| (19) |
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(11) |
EP 1 713 649 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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25.06.2008 Patentblatt 2008/26 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.02.2008 Patentblatt 2008/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.12.2004 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/014526 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/065972 (21.07.2005 Gazette 2005/29) |
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| (54) |
STECKVERBINDUNGSEINRICHTUNG
PLUG-AND-SOCKET CONNECTION DEVICE
DISPOSITIF DE CONNEXION MALE-FEMELLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL |
| (30) |
Priorität: |
12.01.2004 DE 202004000387 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.10.2006 Patentblatt 2006/43 |
| (73) |
Patentinhaber: ERICH JAEGER GmbH + Co. KG |
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61169 Friedberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MATTERN, Kirstin
61209 Echzell (DE)
- RAUTENBERG, Kurt
61267 Neu-Anspach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Keil, Rainer A. |
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KEIL & SCHAAFHAUSEN,
Patentanwälte,
Cronstettenstrasse 66 60322 Frankfurt am Main 60322 Frankfurt am Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-03/035415 US-A- 5 458 357
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FR-A- 2 669 152
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Steckverbindungseinrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Die Steckverbindungseinrichtung ist geeignet für den selbsttätigen
z.B. mehrpoligen elektrischen Anschluss eines Fahrzeuganhängers, insbesondere eines
Sattelaufliegers, an ein Zugfahrzeug, insbesondere an einen Sattelschlepper. Sie weist
eine Dose und einen Stecker auf, welche an dem Fahrzeuganhänger (z.B. der Stecker)
bzw. dem Zugfahrzeug (z.B. die Dose) anordenbar, beim Ankoppeln des Fahrzeuganhängers
an das Zugfahrzeug zueinander ausrichtbar und mittels eines z.B. als Kolben-Zylinder-Anordnung
ausgebildeten Antriebes relativ zueinander zwischen einer vorgeschobenen Verbindungsstellung
und einer zurückgezogenen Ruhestellung geführt verfahrbar sind, wobei vorzugsweise
z.B. ein Deckel der Dose durch Verschieben des in ihr aufgenommenen, die Kontakthülsen
tragenden Kontakteinsatzes in Richtung der Verbindungsstellung mit Hilfe des Antriebes
selbsttätig öffenbar und beim Zurückziehen des Kontakteinsatzes in die Ruhestellung
wieder verschließbar ist.
[0002] Bei einer derartigen bereits vorgeschlagenen Steckverbindungseinrichtung soll die
Kupplungsposition durch eine Sensoreinrichtung gewährleistet werden. Aufgrund der
im Fahrzeugbau üblichen großen Toleranzen und aufgrund der Verschmutzungsgefahr von
Sensoren im Fahrbetrieb ist die genaue Ausrichtung des Steckers zur Steckdose jedoch
schwierig. Die Selbsttätigkeit des Verbindungsvorganges ist daher in Frage gestellt.
[0003] Ferner beschreibt die
WO 03/035415 A1 eine der erfindungsgemäßen Steckerverbindungseinrichtung entsprechende Verbindungseinrichtung
mit einer Haltefeder, gegen deren Wirkung der Stecker elastisch seitlich ausweichend
gelagert ist. Die Feder ist als das Steckergehäuse umgebende Federspirale ausgebildet.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Steckverbindungseinrichtung der genannten
Art vorzuschlagen, bei welcher der Stecker nach einer seitlichen Auslenkung wieder
zentriert.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer Steckverbindungseinrichtung der genannten Art mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Der Stecker ist gegen die Wirkung einer Haltefeder,
welche einerseits an dem Stecker und anderseits an einem an einem Fahrzeug (Zugfahrzeug
oder Fahrzeuganhänger) festlegbaren Befestigungsflansch befestigt ist, elastisch seitlich
ausweichend gelagert. Damit der Stecker nach dem Lösen der Steckverbindung wieder
zuverlässig in die richtige Ausgangsposition gelangt, wenn er aufgrund einer Ungenauigkeit
der Zuführung der Steckdose seitlich ausgelenkt worden ist, ist die Haltefeder als
mehrere, z.B. drei oder vier, Einzelfedern ausgebildet, welche symmetrisch an dem
Stecker angreifen, um ihn nach der seitlichen Auslenkung wieder zu zentrieren.
[0006] Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird gewährleistet, dass das selbsttätige Zusammenführen
von Stecker und Dose auch bei größeren Toleranzen oder Ungenauigkeit der Sensierung
leicht und sicher hergestellt werden kann.
[0007] Generell ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass die in dieser Beschreibung
verwendeten Begriffe "Dose" und "Stecker" als die beiden Steckelemente einer Steckverbindungseinrichtung
in ihrer Funktion auch gegeneinander vertauscht werden können, d.h. dass diejenigen
Konstruktionsmerkmale, welche im vorliegenden Zusammenhang für eine Dose bzw. Stecker
beschrieben und dargestellt werden, auch umgekehrt bei dem jeweils anderen der beiden
Steckelemente vorgesehen sein können. Lediglich zur Vereinfachung der Beschreibung
werden auch nachfolgend die Begriffe "Dose" und "Stecker" für jeweils eines der eine
Steckverbindung bildenden Steckelemente verwendet.
[0008] Die gestellte Aufgabe wird in Weiterbildung des Erfindungsgedankens noch besser gelöst,
wenn das Steckergehäuse einen Einführungstrichter für die Dose aufweist, da mit Hilfe
dessen die Dose auch bei toleranzbedingten Abweichungen der Ausrichtung sicher in
den Stecker eingeführt werden kann.
[0009] Die seitliche Auslenkung des Steckers kann bspw. auf einfache Weise dadurch gewährleistet
werden, dass das Steckergehäuse rückwärtig z.B. über eine Kugellagerung oder über
einfache Kugelflächen auf eine Halteplatte abgestützt ist.
[0010] Für einen weiteren Toleranzausgleich in Axialrichtung ist es von Vorteil, wenn gemäß
einem weiteren Erfindungsmerkmal sich die an dem z.B. auch als Montageflansch dienenden
Befestigungsflansch geführte Halteplatte für das Stekkergehäuse auf eine Rückstellfeder
abstützt. Auf diese Weise ist auch ein seitliches Verschwenken des Steckergehäuses
gegen die Wirkung der Rückstellfeder sowie der Haltefeder(n) für den Stecker sichergestellt.
[0011] Um eine Verschmutzung der Kontaktstifte des Steckers weitgehend zu verhindern, dennoch
aber eine selbsttätige Herstellung der Steckverbindung zu gewährleisten, wird mit
der Erfindung ferner vorgeschlagen, dass das den die Kontaktstifte tragende Kontaktaufsatz
aufnehmende Steckergehäuse, z.B. hinter dem Einführungstrichter in Ruhestellung von
einer Abdeckplatte verschlossen ist, welche vorzugsweise Durchtrittsöffnungen für
die Kontaktstifte aufweist und gegen die Wirkung einer Rückstellfeder aus der vorderen
Ruhestellung und der Freigabe der Kontaktstifte in eine rückwärtige Verbindungsstellung
bewegbar, insbesondere verschiebbar ist. Auf diese Weise wird ein selbsttätiges Öffnen
und Schließen des Steckergehäuses durch das Einführen und Wiederherausziehen der Dose
selbst bewirkt. In Ruhestellung, also bei Nichtgebrauch, liegen die Kontaktstifte
geschützt. Dabei ist die Anordnung vorzugsweise so getroffen, dass in Ruhestellung
der Abdeckplatte die Kontaktstifte die Durchtrittsöffnungen gerade verschließen. Aufgrund
dessen können die Kontaktstifte auch als Führung für die Abdeckplatte bei ihrer Hin-
und Herbewegung dienen.
[0012] Zum Schutz des Innenraums des Steckergehäuses kann ferner vorgesehen sein, dass die
Abdeckplatte in Ruhestellung von ihrer Rückstellfeder an ihrem äußeren Rand, ggf.
unter der Zwischenlage eines Dichtungsrings, an eine Innenschulter des Steckergehäuses
gedrückt wird.
[0013] Der Dichtungsring kann dabei an dem vorderen Ende einer Distanzhülse in dem Stecker
gehalten sein.
[0014] Zur Erleichterung der Montage kann die Rückstellfeder für die Abdeckplatte ferner
als Federspirale den Kontaktaufsatz umgeben und vorzugsweise mit ihrem rückwärtigen
Ende zur Fixierung in einer Ringnut aufgenommen sein.
[0015] Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal ist das Steckergehäuse mit einem einen Ventilkern
aufnehmenden Stopfen versehen, welcher im Einbauzustand nach unten weist. In dem Ventilkern
ist eine Schikane vorgesehen, durch welche Kondenswasser abtropfen kann, jedoch das
Eindringen von Wasser (Spritzwasser, Dampfstrahlen) von außen verhindert wird.
[0016] Um die Steckverbindung in Verbindungsstellung von Stecker und Dose sicherzustellen
und in Ruhestellung die Dose zuverlässig zu halten, ist der Antrieb in der Verbindungsstellung
und/oder der Ruhestellung der Dose verriegelbar.
[0017] Um die Montage und Demontage zu vereinfachen, kann der Kontakteinsatz an dem Kolben
des als z.B. pneumatische Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildeten Antriebs lösbar
befestigt sein, etwa mit einer Schraube.
[0018] Damit die Kontakthülsen die richtige Ausrichtung zu den Kontaktstiften des Steckers
beibehalten, ist bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Kontakteinsatz
der Dose an einer z.B. auch als Montageplatte dienenden Grundplatte drehsicher geführt.
[0019] Die Grundplatte kann dabei mit einem den Kontakteinsatz umgreifenden Gehäuseabschnitt
mit über dessen Umfang verteilte Kugelkörper ausgestattet sein. Hierdurch wird erreicht,
dass der Kontakteinsatz in zwei definierten Stellungen (Ausgangsstellung = entriegelt;
Funktionsstellung = verriegelt) gehalten wird.
[0020] Die erfindungsgemäße Steckverbindungseinrichtung kann wahlweise mit einer Notentriegelung,
welche bei Stromausfall ein mechanisches Trennen von Dose und Stecker gestattet, eine
Verdrehsicherung der Dose, einen Kodierschutz der Dose, Sensoren zur Positionserkennung
der Dose, eine Sicherung des Steckergehäuses gegen Abheben von der Halteplatte und/oder
Verrastungsmittel des Kontakteinsatzes in ein- und ausgefahrener Lage aufweisen, um
die Funktionssicherheit noch zu erhöhen.
[0021] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnungen.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer ersten Schrägansicht ein Ausführungsbeispiel einer bekannten Steckverbindungseinrichtung
kurz vor dem Einführen der Dose in den Stecker,
- Fig. 2
- eine andere Schrägansicht der Steckverbindungseinrichtung gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- im Längsschnitt eine Dose der bekannten Steckvorrichtung gemäß Fig. 1,
- Fig. 3A
- eine Seitenansicht des Vorderabschnittes der Dose gemäß Fig. 3,
- Fig. 4
- im Längsschnitt einen zu der Dose gemäß Fig. 3 passenden Stecker der bekannten Steckvorrichtung
gemäß Fig. 1,
- Fig. 5
- in Schrägansicht eine andere Ausführungsform einer bekannten Steckverbindungseinrichtung,
- Fig. 6
- eine stirnseitige Ansicht eines Steckers gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
wobei der Stecker mittels mehrerer symmetrisch angreifender Haltefedern an einem Befestigungsflansch
gehalten ist, und
- Fig. 6A
- einen Schnitt gemäß Schnittlinie A-A von Fig. 6.
[0023] Die in den Figuren dargestellte Steckverbindungseinrichtung, welche bspw. bei einer
Kombination Sattelauflieger/Sattelschlepper verwendet werden kann und dann im Bereich
der Sattelkupplung anzuordnen ist, besteht aus einer z.B. an dem Fahrzeuganhänger
anzubringenden Stecker S und einer z.B. an dem Zugfahrzeug anzubringenden Dose D.
Beim Ankoppeln des Fahrzeuganhängers an das Zugfahrzeug sind Stecker S und Dose D
selbstständig zueinander auszurichten, was weitgehend mit Hilfe einer Sensoranordnung,
welche die Position des Fahrzeuganhängers relativ zu dem Zugfahrzeug feststellt, erfolgen
kann. Mittels eines als Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildeten Antriebs 10 werden
die beiden Steckelemente D, S zusammengesteckt. Der Antrieb 10 ist so ausgebildet,
dass er die Dose D von einer zurückgezogenen Ruhestellung, wenn die Steckverbindung
nicht genutzt wird, in eine vorgeschobene Verbindungsstellung, wenn die Steckverbindung
hergestellt werden soll, bringen kann, in welcher die Dose D mit dem Stecker S zusammenwirkt.
Beim Lösen der Steckverbindung wird die Bewegungsrichtung der Dose D umgekehrt.
[0024] Die Dose D hat, wie am Besten aus Fig. 1 und Fig. 3A ersichtlich, einen aus zwei
Klappen gebildeten Deckel 5. Die Klappen des Deckels 5 sind an Schwenkachsen 9 eines
ringförmigen Gehäuseabschnitts 16 einer Grundplatte 2 gegen die Wirkung von als Schenkelfedern
ausgebildeten Rückstellfedern 4 derart schwenkbar gelagert, dass beim Vorschieben
des an der Grundplatte 2 geführten Kontakteinsatzes 1 in die Verbindungsstellung die
beiden Klappen des Deckels 5 nach außen wegschwenken und beim Zurückziehen des Kontakteinsatzes
1 in die zurückgezogene Ruhestellung mittels der Rückstellfedern 4 wieder in ihre
Schließlage gebracht werden. Zur sicheren Abdichtung ist das vordere Ende des Kontakteinsatzes
1 bzw. des Gehäuseabschnitts 16 mit einer Dichtscheibe 3 versehen, an welche sich
die Klappen des Deckels 5 in Schließstellung anlegen können. Eine verdrehsichere Führung
des Kontakteinsatzes 1 erfolgt an dem Gehäuseabschnitt 16 mit Hilfe einer äußeren
Längsnut 14 im Mantel des Kontakteinsatzes 1 und einer zugeordneten inneren Längsrippe
15 des Gehäuseabschnitts 16. Der Kontakteinsatz 1 ist mit Hilfe einer lmbusschraube
6 an dem vorderen Ende des Kolbens 17 der Kolben-Zylinder-Anordnung 10 lösbar befestigt.
Ein Kabel 7 für die Versorgung des Kontakteinsatzes 1 ist in die Grundplatte 2 eingegossen
und mittels einer Schelle 13 zugentlastet. Der Gehäuseabschnitt 16 der Grundplatte
2 trägt über seinen Außenumfang verteilt radial vorspringende Kugelkörper 8, welche
dazu dienen, den Kontakteinsatz 1 in zwei definierten Stellungen (Ausgangsstellung
= entriegelt; Funktionsstellung = verriegelt) zu halten.
[0025] Der Antrieb 10 ist sowohl in der vorgeschobenen Verbindungsstellung als auch in der
zurückgezogenen Ruhestellung der Dose D verriegelt, um die Dose D in beiden Stellungen
gegen Lageveränderung zu sichern.
[0026] Zum Toleranzausgleich der Orientierung der beiden Steckelemente zueinander ist der
Stecker S gemäß den bekannten Steckverbindungseinrichtungen der Figuren 1, 2 und 4
gegen die Wirkung einer Haltefeder 213 elastisch seitlich ausweichend gelagert. Die
Haltefeder 213 für den Stecker S ist als das Steckergehäuse 29 umgebende Federspirale
ausgebildet, welche, als Doppelspiralfeder ausgebildet, mit ihren rückwärtigen freien
Enden 33 an einem Befestigungsflansch 210 festgelegt ist, welcher auch als Montageflansch
an dem Fahrzeug dienen kann. Die Haltefeder 213 verjüngt sich nach vorne in ihrem
Durchmesser, um ihr die erforderliche Rückstellcharakteristik zu geben.
[0027] Das Steckergehäuse 29 ist an seinem vorderen Ende mit einem Einführungstrichter 30
für die Dose D ausgestattet, um Ausrichtungstoleranzen auszugleichen. Außerdem ist
das Steckergehäuse 29 über eine Kugellagerung 26 bzw. einfache Kugelflächen auf einer
Halteplatte 27 abgestützt, um ein seitliches Ausweichen gegen die Wirkung der Haltefeder
213 zu ermöglichen.
[0028] Das Steckergehäuse 29 nimmt Kontaktstifte 21, 22 tragenden Kontaktaufsatz 28 auf.
In der in Fig. 4 dargestellten Ruhestellung ist das Steckergehäuse 29 von einer Abdeckplatte
23 verschlossen, welche bspw. Durchtrittsöffnungen für die Kontaktstifte 21, 22 aufweist,
welche in der Ruhestellung die Durchtrittsöffnungen gerade verschließen. Die Abdeckplatte
23 wird von einer Rückstellfeder 211 mit einem äußeren Kragen unter Zwischenlage eines
als Simmerring ausgebildeten Dichtungsringes 24 an eine Innenschulter 31 des Steckergehäuses
29 gedrückt. Die Rückstellfeder 211 ist als Federspirale ausgebildet, welche auf dem
Kontaktaufsatz 28 sitzt und mit ihrem hinteren Ende in einer Umfangsnut 32 des Kontaktaufsatzes
28 gehalten ist. Die Abdeckplatte 23 ist vorne konkav ausgebildet, und zwar in Anpassung
an die konvexe Ausbildung des vorderen Endes der Dose D (vgl. Fig. 3), so dass eine
zusätzliche Zentrierung zum Einführen der Dose D in den Stecker S stattfindet. Der
Dichtungsring 24 ist an dem vorderen Ende einer Distanzhülse 25 in dem Steckergehäuse
29 gehalten. Das Kabel 214 für den Kontaktaufsatz 28 ist mit dem Kontaktaufsatz 28
und dem Steckergehäuse 29 vergossen.
[0029] Die Halteplatte 27, auf welcher sich das Steckergehäuse 29 mit dem Kontaktaufsatz
28 abstützt, ist in dem Befestigungsflansch 210, welcher auch als Montageflansch dienen
kann, axial gegen die Wirkung einer Rückstellfeder 212 axial verschieblich gelagert.
Der Stecker S kann daher beim Einstecken in die Dose D nach hinten elastisch ausweichen,
um Stöße und/oder Toleranzen auszugleichen. Die Rückstellfeder 212 ist ebenfalls als
Federspirale ausgebildet, welche an ihrem vorderen Ende in einer Ringnut 35 der Halteplatte
27 und an ihrem rückwärtigen Ende in einer Ringnut 36 einer feststehenden Querplatte
37 des Befestigungsflansches 210 aufgenommen ist. In Ruhestellung liegt die Halteplatte
27 vorne an Anschlägen 38 des Befestigungsflansches 210 unter dem Druck der Rückstellfeder
212 an.
[0030] Das Steckergehäuse 29 ist mit einem einen Ventilkern 215 aufnehmenden in Einbaulage
nach unten weisenden Stopfen 216 ausgestattet, um durch eine im Ventilkern ausgebildete
Schikane Kondenswasser abtropfen zu lassen, dabei jedoch das Eindringen von Wasser
(Spritzwasser, Dampfstrahlen) von außen zu verhindern.
[0031] Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform einer bekannten Steckverbindungseinrichtung
aus Dose D und Stecker S sei auf folgende Besonderheiten hingewiesen: An dem Kontakteinsatz
1 ist eine Notentriegelung 310 angebracht, welche bei Ausfall des Systems sicherstellt,
dass die Komponenten der Steckverbindungseinrichtung mechanisch voneinander getrennt
werden können. Eine Kunststoffaufnahme für den Abgang des Kabels 217 dient gleichzeitig
als Verdrehsicherung und Kodierschutz 311 der Dose D. In der Dose D sind ferner zwei
Sensoren 312 eingebracht, welche die beiden Positionen der Dose D (eingefahren und
ausgefahren) erkennen. An dem Steckergehäuse 29 sind seitlich abstehende Rippen angebracht,
welche als Abhebesicherung 313, d.h. als mechanische Sicherung des Steckergehäuses
29 gegen Abheben von der Halteplatte dienen, während die Dose D aus dem Stecker S
gezogen wird. Statt der Kugelverrastung 8 erfolgt die Verrastung der Dose D in eingefahrener
und in ausgefahrener Lage mittels eines als Federbügel ausgebildeten Verrastungsmittels
313.
[0032] Die in den Figuren 6, 6A dargestellte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Steckers
S unterscheidet sich von der in den Figuren 1, 2 und 4 dargestellten im Wesentlichen
durch die elastisch seitlich ausweichende Aufhängung des Steckers S an dem Befestigungsflansch
210. Hier werden vier Einzelfedern 213' verwendet, welche den Stecker S nach einer
seitlichen Auslenkung wieder zentrieren. Die Rückstellfeder 212 ist in einzelne Rückstellfedern
212' aufgeteilt.
[0033] Auch andere funktionsgerechte Federlagerungen sind selbstverständlich möglich.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Kontakteinsatz
- 2
- Grundplatte
- 3
- Dichtscheibe für den Deckel 5
- 4
- Rückstellfeder (Schenkelfedern) für den Deckel 5
- 5
- Deckel
- 6
- Imbusschraube
- 7
- Kabel
- 8
- Kugelkörper
- 9
- Schwenkachsen des Deckels 5
- 10
- Kolben-Zylinder-Anordnung (verdrehsicher)
- 11
- Kontäkthülse
- 12
- Kontakfhülse
- 13
- Zugentlastungsschelle
- 14
- Nut
- 15
- Rippe
- 16
- Gehäuseabschnitt
- 17
- Kolben
- 21
- Kontaktstift
- 22
- Kontaktstift
- 23
- Abdeckplatte
- 24
- Dichtungsring
- 25
- Distanzhülse
- 26
- Kugellagerung
- 27
- Halteplatte
- 28
- Kontaktaufsatz
- 29
- Steckergehäuse
- 30
- Einführungstrichter
- 31
- Innenschulter
- 32
- Ringnut
- 33, 33'
- Enden der Haltefeder 213
- 34
- Kragen
- 35
- Ringnut
- 36
- Ringnut
- 37
- Querplatte
- 38
- Anschläge
- 210
- Befestigungsflansch (Montageflansch)
- 211 1
- Rückstellfeder für die Abdeckplatte 23
- 212, 212'
- Rückstellfeder(n) für die Halteplatte 27
- 213, 213'
- Haltefeder(n) (Federspirale, Einzelfedern)
- 214
- Kabel
- 215
- Ventilkern
- 216
- Stopfen
- 217
- Kabel
- 310
- Notentriegelung
- 311
- Verdrehsicherung/Kodierschutz
- 312
- Sensoren
- 313
- Abhebesicherung
- 314
- Verrastungsmittel
- D
- Dose
- S
- Stecker
1. Steckverbindungseinrichtung für den selbsttätigen elektrischen Anschluss eines Fahrzeuganhängers,
insbesondere eines Sattelaufliegers, an ein Zugfahrzeug, insbesondere an einen Sattelschlepper,
mit einer Dose (D) und einem Stecker (S) mit einem einen Kontaktstifte (21,22) tragenden
Kontaktaufsatz (28) aufnehmenden Steckergehäuse (29), welche an dem Fahrzeuganhänger
bzw. dem Zugfahrzeug anordenbar, beim Ankoppeln des Fahrzeuganhängers an das Zugfahrzeug
zueinander ausrichtbar und mittels eines Antriebes (10) relativ zueinander zwischen
einer Verbindungsstellung und einer Ruhestellung geführt verfahrbar sind, wobei vorzugsweise
ein Deckel (5) der Dose (D) durch Verschieben des in ihr aufgenommenen, die Kontakthülsen
(11, 12) tragenden Kontakteinsatzes (1) in Richtung der Verbindungsstellung mit Hilfe
des Antriebes (10) öffenbar und beim Zurückziehen des Kontakteinsatzes (1) in die
Ruhestellung wieder verschließbar ist und wobei der Stecker (S) gegen die Wirkung
einer Haltefeder (213') elastisch seitlich ausweichend gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltefeder (213') mehrere Einzelfedern (213') sind, welche symmetrisch an dem
Stecker (S) angreifen und einerseits an dem Stecker (S) und andererseits an einem
an dem Zugfahrzeug oder Fahrzeuganhänger festlegbaren Befestigungsflansch (210) befestigt
sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Haltefeder vier Einzelfedern (213') vorgesehen sind, welche den Stecker (S) nach
einer seitlichen Auslenkung wieder zentrieren.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckergehäuse (29) einen Einführungstrichter (30) für die Dose (D) aufweist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Steckergehäuse (29) rückwärtig, z.B. über eine Kugellagerung (26) oder über
Kugelflächen, auf einer Halteplatte (27) abstützt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die an dem z.B. auch als Montageflansch dienenden Befestigungsflansch (210)
geführte Halteplatte (27) für das Steckergehäuse (29) auf einer Rückstellfeder (212')
abstützt.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das den die Kontaktstifte (21, 22) tragenden Kontaktaufsatz (28) aufnehmende Steckergehäuse
(29), z.B. hinter dem Einführungstrichter (30) in Ruhestellung von einer Abdeckplatte
(23) verschlossen ist, welche vorzugsweise Durchtrittsöffnungen für die Kontaktstifte
(21, 22) aufweist und gegen die Wirkung einer Rückstellfeder (211) aus der vorderen
Ruhestellung unter Freigabe der Kontaktstifte (21, 22) in eine rückwärtige Verbindungsstellung
bewegbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (23) in Ruhestellung von ihrer Rückstellfeder (211) an ihrem äußeren
Rand, ggf. unter Zwischenlage eines Dichtungsrings (24), an eine Innenschulter (31)
des Steckergehäuses (29) gedrückt wird.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (24) an dem vorderen Ende einer Distanzhülse (25) in dem Steckergehäuse
(29) gehalten wird.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (211) für die Abdeckplatte (23) als Federspirale den Kontaktaufsatz
(28) umgibt.
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckergehäuse (29) einen Ventilkern (215) aufnehmenden Stopfen (216) aufweist,
um Kondenswasser abtropfen zu lassen, das Eindringen von Wasser von außen jedoch zu
verhindern.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (10) in der Verbindungsstellung und/oder der Ruhestellung der Dose (D)
verriegelbar ist.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakteinsatz (1) an dem Kolben (17) des als z.B. pneumatische Kolben-Zylinder-Anordnung
ausgebildeten Antriebs (10) lösbar befestigt ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakteinsatz (1) der Dose (D) an einer z.B. auch als Montageplatte dienenden
Grundplatte (2) verdrehsicher geführt ist.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2) an einem den Kontakteinsatz (1) wenigstens teilweise umgreifenden
Gehäuseabschnitt (16) mit über dessen Umfang verteilte Kugelkörper (8) ausgestattet
ist, welche dazu geeignet sind, den Kontakteinsatz (1) in zwei Stellungen zu sichern.
15. Einrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Notentriegelung (310), welche bei Stromausfall ein mechanisches Trennen von
Dose (D) und Stecker (S) gestattet, eine Verdrehsicherung (311) der Dose (D), einen
Kodierschutz (311) der Dose (D), Sensoren (312) zur Positionserkennung der Dose (D),
eine Sicherung (313) des Steckergehäuses (29) gegen Abheben von der Halteplatte (27)
und/oder Verrastungsmittel (314) des Kontakteinsatzes (1) in ein- und ausgefahrener
Lage.
1. A plug-and-socket connection device for the automatic electrical connection of a vehicle
trailer, in particular a semitrailer, to a towing vehicle, in particular the tractor
of an articulated lorry, comprising a socket (D) and a plug (S) having a plug housing
(29) accommodating a contact mount (28) carrying contact pins (21, 22), wherein said
socket (D) and plug (S) can be mounted on the vehicle trailer and tractor respectively,
can be aligned with one another when connecting the vehicle trailer to the tractor
and, by means of a drive (10), can be moved relative to one another between a connection
position and an inoperative position, wherein a cover (5) of the socket (D) can preferably
be opened by displacement of the contact insert (1), which is accommodated in said
socket and carries the contact sleeves (11, 12), towards the connection position by
means of the drive (10) and closed again on retraction of the contact insert (1) into
the inoperative position, and wherein the plug (S) is mounted in such a way as to
yield laterally and resiliently against the action of a retaining spring (213'), characterized in that the retaining spring (213') consists of several individual springs (213'), which
act symmetrically on the plug (S) and are fixed at one side to the plug (S) and at
the other side to an attachment flange (210) which can be secured to the tractor or
vehicle trailer.
2. A device according to Claim 1, characterized in that four individual springs (213') are provided as retaining springs, which re-centre
the plug (S) following a lateral deflection.
3. A device according to Claim 1 or 2, characterized in that the plug housing (29) has a lead-in funnel (30) for the socket (D).
4. A device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the plug housing (29) is braced at the rear on a retaining plate (27), for example
via a ball bearing (26) or via spherical surfaces.
5. A device according to Claim 4, characterized in that the retaining plate (27) - located on the attachment flange (210) which also serves
for example as a mounting flange - for the plug housing (29) is braced on a return
spring (212').
6. A device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that, behind the lead-in funnel (30) for example, the plug housing (29) accommodating
the contact mount (28) carrying the contact pins (21, 22) is closed in the inoperative
position by a cover plate (23), which preferably has through openings for the contact
pins (21, 22) and can be moved against the action of a return spring (211) from the
forward inoperative position, with disengaged contact pins (21, 22), into a rearward
connection position.
7. A device according to Claim 6, characterized in that, in the inoperative position, the cover plate (23) is pressed at its outer edge by
its return spring (211), possibly with interposition of a sealing ring (24), against
an inner shoulder (31) of the plug housing (29).
8. A device according to Claim 7, characterized in that the sealing ring (24) is held in the plug housing (29) at the front end of a spacer
sleeve (25).
9. A device according to one of Claims 6 to 8, characterized in that the return spring (211) for the cover plate (23) surrounds the contact mount (28)
in the form of a spring spiral.
10. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the plug housing (29) has a stopper (216) accommodating a valve core (215), so as
to allow condensed water to drip off yet prevent the penetration of water from outside.
11. A device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the drive (10) can be locked in the connection position and/or inoperative position
of the socket (D).
12. A device according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the contact insert (1) is detachably fixed to the piston (17) of the drive (10) which,
for example, takes the form of a pneumatic piston/cylinder assembly.
13. A device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the contact insert (1) of the socket (D) is carried, in such a way as to be resistant
to torsion, on a base plate (2) which also serves for example as a mounting plate.
14. A device according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the base plate (2) is provided with a housing portion (16), which at least partly
surrounds the contact insert (1) and has spherical bodies (8) distributed over its
circumference designed to secure the contact insert (1) in two positions.
15. A device according to Claim 4, characterized by an emergency release (310) which, in the event of loss of power, allows mechanical
disconnection of socket (D) and plug (S); protection (311) of the socket (D) against
torsion; coded protection (311) of the socket (D); sensors (312) for detecting the
position of the socket (D); means (313) for safeguarding the plug housing (29) against
removal from the retaining plate (27); and/or means (314) for locking the contact
insert (1) in its inserted or retracted position.
1. Dispositif de connexion destiné à la connexion électrique automatique d'une remorque
de véhicule, en particulier d'une semi-remorque, sur un véhicule tracteur, en particulier
sur un tracteur de semi-remorque, avec une prise (D) et une fiche (S) comportant un
boîtier de fiche (29) recevant un élément d'adaptation de contact (28) supportant
des broches de contact (21,22), lesquelles prise et fiche peuvent être disposées sur
la remorque du véhicule ou sur le véhicule tracteur, peuvent être orientées l'une
par rapport à l'autre lors du couplage de la remorque de véhicule au le véhicule tracteur
et peuvent être déplacées en étant guidées l'une par rapport à l'autre à l'aide d'un
entraînement (10) entre une position de liaison et une position de repos, un couvercle
(5) de la prise (D) de préférence pouvant être ouvert en déplaçant l'insert de contact
(1) qui est reçu à l'intérieur et qui supporte les douilles de contact (11, 12), en
direction de la position de liaison à l'aide de l'entraînement (10), et pouvant être
refermé en ramenant l'insert de contact (1) dans la position de repos, et la fiche
(S) étant logée de manière à dévier latéralement de façon élastique contre l'action
d'un ressort de maintien (213'), caractérisé en ce que les ressorts de maintien (213') sont plusieurs ressorts individuels (213') qui s'appliquent
de manière symétrique sur la fiche (S) et sont fixés d'une part sur la fiche (S) et
d'autre part sur une bride de fixation (210) pouvant être fixée sur le véhicule tracteur
ou sur la remorque du véhicule.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu comme ressort de maintien quatre ressorts individuels (213') qui centrent
à nouveau la fiche (S) après une déviation latérale.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le boîtier de fiche (29) présente un entonnoir d'introduction (30) pour la prise
(D).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le boîtier de fiche (29) s'appuie à l'arrière sur une plaque de maintien (27), par
exemple par l'intermédiaire d'un roulement à billes (26) ou de surfaces sphériques.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la plaque de maintien (27) destinée au boîtier de fiche (29) et guidée sur la bride
de fixation (210), servant par exemple également de bride de montage, s'appuie sur
un ressort de rappel (212').
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le boîtier de fiche (29) recevant l'élément d'adaptation de contact (28) qui porte
les broches de contact (21, 22) est fermé dans la position de repos par une plaque
de recouvrement (23), par exemple derrière l'entonnoir d'introduction (30), laquelle
plaque de recouvrement présente de préférence des ouvertures de passage destinées
aux broches de contact (21, 22) et peut être déplacée contre l'action du ressort de
rappel (211) de la position de repos avant dans une position de liaison arrière en
libérant les broches de contact (21, 22).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la plaque de recouvrement (23), dans la position de repos, est appuyée par son ressort
de rappel (211) sur son bord externe sur un épaulement interne (31) du boîtier de
fiche (29), le cas échéant en intercalant une bague d'étanchéité (24).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la bague d'étanchéité (24) est maintenue dans le boîtier de fiche (29) sur l'extrémité
avant d'une douille d'écartement (25).
9. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le ressort de rappel (211) destiné à la plaque de recouvrement (23) entoure l'élément
d'adaptation de contact (28) en faisant office de ressort spiralé.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier de fiche (29) présente un bouchon (216) recevant une âme de soupape (215),
afin de laisser s'égoutter l'eau de condensation tout en empêchant la pénétration
d'eau provenant de l'extérieur.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'entraînement (10) peut être verrouillé dans la position de liaison et/ou dans la
position de repos de la prise (D).
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'insert de contact (1) est fixé de manière amovible sur le piston (17) de l'entraînement
(10) configuré par exemple sous la forme d'un agencement piston/cylindre pneumatique.
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'insert de contact (1) de la prise (D) est guidé bloqué en rotation sur une plaque
de base (2) servant par exemple également de plaque de montage.
14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la plaque de base (2) est dotée, sur une section de boîtier (16) entourant au moins
en partie l'insert de contact (1), de corps sphériques (8) répartis sur sa périphérie,
qui sont aptes à bloquer l'insert de contact (1) dans deux positions.
15. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé par un déverrouillage d'urgence (310), qui permet, en cas de coupure de courant, une
séparation mécanique entre la prise (D) et la fiche (S), une protection contre la
rotation (311) de la prise (D), une protection par codage (311) de la prise (D), des
capteurs (312) permettant de connaître la position de la prise (D), une protection
(313) du boîtier de fiche (29) contre un soulèvement de la plaque de maintien (27)
et/ou des moyens d'encliquetage (314) de l'insert de contact (1) dans la position
rétractée ou déployée.
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