[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbundpanzerplatte zum Schutz von Fahrzeugen oder Gebäuden
vor panzerbrechenden Geschossen mit hoher kinetischer Energie mit den Merkmalen aus
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Verbundpanzerplatten, welche mindestens eine Lage aus hochharten Elementen enthalten,
sind an sich bekannt.
[0003] So ist beispielsweise in
DE-A-1578324 eine Verbundpanzerplatte beschrieben, bei der in einer Grundmasse energieverbrauchende
Teile eingebettet sind, die als keramische Elemente ausgebildet sind und als Kugeln
oder Zylinder ausgebildet sein können.
[0004] In
EP 0843149 B1 ist eine Verbundpanzerplatte geoffenbart, die eine innere Schicht aus hochdichten
Keramitpellels enthält, die innerhalb eines verfestigten Materials angeordnet sind
und die ebenfalls zylindrische Gestalt aufweisen können.
[0005] In
EP 0929788 B1 sind keramische Körper für eine Verbundpanzerplatte beschrieben, die zylindrisch
geformt sind und wenigstens eine konvex gekrümmte Abschlussfläche aufweisen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbundpanzerplatte mit den Merkmalen
aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 so auszugestalten, dass ein extrem leichter
Schutzaufbau gegen moderne Munitionen realisiert wird, der in der Lage ist, auch bei
sehr engen Trefferlagen noch eine hervorragende ballistische Sicherheit zu gewährleisten.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe geschieht erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den
abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0008] Ausgehend von dem bekannten Aufbau von Verbundpanzerplatten mit hochharten Elementen,
liegt der Erfindung die Erkenntnis zugrunde, dass es wichtig ist, beim Auftreffen
eines Geschosses einen günstigen Auftreffwinkel zu realisieren, da dies besonders
bei den hochharten Kernen moderner Munitionen zu einem vorgezogenen Bruch des Geschosskerns
führt. Damit wird die Schutzwirkung bei minimalem Flächengewicht optimiert. Der Grundgedanke
der Erfindung besteht darin, die der Beschussrichtung zugewandten Oberflächen der
hochharten Elemente mit einer kegel- oder pyramidenförmig ausgebildeten Stirnfläche
zu versehen. Nach vorne können die Kegel- bzw. Pyramidenflächen beispielsweise offen
oder durch eine Vergussmasse und eine Deckschicht abgeschlossen sein. Die Rückseite
der Verbundplatte kann aus einer festen Schicht bestehen, die schockabsorbierende
Eigenschaften hat und für bestimmte Anwendungen auch eine möglichst hohe Zugfestigkeit
aufweisen kann. Die Verbundpanzerplatte kann selbsttragend in einer Rahmenkonstruktion
montiert sein oder auf ein Gehäuse aus Panzerstahl aufgebracht werden.
[0009] Die hochharten Elemente können aus keramischen Werkstoffen, also beispielsweise aus
einer Aluminiumoxyd-Keramik bestehen, wobei sich als besonders vorteilhaft erwiesen
hat, wenn der Al
2O
3-Gehalt 96-99,9 % beträgt. Die hochharten Elemente können aber auch aus Borkarbid,
Siliziumkarbid oder Titantriborat oder auch aus einem metallischen Werkstoff, wie
beispielsweise gehärtetem Stahl bestehen.
[0010] Bei besonders vorteilhaften Ausführungsformen der Verbundpanzerplatte können die
hochharten Elemente so ausgebildet und angeordnet sein, dass sie in einer Ebene parallel
zur Plattenmittelebene einen dreieckigen, viereckigen, fünfeckigen, sechseckigen oder
allgemein vieleckigen Querschnitt aufweisen, sie können aber auch einen runden oder
ovalen Querschnitt aufweisen. Als besonders vorteilhaft haben sich hochharte Elemente
erwiesen, die einen zylinderförmigen Grundkörper besitzen.
[0011] An der von der Beschussrichtung abgewandten Seite können die hochharten Elemente
eine ebene Oberfläche aufweisen, sie können aber auch an dieser Seite eine nach außen
oder innen ragende kegelförmige oder pyramidenförmige Oberfläche besitzen oder konkav
nach innen gekrümmt ausgebildet sein.
[0012] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn die Mehrzahl der hochharten
Elemente eine Gesamthöhe in Richtung normal zur Plattenmittelebene besitzt, die im
Bereich von 13-80 mm liegt.
[0013] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn bei der Mehrzahl der hochharten Elemente der hylindrische
Grundkörper mindestens eine kegelförmige Stirnfläche besitzt, bei der das Verhältnis
der Kegelhöhe zum maximalen Durchmesser im Bereich von 0,1 bis 0,7 liegt. Weiterhin
ist es vorteilhaft, wenn bei der Mehrzahl der hochharten Elemente der zylindrische
Grundkörper mit einem Verhältnis zwischen Zylinderhöhe und maximalem Durchmesser von
0,4 bis 2,5 ausgebildet ist.
[0014] Weiterhin können bei einer Mehrzahl der hochharten Elemente die Spitzen der kegelförmigen
oder pyramidenförmigen Stirnflächen abgerundet sein, wobei das Verhältnis zwischen
dem Krümmungsradius der abgerundeten Spitzen und dem Durchmesser des größten Querschnitts
in einer Ebene parallel zur Plattenmittelebene kleiner als 0,25 ist.
[0015] Der Raum zwischen den Kegeln oder Pyramiden an der Stirnfläche der hochharten Elemente
kann mit einer Vergussmasse ausgefüllt sein, die mit einer oder mehreren durchgehenden
äußeren Abschlusschichten verbunden ist. Es kann aber auch vorteilhaft sein, wenn
der Raum zwischen den hochharten Elementen nur bis zur Basis der Kegel oder Pyramiden
an den der Beschussrichtung zugewandten Stirnflächen mit einer Vergussmasse ausgebildet
ist, derart, dass die Kegel oder Pyramiden nach außen offen liegen.
[0016] Als Vergussmasse können Elastomere oder Kunststoffe, z.B. Polyurethan, Epoxitharze,
Polyester, Kautschuk etc. verwendet werden.
[0017] Im folgenden werden anhand der beigefügten Zeichnungen Ausfübrungsbeispiele für eine
Verbundpanzerplatte nach der Erfindung näher erläutert.
[0018] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- in isometrischer Darstellung eine erste Ausführungsform eines hochharten Elements
mit zylindrischem Grundkörper für eine Verbundpanzerplatte;
- Fig. 2
- in einer Darstellung analog Fig. 1 eine zweite Ausführungsform eines hochharten Elements
mit fünfeckigem Querschnitt für eine Verbundpanzerplatte;
- Fig. 3
- in einem Querschnitt eine Verbundpanzerplatte, die hochharte Elemente nach Fig. 1
enthält.
- Fig. 4
- in Seitenansicht eine dritte Ausführungsform eines hochharten Elements mit abgerundeter
Kegelspitze;
- Fig. 5
- das hochharte Element nach Fig. 4 in isometrischer Darstellung;
- Fig. 6
- in einer Darstellung analog Fig. 4 eine vierte Ausführungsform eines hochharten Elements
mit abgeschnittener Kegelspitze;
- Fig. 7
- in einer Darstellung analog Fig. 5 das hochharte Element nach Fig. 6;
- Fig. 8
- in einer Darstellung analog Fig. 4 eine fünfte Ausführungsform eines hochharten Elements
mit konkaver Rückseite;
- Fig. 9
- in einer Darstellung analog Fig. 5 das hochharte Element nach Fig. 8.
[0019] Das in Fig. 1 dargestellte hochharte Element für eine Verbundpanzerplatte besitzt
einen zylindrischen Grundkörper 1 mit der Höhe h in Richtung normal zur Plattenmittelebene
PM der in Fig. 3 dargestellten Verbundpanzerplatte und dem Durchmesser d. Die in Fig.
1 obere Stirnfläche 1.1 des Grundkörpers 1, die im montierten Zustand der Verbundpanzerplatte
der Beschussrichtung zugewandt ist, ist nach außen ragend kegelförmig ausgebildet.
Der Kegel besitzt die Höhe 1.
[0020] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Grundkörper kann beispielsweise die Gesamthöhe h+1
im Bereich von 13-80 mm liegen, während bei der kegelförmigen Stirnfläche 1.1 das
Verhältnis zwischen Kegelhöhe 1 und maximalem Durchmesser d des Grundkörpers im Bereich
von 0,1 bis 0,7 liegen kann. Das Verhältnis zwischen Zylinderhöhe h und maximalem
Durchmesser d kann 0,4 bis 2,5 betragen.
[0021] In Fig. 2 ist als weiteres Ausführungsbeispiel ein hochhartes Element für eine Verbundpanzerplatte
dargestellt mit einem Grundkörper 2, der einen fünfeckigen Querschnitt besitzt und
die Höhe h
1 sowie den maximalen Durchmesser d
1 aufweist. Die in Fig. 2 obere, der Beschussrichtung zugewandte Stirnfläche 2.1 des
Grundkörpers 2 ist pyramidenförmig mit der Höhe l
1 ausgebildet.
[0022] Bei allen Ausführungsformen der hochharten Elemente kann jeweils die Spitze des Kegels
oder der Pyramide abgerundet ausgebildet sein. Eine derartige Ausführungsform ist
beispielsweise in Fig. 4 und 5 dargestellt. Das hochharte Element besitzt hier einen
Grundkörper 6, dessen im montierten Zustand der Verbundpanzerplatte der Beschussrichtung
zugewandte obere Stirnfläche 6.1 kegelförmig ausgebildet ist, wobei die Spitze des
Kegels eine Abrundung 6.11 besitzt. Das Verhältnis zwischen dem Krümmungsradius R1
der abgerundeten Spitze und dem Durchmesser d des größten Querschnitts des Grundkörpers
6 in einer Ebene parallel zur Plattenmibelebene PM ist vorteilhaft kleiner als 0,25.
Die Fig. 6 und 7 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines hochharten Elements mit einem
zylindrischen Grundkörper 7, dessen obere Stirnfläche 7.1 kegelförmig ausgebildet
ist, wobei die Spitze 7.11 des Kegels parallel zur Plattenmittelebene PM abgeschnitten
ist.
[0023] Die Fig. 8 und 9 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines hochharten Elements mit einem
zylindrischen Grundkörper 8, dessen obere Stirnfläche 8.1 kegelförmig ausgebildet
ist und bei dem die im montierten Zustand der Verbundpanzerplatte von der Beschussrichtung
abgewandte Rückseite 8.2 konkav nach innen gekrümmt mit dem Krümmungsradius R2 ausgebildet
ist.
[0024] Fig. 3 zeigt in stark schematisierter Darstellung eine Verbundpanzerplatte, die mit
hochharten Elementen nach Fig. 1 ausgestattet ist.
[0025] Die Verbundpanzerplatte, deren Plattenmittelebene mit PM bezeichnet ist, besitzt
an der der Beschussrichtung zugewandten Seite, die in Fig. 3 mit "außen" bezeichnet
ist, eine Deckplatte 4 und an der von der Beschussrichtung abgewandten Seite, die
in Fig. 3 mit "innen" bezeichnet ist, also der Rückseite, eine Grundplatte 3, die
in nicht dargestellter Weise auch aus mehreren Schichten aufgebaut sein kann, die
schockabsorbierende Eigenschaften besitzen. So können beispielsweise ein oder mehrere
feste Schichten vorhanden sein, die aus Fasermaterial mit besonders hoher Zugfestigkeit,
also beispielsweise aus Aramid, Glasfaser, Polyamid, Kohlefaser etc. bestehen.
[0026] Die Grundplatte 3 kann in nicht eigens dargestellter Weise auch als feste, aus Metall
bestehende Schicht ausgebildet sein, wobei die Schicht auch Teil einer Fahrzeugstruktur
sein kann. Wenn die Grundplatte 3 aus mehreren Schichten aufgebaut ist, kann die äußerste
Schicht an der Rückseite eine feste Schicht aus Metall sein, vor der weitere Schichten
angeordnet sein können. Hierbei kann zwischen der äußersten Schicht aus Metall und
den inneren Schichten ein Luftspalt oder eine Zwischenschicht aus weichem Material
angeordnet sein. Oberhalb der Grundplatte 3 sind die hochharten Elemente I nebeneinanderliegend
mit ebenen Rückseiten 1.2 angeordnet, wobei die Grundkörper nebeneinanderliegender
Elemente 1 im Kontakt miteinander sein können.
[0027] Der Raum 5 zwischen den Kegeln 1.1 kann mit einer Vergussmasse gefüllt sein, die
mit der Deckplatte 4 verbunden sein kann. Die Grundkörper 1 der hochhanen Elemente
können ebenfalls innerhalb einer Matrix aus einer Vergussmasse angeordnet sein. Es
ist auch möglich, die Räume 5 zwischen den Kegeln frei zu lassen und den Raum zwischen
den Grundkörpern nur bis zur Basis der Kegel 1.1 mit einer Vergussmasse zu füllen,
so dass die Kegelspitzen nach außen offen liegen.
1. Verbundpanzerplatte zum Schutz von Fahrzeugen oder Gebäuden vor panzerbrechenden Geschossen
mit hoher kinetischer Energie, wobei die Verbundpanzerplatte im montierten Zustand
eine der Beschussrichtung zugewandte Vorderseite und eine von der Beschussrichtung
abgewandte Rückseite aufweist und mindestens eine Lage aus hochhazten Elementen enthält,
dadurch gekennzeichnet, dass die der Beschussrichtung zugewandten Oberflächen der hochharten Elemente nach außen
ragend kegelförmig (1.1) oder pyramidenförmig (2.1) ausgebildet sind.
2. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Rückseite aus mindestens einer festen Schicht (3) besteht, die schockabsorbierende
Eigenschaften besitzt.
3. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Rückseite mindestens eine feste Schicht (3) aufweist, die aus Fasermaterial
mit besonders hoher Zugfestigkeit besteht.
4. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Rückseite mindestens eine weiche Schicht (3) aufweist, die schockabsorbierende
Eigenschaften besitzt.
5. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Rückseite mindestens eine feste Schicht (3) aufweist, die aus Metall besteht.
6. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Metall bestehende Schicht Teil einer Fahrzeugstruktur ist.
7. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Rückseite aus mehreren Schichten aufgebaut ist, von denen die äußerste die feste
Schicht aus Metall ist.
8. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der äußersten Schicht und den inneren Schichten der Rückseite ein Luftspalt
angeordnet ist.
9. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hochharten Elemente (1-1.1, 2-2.1) aus keramischen Werkstoffen bestehen.
10. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die hochharten Elemente aus Aluminiumoxyd-Keramik mit einem Al2O3-Gehalt von 96-99,9 % bestehen.
11. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die hochharten Elemente aus Borkarbid, Siliziumkarbid oder Titantriborat bestehen.
12. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hochharten Elemente aus metallischen Werkstoffen bestehen.
13. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die hochharten Elemente in einer Ebene parallel zur Plattenmittelebene (PM) einen
dreieckigen, viereckigen, fünfeckigen, sechseckigen oder vieleckigen Querschnitt aufweisen.
14. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die hochharten Elemente in einer Ebene parallel zur Plattenmittelebene (PM) einen
runden oder ovalen Querschnitt aufweisen.
15. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die hochharten Elemente einen zylindrischen Grundkörper (1) aufweisen.
16. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Beschussrichtung abgewandten Seiten (1.2) der hochharten Elemente eine
ebene Oberfläche aufweisen.
17. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Beschussrichtung abgewandten Rückseiten der hochharten Elemente Oberflächen
aufweisen, die nach außen oder innen ragend kegelförmig oder pyramidenförmig ausgebildet
sind.
18. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Beschussrichtung abgewandten Rückseiten der hochharten Elemente Oberflächen
(8,2) aufweisen, die konkav nach innen gekrümmt ausgebildet sind.
19. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der hochharten Elemente eine Gesamthöhe (h+1) in Richtung normal zur
Plattenmittelebene (PM) besitzt, die im Bereich von 13-80 mm liegt.
20. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 15 und ggf. einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Mehrzahl der hochharten Elemente der zylindrische Grundkörper (1) mindestens
eine kegelförmige Stirnfläche (1.1) besitzt, bei der das Verhältnis der Kegelhöhe
(1) zum maximalen Durchmesser (d) im Bereich 0,1 bis 0,7 liegt.
21. Verbundpanzerplatte nach Anspruch 15 und ggf. einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Mehrzahl der hochharten Elemente der zylindrische Grundkörper (1) mit einem
Verhältnis zwischen Zylinderhöhe (h) und maximalem Durchmesser (d) von 0,4 bis 2,5
ausgebildet ist.
22. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Mehrzahl der hochharten Elemente die Spitzen (6.11) der kegelförmigen oder
pyramidenförmigen Stirnflächen (6.1) abgerundet sind, wobei das Verhältnis zwischen
dem Krümmungsradius (R1) der abgerundeten Spitzen und dem Durchmesser (d) des größten
Querschnitts des Grundkörpers (6) in einer Ebene parallel zur Plattenmittelebene (PM)
kleiner als 0,25 ist.
23. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (5) zwischen den Kegeln oder Pyramiden an der Stirnfläche einer Mehrzahl
der hochharten Elemente mit einer Vergussmasse ausgefüllt ist, die mit einer durchgehenden
äußeren Abschlussschicht (4) verbunden ist.
24. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen den hochharten Elementen nur bis zur Basis des Kegels oder der
Pyramide an den der Beschusseite zugewandten Stirnflächen mit einer Vergussmasse ausgefüllt
ist, derart, dass die Kegel (1.1) oder Pyramiden (2.1) nach außen offen liegen.
25. Verbundpanzerplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Mehrzahl der hochharten Elemente die Spitzen (7.11) der kegelförmigen oder
pyramidenförmigen Stirnflächen (7.1) parallel oder schräg zur Plattenmittelebene (PM)
abgeschnitten sind.