[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen kombinierten Wippschalter / Wipptaster gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 42 10 602 C2 ist ein druckknopfbetätigter Wippenschalter oder -taster für elektrische Hausinstallationen
bekannt, mit einem Schaltergehäuse, einem Druckknopf, einem Schaltstößel, einem elastischen
Rückstellelement für den Schaltstößel, einer Kontaktwippe und einem elastischen Schaltelement
für die Kontaktwippe, wobei Schalterfunktion und Tasterfunktion in einer einzigen
Vorrichtung vereinigt sind. Zum Umstellen zwischen Schalt- und Tastbetrieb ist ein
Aufhängepunkt des elastischen Schaltelements im Schaltergehäuse versetzbar zwischen
einem ersten Ort, bei dem sich zwei stabile Lagen für die Kontaktwippe ergeben und
einem zweiten Ort, bei dem sich nur eine stabile Lage für die Kontaktwippe ergibt.
Dabei kann sich der Aufhängepunkt des elastischen Schaltelements an einem im Schaltergehäuse
schwenkbar gelagerten Hebel oder verschiebbar gelagerten Schieber befinden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach aufgebauten und kostengünstig
herstellbaren kombinierten Wippschalter / Wipptaster anzugeben.
[0004] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0005] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass eine
Kontaktwippe aus einem Biegeteil (aus einem elektrisch gut leitendem Metall) eingesetzt
werden kann. An der zur Lagerung der Schneide der Kontaktwippe dienenden, ebenfalls
als Biegeteil (aus einem elektrisch gut leitendem Metall) ausgebildeten Schneidenlagereinheit
kann direkt eine elektrische Anschlusseinheit angeformt werden. Diese Maßnahmen führen
zu einem kostengünstiges Installationsgerät. Die Vor-Ort-Verstellung zwischen Schalter
und Taster erfolgt durch einfaches Verschieben der vorteilhaft als Kunststoffteil
fertigbaren Federaufnahme. Diese Federaufnahme dient gleichzeitig als Montagehilfe,
indem zunächst die Zugfeder am Federverbindungspunkt der Federaufnahme eingehängt
wird und anschließend die Federaufnahme inklusive der darin befestigten Zugfeder in
die Zapfenaufnahme der Schneidenlagereinheit eingebracht wird. Dabei ist die Zugfeder
derart bemessen, dass die elektrische Kontaktkraft aufgebracht wird und dass die im
Schalterbetrieb gewünschte Bistabilität zuverlässig erreicht wird.
[0006] Weitere Vorteile sind aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0008] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- eine "Explosionsdarstellung" der wesentlichen Baukomponenten des kombinierten Wippschalters
/ Wipptasters,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung des kombinierten Wippschalters / Wipptasters (ohne
Gehäuse),
- Fig. 3
- einen Schnitt durch den kombinierten Wippschalter / Wipptaster,
- Fig. 4, 5
- Seitenansichten des kombinierten Wippschalters / Wipptasters (Vorderansicht und Rückansicht),
- Fig. 6, 7
- Prinzipskizzen der ersten und zweiten Schaltposition eines auf die Funktion "Schaltbetrieb"
eingestellten kombinierten Wippschalters / Wipptasters,
- Fig. 7, 8
- Prinzipskizzen der ersten und zweiten Tastposition eines auf die Funktion "Tastbetrieb"
eingestellten kombinierten Wippschalters / Wipptasters,
- Fig. 10
- eine Prinzipskizze zur zusammenfassenden Erläuterung der möglichen Schaltpositionen
und Tastpositionen.
[0009] In Fig. 1 ist eine "Explosionsdarstellung" der wesentlichen Baukomponenten des kombinierten
Wippschalters / Wipptasters dargestellt. Der Wippschalter / Wipptaster weist folgende
Baukomponenten auf:
- eine Schneidenlager/Anschlusseinheit 1
- eine Federaufnahme 8
- eine Kontaktwippe 11
- eine Zugfeder 17
- eine Anschlusseinheit 18
- eine Schaltwippe 21
- ein Gehäuse (nicht dargestellt und beziffert)
[0010] Die Schneidenlager/Anschlusseinheit 1 weist eine Anschlussklemme 2 (vorzugsweise
Steckklemme) auf, die elektrisch direkt mit einer Schneidenlagereinheit 3 verbunden
ist. Die Schneidenlagereinheit 3 besitzt eine zur drehbeweglichen Lagerung der Federaufnahme
8 dienende Zapfenaufnahme 4 und eine zur drehbeweglichen Lagerung der Kontaktwippe
dienende Schneidenaufnahme 5. Die Schneidenlager/Anschlusseinheit 1 weist ferner eine
Anschlussklemme 6 (vorzugsweise Steckklemme) auf, die elektrisch direkt mit einem
Schaltkontakt 7 verbunden ist.
[0011] Die Federaufnahme 8 besteht aus einem die Zugfeder 17 abschnittsweise umschließenden
Gehäuse, welches innen einen Federverbindungspunkt (siehe Ziffer 10 in Fig. 3) zum
Aufhängen der Zugfeder 17 aufweist und an welchem sich außen zwei Drehzapfen 9 befinden,
welche zum Eingriff in die Zapfenaufnahme 4 der Schneidenlager/Anschlusseinheit 1
geeignet sind, wodurch eine Drehbeweglichkeit der Federaufnahme 8 mit der Drehachse
"Zapfenaufnahme 4 + Drehzapfen 9" innerhalb definierter Grenzen geschaffen wird.
[0012] Die Kontaktwippe 11 weist einen etwa T-förmigen Grundkörper auf, welcher am Verbindungspunkt
beider Schenkel mit zwei zum Eingriff in die Schneidenaufnahme 5 der Schneidenlager/Anschlusseinheit
1 geeigneten Schneiden 12 versehen ist. Der Grundkörper ist am "kurzen" Schenkel oberhalb
dieser Schneiden 12 mit einer Aufnahmegabel 13 versehen und ist unterhalb dieser Schneiden
12 als Schalthebel 15 ausgebildet, welcher endseitig einen Schaltkontakt 16 aufweist.
Am "langen" Schenkel ist endseitig ein Federverbindungspunkt 14 zum Aufhängen der
Zugfeder 17 vorgesehen. Dabei kann der "kurze" Schenkel tatsächlich auch länger als
der "lange" Schenkel sein, wesentlich ist lediglich die etwa T-förmige Konfiguration
der Kontaktwippe 11 mit Schneiden 12 am Verbindungspunkt beider Schenkel und die geradlinige
Verbindung Aufnahmegabel 13 - Schneiden 12 - Schaltkontakt 16.
[0013] Die Anschlusseinheit 18 weist eine Anschlussklemme 20 (vorzugsweise Steckklemme)
auf, die elektrisch direkt mit einem Schaltkontakt 19 verbunden ist.
[0014] Die etwa quaderförmige Schaltwippe 21 weist Drehzapfen 22 auf, welche an zwei sich
gegenüberliegenden Schmalseiten angeformt sind und in entsprechend gestaltete Nuten
am Gehäuse des Installationsgerätes einrasten, wodurch eine Drehbeweglichkeit der
Schaltwippe innerhalb definierter Grenzen ermöglicht wird. Unterhalb der durch die
beiden Drehzapfen 22 gebildeten Drehachse befindet sich ein zum Eingriff in die Aufnahmegabel
13 geeigneter Zapfen 23.
[0015] In Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung des kombinierten Wippschalters / Wipptasters
(ohne Gehäuse) dargestellt. Es ist zu erkennen, auf welche Art und Weise die vorstehend
unter Fig. 1 erläuterten Baukomponenten funktionsgerecht zusammenarbeiten:
- Die Drehzapfen 9 der Federaufnahme 8 greifen in die Zapfenaufnahme 4 der Schneidenlagereinheit
3 ein.
- Die Schneiden 12 der Kontaktwippe 11 greifen in die Schneidenaufnahme 5 der Schneidenlager/Anschlusseinheit
1 ein.
- Der Zapfen 23 der Schaltwippe 21 greift in die Aufnahmegabel 13 der Kontaktwippe 11
ein.
[0016] In der gezeigten zweiten Position ergibt sich eine elektrische Kontaktierung Anschlussklemme
2 - Schneidenlagereinheit 3 - Kontaktwippe 11 - Schaltkontakt 16 - Schaltkontakt 7
- Anschlussklemme 6.
[0017] Die elektrische Kontaktierung in der ersten realisierbaren Position lautet: Anschlussklemme
2 - Schneidenlagereinheit 3 - Kontaktwippe 11 - Schaltkontakt 16 - Schaltkontakt 19
- Anschlussklemme 20.
[0018] In Fig. 3 ist ein Schnitt durch den kombinierten Wippschalter / Wipptaster dargestellt.
Es ist der vorstehend bereits erwähnte Federverbindungspunkt 10 der Federaufnahme
8 für die Zugfeder 17 zu erkennen. Der Zapfen 23 greift in die Aufnahmegabel 13 ein.
Sobald der rechte Abschnitt der Schaltwippe 21 nach unten gedrückt wird, schwenkt
der Zapfen 23 inklusive Aufnahmegabel 13 der Kontaktwippe 11 um den Drehzapfen 22,
wodurch sich die Kontaktwippe 11 um den Auflagepunkt an der Schneidenlagereinheit
3 dreht und folglich der Schaltkontakt 16 vom Schaltkontakt 7 abgehoben und zum Schaltkontakt
19 geführt wird.
[0019] Gemäß Fig. 3 ist der kombinierte Wippschalter / Wipptaster auf die Funktion "Schaltbetrieb"
eingestellt. Die Umstellung in die Funktion "Tastbetrieb" erfolgt, indem die Federaufnahme
8 um ihren Drehzapfen 9 nach oben gedreht wird. Hierdurch wird die Federwirklinie
verlagert und es ergibt sich der gestrichelt dargestellte Federverbindungspunkt 10'.
Wie nachstehend noch näher erläutert wird, zieht die Zugfeder 17 die Kontaktwippe
11 bei Einstellung des Tastbetriebes nur noch zum Schaltkontakt 19 hin.
[0020] In den Fig. 4 und 5 sind Seitenansichten des kombinierten Wippschalters / Wipptasters
(Vorderansicht in Fig. 4 und Rückansicht in Fig. 5) dargestellt. Es sind die Anschlussklemmen
2, 5, 20, die Schaltkontakte 7, 16, 19, die über ihre Drehzapfen 9 in der Schneidenlagereinheit
3 drehbeweglich gelagerte Federaufnahme 8, die über ihre Schneiden 12 in der Schneidenlagereinheit
3 drehbeweglich gelagerte Kontaktwippe 11 und die Schaltwippe 21 mit dem in die Aufnahmegabel
13 eingreifenden Zapfen 23 zu erkennen.
[0021] In Fig. 6 ist eine Prinzipskizze der ersten Schaltposition eines auf die Funktion
"Schaltbetrieb" eingestellten kombinierten Wippschalters / Wipptasters gezeigt. Diese
Position gemäß Fig. 6 entspricht der AUS-Stellung des Schalters. Wie zu erkennen ist,
ergibt sich zwischen Federverbindungspunkt 10 und Federverbindungspunkt 14-eine oberhalb
der Schneide 12 (= Drehpunkt der Kontaktwippe 11 auf dem Schneidenlager) verlaufende
Federwirklinie 24. Die gezeigte erste Position ist stabil.
[0022] In Fig. 7 ist eine Prinzipskizzen der zweiten Schaltposition eines auf die Funktion
"Schaltbetrieb" eingestellten kombinierten Wippschalters / Wipptasters gezeigt. Zur
Einstellung der zweiten Position wird Druck auf die Schaltwippe 21 ausgeübt, wodurch
der in die Aufnahmegabel 13 eingreifende Zapfen 23 den Schalthebel 15 umschwenkt.
Diese Position gemäß Fig. 7 entspricht z. B. der EIN-Stellung des Schalters. Die elektrische
Kontaktierung der zweiten Position: Anschlussklemme 2 - Schneidenlagereinheit 3 -
Kontaktwippe 11 - Schaltkontakt 16 - Schaltkontakt 7 - Anschlussklemme 6. Wie zu erkennen
ist, ergibt sich zwischen Federverbindungspunkt 10 und Federverbindungspunkt 14 eine
unterhalb der Schneide 12 (= Drehpunkt der Kontaktwippe 11 auf dem Schneidenlager)
verlaufende Federwirklinie 25. Die gezeigte zweite Position ist stabil.
[0023] Für beide Schaltpositionen gemäß Fig. 6 und 7 gilt:
- Federverbindungspunkt 10 und Schneide 12 befinden sich auf gleicher Linie 28.
- Drehmoment M1 gemäß Fig. 6 ist gegenläufig zu Drehmoment M2 gemäß Fig. 7.
[0024] In Fig. 8 ist eine Prinzipskizze der ersten Tastposition eines auf die Funktion "Tastbetrieb"
eingestellten kombinierten Wippschalters / Wipptasters gezeigt. Im Vergleich zu der
Funktion "Schaltbetrieb" wird der Federverbindungspunkt 10' bei Einstellung der Funktion
"Tastbetrieb" nach oben verschoben. Die elektrische Kontaktierung der ersten Position
lautet: Anschlussklemme 2 - Schneidenlagereinheit 3 - Kontaktwippe 11 - Schaltkontakt
16 - Schaltkontakt 19 - Anschlussklemme 20. Wie zu erkennen ist, ergibt sich zwischen
Federverbindungspunkt 10' und Federverbindungspunkt 14 eine oberhalb der Schneide
12 (= Drehpunkt der Kontaktwippe 11 auf dem Schneidenlager) verlaufende Federwirklinie
26. Die gezeigte erste Position ist stabil, d. h. die Position gemäß Fig. 8 entspricht
der Dauerstellung des Tasters.
[0025] In Fig. 9 ist eine Prinzipskizze der zweiten Tastposition eines auf die Funktion
"Tastbetrieb" eingestellten kombinierten Wippschalters / Wipptasters gezeigt. Zur
Einstellung der zweiten Position wird Druck auf die Schaltwippe 21 ausgeübt, wodurch
der in die Aufnahmegabel 13 eingreifende Zapfen 23 den Schalthebel 15 umschwenkt.
Der Schaltkontakt 16 hebt ab vom Schaltkontakt 19. Wie zu erkennen ist, ergibt sich
zwischen Federverbindungspunkt 10' und Federverbindungspunkt 14 eine wiederum oberhalb
der Schneide 12 (= Drehpunkt der Kontaktwippe 11 auf dem Schneidenlager) verlaufende
Federwirklinie 27. Die gezeigte zweite Position ist nicht stabil, d. h. der Schalthebel
15 schwenkt zurück in die stabile erste Position gemäß Fig. 8, sobald auf die Schaltwippe
21 kein Druck mehr ausgeübt wird.
[0026] Für beide Schaltpositionen gemäß Fig. 8 und 9 gilt:
- Zwischen Federverbindungspunkt 10' und Schneide 12 ist ein Abstand x ausgebildet.
- Drehmoment M3 gemäß Fig. 8 ist gleichgerichtet zu Drehmoment M4 gemäß Fig. 8.
[0027] In Fig. 10 ist eine Prinzipskizze zur zusammenfassenden Erläuterung der möglichen
Schaltpositionen und Tastpositionen dargestellt.
[0028] Ist die Federaufnahme 8 auf "Schaltbetrieb" eingestellt, so ergeben sich die beiden
stabilen Positionen:
- Federwirklinie 24 zwischen den Federverbindungspunkten 10 und 14 oberhalb der Schneide
12 / Aufnahmegabel 13 in der linken Position / Schaltkontakte 16 und 19 berühren sich
oder
- Federwirklinie 25 zwischen den Federverbindungspunkten 10 und 14 unterhalb der Schneide
12 / Aufnahmegabel 13 in der rechten Position / Schaltkontakte 16 und 7 berühren sich.
Ist die Federaufnahme 8 auf "Tastbetrieb" eingestellt, so ergeben sich die beiden
Positionen:
- Federwirklinie 26 zwischen den Federverbindungspunkten 10' und 14 oberhalb der Schneide
12 / Aufnahmegabel 13 in der linken Position / Schaltkontakte 16 und 19 berühren sich
oder
- Federwirklinie 27 zwischen den Federverbindungspunkten 10' und 14 oberhalb der Schneide
12 / Aufnahmegabel 13 in der rechten Position / Schaltkontakte 16 und 7 berühren sich.
Diese Position ist nicht stabil, d. h. nach Loslassen der Schaltwippe 21 dreht sich
die Kontaktwippe 11 wieder in die Position mit Federwirklinie 26.
Bezugszeichenliste:
[0029]
- 1
- Schneidenlager/Anschlusseinheit
- 2
- Anschlussklemme (Steckklemme)
- 3
- Schneidenlagereinheit
- 4
- Zapfenaufnahme
- 5
- Schneidenaufnahme
- 6
- Anschlussklemme (Steckklemme)
- 7
- Schaltkontakt
- 8
- Federaufnahme
- 9
- Drehzapfen
- 10
- Federverbindungspunkt
- 11
- Kontaktwippe
- 12
- Schneide
- 13
- Aufnahmegabel
- 14
- Federverbindungspunkt
- 15
- Schalthebel
- 16
- Schaltkontakt
- 17
- Zugfeder
- 18
- Anschlusseinheit
- 19
- Schaltkontakt
- 20
- Anschlussklemme (Steckklemme)
- 21
- Schaltwippe
- 22
- Drehzapfen
- 23
- Zapfen
- 24
- Federwirklinie
- 25
- Federwirklinie
- 26
- Federwirklinie
- 27
- Federwirklinie
- 28
- Linie
- M1, M2, M3, M4
- Drehmomente
- x
- Abstand
1. Kombinierter Wippschalter / Wipptaster für elektrische Hausinstallation, mit einer
drehbeweglich gelagerten Kontaktwippe (11), welche einen Federverbindungspunkt (14)
zum Aufhängen einer Zugfeder (17) aufweist, wobei diese Zugfeder (17) andererseits
mit einem Federverbindungspunkt (10) einer Federaufnahme (8) verbunden ist, welcher
derart verschiebbar ist, dass wahlweise eine bistabile oder monostabile Funktionsweise
und damit eine wahlweise Einstellung auf Schaltbetrieb oder Tastbetrieb erzielbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass eine Schneidenlagereinheit (3) vorgesehen ist, welche eine Schneidenaufnahme (5)
aufweist,
- dass die Federaufnahme (8) einen Drehzapfen (9) aufweist, welcher in einer Zapfenaufnahme
(4) der Schneidenlagereinheit (3) drehbeweglich gelagert ist,
- dass die Kontaktwippe (11) eine in der Schneidenaufnahme (5) drehbeweglich gelagerte Schneide
(12) aufweist,
- und dass eine Schaltwippe (21) vorgesehen ist, welche drehbeweglich um einen Drehzapfen (22)
gelagert ist und welche einen in eine Aufnahmegabel (12) der Kontaktwippe (11) eingreifenden
Zapfen (23) aufweist.
2. Kombinierter Wippschalter / Wipptaster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidenlagereinheit (3) eine hiermit elektrisch verbundene erste Anschlussklemme
(2) aufweist.
3. Kombinierter Wippschalter / Wipptaster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktwippe einen Schalthebel (15) mit Schaltkontakt (16) aufweist, wobei eine
durchgehende elektrische Verbindung zwischen Schneide und Schaltkontakt (16) gegeben
ist.
4. Kombinierter Wippschalter / Wipptaster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidenlagereinheit (3) Teil einer Schneidenlager/Anschlusseinheit (1) ist,
welche zusätzlich eine zweite Anschlussklemme (6) mit Schaltkontakt (7) aufweist.
5. Kombinierter Wippschalter / Wipptaster nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine separate Anschlusseinheit (18) mit Anschlussklemme (20) und Schaltkontakt (19)
vorgesehen ist, welcher mit dem Schaltkontakt (16) des Schalthebels (15) kontaktierbar
ist.