[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gargerät nach dem Oberbegriff von Anspruch
1.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Gargeräte bekannt, die bereits herstellerseits mit
vorgegebenen Programmen oder Betriebsarten bereitgestellt werden. Innerhalb dieser
Programme oder Betriebsarten sind auch die Parameter entsprechend voreingestellt.
Unter einem Programm für ein Gargerät ist im Folgenden ein Oberbegriff zu verstehen,
unter dem verschiedene Betriebsarten eingeordnet werden können, die nacheinander ablaufen.
[0003] Voreingestellte Betriebsarten oder Garprogramme weisen in der Regel Garparameter
auf, die in dem möglichen Einstellungsbereich gewöhnlicherweise in der Mitte eingestellt
sind. Voreingestellte Betriebsarten oder Garprogramme ermöglichen es einem Benutzer,
ein Gargerät auf einfache und effiziente Art und Weise zu nutzen, da solche Gargeräte
eine enorme Arbeitserleichterung darstellen und Zeitersparnis bieten.
[0004] Nachteilig bei den bekannten Gargeräten ist jedoch, dass, wie oben ausgeführt, die
Voreinstellungen sehr pauschal sind und in der Regel in einem Standardbereich liegen.
Eine individuelle Einstellung von Garparametern, um ganz spezielle Garverfahren zu
betreiben oder bestimmte Gargute zu garen, ist mit den bekannten Gargeräten nur sehr
eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich. Dies schränkt die Nutzbarkeit solcher
Gargeräte mit vorgegebenen Betriebsarten oder Garprogammen erheblich ein.
[0005] Aus der
DE 198 32 757 A1 ist ein gattungsgemäßes Gargerät bekannt, bei dem einzelne Parameter eines Garprogramms
voreingestellt sind. Die Parameter können jedoch über Änderungsfunktionselemente verändert
werden. Die Übernahme bzw. Speicherung des so geänderten Parameters erfolgt entweder
durch Bestätigung über ein Bestätigungselement oder automatisch nach Ablauf einer
bestimmten Zeitdauer.
[0006] Die
DE 101 48 897 A1 offenbart eine Steuereinrichtung zur Steuerung eines Backofens mit einem Bedienelement
und einer Sensoreinrichtung zur Erfassung einer Betätigung des Bedienelements und
zur Abgabe von Steuersignalen entsprechend der Betätigung des Bedienelements. Eine
zugeordnete Anzeigeeinrichtung dient zur Anzeige eines Auswahlmenüs, welches mehrere
Betriebsarten des Backofens und den Betriebsarten zugeordnete Betriebsparameter umfasst.
Die Steuereinrichtung ist so konfiguriert, dass für eine menügesteuerte Anwahl einer
Betriebsart und eine ebenfalls menügesteuerte Einstellung eines der Betriebsart zugeordneten
Betriebsparameters nur ein einziges Bedienelement betätigt werden muß.
[0007] Aus der
EP 0 971 173 A1 ist eine Steuerungsanordnung für ein programmgesteuertes Haushaltsgerät mit einer
Anzeige bekannt, mit einer Eingabeeinheit zum Auswählen einer gewünschten Landesprogrammliste,
deren verschiedene nacheinander gespeicherte Steuerprogramme bzw. Steuerprogrammdeskriptoren
zur Erläuterung der Steuerprogramme anzeigbar sind, welche Eingabeeinheit weiterhin
zum Auswählen eines einzelnen Steuerprogramms aus der ausgewählten Landesprogrammliste
dient, und mit einem Speicherelement, in dem die Landesprogrammlisten mit den jeweiligen
Steuerprogrammen und den Steuerprogrammdeskriptoren gepeichert sind.
[0008] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gargerät bereitzustellen, das
die Nachteile des Stands der Technik überwindet und insbesondere eine hohe Flexibilität
und vielfältige Einsatzmöglichkeiten aufweist, bei gleichzeitig einfacher Bedienbarkeit.
[0009] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale von Anspruch 1.
[0010] Dabei kann vorgesehen sein, dass die bestimmte Zeitdauer einstellbar ist, vorzugsweise
über das Bedienelement, und insbesondere etwa 1 bis etwa 30 Sekunden nach der letzten
Betätigung des Bedienelements beträgt.
[0011] Ebenfalls ist bevorzugt, dass zumindest eine Änderung innerhalb von vorgegebenen,
nicht veränderbaren Grenzen durchführbar ist, wobei die Grenzen vorzugsweise landesspezifisch
für den jeweiligen Aufstellungsort und/oder die auswählbare Bediensprache voreingestellt
sind.
[0012] Dabei kann vorgesehen sein, dass die Voreinstellung automatisch in Abhängigkeit von
einem, insbesondere über ein Ortungssystem, erfaßten Aufstellungsort und/oder einer
ausgwählten Bediensprache durchführbar ist.
[0013] Schließlich wird erfindungsgemäß eine Ausführungsform vorgeschlagen, die gekennzeichnet
ist durch eine Steuer- und/oder Regeleinheit in Wirkverbindung mit dem Änderungsfunktionselement,
dem Bestätigungs- und/oder Speicherfunlctionselement, dem Ortungssystem und/oder der
Versenkungseinrichtung.
[0014] Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass voreingestellte Garparameter
für vorgegebene Garprogramme und/oder Garbetriebsarten auf einfache Art und Weise
geändert und anschließend bestätigt und/oder gespeichert werden können, um die Flexibiltät
und die Anwendungsmöglichkeiten eines Gargeräts zu erhöhen, ohne dabei die Komplexität
der Bedienbarkeit ebenso zu erhöhen. Dabei ist im Rahmen der vorliegenden Anmeldung
unter dem Begriff "Bestätigung" eine Übernahme geänderter Garparameter lediglich für
das aktuell durchzuführende Garprogramm oder die aktuelle Garbetriebsart zu verstehen,
während der Begriff "Speicherung" eine Übernahme der geänderten Garparameter in einen
Speicher umfaßt, der für alle zukünftig durchzuführenden Garprogramme oder Garbetriebsarten
die entsprechenden Garparameter zugrundegelegt. Sowohl eine Bestätigung als auch eine
Speicherung erfolgt entweder aktiv, nämlich durch Betätigung eines Bedienelements,
oder automatisch, nämlich nach Verstreichen einer bestimmten Zeitdauer.
[0015] Unter dem Begriff "Bargraph", wie er in der vorliegenden Anmeldung verwendet wird,
ist eine Leiste eines Touchscreens zu verstehen, die eine Art Skalierung umfaßt, auf
der durch Überstreichen mit dem Finger des Benutzers ein gewünschter Parameterwert
eingestellt werden kann.
[0016] Ineinander angeordnete oder zusammen ausgeführte Bedienelemente sparen Platz. Versenkbare
Bedienelemente dienen nicht nur der Ästhetik, sondern erleichtern ein Bedienen, insbesondere
wenn sie programmgesteuert hervortreten, nämlich nur dann, wenn sie zu betätigen bzw.
betätigbar sind.
[0017] Das erfindungsgemäße Gargerät zeichnet sich durch eine landesspezifische Vorgabe
von Garparametern und/oder Grenzwerten derselben aus, insbesondere wenn sich diese
automatisch am Aufstellungsort einstellt, was das Bedienen des erfindungsgemäßen Gargeräts
weiter vereinfacht.
[0018] Ebenfalls kennzeichnend bei den erfindungsgemäßen Gargeräten ist eine sprachspezifische
Vorgabe von Garparametern in Abhängigkeit einer ausgewählten Bediensprache. Eine solche
sprachspezifische Voreinstellung ermöglicht den Betrieb des Gargeräts unabhängig von
einem Aufstellungsort, an dem eine andere Sprache gesprochen wird als diejenige, mit
welcher das Gargerät bedient werden soll. Die Variation der Voreinstellungen von Garparametern
über den Aufstellungsort und die Bediensprache erhöht die Flexibilität des erfindungsgemäßen
Gargeräts. Bei einer sprachspezifischen Vorgabe kann das erfindungsgemäße Gargerät
daher variabel an jeden beliebigen Benutzer angepasst werden, indem der Benutzer seine
bevorzugte Bediensprache für das Gargerät eingibt. So ist es beispielsweise möglich,
dass ein englischsprachiger Benutzer des erfindungsgemäßen Gargeräts, der ein Steak
vollständig durchgegart essen möchte, das Gargerät ohne Probleme nutzen kann, obwohl
dieses in Frankreich aufgestellt ist, wo ein Steak in der Regel lieber "medium" gegart
sein sollte. Dazu stellt der englischsprachige Benutzer lediglich Englisch als Bediensprache
ein, so dass die für die englische Bediensprache voreingestellten Garparameter für
das vorgegebene Garprogramm im Gargerät aufgerufen werden. Durch Nutzung des Änderungsfunktionselements
des erfindungsgemäßen Gargeräts kann der Benutzer dann die voreingestellten Garparameter
nach seinen Wünschen optimieren.
[0019] Zum Speichern von geänderten Garparametern, Garprogrammen und/oder Garbetriebsarten
wird bevorzugt eine Notiblockfunktion vorgesehen, die besonders bevorzugt als ein
Touchelement auf einem Touchscreen des Bedienelements des Gargeräts bereitgestellt
ist. Mit dieser Notizblockfunktion kann eine strukturierte Speicherung in unterschiedlichen
Bedienmenüebenen vorgenommen werden. Die Betätigung der Notizblockfunktion kann beispielsweise
zu einer Beendigung des Eingabevorgangs (das heißt der Änderung von Garparametern
oder dergleichen) führen oder kann auch zum Wechseln zur nächsten Garbetriebsart führen.
[0020] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer schematischen
Zeichnung im einzelnen erläutert wird. Dabei zeigt:
Figur 1 einen Ausschnitt einer Hauptmenüebene eines Bedienelements bei Inbetriebnahme
eines erfindungsgemäßen Gargeräts;
Figur 2 einen Ausschnitt einer ersten Untermenüebene, die aus der Hauptmenüebene aus
Figur 1 hervorgeht;
Figur 3 einen Ausschnitt einer zweiten Untermenüebene, die aus der ersten Untermenüebene
aus Figur 2 hervorgeht; und
Figur 4 die zweite Untermenüebene aus Figur 3 bei Betrieb eines Garverfahrens im erfindungsgemäßen
Gargerät.
[0021] Wie Figur 1 zu entnehmen ist, umfaßt eine Hauptmenüebene eines Bedienelements 1 für
ein erfindungsgemäßes Gargerät eine Vielzahl von Betätigungselementen 2, die beispielsweise
beim Anschalten des Gargeräts eine Auswahl an Garprogrammen anbieten, für die das
Gargerät entsprechende Betriebsarten sowie Garparameter voreingestellt anbietet. Gemäß
Figur 1 können solche Garprogramme beispielsweise "Großbraten", "Kurzgebratenes",
"Geflügel", "Fisch", "Backen", "Beilagen" oder "Finishing" umfassen. Bevorzugt sind
diese Garprogramme in der Form von Piktogrammen auf den Betätigungselementen 2 dargestellt.
Insbesondere ist auch bevorzugt, wenn die Betätigungselemente 2 Touchelemente eines
Touchscreens sind. Das Betätigungselement 2 "F" stellt eine Funktionstaste dar, mit
der weitere Funktionen des Gargeräts angewählt werden können, wie beispielsweise eine
Programmiersperre, eine Startzeiteingabe, ein Reinigungsprogramm, ein Entkalkungsprogramm
oder dergleichen, die also kein Garen betreffen.
[0022] Unterhalb der Betätigungselemente 2 ist in Figur 1 neben einem Programmtastenelement
3 ein Drehrad 4 vorgesehen, das in den Pfeilrichtungen gedreht werden kann, um, wie
im Folgenden beschrieben werden wird, voreingestellte Garparameter zu verändern. Das
Drehrad 4 umfaßt ferner einen Druckknopf 5, durch dessen Betätigung beispielsweise
geänderte Garparameter bestätigt und/oder gespeichert werden können.
[0023] Ausgehend von der Hauptbedienebene, die in Figur 1 ausschnittsweise gezeigt ist,
gelangt man beispielsweise durch Betätigung des Betätigungselements 2 "Großbraten"
zu der in Figur 2 ausschnittsweise dargestellten ersten Untermenüebene. Auch diese
erste Untermenüebene umfaßt wieder eine Vielzahl an Betätigungselementen 2', welche
die unter dem Garprogramm "Großbraten" möglichen Garprogramme darbieten. Dies sind
beispielsweise die in Figur 2 gezeigten Garprogramme "Universalbraten", "Braten mit
Kruste", "Softbraten", "Softkochen", "Übernachtbraten" und "Übernachtkochen".
[0024] Beispielsweise durch Betätigung des Betätigungselements 2' "Universalbraten" gelangt
man automatisch zu einer in Figur 3 gezeigten zweiten Untermenüebene. Diese zweite
Untermenüebene bietet für das Garprogramm "Universalbraten" die Möglichkeit, einzelne
Betriebsarten oder Garparameter des Garverfahrens zu verändern. Beispielhaft sind
in Figur 3 Betätigungselemente 2" zur Einstellung von Garparametern bezüglich der
Bräunung des Bratens bzw. bezüglich der Kerntemperatur des Bratens vorgesehen. Es
ist ohne weiteres vorstellbar, dass viele weitere Betätigungselemente für andere Garparameter
bereitgestellt werden können.
[0025] Die Betätigungselemente 2" umfassen ein erstes Touchelement 7a bzw. 8a und jeweils
einen Bargraph 7b bzw. 8b als zweites Touchelement. Mit dem einen Bargraph 7b kann
beispielsweise die gewünschte Bräunung des Bratens zwischen den Grenzwerten "hell"
und "dunkel" eingestellt werden, indem der Benutzer mit dem Finger über den Bargraph
7b streicht und den Parameter entsprechend einstellt. Der eingestellte Wert wird durch
einen Rahmen 9 hervorgehoben. In gleicher Weise kann der Garparameter für die Kerntemperatur
des Bratens über den anderen Bargraph 8b eingestellt werden, wobei für die Grenzwerte
"rosa" und "durch" entsprechende Kerntemperaturwerte hinterlegt sind.
[0026] Die eingestellten Garparameter bezüglich der Bräune und der Kerntemperatur des Bratens
können auch wie folgt geändert oder fein eingestellt werden:
[0027] Auf der zweiten Unterbedienebene aus Figur 3 soll, beispielhaft, der Garparameter
bezüglich der Bräunung des Bratens geändert werden. Dazu wird zunächst das Touchelement
7a betätigt, welches das Betätigungselement 2" aktiviert, so dass eine Veränderung
überhaupt erst möglich ist. Ist das Betätigungselement 2" aktiviert, so kann der entsprechende
Garparameter entweder durch entsprechendes Drehen des Drehrades 4 oder durch Streichen
über den Bargraph 7b wie gewünscht eingestellt werden. Im in Figur 4 gezeigten Fall
ist der Parameter in einer Mittelposition zwischen "hell" und "dunkel" eingestellt,
was durch den Rahmen 9 angezeigt ist.
[0028] Eine Bestätigung bzw. Speicherung des eingestellten Garparamters bezüglich der Bräunung
kann beispielsweise durch Drücken des Druckknopfes 5 erfolgen. Vorstellbar ist jedoch
auch, dass der geänderte Garparameter automatisch nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer
nach der letzten Eingabe bzw. Veränderung durch das Gargerät übernommen wird. Eine
Bestätigung kann auch durch abschließendes Drücken des Touchelements 7a erfolgen.
[0029] Schließlich ist in der zweiten Unterbedienebene auch ein Speicherelement 10 bereitgestellt,
dass die Speicherung des geänderten Garparameters über eine Notizblockfunktion ermöglicht,
wie sie zuvor beschrieben worden ist.
[0030] Bevorzugt ist auch vorgesehen, dass eine Bestätigung bzw. Speicherung von eingestellten
Garparametern mit einem akustischen Signal des Gargeräts oder mit einem Farbwechsel
im Bedienelement des Gargeräts verbunden ist.
[0031] Zur Änderung der Kerntemperatur kann in analoger Weise das Touchelement 8a betätigt
und der Parameter dann über den Bargraphen 8b oder das Drehrad 4 geändert werden.
[0032] Wie aus dem Touchelement 8a ersichtlich ist, erfordert die Einstellung der Kerntemperatur
das Einsetzen eines Temperatursensors in einen Braten. Bevorzugt ist dabei vorgesehen,
dass das Gargerät eine Aufforderung bzw. ein Signal aussendet, wenn es erkennt, dass
der Temperatursensor nicht in den Braten eingesteckt ist.
[0033] Die Einstellung der Garparameter über das Drehrad 4 oder die Bargraphen 7b, 8b ist
bevorzugt im wesentlichen stufenlos möglich. Wie einem Fachmann verständlich sein
wird, sind für die in Figur 4 gezeigten Garparameter geeignete Temperaturwerte als
äußere Endwerte hinterlegt. Dabei kann die entsprechende Voreinstellung landesspezifisch
sein, also vom Aufstellungsort abhängen. So entspricht beispielsweise in Deutschland
die Auswahl von "rosa" bei der Einstellung der Kerntemperatur einer gewünschten Kerntemperatur
von beispielsweise 65°C, während für die Einstellung "durch" eine Kerntemperatur von
78°C erreicht werden soll. Beispielsweise in Frankreich können diese Werte anders
voreingestellt sein. Der Aufstellungsort ist beispielsweise über ein Ortungssystem
des Gargeräts automatisch erfaßbar, so dass eine landesspezifische Voreinstellung
der Parameter automatisch erfolgen kann.
[0034] Figur 4 zeigt die zweite Untermenüebene beim Betrieb eines Garverfahrens. Dabei sind
in dieser Untermenüebene weitere Angaben darstellbar, wie beispielsweise eine Restlaufzeit
11 des Garverfahrens oder eine gegenwärtig vorliegende Ist-Kerntemperatur 12 des Bratens.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Bedienelement
- 2, 2', 2"
- Betätigungselement
- 3
- Programmtastenelement
- 4
- Drehrad
- 5
- Druckknopf
- 7a, 8a
- Touchelement
- 7b, 8b
- Bargraph
- 9
- Rahmen
- 10
- Speicherlement
- 11
- Restlaufzeitanzeige
- 12
- Ist-Kerntemperaturanzeige
1. Gargerät, bei dem mindestens ein Garparameter für zumindest ein vorgegebenes Garprogramm
und/oder für zumindest eine vorgegebene Garbetriebsart voreingestellt ist, der voreingestellte
Garparameter über zumindest ein Änderungsfunktionselement (4, 7b, 8b) eines Bedienelements
(1) des Gargeräts veränderbar und die Änderung während einer bestimmten Zeitdauer
über zumindest ein Bestätigungs- und/oder Speicherfunktionselement (5, 7a, 8a) des
Bedienelements (1) des Gargeräts und nach Ablauf dieser bestimmten Zeitdauer automatisch
von dem Gargerät bestätigbar, annehmbar und/oder speicherbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gargerät zwei Voreinstellungsmöglichkeiten wie folgt enthält:
• der Garparameter ist landesspezifisch für den jeweiligen Aufstellungsort voreingestellt,
und
• der Garparameter ist spezifisch für jeweils eine auswählbare Bediensprache des Gargeräts
voreingestellt,
wobei vorzugsweise sämtliche Garparameter zumindest eines Garprogramms und/oder zumindest
einer Garbetriebsart für den jeweiligen Aufstellungsort und/oder die auswählbare Bediensprache
voreingestellt sind.
2. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die bestimmte Zeitdauer einstellbar ist, vorzugsweise über das Bedienelement (1),
und insbesondere etwa 1 bis etwa 30 Sekunden nach der letzten Betätigung des Bedienelements
(1) beträgt.
3. Gargerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eine Änderung innerhalb von vorgegebenen, nicht veränderbaren Grenzen durchführbar
ist, wobei die Grenzen vorzugsweise landesspezifisch für den jeweiligen Aufstellungsort
und/oder die auswählbare Bediensprache voreingestellt sind.
4. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Voreinstellung automatisch in Abhängigkeit von einem, insbesondere über ein Ortungssystem,
erfassten Aufstellungsort und/oder einer ausgewählten Bediensprache durchführbar ist.
5. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine Steuer- und/oder Regeleinheit in Wirkverbindung mit dem Änderungsfunktionselement,
dem Bestätigungs- und/oder Speicherfunktionselement, dem Ortungssystem und/oder der
Versenkungseinrichtung.
1. Cooking device in which at least one cooking parameter for at least one predefined
cooking program, and/or for at least one predefined cooking mode of operation, is
preset, the preset cooking parameter can be changed by means of at least one change
function element (4, 7b, 8b) of an operator control element (1) of the cooking device
and the change can be automatically confirmed, accepted and/or stored during a specific
time period by means of at least one confirmation and/or store function element (5,
7a, 8a) of the operator control element (1) of the cooking device and can be automatically
confirmed, accepted and/or stored by the cooking device after this specific time period
elapses,
characterized in that
the cooking device contains two presetting options as follows:
• the cooking parameter is preset in a country-specific manner for the respective
installation site and
• the cooking parameter is preset specific to a respectively selectable operator control
language of the cooking device,
with all the cooking parameters of at least one cooking program and/or at least one
cooking mode of operation preferably being preset for the respective installation
site and/or the selectable operator control language.
2. Cooking device according to Claim 1, characterized in that the specific time period can be set, preferably by means of the operator control
element (1), and in particular lasts for approximately 1 to approximately 30 seconds
after the last operation of the operator control element (1).
3. Cooking device according to Claim 2, characterized in that at least one change can be carried out within prespecified fixed limits, with the
limits preferably being preset in a country-specific manner for the respective installation
site and/or the selectable operator control language.
4. Cooking device according to one of the preceding claims, characterized in that the presetting operation can be carried out automatically as a function of an installation
site, which is in particular detected by means of a position-identification system,
and/or a selected operator control language.
5. Cooking device according to one of the preceding claims, characterized by an open-loop and/or closed-loop control unit in operative connection with the change
function element, the confirmation and/or store function element, the position-identification
system and/or the lowering device.
1. Appareil de cuisson comportant au moins un paramètre de cuisson préréglé pour au moins
un programme de cuisson prédéterminé, et/ou pour au moins un type de fonctionnement
de cuisson prédéterminé, le paramètre de cuisson préréglé pouvant être modifié par
l'intermédiaire d'au moins un élément fonctionnel de modification (4, 7b, 8b) d'un
élément de réglage (1) de l'appareil de cuisson, et la modification pouvant être confirmée,
acceptée et/ou mémorisée pendant une période de temps déterminée par l'intermédiaire
d'au moins un élément fonctionnel de confirmation et/ou de mémorisation (5, 7a, 8a)
de l'élément de réglage (1) de l'appareil de cuisson, et après écoulement de cette
période de temps déterminée, automatiquement par l'appareil de cuisson lui-même,
caractérisé en ce que
l'appareil de cuisson comprend les deux possibilités de préréglage suivantes,
• le paramètre de cuisson est préréglé spécifiquement pour le pays en fonction du
lieu d'installation respectif et
• le paramètre de cuisson est préréglé pour une langue de fonctionnement de l'appareil
de cuisson,
de sorte que l'ensemble des paramètres de cuisson sont de préférence préréglés pour
au moins un programme de cuisson et/ou au moins un type de fonctionnement de cuisson,
en fonction du lieu d'installation respectif et/ou de la langue de fonctionnement
pouvant être sélectionnée.
2. Appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce que la période de temps déterminée peut être réglée, de préférence par l'intermédiaire
de l'élément de réglage (1), et est d'environ 1 à environ 30 secondes après le dernier
actionnement de l'élément de réglage (1).
3. Appareil de cuisson selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins une modification peut être effectuée dans des limites prédéterminées et non
modifiables, et dans lequel les limites sont préréglées de préférence de manière spécifique
au pays en fonction du lieu d'installation respectif et/ou de la langue de fonctionnement
pouvant être sélectionnée.
4. Appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le préréglage peut être effectué automatiquement en fonction d'un lieu d'installation
indiqué, et en particulier par l'intermédiaire d'un système de localisation, et/ou
d'une langue de fonctionnement sélectionnée.
5. Appareil de cuisson selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une unité de contrôle et/ou de régulation en liaison fonctionnelle avec l'élément
fonctionnel de modification, l'élément fonctionnel de confirmation et/ou de mémorisation,
le système de localisation et/ou le dispositif d'abaissement.