[0001] Die Erfindung betrifft einen Netzwerkknoten und ein Verfahren zum Bereitstellen wenigstens
eines Internetdienstes eines Dienstanbieters für Nutzer eines Internetmarktplatzes.
[0002] Zur Bereitstellung von Internetdiensten werden in der Regel Applikationen verwendet,
die auf einem Internet-Server eines Dienstanbieters ausgeführt werden. Der Aufruf
der Applikationen durch einen Kunden des Dienstanbieters erfolgt dabei durch eine
Anforderung über eine Webseite, die von dem Dienstanbieter bereitgestellt wird.
[0003] Werden Internetdienste von dem Dienstanbieter auf einem oder mehreren Internetmarktplätzen
bereitgestellt, die von einem weiteren Marktplatzbetreiber betrieben werden, besteht
oftmals das Problem, dass eine Anpassung der Internetdienste des Dienstanbieters an
den Internetmarktplatz sehr aufwändig ist. Dies resultiert insbesondere daraus, dass
für verschiedene Internetmarktplätze in der Regel unterschiedlich gestaltete Datensätze
bereitgestellt werden müssen, wie beispielsweise Datensätze unterschiedlicher Datenformate
zur Anforderung der Internetdienste zur Bereitstellung der Ergebnisse der ausgeführten
Internetdienste.
[0004] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, Internetdienste in einfacher Weise auf Internetmarktplätzen
bereitstellen zu können und dabei insbesondere den Aufwand zur Anbindung von Internetmarktplätzen
an die zur Ausführung der Internetdienste vorgesehenen Datenverarbeitungssysteme eines
Dienstanbieters zu minimieren.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Netzwerkknoten mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese.Aufgabe ferner durch ein Verfahren mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 17 gelöst.
[0007] Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Der Netzwerkknoten zum Bereitstellen wenigstens eines Internetdienstes, der in wenigstens
einem Anbieterserver eines Dienstanbieters ausgeführt wird, für Nutzer eines Internetmarktplatzes
umfasst erfindungsgemäß
- wenigstens einen äußeren Konnektor zum Empfangen einer Dienstanforderung, deren Erzeugung
in einem Nutzercomputer eines Internetmarktplatznutzers initiierbar ist, und zum Übermitteln
eines in dem Anbieterserver ermittelten Bearbeitungsergebnisses an den Nutzercomputer,
wobei der äußere Konnektor in der Lage ist, eine an den Internetmarktplatz angepasste
Formatänderung der Dienstanforderung und des Bearbeitungsergebnisses vorzunehmen,
- eine mit dem äußeren Konnektor verbundene Transformationseinheit zum Ermitteln wenigstens
eines Anbieterservers zur Ausführung des Dienstes anhand von Angaben, die in der Dienstanforderung
enthalten sind, und zum Adressieren der Dienstanforderung an den ermittelten Anbieterserver
und
- wenigstens einen mit der Transformationseinheit verbundenen inneren Konnektor zum
Übermitteln der Dienstanforderung an den Anbieterserver und zum Empfangen des in dem
Anbieterserver ermittelten Bearbeitungsergebnisses von dem Anbieterserver.
[0009] Der Begriff Internetmarktplatz ist dabei im Rahmen der Erfindung in seiner weitesten
Bedeutung zu verstehen und umfasst insbesondere Webportale, wie beispielsweise Auktionsportale
Tauschbörsen oder Diskussionsforen im Internet sowie Webseiten, die beispielsweise
von Online-Shops bereitgestellt werden.
[0010] Der Netzwerkknoten ermöglicht es, von einem Dienstanbieter bereitgestellte Internetdienste
auf einem Internetmarktplatz bereitzustellen, ohne dass Anpassungen der Anbieterserver,
welche die Internetdienste ausführen, an den Internetmarktplatz erforderlich sind.
Die Interpretation der Dienstanforderung, d.h. insbesondere die Vornahme erforderlicher
Formatänderungen, die Ermittlung des zur Ausführung des Dienstes notwendigen Anbieterservers
und die Adressierung der Dienstanforderung an den Anbieterserver erfolgt in dem Netzwerkknoten,
so dass die zur Ausführung des Internetdienstes erforderlichen Angaben in einer marktplatzspezifischen
Weise erfasst und in die Dienstanforderung eingebracht werden können, ohne dass bereits
durch den Internetmarktplatz eine Anpassung an die Erfordernisse des Anbieterservers
vorgenommen werden muss.
[0011] Darüber hinaus ist die Schnittstelle zwischen dem Netzwerkknoten und dem Internetmarktplatz
von der Schnittstelle zwischen dem Netzwerkknoten und dem Anbieterserver entkoppelt,
wodurch eine besonders große Flexibilität bei der Anpassung des Transformationsknotens
erreicht wird.
[0012] Durch die äußeren Konnektoren wird mit Vorteil erreicht, dass der Netzwerkknoten
selbst in einfacher und flexibler Weise an einen Internetmarktplatz und insbesondere
an ein bei der Kommunikation mit einem Internetmarktplatz verwendetes Datenformat
angepasst werden kann, ohne dass bei der Anpassung Änderungen der inneren Funktionalität
des Netzwerkknotens, d.h. insbesondere Anpassungen der Transformationseinheit erforderlich
sind.
[0013] Der äußere Konnektor ist dabei vorzugsweise durch einen Konnektorsteckplatz mit dem
Netzwerkknoten verbindbar, wobei der äußere Konnektor im laufenden Betrieb des Netzwerkknotens
mit dem Netzwerkknoten verbindbar und von dem Netzwerkknoten trennbar ist.
[0014] Damit ist ein unterbrechungsfreier Betrieb des Netzwerkknotens möglich, während ein
äußerer Konnektor mit dem Netzwerkknoten verbunden oder von diesem getrennt wird.
Ferner können Anpassungen eines äußeren Konnektors während des laufenden Betriebs
des Netzwerkknotens vorgenommen werden, indem der anzupassende äußere Konnektor von
dem Netzwerkknoten getrennt, angepasst und wieder mit dem Netzwerkknoten verbunden
wird.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass der äußere
Konnektor mit wenigstens einem Nutzercomputer verbunden ist, wobei der Nutzercomputer
mit einem Marktplatzserver verbunden ist.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erzeugt die Transformationseinheit
in Abhängigkeit von dem in dem Anbieterserver ermittelten Bearbeitungsergebnis eine
Benachrichtigung über das Bearbeitungsergebnis, die von dem äußeren Konnektor an den
Marktplatzserver übermittelt wird.
[0017] Auf diese Weise kann eine Information über die Inanspruchnahme des Internetdienstes
durch einen Marktplatznutzer an den Marktplatzserver übermittelt werden. Vorteilhaft
ist es so auch möglich, dass das in dem Anbieterserver ermittelte Bearbeitungsergebnis
mittelbar über den Marktplatzserver an den Nutzercomputer übermittelt wird.
[0018] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der innere Konnektor des
Netzwerkknotens dazu in der Lage, eine Formatänderung des Dienstprogrammaufrufs und
des Bearbeitungsergebnisses vorzunehmen.
[0019] Eine Anpassung des Netzwerkknotens an den Anbieterserver bzw. das in dem Anbieterserver
ausgeführte Dienstprogramm kann somit in einfacher Weise durch eine Anpassung des
inneren Konnektors vorgenommen werden, ohne dass Anpassungen der inneren Funktionalität
des Netzwerkknotens und insbesondere der Transformationseinheit erforderlich sind.
[0020] Der innere Konnektor ist vorzugsweise durch einen Konnektorsteckplatz mit dem Netzwerkknoten
verbindbar, wobei der innere Konnektor im laufenden Betrieb des Netzwerkknotens mit
dem Netzwerkknoten verbunden und von dem Netzwerkknoten getrennt werden kann.
[0021] Somit ist es während des Betriebs des Netzwerkknotens möglich, innere Konnektoren
mit dem Netzwerkknoten zu verbinden und innere Konnektoren von dem Netzwerkknoten
zu trennen. Insbesondere werden damit auch Anpassungen von inneren Konnektoren während
des laufenden Betriebs des Netzwerkknotens möglich, indem der anzupassende äußere
Konnektor von dem Netzwerkknoten getrennt, angepasst und wieder mit dem Netzwerkknoten
verbunden wird.
[0022] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Netzwerkknoten eine
Autorisier- und Authentifiziereinheit zum Überprüfen der Berechtigung des Internetmarktplatznutzers
zum Zugriff auf den Internetdienst.
[0023] Mittels der Autorisier- und Authentifiziereinheit kann die Berechtigung des Internetmarktplatznutzers
bereits in dem Netzwerkknoten überprüft werden. Ferner kann auch eine Überprüfung
der Zugriffsberechtigung für mehrere Internetdienste des Dienstanbieters erfolgen,
so dass ein so genanntes single sign-on, d.h. eine zentrale Autorisierung für mehrere
Dienste ermöglicht wird.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass die Überprüfung
der Berechtigung des Internetmarktplatznutzers zum Zugriff auf den Internetdienst
anhand eines dem Internetmarktplatz zugeordneten Marktplatzberechtigungsprofils und/oder
anhand eines dem Internetmarkplatznutzer zugeordneten Nutzerberechtigungsprofils durchgeführt
wird.
[0025] Anhand der Berechtigungsprofile kann vorteilhaft der Umfang, in dem ein Nutzer des
Internetmarktplatzes Internetdienste des Dienstanbieters in Anspruch nehmen kann,
überprüft bzw. festgestellt werden. Dabei kann das Berechtigungsprofil marktplatzbezogen
und/oder nutzerbezogen vorgegeben werden, so dass für unterschiedliche Internetmarktplätze
und für verschiedene Benutzer der Internetmarktplätze unterschiedliche Berechtigungen
zur Inanspruchnahme eines Internetdienstes vorgesehen werden können.
[0026] Vorzugsweise enthält die Dienstanforderung eine Information, die mit einem dem Internetmarktplatz
eindeutig zugeordneten Schlüssel verschlüsselt und in der Autorisier- und Authentifiziereinheit
entschlüsselbar ist.
[0027] Anhand der verschlüsselten Information mit einem dem Internetmarktplatz eindeutig
zugeordneten Schlüssel kann somit die Authentizität der Dienstanforderung festgestellt
werden.
[0028] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass
das Nutzerberechtigungsprofil in der Dienstanforderung enthalten ist.
[0029] Durch das Einbringen des Nutzerberechtigungsprofils in die Dienstanforderung, was
vorzugsweise seitens des Internetmarktplatzes erfolgt, kann somit in der Dienstanforderung
der Umfang angegeben werden, in dem der Marktplatznutzer Internetdienste des Dienstanbieters
nutzen kann.
[0030] Vorzugsweise ist es dabei vorgesehen, dass das Nutzerberechtigungsprofil mit einem
dem Internetmarktplatz eindeutig zugeordneten Schlüssel verschlüsselt ist oder mit
einer digitalen Signatur des Internetmarktplatzes versehen ist.
[0031] Auf diese Weise kann die Authentizität des Nutzerberechtigungsprofils in dem Netzwerkknoten
überprüft werden.
[0032] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen,
dass die Autorisier- und Authentifiziereinheit das Nutzerberechtigungsprofil in Abhängigkeit
von dem in dem Anbieterserver ermittelten Bearbeitungsergebnis verändern kann.
[0033] Hierdurch kann das Berechtigungsprofil eines Internetmarktplatznutzers in Abhängigkeit
von der Inanspruchnahme eines bestimmten Internetdienstes des Dienstanbieters verändert
werden.
[0034] Vorzugsweise ist es dabei vorgesehen, dass die Autorisier- und Authentifiziereinheit
das Nutzerberechtigungsprofil in Abhängigkeit einer Anzahl von für einen Marktplatznutzer
ermittelten Bearbeitungsergebnissen verändern kann.
[0035] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Netzwerkknoten
eine Prüfeinheit zum Überprüfen des in dem Anbieterserver ermittelten Bearbeitungsergebnisses.
[0036] Vorzugsweise ist die Prüfeinheit dabei in der Lage, eine Vollständigkeit des Bearbeitungsergebnisses
zu überprüfen.
[0037] Mittels der Prüfeinheit kann somit die Korrektheit und Vollständigkeit des Bearbeitungsergebnisses
festgestellt werden. Dies kann beim Vorliegen eines Fehlers in dem Bearbeitungsergebnis
beispielsweise dazu genutzt werden, innerhalb des Netzwerkknotens Benachrichtigungen
über das Vorliegen eines Fehlers zu erzeugen und an den Nutzercomputer des Internetmarktplatznutzers
zu übermitteln.
[0038] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass
der Netzwerkknoten eine Berichtseinheit zum Erfassen und Auswerten der Dienstanforderungen
und der Bearbeitungsergebnisse aufweist.
[0039] Das Verfahren zum Bereitstellen wenigstens eines Internetdienstes, der in wenigstens
einem Anbieterserver eines Dienstanbieters ausgeführt wird, für Nutzer eines Internetmarktplatzes
umfasst die folgenden Schritte:
- Empfangen einer in einem Nutzercomputer initiierten Dienstanforderung in einem äußeren
Konnektor eines Netzwerkknotens,
- Vornehmen von Formatänderungen der Dienstanforderung in dem äußeren Konnektor,
- Ermitteln eines Anbieterservers anhand von Angaben, die in der Dienstanforderung enthalten
sind, und Adressieren der Dienstanforderung an den Anbieterserver,
- Übermitteln der Dienstanforderung an den Anbieterserver,
- Ermitteln eines Bearbeitungsergebnisses in dem Anbieterserver und Übermitteln des
Bearbeitungsergebnisses an den Netzwerkknoten und
- Empfangen des Bearbeitungsergebnisses in dem Netzwerkknoten und Übermitteln des Bearbeitungsergebnisses
an den Nutzercomputer.
[0040] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung im Hinblick auf das Verfahren entsprechen
den im Zusammenhang mit dem Netzwerkknoten beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung.
[0041] Weitere Besonderheiten und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen und der folgenden Darstellung bevorzugter Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand der Figur 1.
[0042] Die Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Netzwerkknotens 10 mit angebundenen Internetmarktplätzen und Anbieterservern 100
1,...,100
m zur Ausführung von Dienstprogrammen.
[0043] Die Erfindung soll an dem Ausführungsbeispiel eines Netzwerkknotens 10 erläutert
werden, der im Folgenden als Transformationsknoten bezeichnet wird.
[0044] Über das Internet ist der Transformationsknoten 10 an mehrere Internetmarktplätze
angebunden. Beispielhaft sind in der Figur 1 dabei Anbindungen an zwei Internetmarktplätze
dargestellt, die in unterschiedlichen Ausführungsformen realisiert sind.
[0045] In einem der dargestellten Fälle ist der Transformationsknoten 10 mit einem Marktplatzserver
150 eines Internetmarktplatzes verbunden, auf den Nutzer des Marktplatzes ihrerseits
mittels Nutzercomputern 200 zugreifen. Die Gruppe der Nutzercomputer 200 der Markplatznutzer
ist in der Figur 1 mit der Bezugsziffer 210 versehen. Eine direkte Verbindung zwischen
den Nutzercomputern 200 und dem Transformationsknoten 10 besteht dabei nicht, so dass
der Datenaustausch zwischen den Nutzercomputern 200 und dem Transformationsknoten
10 über den Marktplatzserver 150 erfolgt. Ein derartiger Internetmarktplatz wird im
Folgenden als Transitmarktplatz bezeichnet und der Marktplatzserver 150 eines derartigen
Internetmarktplatzes als Konsolidatorquelle.
[0046] In dem weiteren dargestellten Fall sind die Nutzercomputer 200 sowohl mit dem Transformationsknoten
10 als auch mit dem Marktplatzserver 160 verbunden, so dass ein Datenaustausch unmittelbar
zwischen den Computern 200 und dem Transformationsknoten 10 erfolgen kann. Ein derart
ausgeführter Internetmarktplatz wird im Folgenden als Flächenmarktplatz bezeichnet
und der Marktplatzserver 160 eines solchen Internetmarktplatzes als Streuquelle. Die
Gruppe der Nutzercomputer 200, der Markplatznutzer ist in diesem Fall mit der Bezugsziffer
220 versehen.
[0047] Der Zugriff auf den Internetmarktplatz erfolgt im Falle des Transitmarktplatzes und
im Falle des Flächenmarktplatzes über das Internet auf einer Webseite des Internetmarktplatzes,
die von dem Marktplatzserver 150, 160 bereitgestellt und mit einem Browserprogramm,
das in den Nutzercomputern 200 ausgeführt wird, an einem Anzeigmittel der Nutzercomputer
200 dargestellt wird.
[0048] Der Transformationsknoten 10 enthält in einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
äußere Konnektoren 30, die im Falle des Transitmarktplatzes mit der Konsolidatorquelle
150 und im Falle des Flächenmarktplatzes mit den Nutzercomputern 200 über ein Kommunikationsnetzwerk,
vorzugsweise das Internet, verbunden sind. Die äußeren Konnektoren 30
1,...,30
n sind in Konnektorsteckplätze 20 des Transformationsknotens 10 eingesetzt.
[0049] Innerhalb des Transformationsknotens 10 besteht eine Verbindung zwischen den äußeren
Konnektoren 30
1,...,30
n und einer Autorisier- und Authentifiziereinheit 60, die ihrerseits mit der Transformationseinheit
40 in Verbindung steht. Für eine direkte Datenübertragung zwischen den äußeren Konnektoren
50
1,...,50
m und der Transformationseinheit 40 kann die Autorisier- und Authentifiziereinheit
60 überbrückt werden.
[0050] Die Transformationseinheit 40 ist mit einer Prüfeinheit 70 verbunden, die ihrerseits
mit inneren Konnektoren 50
1,...,50
m in Verbindung steht. Auch hier kann eine direkte Verbindung zwischen der Transformationseinheit
40 und den inneren Konnektoren 50
1,...,50
m geschaffen werden, bei welcher die Prüfeinheit 70 überbrückt wird. Die inneren Konnektoren
50
1,...,50
m sind ebenfalls in Konnektorsteckplätze des Transformationsknotens 10 eingesetzt und
verbinden den Transformationsknoten 10 mit Servern 100
1,...,100
m, auf denen Dienstprogramme zur Ausführung von Internetdiensten ausgeführt werden.
[0051] Ferner umfasst der Transformationsknoten 10 eine Steuer- und Berichtseinheit 80 zur
Administrierung des Transformationsknotens 10 und zur Protokollierung.
[0052] Der Transformationsknoten 10 kann als Hardware oder als Software ausgebildet sein.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird er dabei in Form mehrerer
Softwaremodule realisiert, die in einem Internetserver ausgeführt werden.
[0053] Den Nutzern eines Internetmarktplatzes werden Internetdienste angeboten, die von
einem Dienstanbieter zur Verfügung gestellt werden, der unabhängig von dem Marktplatzbetreiber
sein kann. Dienstprogramme zur Ausführung der Internetdienste werden dabei auf jeweils
wenigstens einem Anbieterserver 100
1,...,100
m bereitgestellt, der von dem Dienstanbieter betrieben wird. Bei den Internetdiensten
handelt es sich in einer vorteilhaften und später näher beschriebenen Anwendung der
Erfindung um Frankier- und Logistikdienste, die beispielsweise eine Erzeugung von
elektronischen Frankiervermerken, eine Erzeugung von Adressetiketten für den Versand
von Postsendungen oder eine Sendungsverfolgung (Tracking) von Postsendungen ermöglichen,
und von einem Logistikdienstleister angeboten werden.
[0054] Die Anforderung der Internetdienste wird mittelbar oder unmittelbar auf einer Webseite
des Internetmarktplatzes beispielsweise durch die Betätigung einer auf der Webseite
angeordneten Schaltfläche initiiert. Die Erfindung ermöglicht es dabei, dass ein Internetdienst
nicht auf einer Webseite des Dienstanbieters, sondern direkt auf der Webseite des
Internetmarktplatzes angefordert werden kann. Insbesondere können dabei auch Webseiten,
die bei der Ausführung des Dienstes gegebenenfalls als Bearbeitungsergebnis bzw. Teil-Bearbeitungsergebnis
angezeigt werden, dem Erscheinungsbild der Webseiten des Internetmarktplatzes in einfacher
Weise durch den Transformationsknoten 10 angepasst werden.
[0055] Mit dem Aufruf des Internetdienstes auf der Webseite des Internetmarktplatzes ist
die Erzeugung einer Dienstanforderung verbunden, die insbesondere Angaben zur Ausführung
des Internetdienstes enthält. Dabei handelt es sich beispielsweise um Nutzerdaten
des Marktplatznutzers, die dieser in einem Dialogfeld der Webseite eingeben kann oder
die in einer Datenbank des Marktplatzbetreibers gespeichert sind. Ferner enthält die
Dienstanforderung Identifizierungsdaten des Internetmarktplatzes und umfasst wenigstens
eine Anweisung, die es dem Transformationsknoten 10 ermöglicht, den angeforderten
Internetdienst zu identifizieren. Diese Anweisung kann dabei auch implizit in der
Dienstanforderung enthalten sein. So kann es beispielsweise vorgesehen sein, dass
der angeforderte Internetdienst bzw. der zur Ausführung des Internetdienstes vorgesehene
Anbieterserver 100
1,...,100
m in dem Transformationsknoten 10 anhand der Art der in der Dienstanforderung enthaltenen
Angaben identifiziert wird.
[0056] Im Falle des Flächenmarktplatzes wird die Dienstanforderung durch in eine Webseite
eingebrachte Skripte generiert und direkt von dem Nutzercomputer 200 über das Internet
an den Transformationsknoten 10 übermittelt. Bei einem Transitmarktplatz kann die
Dienstanforderung entweder durch Skripte in der Webseite des Internetmarktplatzes
erzeugt und von dem Nutzercomputer 200 über die Konsolidatorquelle 150 an den Transformationsknoten
10 übermittelt werden, oder sie kann nach der Übermittlung einer entsprechenden Aufforderung
von dem Nutzerzcomputer 200 an die Konsolidatorquelle 150 innerhalb der Konsolidatorquelle
150 generiert werden.
[0057] Gleichfalls ist es bei einem Transitmarktplatz möglich, dass die Dienstanforderung
durch ein Skript mit dem BrowserProgramm des Nutzercomputers 200 erzeugt und durch
die Konsolidatorquelle 150 beispielsweise um Identifizierungsangaben des Internetmarktplatzes,
um in einer Datenbank der Konsolidatorquelle 150 gespeicherte Nutzerdaten oder um
in der Datenbank der Konsolidatorquelle 150 gespeicherte Marktplatz- und/oder Nutzerberechtigungsprofile
ergänzt wird. Bei einem Flächenmarktplatz werden derartige Angaben durch eine Funktionalität
der in der Webseite des Internetmarktplatzes enthaltenen Skripte in die Dienstanforderung
eingebracht.
[0058] Ferner ist es möglich, dass eine einzige Dienstanforderung eine Anforderung mehrerer
Internetdienste enthält.
[0059] Die Verbindung zwischen dem Transformationsknoten 10 und einem Internetmarktplatz
erfolgt über einen äußeren Konnektor 30
1,...,30
n, der individuell an den Internetmarktplatz angepasst ist. In den äußeren Konnektoren
30
1,...,30
n werden dabei insbesondere Formatänderungen der Dienstanforderung und der später beschriebenen,
in den Anbieterservern ermittelten Bearbeitungsergebnisse vorgenommen.
[0060] Dabei handelt es sich um statische Formatänderungen, die unabhängig von dem Inhalt
der Dienstanforderung vorgenommen werden. Beispiele für derartige Formatänderungen
sind Umsetzungen von Protokollformaten, wie z.B. eine Umsetzung von EDIFACT-Dokumenten
in XML-Dokumente und umgekehrt, sowie Änderungen von Zeichensatzkodierungen und Änderungen
von Feldbezeichnungen und -reihenfolgen in der Dienstanforderung. So können beispielsweise
Datensätze, wie etwa Nutzerdaten, deren Format auf die Erfordernisse des Marktplatzservers
150, 160, wie etwa ein bestimmtes in dem Marktplatzserver 150, 160 verwendetes Datenbankformat,
ausgerichtet sind, konvertiert werden.
[0061] Durch die Möglichkeit der Formatänderung in den äußeren Konnektoren 30
1,...,30
n kann dabei sichergestellt werden, dass Änderungen, welche die Kommunikation zwischen
dem Transformationsknoten 10 und einem Internetmarktplatz betreffen, keine Auswirkungen
auf die innere Funktionalität des Transformationsknotens 10 und keine Auswirkung auf
die Gestaltung der Anbieterserver 100
1,...,100
m bzw. der auf den Anbieterservern 100
1,...,100
m ausgeführten Dienstprogramme haben.
[0062] Zur Anbindung einer Vielzahl von Internetmarktplätzen verfügt der Transformationsknoten
10 über eine Vielzahl von Konnektorsteckplätzen 20 zur Aufnahme von äußeren Konnektoren
30
1,...,30
n. Dabei ist es möglich, äußere Konnektoren 30
1,...,30
n im laufenden Betrieb des Transformationsknotens einzustecken und zu entfernen, so
dass ein unterbrechungsfreier Betrieb des Transformationsknotens 10 bei einem Hinzutreten
oder einem Wegfall eines Internetmarktplatzes möglich ist. Bei Änderungen, die an
einem äußeren Konnektor 30
1,...,30
n durchgeführt werden, kann dieser ebenfalls im aktivierten Zustand des Transformationsknotens
10 entfernt, angepasst und wieder eingesteckt werden, so dass auch hier keine Betriebsunterbrechung
des Transformationsknotens 10 erforderlich ist.
[0063] Eine Dienstanforderung wird von dem Transformationsknoten 10 an demjenigen äußeren
Konnektor 30
1,...,30
n empfangen, der dem entsprechenden Internetmarktplatz zugeordnet ist, und es wird
gegebenenfalls eine Formatänderung der vorgenannten Art vorgenommen. Ein Unterschied
in Bezug auf die unterschiedenen Arten von Marktplätzen besteht dabei im Grundsatz
nicht.
[0064] Von einem äußeren Konnektor 30
1,...,30
n wird die Dienstanforderung innerhalb des Transformationsknotens 10 an eine Authentifizier-
und Autorisiereinheit 60 übergeben, die zunächst in einem Authentifizierungsschritt
überprüft, ob Internetdienste des Dienstanbieters grundsätzlich genutzt werden dürfen.
Die Authentifizierung erfolgt dabei auf der Basis der Identität des Internetmarktplatzes
und/oder auf der Basis der Identität des Marktplatznutzers.
[0065] Die Authentifizierung geschieht anhand von Authentifizierungsinformationen, die in
der Dienstanforderung enthalten sind und deren Authentizität durch den Einsatz kryptografischer
Verfahren sichergestellt wird. Geeignete kryptografische Verfahren sind beispielsweise
digitale Signaturen der Dienstanforderung oder eines Teils davon. Ebenso kommt es
in Frage, dass Inhalte der Dienstanforderung mit einem dem Internetmarktplatz oder
dem Marktplatznutzer zugeordneten Schlüssel (asymmetrische Verschlüsselung mit zertifizierten
Schlüsseln) oder mit einem im Vorfeld zwischen dem Transformationsknoten 10 und dem
Internetmarktplatz bzw. dem Marktplatznutzer ausgetauschten symmetrischen Schlüssel
(symmetrische Verschlüsselung mit "preshared key") verschlüsselt sind.
[0066] Ist eine erfolgreiche Authentifizierung nicht möglich, bedeutet dies, dass es sich
nicht um eine authentische Dienstanforderung des Nutzers eines registrierten Internetmarktplatzes
handelt oder dass der Marktplatznutzer aus anderen Gründen nicht zur Inanspruchnahme
von Internetdiensten des Dienstanbieters berechtigt ist. In diesem Fall erzeugt die
Autorisier- und Authentifiziereinheit 60 eine Fehlermeldung, die über den äußeren
Konnektor 30
1,...,30
n an den Nutzercomputer 200 übermittelt wird. Ferner kann eine Protokollierung der
Dienstanforderung mittels der später erläuterten Steuer- und Berichtseinheit 80 vorgesehen
sein.
[0067] Nach erfolgreicher Authentifizierung stellt die Authentifizier- und Autorisiereinheit
60 in einem Autorisierungsschritt die Berechtigung des Marktplatznutzers zur Nutzung
von Internetdiensten fest. Dabei wird geprüft, welche Internetdienste in welchem Umfang
durch den Marktplatznutzer genutzt werden dürfen. Dies erfolgt ebenfalls auf der Basis
der Identität des Internetmarktplatzes und/oder der Identität des Marktplatznutzers.
[0068] Die Autorisierung eines Internetmarktplatzes erfolgt anhand eines Marktplatzberechtigungsprofils,
das vorzugsweise in der Authentifizier- und Autorisiereinheit 60 hinterlegt ist. Das
Marktplatzberechtigungsprofil enthält dabei Angaben darüber, in welchem Umfang Internetdienste
von Nutzern des Marktplatzes in Anspruch genommen werden können, d.h. welche Funktionen
innerhalb des Internetdienstes von Nutzern des Marktplatzes ausgeführt werden können.
[0069] Die Autorisierung eines Marktplatznutzers erfolgt vorzugsweise anhand eines Nutzerberechtigungsprofils
in der Dienstanforderung, das ebenfalls kryptografisch abgesichert ist. Das Nutzerberechtigungsprofil
wird vorzugsweise von Seiten des Internetmarktplatzes durch den Marktplatzserver 150,
160 bzw. ein in die Webseite des Internetmarktplatzes eingebettetes Skript in die
Dienstanforderung eingebracht, oder es ist in dem Transformationsknoten 10 in einer
Datenbank hinterlegt. In dem Nutzerberechtigungsprofil ist dabei angegeben, in welchem
Umfang der Nutzer Internetdienste des Dienstanbieters in Anspruch nehmen kann. Auf
diese Weise kann der Marktplatzbetreiber die Nutzer des Internetmarktplatzes mit unterschiedlichen
Zugriffsrechten für die Internetdienste des Dienstanbieters ausstatten.
[0070] Innerhalb des Internetdienstes zur Verfügung stehende Funktionen bzw. der Umfang,
in dem der Internetdienst in Anspruch genommen werden kann, beziehen sich dabei beispielsweise
auf verschiedene Zahlungsmöglichkeiten für die Inanspruchnahme des Internetdienstes,
die Möglichkeit zur Speicherung von Daten auf dem Anbieterserver 100
1,...,100
n zur Wiederverwendung bei einem erneuten Zugriff sowie die Größe des dafür zur Verfügung
stehenden Speicherplatzes und andere zusätzliche Dienste, die im Rahmen des Internetdienstes
angeboten werden.
[0071] Zur Durchführung der Autorisierung prüft die Autorisier- und Authentifiziereinheit
60 anhand des Marktplatzberechtigungsprofils und/oder des Nutzerberechtigungsprofils,
ob und in welchem Umfang der Marktplatznutzer zur Inanspruchnahme des angeforderten
Internetdienstes oder der angeforderten Internetdienste berechtigt ist. Ergibt die
Prüfung, dass der Marktplatznutzer keine Berechtigung zur Inanspruchnahme des angeforderten
Internetdienstes oder der angeforderten Internetdienste besitzt, wird vorzugsweise
eine Fehlermeldung erzeugt und über den äußeren Konnektor 30
1,...,30
n an den Nutzercomputer 200 des Marktplatznutzers übermittelt.
[0072] Falls die angeforderten Internetdienste erst bei einer Auswertung der Dienstanforderung
in der Transformationseinheit 40 identifiziert werden kann, übergibt die Autorisier-
und Authentifiziereinheit 60 das Marktplatzberechtigungsprofil bzw. das Nutzerberechtigungsprofil
an die Transformationseinheit 40. Auch in diesem Fall kann jedoch innerhalb der Autorisier-
und Authentifiziereinheit 60 überprüft werden, ob der Marktplatznutzer überhaupt zur
Inanspruchnahme von Internetdiensten des Dienstanbieters berechtigt ist, wobei eine
Fehlermeldung erzeugt und an den Nutzercomputer 200 des Marktplatznutzers übermittelt
wird, wenn dies nicht der Fall ist.
[0073] In dem Fall, dass mit der Dienstanforderung mehrere Internetdienste angefordert werden,
entspricht die Authentifizierung und Autorisierung in der Authentifizier- und Autorisiereinheit
60 einer Zentralanmeldung (Single Sign-on) des Marktplatznutzer für die verschiedenen
Internetdienste.
[0074] Die Transformationseinheit 40 nimmt die Dienstanforderung gegebenenfalls zusammen
mit den ermittelten Berechtigungsinformationen von der Authentifizier- und Autorisiereinheit
60 entgegen. Abhängig von dem Inhalt der Dienstanforderung und gegebenenfalls abhängig
von den in der Authentifizier- und Autorisiereinheit 60 ermittelten Berechtigungsinformationen
wird die Dienstanforderung durch die Transformationseinheit 40 konvertiert. Da die
Konvertierung im Gegensatz zu der statischen Formatänderung, die in den äußeren Konnektoren
30
1,...,30
n vorgenommen wird, in Abhängigkeit von dem Inhalt der Dienstanforderung durchgeführt
wird, wird sie hier auch als intelligente Konvertierung bezeichnet.
[0075] In der Transformationseinheit 40 werden zur intelligenten Konvertierung Prozesse
ausgeführt, die eine Weiterleitung der Dienstanforderung an das betreffende auf einem
der Anbieterserver 100
1,...,100
m ausgeführte Dienstprogramm ermöglichen. Im dem Fall, dass mit einer Dienstanforderung
mehrere Internetdienste angefordert werden, erfolgt für jeden der Dienste eine Weiterleitung
der Dienstanforderung oder des betreffenden Teils der Dienstanforderung an einen Anbieterserver
100
1,...,100
m in der im Folgenden beschriebenen Weise.
[0076] Die Transformationseinheit nimmt dabei ein so genanntes Routing der Dienstanforderung,
d.h. abhängig von ihrem Inhalt wird der Anbieterserver 100
1,...,100
m ermittelt, auf dem das Dienstprogramm zur Ausführung des angeforderten Internetdienstes
ausgeführt wird, und die Dienstanforderung wird an diesen Anbieterserver 100
1,...,100
m adressiert. Ferner erfolgen weitere intelligente Konvertierungen, wie beispielsweise
eine Veränderung und Ergänzung von in der Dienstanforderung enthaltenen Daten.
[0077] Bei den intelligenten Konvertierungen kann es sich beispielsweise auch um Korrekturen
handeln, die sich nach Plausibilitätsprüfungen oder nach einer Anwendung von Parsing-Regeln,
d.h. von Regeln zur Interpretation der Dienstanforderung, ergeben. Werden beispielsweise
bei einem Internetdienst zur Erstellung von Adressetiketten Postfachinformationen
in einem Datenfeld erkannt, das zur Bezeichnung der Straße vorgesehen ist, so kann
dies von der Transformationseinheit 40 korrigiert werden.
[0078] Ebenso ist es im Rahmen der intelligenten Konvertierung möglich, Dienstanforderungen
so zu verändern, dass statt des angeforderten Internetdienstes ein aktuellerer, verbesserter
oder günstigerer Dienst (beispielsweise im Rahmen einer Sonderaktion) ausgeführt wird.
[0079] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist darüber hinaus ein so genanntes
dynamisches Routing vorgesehen, bei dem die Verfügbarkeit der Anbieterserver 100
1,...,100
m ermittelt und der Dienstanforderung an einen Anbieterserver 100
1,...,100
m adressiert wird, für den die Verfügbarkeit festgestellt wird. Ferner kann es auch
vorgesehen sein, dass mittels der Transformationseinheit 40 ein so genanntes Load
Balancing vorgenommen wird, bei dem neben der Verfügbarkeit auch die Auslastung des
Servers 100
1,...,100
m festgestellt und die Dienstanforderung an den Anbieterserver 100
1,...,100
m mit der geringsten Auslastung übermittelt wird.
[0080] Nach der Bearbeitung in der Transformationseinheit 40 wird die Dienstanforderung
über eine Prüfeinheit 70 oder direkt an den inneren Konnektor 50
1,...,50
m, übermittelt, der mit dem ermittelten Anbieterserver 100
1,...,100
m verbunden ist.
[0081] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist es dabei zudem vorgesehen,
dass zusammen mit der Dienstanforderung eine authentische Zusatzinformationen, beispielsweise
eine verschlüsselte Informationen, von der Transformationseinheit 40 an den Anbieterserver
100
1,...,100
m übermittelt wird. Die Zusatzinformation wird dabei mit einem der Transformationseinheit
40 bzw. dem Transformationsknoten 10 eindeutig zugeordneten Schlüssel in dem Anbieterserver
100
1,...,100
m entschlüsselt, um zu überprüfen, ob die Dienstanforderung von dem Transformationsknoten
10 stammt. Auf eine zusätzliche Authentifizierung und/oder Autoririsierung des Markplatznutzers
in dem Anbieterserver 100
1,...,100
m kann damit in dieser Ausführungsform der Erfindung verzichtet werden.
[0082] Die inneren Konnektoren 50
1,...,50
m sind in der Lage, statische Formatänderungen des Dienstprogrammaufrufs vorzunehmen
und sind über Konnektorsteckplätze mit dem Transformationsknoten 10 verbunden, in
die bei laufendem Betrieb innere Konnektoren 50
1,...,50
m eingesteckt und aus denen bei laufendem Betrieb innere Konnektoren 50
1,...,50
m ausgesteckt werden können.
[0083] Aufgrund der Funktionsweise der inneren Konnektoren 50
1,...,50
m ist bei einer Anpassung der Dienstprogramme auf den Anbieterservern 100
1,...,100
m lediglich eine Anpassung der Konnektoren 50
1,...,50
m, nicht jedoch eine Anpassung der Transformationseinheit 40 erforderlich. Ferner können
derartige Anpassungen auch bei laufendem Betrieb des Transformationsknotens 10 vorgenommen
werden, indem die betroffenen inneren Konnektoren 50
1,...,50
m während der Anpassung ausgesteckt werden.
[0084] Über die inneren Konnektoren 50
1,...,50
m wird die Dienstanforderung dem ermittelten Anbieterserver 100
1,...,100
m übermittelt. Dies geschieht vorzugsweise über ein Netzwerk wie das Internet oder
- wenn der Transformationsknoten 10 von den Dienstanbieter selbst betrieben wird -
über ein internes Datennetzwerk des Dienstanbieters.
[0085] Nach der Bearbeitung der Dienstanforderung in dem auf dem Anbieterserver 100
1,...,100
m ausgeführten Dienstprogramm, d.h. nach der Ausführung des Dienstes sendet der Anbieterserver
100
1,...,100
m das Bearbeitungsergebnis, d.h. die in dem Anbieterserver 100
1,...,100
m bei der Ausführung des Internetdienstes bzw. des Dienstprogramms ermittelten Daten,
zurück an den Transformationsknoten 10, wo es wiederum von dem inneren Konnektor 50
1,...,50
m empfangen wird.
[0086] Nach dem Empfang und nach der Durchführung von gegebenenfalls vorzunehmenden Formatänderungen
innerhalb des inneren Konnektors 50
1,...,50
m wird das Bearbeitungsergebnis an die Prüfeinheit 70 übergeben, in der eine formale
Überprüfung des Bearbeitungsergebnisses vorgenommen wird. Dabei wird geprüft, ob das
Bearbeitungsergebnis vollständig und formal korrekt ist. Im Hinblick auf die Vollständigkeit
wird dabei beispielsweise bei einer Anforderung eines digitalen Frankiervermerks durch
einen Marktplatznutzer überprüft, ob das Bearbeitungsergebnis eine Druckvorlage bzw.
eine Druckvorschau des Frankiervermerks umfasst. Die Kriterien zur Überprüfung sind
für die Bearbeitungsergebnisse der verschiedenen Anbieterserver 100
1,...,100
m in einer Datenbank des Transformationsknotens 10 hinterlegt.
[0087] Sind Vollständigkeit oder Korrektheit nicht gegeben, so wird anstelle des Bearbeitungsergebnisses
oder zusätzlich zu dem Bearbeitungsergebnis eine Benachrichtigung an den Nutzercomputer
200 des Marktplatznutzers übermittelt, in der auf einen Fehler hingewiesen wird.
[0088] Die Prüfeinheit 70 ist auch in der Lage, die Verfügbarkeit der Anbieterserver 100
1,...,100
m zu prüfen und das Ergebnis der Transformationseinheit mitzuteilen, so dass diese
auf der Basis der Überprüfungsergebnisse das beschriebene dynamische Routing von Dienstanforderungen
vornehmen kann.
[0089] Das geprüfte Bearbeitungsergebnis wird innerhalb des Transformationsknotens 10 entweder
über die Transformationseinheit 40 oder unter Umgehung der Transformationseinheit
40 an den äußeren Konnektor 30
1,...,30
n geleitet, der mit dem Internetmarktplatz verbunden ist, von dem ursprünglich die
Dienstanforderung stammt.
[0090] Eine weitere Bearbeitung des Bearbeitungsergebnisses in dem Transformationsknoten
40 ist dann notwendig, wenn neben einer Weiterleitung des Bearbeitungsergebnisses
an den Nutzercomputer 200 des Marktplatznutzers bzw. an die Konsolidatorquelle 150
eine intelligente Verarbeitung des Bearbeitungsergebnisses vorgenommen werden soll.
[0091] Dabei kann es beispielsweise vorgesehen sein, dass im Falle eines Flächenmarktplatzes
zusätzlich zu der Übermittlung des Bearbeitungsergebnisses an den Nutzercomputer 200
oder anstelle der Übermittlung des Bearbeitungsergebnisses an den Nutzercomputer 200
eine Übermittlung einer Benachrichtigung über das Bearbeitungsergebnis bzw. die Inanspruchnahme
des Dienstes an die Streuquelle 160 erfolgt. Die Erzeugung dieser Benachrichtigung
wird dabei in der Transformationseinheit vorgenommen. Gegenstand der Benachrichtigung
kann dabei beispielsweise eine Angabe darüber sein, dass ein bestimmter Marktplatznutzer
einen bestimmten Internetdienst in Anspruch genommen hat. Auf diese Weise kann das
Ergebnis des Dienstes auch von der Streuquelle 160 an den Nutzercomputer 200 übermittelt
werden.
[0092] Nach der optionalen Bearbeitung des Bearbeitungsergebnisses durch die Transformationseinheit
40 wird dieses entweder über die Authentifizier- und Autorisiereinheit 60 oder unter
Umgehung dieser Einheit an den mit dem entsprechenden Internetmarktplatz verbundenen
äußeren Konnektor 30
1,...,30
m geleitet.
[0093] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist es dabei vorgesehen, dass
das Nutzerberechtigungsprofil in der Autorisier- und Authentifiziereinheit 60 in Abhängigkeit
von dem Bearbeitungsergebnis verändert werden kann.
[0094] So ist es beispielsweise möglich, Marktplatznutzern, die einen bestimmten Internetdienst
häufig in Anspruch nehmen, im Rahmen eines "frequent user program" erweiterte Berechtigungen
zuzuordnen, wobei die Autorisier- und Authentifiziereinheit 60 hierfür die Anzahl
der an einen bestimmten Marktplatznutzer übermittelten Bearbeitungsergebnisse ermittelt.
[0095] Der äußere Konnektor 30
1,...,30
m nimmt die erforderlichen Formatänderungen vor, die der Formatänderung bei der Bearbeitung
der Dienstanforderung in dem äußeren Konnektor 30
1,...,30
m entspricht oder unabhängig von dieser vorgegeben ist. Ferner können verschiedene
Formatänderungen für das Bearbeitungsergebnis und für die aus dem Bearbeitungsergebnis
bestimmte Benachrichtigung an die Streuquelle 160 vorgenommen werden.
[0096] Ferner ist es möglich, im Rahmen einer Konvertierung des Bearbeitungsergebnisses
in der Transformationseinheit 40 oder im Rahmen der Formatänderung in dem äußeren
Konnektor 30
1,...,30
m grafische Anpassungen des Bearbeitungsergebnisses vorzunehmen, so dass es an das
Erscheinungsbild des Marktplatzes angepasst werden kann. Dies kann insbesondere dann
vorgenommen werden, wenn es sich bei dem Bearbeitungsergebnis um eine Webseite mit
bestimmten Informationen handelt.
[0097] Schließlich übermittelt der äußere Konnektor 30
1,...,30
m das Bearbeitungsergebnis an den Computer 200 des Marktplatznutzers, von dem die Dienstanforderung
stammt, bzw. an die Konsolidatorquelle 150 eines Transit-Marktplatzes und gegebenenfalls
zusätzlich an die Streuquelle 160 eines Flächenmarktplatzes.
[0098] Zur Administrierung und Überwachung des Transformationsknotens 10 ist eine Steuerungs-
und Berichtseinheit 80 vorgesehen, die von einem Administrator bedient wird. An die
Steuerungs- und Berichtseinheit 80 können ein oder mehrere externe Datenverarbeitungsgeräte
90 zur Auswertung von Nutzungsdaten des Transformationsknotens 10 angeschlossen sein.
[0099] Mittels der Steuerungs- und Berichtseinheit 80 können zum einen die Regeln zur Formatänderung
in den äußeren Konnektoren 30
1,...,30
n und in den inneren Konnektoren 50
1,...,50
m, die Regeln für die Authentifizier- und Autorisiereinheit 60, die Regeln für die
intelligente Konvertierung in der Transformationseinheit 40, sowie die Kriterien für
die Prüfung der Bearbeitungsergebnisse in der Prüfeinheit 70 festgelegt werden. Zum
anderen sind die Steuerungs- und Berichtseinheit 80 in der Lage, die Inanspruchnahme
des Transformationsknotens 10 und der angeschlossenen Anbieterserver 100
1,...,100
m durch die Nutzer der Internetmarktplätze festzustellen und in Form von Zugriffstabellen
und Statistiken zur Auswertung und Abrechnung bereitzustellen. Sämtliche Administrations-
und Auswertungstätigkeiten können dabei auch über die angeschlossenen Datenverarbeitungsgeräte
90 vorgenommen werden.
[0100] Ferner können insbesondere Vergleiche zwischen dem Zeitpunkt, in dem eine Dienstanforderung
in dem Transformationsknoten 10 empfangen wird und dem Zeitpunkt, in dem das Bearbeitungsergebnis
von dem Transformationsknoten 10 abgesendet wird, durchgeführt werden, um so eine
Bearbeitungsdauer zu ermitteln und die Einhaltung von Verfügbarkeitszusagen im Einzelfall
und statistisch zu überprüfen. Hierzu werden die erforderlichen Informationen zur
Auswertung von der Transformationseinheit 40 an die Steuerungs- und Berichtseinheit
80 übertragen und dort bzw. in den Datenverarbeitungsgeräten 90 ausgewertet.
[0101] Ein mögliches Anwendungsszenario der Erfindung betrifft die Bereitstellung von Frankier-
und Logistikdiensten, die von einem Logistikunternehmen zur Verfügung gestellt werden,
für Nutzer eines Auktionsportals, bei dem Waren im Rahmen von Auktionen von einem
Verkäufer an einen Käufer versteigert werden. In der Regel werden die ersteigerten
Waren dabei als Postsendung von dem Verkäufer an den Käufer geschickt.
[0102] Im Rahmen der Erfindung können den in dem Auktionsportal auftretenden Verkäufern
beispielsweise folgende Internetdienste angeboten werden:
- Ein Internetdienst zur Erzeugung von digitalen Frankiervermerken, die von dem Verkäufer
mittels seines Nutzercomputers 200 ausgedruckt werden können.
- Ein Internetdienst zur Erstellung von Adressetiketten für den Versand von versteigerten
Waren.
- Internetdienste zur Bestimmung eines für die Versendung geeigneten Produkts des Logistikunternehmens
und zur Ermittlung von Postleitzahlen.
- Ein Internetdienst zur Sendungsverfolgung (Tracking) der versandten Postsendungen.
[0103] Ein Verkäufer kann dabei beispielsweise bei der Abwicklung einer Auktion unmittelbar
auf der Webseite des Auktionsportals eine Frankierung einer Postsendung zum Versand
des versteigerten Artikels anstoßen.
[0104] Zur Frankierung kann dabei ein Internetdienst zur Erstellung digitaler Frankiervermerke
genutzt werden, bei dem eine Druckvorlage eines kryptografisch abgesicherten digitalen
Frankiervermerks in dem Anbieterserver 100
1,...,100
m erstellt und an den Nutzercomputer 200 des Verkäufers übermittelt wird. Bei der Druckvorlage
kann es sich beispielsweise um ein PDF-Dokument handeln, das mit einem an den Nutzercomputer
200 angeschlossenen Drucker ausgedruckt werden kann.
[0105] Hierbei kann beispielsweise die üblicherweise bei der Nutzung des Frankierdienstes
bestehende Notwendigkeit entfallen, dass Angaben wie Absender- und Empfängeradresse,
gewünschtes Produkt und Druckmedium für die Erstellung des Frankiervermerks angegeben
werden müssen, da diese Angaben innerhalb des Auktionsportals bekannt sind bzw. aus
bekannten Angaben abgeleitet werden können. Vielmehr werden diese Informationen daher
innerhalb des Auktionsportals zusammengestellt und in der Dienstanforderung an den
Transformationsknoten 10 übermittelt. Der Transformationsknoten 10 und insbesondere
die Transformationseinheit 40 übernehmen die intelligente Konvertierung in der Weise,
dass bestimmte Prozessschritte, die ansonsten bei der Inanspruchnahme des Frankierdienstes
durchzuführen sind, übersprungen werden können. Hierdurch wird der Prozess für den
Verkäufer vereinfacht und beschleunigt. So können beispielsweise die Angaben über
den Empfänger der Postsendung, d.h. über den Käufer der Waren, aus Daten entnommen
werden, die währen der Auktion erfasst worden sind und die automatisch in die Dienstanforderung
zur Inanspruchnahme des Frankierdienstes eingebracht werden können. Die Angaben über
den Absender können ebenfalls von dem Internetmarktplatz bereitgestellt und automatisch
in die Dienstanforderung eingebracht werden.
[0106] Im Rahmen der Bearbeitung der Dienstanforderung in dem Transformationsknoten 10 erfolgen
eine Formatänderung der Dienstanforderung, eine Autorisierung der Nutzung des Frankierdienstes
oder der anderen Dienste, das Routing und eine intelligente Konvertierung sowie die
Weiterleitung der Dienstanforderung an den Anbieterserver 100
1,...,100
m, in dem der Frankierdienst ausgeführt wird.
[0107] Da es sich bei einem Auktionsportal in der Regel um einen Flächenmarktplatz handelt,
wird das in dem Anbieterserver 100
1,...,100
m ermittelte Bearbeitungsergebnis von dem Transformationsknoten 10 unmittelbar an den
Nutzercomputer 200 des Verkäufers übermittelt. In der Prüfeinheit 70 des Transformationsknotens
10 kann beispielsweise überprüft werden, ob das in dem Anbieterserver 100
1,...,100
m bei der Ausführung des Frankierdienstes ermittelte Bearbeitungsergebnis die Druckvorlage
des digitalen Frankiervermerks enthält.
[0108] Ferner wird eine Benachrichtigung über die Ausführung des Frankierdienstes generiert
und an die Streuquelle 160 des Auktionsportals übermittelt. Diese kann beispielsweise
auch dazu dienen, dem Verkäufer auf der Webseite des Auktionsportals eine Information
über die erfolgreiche Ausführung des Frankierdienstes anzeigen zu können.
[0109] Weiterhin ist es möglich, Zugriffslisten und Statistiken über die Nutzung der Frankier-
und Logistikdienste durch Nutzer des Auktionsportals zu erstellen.
[0110] Schließlich dient der Transformationsknoten dazu, die mit dem Internetmarktplatz
vereinbarten Rahmenbedingungen für die Bereitstellung der Dienste (engl. "Service
Level Agreement", kurz "SLA") zu überprüfen und Abweichungen zu melden und zu dokumentieren.
Wichtig in diesem Zusammenhang sind u.a. die Verfügbarkeit der Anbieterserver 100
1,...,100
m (d.h. Anforderungen müssen bearbeitet werden können) und die Bearbeitungsdauer (d.h.
Bearbeitungsergebnisse müssen innerhalb einer bestimmten Zeit vorliegen).
Bezugszeichenliste:
[0111]
- 10
- Transformationsknoten
- 20
- Konnektor-Steckplatz
- 30
- Äußerer Konnektor
- 40
- Transformationseinheit
- 50
- Innerer Konnektor
- 60
- Authentifizier- und Autorisiereinheit
- 70
- Prüfeinheit
- 80
- Steuerungs- und Berichtseinheit
- 90
- Datenverarbeitungsgerät
- 100
- Anbieterserver
- 150
- Konsolidatorquelle ("Transit-Marktplatz")
- 160
- Streuquelle ("Flächen-Marktplatz")
- 200
- Nutzercomputer
1. Netzwerkknoten zum Bereitstellen wenigstens eines Internetdienstes, der in wenigstens
einem Anbieterserver (100
1,..., 100
m) eines Dienstanbieters ausgeführt wird, für Nutzer eines Internetmarktplatzes, umfassend
- wenigstens einen äußeren Konnektor (301,...,30n) zum Empfangen einer Dienstanforderung, deren Erzeugung in einem Nutzercomputer (200)
eines Internetmarktplatznutzers initiierbar ist, und zum Übermitteln eines in dem
Anbieterserver (1001,...,100m) ermittelten Bearbeitungsergebnisses an den Nutzercomputer (200), wobei der äußere
Konnektor (301,...,30n) in der Lage ist, eine an den Internetmarktplatz angepasste Formatänderung der Dienstanforderung
und des Bearbeitungsergebnisses vorzunehmen,
- eine mit dem äußeren Konnektor (301,...,30n) verbundene Transformationseinheit (40) zum Ermitteln wenigstens eines Anbieterservers
(1001,...,100m) zur Ausführung des Internetdienstes anhand von Angaben, die in der Dienstanforderung
enthalten sind, und zum Adressieren der Dienstanforderung an den ermittelten Anbieterserver
(1001,..., 100m) und
- wenigstens einen mit der Transformationseinheit (40) verbundenen inneren Konnektor
(501,...,50m) zum Übermitteln der Dienstanforderung an den Anbieterserver (1001,...,100m) und zum Empfangen des in dem Anbieterserver (1001,...,100m) ermittelten Bearbeitungsergebnisses von dem Anbieterserver (1001,..., 100m) .
2. Netzwerkknoten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der äußere Konnektor (301,...,30n) durch einen Konnektorsteckplatz (20) mit dem Netzwerkknoten (10) verbindbar ist,
wobei der äußere Konnektor (301,...,30n) im laufenden Betrieb des Netzwerkknotens (10) mit dem Netzwerkknoten (10) verbindbar
und von dem Netzwerkknoten (10) trennbar ist.
3. Netzwerkknoten nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der äußere Konnektor (301,...,30n) über ein Kommunikationsnetz mit wenigstens einem Nutzercomputer (200) verbunden
ist, wobei der Nutzercomputer (200) über das Kommunikationsnetz mit einem Marktplatzserver
(150, 160) verbunden ist.
4. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transformationseinheit (40) in Abhängigkeit von dem in dem Anbieterserver (1001,...,100m) ermittelten Bearbeitungsergebnis eine Benachrichtigung über das Bearbeitungsergebnis
erzeugt, die von dem äußeren Konnektor (301,...,30n) an den Marktplatzserver (150, 160) übermittelt wird.
5. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der innere Konnektor (501,...,50m) dazu in der Lage ist, eine Formatänderung der Dienstanforderung und des Bearbeitungsergebnisses
vorzunehmen.
6. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der innere Konnektor (501,...,50m) durch einen Konnektorsteckplatz mit dem Netzwerkknoten (10) verbindbar ist, wobei
der innere Konnektor (501,...,50m) im laufenden Betrieb des Netzwerkknotens (10) mit dem Netzwerkknoten verbunden und
von dem Netzwerkknoten (10) getrennt werden kann.
7. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass er eine Autorisier -und Authentifiziereinheit (60) zum Überprüfen der Berechtigung
des Marktplatznutzers zum Zugriff auf den Internetdienst umfasst.
8. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Überprüfung der Berechtigung des Marktplatznutzers zum Zugriff auf einen Internetdienst
anhand eines dem Internetmarktplatz zugeordneten Marktplatzberechtigungsprofils und/oder
anhand eines dem Marktplatznutzer zugeordneten Nutzerberechtigungsprofils durchführbar
ist.
9. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dienstanforderung eine Information enthält, die mit einem dem Internetmarktplatz
eindeutig zugeordneten Schlüssel verschlüsselt ist und in der Autorisier- und Authentifiziereinheit
(60) entschlüsselbar ist.
10. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil in der Dienstanforderung enthalten ist.
11. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil mit einem dem Internetmarktplatz eindeutig zugeordneten
Schlüssel verschlüsselt ist oder mit einer digitalen Signatur des Internetmarktplatzes
versehen ist.
12. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Autorisier- und Authentifiziereinheit (60) das Nutzerberechtigungsprofil in Abhängigkeit
von dem in dem Anbieterserver (1001,...,100m) ermittelten Bearbeitungsergebnis verändern kann.
13. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Autorisier- und Authentifiziereinheit (60) das Nutzerberechtigungsprofil in Abhängigkeit
einer Anzahl von für einen Marktplatznutzer ermittelten Bearbeitungsergebnissen verändern
kann.
14. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass er eine Prüfeinheit (70) zum Überprüfen des in dem Anbieterserver (1001,...,100m) ermittelten Bearbeitungsergebnisses umfasst.
15. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Prüfeinheit (70) dazu in der Lage ist, eine Vollständigkeit des Bearbeitungsergebnisses
zu überprüfen.
16. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass er eine Berichtseinheit (80) zum Erfassen und Auswerten der Dienstanforderungen und
des Bearbeitungsergebnisses aufweist.
17. Verfahren zum Bereitstellen wenigstens eines Internetdienstes, der in wenigstens einem
Anbieterserver (100
1,...,100
m) eines Dienstanbieters für Nutzer eines Internetmarktplatzes mit den folgenden Schritten
ausgeführt wird:
- Empfangen einer in einem Nutzercomputer (200) initiierten Dienstanforderung in einem
äußeren Konnektor (301,...,30n) eines Netzwerkknotens (10),
- Vornehmen von Formatänderungen der Dienstanforderung in dem äußeren Konnektor (301,...,30n),
- Ermitteln eines Anbieterservers (1001,...,100m) anhand von Angaben, die in der Dienstanforderung enthalten sind und Adressieren
der Dienstanforderung an den Anbieterserver (1001,...,100m),
- Übermitteln der Dienstanforderung an den Anbieterserver (1001,...,100m),
- Ermitteln eines Bearbeitungsergebnisses in dem Anbieterserver (1001,...,100m) und Übermitteln des Bearbeitungsergebnisses an den Netzwerkknoten (10) und
- Empfangen des Bearbeitungsergebnisses in dem Netzwerkknoten (10) und Übermitteln
des Bearbeitungsergebnisses an den Nutzercomputer (200).
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass der äußere Konnektor (301,...,30n) über ein Kommunikationsnetz mit wenigstens einem Nutzercomputer (200) verbunden
ist, wobei der Nutzercomputer (200) über das Kommunikationsnetz mit einem Marktplatzserver
(150, 160) verbunden ist.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 und 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Abhängigkeit von dem in dem Anbieterserver (1001,...,100m) ermittelten Bearbeitungsergebnis eine Benachrichtigung über das Bearbeitungsergebnis
erzeugt wird, die von dem äußeren Konnektor (301,...,30n) an den Marktplatzserver (150, 160) übermittelt wird.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Netzwerkknoten (10) über einen inneren Konnektor (501,...,50m) mit dem Anbieterserver (1001,...,100m) verbunden ist und dass in dem inneren Konnektor (501,...,50m) eine Formatänderung der Dienstanforderung und des Bearbeitungsergebnisses vorgenommen
wird.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Berechtigung des Marktplatznutzers zum Zugriff auf den Internetdienst überprüft
wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Berechtigung des Marktplatznutzers zum Zugriff auf einen Internetdienst anhand
eines dem Internetmarktplatz zugeordneten Marktplatzberechtigungsprofil und/oder anhand
eines dem Marktplatznutzer zugeordneten Nutzerberechtigungsprofils vorgenommen wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Dienstanforderung eine verschlüsselte Information enthalten ist, die mit einem
dem Internetmarktplatz eindeutig zugeordneten Schlüssel entschlüsselt wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil in der Dienstanforderung enthalten ist.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil mit einem dem Internetmarktplatz eindeutig zugeordneten
Schlüssel verschlüsselt ist oder mit einer digitalen Signatur des Internetmarktplatzes
versehen ist.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil in Abhängigkeit von dem in dem Anbieterserver (1001,...,100m) ermittelten Bearbeitungsergebnis verändert wird.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 26,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil in Abhängigkeit einer Anzahl von für einen Marktplatznutzer
ermittelten Bearbeitungsergebnissen verändert wird.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 27,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Vollständigkeit des Bearbeitungsergebnisses überprüft wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 28,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dienstanforderungen und das Bearbeitungsergebnis in einer Berichtseinheit des
Netzwerkknotens (10) erfasst werden.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Netzwerkknoten zum Bereitstellen wenigstens eines Internetdienstes, der in wenigstens
einem Anbieterserver (100
1,..., 100
m) eines Dienstanbieters ausgeführt wird, für Nutzer eines Internetmarktplatzes, umfassend
- wenigstens einen äußeren Konnektor (301,..., 30n) zum Empfangen einer Dienstanforderung, deren Erzeugung in einem Nutzercomputer (200)
eines Internetmarktplatznutzers initiierbar ist, und zum Übermitteln eines in dem
Anbieterserver (1001,...,100m) ermittelten Bearbeitungsergebnisses an den Nutzercomputer (200),
- wobei der Internetdienst auf einer Webseite des Internetmarkplatzes angefordert
wird, die von einem mit den Nutzercomputer verbundenen Markplatzserver (150, 160)
bereitgestellt wird und
- wobei der äußere Konnektor (301,...,30n) in der Lage ist, eine an den Internetmarktplatz angepasste Formatänderung der Dienstanforderung
und des Bearbeitungsergebnisses vorzunehmen,
- eine mit dem äußeren Konnektor (301,...,30n) verbundene Transformationseinheit (40) zum Ermitteln wenigstens eines Anbieterservers
(1001,...,100m) zur Ausführung des Internetdienstes anhand von Angaben, die in der Dienstanforderung
enthalten sind, und zum Adressieren der Dienstanforderung an den ermittelten Anbieterserver
(1001,..., 100m),
- eine Autorisierungs- und Authentifizierungseinheit (60) zum Überprüfen einer Berechtigung
des Marktplatznutzers zum Zugriff auf den Internetdienst,
- wobei die Dienstanforderung eine Information enthält, die einem dem Internetmarkplatz
eindeutig zugeordneten Schlüssel verschlüsselt ist und in der Autorisier- und Authentifiziereinheit
(60) entschlüsselbar ist, und
- wenigstens einen mit der Transformationseinheit (40) verbundenen inneren Konnektor
(501,..., 50m) zum Übermitteln der Dienstanforderung an den Anbieterserver (1001,..., 100m) und zum Empfangen des in dem Anbieterserver (1001,..., 100m) ermittelten Bearbeitungsergebnisses von dem Anbieterserver (1001,..., 100m).
2. Netzwerkknoten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der äußere Konnektor (301,..., 30n) durch einen Konnektorsteckplatz (20) mit dem Netzwerkknoten (10) verbindbar ist,
wobei der äußere Konnektor (301,..., 30n) im laufenden Betrieb des Netzwerkknotens (10) mit dem Netzwerkknoten (10) verbindbar
und von dem Netzwerkknoten (10) trennbar ist.
3. Netzwerkknoten nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der äußere Konnektor (301,..., 30n) über ein Kommunikationsnetz mit wenigstens einem Nutzercomputer (200) verbunden
ist, wobei der Nutzercomputer (200) über das Kommunikationsnetz mit einem Marktplatzserver
(150, 160) verbunden ist.
4. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transformationseinheit (40) in Abhängigkeit von dem in dem Anbieterserver (1001,..., 100m) ermittelten Bearbeitungsergebnis eine Benachrichtigung über das Bearbeitungsergebnis
erzeugt, die von dem äußeren Konnektor (301,...,30n) an den Marktplatzserver (150, 160) übermittelt wird.
5. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der innere Konnektor (501,..., 50m) dazu in der Lage ist, eine Formatänderung der Dienstanforderung und des Bearbeitungsergebnisses
vorzunehmen.
6. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der innere Konnektor (501,..., 50m) durch einen Konnektorsteckplatz mit dem Netzwerkknoten (10) verbindbar ist, wobei
der innere Konnektor (501,..., 50m) im laufenden Betrieb des Netzwerkknotens (10) mit dem Netzwerkknoten verbunden und
von dem Netzwerkknoten (10) getrennt werden kann.
7. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Überprüfung der Berechtigung des Marktplatznutzers zum Zugriff auf einen Internetdienst
anhand eines dem Internetmarktplatz zugeordneten Marktplatzberechtigungsprofils und/oder
anhand eines dem Marktplatznutzer zugeordneten Nutzerberechtigungsprofils durchführbar
ist.
8. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dienstanforderung eine Information enthält, die mit einem dem Internetmarktplatz
eindeutig zugeordneten Schlüssel verschlüsselt ist und in der Autorisier- und Authentifiziereinheit
(60) entschlüsselbar ist.
9. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil mit einem dem Internetmarktplatz eindeutig zugeordneten
Schlüssel verschlüsselt ist oder mit einer digitalen Signatur des Internetmarktplatzes
versehen ist.
10. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Autorisier- und Authentifiziereinheit (60) das Nutzerberechtigungsprofil in Abhängigkeit
von dem in dem Anbieterserver (1001,...,100m) ermittelten Bearbeitungsergebnis verändern kann.
11. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Autorisier- und Authentifiziereinheit (60) das Nutzerberechtigungsprofil in Abhängigkeit
einer Anzahl von für einen Marktplatznutzer ermittelten Bearbeitungsergebnissen verändern
kann.
12. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass er eine Prüfeinheit (70) zum Überprüfen des in dem Anbieterserver (1001,..., 100m) ermittelten Bearbeitungsergebnisses umfasst.
13. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Prüfeinheit (70) dazu in der Lage ist, eine Vollständigkeit des Bearbeitungsergebnisses
zu überprüfen.
14. Netzwerkknoten nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass er eine Berichtseinheit (80) zum Erfassen und Auswerten der Dienstanforderungen und
des Bearbeitungsergebnisses aufweist.
15. Verfahren zum Bereitstellen wenigstens eines Internetdienstes, der in wenigstens
einem Anbieterserver (100
1,...,100
m) eines Dienstanbieters für Nutzer eines Internetmarktplatzes mit den folgenden Schritten
ausgeführt wird:
- Empfangen einer in einem Nutzercomputer (200) initiierten Dienstanforderung in einem
äußeren Konnektor (301,..., 30n) eines Netzwerkknotens (10),
- wobei der äußere Konnektor (301,..., 30n) über ein Kommunikationsnetz mit wenigstens einem Nutzercomputer (200) verbunden
ist, wobei der Nutzercomputer (200) über das Kommunikationsnetz mit einem Marktplatzserver
(150, 160) verbunden ist,
- Vornehmen von Formatänderungen der Dienstanforderung in dem äußeren Konnektor (301,..., 30n),
- Überprüfen der Berechtigung des Marktplatznutzers zum Zugriff auf den Internetdienst
anhand einer in der die Dienstanforderung enthaltenen Information, die einem dem Internetmarkplatz
eindeutig zugeordneten Schlüssel verschlüsselt ist und in einer Autorisier- und Authentifiziereinheit
(60) des Netzwerkknotens entschlüsselbar ist,
- Ermitteln eines Anbieterservers (1001,..., 100m) anhand von Angaben, die in der Dienstanforderung enthalten sind und Adressieren
der Dienstanforderung an den Anbieterserver (1001,...,100m),
- Übermitteln der Dienstanforderung an den Anbieterserver (1001,..., 100m),
- Ermitteln eines Bearbeitungsergebnisses in dem Anbieterserver (1001,..., 100m) und Übermitteln des Bearbeitungsergebnisses an den Netzwerkknoten (10) und
- Empfangen des Bearbeitungsergebnisses in dem Netzwerkknoten (10) und Übermitteln
des Bearbeitungsergebnisses an den Nutzercomputer (200).
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Abhängigkeit von dem in dem Anbieterserver (1001,..., 100m) ermittelten Bearbeitungsergebnis eine Benachrichtigung über das Bearbeitungsergebnis
erzeugt wird, die von dem äußeren Konnektor (301,..., 30n) an den Markplatzserver (150, 160) übermittelt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Netzwerkknoten (10) über einen inneren Konnektor (501,..., 50m) mit dem Anbieterserver (1001,..., 100m) verbunden ist und dass in dem inneren Konnektor (501,..., 50m) eine Formatänderung der Dienstanforderung und des Bearbeitungsergebnisses vorgenommen
wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Berechtigung des Marktplatznutzers zum Zugriff auf einen Internetdienst anhand
eines dem Internetmarktplatz zugeordneten Marktplatzberechtigungsprofil und/oder anhand
eines dem Marktplatznutzer zugeordneten Nutzerberechtigungsprofils vorgenommen wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil in der Dienstanforderung enthalten ist.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil mit einem dem Internetmarktplatz eindeutig zugeordneten
Schlüssel verschlüsselt ist oder mit einer digitalen Signatur des Internetmarktplatzes
versehen ist.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil in Abhängigkeit von dem in dem Anbieterserver (1001,..., 100m) ermittelten Bearbeitungsergebnis verändert wird.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Nutzerberechtigungsprofil in Abhängigkeit einer Anzahl von für einen Marktplatznutzer
ermittelten Bearbeitungsergebnissen verändert wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Vollständigkeit des Bearbeitungsergebnisses überprüft wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dienstanforderungen und das Bearbeitungsergebnis in einer Berichtseinheit des
Netzwerkknotens (10) erfasst werden.