[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sanitärarmatur gemäss dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Sanitärarmaturen zum Auslass von Wasser, insbesondere von aus Kaltwasser und Warmwasser
gemischtem Mischwasser sind allgemein bekannt. Um das ausfliessende Wasser auf verschiedene
Bereiche richten zu können, ist es bekannt, Sanitärarmaturen mit teleskopierbaren
oder ausziehbaren Wasserausläufen zu versehen.
[0003] Eine Sanitärarmatur mit teleskopierbarem Wasserauslauf ist beispielsweise in der
US 6,138,716 offenbart. Die darin beschriebene Sanitärarmatur weist ein Durchflussrohr bildendes
Innenrohr auf, welches von einem Auslaufstutzen eines Armaturgehäuses gehalten ist.
Auf das Innenrohr ist ein Aussenrohr aufgesetzt, welches in dessen Längsrichtung gegenüber
dem Innenrohr verschiebbar ist. Am freien Ende des Aussenrohrs ist ein Ausflusskopf
angeordnet. Damit hydraulische Kräfte des ausfliessenden Wassers nicht zu einer unbeabsichtigten
Verschiebung des Aussenrohrs bezüglich dem Innenrohr führt, weist das Innenrohr mehrere
in Umfangsrichtung verlaufende Ausnehmungen auf, in welche eine am Aussenrohr befestigte
Arretierung eingreifen kann. Um das Aussenrohr bezüglich des Innenrohrs zu verschieben,
muss die Arretierung gelöst werden.
[0004] Ferner ist aus
US 6,438,767 eine Duschvorrichtung mit einem vertikal verschiebbaren Duschrohr bekannt. Diese
Duschvorrichtung weist ein beiderends an einer Wand befestigtes, vertikal ausgerichtetes
Innenrohr auf. Das Innere des Innenrohrs ist mit einem Wasserzufluss für die Duschvorrichtung
verbunden. Weiter weist das Innenrohr in Axialrichtung mittig angeordnet einen radialen
Durchlass auf. Eine beiderends dichtend an das Innenrohr anliegende, rohrartige Hülse
ist auf das Innenrohr aufgesetzt und gegenüber diesem verschiebbar, wobei der radiale
Durchlass immer einen zwischen dem Innenrohr und der Hülse ausgebildeten Mantelraum
mit dem Inneren des Innenrohrs verbindet. Radial aussen ist an der Hülse ein gebogenes
Duschrohr befestigt, welches einerends mit dem Mantelraum verbunden ist und andernends
einen Duschkopf trägt.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es eine Sanitärarmatur zu schaffen, welche
ohne ein zwischen dem Innenrohr und dem Aussenrohr wirkendes Arretiermittel auskommt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Sanitärarmatur gemäss Anspruch 1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäss weist die Sanitärarmatur ein um einen Hub teleskopierbares Ausflussrohrleitungssystem
auf. Das Ausflussrohrleitungssystem weist ein am Armaturgrundkörper gehaltenes Durchflussrohr
und ein bezüglich dem Durchflussrohr längsbewegliches Ausflussrohr auf, wobei das
eine ein Innenrohr und das andere ein Aussenrohr ist. Das Innenrohr weist ein verschlossenes
Rohrende und in einem mindestens dem Hub entsprechenden Abstand vom verschlossenen
Rohrende einen radialen Durchlass auf. Durch den radialen Durchlass ist ein Inneres
des Innenrohrs dauernd mit einem Mantelraum konstantem Volumens verbunden, welcher
durch das Innenrohr und das Aussenrohr begrenzt ist.
[0008] Ein der Erfindung entsprechendes Innenrohr kann auch von dem verschlossenen Rohrende
her ein in Längsrichtung verlaufendes Loch aufweisen, sodass das Innenrohr zwischen
dem radialen Durchlass und dem verschlossenen Rohrende eine Trennwand beziehungsweise
einen Trennbereich aufweist, die/der das Innenrohr zwischen dem radialen Durchlass
und dem verschlossenen Rohrende dicht verschliesst.
[0009] Die erfindungsgemässe Sanitärarmatur mit dem teleskopierbaren Ausflussrohrleitungssystem
weist einen wasserdurchflossenen, den Mantelraum beinhaltenden Strömungskanal auf,
der beim Auseinanderziehen oder Zusammenstossen des teleskopierbaren Ausflussrohrleitungssystem
ein konstantes Volumen aufweist. Dadurch fliesst - bei geschlossener, im Armaturgrundkörper
angeordneter Steuerpatrone - beim Zusammenstossen kein Wasser aus einer Wasserausflussöffnung
der Sanitärarmatur aus und beim Auseinanderziehen wird weder Luft noch Wasser bzw.
ein Feststoff in das Ausflussrohrleitungssystem durch die Wasserausflussöffnung eingesaugt.
[0010] Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform kompensieren sich hydraulische Kräfte in
Längsrichtung des Ausflussrohrleitungssystem weitgehend gegenseitig, indem in beide
Richtungen wirkende hydraulische Flächen wenigstens annähernd gleich sind. Eine in
Längsrichtung wirkende resultierende hydraulische Kraft ist durch zwischen dem Durchflussrohr
und dem Ausflussrohr wirkende Reibungskräfte kompensiert. Dadurch wird verhindert,
dass das Ausflussrohr während des Ausfliessens von Wasser aus der Sanitärarmatur sich
relativ zum Durchflussrohr verschiebt.
[0011] Weitere bevorzugte Ausbildungsformen der erfindungsgemässen Sanitärarmatur sind in
den weiteren abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0012] Weitere besondere Vorteile und Wirkungsweisen ergeben sich aus der Detailbeschreibung
und der Zeichnung.
[0013] Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Die Figuren der Zeichnung zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe, auftischmontierbare Sanitärarmatur
mit einem teleskopierbaren Ausflussrohrleitungssystem umfassend ein Innenrohr und
ein Aussenrohr, wobei das Innenrohr als Durchflussrohr und das Aussenrohr als Ausflussrohr
ausgebildet ist und das Ausflussrohrleitungssystem zusammengestossen ist;
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch die erfindungsgemässe Sanitärarmatur gemäss Fig. 1, wobei
das Ausflussrohrleitungssystem auseinandergezogen ist;
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe, wandmontierbare Sanitärarmatur mit
einem teleskopierbaren Ausflussrohrleitungssystem umfassend ein Innenrohr und ein
Aussenrohr, wobei das Aussenrohr als Durchflussrohr und das Innenrohr als Ausflussrohr
ausgebildet ist und das Ausflussrohrleitungssystem zusammengestossen ist;
- Fig. 4
- einen Längsschnitt durch die erfindungsgemässe Sanitärarmatur gemäss Fig. 3, wobei
das Ausflussrohrleitungssystem auseinandergezogen ist;
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch das Ausflussrohrleitungssystem gemäss Fig. 1 entlang der in
Fig. 1 gezeigten Linie A-A;
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch das Ausflussrohrleitungssystem gemäss Fig. 1 entlang der in
Fig. 1 gezeigten Linie B-B;
- Fig. 7
- einen Querschnitt durch das Ausflussrohrleitungssystem gemäss Fig. 3 entlang der in
Fig. 3 gezeigten Linie A-A;
- Fig. 8
- einen Querschnitt durch das Ausflussrohrleitungssystem gemäss Fig. 3 entlang der in
Fig. 3 gezeigten Linie B-B; und
- Fig. 9
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe, auftischmontierbare Sanitärarmatur
mit einem teleskopierbaren Ausflussrohrleitungssystem umfassend ein Innenrohr und
ein Aussenrohr, wobei das Aussenrohr als Durchflussrohr und das Innenrohr als Ausflussrohr
ausgebildet ist und das Ausflussrohrleitungssystem zusammengestossen ist.
[0014] Eine in Fig. 1, 2, 5 und 6 gezeigte erfindungsgemässe Sanitärarmatur 10 ist für eine
Auftischmontage ausgebildet. Die Sanitärarmatur 10 weist eine nach unten abstehende
Montagehülse 12 auf; welche dazu bestimmt ist, die Sanitärarmatur 10 in bekannter
Art und Weise an einer Montagefläche, beispielsweise eines Waschtisches, zu halten.
Auf die Montagehülse 12 ist eine Innenhülse 14 aufgeschraubt, die im Innern einen
Armaturgrundkörper 16 und eine auf den Armaturgrundkörper 16 aufgesetzte Steuerpatrone
18 enthält. Die Steuerpatrone 18 ist mit einem Betätigungselement verbunden, mit welchem
ein Wasserdurchfluss durch die Sanitärarmatur 10 und ein Mischverhältnis von Warmwasser
und Kaltwasser in bekannter Art und Weise geregelt werden kann.
[0015] Zuflussseitig ist die Steuerpatrone 18 mit Wasserzuflüssen 20 für Warmwasser und
Kaltwasser verbunden, die durch die Montagehülse 12 und durch den Armaturgrundköper
16 zur Steuerpatrone 18 geführt sind. Abflussseitig ist die Steuerpatrone 18 mit einem
Mischwasserkanal verbunden. Dieser umfasst ein um eine Schwenkachse S drehbares Winkelrohrelement
24 mit einem in Richtung der Schwenkachse S ausgerichteten, zuflussseitigen Rohrschenkel
26 und ein eine Ausflussrohrachse D definierenden, abflussseitigen Rohrschenkel 26'.
Die Schwenkachse S steht rechtwinklig zur Montagefläche. Die Ausflussrohrachse D liegt
in einem Winkel von beispielsweise 65 Grad zur Schwenkachse S, wobei die Ausflussrohrachse
D nach oben von der Schwenkachse S wegläuft.
[0016] Die Innenhülse 14 ist von einer um die Schwenkachse S schwenkbaren Armaturaussenhülse
28 umfasst, welche bezüglich einer Mittenstellung in einem Bereich von beispielsweise
-30 Grad bis +30 Grad in bekannter Art und Weise schwenkbar ist. Von der Armaturaussenhülse
28 steht ein hohlzylinderförmiger Auslaufstutzen 30 ab. Eine Längsachse des Auslaufstutzens
30 ist deckungsgleich mit der Ausflussrohrachse D.
[0017] Um ein nachfolgend beschriebenes, um einen Hub H teleskopierbares Ausflussrohrleitungssystem
40 mit dem Winkelrohrelement 24 zu verbinden, weist die Innenhülse 14 und der Armaturgrundkörper
16 eine Durchgangsöffnung bzw. eine Ausnehmung auf.
[0018] Die Montagehülse 12, die Innenhülse 14, der Armaturgrundkörper 16, das Winkelrohrelement
24 und die Armaturaussenhülse 28 mit dem Auslaufstutzen 30 bilden zusammen eine Basiseinheit
39.
[0019] Für eine ausführliche Beschreibung der Montagehülse 12, der Innenhülse 14, des Armaturgrundkörpers
16, der Steuerpatrone 18, der Wasserzuflüsse 20, des Winkelrohrelements 24 mit dem
zuflussseitigen Rohrschenkel 26 und dem abflussseitigen Rohrschenkel 26' und der Armaturaussenhülse
28 sowie weiteren, an diesen Elementen angeordneten Elementen wie Dichtungsringe und
Gleitringe wird ausdrücklich auf die ältere
europäische Patentanmeldung mit der Anmeldenummer 05 001 644.3 derselben Anmelderin verwiesen.
[0020] Ein mit dem abflussseitigen Rohrschenkel 26' fest verbundenes und vom Auslaufstutzen
30 gehaltenes Ausflussrohrleitungssystem 40 umfasst ein gerades Innenrohr 42 mit konstantem
Aussendurchmesser und ein das Innenrohr 42 umfassendes Aussenrohr 44. Das Aussenrohr
44 ist als Ausflussrohr 45 aufgebildet und weist an seinem freien Endbereich eine
Wasserausflussöffnung 90 auf, aus welcher Mischwasser in Wasserausflussrichtung W
ausfliessen kann. Das Innenrohr 42 ist als Durchflussrohr 43 ausgebildet und ist mit
einem ein Gewinde aufweisenden Verbindungsendbereich 46 in den abflussseitigen Rohrschenkel
26' eingeschraubt. In Richtung der Ausflussrohrachse D, gegenüberliegend des Verbindungsendbereichs
46 weist das Innenrohr 42 ein verschlossenes Rohrende 48 auf. Von diesem verschlossenen
Rohrende 48 um mindestens einen dem Hub H entsprechenden Abstand entfernt, weist das
Innenrohr 42 radiale Durchlässe 50 auf, welche sich paarweise gegenüberliegen und
in Richtung der Ausflussrohrachse D leicht zueinander versetzt sind. Das Innenrohr
42 ist zwischen den radialen Durchlässen 50 und dem verschlossenen Rohrende 48 massiv
(ohne Hohlraum) ausgebildet. In der Nähe des verschlossenen Rohrendes 48, weist das
Innenrohr 42 eine umlaufende Nut auf, in welche ein als Gleitdichtung wirkender O-Ring
52 eingelegt ist.
[0021] Das Aussenrohr 44 ist mehrstückig ausgebildet. Dem Armaturgrundkörper 16 zugewandt
und zwischen dem Auslaufstutzen 30 und dem Innenrohr 42 angeordnet weist das Aussenrohr
44 in einem Mantelraumabschnitt 60 ein Mantelraumabschnittselement 60' auf. An einem
dem Armaturgrundkörper 16 zugewandten Endbereich des Mantelraumabschnittselement 60'
liegt das Aussenrohr 44 in einem Gleitabschnitt 62 an dem Innenrohr 42 an. Der Gleitabschnitt
62 weist eine umlaufende Nute auf, in welche ein O-Ring 64 eingelegt ist, sodass der
Gleitabschnitt 62 das Innenrohr 42 dichtend umgreift.
[0022] Ein Aussendurchmesser des Mantelraumabschnittselements 60' ist ausser in einem in
Richtung der Ausflussrohrachse D dem Gleitabschnitt 62 gegenüberliegenden Endbereich
65 annähernd gleich einem lichten Durchmesser des Ausflussstutzens 30, sodass das
Mantelraumabschnittselement 60' in dem Ausflussstutzen 30 in Längsrichtung verschiebbar
ist. Der Endbereich 65 weist ein Aussengewinde auf, welches einen Aussendurchmesser
aufweist, der grösser ist als ein Innendurchmesser aber kleiner ist als ein Aussendurchmesser
des Ausflussstutzens 30. Dem Gleitabschnitt 62 zugewandt weist der Endbereich 65 eine
Anschlagsfläche auf, welche - im eingestossenen Zustand des Aussenrohrs 44 auf das
Innenrohr 42 - zumindest nahezu an eine Stirnfläche des Ausflussstutzens 30 ansteht
(siehe Fig. 1).
[0023] In Richtung der Ausflussrohrachse D, gegenüberliegend vom Gleitabschnitt 62 grenzt
an den Mantelraumabschnitt 60 ein Führungsabschnitt 66 an. Ein zylinderförmiges, im
Führungsabschnitt 66 liegendes Führungsabschnittselement 66' weist eine zylinderförmige
Führungsausnehmung 68 auf, deren lichter Querschnitt annährend einem Aussenquerschnitt
des Innenrohres 42 entspricht. An einem dem Mantelraumabschnitt 60 gegenüberliegenden
Ende ist die Führungsausnehmung 68 verschlossen. Die Führungsausnehmung 68 weist eine
Länge auf, die etwas länger ist als der Hub H.
[0024] In die Führungsausnehmung 68 greift das Innenrohr 42 ein, wobei der O-Ring 52 mit
der Wand der Führungsausnehmung 68 zusammenwirkt .
[0025] Eine innere Mantelfläche des Mantelraumabschnittelements 60' ist ausser im Gleitabschnitt
62 vom Innenrohr 42 beabstandet, sodass ein Mantelraum 70 radial zwischen einer Aussenfläche
des Innenrohrs 42 und einer im Mantelraumabschnitt 60 liegenden Innenfläche des Aussenrohrs
44 und in Längsrichtung zwischen dem Gleitabschnitt 62 und dem Führungsabschnitt 66
liegt.
[0026] Durch das Führungsabschnittselement 66' sind, siehe Fig. 6, acht Durchflusskanäle
78 parallel zur Ausflussrohrachse D hindurchgeführt, wobei selbstverständlich auch
mehr oder weniger als acht Durchflusskanäle 78 durch das Führungsabschnittselement
66' hindurch geführt sein können. Die Durchflusskanäle 78 sind in Umfangsrichtung
regelmässig angeordnet, wobei in einem unteren, in Wasserausflussrichtung W liegenden
Abschnitt kein Durchflusskanal angeordnet ist. Die Durchflusskanäle 78 verbinden den
Mantelraum 70 mit einem Zusammenflussraum 80, der in einem dem Mantelraumabschnitt
60 gegenüberliegenden Endbereich des Führungsabschnittelements 66' liegt.
[0027] Nahe bei einer diesseitigen Stirnfläche 82 weist das Führungsabschnittelement 66'
eine aussenliegende, umlaufende Nut auf, in welche ein O-Ring 84 eingelegt ist.
[0028] Das Führungsabschnittselement 66' ist von einer einen konstanten Aussendurchmesser
aufweisenden Aussenrohraussenhülse 86 mit einem Auslassabschnitt 88 umfasst.
[0029] Der Auslassabschnitt 88 grenzt an den Führungsabschnitt 66 an und weist eine mit
der Stirnfläche 82 des Führungsabschnittselements 66' zusammenwirkende Anschlagsfläche
auf. Der Auslassabschnitt 88 weist weiter die Wasserausflussöffnung 90 auf, aus welcher
Wasser - falls die Steuerpatrone 18 geöffnet ist - in Wasserausflussrichtung W ausströmt.
[0030] Weiter weist die Aussenrohraussenhülse 86 ein mit dem Aussengewinde des Mantelraumabschnittselements
60' zusammenwirkendes Innengewinde auf, sodass das Führungsabschnittselement 66' fest
zwischen dem Auslassabschnitt 88 und dem Mantelraumabschnittselement 60' gehalten
ist. Zwischen dem Führungsabschnittselement 66' und dem Mantelraumabschnittselement
60' ist eine Dichtung eingefügt.
[0031] Die Länge der Aussenrohraussenhülse 86 ist derart gewählt, dass diese im ausgezogenen
Zustand des Ausflussrohrleitungssystems 40 das Mantelraumabschnittselement 60' umschliesst
und einen an das freie Ende des Auslaufstutzens 30 angrenzenden Endbereich umfasst.
An einem dem Auslassabschnitt 88 in Richtung der Ausflussrohrachse D gegenüberliegenden
Ende weist die Aussenrohraussenhülse 86 einen Abstreifer auf, der verhindert, dass
Flüssigkeiten, wie beispielsweise Wasser und Reinigungsmittel, und Feststoffe insbesondere
Schmutz in den dünnen Spalt zwischen der Aussenrohraussenhülse 86 und dem Auslaufstutzen
30 eindringen können.
[0032] Damit beim Zusammenstossen oder Ausziehen des Ausflussrohrleitungssystems 40 kein
Unterdruck bzw. Überdruck in der Führungsausnehmung 68 entsteht, ist diese über einen
Entlüftungskanal 93 mit der Umgebung verbunden. Der Entlüftungskanal führt nahe dem
verschlossenen Ende durch das Führungsabschnittselement 66' und durch die Aussenrohraussenhülse
86.
[0033] Um den Hub H des Ausflussrohrleitungssystem zu begrenzen, weist das Mantelraumabschnittselement
60' eine Begrenzungsausnehmung 94 auf, in welche ein mit dem Auslaufstutzen 30 fest
verbundener Anschlagstift 96 eingreift. Die Länge der Begrenzungsausnehmung 94 entspricht
dem Hub H plus dem Durchmesser des Anschlagstifts 96. Eine Breite der Begrenzungsausnehmung
ist derart gewählt, dass das Aussenrohr 44 bezüglich dem Innenrohr 42 um die Ausflussrohrachse
D herum von beispielsweise -30 Grad auf +30 Grad schwenkbar ist (siehe Fig. 5), wobei
in einer Stellung von 0 Grad die Wasserausflussrichtung W parallel zur Schwenkachse
S verläuft. Die Begrenzungsausnehmung 94 ist derart ausgeformt, dass die radialen
Durchlässe 50 in jeder Position des Aussenrohrs 44 zum Innenrohr 42 den Innenraum
des Innenrohrs 42 mit dem Mantelraum 70 verbinden.
[0034] Als Material für das Mantelraumabschnittselement 60', den Auslaufstutzen 30, das
Innenrohr 42 und die Aussenrohraussenhülse 86 wird bevorzugt ein Metall verwendet,
wobei auch ein Kunststoff, vorzugsweise Polyacetal (POM), verwendet werden kann. Das
Führungsabschnittselement 66' wird vorzugsweise aus Polyacetal (POM) gefertigt.
[0035] Zusammengesetzt wird das Ausflussrohrleitungssystem 40 wie folgt. Das Innenrohr 42
wird in den abflussseitigen Rohrschenkel 26' des Winkelrohrelements 24 eingeschraubt.
Das Mantelraumabschnittselement 60' wird auf das Innenrohr 42 aufgesetzt und der Anschlagstift
96 wird darauf in den Auslaufstutzen 30 eingesetzt, sodass der Anschlagsstift 96 in
die Begrenzungsausnehmung 94 eingreift. Das Führungsabschnittselement 66' wird in
die Aussenrohraussenhülse 86 eingeführt und eventuell in diese eingeklebt. In einem
darauf folgenden Schritt wird die Ausflussrohraussenhülse 86 mit dem darin enthaltenen
Führungsabschnittselement 66' auf das Mantelraumabschnittselement 60' aufgeschraubt.
[0036] In einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemässen Ausflussrohrleitungssystems
40 wird der Entlüftungskanal, derart geführt, dass dieser von einem anderen Element
der Sanitärarmatur verdeckt in die Umgebung mündet, beispielsweise innerhalb der Montagehülse
12.
[0037] In den Fig. 3, 4, 7 und 8 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen
Sanitärarmatur 10, die für eine Wandmontage ausgebildet ist, gezeigt. Ein Wasserzufluss
20 ist durch eine Wand hindurch zu einem Wandanschluss 110 geführt. Der Wandanschluss
110 weist eine Befestigungsmutter 112 auf, welche einen Armaturgrundkörper 16 fest
am Wandanschluss 110 hält. Durch den Wandanschluss 110 und durch den Armaturgrundkörper
16 hindurch ist der Wasserzufluss 20 zu einer in den Armaturgrundkörper 16 eingesetzten
Steuerpatrone 18 geführt. Für eine ausführliche Beschreibung der genannten Elemente
sowie weitere Elemente, wird auf die ältere europäische Patentanmeldung mit der Anmeldenummer
05 001 644.3 derselben Anmelderin verwiesen.
[0038] Der Armaturgrundkörper 16 weist einen in Richtung einer vertikalen Schwenkachse S
ausgerichteten, zylinderförmigen Stutzen 116 auf, welcher aus dem Armaturgrundkörper
16 nach unten hervorsteht. In den Stutzen 116 ist ein zylinderförmiges Winkelrohrelement
24 eingeschraubt.
[0039] Auf das Winkelrohrelement 24 und auf den Stutzen 116 ist die Armaturaussenhülse 28
aufgesteckt, welche mittels einer in eine Führungsausnehmung am Stutzen 116 eingreifende
Anschlagschraube 118 schwenkbar am Stutzen 116 und am Winkelrohrelement 24 gehalten
ist.
[0040] Um Eindringen von Flüssigkeiten und Schmutz zu verhindern, ist zwischen dem Stutzen
116 und der Armaturaussenhülse 28, angrenzend an eine Öffnung der Armaturaussenhülse
28 ein Dichtungsring angeordnet. Um ein Drehen der Armaturaussenhülse 28 und die Schwenkachse
S zu ermöglichen, ist eine erste Gleitscheiben angrenzend an den Dichtungsring zwischen
dem Stutzen 116 und der Armaturaussenhülse 28 angeordnet. Eine zweite Gleitscheibe
ist zwischen einem dem Armaturgrundkörper 16 abgewandeten Endbereich des Winkelrohrelements
24 und der Armaturaussenhülse 28 angeordnet.
[0041] Unterhalb der Anschlagschraube 118 ist zwischen der Armaturaussenhülse 28 und dem
Winkelrohrelement 24 ein Dichtungsring angeordnet. Angrenzend, unterhalb des Dichtungsrings
weist die Armaturaussenhülse 28 eine Kammer 120 auf, welche über den abflussseitige
Rohrschenkel 26' des Winkelrohrelements 24 mit dem zuflussseitigen Rohrschenkel 26
verbunden ist. Der Zuflussseitige Rohrschenkel 26 ist über einen Mischwasserkanal
mit einer abflussseitigen Öffnung der Steuerpatrone 18 verbunden.
[0042] Unterhalb des Winkelrohrelements 24 steht von der Armaturaussenhülse 28 eine Aussenrohraussenhülse
86 in Richtung einer Ausflussrohrachse D ab, welche integral mit der Aussenrohraussenhülse
86 gefertigt ist. Diese ist dazu bestimmt das Ausflussrohrleitungssystem 40 zu halten.
[0043] Der Armaturgrundkörper 16 bildet zusammen mit dem Winkelrohrelement 24, der Armaturaussenhülse
28 und der Aussenrohraussenhülse 86 die Basiseinheit 39.
[0044] Ein Innenrohr 42 und ein Aussenrohr 44 sind im wesentlichen gleich zum Innenrohr
und zum Aussenrohr des ersten Ausführungsbeispiels ausgebildet, jedoch umgekehrt angeordnet.
Im folgenden wird nur auf die Unterschiede eingegangen. Das Aussenrohr 44 bildet in
diesem Ausführungsbeispiel im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ein Durchflussrohr
43 und das Innenrohr 42, welches weitgehend identisch zum Innenrohr des ersten Ausführungsbeispiels
ausgebildet ist, bildet das Ausflussrohr 45.
[0045] Das Aussenrohr 44 weist in einem Endbereich, das den Führungsabschnitt 66 bildende
Führungsabschnittselement 66' auf. Das Führungsabschnittselement 66' weist aussen
eine radial gestufte Zylinderform und innen eine Führungsausnehmung 68 auf, deren
lichter Querschnitt dem äusseren Querschnitt des Innenrohrs 42 entspricht. An ihrem
Boden ist die Führungsausnehmung 68 bis auf einen in Richtung der Ausflussrohrachse
D verlaufenden Entlüftungskanal 93 verschlossen. Die Führungsausnehmung 68 ist dazu
bestimmt, das verschlossene Rohrende 48 des Innenrohrs 42 aufzunehmen. Ein Bereich
des Führungsabschnittselement 66' angrenzend an eine den Entlüftungskanal 93 aufweisenden
Endfläche des Führungsabschnittselements 66' ist ein Zufluss- und Haltebereich. Der
Zufluss- und Haltebereich weisst einen kleineren Aussendurchmesser auf, als das restliche
Führungsabschnittselement 66'. Etwas beabstandet vom diesseitigen Ende des Zufluss-
und Haltebereichs weist das Führungsabschnittselement 66' eine umlaufende Nut auf,
in welche ein O-Ring 84 eingelegt ist.
[0046] Der Zufluss- und Haltebereich des Führungsabschnittselement 66' ist in eine Ausnehmung
der Armaturaussenhülse 28 eingesetzt, welche den Endbereich mit dem O-Ring 84 dicht
umschliesst. Angrenzend an den das Führungsabschnittselement 66' dicht umgreifenden
Bereich weitet sich die Ausnehmung in der Armaturaussenhülse 28 konisch auf einen
Durchmesser auf, der annähernd dem grössten Aussendurchmesser des Führungsabschnittselement
66' entspricht. Die Ausnehmung ist mit der Kammer 120 verbunden.
[0047] Um die Führungsausnehmung 68 herum verlaufen in Richtung der Ausflussrohrachse D
acht Durchflusskanäle 78 durch das Führungsabschnittselement 66' in Richtung der Ausflussrohrachse
D hindurch und münden in ein Mantelraum 70 eines im Mantelraumabschnitt 60 des Aussenrohrs
44 gelegenes Mantelraumabschnittselement 60'. Selbstverständlich können auch mehr
oder weniger als acht Durchflusskanäle 78 durch das Führungsabschnittselement 66'
hindurch führen. Das Mantelraumabschnittselement 60' ist identisch zum Mantelraumabschnittselement
des ersten Ausführungsbeispiels ausgebildet. Das Mantelraumabschnittselement 60' ist
mit seinem das Aussengewinde aufweisenden Endbereich 65 in ein Innengewinde der Ausflussrohraussenhülse
86 eingeschraubt, wodurch das Führungsabschnittselement 66' ebenfalls fest gehalten
wird. Um einen dichten Übergang vom Führungsabschnittselement 66' zum Mantelraumabschnittselement
60' zu gewährleisten, ist zwischen diesen beiden Elementen ein Dichtungsring angeordnet.
Die Ausflussrohraussenhülse 86 weist eine zum Innengewinde beabstandet, umlaufende
Nut auf, in welche ein an das Führungsabschnittselement 66' anliegender O-Ring eingelegt
ist.
[0048] Die Länge der Aussenrohraussenhülse 86 ist derart gewählt, dass der Gleitabschnitt
62 aus dieser hervor steht. Ausser im Endbereich 65 ist das Mantelraumabschnittselement
60' von der Aussenrohraussenhülse 86 beabstandet.
[0049] Das Innenrohr 42 ist identisch zum Innenrohr des ersten Ausführungsbeispiels ausgebildet
und weist zusätzlich ein auf den Verbindungsbereich 46 aufgeschraubtes Auslaufelement
130 auf. Vom Auslaufelement 130 steht die das Innenrohr 42 umfassende, vom Innenrohr
42 beabstandete Auslaufhülse 132 ab. Die Auslaufhülse 132 greift in einen hohlzylinderförmigen
Spalt zwischen dem Mantelraumabschnittselement 60' und der Aussenrohraussenhülse 86
ein. Die Länge der Auslaufhülse 132 ist derart gewählt, dass sie im ausgezogenen Zustand
des Ausflussrohrleitungssystems 40 den Gleitabschnitt 62 des Mantelraumabschnittselements
60' umgreift und im eingestossenen Zustand des Ausflussrohrleitungssystems 40 zumindest
nahezu an die Stirnfläche des Endbereichs 65 des Mantelraumabschnittselements 60'
anschlägt.
[0050] Innenliegend an das freie Ende der Aussenrohraussenhülse 86 ist ein Abstreifring
angeordnet, der verhindert, dass Flüssigkeiten und andere Stoffe in den dünnen Spalt
zwischen der Aussenrohraussenhülse 86 und der Auslaufhülse 132 eindringen können.
[0051] Das Auslaufelement 130 weist eine mit dem Inneren des Innenrohrs 42 verbundene Wasserauslauföffnung
90 auf, aus welcher Wasser in Wasserausflussrichtung W ausläuft.
[0052] Ein in einen freiliegenden Endbereich der Auslaufhülse 132 eingesetzter Anschlagsstift
96 greift in die Begrenzungsausnehmung 94 ein, sodass der Hub H entlang der Ausflussrohrachse
D und eine Drehbarkeit des Ausflussrohrs 45 analog zum ersten Ausführungsbeispiel
begrenzt wird.
[0053] Zusammengebaut wird das Ausflussrohrleitungssystem 40 wie folgt. Das Führungsabschnittselement
66' wird durch eine Öffnung der Aussenrohraussenhülse 86 hindurch in die Armaturaussenhülse
28 und in die Aussenrohraussenhülse 86 eingesetzt. Das Innenrohr 42 wird mit dem Verbindungsendbereich
46 in das Auslaufelement 130 eingeschraubt und das Führungsabschnittselement 66' wird
mit dem Gleitabschnitt 62 voraus auf das Innenrohr 42 aufgesetzt. In einem darauffolgenden
Schritt wird der Anschlagstift 96 in die Begrenzungsausnehmung 94 des Führungsabschnittselement
66' eingesetzt. Das Führungsabschnittselement 66' wird zusammen mit dem Innenrohr
42 in die Aussenrohraussenhülse 86 eingesetzt und verschraubt.
[0054] Fig. 9 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Sanitärarmatur,
wobei nur auf Unterschiede zur zweiten Ausführungsform eingegangen wird. Die Sanitärarmatur
10 weist einen zylinderförmigen in Richtung einer Schwenkachse S ausgerichteten Armaturgrundkörper
16 auf. In diesen Armaturgrundkörper 16 ist eine Steuerpatrone 18 in bekannter Art
und Weise eingesetzt. Vom Armaturgrundkörper 16 führt ein um die Schwenkachse S drehbares
Verbindungsrohr 140 in Richtung der Schwenkachse S gegen oben weg, an dessen Ende
das Ausflussrohrleitungssystem 40 angebracht ist. Die Ausflussrohrachse D verläuft
zumindest nahezu rechtwinklig zur Schwenkachse und horizontal. Der Armaturgrundkörper
16 bildet zusammen mit dem Verbindungsrohr 140 eine Basiseinheit 39.
[0055] Das Ausflussrohrleitungssystem 40 ist identisch zum Ausflussrohrleitungssystem des
zweiten Ausführungsbeispiels ausgebildet bis auf den an das Führungsabschnittselement
66' anliegenden Endbereich 142 der Aussenrohraussenhülse 86. Der Endbereich 142 weist
aussen eine Zylinderform auf. Beabstandet von einem freien Ende des Endbereichs 142
ist dieser mit dem Verbindungsrohr 140 verbunden, welches in den Zufluss- und Haltebereich,
entsprechend dem Kanal des zweiten Ausführungsbeispiels, mündet.
1. Sanitärarmatur mit einer Basiseinheit (39) und mit einem teleskopierbaren Ausflussrohrleitungssystem
(40) umfassend ein Innenrohr (42) und ein relativ zum Innenrohr (42) um einen Hub
(H) teleskopartig verschiebbares Aussenrohr (44), wobei das eine dieser Rohre ein
an der Basiseinheit (39) gehaltenes Durchflussrohr (43) und das andere ein Ausflussrohr
(45) mit einer an einem der Basiseinheit (39) abgewandten Ende angeordneten Wasserausflussöffnung
(90) ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (42) einerends ein verschlossenes Rohrende (48) und in einem mindestens
dem Hub (H) entsprechenden Abstand vom verschlossenen Rohrende (48) einen radialen
Durchlass (50) aufweist, der das Innere des Innenrohres (42) dauernd mit einem vom
Innenrohr (42) und Aussenrohr (44) begrenzten, ein konstantes Volumen aufweisenden
Mantelraum (70) verbindet, das Aussenrohr (44) eine zylinderförmige Führungsausnehmung
(68) aufweist, in welcher das verschlossene Rohrende (48) des Innenrohres (42) verschiebbar
angeordnet ist, und eine Gleitdichtung (52) zwischen der Wand der Führungsausnehmung
(68) und dem Innenrohr (42) wirkt.
2. Sanitärarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung auf das Ausflussrohr (45) wirkende hydraulische Kräfte sich weitgehend
gegenseitig kompensieren und zwischen dem Ausflussrohr (45) und dem Durchflussrohr
(43) eine Reibungskraft wirkt.
3. Sanitärarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenrohr (44) einen den Mantelraum (70) begrenzenden Mantelraumabschnitt (60)
und einen, in Längsrichtung an den Mantelraumabschnitt (60) angrenzenden Führungsabschnitt
(66) aufweist, der Führungsabschnitt (66) die axial angeordnete Führungsausnehmung
(68) für das Innenrohr (42), deren lichter Querschnitt wenigstens annähernd einem
äusseren Querschnitt des Innenrohres (42) entspricht, und der Mantelraumabschnitt
(60), der in Längsrichtung dem Führungsabschnitt (66) gegenüberliegt, einen mit dem
Innenrohr (42) dichtend zusammenwirkenden Gleitabschnitt (62) aufweist.
4. Sanitärarmatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenrohr (42) das Durchflussrohr (43) ist, der Mantelraumabschnitt (60) des
Aussenrohrs (44) dem Armaturgrundkörper (16) zugewandt ist, das Aussenrohr (44) in
Längsrichtung anschliessend an den Führungsabschnitt (66) einen Auslassabschnitt (88)
mit der Wasserauslauföffnung aufweist und der Mantelraum (70) mit der Wasserausflussöffnung
(90) über einen Durchflusskanal (78) im Führungsabschnitt (66) verbunden ist.
5. Sanitärarmatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenrohr (44) das Durchflussrohr (43) ist, der Führungsabschnitt (66) des Aussenrohrs
(44) dem Armaturgrundkörper (16) zugewandt ist und das Innenrohr (42) in Längsrichtung,
anschliessend an eine dem verschlossenen Rohrende (48) gegenüberliegenden Öffnung
des Innenrohrs (42) einen Auslassabschnitt (88) mit der Wasserflussauföffnung (90)
aufweist.
6. Sanitärarmatur nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsausnehmung (68) des Führungsabschnitts (66) mittels eines Entlüftungskanals
(93) mit der Umgebung verbunden ist und zwischen dem Aussenrohr (44) und dem Innenrohr
(42) beim verschlossenen Rohrende die Gleitdichtung (52) wirkt.
7. Sanitärarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein bezüglich dem Innenrohr (42) ortsfester Anschlagsstift (96) in eine Begrenzungsausnehmung
(94) des Aussenrohrs (44) eingreift, wobei der Anschlagstift (96) zusammenwirkend
mit der Begrenzungsausnehmung (94) den Hub (H) begrenzt und eine Rotation des Aussenrohrs
(44) um das Innenrohr (42) herum begrenzt oder verunmöglicht.
8. Sanitärarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchflussrohr (43) am Armaturgrundkörper (16) schwenkbar gelagert ist.
1. Sanitary fitting having a base unit (39) and having a telescopic outflow conduit system
(40) comprising an inner tube (42) and an outer tube (44), which can be displaced
telescopically relative to the inner tube (42) by a displacement distance (H), one
of these tubes being a throughflow tube (43) which is retained on the base unit (39)
and the other being an outflow tube (45) with a water-outflow opening (90) arranged
at an end which is directed away from the base unit (39), characterized in that the inner tube (42) has a closed tube end (48) at one end and, at a spacing from
the closed tube end (48) which corresponds at least to the displacement distance (H),
a radial through-passage (50) which connects the interior of the inner tube (42) on
a permanent basis to a lateral space (70), which is bounded by the inner tube (42)
and outer tube (44) and has a constant volume, the outer tube (44) has a cylindrical
guide recess (68), in which the closed end (48) of the inner tube (42) is arranged
in a displaceable manner, and a sealing element (52) acts between the wall of the
guide recess (68) and the inner tube (42).
2. Sanitary fitting according to Claim 1, characterized in that hydraulic forces which act on the outflow tube (45) in the longitudinal direction
largely compensate for one another, and a frictional force acts between the outflow
tube (45) and the throughflow tube (43).
3. Sanitary fitting according to Claim 1 or 2, characterized in that the outer tube (44) has a lateral-space section (60), which bounds the lateral space
(70), and a guide section (66), which is adjacent to the lateral-space section (60)
in the longitudinal direction, the guide section (66) has the axially arranged guide
recess (68) for the inner tube (42), the clear cross section of the guide recess corresponding
at least more or less to an outer cross section of the inner tube (42), and the lateral-space
section (60), which is located opposite the guide section (66) in the longitudinal
direction, has a sliding section (62) which interacts with the inner tube (42) in
a sealing manner.
4. Sanitary fitting according to Claim 3, characterized in that the inner tube (42) is the throughflow tube (43), the lateral-space section (60)
of the outer tube (44) is directed toward the basic fitting body (16), the outer tube
(44), following the guide section (66) in the longitudinal direction, has a discharge
section (88) with the water-outlet opening, and the lateral space (70) is connected
to the water-outflow opening (90) via a throughflow channel (78) in the guide section
(66).
5. Sanitary fitting according to Claim 3, characterized in that the outer tube (44) is the throughflow tube (43), the guide section (66) of the outer
tube (44) is directed toward the basic fitting body (16), and the inner tube (42),
following an opening of the inner tube (42) which is located opposite the closed tube
end (48), as seen in the longitudinal direction, has a discharge section (88) with
the water-outflow opening (90).
6. Sanitary fitting according to one of Claims 3 to 5, characterized in that the guide recess (68) of the guide section (66) is connected to the surroundings
by means of a venting channel (93), and the sliding seal (52) acts between the outer
tube (44) and the inner tube (42) when the tube end is closed.
7. Sanitary fitting according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a stop pin (96), which is stationary in relation to the inner tube (42), engages
in a limiting recess (94) of the outer tube (44), the stop pin (96), interacting with
the limiting recess (94), limiting the displacement distance (H) and limiting or precluding
rotation of the outer tube (44) about the inner tube (42).
8. Sanitary fitting according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the throughflow tube (43) is mounted in a pivotable manner on the basic fitting body
(16).
1. Robinet avec une unité de base (39) et avec un bec de sortie télescopique (40) comprenant
un tube intérieur (42) et un tube extérieur (44) coulissant de manière télescopique
d'une course (H) par rapport au tube intérieur (42), dans lequel un premier de ces
tubes est un tube de passage (43) fixé à l'unité de base (39) et l'autre est un tube
de sortie (45) avec un orifice de sortie d'eau (90) disposé à l'extrémité opposée
à l'unité de base (39), caractérisé en ce que le tube intérieur (42) présente à une extrémité une extrémité de tube fermée (48)
et, à une distance de l'extrémité de tube fermée (48) correspondant au moins à la
course (H), un passage radial (50) qui relie en permanence l'intérieur du tube intérieur
(42) avec une chambre annulaire (70) présentant un volume constant et limitée par
le tube intérieur (42) et le tube extérieur (44), le tube extérieur (44) présente
une cavité de guidage (68) de forme cylindrique dans laquelle l'extrémité de tube
fermée (48) du tube intérieur (42) est disposée de manière coulissante, et un joint
d'étanchéité glissant (52) opère entre la paroi de la cavité de guidage (68) et le
tube intérieur (42).
2. Robinet selon la revendication 1, caractérisé en ce que des forces hydrauliques agissant en direction longitudinale sur le tube de sortie
(45) se compensent mutuellement dans une large mesure et une force de friction agit
entre le tube de sortie (45) et le tube de passage (43).
3. Robinet selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le tube extérieur (44) présente une section de chambre annulaire (60) limitant la
chambre annulaire (70) et une section de guidage (66) adjacente en direction longitudinale
à la section de chambre annulaire (60), la section de guidage (66) comprend la cavité
de guidage (68) disposée axialement pour le tube intérieur (42) et dont la section
transversale libre correspond au moins approximativement à une section transversale
extérieure du tube intérieur (42), et la section de chambre annulaire (60), qui fait
face en direction longitudinale à la section de guidage (66), comprend une section
de glissement (62) coopérant de manière étanche avec le tube intérieur (42).
4. Robinet selon la revendication 3, caractérisé en ce que le tube intérieur (42) est le tube de passage (43), la section de chambre annulaire
(60) du tube extérieur (44) est tournée vers le corps de basé du robinet (16), le
tube extérieur (44) présente, à la suite de la section de guidage (66) en direction
longitudinale, une section de sortie (88) avec l'orifice de sortie d'eau et la chambre
annulaire (70) communique avec l'orifice de sortie d'eau (90) par un canal d'écoulement
(78) dans la section de guidage (66).
5. Robinet selon la revendication 3, caractérisé en ce que le tube extérieur (44) est le tube de passage (43), la section de guidage (66) du
tube extérieur (44) est tournée vers le corps de base du robinet (16) et le tube intérieur
(42) présente, à la suite, en direction longitudinale, d'un orifice du tube intérieur
(42) faisant face à l'extrémité de tube fermée (48), une section de sortie (88) avec
l'orifice de sortie d'eau (90).
6. Robinet selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que la cavité de guidage (68) de la section de guidage (66) est reliée à l'atmosphère
au moyen d'un canal d'aération (93) et le joint d'étanchéité glissant (52) opère entre
le tube extérieur (44) et le tube intérieur (42) lorsque l'extrémité de tube est fermée.
7. Robinet selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une tige de butée (96), fixe par rapport au tube intérieur (42), s'engage dans un
évidement de limitation (94) du tube extérieur (44), dans lequel la tige de butée
(96) limite la course (H) en coopérant avec l'évidement de limitation (94) et limite
ou empêche une rotation du tube extérieur (44) autour du tube intérieur (42).
8. Robinet selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le tube de passage (43) est monté de façon pivotante sur le corps de base du robinet
(16).