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(11) |
EP 1 707 684 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.2009 Patentblatt 2009/36 |
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Anmeldetag: 04.03.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren und Anordnung zum Spannen eines Stufenankers
Method and apparatus for tensioning of a multiple step anchor
Procédé et dispositif pour tendre d'un ancrage étagé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
10.03.2005 DE 102005010957
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.10.2006 Patentblatt 2006/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Dywidag-Systems International GmbH |
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85609 Aschheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Möll, Bitterich & Dr. Keller |
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Westring 17 76829 Landau 76829 Landau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-03/100177
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US-B1- 6 571 518
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 2000, Nr. 10, 17. November 2000 (2000-11-17) & JP 2000
204550 A (KANAMORI TOHEI SHOJI KK; NITTOC CONSTR CO LTD), 25. Juli 2000 (2000-07-25)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Spannen eines Stufenankers
gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1 und dem Oberbegriff des unabhängigen
Patentanspruchs 13.
[0002] Verpressanker sind hinlänglich bekannt, beispielsweise als Erd- oder Felsanker. In
der Regel bestehen sie aus einer Vielzahl achsparalleler Zugglieder aus Stahlstäben,
Stahldrähten oder Stahldrahtlitzen, die in ein Bohrloch eingeführt werden. Durch Verpressen
im Bohrlochtiefsten entsteht ein Verpresskörper, der die Zugglieder zur Lastübertragung
in den Untergrund in Verbund mit dem umgebenden Erdreich bringt. Der Längsabschnitt
eines Zugglieds, der zur Lastabtragung dient, wird als Verankerungslänge L
tb bezeichnet. Am gegenüberliegenden Ende sind die Zugglieder in einer sich gegen das
luftseitige Bohrlochende abstützenden Verankerungsscheibe mit Hilfe von Verankerungskeilen
verankert. Beim Spannen des Verpressankers können sich die Zugglieder in dem Bereich
zwischen Verankerungsscheibe und Verpresskörper frei dehnen. Dieser Bereich wird deshalb
auch als freie Stahllänge L
tf genannt.
[0003] Ein Stufenanker stellt eine besondere Ausführungsform eines Verpressankers dar, bei
dem sich der Lastübertragungsbereich nicht konzentriert am Ende des Verpressankers
befindet, sondern sich über einen größeren Längsabschnitt.des Verpressankers verteilt.
Durch die Verteilung der Ankerkraft auf einen verlängerten Lastübertragungsbereich
findet eine vergleichmäßigte Lasteintragung in den Untergrund statt und damit eine
Verbesserung der Ankerwirkung. Die Verteilung der Lasten erreicht man durch die Verwendung
von Zugglieder unterschiedlicher Länge, deren Enden in unterschiedlichen Bohrlochtiefen
enden. Daraus ergibt sich eine axiale Staffelung der Verankerungslänge L
tb im Bohrloch.
[0004] Beim Spannen von Verpressankem erfordern die einschlägigen Normen, dass die Zugglieder
aus Sicherheitsgründen bis zu einer vorgegebenen Prüflast Fp gespannt werden, bevor
sie anschließend durch wiederholtes Ablassen und Wiederanspannen mit der Last des
Gebrauchszustandes beaufschlagt werden. Für den Spannvorgang ist es bei Verpressankern
mit Zuggliedern gleicher Länge üblich, hierzu eine Bündelspannpresse zu verwenden,
bei der mit einem Pressenhub alle Zugglieder um den gleichen Weg gedehnt werden. Dadurch
stellt sich während des Spannvorgangs in allen Zuggliedern ein identischer Spannungszustand
ein.
[0005] Beim Spannen von Stufenankern besteht hingegen die Problematik, dass bei einheitlicher
Dehnung aller Zugglieder aufgrund deren unterschiedlich freier Stahllängen L
tf sich unterschiedliche Spannungszustände einstellen würden. Kürzere Zugglieder würden
gegenüber längeren Zuggliedern stärker beansprucht werden, so dass sich die Prüflast
Fp bei kürzeren Zuggliedern schon bei einer Dehnung einstellte, bei der längere Zugglieder
noch weit unterhalb der Prüflast F
p liegen.
[0006] Aus diesem Grund werden Stufenanker mit untereinander hydraulisch verbundenen Einzelspannpressen
gespannt, d. h. jedem Zugglied ist eine Spannpresse zugeordnet, die das Zugglied bis
zum Erreichen der Prüflast Fp dehnt. Aufgrund der unterschiedlichen freien Stahllängen
L
tf der Zugglieder ergeben sich dabei unterschiedliche Dehnwege. Nach Erreichen der Prüflast
Fp werden die einzelnen Zugglieder auf eine einheitliche Gebrauchslast eingestellt,
d. h. nach Abschluss des Spannvorgangs weisen alle Zugglieder unabhängig von ihrer
Länge die gleiche Last im Gebrauchszustand auf.
[0007] Durch die Notwendigkeit eine Vielzahl von Einzelspannpressen vorhalten und bedienen
zu müssen stellt sich diese Vorgehensweise sowohl in technischer als auch wirtschaftlicher
Hinsicht als äußerst aufwändig heraus. Zusätzlich ist mit dem Einsatz einer Vielzahl
von Einzelspannpressen ein erheblicher Aufwand für die erforderliche Mess- und Protokollierarbeit
verbunden. In technischer Hinsicht trägt das Beaufschlagen der einzelnen Zugglieder
mit einer einheitlichen Gebrauchslast zwar zu einer hohen Ankerkraft bei, hat jedoch
den Nachteil, dass im Falle unvorhergesehener Dehnungen des Ankers, beispielsweise
durch Verformungen im Untergrund, die Dehnungsreserven der einzelnen Zugglieder unterschiedlich
groß sind. Bei Zuggliedern mit kürzerer freier Stahllänge sind die Reserven schon
nach kurzer Überdehnung aufgebraucht mit der Gefahr, dass diese Zugglieder versagen.
[0008] Zur Verringerung des Arbeitsaufwands beim Spannen ist aus der
WO 03/100177 A1 ein Ankersystem mit einer Vielzahl von Zugelementen unterschiedlicher Länge bekannt,
die alle gleichzeitig gespannt werden. Da jedoch bei dieser Vorgehensweise kürzere
Zugglieder bezogen auf ihre Länge einer stärkeren Dehnung unterworfen und daher stärker
beansprucht werden, wird erfindungsgemäß die Verwendung eines komprimierbaren Ausgleichselements
im Bereich des Ankerfußes vorgeschlagen. Damit wird erreicht, dass kürzere Zugglieder
beim Aufbringen der Spannkraft das Ausgleichselement stärker stauchen als längere,
so dass am Ende des Spannvorgangs alle Zugglieder einen einheitlichen Spannungszustand
bei unterschiedlicher Dehnung aufweisen.
[0009] Eine ähnliche Problematik liegt der in der
JP 2000204550 offenbarten Spannvorrichtung für Spannglieder zu Grunde, wenngleich auch ohne Bezug
auf Anker oder Stufenanker. Dort wird das Problem uneinheitlicher Spannungszustände
einzelner Zugglieder bei deren Spannen durch den Einsatz von Spannkörpern vorgesehen,
die im Bereich der Spannverankerung jeweils zwischen Zugglied und Spannvorrichtung
zvvischengeschaltet sind. Ein Spannkörper besteht im Wesentlichen aus einer zylindrischen
dickwandigen Platte, in die koaxial zur Spannrichtung der einzelnen Zugglieder verlaufende
zylindrische Ausnehmungen eingebracht sind, in denen zylindrische Kolben längsverschieblich
gelagert sind. Der Raum zwischen Kolben und Ausnehmung ist jeweils mit einer Druckflüssigkeit
gefüllt und die Hohlräume aller Spannkörper sind nach Art eines kommunizierenden Systems
miteinander verbunden. Jeder Kolben besitzt eine axiale Durchgangsbohrung zur Durchführung
eines Zugglieds, das mittels Verankerungskeilen am Kolbenende festgelegt ist. Das
Spannen der einzelnen Zugglieder erfolgt dann mit Hilfe einer Spannpresse, deren Kraft
auf den Spannkörper wirkt. Ober das kommunizierende System der Hohlräume findet ein
Lastausgleich zwischen den einzelnen Zuggliedern statt, indem die Kolben mit den einzelnen
Verankerungsstellen eine Ausgleichsbewegung längs der Spannrichtung ausführen können.
[0010] Vor diesem Hintergrund stellt sich der Erfindung die Aufgabe, ein Verfahren und eine
Anordnung zum Spannen von Stufenankern anzugeben, mit dem der Spannvorgang vereinfacht
und das Tragverhalten eines Stufenankers bei Überdehnung verbessert wird.
[0011] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie
einer Anordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 13 gelöst.
[0012] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0013] Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Zugglieder eines Stufenankers ausgehend
von deren jeweiliger Dehnung bei einer vorbestimmtem maximalen Last derart auf den
Gebrauchszustand des Stufenankers einzustellen, dass alle Zugglieder im Gebrauchszustand
um einen einheitlichen Längenbetrag weniger stark gedehnt sind als bei vorbestimmter
maximaler Last. Die Dehnungsdifferenz der Zugglieder zwischen Vorspannung mit vorbestimmter
maximaler Last und der Last im Gebrauchszustand ist somit für alle Zugglieder ein
identisch Betrag. Aufgrund der unterschiedlichen freien Stahllängen der einzelnen
Zugglieder führt die einheitliche Längenänderung der Zugglieder beim Übergang in den
Gebrauchszustand jedoch zu unterschiedlichen Spannungszuständen der einzelnen Zugglieder.
[0014] Die vorbestimmte maximale Last ist dabei entsprechend den spezifischen Anforderungen
des jeweiligen Anwendungsfalles frei wählbar und wird vorteilhafterweise der Prüflast
F
P der Zugglieder entsprechen um deren mögliche Tragkraft voll auszunutzen.
[0015] Der sich daraus ergebende große Vorteil besteht darin, dass alle Zugglieder unabhängig
von ihrer Länge bei einer Beanspruchung über die Gebrauchslast hinaus bis zum Erreichen
der Grenztraglast des Stufenankers eine gleiche Tragreserve besitzen. Die Grenztraglast
entspricht dabei dem Spannungszustand des Stufenankers bei dem alle Zugglieder mit
der vorbestimmtem maximalen Last, vorzugsweise der Prüflast F
P , beaufschlagt sind. Damit zeichnet sich ein erfindungsgemäßer Stufenanker durch
eine große Sicherheit gegen Versagen aus.
[0016] Der beschriebene Grundgedanke kann umgesetzt werden, indem die Zugglieder des Stufenankers
mittels Einzelspannpressen bis zur vorbestimmten maximalen Last gespannt und dann
weg- oder kraftabhängig abgelassen werden. Das Ablassen der Zugglieder kann dabei
einzeln oder auf einmal erfolgen. Danach besitzen alle Zugglieder des Stufenankers
eine einheitliche Traglastreserve.
[0017] Da damit aber immer noch ein nicht zu vernachlässigender Aufwand beim Spannen der
Zugglieder erforderlich ist, geht eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
einen anderen Weg. Dabei wird ausgehend von den unterschiedlichen freien Stahllängen
L
tf der einzelnen Zugglieder der Dehnweg bis zum Erreichen einer vorbestimmten maximalen
Last, vorzugsweise der Prüflast Fp, für jedes Zugglied berechnet. Auf dieser Basis
erfolgt dann ein Spannen aller Zugglieder in nur einer Spannebene, wobei Zugglieder
mit unterschiedlich freier Stahllänge nacheinander und bis zum Erreichen der vorbestimmten
maximalem Last mit unterschiedlicher, vorab berechneter Dehnung gespannt werden. Aus
den Dehnungsdifferenzen im Spannweg unterschiedlicher Zugglieder ergibt sich, dass
sich erst mit Erreichen der vorbestimmten maximalen Last in allen Zuggliedern gleichzeitig
der gleiche Spannungszustand einstellt.
[0018] Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt zunächst darin, dass nur eine Presse für
den Spannvorgang benötigt wird. Dies kann beispielsweise eine handelsübliche Bündelspannpresse
sein, wodurch sich für den Betreiber eines erfindungsgemäßen Verfahrens lediglich
geringe Investitionskosten gegenüber der Verwendung von Einzelspannpressen ergeben.
Der Spannvorgang eines Stufenankers beschränkt sich auf nur einem Arbeitshub und ist
somit rasch bewerkstelligt. Da nur eine Presse Verwendung findet, entsteht dabei ein
nur geringer Aufwand für Mess- und Protokollierarbeiten. Dies gereicht der Erfindung
zu einer einfachen Bedienung und schnellen Ausführung des Spannvorgangs, was nicht
zuletzt deren Wirtschaftlichkeit steigert.
[0019] Nach Spannen der Zugglieder auf die vorbestimmte maximale Last wird der Stufenanker
auf den Gebrauchszustand eingestellt. Dabei wird auch hier ein Zustand hergestellt,
bei dem die einzelnen Zugglieder um einen gegenüber der Dehnung unter der vorbestimmten
maximalen Last für alle Zugglieder gleichen Betrag weniger stark gedehnt sind. Dadurch
besitzen unter Gebrauchslast des Stufenankers alle Zugglieder die gleiche Dehnungsreserve
bis zum Erreichen der vorbestimmten maximalen Last. Bei einer Überdehnung des Stufenankers
im Gebrauchszustand kann daher die Ankerkraft ohne Überbeanspruchung des Ankers gesteigert
werden. Die beste Ausnutzung und damit maximale Tragkraft ergibt sich mit dem gleichzeitigen
Erreichen der vorbestimmten maximalen Last in allen Zuggliedern. Ein erfindungsgemäß
vorgespannter Stufenanker stellt somit ein Optimum an Sicherheit gegenüber Überdehnung
dar bei einfacher und schneller Durchführung des Spannvorgangs.
[0020] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0021] Es zeigen
Fig. 1a einen Längsschnitt durch einen gespannten Stufenanker,
Fig. 1b den Lastübertragungsbereich des unter Fig. 1a dargestellten Stufenankers,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Anordnung zum Spannen des in
Fig. 1 dargestellten Stufenankers,
Fig. 3a und 3b eine Seitenansicht und Draufsicht auf den Fixierabschnitt eines erfindungsgemäßen
Spannkeils der in Figur 2 dargestellten Anordnung,
Fig. 4a und 4b eine Seitenansicht und Draufsicht auf den Klemmabschnitt eines erfindungsgemäßen
Spannkeils der in Figur 2 dargestellten Anordnung,
Fig. 5a und 5b eine Seitenansicht und Draufsicht auf ein Justierelement für einen
erfindungsgemäßen Spannkeil der in Figur 2 dargestellten Anordnung,
Fig. 6 eine teilgeschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Spannkeils in Kombination
mit einem erfindungsgemäßen Justierelement,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch einen Stufenanker im Bereich der Spannebene während
des Einrichtens der Spannkeile,
Fig. 8 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Justierelements und
Fig. 9 ein Diagramm mit dem Last-Dehnungsverlauf der einzelnen Zugglieder.
[0022] Fig. 1 zeigt einen Erdanker als Stufenanker 1 im Gebrauchszustand. Der Stufenanker
1 ist in ein Bohrloch 2 eingeführt, dessen luftseitige Öffnung von einer Auflagerplatte
3 eingefasst ist. Die Auflagerplatte 3 besitzt eine zentrale Öffnung, durch welche
sich der Stufenanker 1 mit seinem luftseitigen Ende hindurch erstreckt. Die Längsachse
des Stufenankers 1 ist mit 14 bezeichnet.
[0023] Der Stufenanker 1 setzt sich aus mehreren achsparallelen Zuggliedern 4, 5 und 6 zusammen.
Jedes der Zugglieder 4, 5 und 6 besteht im wesentlichen aus einer Stahldrahtlitze
7, die über den größten Teil ihrer Länge mit einer Ummantelung 8 versehen ist. Das
dem Bohrlochgrund zugeordnete Ende 9 der Stahldrahtlitze 7 hingegen bleibt nackt.
Durch die unterschiedlichen Längen der Zugglieder 4, 5 und 6 ergibt sich eine in Längsrichtung
14 des Stufenankers 1 gestaffelte Anordnung der Enden 9 der Stahldrahtlitzen 7 im
Bohrloch 2.
[0024] Die gegenüberliegenden luftseitigen Enden der Zugglieder 4, 5 und 6 sind durch Bohrungen
in einer Verankerungsscheibe 10 geführt. Zur Bildung einer Aufnahme 11 erweitern sich
die Bohrungen in Richtung der freien Enden der Zugglieder 4, 5 und 6 konusförmig.
In den Aufnahmen 11 sind in bekannter Weise dreigliedrige segmentförmige Verankerungskeile
12 angeordnet, die sich gegen die Verankerungsscheibe 10 abstützen und dabei eine
Klemmwirkung auf die Stahldrahtlitzen 7 ausüben, wodurch sich eine Verankerung der
Stahldrahtlitzen 7 in der Verankerungsscheibe 10 einstellt.
[0025] Zur Eintragung der Ankerkraft in den Untergrund ist das Bohrloch 2 mit einem Injektionsmörtel
13 verpresst. Im Bereich der freien Enden 9 kommt es dabei zu einem Verbund zwischen
den Litzen 7 und dem Injektionsmörtel 13, so dass die Ankerkraft auf die Wandung des
Bohrlochs 2 und im Weiteren auf das umgebende Erdreich übertragen wird. Der Bereich
der Zugglieder 4, 5, 6, der zur Lastabtragung in den Untergrund wirksam ist, ist als
Verankerungslänge L
tb bezeichnet.
[0026] Im Bereich der Ummantelung 8 hingegen verhindert die Ummantelung 8 die Ausbildung
eines kraftschlüssigen Verbundes zwischen den Litzen 7 und dem Injektionsmörtel 13.
Die Litzen 7 sind trotz des Injektionsmörtels 13 frei dehnbar in der Ummantelung 8
angeordnet, so dass im Bereich der Ummantelung 8 keine Lastübertragung in den Untergrund
stattfinden kann. Der Bereich der freien Dehnbarkeit der Litzen 7 wird als freie Stahllänge
L
tf bezeichnet und ist in Figur 1b lediglich für das Zugglied 6 eingezeichnet.
[0027] Wie aus Fig. 1b ersichtlich, erfolgt bei einem Stufenanker 1 die Lasteintragung in
den Untergrund entsprechend der im Bohrloch 2 gestaffelten Anordnung der freien Enden
9 der Drahtlitzen 7. Die Ankerkraft wird somit nicht konzentriert in einer Verankerungsebene
in den Untergrund eingetragen, sondern über einen durch die Wahl der Staffelung der
Zugelemente 4, 5, 6 bestimmbaren Längsabschnitt, der im vorliegenden Beispiel aus
der dreifachen Verankerungslänge L
tb besteht.
[0028] Fig. 2 zeigt eine Anordnung zum Spannen des in Fig. 1 beschriebenen Stufenankers
1 in einem Längsschnitt. Auf der rechten Seite der Darstellung sieht man das luftseitige
Ende des Stufenankers 1 mit Auflagerplatte 3, Verankerungsscheibe 10 und Verankerungskeilen
12. Zum Zeitpunkt des Spannens des Stufenankers 1 sind die Litzen 7 der Zugglieder
4, 5 und 6 noch nicht hinter den Verankerungskeilen 12 abgetrennt (siehe Fig. 1),
sondern setzen sich in der Längsachse 14 des Stufenankers 1 fort, um die Anbringung
einer Spannanordnung zu ermöglichen.
[0029] Die in Fig. 2 dargestellte Spannanordnung umfasst im wesentlichen eine Bündelspannpresse
15 mit einem in der Ankerlängsachse 14 ausgerichteten, das Gehäuse der Bündelspannpresse
15 bildenden Spannzylinder 16 und einem darin verschieblich angeordneten Spannkolben
17. Der Spannzylinder 16 weist zur besseren Handhabung Handgriffe 18 auf, der Spannkolben
17 eine zentrale Durchführung für die Litzen 7 der Zugglieder 4, 5 und 6.
[0030] Fig. 2 zeigt die Bündelspannpresse 15 in der Ausgangsstellung für den Spannvorgang,
bei der der Spannkolben 17 vollständig in den Spannzylinder 16 eingefahren ist. Zum
Spannen des Stufenankers 1 wird der Spannkolben 17 ausgefahren. Der dabei von dem
Spannkolben 17 beschriebene Spannweg definiert sowohl die Spannachse 26 als auch die
Spannrichtung 27.
[0031] Bohrlochseitig stützt sich die Bündelspannpresse 15 auf einem hohlzylindrischen Bauteil
19 ab, das zum Zurückhalten der Verankerungskeile 12 in den Aufnahmen 11 der Verankerungsscheibe
10 während des Spannens der Zugglieder 4, 5, 6 dient. Das Bauteil 19 ist zu diesem
Zweck auf die Verankerungsscheibe 10 aufgesetzt und somit druckkraftübertragend zwischen
Bündelspannpresse 15 und Verankerungsscheibe 10 zwischengeschaltet. Das Zurückhalten
der Verankerungskeile 12 bewirkt eine das Bauteil 19 stirnseitig verschließende Keilrückhaltescheibe
20. Diese wandert beim Ablassen der Zugglieder 4, 5, 6 während des Prüfvorgangs mit
den Verankerungskeilen 12 mit. Erst nach dem letzten Ablassen und vor dem Aufspannen
der Zugglieder 4, 5, 6 auf die Gebrauchslast F
W wird die Keilrückhaltescheibe 20 im Bauteil 19 festgelegt.
[0032] Der Spannkolben 17 trägt mit seinem freien Ende eine ebenfalls lochscheibenförmige
Klemmplatte 21, die in ihrer Ausbildung weitestgehend der Verankerungsscheibe 10 entspricht.
Die Klemmplatte 21 besitzt also Durchgangsbohrungen, die sich zur Bildung von Aufnahmen
22 zu deren Stirnseite 23 hin konisch erweitern. Durch jede Aufnahme 22 erstreckt
sich die bloße Litze 7 der Zugglieder 4, 5 und 6, die somit mit ihrem freien Ende
über die Stirnseite 23 der Klemmplatte 21 hinausragen.
[0033] Auf den überstehenden Enden der Litzen 7 sitzen Sperrelemente in Form von Spannkeilen
25, deren Aufgabe darin besteht, die Litzen 7 für den Spannvorgang gegenüber der Klemmplatte
21 in Spannrichtung 27 zu fixieren. Dies geschieht durch Einklemmen der Litze 7 mittels
eines Spannkeils 25, der sich wiederum gegen die Wandung der Aufnahme 22 der Klemmplatte
21 abstützt. Zwar wird die Klemmkraft über die gesamte Länge des Spannkeils 25 in
die Litze 7 eingetragen. Zur Vereinfachung des Verständnisses der Erfindung wird jedoch
bei der weiteren Betrachtung die Klemmwirkung auf eine idealisierte, radial zur Spannachse
26 ausgerichtete und spannkeilspezifische Klemmebene A, B, C reduziert.
[0034] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Spannkeile 25 vor dem Spannen in Spannrichtung
26 gestaffelt angeordnet. Der Spannkeil 25 für die Litze 7 des Zugglieds 4 definiert
somit die Klemmebene A, der Spannkeil 25 für die Litze 7 des Zugglieds 5 die Klemmebene
B und der Spannkeil 25 der Litze 7 des kürzesten Zugglieds 6 die Klemmebene C. Der
Abstand der Klemmebene B von der Klemmebene A ist in Figur 2 mit Δl
1 bezeichnet, der Abstand der Klemmebene C von der Klemmebene A mit Δl
2.
[0035] Dem gegenüber wird als Spannebene 24 diejenige radial zur Spannachse 26 ausgerichtete
Ebene bezeichnet, die sich beim Spannen des Stufenankers 1 in Spannrichtung 27 bewegt
und dabei die Spannkraft auf die Zugglieder 4, 5, 6 überträgt. Eine Beaufschlagung
einer Litze 7 mit Spannkraft und damit eines Zugglieds 4, 5, 6 tritt demgemäß erst
ein, wenn die Spannebene 24 deckungsgleich mit einer der Klemmebene A, B, C geworden
ist.
[0036] Im vorliegenden Beispiel wird die Spannebene 24 von der Klemmplatte 21 verkörpert.
Die Spannebene 24 und eine Klemmebene A, B, C sind dann deckungsgleich, sobald der
Spannkeil 25 fest in der Aufnahme 22 der Klemmplatte 21 sitzt. Dieser Zustand ist
in Figur 2 für das Zugglied 4 wiedergegeben. Infolge der geometrischen Abstimmung
der Aufnahmen 22 der Klemmplatte 21 auf die Geometrie der Spannkeile 25 liegt die
Spannebene 24 zudem in der Ebene der Stirnseite 23 der Klemmplatte 21.
[0037] Die Funktion der beschriebenen Anordnung sowie der Verlauf des Spannvorgangs wird
später unter zusätzlicher Zuhilfenahme von Fig. 9 noch weiter erläutert.
[0038] Der nähere Aufbau des zur Spannanordnung gehörenden Spannkeils 25 ist in seiner Gesamtheit
in Fig. 6 gezeigt; dessen einzelne Bestandteile in den Fig. 3a, 3b, 4a, 4b. Die Fig.
3a und 3b zeigen den Fixierabschnitt 30 des Spannkeils 25 in einer Ansicht und Draufsicht.
Der Fixierabschnitt 30 wird von einem dickwandigen Hohlzylinder 31 gebildet, in dessen
Außenmantel im unteren Bereich eine Ringnut 32 eingefräst ist. Daraus ergibt sich
an der unteren Stirnseite ein Ringflansch 33, der sich durch einen gegenüber dem Hohlzylinder
31 geringeren Außendurchmesser auszeichnet. Auf halber Höhe des Fixierabschnitts 30
sieht man ferner eine sich radial durch die Zylinderwandung erstreckende Gewindebohrung
34, die zur Aufnahme einer Madenschraube 35 (Fig. 6) dient.
[0039] Im Gebrauchszustand ist der Fixierabschnitt 30 zur Bildung eines vollständigen erfindungsgemäßen
Spannkeils 25 mit dem in den Fig. 4a und 4b dargestellten Klemmabschnitt 36 axial
zusammengefügt. Der Klemmabschnitt 36 besteht im wesentlichen aus drei identischen
Keilsegmenten 37, die zylinderförmig zusammengesetzt die Form eines Kegelstumpfes
mit axialer Durchgangsbohrung ergeben. Zur Verbesserung der Klemmkraftübertragung
ist die Wandung der Durchgangsbohrung profiliert ausgebildet. Die Segmente 37 besitzen
an ihrer äußeren Umfangsfläche eine Ringnut 38, in welcher eine Ringfeder 39 angeordnet
ist, die die drei Segmente 37 zusammenhält. Solche Segmente 37 sind als Keile zum
Spannen und Verankern von Zuggliedern an sich bekannt.
[0040] Erfindungsgemäß kommt hinzu, dass sich die Segmente 37 im dickwandigen Bereich zur
gemeinsamen Bildung eines Verbindungsschaftes 42 mit konstanter Dicke axial fortsetzen.
In diesem Bereich besitzen die Segmente 37 eine innen liegende Ringnut 40, so dass
sich am stirnseitigen Ende des Verbindungsschaftes 42 ein Ringflansch 41 (Fig. 6)
ergibt.
[0041] In Fig. 6 ist ein kompletter Spannkeil 25 abgebildet, teilweise in einer Seitenansicht,
teilweise im Längsschnitt. Man sieht, wie eine formschlüssige Verbindung durch axiales
Aneinandersetzen des Fixierabschnitts 30 und Klemmabschnitts 36 entsteht, wobei die
Ringflansche 33 und 41 zur Ausbildung einer Verzahnung jeweils in die Ringnuten 32
und 38 eingreifen.
[0042] In der Längsachse des Spannkeils 25 bilden der Fixierabschnitt 30 und Klemmabschnitt
36 einen durchgängigen Hohlraum, so dass ein axiales Aufschieben des Spannkeils 25
auf eine in Fig. 6 lediglich gestrichelt angedeutete Litze 7 von deren freiem Ende
her möglich ist. Durch Einschrauben der Madenschraube 35 dringt diese in den durchgehenden
Hohlraum und stößt dabei auf die darin verlaufende Litze 7. Mit Hilfe der Madenschraube
35 ist es also möglich, den Fixierabschnitt 30 und damit den gesamten Spannkeil 23
gegenüber der Litze 7 zu fixieren.
[0043] Da die Spannkeile 25 die Klemmebenen A, B, C definieren, ist es für die Erfindung
wesentlich, die Spannkeile 25 in bestimmungsgemäßer Position auf den Litzen 7 anzubringen.
Für deren bestimmungsgemäße Position ist ausschließlich der vorab rechnerisch ermittelte
axiale Abstand Δl der Spannkeile 25 untereinander maßgebend. Der erfindungsgemäße
axiale Abstand Δl zwischen den Spannkeilen 25 der Zugglieder 4, 5 oder 6 entspricht
jeweils der Differenz der Dehnungen der einzelnen Zugglieder beim Aufbringen der vorbestimmten
maximalen Last auf jedes Zugglied ausgehend von dessen unbelastetem Ausgangszustand.
Diese Dehnungsdifferenz Δl kann bei Kenntnis der freien Stahllänge L
tf und der vorbestimmten maximalen Last bzw. der Prüflast Fp rechnerisch ermittelt werden.
[0044] Zum erfindungsgemäßen Einrichten der Spannkeile 25 auf den Litzen 7 der Zugglieder
4, 5 und 6 im richtigen gegenseitigen Abstand dient vorteilhafterweise eine einheitliche
Bezugsebene, deren axialer Abstand zu den einzelnen Klemmebenen A, B, C ermittelt
und von der aus dann die Klemmebenen A, B, C eingemessen werden.
[0045] Im vorliegenden Beispiel dient als Bezugsebene die Stirnseite 23 der Klemmplatte
21, die gleichzeitig die Spannebene 24 darstellt. Da der Spannkeil 25 des Zugglieds
4 fest in der Aufnahme 22 der Klemmplatte 21 sitzt, befindet sich dessen Klemmebene
A bereits in der Spannebene 24 und damit in der Bezugsebene. Es müssen daher nur noch
die Abstände Δl
1 von der Bezugsebene zur Klemmebene B des Spannkeils 25 des Zugglieds 5 und Δl
2 von der Bezugsebene zur Klemmebene C des Spannkeils 25 des Zugglieds 6 eingemessen
werden.
[0046] Für diesen Arbeitsvorgang eignet sich vorteilhafterweise das vor allem in den Figuren
5a und b dargestellte Justierelement 45, dessen erfindungsgemäße Verwendung die Figuren
6 und 7 zeigen. Das Justierelement 45 besteht im wesentlichen aus einer Ringscheibe
46, die im Durchmesser und der Größe der Durchgangsöffnung dem Fixierabschnitt 30
entspricht. Am Außenumfang der Ringscheibe 46 ist eine Gewindemutter 47 befestigt,
durch welche ein Gewindestab 48 senkrecht zur Ebene der Ringscheibe 46 geschraubt
werden kann. Mit Hilfe einer Kontermutter 49 lässt sich die Lage des Gewindestabs
48 gegenüber der Ringscheibe 46 festlegen. Auf dem oberen Ende des Gewindestabs 48
sitzt eine Kappenmutter 50. Für jeden einzurichtenden Spannkeil 25 wird vorzugsweise
ein eigenes Justierelement 45 vorgehalten.
[0047] Die Verwendung der Justierelemente 45 geht aus den Figuren 6 und 7 hervor. Da ein
Spannkeil 25 mit seiner Oberseite mit dem bekannten, spannkeilspezifischen Betrag
p über die Klemmebene A, B, C hinausragt und die Justierelemente 45 mit der Unterseite
der Ringscheibe 46 eine Kontaktfläche mit der Oberseite der Spannkeile 25 ausbilden,
wird zunächst der Gewindestab 48 eines jeden Justierelements 45 auf den erforderlichen
Überstand P
1,2 + Δl
1,2 gegenüber der Unterseite der Ringscheibe 46 eingestellt (siehe Fig. 6). Δl
1,2 entspricht dem vorab rechnerisch ermittelten Betrag, um welchen die kürzeren Zugglieder
5 und 6 gegenüber dem längsten Zugglied 4 weniger stark gedehnt werden müssen, damit
bei Erreichen der vorbestimmten maximalen Last sich in allen Zuggliedern 4, 5 und
6 der gleiche Spannungszustand einstellt.
[0048] Die so voreingestellten Justierelemente 45 werden zusammen mit den Spannkeilen 25
in der aus Fig. 7 ersichtlichen Art und Weise auf die Enden der Litzen 7 der Zugglieder
5 und 6 geschoben, bis der Gewindestab 48 jeweils auf die Stirnseite 23 der Klemmplatte
21 aufläuft. Dadurch stellt sich der erfindungsgemäße Abstand Δl
1,2 der Klemmebenen A, B, C zueinander ein.
[0049] Durch Eindrehen der Madenschraube 35 erfolgt eine Fixierung der Spannkeile 25 auf
den Litzen 7 in dieser Position. Danach können die Justierelemente 45 wieder von den
Litzen 7 abgenommen werden. Der auf diese Weise erreichte Zustand entspricht dem in
Fig. 2 dargestellten Ausgangszustand vor dem Betätigen der Bündelspannpresse 15.
[0050] Eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Justierelements 52 ist in
Fig. 8 dargestellt. Dort sieht man einen kreisscheibenförmigen Grundkörper 53 der
entsprechend der Anzahl und Anordnung der Zugglieder 4, 5, 6 mit Durchgangsbohrungen
versehen ist. Die Bohrungen besitzen an ihrer inneren Mantelfläche eine Innengewinde,
das infolge der gewählten Darstellung nicht sichtbar ist.
[0051] Durch jede der Bohrungen erstreckt sich jeweils eine Abstandshülse 54 deren Außenmantel
ein mit dem Innengewinde korrespondierendes Außengewinde 55 besitzt. Auf diese Weise
sind die Abstandshülsen 54 in die Durchgangsbohrungen des Grundkörpers 53 einschraubbar.
Durch mehr oder weniger weites Einschrauben der Abstandshülsen 54 in den Grundkörper
53 kann die Lage des freien Endes der Abstandshülsen 54 eingestellt werden. Eine auf
die Abstandshülse 54 aufgeschraubte und sich gegen den Grundkörper 53 abstützende
Kontermutter 56 fixiert die Lage der Abstandshülse 54 in der eingestellten Position.
[0052] Auf diese Weise werden die Abstandshülsen 54 in ihrer gegenseitigen Lage derart eingestellt,
dass ihre freien Enden im Abstand der Klemmebenen A, B, C angeordnet sind, wobei die
Abstandshülsen 54 mit dem größten Überstand zum Grundkörper 53 den Zuggliedern 4,
5 mit längerer freier Stahlstrecke L
tf zugeordnet sind und Abstandshülsen 54 mit kleinerem Überstand zum Grundkörper 53
den Zuggliedern 5, 6 mit kleinerer freier Stahllänge L
tf.
[0053] Der bestimmungsgemäße Gebrauch eines solchen Justierelements 52 erfolgt nachdem die
Sperrelemente, das heißt im vorliegenden Beispiel die Spannkeile 25 bestehend aus
Klemmabschnitt 36 und Fixierabschnitt 30 auf die einzelnen Litzen 7 aufgeschoben worden
sind. Danach werden die freien Enden der Litzen 7 der einzelnen Zugglieder 4, 5, 6
einzeln jeweils durch die ihnen zugeordnete Abstandshülse 54 hindurch gefädelt und
das Justierelement 52 insgesamt auf den Litzen 7 in Richtung der Klemmplatte 21 geschoben.
Dabei geraten die einzelnen Spannkeile 25 nach und nach in Anlage mit den freien Enden
der Abstandshülsen 54, wodurch sich ein Abstand der Spannkeile 25 entsprechend dem
Abstand der Klemmebenen A, B, C untereinander ergibt. Um den Spannweg möglichst kurz
zu gestalten, wird das Justierelement 52 vorteilhafterweise soweit auf den Stufenanker
1 aufgeschoben, bis die Abstandshülse 54 mit dem größten Überstand über den Grundkörper
53 den Spannkeil 25 auf dem Zugglied 4, 5 mit der längsten freien Stahllänge L
tf in die zugehörige Aufnahme 22 in der Klemmplatte 21 drückt. Die in Längsrichtung
gestaffelte Anordnung der übrigen Spannkeile 25 auf den Zuggliedern 5, 6 mit kürzerer
freier Stahllänge L
tf ergibt sich dabei von selbst.
[0054] Der Spannvorgang wird nachfolgend anhand der Figuren 2 und 9 näher beschrieben. Mit
Ausfahren des Spannkolbens 17 aus der Bündelspannpresse 15 wird die Klemmplatte 21
entlang der Spannachse 26 in Richtung des Pfeils 27 bewegt. Da die Spannkeile 25 auf
den Litzen 7 der längsten Zugglieder 4 bereits fest in der Aufnahme 22 der Klemmplatte
21 sitzen, befindet sich die Spannebene 24 in der Klemmebene A. Durch Ausfahren des
Spannkolbens 17 wird eine linear ansteigende Last im Zugglied 4 erzeugt. Der Lastverlauf
entspricht der in Fig. 9 dargestellten Linie a.
[0055] Nach Erreichen eines Spannwegs von Δl
1 gelangt die Spannebene 24 in eine mit der Klemmebene B deckungsgleiche Position,
das heißt die Spannkeile 25 auf der Litze 7 des zweitlängsten Zugglieds 5 sitzen passgenau
in den Aufnahmen 22. Durch weiteres Ausfahren des Spannzylinders 17 werden nun beide
Zugglieder 4 und 5 gedehnt, wobei die Last im Zugglied 4 weiter gesteigert und eine
Last mit dem Verlauf b im Zugglied 5 initiiert wird.
[0056] Mit dem weiteren Spannen des Stufenankers 1 gelangt die Spannebene 24 nach Zurücklegen
des Spannwegs Δl
2 in den Bereich der Klemmebene C und damit die Spannkeile 25 auf den Litzen 7 des
kürzesten Zugglieds 6 in die Aufnahmen 22. Durch weiteres Ausfahren des Spannzylinders
17 bis zu einem maximalen Spannweg Δl
max sind nun alle Zugglieder 4, 5 und 6 mit der vorbestimmten maximalen Last beaufschlagt.
Der Spannungsverlauf des Zugglieds 6 ist mit c bezeichnet.
[0057] Wie aus Figur 9 hervorgeht ist der Lastanstieg in den einzelnen Zuggliedern 4, 5
und 6 bei konstanter Dehnung um so steiler, je kürzer deren freie Stahllänge L
tf ist. Aus diesem Grund weisen kürzere Zugglieder einen Spannungsverlauf mit höherer
Steigung auf. Der Abstand Δl
1 der Klemmebene A von B sowie der Abstand Δl
2 der Klemmebene A von C ist dabei unter Berücksichtigung der jeweiligen freien Stahllängen
L
tf so gewählt, dass die Spannungsverläufe a, b, c mit zunehmendem Spannweg derart konvergieren,
dass in den einzelnen Zuggliedern 4, 5 und 6 gleichzeitig die vorbestimmte maximale
Last, vorzugsweise die Prüflast F
P , erreicht wird.
[0058] Durch anschließendes Ablassen des Stufenankers 1 durch Zurückfahren des Spannkolbens
17 um den Wert Δl
max - Δl
w oder Zurückfahren des Spannkolbens 17 und anschließendes Aufspannen der Zugglieder
4, 5, 6 um den Wert Δl
wwerden die einzelnen Zugglieder 4, 5 und 6 auf die Gebrauchslast F
w des Stufenankers 1 eingestellt. Das Erreichen der Gebrauchslast F
w kann über den damit korrespondierenden Pressendruck oder den Pressenhub angezeigt
werden. In diesem Zustand weisen längere Zugglieder höhere Spannungen auf als kürzere
Zugglieder (Fig. 9). Daraus ergibt sich eine einheitliche Dehnungsreserve für alle
Zugglieder 4, 5, 6 des Stufenanker 1 in der Höhe von Δl
max - Δl
w.
1. Verfahren zum Spannen eines Stufenankers (1) mit einer Vielzahl von Zuggliedern (4,
5, 6), die in unterschiedlichen Tiefen im Bohrloch (2) verankert sind und demzufolge
unterschiedliche freie Stahllängen (Ltf) besitzen, wobei jedes Zugglied (4, 5, 6) bis zu einer vorbestimmten maximalen Last
gespannt und dann auf die Gebrauchslast (FW) eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einstellen des Stufenankers (1) auf die Gebrauchslast (FW) alle Zugglieder (4, 5, 6) bezogen auf die jeweilige Dehnung (Δlmax) bei der vorbestimmten maximalen Last auf eine demgegenüber um eine einheitliche
Dehnungsdifferenz (Δlmax - ΔlW) verringerte Dehnung (ΔlW) eingestellt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmte maximale Last der Prüflast (FP) entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellen auf die Gebrauchslast (FW) durch Ablassen der Zugglieder (4, 5, 6) erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellen der Zugglieder (4, 5, 6) auf die Gebrauchslast (FW) wegabhängig oder kraftabhängig erfolgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Zugglieder (4, 5, 6) gleichzeitig abgelassen werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Spannvorgang zuerst bei Zuggliedern (4, 5, 6) mit längerer freier Stahllänge
(Ltf) begonnen wird und Zugglieder (4, 5, 6) mit kürzerer freier Stahllänge (Ltf) nachfolgen.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannvorgang für alle Zugglieder (4, 5, 6) gleichzeitig beendet wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Zugglieder (4, 5, 6) mit gleicher freier Stahllänge (Ltf) gleichzeitig gespannt werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugglieder (4, 5, 6) unabhängig voneinander gespannt werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannen der Zugglieder (4, 5, 6) in einer einzigen Spannebene (24) für alle Zugglieder
(4, 5, 6) erfolgt, wobei vor dem Spannen für jedes Zugglied (4, 5, 6) eine Klemmebene
(A, B, C) festgelegt wird und mit dem Erreichen der Klemmebene (A, B, C) eines Zugglieds
(4, 5, 6) durch die Spannebene (24) eine Kraftkopplung zwischen Spannebene (24) und
Zugglied (4, 5, 6) hergestellt wird, wobei die Klemmebenen (A, B, C) kürzerer Zugglieder
(4, 5, 6) in Spannrichtung nach den Klemmebenen (A, B, C) längerer Zugglieder (4,
5, 6) liegen.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegung des Abstand (ΔI1,2) der Klemmebenen (A, B, C) untereinander derart erfolgt, dass bei Erreichen einer
vorbestimmten Grenzlast des Stufenankers (1) alle Zugglieder (4, 5, 6) einen identischen
Spannungszustand aufweisen, vorzugsweise die Prüflast (FP).
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (ΔI1,2) der Klemmebenen (A, B, C) untereinander der Differenz in der Dehnung der einzelnen
Zugglieder (4, 5, 6) bis zum Erreichen einer vorbestimmten maximalen Last, vorzugsweise
der Prüflast (FP ), entspricht, bedingt durch die unterschiedlichen freien Stahllängen der einzelnen
Zugglieder (4, 5, 6).
13. Anordnung zum Spannen eines sich aus mehreren Zuggliedern (4, 5, 6) mit unterschiedlicher
freier Stahllänge (Ltf) zusammensetzenden Stufenankers (1) mittels einer Spannpresse (15), die zwischen
einer bohrlochseitigen Ankerebene (10) und einer Spannebene (24) angeordnet ist und
mit einer Klemmplatte (21), die in der Spannebene (24) angeordnet ist und von der
Spannpresse (15) in Spannrichtung (27) bewegbar ist, wobei die einzelnen Zugglieder
(4, 5, 6) jeweils mit einem Sperrelement (25) versehen sind, die die Zugglieder (4,
5, 6) in der Spannebene (24) gegenüber der Klemmplatte (21) festlegen, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Zugglieder (4, 5, 6) unterschiedlicher freier Stahllänge (Ltf) der Klemmplatte (21) zugeordnet sind und die Sperrelemente (25) in bezüglich der
Spannrichtung gestaffelten Klemmebenen (A, B, C) angeordnet sind.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass alle Sperrelemente (25) von Zuggliedern (4, 5, 6) mit gleicher freier Stahllänge
(Ltf) der gleichen Klemmebene (A, B, C) zugeordnet sind.
15. Anordnung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugglieder (4, 5, 6) mit gleicher freier Stahllänge (Ltf) gleichmäßig auf einer Umfangslinie bezüglich der Spannachse (26) verteilt sind.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmebene (A, B, C) von Zuggliedern (4, 5, 6) mit kürzerer freier Stahllänge
(Ltf) in Spannrichtung (27) nach der Klemmebene (A, B, C) von Zuggliedern (4, 5, 6) mit
längerer freier Stahllänge (Ltf) angeordnet sind.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (ΔI1,2) der Klemmebenen (A, B, C) untereinander derart erfolgt, dass bei Beaufschlagung
des Stufenankers mit einer vorbestimmten Grenzlast alle Zugglieder (4, 5, 6) einen
identischen Spannungszustand aufweisen, vorzugsweise die Prüflast (FP).
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zweier aufeinanderfolgender Klemmebenen (A, B, C) der Differenz der Dehnungen
(ΔI1,2) der einzelnen Zugglieder (4, 5, 6) entspricht, bei welcher Zugglieder (4, 5, 6)
mit längerer freier Stahllänge (Ltf) die gleiche Last (FP) aufweisen wie die Zugglieder (4, 5, 6) mit kürzerer freier Stahllänge (Ltf).
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrelemente (25) einen mehrgliedrigen keilförmigen Klemmabschnitt (36) und
einen Fixierabschnitt (30) aufweisen, die miteinander verbunden sind, wobei durch
den Fixierabschnitt (30) eine Festlegung des Sperrelements (25) gegenüber dem Zugglied
(4, 5, 6) in der entsprechenden Klemmebene (A, B, C) erreichbar ist und durch den
Klemmabschnitt (36) eine Festlegung des Zugglieds (4, 5, 6) gegenüber der Spannebene
(24).
20. Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmabschnitt (36) und der Fixierabschnitt (30) durch formschlüssige Ausbildung
im überlappenden Bereich miteinander verbunden sind, insbesondere durch Ringnut (32,
40) und Ringflansch (33, 41).
21. Anordnung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierabschnitt (30) ringförmige Gestalt besitzt und eine radiale Gewindebohrung
(34) aufweist, in welcher eine Madenschraube (35) zum Festlegen des Fixierabschnitts
(30) gegenüber dem Zugglied (4, 5, 6) angeordnet ist.
22. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 21, gekennzeichnet durch ein Justierelement (45) zum Ausrichten eines Sperrelements (25) in der zugehörigen
Klemmebene (A, B, C), wobei das Justierelement (45) zur Bildung einer Bezugsebene
in Kontakt mit dem Sperrelement (25) bringbar ist und einen gegen eine Bezugsfläche,
vorzugsweise gegen die Klemmplatte (21) wirkenden Abstandshalter besitzt.
23. Anordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Justierelement (45) eine auf ein Zugglied (4, 5, 6) aufschiebbare Ringscheibe
(46) umfasst.
24. Anordnung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter auf unterschiedliche Abstände der Klemmebenen (A, B, C) zur Spannebene
(24) einstellbar ist.
25. Anordnung nach Anspruch 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter aus einem Gewindestab (48) besteht, der in einer an der Ringscheibe
(46) befestigten Gewindemutter (47) geführt und vorzugsweise durch eine Kontermutter
(49) gesichert ist.
26. Anordnung nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Justierelement (45) vom Sperrelement (25) lösbar ist, um ein Abnehmen des Justierelements
(45) vom Zugglied (4, 5, 6) nach Einrichten des Sperrelements (25) zu ermöglichen.
27. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 21, gekennzeichnet durch ein Justierelement (52) zum Ausrichten aller Sperrelemente (25) in den zugehörigen
Klemmebene (A, B, C), wobei das Justierelement (52) einen Grundkörper (53) besitzt,
an dem achsparallele Abstandhülsen (54) in ihrer Längsachse einstellbar befestigt
sind, wobei die Enden der Abstandshülsen (54) entsprechend des Abstandes der Klemmebenen
(A, B, C) voneinander gestaffelt angeordnet sind und jeweils eine Abstandshülse (54)
einem Zugglied (4, 5, 6) zugeordnet ist, so dass mit dem Aufschieben des Justierelements
(52) auf die freien Enden der Zugglieder (4, 5, 6) die Sperrelemente (25) in Anlage
mit den Enden der Abstandshülsen (54) bringbar sind, wodurch sich deren gestaffelte
Anordnung in den Klemmebenen (A, B, C) ergibt.
28. Anordnung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (53) achsparallele Bohrungen mit Innengewinde besitzt, und die Abstandshülsen
(54) ein mit dem Innengewinde korrespondierendes Außengewinde (55) aufweisen, so dass
die Abstandshülsen (54) durch mehr oder weniger weites Einschrauben in den Grundkörper
(53) in ihrer relativen Lage zueinander in Längsrichtung einstellbar sind.
29. Anordnung nach Anspruch 28, gekennzeichnet durch eine Kontermutter (56), die zur örtlichen Fixierung der Abstandshülsen (54) gegenüber
dem Grundkörper (53) auf die Abstandshülsen (54) aufschraubbar sind.
30. Anordnung nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (53) im wesentlichen scheibenförmige, vorzugsweise kreisscheibenförmige
Gestalt besitzt.
1. A method of tensioning a stepped anchor (1) with a plurality of tension members (4,5,6)
which are anchored at different depths in the borehole (2) and, therefore, have different
free steel lengths (Ltf), wherein each tension member (4,5,6) is tensioned up to a predetermined maximum
load and is then adjusted to the working load (Fw), characterised in that to adjust the stepped anchor (1) to the working load (Fw) all the tension members (4,5,6) are adjusted in relation to the respective elongation
(ΔImax) at the predetermined maximum load to an elongation (ΔIw) reduced accordingly by a uniform elongation difference (ΔImax - ΔIw).
2. A method according to Claim 1, characterised in that the predetermined maximum load corresponds to a test load (FP).
3. A method according to Claim 1 or 2, characterised in that the adjustment to the working load (Fw) is effected by relieving the tension members (4,5,6).
4. A method according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the adjustment of the tension members (4,5,6) to the working load (Fw) is effected displacement-dependently or force-dependently.
5. A method according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that all the tension members (4,5,6) are relieved simultaneously.
6. A method according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that the tensioning procedure starts with tension members (4,5,6) of longer free steel
length (Ltf) followed by tension members (4,5,6) of shorter free steel length (Ltf).
7. A method according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the tensioning procedure for all the tension members (4,5,6) is concluded simultaneously.
8. A method according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that tension members (4,5,6) with the same free steel length (Ltf) are tensioned simultaneously.
9. A method according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the tension members (4,5,6) are tensioned independently of one another.
10. A method according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the tensioning of the tension members (4,5,6) is effected in a single tensioning
plane (24) for all the tension members (4,5,6), wherein, before the tensioning, for
each tension member (4,5,6) a clamping plane (A,B,C) is determined and upon reaching
the clamping plane (A,B,C) of a tension member (4,5,6) by the tensioning plane (24)
a force coupling is established between the tensioning plane (24) and the tension
member (4,5,6), wherein the clamping planes (A,B,C) of shorter tension members (4,5,6)
lie in clamping direction after the clamping planes (A,B,C) of longer tension members
(4,5,6).
11. A method according to Claim 10, characterised in that the determining of the distance apart (Δl1,2) of the clamping planes (A,B,C) is effected in such a way that, upon reaching a predetermined
limit load of the stepped anchor (1), all the tension members (4,5,6) have an identical
tensioning state, preferably the test load (FP).
12. A method according to Claim 10 or 11, characterised in that the distance apart (ΔI1,2) of the clamping planes (A,B,C) corresponds to the difference in the elongation of
the individual tension members (4,5,6) until a predetermined maximum load is attained,
preferably the test load (FP), depending on the different free steel lengths of the individual tension members
(4, 5, 6) .
13. An assembly for tensioning a stepped anchor (1) assembled from a plurality of tension
members (4,5,6) with different free steel length (Ltf) by means of a prestressing jack (15), which is arranged between an anchor plane
(10) on the borehole side and a tensioning plane (24), and with a clamping plate (21),
which is arranged in the tensioning plane (24) and can be moved by the prestressing
jack (15) in the tensioning direction (27), wherein the individual tension members
(4,5,6) are provided with a respective locking element (25), which locking elements
locate the tension members (4,5,6) in the tensioning plane (24) relative to the clamping
plate (21), characterised in that a plurality of tension members (4,5,6) of different free steel length (Ltf) are associated with the clamping plate (21) and the locking elements (25) are arranged
in clamping planes (A,B,C) staggered in relation to the tensioning direction.
14. An assembly according to Claim 13, characterised in that all the locking elements (25) of tension members (4,5,6) of equal free steel length
(Ltf) are associated with the same clamping plane (A,B,C).
15. An assembly according to Claim 13 or 14, characterised in that the tension members (4,5,6) of equal free steel length (Ltf) are uniformly distributed on a circumferential line in relation to the tensioning
axis (26).
16. An assembly according to any one of Claims 13 to 15, characterised in that the clamping planes (A,B,C) of tension members (4,5,6) with shorter free steel length
(Ltf) are arranged in tensioning direction (27) along the clamping plane (A,B,C) of tension
members (4,5,6) with longer free steel length (Ltf).
17. An assembly according to any one of Claims 13 to 16, characterised in that the distance apart (ΔI1,2) of the clamping planes (A,B,C) is such that, when a predetermined limit load acts
on the stepped anchor, all the tension members (4,5,6) exhibit an identical tensioning
state, preferably the test load (FP).
18. An assembly according to any one of Claims 13 to 17, characterised in that the distance apart of two successive clamping planes (A,B,C) corresponds to the difference
in the elongations (ΔI1,2) of the individual tension members (4,5,6), in which tension members (4,5,6) with
longer free steel length (Ltf) have the same load (FP) as the tension members (4,5,6) with shorter free steel length (Ltf).
19. An assembly according to any one of Claims 13 to 18, characterised in that the locking elements (25) have a multipart wedge-shaped clamping portion (36) and
a fixing portion (30) which are joined together, wherein the fixing portion (30) enables
the locking element (25) to be located relative to the tension member (4,5,6) in the
corresponding clamping plane (A,B,C) and the clamping portion (36) enables the tension
member (4,5,6) to be located relative to the tensioning plane (24).
20. An assembly according to Claim 19, characterised in that the clamping portion (36) and the fixing portion (30) are joined together by being
of form-locking shape in the overlapping zone, in particular by an annular groove
(32,40) and an annular flange (33,41).
21. An assembly according to Claim 19 or 19, characterised in that the fixing portion (30) is of annular shape and has a threaded radial bore (34),
in which a setscrew (35) is provided for locating the fixing portion (30) relative
to the tension member (4,5,6).
22. An assembly according to any one of Claims 13 to 21, characterised by an adjusting element (45) for aligning a locking element (25) in the associated clamping
plane (A,B,C), wherein the adjusting element (45) can be brought into contact with
the locking element (25) so as to form a reference plane and has a spacer acting against
a reference surface, preferably against the clamping plate (31).
23. An assembly according to Claim 22, characterised in that the adjusting element (45) comprises a washer (46) which can be pushed on to a tension
member (4,5,6).
24. An assembly according to Claim 22 or 23, characterised in that the spacer can be adjusted to different distances apart of the clamping planes (A,B,C)
relative to the tensioning plane (24).
25. An assembly according to Claims 22 to 24, characterised in that the spacer comprises a threaded rod (48) which is guided in a threaded nut (47) mounted
on the washer (46) and is preferably secured by a lock nut (49).
26. An assembly according to any one of Claims 22 to 25, characterised in that the adjusting element (45) can be released from the locking element (25) so as to
enable the adjusting element (45) to be removed from the tension member (4,5,6) after
the positioning of the locking element (25).
27. An assembly according to any one of Claims 13 to 21, characterised by an adjusting element (52) for aligning all the locking elements (25) in the associated
clamping plane (A,B,C), wherein the adjusting element (52) has a base member (53)
on which axially parallel spacer sleeves (54) are fastened so as to be adjustable
in their longitudinal axis, wherein the ends of the spacer sleeves (54) are arranged
staggered from one another corresponding to the distance apart of the clamping planes
(A,B,C) and in each case one spacer sleeve (54) is associated with a tension member
(4,5,6) so that, when the adjusting element (52) is pushed on to the free ends of
the tension members (4,5,6), the locking elements (25) can be brought into abutment
with the ends of the spacer sleeves (54), thereby giving rise to their staggered arrangement
in the clamping planes (A,B,C).
28. An assembly according to Claim 27, characterised in that the base member (53) has axially parallel internally threaded bores and the spacer
sleeves (54) have an external screw thread (55) corresponding to the internal screw
thread so that, by being screwed to a greater or lesser extent into the base member
(53), the spacer sleeves (54) are adjustable in their relative position to one another
in a longitudinal direction.
29. An assembly according to Claim 28, characterised by a lock nut (56) which can be screwed on to the spacer sleeves (54) so as to locate
the spacer sleeves (54) in relation to the base member (53).
30. An assembly according to any one of Claims 27 to 29, characterised in that the base member (53) is of substantially disc-like shape, preferably of circular
disc-like shape.
1. Procédé pour tendre un ancrage étagé (1) pourvu d'une pluralité de tirants (4, 5,
6) qui sont ancrés à différentes profondeurs dans le trou foré (2) et qui possèdent
donc des longueurs différentes d'acier libre (Ltf), sachant que chaque tirant (4, 5, 6) est tendu jusqu'à une charge maximale prédéterminée
puis est réglé à la charge de travail (FW), caractérisé en ce que, pour régler l'ancrage étagé (1) à la charge de travail (FW), les tirants (4, 5, 6) sont tous réglés à un allongement (ΔlW) réduit d'une différence d'allongement uniforme ((Δlmax - ΔlW) par rapport à l'allongement respectif (Δlmax) à la charge maximale prédéterminée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la charge maximale prédéterminée correspond à la charge de test (FP).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le réglage à la charge de travail (FW) s'effectue en détendant les tirants (4, 5, 6).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le réglage des tirants (4, 5, 6) à la charge de travail (FW) s'effectue en fonction de la course ou en fonction de la force.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les tirants (4, 5, 6) sont tous simultanément détendus.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le processus de tension commence avec les tirants (4, 5, 6) de plus grande longueur
d'acier libre (Ltf) et se poursuit avec les tirants (4, 5, 6) de plus courte longueur d'acier libre
(Ltf).
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le processus de tension s'achève simultanément pour tous les tirants (4, 5, 6).
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les tirants (4, 5, 6) de même longueur d'acier libre (Ltf) sont simultanément tendus.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les tirants (4, 5, 6) sont tendus indépendamment les uns des autres.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la tension des tirants (4, 5, 6) s'effectue dans un unique plan de tension (24) pour
tous les tirants (4, 5, 6), sachant qu'on définit avant la tension un plan de serrage
(A, B, C) pour chaque tirant (4, 5, 6), et qu'à l'atteinte du plan de serrage (A,
B, C) d'un tirant (4, 5, 6) par le plan de tension (24), on réalise un couplage de
force entre le plan de tension (24) et le tirant (4, 5, 6), sachant que les plans
de serrage (A, B, C) des tirants plus courts (4, 5, 6) se situent, dans la direction
de tension, après les plans de serrage (A, B, C) des tirants plus longs (4, 5, 6).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la définition de l'espacement (ΔI1,2) entre les plans de serrage (A, B, C) s'effectue de telle sorte que, à l'atteinte
d'une charge limite prédéterminée de l'ancrage étagé (1), les tirants (4, 5, 6) présentent
tous un état de tension identique, de préférence la charge de test (FP).
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que l'espacement (ΔI1,2) entre les plans de serrage (A, B, C) correspond à la différence d'allongement des
tirants individuels (4, 5, 6) jusqu'à l'atteinte d'une charge maximale prédéterminée,
de préférence de la charge de test (FP), du fait des longueurs différentes d'acier libre des tirants individuels (4, 5,
6).
13. Dispositif pour tendre un ancrage étagé (1) se composant de plusieurs tirants (4,
5, 6) ayant des longueurs différentes d'acier libre (Ltf), au moyen d'une presse tendeuse (15) qui est disposée entre un plan d'ancrage (10)
côté trou foré et un plan de tension (24), et qui est pourvue d'une plaque de serrage
(21) disposée dans le plan de tension (24) et pouvant être déplacée par la presse
tendeuse (15) dans la direction de tension (27), sachant que les tirants individuels
(4, 5, 6) sont respectivement pourvus d'un élément de blocage (25) qui fixe en position
les tirants (4, 5, 6) dans le plan de tension (24) par rapport à la plaque de serrage
(21), caractérisé en ce que plusieurs tirants (4, 5, 6) de longueurs différentes d'acier libre (Ltf) sont associés à la plaque de serrage (21), et les éléments de blocage (25) sont
disposés dans des plans de serrage (A, B, C) échelonnés relativement à la direction
de tension.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que les éléments de blocage (25) de tirants (4, 5, 6) de même longueur d'acier libre
(Ltf) sont tous associés au même plan de serrage (A, B, C).
15. Dispositif selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que les tirants (4, 5, 6) de même longueur d'acier libre (Ltf) sont uniformément répartis sur une ligne circonférentielle par rapport à l'axe de
tension (26).
16. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 15, caractérisé en ce que les plans de serrage (A, B, C) de tirants (4, 5, 6) de plus courte longueur d'acier
libre (Ltf) sont disposés, dans la direction de tension (27), après les plans de serrage (A,
B, C) de tirants (4, 5, 6) de plus grande longueur d'acier libre (Ltf).
17. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 16, caractérisé en ce que l'espacement (ΔI1,2) entre les plans de serrage (A, B, C) s'effectue de telle sorte que, lorsque l'ancrage
étagé est sollicité avec une charge limite prédéterminée, les tirants (4, 5, 6) présentent
tous un état de tension identique, de préférence la charge de test (FP).
18. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 17, caractérisé en ce que l'espacement entre deux plans de serrage consécutifs (A, B, C) correspond à la différence
des allongements (Δl1,2) des tirants individuels (4, 5, 6), pour lesquels les tirants (4, 5, 6) de plus grande
longueur d'acier libre (Ltf) présentent la même charge de test (FP) que les tirants (4, 5, 6) de plus courte longueur d'acier libre (Ltf).
19. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 18, caractérisé en ce que les éléments de blocage (25) présentent une partie de serrage cunéiforme (36) en
plusieurs éléments et une partie d'immobilisation (30), qui sont mutuellement assemblées,
sachant que la partie d'immobilisation (30) permet d'obtenir une fixation en position
de l'élément de blocage (25) par rapport au tirant (4, 5, 6) dans le plan de serrage
correspondant (A, B, C), et que la partie de serrage (36) permet d'obtenir une fixation
en position du tirant (4, 5, 6) par rapport au plan de tension (24).
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que la partie de serrage (36) et la partie d'immobilisation (30) sont mutuellement assemblées
par une configuration en engagement positif dans la région de chevauchement, en particulier
par une rainure annulaire (32, 40) et une bride annulaire (33, 41).
21. Dispositif selon la revendication 19 ou 20, caractérisé en ce que la partie d'immobilisation (30) possède une forme annulaire et présente un perçage
fileté radial (34), dans lequel est disposée une vis sans tête (35) pour fixer en
position la partie d'immobilisation (30) par rapport au tirant (4, 5, 6).
22. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 21, caractérisé par un élément d'ajustement (45) pour aligner un élément de blocage (25) dans le plan
de serrage associé (A, B, C), sachant que l'élément d'ajustement (45) peut être amené
en contact avec l'élément de blocage (25) pour former un plan de référence et possède
un écarteur agissant contre une surface de référence, de préférence contre la plaque
de serrage (21).
23. Dispositif selon la revendication 22, caractérisé en ce que l'élément d'ajustement (45) comprend une rondelle annulaire (46) pouvant être enfilée
sur un tirant (4, 5, 6).
24. Dispositif selon la revendication 22 ou 23, caractérisé en ce que l'écarteur peut être réglé à différentes distances des plans de serrage (A, B, C)
par rapport au plan de tension (24).
25. Dispositif selon l'une des revendications 22 à 24, caractérisé en ce que l'écarteur est constitué d'une tige filetée (48) qui est guidée dans un écrou fileté
(47) fixé sur la rondelle annulaire (46), et qui est de préférence bloquée par un
contre-écrou (49).
26. Dispositif selon l'une des revendications 22 à 25, caractérisé en ce que l'élément d'ajustement (45) peut être détaché de l'élément de blocage (25), afin
de pouvoir retirer l'élément d'ajustement (45) du tirant (4, 5, 6) après avoir aligné
l'élément de blocage (25).
27. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 21, caractérisé par un élément d'ajustement (52) pour aligner tous les éléments de blocage (25) dans
les plans de serrage associés (A, B, C), sachant que l'élément d'ajustement (52) possède
un corps de base (53) sur lequel des douilles d'espacement (54) parallèles à l'axe
sont fixées avec possibilité de réglage dans leur axe longitudinal, sachant que les
extrémités des douilles d'espacement (54) sont disposées en étant échelonnées conformément
à l'espacement entre les plans de serrage (A, B, C) et qu'une douille d'espacement
respective (54) est associée à un tirant (4, 5, 6), de sorte qu'en enfilant l'élément
d'ajustement (52) sur les extrémités libres des tirants (4, 5, 6), les éléments de
blocage (25) peuvent être amenés en application avec les extrémités des douilles d'espacement
(54), conduisant ainsi à leur disposition échelonnée dans les plans de serrage (A,
B, C).
28. Dispositif selon la revendication 27, caractérisé en ce que le corps de base (53) possède des perçages parallèles à l'axe, à filetage intérieur,
et les douilles d'espacement (54) présentent un filetage extérieur (55) correspondant
au filetage intérieur, de sorte que les douilles d'espacement (54) peuvent être réglées
en direction longitudinale dans leur position relative mutuelle par un vissage plus
ou moins profond dans le corps de base (53).
29. Dispositif selon la revendication 28, caractérisé par un contre-écrou (56) qui, afin d'immobiliser localement les douilles d'espacement
(54) par rapport au corps de base (53), peut être vissé sur les douilles d'espacement
(54).
30. Dispositif selon l'une des revendications 27 à 29, caractérisé en ce que le corps de base (53) possède essentiellement une forme de disque, de préférence
de disque circulaire.
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