Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für eine Turbomaschine, mit einer ersten Gehäuseschale,
die entlang einer Trennebene, die meistens durch die Maschinenachse(n) geht, mit einer
zweiten Gehäuseschale verbunden ist.
Stand der Technik
[0002] Bei einem derartigen Gehäuse ist im Bereich der Trennebene zumindest ein Flansch
ausgebildet, mit dem die beiden Gehäuseschalen aneinander befestigt sind. Üblicherweise
erstreckt sich dieser Flansch in der Trennebene und bildet dort eine Verbreiterung
des Gehäuses, die sich bezüglich einer Längsrichtung des Gehäuses radial erstreckt
und meist über die gesamte axiale Länge bzw. Umfang des Gehäuses reicht. Die beiden
Gehäuseschalen sind im Bereich des Flansches direkt miteinander verschraubt, wobei
die jeweilige Verschraubung die Trennebene vorzugsweise senkrecht durchdringt.
[0003] Üblicherweise besitzen die Gehäuseschalen somit Kontaktflächen, die sich in der Trennebene
erstrecken, die entlang der Trennebene aneinander liegen und die innerhalb des jeweiligen
Flansches durch die jeweilige Verschraubung gegeneinander gepresst sind.
[0004] Des weiteren kann ein derartiges Gehäuse, zumindest bei einer Turbomaschine, wie
zum Beispiel bei einer Turbine oder bei einem Kompressor, eine rotationssymmetrische
oder nahezu rotationssymmetrische Form aufweisen. Die radial vorstehenden Flansche
stellen für ein solches Gehäuse in zweifacher Hinsicht eine Störung dar: zum einen
ist die Steifigkeit des Flanschbereichs gegenüber einem Biegemoment in Umfangsrichtung,
zum Beispiel einem thermischen Moment infolge eines radialen Temperaturgradienten
über die Wand, lokal deutlich unterschiedlich zum Rest des Umfangs, zum zweiten führen
die zusätzlichen Massen und die radiale Erstreckung der Flansche zu einem veränderten
Temperaturverhalten des Gehäuses im Bereich des Flansches. Beide Störungen wirken
sich nachteilig auf das Verformungsverhalten des Gehäuses aus, indem selbst bei in
Umfangsrichtung konstanter Druck- und/oder Temperaturbelastung lokal unterschiedliche
Krümmungen und Verbiegungen auftreten. Dadurch bekommt ein rotationssymmetrisches
Gehäuse im Betrieb einen nicht mehr kreisförmigen Querschnitt.
[0005] Um die Umfangssteifigkeit konstant zu halten, müssen die Flansche eine Breite von
ca. 2 - 3 mal der Wandstärke haben. Dem steht entgegen, dass sie aus Gründen möglichst
gleichförmigen thermischen Verhaltens sowie Reduktion der Baugröße idealerweise nicht
über die (Rotations-) Kontur des restlichen Gehäuses hervorragen sollten. Für diese
gegensätzlichen Anforderungen, einerseits ausreichende Biegesteifigkeit in Umfangsrichtung
und andererseits geringe radiale Erstreckung, lässt sich mit bisher bekannten Konstruktionsprinzipien
nur schwer ein befriedigender Kompromiss finden.
[0006] In dieser Beziehung stellen auch die verschiedenen bekannten Lösungen des Standes
der Technik für alternative Verbindungsprinzipien von Gehäuseflanschen keine in dieser
Hinsicht befriedigende Lösung dar, weil diese hauptsächlich das Ziel einer Vergrößerung
der Schließkräfte, teilweise um den Preis einer geringeren Umfangssteifigkeit und
ohne Rücksicht auf den notwendigen Einbauraum haben.
[0007] So beschreibt
DE 853'451 Klammern, die über Keil- oder Kniehebelmechanismen aus relativ geringen horizontalen
Spannbolzenkräften deutlich höhere Schließkräfte erzeugen. Um diese Schließkräfte
ohne zu große Umfangsmomente infolge Umfangs-Wandzug und Abstand der Klammern von
der Wand-Mittellinie aufbringen zu können, müssen die Flansche besonders schmal gehalten
werden, was deren Umfangssteifigkeit noch weiter verringert, wobei dennoch der notwendige
radiale Einbauraum recht groß ist.
[0008] Ein alternativer Vorschlag mit einem ähnlichen Ziel ist Gegenstand der Schweizer
Schrift
CH 319'355, bei dem die Schließkräfte über einen Hebelmechanismus aus geringeren Bolzenspannkräften
erzeugt werden. Im Gegensatz zum vorherigen Lösungsvorschlag ist die Umfangssteifigkeit
wegen der großen radialen Breite des Flansches ebenfalls erhöht, allerdings um den
Preis eines großen Raumbedarfs mit entsprechend problematischem thermischen Verhalten.
US 2'457'073 stellt eine Kombination der beiden vorher diskutierten Prinzipien dar:
eine Klammer mit einem Hebelmechanismus wirkt auf eine schmale Nase in einer zylindrischen
Wand nahezu konstanter Dicke. Damit dürften transiente thermische Vorgänge recht gleichförmige
Temperaturverteilungen hervorrufen, die Biegesteifigkeit an der Trennebene ist aber
minimal.
[0009] US 2'276'603 schlägt ebenfalls Klammern mit einem Keilmechanismus zur Erhöhung der
Schließkräfte vor, ähnlich vorgenannter
DE 853'451. Wegen der geringen verbleibenden vertikalen Anlageflächen zwischen Klammer und Gehäusehälfte
ist die Umfangsversteifung aber nur gering. Das Ziel sind offensichtlich allein die
größeren Schließkräfte, welche die Klammern im Zusammenwirken mit sich keilförmig
aufweitenden Kontaktflächen an den Gehäuseflanschen erzeugen.
[0010] US 2'169'092 schließlich schlägt die Verwendung von doppel-T-förmigen eingeschrumpften Zugankern
anstelle von Bolzen vor.
Bei der Lösung gemäss
US 3914741 überlappen sich die zusammenzusetzenden Gehäuseschalen im Bereich der Trennebene.
In diesem Überlappungsbereich weist jede Gehäuseschale eine flanschähnliche Erweiterung
mit Formschlusselementen auf, die mit komplementären Ausformungen der jeweils anderen
Gehäuseschale zusammenwirken. Mittels das Gehäuse durchdringender Schraubenbolzen
werden die überlappenden Gehäuseschalen zusammengepresst. Der Fokus dieser Lösung
liegt in einer leichten Montage und Demontage des Gehäuses.
[0011] Insgesamt ist festzustellen, dass die hier vorgestellten Lösungen in erster Linie
auf eine Abdichtung der Gehäuseschalen und die Erzeugung hoher Schliesskräfte gerichtet
sind, die Problematik der Umfangssteifigkeit und Massenverteilung und der Gefahr einer
asymmetrischen Deformation jedoch ausser Acht lassen.
Dies hat die zwangsläufige Folge, dass eine hohe Biegesteifigkeit in Umfangsrichtung
bei möglichst gleichmäßiger Massenverteilung im Flanschbereich zur Gewährleistung
höchstmöglicher Rotationssymmetrie bei hoher mechanischer und thermischer Belastbarkeit
nach diesen Lösungen nicht erreicht wird.
[0012] Aber gerade bei Turbomaschinen ist eine asymmetrische Deformation des Gehäuses problematisch,
da das Gehäuse in der Regel dazu dient, Leitschaufeln und Dichtzonen für Laufschaufeln
zu tragen. Durch eine asymmetrische Deformation des Gehäuses wird die Durchströmung
der Turbomaschine gestört. Insbesondere können sich Radialspalte zwischen den Laufschaufeln
und den gehäuseseitigen Dichtzonen sowie zwischen den Leitschaufeln und rotorseitigen
Dichtzonen bilden bzw. vergrößern, was zu einer Umströmung der Schaufeln an deren
Spitze führt. Der Wirkungsgrad einer Strömungsmaschine wird jedoch signifikant reduziert,
wenn die energiereiche Strömung die Schaufeln an deren Spitze umströmt und dadurch
keine Arbeit auf die jeweilige Schaufel überträgt.
Darstellung der Erfindung
[0013] Hier setzt die Erfindung an. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet
ist, beschäftigt sich mit dem Problem, für ein Gehäuse der eingangs genannten Art
eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die insbesondere die Formstabilität des
Gehäuses signifikant verbessert, indem die Umfangssteifigkeit auch im Bereich der
Trennebene nahezu konstant gleich dem Rest des Gehäuseumfangs ist, und wobei gleichzeitig
die radiale Erstreckung im Bereich der Trennebene weitgehend der übrigen Rotationskontur
des Gehäuses angepasst werden kann.
[0014] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0015] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, anstelle der jeweiligen insbesondere
horizontalen Flansche oder verbindender Klammern wenigstens eine Brücke anzubringen,
die sich senkrecht zur Trennebene erstreckt und die beiderseits der Trennebene jeweils
in einem entsprechenden Brückenabschnitt sowohl mit der einen Gehäuseschale als auch
mit der anderen Gehäuseschale fest und biegemomentsteif in Umfangsrichtung verbunden
ist, welches erreicht wird, indem eine solche Brücke als Platte ausgestaltet ist,
deren in der Trennebene und in der Längsrichtung des Gehäuses gemessene Längsabmessung
größer ist als deren quer zur Trennebene gemessene Querabmessung, dass an beiden Gehäuseschalen
eine Aussparung ausgebildet ist, in welche die Brücke mit ihren Brückenabschnitten
eingesetzt ist, und zumindest einer der Brückenabschnitte mit der zugehörigen Gehäuseschale
verschraubt ist.
Eine derartige Brücke bildet quer zur Trennebene einen Anker, der die beiden Gehäusehälften
in der Trennebene aneinander anliegend fest miteinander verbindet. Dabei kann die
mit Hilfe der Brücke erzielbare lokale Biegesteifigkeit an der Trennebene nahezu ideal
gleich dem Rest des Umfangs gemacht werden. Zusätzlich kann erforderlichenfalls die
Zugfestigkeit der Brücke durch eine entsprechende Dimensionierung und/oder zusätzliche
Konstruktionselemente um ein Vielfaches größer sein als bei einer herkömmlichen Verschraubung,
welche den Flansch senkrecht zur Trennebene durchdringt.
Das wichtigste Merkmal ist jedoch die biegemomentsteife Verbindung in Umfangsrichtung
bei gleichzeitiger Reduktion der radialen Erstreckung in der Trennebene.
Die Brücke ist an einem der Brückenabschnitte oder an beiden Brückenabschnitten mit
der jeweils zugehörigen Gehäusehälfte verschraubt. Mit Hilfe einer derartigen Verschraubung
kann durch eine geeignete Auswahl der Schraubstellen hinsichtlich Positionierung und/oder
Anzahl und/oder Dimensionierung eine besonders hohe Biegesteifigkeit und nötigenfalls
auch Festigkeit für die jeweilige Verbindung zwischen der jeweiligen Gehäuseschale
und dem jeweiligen Brückenabschnitt hergestellt werden.
[0016] Nach einer bevorzugten Ausführungsart sind die Gehäuseschalen im Bereich der Trennebene
und die jeweilige Brücke so ausgelegt sind, dass sich über den gesamten Gehäuseumfang
hinweg eine wenigstens annähernd konstante Massenverteilung ergibt.
[0017] Zusätzlich kann zumindest einer der Brückenabschnitte über eine Formschlussverbindung
mit der zugehörigen Gehäuseschale verbunden sein. Geeignete Formschlussverbindungen
sind beispielsweise eine Schwalbenschwanz-Kupplung, eine Hammerkopf-Kupplung oder
eine Klammer-Kupplung. Durch Formschluss lassen sich besonders hohe Momente und Kräfte
direkt zwischen der Brücke und der jeweiligen Gehäuseschale übertragen.
[0018] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Gehäuses ergeben sich
aus den abhängigen Ansprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung
anhand der Zeichnungen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0019] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Komponenten beziehen. Es zeigen,
jeweils schematisch,
- Fig. 1 bis 6
- jeweils einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Gehäuse im Bereich der Trennebene
der Gehäuseschalen bei unterschiedlichen Ausführungsformen.
[0020] Entsprechend den Fig. 1 bis 6 umfasst ein erfindungsgemäßes Gehäuse 1 eine erste
Gehäuseschale 2 sowie eine zweite Gehäuseschale 3. Die beiden Gehäuseschalen 2, 3
liegen entlang einer Trennebene 4 aneinander an. Das Gehäuse 1 ist dabei das Gehäuse
1 einer Maschine, vorzugsweise einer Turbomaschine, wie zum Beispiel einer Turbine,
einer Gasturbine, einer Dampfturbine, eines Kompressors oder eines Verdichters. Im
Betrieb der jeweiligen Maschine kann das Gehäuse 1 intern oder extern mit einem Überdruck
belastet sein. Ebenso kann das Gehäuse 1 intern oder extern thermisch belastet sein.
Dementsprechend sind die Gehäuseschalen 2, 3 starken Verformungskräften ausgesetzt.
[0021] Um die beiden Gehäuseschalen 2, 3 aneinander zu befestigen, ist im Bereich der Trennebene
4 zumindest eine Brücke 6 vorgesehen. Diese Brücke 6 ist aufgrund der oben genannten
starken Belastungen des Gehäuses 1 ebenfalls besonders hohen Belastungen ausgesetzt.
Die Brücke 6 kann sich grundsätzlich in axialer Richtung über die gesamte Länge des
Gehäuses 1 erstrecken. Ebenso ist es möglich, mehrere solcher Brücken 6 in der Achsrichtung
des Gehäuses 1 hintereinander anzuordnen. Des Weiteren ist klar, dass das Gehäuse
1 in der diametral gegenüberliegenden Trennebene 4 ebenfalls zumindest eine solche
Brücke 6 aufweisen kann.
Damit die Brücke 6 aufgrund der auftretenden Belastungen nicht zu einer unsymmetrischen
Deformation des Gehäuses 1 führt, sollte sie im wesentlichen dieselben Festigkeits-
und Steifigkeitswerte und insbesondere dieselben thermischen Eigenschaften (Masse,
Wandstärke, radiale Erstreckung) wie der übrige Bereich der Gehäuseschalen 2, 3 aufweisen.
Diese Brücke 6 erstreckt sich senkrecht zur Trennebene 4 und ist so angeordnet, dass
sie die Trennebene 4 durchdringt. Dementsprechend weist die Brücke 6 einen ersten
Brückenabschnitt 7 auf, der sich auf derselben Seite der Trennebene 4 befindet wie
die erste Gehäuseschale 2. Des Weiteren weist die Brücke 6 einen zweiten Brückenabschnitt
8 auf, der sich wie die zweite Gehäuseschale 3 auf der anderen Seite der Trennebene
4 befindet. Der erste Brückenabschnitt 7 ist mit der ersten Gehäuseschale 2 fest verbunden.
Der zweite Brückenabschnitt 8 ist mit der zweiten Gehäuseschale 3 fest verbunden.
[0022] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 sind beide Brückenabschnitte 7 und 8 mit der
zugehörigen Gehäuseschale 2, 3 verschraubt. Entsprechende Verschraubungen 9 sind in
Fig. 1 strichpunktiert angedeutet. Die Anzahl und/oder Positionierung und/oder Dimensionierung
der Verschraubungen 9 wird in Abhängigkeit der zu übertragenden Kräfte und Momente
gewählt.
[0023] Um besonders hohe Momente und auch Kräfte zwischen der Brücke 6 und den Gehäuseschalen
2, 3 übertragen zu können, ist am jeweiligen Brückenabschnitt 7, 8 eine zugehörige
Kontaktfläche vorgesehen, nämlich eine erste Kontaktfläche 10 am ersten Brückenabschnitt
7 und eine zweite Kontaktfläche 11 am zweiten Brückenabschnitt 8. Komplementär dazu
weist die erste Gehäuseschale 2 eine erste Gegenkontaktfläche 12 auf, während die
zweite Gehäuseschale 3 eine zweite Gegenkontaktfläche 13 besitzt. Im montierten Zustand
liegen die Kontaktflächen 10, 11 an der jeweiligen Gegenkontaktfläche 12, 13 flächig
an. Die Anbindung der Brücke 6 an die Gehäuseschalen 2, 3 erfolgt zweckmäßig so, dass
die jeweilige Kontaktfläche 10, 11 gegen die jeweilige Gegenkontaktfläche 12, 13 angepresst
ist. Erreicht wird dies bei der Variante gemäß Fig. 1 durch eine entsprechende Verspannung
zwischen Brücke 6 und Gehäuseschalen 2, 3 senkrecht zu den Kontaktflächen 10, 11 bzw.
Gegenkontaktflächen 12, 13, die mit Hilfe der Verschraubungen 9 erzeugt wird. Durch
breite Kontaktflächen und vermehrt noch durch eine mehrreihige Anordnung der Verschraubung
wird eine gute Übertragung von Umfangsmomenten auch schon bei relativ geringen Schraubenkräften
erreicht. Durch die Verspannung ergibt sich zusätzlich eine Kraftübertragung zwischen
den Kontaktflächen 10, 11 und den Gegenkontaktflächen 12, 13, also zwischen den Gehäuseschalen
2, 3 über die Brücke 6 durch Scherkräfte. Um die übertragbaren Scherkräfte zu erhöhen,
kann es zweckmäßig sein, die Oberflächen der Kontaktflächen 10, 11 und/oder die Oberflächen
der Gegenkontaktflächen 12, 13 mit einem erhöhten Reibungsbeiwert zu versehen. Beispielsweise
können die Reibungsbeiwerte durch eine vergrößerte Rauigkeit der jeweiligen Oberfläche
erhöht werden.
[0024] Bei der hier gezeigten Ausführungsform erstrecken sich die Kontaktflächen 10, 11
und die Gegenkontaktflächen 12, 13 in einer Ebene 14, die auf der Trennebene 4 steht.
Bei der hier gezeigten Ausführungsform steht diese Ebene 14 senkrecht auf der Trennebene
4. Erfindungsgemäß mit eingeschlossen sind Ausführungsformen mit leicht schrägstehenden
Kontaktflächen, insbesondere mit zur Symmetrieebene des Gehäuses spiegelbildlich schrägstehenden
Kontaktflächen ähnlich einer Aushebeschräge, die insbesondere den Montage- und Demontagevorgang
vereinfachen (Fig. 1a).
[0025] Die Brücke 6 kann besonders einfach so dimensioniert werden, dass die damit übertragbaren
Zugkräfte erheblich größer sind als Zugkräfte, die mittels konventioneller Verschraubungen
übertragen werden können. Zusätzlich wird die Momentsteifigkeit erhöht. Gleichzeitig
baut eine derartige Brücke 6 vergleichsweise kompakt, wodurch die Außenkontur des
Gehäuses 1 hinsichtlich seiner Symmetrie nicht oder nur geringfügig gestört wird.
[0026] Die Brücke 6 ist als Platte ausgestaltet. Bei einer plattenförmigen Brücke 6 ist
eine Längsabmessung der Brücke 6, die in der Trennebene 4 und in der Längsrichtung
des Gehäuses 1 gemessen ist, größer als eine Querabmessung der Brücke 6, die quer
zur Trennebene 4, also entlang der Ebene 14 gemessen ist. Eine plattenförmige Brücke
6 lässt sich durch eine entsprechende Anzahl von Verschraubungen 9 mit hinreichender
Festigkeit an den Gehäuseschalen 2, 3 verankern.
[0027] Entsprechend Fig. 1 ist die Lage der Ebene 14 so gewählt wird, dass sich die Brücke
6 vollständig oder nahezu vollständig innerhalb der rotationssymmetrischen Außenkontur
16 des Gehäuses 1 befindet. Um diese Formintegration der Brücke 6 zu erreichen, ist
an den beiden Gehäuseschalen 2, 3 eine entsprechende Aussparung 20 ausgebildet, in
welche die Brücke 6 mit ihren Brückenabschnitten 7, 8 eingesetzt ist. Die Kontakt-
bzw. Gegenkontaktflächen 10, 11 bzw. 12, 13 liegen bei Fig. 1 alle in einer Ebene,
was für die Bearbeitung von Vorteil sein kann, jedoch bei großen Gehäuseradien relativ
große Brücken 6 bedeutet. Alternativ kann in derartigen Fällen die Größe der Brücke
6 auf das für die Moment- und Kraftübertragung erforderliche Maß reduziert werden,
indem gemäß Fig. 1a die Kontakt- bzw. Gegenkontaktflächen 10, 11 bzw. 12, 13 nicht
mehr in einer Ebene belassen werden. Entweder können die Kontaktflächen zwar eben
bleiben, jedoch in Form eines stumpfen Keils angeordnet sein oder sonst irgendeine
mathematisch stetige oder auch unstetige Kurvenform beschreiben, wie beispielsweise
einen Kreisbogen.
[0028] Vorzugsweise erfolgt die Auslegung der Brücke 6 so, dass sich im Querschnitt des
Gehäuses 1 in der Umfangsrichtung des Gehäuses 1 über den Bereich der Trennebene 4
hinweg eine im Wesentlichen konstante Massenverteilung ergibt. Auf diese Weise besitzt
das Gehäuse eine weitgehend konstante Biegesteifigkeit und darüber hinaus im W esentlichen
dieselben thermischen Eigenschaften über den gesamten Umfang, wodurch bei den im Betrieb
der Maschine auftretenden Belastungen eine symmetrische Verformung des Gehäuses 1
besonders einfach erreicht wird.
[0029] Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1 sehr ähnliche Ausführungsform, bei der jedoch die Brücke
6 nicht vollständig in die Außenkontur 16 des Gehäuses 1 integriert ist, sondern geringfügig
in radialer Richtung über die Gehäusekontur 16 vorsteht. Dadurch wird etwas mehr radialer
Raum zu einer optimalen Anordnung der Verschraubung und einer weiteren Optimierung
des Biegesteifigkeitsverlaufs gewonnen auf Kosten eines etwas größeren Einbauraums
und eines geringfügig verschlechterten thermischen Verhaltens.
[0030] Bei den Ausführungsformen der Fig. 3 bis 5 sind Formschlussverbindungen 17 vorgesehen,
mit deren Hilfe die jeweiligen Brückenabschnitte 7, 8 mit den zugehörigen Gehäuseschalen
2, 3 fest verbunden sind. Dabei sind diese Formschlussverbindungen 17 jeweils so ausgestaltet,
dass sie die beiden Gehäuseschalen 2, 3 entlang der Trennebene 4 aneinander anliegend
fixieren. Das heißt, die Formschlussverbindungen 17 verhindern eine Relativbewegung
zwischen den beiden Gehäuseschalen 2, 3 quer zur Trennebene 4.
[0031] Solche zusätzlichen Formschlussverbindungen 17 sind von Vorteil, wenn neben den Umfangsmomenten
auch noch hohe Kräfte zu übertragen sind. Insbesondere erlauben sie, die Verschraubung
nur entsprechend der Momentübertragung zu dimensionieren - was wegen der relativ großen
Höhe der Kontaktflächen und damit großen Schraubenabstände meist nur relativ kleine
Bolzen erfordert - ohne Zuschläge wegen zusätzlicher Scherbelastung der Schrauben
berücksichtigen zu müssen.
[0032] Im Einzelnen handelt es sich bei der in Fig. 3 gezeigten Variante um eine Formschlussverbindung
17, die eine Klammer-Kupplung darstellt. Diese Klammer-Kupplung hat den Vorteil, dass
sie bezüglich der Längsrichtung des Gehäuses 1 radial montierbar ist. Dabei übergreifen
Endabschnitte 18 der Brücke 6 Endabschnitte 19 der Gehäuseschalen 2, 3.
[0033] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 ist die Formschlussverbindung 17 nach Art einer
Hammerkopf-Kupplung ausgestaltet. Die Endabschnitte 19 der Gehäuseschalen 2, 3 bilden
Hinterschnitte, welche die Endabschnitte 18 der Brücke 6 hintergreifen. Hier ist die
Brücke 6 axial montierbar.
Die Verschraubungen 9 könnten bei dieser Art Formschlussverbindung 17 grundsätzlich
entfallen oder weiter reduziert werden, wenn man entweder die Formschlussverbindung
etwa in die Mitte der jeweiligen Kontaktflächen legt, damit das Moment durch die flächige
Abstützung zu beiden Seiten übertragen werden kann, oder indem man an ihrer Stelle
jeweils eine zweite Reihe solcher Verbindungen näher an der Trennebene 4 anordnet,
damit auch die Kräftepaare aus den Umfangsmomenten durch geeignete Formschlussverbindungen
in radialer Richtung über die Kontaktflächen übertragen werden können (Fig. 4a).
[0034] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist die Formschlussverbindung 17 durch Scherkräfte
übertragende Formschlusskonturen an den Kontaktflächen 10, 11 und an den Gegenkontaktflächen
12, 13 gebildet. Ein Detail A zeigt dabei eine Variante, bei welcher diese Formschlusskonturen
eine Art Verzahnung bilden, wobei die jeweilige Kontaktfläche 10 mit axialen Zahnreihen
versehen ist, die in komplementäre Zahnreihen eingreifen, die an der Gegenkontaktfläche
12 ausgebildet sind. Im Unterschied dazu zeigt das Detail B eine andere Ausführungsform,
bei welcher die Formschlusskonturen wellenförmig gestaltet sind. Die jeweilige Kontaktfläche
11 weist dabei eine Vielzahl von Wellen auf, die sich im Wesentlichen axial erstrecken
und die in dazu komplementäre Wellen eingreifen, die an der zugehörigen Gegenkontaktfläche
13 ausgebildet sind. Bei dieser Ausführungsform sind die Verschraubungen 9 erforderlich,
um die Kontaktflächen 10, 11 gegen die Gegenkontaktflächen 12, 13 zu verspannen.
[0035] Dabei ist klar, dass die in Fig. 5 gezeigten Ausführungsformen der Formschlusskonturen
rein exemplarisch sind, so dass grundsätzlich auch andere geeignete Formschlusskonturen
zur Anwendung kommen können.
[0036] Während bei den Ausführungsformen der Fig. 1 bis 5 die Kontaktflächen 10, 11 und
die Gegenkontaktflächen 12, 13 jeweils in der Ebene 14 liegen, zeigt Fig. 6 eine Ausführungsform,
bei welcher die Kontaktflächen 10, 11 und die Gegenkontaktflächen 12, 13 einen gekrümmten
Verlauf aufweisen und sich dementsprechend entlang einer Krümmung erstrecken. Diese
Krümmung ist zum Inneren des Gehäuses 1 hin konkav. Vorzugsweise erstreckt sich diese
Krümmung koaxial zu einer Krümmung der Gehäuseschalen 2, 3, also koaxial zu einer
Krümmung des Gehäuses 1 im Bereich der Trennebene 4. Wie bei der Variante gemäß Fig.
1 ist auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 an den Gehäuseschalen 2, 3 eine Aussparung
20 vorgesehen, in welche die Brücke 6 eingesetzt ist. Im vorliegenden Fall sind Brücke
6 und Aussparung 20 außerdem so aufeinander abgestimmt, dass die Brücke 6 in der Aussparung
versenkt angeordnet ist und insbesondere innerhalb der Außenkontur 16 des Gehäuses
1 verläuft.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Gehäuse
- 2
- erste Gehäuseschale
- 3
- zweite Gehäuseschale
- 4
- Trennebene
- 5
- Flansch
- 6
- Brücke
- 7
- erster Brückenabschnitt
- 8
- zweiter Brückenabschnitt
- 9
- Verschraubung
- 10
- erste Kontaktfläche
- 11
- zweite Kontaktfläche
- 12
- erste Gegenkontaktfläche
- 13
- zweite Gegenkontaktfläche
- 14
- Ebene
- 15
- Verschraubung
- 16
- Außenkontur
- 17
- Formschlussverbindung
- 18
- Endabschnitt von 6
- 19
- Endabschnitt von 2 bzw. 3
- 20
- Aussparung
1. Gehäuse für eine Turbomaschine, mit einer ersten Gehäuseschale (2), die entlang einer
Trennebene (4) an einer zweiten Gehäuseschale (3) anliegt, und die beiden Gehäuseschalen
(2, 3) im Bereich der Trennebene (4) aneinander befestigt sind, wobei im Bereich der
Trennebene (4) zumindest eine Brücke (6) angeordnet ist, die sich quer zur Trennebene
(4) erstreckt und die auf der einen Seite der Trennebene (4) in einem ersten Brückenabschnitt
(7) mit der ersten Gehäuseschale (2) und auf der anderen Seite der Trennebene (4)
in einem zweiten Brückenabschnitt (8) mit der zweiten Gehäuseschale (3) fest verbunden
ist, und zumindest an einem der Brückenabschnitte (7, 8) eine Kontaktfläche (10, 11)
ausgebildet ist, mit welcher der Brückenabschnitt (7, 8) an einer Gegenkontaktfläche
(12, 13) flächig anliegt, die an der zugehörigen Gehäuseschale (2, 3) ausgebildet
ist, wobei die Brücke (6) als Platte ausgestaltet ist, deren in der Trennebene (4)
und in der Längsrichtung des Gehäuses (1) gemessene Längsabmessung größer ist als
deren quer zur Trennebene (4) gemessene Querabmessung, wobei an beiden Gehäuseschalen
(7, 8) eine Aussparung (20) ausgebildet ist, in welche die Brücke (6) mit ihren Brückenabschnitten
(7, 8) eingesetzt ist und wobei zumindest einer der Brückenabschnitte (7, 8) mit der
zugehörigen Gehäuseschale (2, 3) verschraubt ist
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aussparung (20) so ausgebildet ist, dass sich die Brücke (6) mindestens teilweise
innerhalb der rotationssymmetrische Aussenkontur des Gehäuses (1) befindet.
2. Gehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Gehäuseschalen (2,3) im Bereich der Trennebene (4) und die jeweilige Brücke (6)
so ausgelegt sind, dass sich über den gesamten Gehäuseumfang hinweg eine wenigstens
annähernd konstante Massenverteilung ergibt.
3. Gehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest einer der Brückenabschnitte (7, 8) mit der zugehörigen Gehäuseschale (2,
3) über eine Formschlussverbindung (17) verbunden ist.
4. Gehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest einer der Brückenabschnitte (7, 8) innerhalb einer zylindrischen Außenkontur
(16) des Gehäuses (1) verläuft.
5. Gehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Brücke (6) so mit den Gehäuseschalen (2, 3) verbunden ist, dass die jeweilige
Kontaktfläche (10, 11) gegen die zugehörige Gegenkontaktfläche (12, 13) gepresst ist,
und die jeweilige Kontaktfläche (10, 11) und/oder die zugehörige Gegenkontaktfläche
(12, 13) eine Oberfläche mit erhöhtem Reibungsbeiwert aufweist/aufweisen.
6. Gehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die jeweilige Kontaktfläche (10, 11) und die zugehörige Gegenkontaktfläche (12,
13) entlang einer zum Inneren des Gehäuses (1) hin konkaven Krümmung erstrecken, die
sich koaxial zu einer Krümmung der Gehäuseschalen (2, 3) im Bereich der Trennebene
(4) erstreckt.
7. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Gehäuseschalen (2, 3) im Bereich der Trennebene (4) ausschließlich über
die jeweilige Brücke (6) aneinander befestigt sind.
1. Housing of a turbomachine,
with a first housing shell (2) which bears on a second housing shell (3) along a separating
plane (4), and the two housing shells (2, 3) are attached to each other in the region
of the separating plane (4),
wherein at least one bridge (6) is arranged in the region of the separating plane
(4) and extends transversely to the separating plane (4) and, on the one side of the
separating plane (4), is fixedly connected in a first bridge portion (7) to the first
housing shell (2) and, on the other side of the separating plane (4), in a second
bridge portion (8) to the second housing shell (3), and
a contact face (10, 11) is formed on at least one of the bridge portions (7, 8), via
which the bridge portion (7, 8) bears broadly on a counter contact face (12, 13) formed
on the associated housing shell (2, 3),
wherein the bridge (6) is configured as a plate, the length dimension of which measured
in the separating plane (4) and in the longitudinal direction of the housing (1) is
greater then its transverse dimension measured transversely to the separating plane
(4),
wherein a recess (20) is formed on both housing shells (7, 8), in which recess the
bridge (6) is inserted with its bridge portions (7, 8), and
wherein at least one of the bridge portions (7, 8) is screwed to the associated housing
shell (2, 3),
characterised in that
the recess (20) is formed such that the bridge (6) is situated at least partially
inside the rotationally symmetrical outer contour of the housing (1).
2. Housing according to claim 1, characterised in that in the region of the separating plane (4) and the respective bridge (6), the housing
shells (2, 3) are configured such that an at least approximately constant mass distribution
results over the entire housing periphery.
3. Housing according to claim 1, characterised in that at least one of the bridge portions (7, 8) is connected to the associated housing
shell (2, 3) via a form-fit connection (17).
4. Housing according to claim 1, characterised in that at least one of the bridge portions (7, 8) runs inside a cylindrical outer contour
(16) of the housing (1).
5. Housing according to claim 1, characterised in that the bridge (6) is connected to the housing shells (2, 3) such that the respective
contact face (10, 11) is pressed against the associated counter contact face (12,
13), and the respective contact face (10, 11) and/or the associated counter contact
face (12, 13) has/have a surface with increased coefficient of friction.
6. Housing according to claim 1, characterised in that the respective contact face (10, 11) and the associated counter contact face (12,
13) extend along a curvature which is concave towards the interior of the housing
(1) and extends coaxially to a curvature of the housing shells (2, 3) in the region
of the separating plane (4).
7. Housing according to any of claims 1 to 6, characterised in that the two housing shells (2, 3) are attached to each other in the region of the separating
plane (4) exclusively via the respective bridge (6).
1. Carter pour un moteur turbo, avec une première coque de carter (2), qui s'appuie le
long d'un plan de séparation (4) contre une deuxième coque de carter (3) et les deux
coques de carter (2, 3) étant fixées au niveau du plan de séparation (4) entre elles,
moyennant quoi, au niveau du plan de séparation (4) au moins un pont (6) étant disposé,
qui s'étend transversalement par rapport au plan de séparation (4) et qui est relié
fermement sur un côté du plan de séparation (4), dans une première portion de pont
(7), avec la première coque de carter (2) et, sur l'autre côté du plan de séparation
(4), dans une deuxième portion de pont (8), avec la deuxième coque de carter (3),
et au moins une surface de contact (10, 11) étant réalisée sur au moins une des portions
de pont (7, 8), avec laquelle la portion de pont (7, 8) s'appuie sur toute sa surface
contre une contre-surface de contact (12, 13), qui est réalisée sur la coque de carter
(2, 3) correspondante, le pont (6) étant conçu comme une plaque dont la dimension
longitudinale mesurée dans le plan de séparation (4) et dans la direction longitudinale
du carter (1) est supérieure à sa dimension transversale mesurée transversalement
par rapport au plan de séparation (4), moyennant quoi, sur les deux coques de carter
(7, 8), est réalisé un évidement (20) dans lequel le pont (6) est inséré avec ses
portions de pont (7, 8) et au moins une des portions de pont (7, 8) est vissée avec
la coque de carter (2, 3) correspondante,
caractérisé en ce que
l'évidement (20) est conçu de façon à ce que le pont (6) se trouve au moins partiellement
à l'intérieur du contour externe à symétrie de rotation du carter (1).
2. Carter selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les coques de carter (2, 3) sont conçues, au niveau du plan de séparation (4) et du
pont (6) correspondant, de façon à ce qu'il en résulte une répartition des masses
au moins approximativement constante sur toute la circonférence du carter.
3. Carter selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
au moins une des portions de pont (7, 8) est reliée avec la coque de carter (2, 3)
par l'intermédiaire d'une liaison par complémentarité de forme (17).
4. Carter selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
au moins une des portions de pont (7, 8) s'étend à l'intérieur d'un contour externe
cylindrique (16) du carter (1).
5. Carter selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le pont (6) est relié avec les coques du carter (2, 3) de façon à ce que la surface
de contact (10, 11) correspondante soit comprimée contre la contre-surface de contact
(12, 13) correspondante et la surface de contact (10, 11) correspondante et/ou la
contre-surface de contact (12, 13) correspondante présentent une surface avec un coefficient
de frottement augmenté.
6. Carter selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la surface de contact (10, 11) correspondante et la contre-surface de contact (12,
13) s'étendent le long d'une courbure concave en direction de l'intérieur du carter
(1), qui s'étend de manière coaxiale à une courbure des coques de carter (2, 3) au
niveau du plan de séparation (4).
7. Carter selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
les deux coques de carter (2, 3) sont fixées entre elles au niveau du plan de séparation
(4) exclusivement par l'intermédiaire du pont (6) correspondant.