlauch 86 und dem
Klemmzapfen 92 einzuklemmen.
[0028] Die Hülse 90 weist ein Aussengewinde auf und ist in den Verbindungsbereich 64 des
Ausflussrohrs 50 eingewindet. Um eine dichte Verbindung zwischen dem Klemmzapfen 92
und dem Ausflussrohr 50 herzustellen, weist der Klemmzapfen 92 eine rechtwinklig zur
Ausflussrichtung liegende Kreisringfläche und der Verbindungsbereich 64 eine dieser
Kreisringfläche gegenüberliegende, ebenfalls kreisringförmige Kontaktfläche auf. Zwischen
der Kreisringfläche und der Kontaktfläche ist ein Dichtungsring 96 eingeklemmt. Angrenzend
an die Kontaktfläche ist der Verbindungsbereich wasserführend und weist einen Innendurchmesser
auf, der im Wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Klemmzapfens 92 ist.
[0029] Das Gehäuse 36 ist in einem Bereich, in welchem der Ausziehschlauch 26 in den wasserausflusskopf
24 eintritt und in einem Bereich, in welchem das Gehäuse 36 an den Lichtübertragungsbereich
52 des Ausflussrohrs 50 anliegt dicht mit dem Ausziehschlauch 26 beziehungsweise mit
dem Ausflussrohr 50 verklebt, wodurch eine Verbindung des Gehäuses 36 mit dem Ausflussrohr
50 beziehungsweise mit dem Mantelschlauch 86 hergestellt wird und weder Schmutz noch
Feuchtigkeit ins Innere des Wasserausflusskopfs 24 eindringen können.
[0030] In das Ausflussrohr 50 ist vom stromabwärts liegenden Ende her ein Aussengewinde
98 aufweisender Strahlregler 110 eingeschraubt. Der Strahlreger 110 ist zylinderförmig
ausgebildet, weist eine in das Ausflussrohr passende Form auf und ist in Strömungsrichtung
vollständig in das Ausflussrohr 50 versenkt. Ein stromabwärtsliegender, kronenartiger
Steckbereich 112 ist durch in Umfangsrichtung regelmässig angeordnete und in Strömungsrichtung
ausgerichtete Vertiefungen 114 und Erhöhungen 114' ausgebildet. In Strömungsrichtung
ist am Strahlregler 110 zwischen dem Aussengewinde 98 und dem Steckbereich 112 ein
O-Ring 116 zum Abdichten des Strahlreglers 110 gegenüber dem Ausflussrohr 50 angeordnet.
Als Strahlregler 110 kann ein Perlator der Firma Neoperl zur Anwendung gelangen.
[0031] Der kronenartige Steckbereich 112 ermöglicht ein einfaches Auswechseln des Strahlreglers
110 durch einen neuen Strahlreger desselben Typs. Zum Auswechseln des Strahlreglers
110 wird der neuer Strahlregler auf den Steckbereich 112 des in das Ausflussrohr 50
eingebauten Strahlreglers 110 aufgesteckt. Mittels des neuen Strahlreglers kann der
ins Ausflussrohr 50 eingeschraubte Strahlregler 110 herausgeschraubt werden. Der neue
Strahlregler wird in analoger Weise eingeschraubt. Durch den kronenartige Steckbereich
112 kann auf Spezialwerkzeug zum Auswechseln des Strahlreglers 110 verzichtet werden.
[0032] In einer weiteren Ausführungsform des ersten Ausführungsbeispiels ist das Gehäuse
36 anstelle aus Metall aus einem Kunststoff gefertigt. Der Tastkopf 82 des Tasters
80' kann, wie in Fig. 2 gezeigt, dicht durch das Gehäuse 36 hindurch geführt sein
oder mit einer Membran überspannt sein. Die Membran kann beispielsweise mittels eines
allgemein bekannten Zweikomponentenspritzverfahrens an das aus Kunststoff gefertigte
Gehäuse angespritzt werden.
[0033] Eine weitere Ausführungsform eines Wasserausflusskopfs ist in Fig. 3 gezeigt, wobei
im Folgenden nur auf Unterschiede zum oben beschriebenen Wasserausflusskopf eingegangen
wird. Für entsprechende Elemente werden dieselben Bezugszeichen verwendet.
[0034] Das Schaltelement 80 ist in die Auszugshilfe 38 integriert. Hierfür weist die Auszugshilfe
38 eine in axialer Richtung der Auszugshilfe verlaufende, nach aussen offene Ausnehmung
auf, in welche das Schaltelement 80 eingesetzt ist. Von einem Boden der Ausnehmung
führt ein Leitungskanal 120 ins Innere des Wasserausflusskopfes 24. Das Schaltelement
80 in Form eines Tasters 80' weist einen aus der Ausnehmung herausstehenden Tastkopf
82 auf, welcher in dessen Umfangrichtung vollständig von einer Schutzkappe 122 umfasst
ist. Die Schutzkappe 122 ist auf die Auszugshilfe 38 aufgeschraubt und ist vorzugsweise
gummielastisch. Zwischen der Schutzkappe 122 und dem Schaltelement 80 ist ein an die
innere Mantelfläche der Ausnehmung anliegender Dichtungsring 124 angeordnet.
[0035] Die durch den Ausziehschlauch 24 geführte elektrische Leitung 84 ist mit der die
Lichtquelle 70 tragenden Leiterplatine 76 elektrisch verbunden. Die Leiterplatine
76, die in allgemein bekannter Art und Weise festgeklemmt ist, trägt zudem die Schaltelektronik.
Das Schaltelement 80 ist über eine durch den Leitungskanal 120 geführte elektrische
Schaltleitung 126 mit der Leiterplatine 76 verbunden.
[0036] Das Gehäuse 36 des Wasserausflusskopf 24 ist ausser im Bereich der Wulst 42 dünnwandig
ausgebildet. Der in den Führungsschlitz 40 eingreifende Wulst endet in Längsrichtung
des Gehäuses 36 auf derselben Höhe wie das Gehäuse 36, sodass der Wulst 42 nicht über
die Gehäusestirnfläche 46 vorsteht und das Ausflussrohr 50 eine umlaufende, freiliegende
Mantelfläche 72 aufweist.
[0037] Im stromaufwärts gelegenen Endbereich 44 weist das Gehäuse 36 mehrere, in umfangsrichtung
gleichmässig angeordnete radiale Durchgänge 128 auf. Ein in radialer Richtung zwischen
dem Ausflussrohr 50 bzw. der Hülse 90 und dem Gehäuse 36 und in Längsrichtung zwischen
den Durchgängen 128 und der Einkopplungsfläche 56 gelegener Hohlraum ist mit einer
Füllmasse, beispielsweise ein Zweikomponenten-Giessharz, aufgefüllt, welcher durch
die Durchgänge in den Hohlraum eingefüllt wird.
[0038] In einer weiteren Ausführungsform ist das Betätigungselements 16 der Mischpatrone
15 mit einem im Armaturgehäuse 12 angeordneten Schaltelement wirkverbunden, sodass
die Lichtquelle bei ausströmendem Wasser eingeschaltet ist.
[0039] In einer weiteren Ausführungsform des ersten Ausführungsbeispiels wird anstelle der
Mischpatrone mit Betätigungselement zum manuellen Regeln des Wasserdurchflusses durch
die Sanitärarmatur 10 ein elektronisch gesteuertes Ventil verwendet. Das Ventil ist
über eine Steuerleitung der mehradrigen elektrischen Leitung 84 mit der elektrischen
Schaltung im Wasserausflusskopf 24 verbunden. Durch die Betätigung des Schaltelements
80 wird zum einen die Lichtquelle 70 im Wasserausflusskopf 24 und zum andern das elektrisch
gesteuerte Ventil angesteuert.
[0040] In einer weiteren Ausführungsform des ersten Ausführungsbeispiels liegt die Stirnfläche
58, nicht rechtwinklig zur Ausflussrichtung. Die Stirnfläche kann abgewinkelt zur
Ausflussrichtung liegen, kann eine gewölbte Fläche sein oder nahezu eine beliebige
Form aufweisen, wodurch ein Lichtausfall aus dem Ausflussrohr 50 nahezu beliebig beeinflusst
werden kann. Die freiliegende Mantelfläche kann ebenfalls in ihren optischen Eigenschaft
verändert werden, beispielsweise durch Aufrauen der Oberfläche, wodurch das austretende
Licht stärker gestreut wird, oder durch einfärben der Mantelfläche.
[0041] In einer weiteren Ausführungsform des ersten Ausführungsbeispiels weist die Leiterplatine
76 einen grösseren Aussendurchmesser auf, sodass die Leiterplatine 76 an das Gehäuse
36 anliegt.
[0042] Ein zweites Ausführungsbeispiel wird mit Bezug auf die Fig. 5 und 6 beschrieben.
[0043] Wie Fig. 5 zeigt, ist ein hohlzylinderförmiges Armaturgehäuse 12 mit einem kreisförmigen
Querschnitt einer erfindungsgemässen Sanitärarmatur 10 vertikal ausgerichtet. Die
Sanitärarmatur 10 ist dazu bestimmt, auf einer Montagefläche eines Waschtischs mittels
einer nach unten wegstehender Befestigungsspindel 154 in bekannter Art und Weise befestigt
zu werden. Im Inneren des Armaturgehäuses 12 ist ein (siehe Fig. 6) Gehäuseinnenkörper
156 angeordnet, welcher in radialer Richtung an das Armaturgehäuse 12 anliegt. Nach
unten stehen zwei Anschlussleitungen 142, 142' vom Gehäuseinnenkörper 156 ab, welche
dazu bestimmt sind, warmes und kaltes Wasser der Sanitärarmatur 10 zuzuführen. In
das Armaturgehäuse 12 ist von oben her eine Mischpatrone 144 mit einem oberhalb des
Armaturgehäuses 12 angeordneten Betätigungselement 16 in bekannter Art und Weise eingesetzt.
[0044] In das Armaturgehäuse 12 ist ein kreiszylinderförmiges Ausflussrohr 50 eingesetzt,
sodass die Zylinderachse des Armaturgehäuses 12 mit der Zylinderachse des Ausflussrohrs
50 einen Winkel von 55 Grad einschliesst und das Ausflussrohr 50 nach unten geneigt
vom Armaturgehäuse absteht. Der Aussendurchmesser des Ausflussrohrs 50 ist kleiner
als der Aussendurchmesser des Armaturgehäuses 12.
[0045] Das Ausflussrohr 50 ist aus einem lichtdurchlässigen Material gefertigt, wobei das
Material transparente und/oder translueszente Eigenschaften aufweist. Beispielsweise
kann das Ausflussrohr 50 aus Glas oder Acrylglas gefertigt sein. Die Oberfläche des
Rohrs ist glatt ausgebildet, kann jedoch auch rau bzw. aufgeraut sein, wodurch optische
Eigenschaften des Ausflussrohrs 50 beeinflusst werden könne.
[0046] Wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, weist das Ausflussrohr 50 an einem stromabwärts gelegenen
Ende eine Stirnfläche 58 und an einem stromaufwärts gelegenen Ende, gegenüber der
Stirnfläche 58 gelegen, eine Einkopplungsfläche 56 auf. Ein Innendurchmesser I des
Ausflussrohrs 50 ist konstant ausser in einem Montagebereich, der an die Einkopplungsfläche
56 angrenzt und innerhalb des Armaturgehäuses 12 liegt. Der Montagebereich weist einen
grösseren Innendurchmesser auf, als der Innendurchmesser I. Im Montagebereich ist
eine ein Innengewinde aufweisende Gewindehülse 146 ins Ausflussrohr 50 eingesetzt,
vorzugsweise eingeklebt. In Strömungsrichtung unterhalb des Montagebereichs ist das
Ausflussrohr 50 wasserführend. In die Gewindehülse 146 ist eine Gewindebuchse 150
eingeschraubt, die aus dem Ausflussrohr 50 bei der Einkopplungsfläche 56 herausragt.
Die Gewindebuchse 150 ist von einem U-profilförmiger Haltering 152 umgriffen, dessen
Öffnung in Richtung der Einkopplungsfläche 56 ausgerichtet ist und in dem eine ringförmige
Leiterplatine 76 angeordnet ist. Die ringförmige Leiterplatine 76 trägt eine Lichtquelle
70, die aus mehreren Licht emittierenden Dioden (LED) 74 besteht, vorzugsweise als
oberflächenmontierbare Bauelemente (SMD) gefertigt. Die Dioden 74 liegen an die Einkopplungsfläche
56 des Ausflussrohres 50 derart an, dass die Lichtkegelachse jeder Diode 74 rechtwinklig
durch die Einkopplungsfläche 56 und die Stirnfläche 58 hindurch und parallel zur Zylinderachse
des Ausflussrohrs 50 verlaufen. Die Dioden 74 sind in Umfangsrichtung in regelässigen
Abständen auf der Leiterplatine 76 angebracht. Selbstverständlich können anstelle
der Dioden 74 auch andersartig ausgebildete Lichtquellen 70 verwendet werden.
[0047] Das von den Dioden 74 in das Ausflussrohr 50 eingeleitete Licht wird von diesem zur
Stirnfläche 58 und zu einer radial aussenliegenden, ausserhalb des Armaturgehäuses
12 liegende Mantelfläche 72 des Ausflussrohrs 50 geführt und bei der Stirnfläche 58
wie auch bei der freiliegenden Mantelfläche 72 aus diesem ausgekoppelt.
[0048] In Strömungsrichtung oberhalb des Halterings 152 weist die Gewindehülse ein Aussengewinde
auf.
[0049] Das Armaturgehäuse 12 weist eine Ausnehmung auf, durch welche das Ausflussrohr 50
hindurch geführt ist. Der Gehäuseinnenkörper 156 weist ein kreiszylinderförmiges,
gestuftes Sackloch zum Aufnehmen des Ausflussrohrs 50 auf, wobei das Sackloch angrenzend
an das Armaturgehäuse 12 einen grösseren dem Aussendurchmesser des Ausflussrohrs 50
entsprechenden Innendurchmesser und beabstandet vom Armaturgehäuse 12 einen kleineren
Innendurchmesser aufweist. Der Bereich des Sacklochs mit dem grösseren Innendurchmesser
ist derart ausgebildet, dass das Ausflussrohr 50 und der Haltering 152 in diesen Bereich
eingsetzbar sind. Das Sackloch weist im Bereich des kleineren Durchmessers ein Innengewinde
auf, in welches die Gewindebuchse 150 eingeschraubt ist.
[0050] In einen Bodenbereich 160 des Sacklochs mündet ein von der Mischpatrone 144 her kommender
Mischwasserkanal 158, der Mischwasser von der Mischpatrone 144 zum Ausflussrohr 50
führt.
[0051] Die Gewindebuchse 150 ist in Anschlag an den Bodenbereich 160 in den Gehäuseinnenkörper
156 eingeschraubt. Die Gewindebuchse 150 weist radial innenliegend eine dem Bodenbereich
160 zugewandete Anschlagsfläche auf, an welche ein Strahlregler 110 anliegt. Zwischen
dem Strahlregler 110 und dem Bodenbereich 160 ist ein Dichtungsring 162 eingeklemmt.
Dieser bildet einen Übergang vom Mischwasserkanal 158 zur Gewindebuchse 150 mit in
dieser eingesetztem Strahlregler 110 dicht aus, sodass ausströmendes Wasser nicht
auf eine radial aussenliegende Seite der Gewindebuchse 150 und des Ausflussrohrs 50
gelangen können.
[0052] Um eine mehradrige elektrische Leitung 84 durch den Gehäuseinnenkörper 156 zur Leiterplatine
76 mit der auf dieser angeordneten Lichtquelle 70 zu führen, weist der Gehäuseinnenkörper
156 einen Leitungskanal 164 auf, der in das Sackloch, in einen Bereich, in welchem
der Haltering 152 angeordnet ist, mündet. Angrenzend an den Leitungskanal 164 weist
der Haltering 152 eine in radialer Richtung ausgerichtete Durchgangsöffnung 166 auf,
sodass die elektrische Leitung 84 durch den Leitungskanal 164 und durch die Durchgangsöffnung
166 hindurch geführt werden kann. Die elektrische Leitung 84 ist einerseits mit der
im Haltering 152 angeordneten Leiterplatine 76 und andererseits mit einer Schaltelektronik
elektrisch verbunden, die durch ein Schaltelement 80 gesteuert wird.
[0053] Das Schaltelement 80 ist, wie in Fig. 5 gezeigt, ein allgemein bekanntes Schaltelement
für eine Raumbeleuchtung. Mittels des Schaltelements 80 wird eine stromzufuhr zur
Schaltelektronik eingeschaltet beziehungsweise ausgeschaltet. Die Schaltelektronik
ist infolge der sehr schlanken Bauweise vorzugsweise in einer Box 170 unterhalb des
Waschtisches angebracht. In der Box 170 kann beispielsweise ein Transformator angeordnet
sein, dessen Stromzufuhr mittels des Schaltelements 80 eingeschaltet bzw. ausgeschaltet
werden kann und die Schaltelektronik mit Strom versorgt.
[0054] Für das Einschalten und Ausschalten der Lichtquelle 70 sind unterschiedlichste Möglichkeiten
vorstellbar. Beispielsweise kann das Einschalten wie auch das Ausschalten über eine
Dimmerschaltung geschehen, sodass die Lichtstärke kontinuierlich zu beziehungsweise
abnimmt.
[0055] Weiter kann die Lichtstärke mittels eines Sensors an die aktuellen Lichtverhältnisse
im Raum angepasst werden.
[0056] In einer weiteren Ausführungsform kann das Schaltelement als ein Strömungswächter
ausgebildet sein, der ein Wasserdurchfluss durch mindestens eine der Anschlussleitungen
142, 142' detektiert. Bei Wasserdurchfluss durch die Anschlussleitungen 142, 142'
und somit durch die Sanitärarmatur 10, steuert der Strömungswächter die Schaltelektronik
derart an, dass die Lichtquelle bei Wasserausfluss aus der Sanitärarmatur 10 mit Strom
versorgt wird.
[0057] Das Ausschalten der Lichtquelle kann zudem zeitverzögert zum Schliessen eines Ventils
der Mischpatrone 144 sein.
[0058] In einer weiteren Ausführungsform kann das Schaltelement als Infrarotdetektor ausgebildet
sein, mittels dessen ein elektromagnetisches Ventil der Sanitärarmatur in bekannter
Art und Weise angesteuert wird. Das als Infrarotdetektor ausgebildete Schaltelement
wird zudem zur Steuerung der Schaltelektronik verwendet, sodass bei ausfliessendem
Wasser die Lichtquelle 70 mit Strom versorgt wird.
[0059] Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 7 gezeigt. Im folgenden wird nur auf
Unterschiede zum vorangehenden Ausführungsbeispiel eingegangen, wobei für entsprechende
Elemente dieselben Bezugszeichen verwendet werden.
[0060] Das Ausflussrohr 50 weist angrenzend an die Einkopplungsfläche 56 den Montagebereich
auf, welcher teilweise ausserhalb des Armaturgehäuses 12 liegt. Der Innendurchmesser
des Ausflussrohrs 50 weitet sich konisch vom Innendurchmesser I ausserhalb des Montagebereichs
auf einen Innendurchmesser bei der Einkopplungsfläche 56 auf. Die Gewindebuchse 150
weist an ihrem in das Ausflussrohr 50 eingesetzten Endbereich eine zu einer inneren
Mantelfläche des Montagebereichs des Ausflussrohrs 50 passende Aussenfläche auf und
ist in das Ausflussrohr 50 eingelebt.
[0061] Die Gewindebuchse 150 ist in den Gehäuseinnenkörper 156 auf Anschlag an den Haltering
152 eingeschraubt, sodass die Gewindebuchse 150 nicht an den Bodenbereich 160 des
Sacklochs anliegt.
[0062] In einer weiteren Ausführungsform ist das Schaltelement mit dem Betätigungselement
16 derart wirkverbunden, dass beim Ausfliessen von Wasser durch das Ausflussrohr 50
die Lichtquelle 70 eingeschaltet ist.
[0063] In einer weiteren Ausführungsform wird der Leitungskanal 164 mit einem Füllmittel,
beispielsweise ein Zweikoraponentengiessharz, aufgefüllt.
1. Sanitärarmatur mit einem wasserführenden Ausflussrohr (50), das an einem stromabwärts
gelegenen Ende eine freiliegende Stirnfläche (58) aufweist, und mit einer Lichtquelle
(70), dadurch gekennzeichnet, dass das Ausflussrohr (50) aus einem lichtdurchlässigen Material gefertigt ist und stromaufwärts
zu seiner Stirnfläche (58) eine Einkopplungsfläche (56) aufweist, und Licht der Lichtquelle
(70) bei der Einkopplungsfläche (56) in das Ausflussrohrs (50) eingekoppelt wird und
bei der Stirnfläche (58) austritt.
2. Sanitärarmatur gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Licht in einem Bereich einer Mantelfläche (72) des Ausflussrohres (50) aus diesem
ausgekoppelt wird.
3. Sanitärarmatur gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkopplungsfläche (56) der Stirnfläche (58) gegenüber liegt.
4. Sanitärarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (70) eine oder mehrere Licht emittierende Dioden (LED) (74) aufweist,
welche vorzugsweise als ein oberflächenmontierbares Bauelement (SMD, Surface Mounted
Device) ausgebildet ist.
5. Sanitärarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausflussrohr (50) und die Lichtquelle (70) in einem Wasserausflusskopf (24) eingebaut
sind.
6. Sanitärarmatur gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sanitärarmatur (10) ein Armaturgehäuse (12) sowie ein von diesem abstehendes
Führungsrohr (18) aufweist, welches in einem freien Endbereich (20) eine Aufnahme
(22) für den Wasserausflusskopf (24) aufweist.
7. Sanitärarmatur gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Führungsrohr (18) ein mit dem Wasserausflusskopf (24) verbundener Ausziehschlauch
(26) verläuft, wobei der Ausziehschlauch (26) einen Wasserschlauch (28) sowie eine
elektrische Leitung (84) aufweist, um dem Wasserausflusskopf (24) Wasser und Strom
zuzuführen.
8. Sanitärarmatur gemäss Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserausflusskopf (24), zusammen mit dem Ausziehschlauch (26), aus der Aufnahme
(22) herausziehbar und wieder in diese einsetzbar ist.
9. Sanitärarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sanitärarmatur (10) ein Armaturgehäuse (12) aufweist, welches dazu bestimmt ist,
an einer Haltefläche befestigt zu werden, das Ausflussrohr (50) mit einem der Stirnfläche
(58) gegenüberliegenden Endbereich in das Armaturgehäuse (12) eingesetzt ist und das
Ausflussrohr (50) aus dem Armaturgehäuse (12) heraus ragt.
10. Sanitärarmatur gemäss Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die ausserhalb des Armaturgehäuse (12) liegende Mantelfläche (72) des Ausflussrohrs
(50) freiliegend ist.
11. Sanitärarmatur gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sanitärarmatur (10) ein Schaltelement (80) zum Steuern der Lichtquelle (70) aufweist.
12. Sanitärarmatur gemäss Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass des Schaltelement zum einen die Lichtquelle und zum anderen ein Ventil zur Steuerung
des Wasserflusses steuert.
13. Sanitärarmatur gemäss Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betätigungselement (16) zum Betätigen einer Mischpatrone (144) zur Steuerung
des Wasserflusses mit dem Schaltelement zu dessen Betätigung wirkverbunden ist.
14. Sanitärarmatur gemäss Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (80) an einem Wasserausflusskopf (24) angeordnet ist.