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(11) |
EP 1 712 355 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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17.12.2014 Patentblatt 2014/51 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.07.2008 Patentblatt 2008/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.04.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Druckeinheit einer Rollenrotationsdruckmaschine
Printing unit of a rotary printing machine
Unité d'impression d'une machine rotative d'impression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE GB IT LI |
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Priorität: |
13.04.2005 DE 102005017181
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.10.2006 Patentblatt 2006/42 |
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Patentinhaber: manroland web systems GmbH |
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86153 Augsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Dylla, Norbert, Dr.
86391 Stadtbergen (DE)
- Burger, Rainer
86169 Augsburg (DE)
- Albrecht, Stefan
86356 Neusäss (DE)
- Stuhlmiller, Helmut
86450 Altenmünster (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 314 559 WO-A1-2005/072966 DE-A1-102005 048 619 US-A- 5 205 039 US-B1- 6 253 678
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WO-A1-03/084751 DE-A1- 19 516 368 US-A- 3 659 525 US-A1- 2002 148 373
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckeinheit einer Rollenrotationsdruckmaschine gemäß
Anspruch 1.
[0002] Druckeinheiten von Rollenrotationsdruckmaschinen, insbesondere von Zeitungsdruckmaschinen,
verfügen über mehrere Druckwerke, wobei jedes Druckwerk aus einem Übertragungszylinder,
einem Formzylinder und einem Farbwerk sowie gegebenenfalls einem Feuchtwerk besteht.
Die Formzylinder werden auch als Plattenzylinder und die Übertragungszylinder als
Gummizylinder bezeichnet. Weiterhin können solche Druckeinheiten Gegendruckzylinder
aufweisen, wobei ein Gegendruckzylinder mit einem oder mehreren Übertragungszylindern
unterschiedlicher Druckwerke zusammenwirken kann. Die Übertragungszylinder werden
auch als Satellitenzylinder bezeichnet. Neben Druckeinheiten, die derartige Gegendruckzylinder
aufweisen, sind auch Druckeinheiten bekannt, die keine Gegendruckzylinder aufweisen,
wobei bei solchen Druckeinheiten ohne Gegendruckzylinder die Übertragungszylinder
zweier Druckwerke aufeinander abrollen. Eine Rollenrotationsdruckeinheit mit mehreren
Druckwerken umfasst demnach mehrere Formzylinder sowie mehrere Übertragungszylinder
sowie gegebenenfalls einen oder mehrere Gegendruckzylinder. Die hier vorliegende Erfindung
betrifft Druckeinheiten, die mehrere Formzylinder, mehrere Übertragungszylinder sowie
zumindest einen Gegendruckzylinder aufweisen. Solche Druckeinheiten werden auch als
Satellitendruckeinheiten bezeichnet. Satellitendruckeinheiten von Rollenrotationsdruckmaschinen
verfügen üblicherweise über vier Druckwerke und demnach vier Formzylinder sowie vier
Übertragungszylinder und einen oder zwei Gegendruckzylinder. Derartige Satellitendruckeinheiten
mit vier Druckwerken und einem Gegendruckzylinder werden als 9-Zylinder-Druckeinheiten
bezeichnet; Druckeinheiten mit vier Druckwerken und zwei Gegendruckzylindern werden
hingegen als 10-Zylinder-Druckeinheiten bezeichnet.
[0003] In einer solchen Satellitendruckeinheit werden im Bereich jedes Druckwerks Teildruckbilder
für vorzugsweise mehrere Druckseiten in einer Druckfarbe auf einen zwischen den Übertragungszylindern
und dem oder jedem Gegendruckzylinder hindurchbewegten Bedruckstoff aufgetragen. Hierzu
muss in einer sogenannten Druck-An-Stellung der Druckeinheit einerseits zwischen den
Formzylindern und den Übertragungszylindern der Druckwerke und andererseits zwischen
den Übertragungszylindern und dem jeweiligen Gegendruckzylinder eine Pressung aufgebracht
werden, wobei diese Pressung durch ein Einschwenken bzw. Anstellen der Übertragungszylinder
an den jeweiligen Formzylinder sowie an den jeweiligen Gegendruckzylinder bereitgestellt
wird. Die Übertragungszylinder sind hierzu üblicherweise exzentrisch gelagert und
derart relativ zum jeweiligen Formzylinder sowie Gegendruckzylinder positioniert,
dass ein Mittelpunkt der Übertragungszylinder nicht auf einer Verbindungslinie zwischen
Mittelpunkten der entsprechenden Formzylinder sowie Gegendruckzylinder liegt. Vielmehr
schließt eine Verbindungslinie eines Mittelpunkts eines Übertragungszylinders mit
dem Mittelpunkt des entsprechenden Gegendruckzylinders mit der Verbindungslinie der
Mittelpunkte der entsprechenden Formzylinder und Gegendruckzylinder einen Winkel zwischen
5° und 40° ein.
[0004] Die Übertragungszylinder, die Formzylinder sowie der oder jeder Gegendruckzylinder
solcher Druckeinheiten unterliegen aufgrund ihres Eigengewichts sowie aufgrund der
Pressung bzw. Kontaktkräfte einer Durchbiegung. Diese Durchbiegung hängt insbesondere
von der Gestalt der Zylinder ab, wobei relativ schlanke Zylinder einer stärkeren Durchbiegung
unterliegen. Infolge der Durchbiegung der Übertragungszylinder sowie Formzylinder
und Gegendruckzylinder kann sich zwischen den in den unterschiedlichen Druckwerken
der Druckeinheit zu druckenden Teildruckbildern eine deutliche Umfangsregisterabweichung
einstellen, welche die Druckqualität beeinträchtigt. Wie bereits erwähnt, sind diese
Umfangsregisterabweichungen dann besonders stark ausgeprägt, wenn relativ schlanke
Zylinder vorliegen.
[0005] Bei relativ schlanken Zylindern ist das Verhältnis von axial nebeneinander positionierten
Druckseiten bzw. Druckbildern zu in Umfangsrichtung hintereinander positionierten
Druckseiten bzw. Druckbildern groß, wie zum Beispiel bei 6/2-Zylindern, bei welchen
in Axialrichtung sechs Druckseiten bzw. Druckbilder nebeneinander und in Umfangsrichtung
jeweils zwei Druckseiten bzw. Druckbilder hintereinander positioniert ist. Gleiches
gilt für 3/1-Zylinder, 4/1-Zylinder oder auch 6/1-Zylinder. Eine konventionelle Druckeinheit
ist in
EP-A-1314559 offenbart. Aus der
WO 2005/072966 A1, die Stand der Technik nach Artikel 54 (3) EPÜ darstellt, ist eine Druckeinheit einer
Rollenrotationsdruckmaschine mit mehreren Druckwerken bekannt, die auch in einer Satellitenbauweise
angeordnet sein können, wobei jeder Formzylinder jedes Druckwerkes mindestens eine
Druckform trägt, derart, dass jeder Formzylinder in Axialrichtung nebeneinander mehrere
Druckbilder trägt. Dabei sind im Bereich mindestens eines Formzylinders die in Axialrichtung
des jeweiligen Formzylinders nebeneinander angeordneten Druckbilder in Umfangsrichtung
versetzt, wobei der Versatz sich nach den Umfangsregisterabweichungen zwischen den
in unterschiedlichen Druckwerken zu druckenden Teildruckbildern bestimmt. Weiterhin
ist offenbart, dass auf jedem Formzylinder mehrere als Druckplatten ausgebildete Druckformen
angeordnet sind, wobei jede Druckplatte mindestens ein Druckbild trägt und wobei die
axial nebeneinander auf einem Formzylinder positionierten Druckplatten in ihrer Umfangsposition
nicht voneinander abweichen.
[0006] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde, eine neuartige
Druckeinheit einer Rollenrotationsdruckmaschine mit minimierten Umfangsregisterabweichungen
zu schaffen.
[0007] Dieses Problem wird durch eine Druckeinheit einer Rollenrotationsdruckmaschine gemäß
Anspruch 1 gelöst.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf beschränkt zu sein, an Hand
der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1:
- eine Druckeinheit einer Rollenrotationsdruckmaschine;
- Fig. 2:
- eine sich bei dem Druckwerk der Fig.1 einstellende Umfangsregisterabweichung;
- Fig. 3:
- eine schematisierte Ansicht auf einen Formzylinder einer Druckeinheit, die nicht Teil
der Erfindung ist; und
- Fig. 4:
- eine schematisierte Ansicht auf einen Formzylinder der erfindungsgemäßen Druckeinheit
nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0009] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf Fig. 1, 2 und 4 in größerem Detail
beschrieben.
[0010] Fig. 1 zeigt eine Druckeinheit 10 einer Rollenrotationsdruckmaschine, wobei die Druckeinheit
10 vier Druckwerke 11, 12, 13 und 14 und demnach vier Formzylinder 15, 16, 17 und
18 sowie vier Übertragungszylinder 19, 20, 21 und 22 umfasst. Neben den dargestellten
Formzylindern 15 bis 18 sowie Übertragungszylindern 19 bis 22 verfügen die Druckwerke
11 bis 14 über nicht-dargestellte Farbwerke sowie gegebenenfalls Feuchtwerke. Bei
der Druckeinheit 10 der Fig. 1 rollt jeder Formzylinder 15 bis 18 eines jeden Druckwerks
11 bis 14 auf dem jeweiligen Übertragungszylinder 19 bis 22 des entsprechenden Druckwerks
11 bis 14 ab, wobei alle Übertragungszylinder 19 bis 22 aller Druckwerke 11 bis 14
auf einem gemeinsamen Gegendruckzylinder 23 abrollen. Die Druckeinheit der Fig. 1
ist demnach als sogenannte 9-Zylinder-Druckeinheit ausgeführt.
[0011] Auf jedem der Formzylinder 15 bis 18 ist mindestens eine Druckform positioniert,
derart, dass jeder Formzylinder 15 bis 18 in Axialrichtung nebeneinander sowie gegebenenfalls
in Umfangsrichtung hintereinander mehrere Druckbilder trägt, um entsprechende Teildruckbilder
auf einen Bedruckstoff 24 aufzutragen, wobei die Anzahl der axial nebeneinander liegenden
Druckbilder der Anzahl der axial nebeneinander auf den Bedruckstoff 24 zu druckenden
Druckseiten entspricht.
[0012] In der Druckeinheit 10 wird der bahnförmige Bedruckstoff 24 demnach im Bereich jedes
Druckwerks 11 bis 14 mit Teildruckbildern in einer Druckfarbe für mehrere in Axialrichtung
nebeneinander angeordnete sowie gegebenenfalls in Umfangsrichtung hintereinander angeordnete
Druckseiten bedruckt, wobei gemäß Fig. 1 der Bedruckstoff 24 hierzu zwischen den Übertragungszylindern
19 bis 22 und dem Gegendruckzylinder 23 hindurchbewegt wird. Erste Teildruckbilder
werden dabei im Bereich des Druckwerks 11 auf den Bedruckstoff 24 aufgetragen, weitere
Teildruckbilder werden nacheinander in den Druckwerken 12, 13 und 14 auf den Bedruckstoff
24 gedruckt. Zur Erreichung einer möglichst hohen Druckqualität müssen insbesondere
Umfangsregisterverschiebungen zwischen den in den unterschiedlichen Druckwerken zu
druckenden Teildruckbildern minimiert werden, damit die Teildruckbilder in exakter
Überdeckung auf den Bedruckstoff 24 gedruckt werden.
[0013] Da die Formzylinder 15 bis 18, die Übertragungszylinder 19 bis 22 sowie der Gegendruckzylinder
23 in Folge ihres Eigengewichts sowie der beim Drucken auf dieselben wirkenden Kontaktkräfte
einer Durchbiegung unterliegen, wird eine gerade, horizontale Linie auf den Formzylindern
15 bis 18 gekrümmt auf dem Bedruckstoff 24 abgebildet. Demnach ergeben sich bei der
Druckeinheit 10 der Fig. 1 die in Fig. 2 dargestellten Umfangsregisterabweichungen
zwischen den in den Druckwerken 11 bis 14 zu druckenden Teildruckbildern. In Fig.
2 ist auf der horizontal verlaufenden Achse die axiale Erstreckung der Zylinder bzw.
die Breite der Bedruckstoffbahn und auf der vertikal verlaufenden Achse die Krümmung
der von den Formzylindern 15 bis 18 übertragenen Linien relativ zur Transportrichtung
des Bedruckstoffs 24 aufgetragen. Die Kurve 25 entspricht der Krümmung einer im Druckwerk
11 von dem Formzylinder 15 und über den Übertragungszylinder 19 auf den Bedruckstoff
24 gedruckten Linie. Die Kurve 26 entspricht der Krümmung einer im Druckwerk 12 von
dem Formzylinder 16 und über den Übertragungszylinder 20 gedruckten Linie. Ebenso
wird eine gerade, horizontale Linie auf dem Formzylinder 17 in Druckwerk 13 bei der
Farbübertragung über den Übertragungszylinder 21 zur gekrümmten Kurve 27, und eine
gerade, horizontale Linie auf dem Formzylinder 18 in Druckwerk 14 wird bei der Farbübertragung
über den Übertragungszylinder 22 auf dem Bedruckstoff 24 zur gekrümmten Kurve 28.
Der vertikale Abstand zwischen den Kurven 25 bis 28 entspricht der Umfangsregisterabweichung
an der jeweiligen Axialposition des Bedruckstoffs zwischen den in den Druckwerken
11 bis 14 zu druckenden Teildruckbildern.
[0014] Dabei sind insbesondere die Umfangsregisterabweichungen zwischen den Druckwerken,
die der Bedruckstoff 24 in einer unterschiedlichen Transportrichtung durchläuft, besonders
groß. So kann Fig. 1 entnommen werden, dass sich die Transportrichtung des Bedruckstoffs
24 zwischen den Druckwerken 12 und 13 ändert, weshalb die Umfangsregisterabweichungen
zwischen den Druckwerken 11 und 13, 11 und 14, 12 und 13 sowie 12 und 14 größer ausfällt
als die Umfangsregisterabweichungen zwischen Druckwerken 11 und 12 sowie 13 und 14.
[0015] Zur Kompensation der Umfangsregisterabweichungen zwischen den in den unterschiedlichen
Druckwerken 11 bis 14 zu druckenden Teildruckbildern wird im Sinne der hier vorliegenden
Erfindung vorgeschlagen, die in Axialrichtung jedes Formzylinders 15 bis 18 nebeneinander
angeordneten Druckbilder in Umfangsrichtung zueinander zu versetzen. Hierdurch können
die Umfangsregisterabweichungen auf besonders einfache Art und Weise kompensiert werden.
[0016] Fig. 3 zeigt einen Formzylinder 15 bzw. 16 bzw. 17 bzw. 18 der Druckeinheit 10, der
in Axialrichtung nebeneinander sechs als Druckplatten 29 ausgebildete Druckformen
trägt, wobei jede der Druckplatten 29 ein Druckbild 30 trägt. Im Ausführungsbeispiel
der Fig. 3 ist die Position der Druckbilder 30 auf den Druckplatten 29 durchgehend
identisch, die in Axialrichtung auf einem Formzylinder nebeneinander angeordneten
Druckplatten 29 sind jedoch in ihrer Position auf dem jeweiligen Formzylinder in Umfangsrichtung
zueinander versetzt. Der Versatz bestimmt sich dabei nach der in Fig. 2 zu erwartenden
Umfangsregisterabweichung zwischen den in den einzelnen Druckwerken 11 bis 14 zu druckenden
Teildruckbildern.
[0017] Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in welchem auf einem Formzylinder
15 bzw. 16 bzw. 17 bzw. 18 wiederum in Axialrichtung desselben sechs Druckplatten
31 nebeneinander positioniert sind, wobei jede der Druckplatten 31 wiederum ein Druckbild
32 trägt. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 4 weichen die axial nebeneinander auf einem
Formzylinder positionierten Druckplatten 31 in ihrer Umfangsposition nicht voneinander
ab, vielmehr sind zur Kompensation der Umfangsregisterabweichungen zwischen den in
unterschiedlichen Druckwerken zu druckenden Teildruckbildern die Druckbilder 32 auf
den Druckplatten 31 in Umfangsrichtung zueinander versetzt. Hierzu werden die Druckplatten
31 mit in Umfangsrichtung zueinander versetzten Druckbildern 32 belichtet. Dies hat
den Vorteil, dass an den Plattenspannsystemen der Formzylinder keine konstruktiven
Änderungen vorgenommen werden müssen, so dass die Erfindung auch bei bestehenden Druckeinheiten
zum Einsatz kommen kann.
[0018] Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Anzahl von in Axialrichtung nebeneinander angeordneten
Druckplatten bzw. Druckbildern ist rein exemplarisch. Ebenso können an jeder Axialposition
mehrere Druckplatten in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet sein. Auch kann
jede Druckplatte mehr als ein Druckbild umfassen, nämlich dann, wenn mit einer Druckplatte
mehrere Druckseiten gedruckt werden.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 10
- Druckeinheit
- 11
- Druckwerk
- 12
- Druckwerk
- 13
- Druckwerk
- 14
- Druckwerk
- 15
- Formzylinder
- 16
- Formzylinder
- 17
- Formzylinder
- 18
- Formzylinder
- 19
- Übertragungszylinder
- 20
- Übertragungszylinder
- 21
- Übertragungszylinder
- 22
- Übertragungszylinder
- 23
- Gegendruckzylinder
- 24
- Bedruckstoff
- 25
- Kurve
- 26
- Kurve
- 27
- Kurve
- 28
- Kurve
- 29
- Druckplatte
- 30
- Druckbild
- 31
- Druckplatte
- 32
- Druckbild
1. Druckeinheit einer Rollenrotationsdruckmaschine, mit mehreren Druckwerken (11, 12,
13, 14), wobei jedes Druckwerk einen Formzylinder (15, 16, 17, 18), einen Übertragungszylinder
(19, 20, 21, 22), ein Farbwerk sowie gegebenenfalls ein Feuchtwerk umfasst, und mit
mindestens einem Gegendruckzylinder (23), wobei in einer Druck-An-Stellung der Druckeinheit
jeder Formzylinder (15, 16, 17, 18) eines Druckwerks auf dem Übertragungszylinder
(19, 20, 21, 22) des jeweiligen Druckwerks und jeder Übertragungszylinder (19, 20,
21, 22) auf einem Gegendruckzylinder (23) abrollt, um auf einen zwischen den Übertragungszylindern
(19, 20, 21, 22) und dem oder jedem Gegendruckzylinder (23) hindurchbewegten Bedruckstoff
(24) Teildruckbilder aufzutragen, wobei die Druckeinheit als 9-Zylinder Druckeinheit
mit vier Formzylindern, vier Übertragungszylindern und einem einzigen Gegendruckzylinder
ausgebildet ist, wobei jeder Formzylinder (15, 16, 17, 18) jedes Druckwerks mindestens
eine Druckform (29, 31) trägt, derart, dass jeder Formzylinder (15, 16, 17, 18) in
Axialrichtung nebeneinander mehrere Druckbilder (30, 32) trägt, über die entsprechende
Teildruckbilder auf den Bedruckstoff (24) aufgetragen werden, wobei im Bereich mindestens
eines Formzylinders (15, 16, 17, 18) die in Axialrichtung des jeweiligen Formzylinders
(15, 16, 17, 18) nebeneinander angeordneten Druckbilder (30, 32) in Umfangrichtung
versetzt sind, wobei der Versatz sich nach den Umfangsregisterabweichungen zwischen
den in unterschiedlichen Druckwerken zu druckenden Teildruckbildern bestimmt und wobei
auf jedem Formzylinder (15, 16, 17, 18) mehrere als Druckplatten (29, 31) ausgebildete
Druckformen angeordnet sind, wobei jede Druckplatte (29, 31) mindestens ein Druckbild
(30, 32) trägt und die Positionen der Druckbilder (32) der in Axialrichtung jedes
Formzylinders (15, 16, 17, 18) nebeneinander angeordneten Druckplatten (30) in Umfangrichtung
zumindest teilweise zueinander versetzt sind, wobei die axial nebeneinander auf einem
Formzylinder (15, 16, 17, 18) positionierten Druckplatten (29, 31) in ihrer Umfangsposition
nicht voneinander abweichen.
1. A printing unit of a reel-fed rotary printing press, with multiple printing couples
(11, 12, 13, 14), wherein each printing couple comprises a forme cylinder (15, 16,
17, 18), a transfer cylinder (19, 20, 21, 22), an inking unit and if appropriate a
dampening system, and with at least one impression cylinder (23), wherein in an impression
on position of the printing unit each forme cylinder (15, 16, 17, 18),of a printing
couple rolls on the transfer cylinder (19, 20, 21, 22) of the respective printing
couple and each transfer cylinder (19, 20, 21, 22) rolls on an impression cylinder
(23) in order to apply part print images onto a substrate (24)b which is moved through
between the transfer cylinders (19, 20, 21, 22) and the or each impression cylinder
(23), wherein the printing unit is designed as a 9-cylinder printing unit with four
forme cylinders, four transfer cylinders and a single impression cylinder, wherein
each forme cylinder (15, 16, 17, 18) of each printing couple carries at least one
print form (29, 31) in such a manner that each forme cylinder (15, 16, 17, 18) in
axial direction carries multiple print images (30, 32) next to one another, via which
corresponding part print images are applied onto the substrate (24), wherein in the
region of at least one forme cylinder (15, 16, 17, 18) the print images (30, 32),
which are arranged in axial direction of the respective forme cylinder (15, 16, 17,
18) next to one another, are offset in circumferential direction, wherein the offset
is determined according to the circumferential register deviations between the part
print images to be printed in the different printing couples and on each forme cylinder
(15, 16, 17, 18) multiple print forms designed as printing plates (29, 31) are arranged,
wherein each printing plate (29, 31) carries at least one print image (30, 32) and
the positions of the print images (32) of the printing plates (30) which in axial
direction of each forme cylinder (15, 16, 17, 18) are arranged next to one another
are at least partially offset with respect to one another in circumferential direction,
wherein the printing plates (29, 31) which are positioned on a forme cylinder (15,
16, 17, 18) axially next to one another do not deviate from one another in their circumferential
position.
1. Unité d'impression d'une machine d'impression rotative, comportant plusieurs groupes
d'impression (11, 12, 13, 14), chaque groupe d'impression comprenant un cylindre porte-cliché
(15, 16, 17, 18), un cylindre de transfert (19, 20, 21, 22), un groupe d'encrage ainsi
qu'éventuellement un groupe de mouillage, et au moins un cylindre de contre-pression
(23), dans laquelle, en position de marche de l'impression de l'unité d'impression,
chaque cylindre porte-cliché (15, 16, 17, 18) d'un groupe d'impression roule sur le
cylindre de transfert (19, 20, 21, 22) du groupe d'impression respectif et chaque
cylindre de transfert (19, 20, 21, 22) sur un cylindre de contre-pression (23) pour
appliquer des images d'impression partielles sur un support d'impression (24) déplacé
entre les cylindres de transfert (19, 20, 21, 22) et le ou chaque cylindre de contre-pression
(23), l'unité d'impression se présentant sous forme d'une unité d'impression à 9 cylindres
dotée de quatre cylindres porte-cliché, quatre cylindres de transfert et un seul cylindre
de contre-pression, chaque cylindre porte-cliché (15, 16, 17, 18) de chaque groupe
d'impression supportant au moins un cliché d'impression (29, 31) de manière à ce que
chaque cylindre porte-cliché (15, 16, 17, 18) supporte dans le sens axial plusieurs
images d'impression juxtaposées (30, 32) par l'intermédiaire desquelles des images
d'impression partielles sont appliquées sur le support d'impression (24), les images
d'impression (30, 32) juxtaposées dans le sens axial du cylindre porte-cliché respectif
(15, 16, 17, 18) étant décalées dans le sens circonférentiel au niveau d'au moins
un cylindre porte-cliché (15, 16, 17, 18), le décalage se définissant en fonction
des écarts de registre circonférentiel entre les images d'impression partielles à
imprimer dans différents groupes d'impression et plusieurs clichés d'impression réalisés
sous forme de plaques d'impression (29, 31) étant disposés sur chaque cylindre porte-cliché
(15, 16, 17, 18), chaque plaque d'impression (29, 31) supportant au moins une image
d'impression (30, 32) et les positions des images d'impression (32) des plaques d'impression
(30) juxtaposées dans le sens axial de chaque un cylindre porte-cliché (15, 16, 17,
18) étant au moins partiellement décalées mutuellement dans le sens circonférentiel,
les plaques d'impression (29, 31) positionnées axialement juxtaposées sur un cylindre
porte-cliché (15, 16, 17, 18) ne différant pas entre elles au niveau de leur position
circonférentielle.


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