[0001] Die Erfindung betrifft eine Strömungsmaschine zur Erzeugung eines Massenstromes nach
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Aus der
DE 10297203 Ist ein Turbinengehäuse für einen Abgasturbolader bekannt in welchem, ein durch Abgase
angetriebener Turbinenrotor, einen Verdichterrotor antreibt. Dabei ist der Verdichterrotor
durch eine starre Welle mit dem Turbinenrotor verbunden. Die Welle, welche das Verdichterrad
und das Turbinenrad trägt, wird in einem Gehäusemittelteil gelagert, welches auf der
Turbinenseite durch ein Turbinengehäuse und auf der Verdichterseite durch ein Verdichtergehäuse
verschlossen ist. Das Abgas strömt tangential in eine spiralförmige, sich verengende
Kontur des Turbinengehäuses ein und wird gezielt auf Turbinenschaufeln des Turbinenrotors
geleitet. Durch diese Turbinenschaufeln wird der Turbinenrotor angetrieben. Der Abgasstrom
strömt weiter axial zum Turbinenrad aus dem Turbinengehäuse aus. Auf der Verdichterseite
wird ein Massenstrom axial vom Verdichterrotor über die spiralförmigen Kanäle zur
tangentialen Abströmung gefördert. An die spiralförmigen Kanäle ist eine hohe Anforderung
bezüglich der Geometrie und der Oberfläche gefordert. In der gezeigten Gestaltung
sind die spiralförmigen Kanäle in einem Turbinengehäuse und einem Verdichtergehäuse
eingeformt. Diese beiden Gehäuse sind seitlich an einem Gehäusemittelteil angeflanscht.
Diese Ausgestaltung ist aufgrund der Formgebung nur mit hohem fertigungstechnischem
Aufwand herstellbar.
[0003] Der Fachmann entnimmt aus der
US 4598542, der
GB 1315307, der
US 4009568 und der
US 3844676 Turbinen und Verdichter in unterschiedlichen Bauvarianten, bei denen die Verdichter-
oder Turbinenkanäle in jeweils mindestens zwei Gehäuseteilen angeordnet sind. Auch
hier ist deshalb eine sehr hohe Bauteil- und Passgenauigkeit erforderlich.
[0004] Die nachveröffentlichte Schrift
EP 1394366 A zeigt eine Strömungsmaschine mit einem ein Lagerungsraum umgebendes
[0005] Gehäuse, das mindestens zum Teil mit dem wenigstens einen der Rotorräume umgebenden
Gehäuse einstückig ausgebildet ist.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Gestaltung der Gehäuseelemente
derart zu verändern, dass die Herstellung der spiralförmigen Kanäle vereinfacht werden
kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0008] Vorteile der Erfindung
[0009] Die erfindungsgemäße Anordnung der Strömungsmaschine beruht auf der Verlegung wenigstens
einer Spiralgeometrie in ein Gehäusemittelteil. Dieses bildet dadurch zumindest einen
Teil eines Turbinen- oder eines Verdichtergehäuses. Die Spiralgeometrie wird an der
Außenseite durch einen Deckel verschlossen. Dadurch ist ein Querschnitt des Spiralkanales
durch Gehäusemittelteil und Deckel definiert. Zwischen Deckel und Gehäusemittelteil
befindet sich eine Trennebene, die senkrecht zu einer im Gehäusemittelteil gelagerten
Turbinenwelle ausgerichtet ist.
[0010] Die Strömungsmaschine kann beispielsweise eine Turbomaschine z.B. als Abgasturbolader
oder ein Sekundärluftlader zur Sekundärlufteinblasung in Abgaskatalysatoren sein.
Sie kann aber auch als einfache Turbine zur Wandlung eines Massenstromes in eine Rotorbewegung
genutzt werden.
[0011] Die erfindungsgemäße Strömungsmaschine erlaubt es vorteilhaft, eine Spiralkontur
in den zentralen Gehäusemittelteil zu verlegen, dadurch kann der Strömungsquerschnitt
der Spiralkontur hinterschnittsfrei im Urformverfahren hergestellt werden. Weiterhin
ergibt sich durch die schmalere Gestaltung des Deckels, ein reduzierter Raumbedarf.
[0012] Gemäß der Erfindung ist der Deckel, an dem zur Spiralkontur angrenzenden Bereich
hin, plan ausgeführt. Die Spiralkontur ist dabei ausschließlich im Gehäusemittelteil
gebildet. Die mit dem Turbinenrotor korrespondierende Kontur und der axiale An- bzw.
Abströmstutzen können dabei unverändert ausgeführt werden.
[0013] Diese Ausgestaltung erlaubt es vorteilhaft, die hohe Anforderung der Spiralgeometrie
hinsichtlich Geometrie und Maßtoleranz zu erfüllen. Durch die einfache Geometrie des
Deckels kann dieser auch aus Kunststoffen, wie beispielsweise Polyamid hergestellt
werden.
[0014] In einer Variante sind die Spiralgeometrien der Turbinen- und der Verdichterseite
im Gehäusemittelteil angeordnet. Dadurch kann die Länge der Turbinenwelle und somit
das gesamte Gehäuse verkürzt werden. Somit wird der erforderliche Bauraum weiter reduziert.
[0015] Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung betrifft den Querschnittsverlauf des Spiralkanales
insbesondere auf der Turbinenseite. Die Aufweitung des Querschnittes des Spiralkanales
kann durch eine axiale und eine radiale Ausdehnung erfolgen. Wird die Aufweitung durch
radiale Ausdehnung erreicht, so reduziert sich die axiale Tiefe des Spiralkanales.
Dabei vergrößert sich der äußere Umfang des Spiralkanales. Da dieser Umfang des Spiralkanales
auf der Turbinenseite kleiner gegenüber der Verdichterseite ist, steht in radiale
Richtung genügend Raum zur Verfügung. Somit kann das gesamte Gehäuse kürzer ausgeführt
werden.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Variante betrifft die rotatorische Position der Spiralkanäle
zueinander. Durch die verringerte axiale Tiefe der Spiralkanäle kann eine beliebige
rotatorische Position der Spiralkanäle zueinander erreicht werden. Dies ist deshalb
vorteilhaft, weil für die tangentialen An- bzw. Abströmstutzen oft nur ein sehr begrenzter
Einbauraum zur Verfügung steht. Diese können somit in beliebigem Winkel zueinander
angeordnet werden.
[0017] Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist wenigstens ein tangentialer Stutzen parallel
zur Turbinenwelle angewinkelt. Dabei ist der tangentiale Stutzen vorzugsweise entgegen
der jeweiligen Deckelseite abgewinkelt. Dadurch kann ein Kern des Stutzens hinterschnittsfrei
gestaltet werden. Spiralkontur und der Kern des Stutzens sind somit durch ein Werkzeugteil
herstellbar. Dadurch wird eine einfache und wirtschaftliche Herstellbarkeit des Gehäusemittelteils
erreicht.
[0018] Eine weitere Gestaltungsweise sieht vor, die tangentialen Stutzen in variablen Winkel
zur Turbinenwelle anzuordnen. Fertigungstechnisch ist diese Variante durch Seitenschieber
realisierbar. Der mögliche Winkelbereich beträgt ca. 0-90°. Dadurch ist es vorteilhaft
möglich, den Anströmwinkel der tangentialen Stutzen zur Turbinenwelle hin variabel
zu gestalten.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung sind einer oder beide tangentiale Stutzen am Deckel
der jeweiligen Seite angeformt. Entsprechend der bereits erwähnten Winkelgestaltung
kann dies fertigungstechnisch durch ein zweischaliges Werkzeug oder mit einem Seitenschieber
verwirklicht werden. Vorteilhaft ist dabei die weitere Anpassungsmöglichkeit der tangentialen
Stutzen an die Geometrie des Einbauraumes.
[0020] In einer nicht zur Erfindung gehörenden Weiterbildung ist die zwischen Gehäusemitteiteil
und Deckel vorhanden Trennebene im Wesentlichen mittig im Strömungsquerschnitt der
Spiralkanäle angeordnet. Dabei kann ein Spiralkanal in seiner axialen Position zu
der Turbinenwelle hin in einem Teilbereich im Wesentlichen im Gehäusemittelteil und
in einem weiteren Teilbereich Im Wesentlichen im Deckel angeordnet sein. Vorteilhaft
wird es hierdurch möglich, sowohl den Deckel als auch das Gehäusemittelteil für die
Anordnung der Spiralkonturen zu nutzen. Dadurch können strömungstechnisch optimierte
Geometrien gebildet werden.
[0021] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer
aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und der Zeichnung hervor, wobei die einzelnen
Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei
der Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte
sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht
wird.
[0022] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematischen
Ausführungsbeispielen beschrieben. Hierbei zeigen
Figur 1 eine Strömungsmaschine im Vollschnitt,
Figur 2 eine Weiterentwicklung der Strömungsmaschine im Vollschnitt
Figur 3a eine Strömungsmaschine im Vorschnitt,
Figur 3b eine Strömungsmaschine gemäß Figur 3a in der Draufsicht,
Figur 3c eine Strömungsmaschine im Vollschnitt
Figur 3d eine Strömungsmaschine gemäß Figur 3c in der Draufsicht,
Figur 4 eine perspektivische Darstellung eines Gehäusemittelteiles,
Figur 5a, b eine Schnittdarstellung durch das Gehäusemittelteils gemäß Figur 4,
Figur 6a, b eine schematische Darstellung zweier Varianten einer Strömungsmaschine
im Vollschnitt,
Figur 7 einen schematischen Ausschnitt einer Strömungsmaschine im Vollschnitt,
Figur 8 einen weiteren schematischen Ausschnitt einer Strömungsmaschine im Vollschnitt,
Figur 9 eine nicht beanspruchte Variante einer Strömungsmaschine im Vollschnitt.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0023] In der Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Strömungsmaschine 10 im Vollschnitt gezeigt,
in welcher in einem zentralen Gehäusemittelteil 11 eine Turbinenwelle 12 gelagert
ist. An der Turbinenwelle 12 ist ein Verdichterrotor 13 und auf der gegenüberliegenden
Seite ein Turbinenrotor 14 starr befestigt. Der Gehäusemittelteil 11 ist an den gegenüberliegenden
Seiten von einem Turbinendeckel 16 und einem Verdichterdeckel 15 verschlossen. Diese
beiden Deckel 15, 16 sind an planförmigen Trennebenen 21, 22 auf das Gehäusemittelteil
gespannt. Im Gehäusemittelteil 11 sind an beiden Seiten Spiralkanäle 17, 18 eingeformt,
diese Spiralkanäle werden zu den Deckelseiten an den planförmigen Trennebenen 21,
22 durch die Deckel 15,16 verschlossen. Zwischen den Trennebenen 21, 22 weist das
Gehäusemittelteil ein Gehäusedicke a auf.
[0024] Die Spiralkanäle 17,18 verändern ihre kreisförmige Querschnittsfläche im spiralförmigen
Verlauf und überschneiden sich in axiale Richtung der Turbinenwelle 12 mit dem Maß
x im Bereich der größten Querschnittsfläche. Am Turbinendeckel 16 ist zu einer turbinenseitigen
Abströmseite 19 ein Abströmstutzen 24 angeordnet, und am Verdichterdeckel 15 ist zu
einer verdichterseitigen Anströmseite ein 20 axialer Anströmstutzen 23 angeordnet.
[0025] Figur 2 zeigt eine weitere Strömungsmaschine 10 im Vollschnitt. Der Figur 1 entsprechende
Bauteile sind mit denselben Bezugszeichen versehen. Im Gehäusemittelteil sind die
Spiralkanäle 17a, 18a im Gegensatz zur Figur 1 oval gestaltet. Im Bereich der maximalen
Strömungsquerschnitte der Spiralkanäle 17a, 18a sind diese durch das Abstandsmaß y
voneinander beabstandet. Diese ovale Gestaltung der Spiralkanäle 17a, 18a muss nicht
über die gesamte Länge erfolgen, sondern kann auch nur im Bereich der größten Querschnittsfläche
oder nur auf einer Gehäuseseite gebildet sein. Aufgrund der ovalen Gestaltung der
Spiralkanäle 17a, 18a kann die Gehäusedicke a verringert werden.
[0026] Figur 3a zeigt einen weiteren Vollschnitt durch eine Strömungsmaschine 10. Bauteile
die den vorhergehenden Figuren entsprechen, sind mit denselben Bezugszeichen versehen.
Dabei sind ein turbinenseitiger Einströmstutzen 25 und ein verdichterseitiger Abströmstutzen
26 gezeigt. Die Spiralkanäle 17, 18 sind teilweise als gestrichelte Linien dargestellt.
Die beiden Stutzen 25, 26 sind tangential zu den Spiralkanälen 17,18 angeordnet und
korrespondieren mit diesen.
[0027] Figur 3b zeigt das Gehäusemittelteil 11 gemäß der Figur 3a in der Draufsicht. Den
vorhergehenden Figuren entsprechende Bauteile sind mit denselben Bezugszeichen versehen.
Der Verlauf des turbinenseitigen Spiralkanales 17 ist als gestrichelte Linie dargestellt.
Im Bereich des verdichterseitigen Abströmstutzens ist das Gehäusemittelteil 11 im
Teilschnitt dargestellt. Die Stutzen 25, 26 sind im einem Winkel von 180° zueinander
angeordnet.
[0028] Bei einer Winkelanordnung gemäß dem gestrichelt dargestellten, dritten Stutzen 25c
muss die Gehäusedicke a (Fig. 3a) vergrößert werden um eine Überschneidung der Spiralkanäle
17, 18 zu vermeiden.
[0029] In Figur 3c und 3d sind die Stutzen 26, 25 des Gehäusemittelteiles 11 in einem Winkel
von ca. 270° zueinander angeordnet, indem sich die beiden Stutzen 25b, 26b kreuzen.
Dies ist die ungünstigste Winkelposition, weil die Gehäusedicke a von dem Innendurchmesser
c der Stutzen 25b, 26b bestimmt wird. Um in dieser Winkelposition die Gehäusedicke
a zu minimieren, sind die Stutzen 25b, 26b im kreuzenden Bereich mit ovalem Querschnitt
gestaltet.
[0030] Figur 4 zeigt das Gehäusemittelteil 11 perspektivisch auf die Verdichterseite betrachtet.
Dabei ist mit der gestrichelten Linie die kreisförmige Gestaltung des verdichterseitigen
Spiralkanales 18 und mit der Vollinie der ovale Spiralkanal 18b gezeigt. Durch die
ovale Gestaltung ergibt sich über die gesamte Geometrie des Spiralkanales 18b eine
größere Breite b. Dies kann einen größeren Gehäusedurchmesser erfordern. Aufgrund
der kleineren Querschnittsfläche des turbinenseitigen Spiralkanales 17 (Figur 3) kann
auch nur dieser oval und somit breiter gestaltet werden. Dadurch ist ein gleichmäßiger
Gehäusedurchmesser herstellbar.
[0031] Die Figuren 5a und 5b zeigen jeweils einen Teilausschnitt aus dem Gehäusemittelteil
11 gemäß der Figur 4 Schnitt C-C und D-D. Dabei ist die Breite b des ovalen Spiralkanales
18b gegenüber der gestrichelt gezeichneten Breite des kreisförmigen Spiralkanales
18 dargestellt.
[0032] In den Figuren 6a und 6b ist die Strömungsmaschine in zwei Varianten schematisch
im Vollschnitt dargestellt. Am Gehäusemittelteil 111 sind die beiden tangentialen
Stutzen 125, 126 rechtwinklig zur den Trennebenen 121, 122 angewinkelt. Dabei sind
beide Stutzen 125, 126 entgegen der Seite ihrer jeweiligen Spiralkanäle 117, 118 gerichtet.
Die beiden Deckel 115, 116 verschließen die beiden Spiralkanäle 117, 118 bis zum Bereich
der beiden Stutzen 125, 126. Dadurch sind die Spiralkanäle 117, 118 und die beiden
Stutzen 125, 126 hinterschnittsfrei gestaltet. Dies erlaubt eine einfache Herstellungsweise
im Urformverfahren.
[0033] In Figur 7 ist eine weitere Variante der Strömungsmaschine 10 schematisch gezeigt.
Der Stutzen 226 ist hierbei am Gehäusemittelteil 211 angeordnet, und rechtwinklig
zur Trennebene 222 in Richtung des verdichterseitigen Spiralkanales 218 angewinkelt.
Der Spiralkanal 218 wird durch den Verdichterdeckel 215 verschlossen. Der im Gehäusemittelteil
211 entstehende Hinterschnitt kann beispielsweise im Urformverfahren durch ein Werkzeug
mit Schleppschieber hergestellt werden. Auf der Turbinenseite wird das Gehäusemittelteil
211 durch den Turbinendeckel 216 verschlossen.
[0034] Figur 8 zeigt schematisch dargestellt, die Strömungsmaschine 10. Der Stutzen 326
ist hierbei am Deckel 315 angeordnet und korrespondiert an der Trennebene 322 mit
dem Spiralkanal 317. Der Gehäusemittelteil 311 bildet somit nur die Spiralkontur 317
und kann ohne den formtechnisch komplizierten Stutzen 326 hergestellt werden. Auf
der Turbinenseite wird der Gehäusemittelteil 311 durch den Turbinendeckel 316 verschlossen.
[0035] Die nicht zu Erfindung gehörende Figur 9 zeigt eine Strömungsmaschine 10 an welcher
die Trennebene 22 im Wesentlichen mittig durch den Querschnitt des verdichterseitigen
Spiralkanales 18b verläuft. Der Spiralkanal 18b verläuft dabei im Verdichterdeckel
15 parallel zur Trennebene 22 und im Gehäusemittelteil 11 angewinkelt zur Trennebene
22. Deshalb ist die Trennebene 22 im gezeigten Ausführungsbeispiel nur in einem Teilbereich
mittig im Spiralkanal 18b angeordnet. Der geometrisch einfache Teil kann beispielsweise
durch eine einfache planförmige Nut im Verdichterdeckel 15 eingeformt werden und die
geometrisch aufwendige und präzise Form in das Gehäusemittelteil 11 gelegt sein.
[0036] Die beiden Deckel 15, 16 sind vorzugsweise aus einem Kunststoff hergestellt wobei
das Gehäusemittelteil 11 vorzugsweise aus einem metallischen Werkstoff gebildet ist.
1. Strömungsmaschine insbesondere eine Turbomaschine zur Erzeugung eines Massenstromes,
aufweisend ein Gehäusemittelteil in welchem eine Turbinenwelle gelagert ist,
wobei das Gehäusemittelteil als Teil eines Turbinengehäuses an der Turbinenseite und
an einer Verdichterseite als Teil eines Verdichtergehäuses angeformt ist, wobei an
der Turbinenseite in tangentialer Richtung der Turbinenwelle, am Gehäusemittelteil
ein Anströmstutzen und in axialer Richtung am Turbinengehäuse ein Abströmstutzen angeordnet
sind,
wobei an der Verdichterseite in tangentialer Richtung am Gehäusemittelteil, ein Abströmstutzen
und am Verdichtergehäuse in axialer Richtung ein Anströmstutzen angeordnet sind,
wobei auf der Verdichterseite und/oder auf der Turbinenseite jeweils ein Deckel vorgesehen
ist, und der Deckel als Teil des Gehäuses gestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäusemittelteil der Spiralkanal für die Turbinenseite und /oder die Verdichterseite
vorgesehen ist, wobei der Deckel an dem zur Spiralkontur angrenzenden Bereich, abgesehen
von der Kontur, welche mit dem Rotorrad kommuniziert durch eine sich radial in einer
einzigen Ebene erstreckende Fläche gestaltet ist.
2. Strömungsmaschine nach Anspruch 1, wobei beide Spiralkanäle durch Teile von Gehäusemittelteil
und Deckel gebildet sind.
3. Strömungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Spiralkanal insbesondere
an der Turbinenseite, eine bestimmte maximale Tiefe in Richtung der Turbinenwelle
aufweisen, wobei eine Veränderung des Querschnittes durch eine Aufweitung des Spiralkanals
in radialer Richtung zur Turbinenwelle erfolgen kann.
4. Strömungsmaschine nach Anspruch 3, wobei die Spiralkanäle aufgrund ihrer bestimmten
maximalen Tiefe in beliebiger rotatorischer Position zueinander angeordnet sind, wodurch
die tangentialen Stutzen in beliebigen Winkel zueinander positionierbar sind.
5. Strömungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens ein Stutzen
abgewinkelt ist und parallel zur Turbinenwelle verläuft
6. Strömungsmaschine nach Anspruch 5, wobei die tangentialen Stutzen in einem variablen
Winkel zur Achse der Turbinenwelle angeordnet sind.
7. Strömungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die tangentialen
Stutzen am Deckel der Turbinenseite und/oder am Deckel der Verdichterseite angeordnet
sind.
1. Turbo-machine, in particular a turbo-engine for generating a mass flow, featuring
a central housing component in which a turbine shaft is supported,
wherein the central housing component is integrally molded as part of a turbine housing
at the turbine side and at a compressor side as part of a compressor housing,
wherein on the turbine side an inflow connection in tangential direction of the turbine
shaft at the central housing component and a discharge flow connection in axial direction
at the turbine housing are disposed,
wherein on the compressor side a discharge flow connection in tangential direction
at the central housing component and an inflow connection in axial direction at the
compressor housing are disposed,
wherein on the compressor side and/or on the turbine side each a cover is provided,
and the cover being designed as part of the housing, characterized in that in the central housing component the spiral duct for the turbine side and/or the
compressor side is provided, the cover being formed by a radially extending surface
in only one plane at the area adjacent to the spiral contour, except for the contour
which communicates with the rotor wheel.
2. Turbo-machine according to claim 1, wherein both spiral ducts are formed by parts
of the central housing component and the cover.
3. Turbo-machine according to one of the above claims, wherein the spiral duct features
in particular on the turbine side a certain maximum depth in the direction of the
turbine shaft, wherein a modification of the cross-section can be realized by expanding
the spiral duct in the radial direction in relation to the turbine shaft.
4. Turbo-machine according to claim 3, wherein the spiral ducts due to their defined
maximum depth are disposed to each other in any rotatory position, so that the tangential
connecting pieces can be positioned to each other in any angle.
5. Turbo-machine according to one of the above claims, wherein at least one connecting
piece is angled and runs parallel to the turbine shaft.
6. Turbo-machine according to claim 5, wherein the tangential connecting pieces are disposed
in a variable angle in relation to the axis of the turbine shaft.
7. Turbo-machine according to one of the above claims, wherein the tangential connecting
pieces are disposed at the cover on the turbine side and/or at the cover on the compressor
side.
1. Turbomachine en vue de la génération d'un flux massique, présentant une partie centrale
de carter dans laquelle est logé un arbre de turbine,
la partie centrale de carter étant moulée comme partie d'un carter de turbine du côté
turbine et comme partie d'un carter de compresseur du côté compresseur, une tubulure
d'admission étant disposée sur la partie centrale de carter, du côté turbine en sens
tangentiel de l'arbre de turbine, et une tubulure de sortie étant disposée en sens
axial sur le carter de turbine,
une tubulure de sortie étant disposée sur la partie centrale de carter, du côté compresseur
en sens tangentiel, et une tubulure d'admission étant disposée sur le carter de compresseur
en sens axial sur le carter de compresseur,
un couvercle étant prévu respectivement du côté compresseur et/ou du côté turbine
et ce couvercle étant réalisé comme partie du carter, caractérisé en ce que le canal en spirale pour le côté turbine et/ou le côté compresseur est prévu dans
la partie centrale du carter, le couvercle étant réalisé, dans la zone adjacente au
contour en spirale - hormis le contour qui communique avec la roue du rotor -, par
une surface s'étendant en sens radial sur un seul plan.
2. Turbomachine selon la revendication 1, les deux canaux en spirale étant formés par
des parties de la partie centrale de carter et du couvercle.
3. Turbomachine selon l'une des revendications précédentes, le canal en spirale présentant,
notamment du côté turbine, une certaine profondeur maximum en direction de l'arbre
de turbine, une modification de la section pouvant être réalisée par un élargissement
du canal en spirale en sens radial par rapport à l'arbre de turbine.
4. Turbomachine selon la revendication 3, les canaux en spirale étant disposés, en raison
de leur certaine profondeur maximum, à une position rotatrice quelconque l'un par
rapport à l'autre, de sorte que les raccords tangentiels puissent être positionnés
à un angle quelconque l'un de l'autre.
5. Turbomachine selon l'une des revendications précédentes, au moins un raccord étant
coudé et évoluant de manière parallèle à l'arbre de la turbine.
6. Turbomachine selon la revendication 5, les raccords tangentiels étant disposés à un
angle variable par rapport à l'axe de l'arbre de la turbine.
7. Turbomachine selon l'une des revendications précédentes, les raccords tangentiels
étant disposés sur le couvercle du côté turbine et/ou sur le couvercle du côté compresseur.