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EP 1 714 580 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
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Anmeldetag: 11.04.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Spreizstock zum Aufhängen von Hängematten oder Hängestühlen
Spreading stick for suspending hammocks or hanging chairs
Bâton d'étendage pour suspendre des hamacs ou des chaises hamac
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
16.04.2005 DE 102005017657
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.10.2006 Patentblatt 2006/43 |
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Patentinhaber: La Siesta GmbH |
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55270 Jugenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Grisar, Leonid
55270 Jugenheim (DE)
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Vertreter: Holtfoth, Hans-Jürgen |
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Oppenheimer Strasse 42 55130 Mainz 55130 Mainz (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 20 203 797 US-A- 5 115 525
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US-A- 5 097 545
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Hängematte oder einen Hängestuhl mit einer Liege- bzw.
einer Sitzfläche, Einhängevorrichtungen, Aufhängevorrichtungen und einem Spreizstock
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Hängematten oder Hängestühle sind eine weitverbreitete und beliebte Alternative zu
Sofa oder Sessel und werden besonders im Freien als Entspannungsmöbel im Garten aber
auch als Sitz- oder Liegegelegenheit im Haus genutzt.
[0003] Die Hängematte weist hierbei üblicherweise zwei seitliche Aufhängevorrichtungen auf
und wird zwischen zwei Aufhängepunkten angebracht. Hängematten weisen zudem häufig
Spreizstöcke auf, die an Kopf- und Fußende der Hängematte angeordnet sind und so die
Hängematte in eine vorgegebene in etwa rechteckige Liegefläche spreizen.
[0004] In einer anderen Bauform werden Hängematten und insbesondere Hängestühle oder -sessel
geringerer Länge bzw. Breite an einem oberhalb der Sitz- bzw. Liegefläche angeordneten
Spreizstock aufgehängt. Ein Beispiel hierfür sind z.B. Babyhängematten, die deutlich
kleiner als herkömmliche Hängematten dimensioniert sind.
[0005] Die Hängematte bzw. der Hängestuhl benötigt hierbei im Gegensatz zur konventionellen
Hängematte nur einen Aufhängepunkt zentral über der Tuchfläche, z.B. an einem Deckenbalken
oder Ast, an dem die Hängematte bzw. der Hängestuhl aufgehängt wird. Aufgrund der
so im Gegensatz zur konventionellen Hängematte durch die Aufhängung allein nicht bewirkten
Spannung und Spreizung der Liege- bzw. Sitzfläche wird diese für die Benutzung zwingend
erforderliche Spreizung durch den Spreizstock bewirkt.
[0006] Wesentlich ist dabei, dass die Hängematte bzw. der Hängestuhl üblicherweise an einem
Spreizstock eingehängt ist. Der Spreizstock weist hierfür an seinen beiden freien
Enden Durchbrechungen oder Auskerbungen auf, die sowohl die beiden nach unten verlaufenden
Aufhängungen der Hängematte bzw. des Hängestuhles als auch die beiden nach oben verlaufenden
Vierbindungselemente zum Aufhängepunkt aufnehmen.
[0007] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 202 03 797 ist ein Spreizstock zum Aufhängen von Hängesesseln bekannt, der an seinen beiden
Enden jeweils zwei dicht beieinander liegende Auskerbungen aufweist, wobei die eine
Auskerbung zur Aufnahme der Einhängevorrichtungen des Hängesessels dient und die andere
Auskerbung die Verbindungselemente zum Aufhängepunkt aufnimmt.
[0008] Damit es jedoch nicht zum Abrutschen der Einhängevorrichtungen des Hängesessels durch
die zur Mitte des Spreizstocks gerichtete Zugkraft beispw. bei Schräglage des Hängesessels
kommt, ist der Durchmesser des Spreizstockes im mittleren Bereich größer bemessen
als an den Enden des Spreizstokkes.
[0009] Aus der
US 5,115,525 ist ein Hängemattenpolster bekannt, welches aufgrund seiner speziellen Form ein Liegen
in einer Hängematte wie auf einer flachen Matratze ermöglicht.
[0010] Bisher bekannte wie auch der in der
DE 202 03 797 beschriebene Hängesessel haben im Gegensatz zur konventionellen Hängematte nicht
die Möglichkeit, die Spreizung und Spannung und auch die Höhe der Liege- bzw. Sitzfläche
über eine Veränderung des Abstandes zwischen den Befestigungspunkten zu variieren,
da diese Spreizung und Spannung durch den Spreizstock und die daran festgelegten Befestigungspunkte
vorgegeben ist. Gerade diese Veränderung ist aber für den Komfort der Benutzung bedeutsam
und kann zudem eine zusätzliche Sicherung gegen ein Herausfallen aus dem Hängestuhl
oder der Hängematte bewirken, was beispielsweise für die Anwendung einer Babyhängematte
das zentrale Kriterium ist.
[0011] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Hängematte oder einen Hängestuhl mit
einer Liege- bzw. Sitzfläche, Einhängevorrichtungen, Aufhängevorrichtungen und einem
Spreizstock gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 zu schaffen, der eine Verstellung
der Sitz- bzw. Liegefläche sowohl in Hinblick auf deren Spreizung und Spannung als
auch deren Hängehöhe ermöglicht. Zudem soll eine leichte und variable Bauform des
Spreizstockes ermöglicht werden.
[0012] Erreicht wird dies nach der Erfindung durch eine Hängematte oder einen Hängestuhl
mit einer Liege- bzw. Sitzfläche, Einhängevorrichtungen, Aufhängevorrichtungen und
einem Spreizstock mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0013] Die weiteren Unteransprüche kennzeichnen vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.
[0014] Der Spreizstock weist nun zusätzlich zu den bereits bekannten endseitig angeordneten
Auskerbungen zur Aufnahme der Einhängevorrichtungen der Hängematte bzw. des Hängestuhls
und zur Aufnahme der Aufhängevorrichtungen zum zentral oberhalb des Spreizstocks liegenden
Aufhängepunktes weitere Auskerbungen zur Aufnahme der Einhängevorrichtungen der Hängematte
bzw. des Hängestuhls und zur Aufnahme der Aufhängevorrichtungen zum zentral oberhalb
des Spreizstocks liegenden Aufhängepunktes auf, die zur Mitte des Spreizstocks hin
verschoben angeordnet sind. Zweckmäßigerweise sind diese Auskerbungen von den endseitig
angeordneten Auskerbungen zur Aufnahme der Verbindungselemente zum Aufhängepunkt ausgehend
paarweise um den selben Abstand zur Mitte des Spreizstockes hin verschoben, wobei
dieser Abstand zweckmäßigerweise zumindest 10 cm betragen sollte.
[0015] Durch die Gewichtsbelastung der Hängematte bzw. des Hängestuhles werden die in die
Auskerbungen des Spreizstockes eingesetzten Einhängevorrichtungen, in der Regel die
zu Schlaufen vernähten Enden des Tuches oder Geflechtes, zur Mitte des Spreizstockes
hin gezogen. Diese Zugkraft ist um so stärker, je weiter das Tuch bzw. das Geflecht
gespreizt ist. Somit nimmt bei einer Verschiebung der Auskerbungen zur Mitte des Spreizstockes
hin die Gefahr eines Herausspringens der Einhängevorrichtungen aus den hierfür vorgesehenen
Auskerbungen ab. Die auf den Spreizstock wirkenden Biegezugkräfte sind jedoch zur
Mitte hin am größten, weshalb starke Auskerbungen im Mittelbereich des Spreizstockes
problematisch sind.
[0016] Es wurde daher eine vorteilhafte Bauform entwickelt, die diese beiden Faktoren berücksichtigt
durch speziell geformte Auskerbungen mit einer steilen Kante, die zur Mitte des Spreizstockes
hin in ihrer Tiefe abnehmen. Zum einen sind an den Enden des Spreizstockes die tieferen
Auskerbungen mit einer steilen Kante aus den zuvor ausgeführten Bedingungen heraus
sinnvoll, um das Herausspringen der Einhängevorrichtungen zu vermeiden. Zum anderen
werden zur Mitte hin tiefe Auskerbungen vermieden, die die Stabilität des Spreizstockes
selbst gefährden würden. Durch diese auf die auf den Spreizstock wirkenden Kräfte
abgestimmten Auskerbungen ist es möglich, den Holzdurchmesser des Spreizstockes zu
minimieren, was zu wünschenswerten Material- und Gewichtseinsparungen führt.
[0017] Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform weist Auskerbungen auf, wobei zumindest
die endseitigen Auskerbungen eine Breite aufweisen, die es ermöglicht, sowohl die
Aufhängeals auch die Einhängevorrichtung aufzunehmen. Um die Höhenverstellbarkeit
weiter zu verbessern, können auch die zur Mitte hin angeordneten zusätzlichen Auskerbungen
für die Aufnahme beider Hängevorrichtungen ausgelegt sein.
[0018] Grundsätzlich ist es vorteilhaft, bei einer Anordnung beider Hängevorrichtungen in
jeweils einer Auskerbung die Aufhängevorrichtungen zum zentral oberhalb des Spreizstocks
liegenden Aufhängepunkt außenliegend anzuordnen. Die beispielsweise hierfür in die
Auskerbungen eingelegten Schlaufen der Aufhängevorrichtungen legen sich hierbei über
die Schlaufen der Einhängevorrichtungen, so dass diese durch das Gewicht der in der
Hängematte liegenden oder im Hängestuhl sitzenden Person fest an die steile Kante
der Auskerbung gepresst wird; dies bewirkt hierbei eine zusätzliche Sicherung der
Einhängevorrichtungen gegen ein Herausspringen aus den Auskerbungen.
[0019] Der Spreizstock weist in einer weiteren Ausführungsform zusätzliche Aufnahmen zum
Aufhängen von Zubehör auf. Bei diesem Zubehör kann es sich beispielsweise bei der
Ausführungsform einer Babyhängematte um Spielzeuge handeln, die am Spreizstock aufhängbar
sind. Ein weiteres Beispiel wäre eine Fußstütze, eine Leselampe oder ähnliches, wobei
die Aufnahme im Spreizstock beispielsweise eine Bohrung oder eine weitere Auskerbung
sein kann.
[0020] Um vor allem bei einer sehr eng gewählten Einstellung der Tuchfläche der Hängematte
bzw. des Hängestuhls, z.B. wenn ein Baby darin abgelegt wird, dennoch eine Liegefläche
in angemessener Weite zu gewährleisten, weist eine weitere Ausführungsform der Erfindung
ein etwa mittig auf der Tuchfläche angeordnetes Einlegekissen, vorzugsweise in Matratzenform,
auf. Durch dieses Kissen wird die Liege- bzw. Sitzfläche zusätzlich etwas gespreizt
und der Liegekomfort erhöht.
[0021] Vorteilhafterweise weist das Einlegekissen bzw. die Matratze Durchbrechungen für
auf der Oberseite der Liegefläche befestigte Sicherungsgurte auf, mittels derer ein
in der Hängematte bzw. dem Hängestuhl liegendes Kind oder Baby fixiert wird.
[0022] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend anhand von Zeichnungen näher
beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- den erfindungsgemäßen Spreizstock 1 an ei- ner Hängematte bzw. einem Hängestuhl 2
mit endseitig angeordneten Ein- und Aufhänge- hängevorrichtungen 5, 6;
- Fig. 2
- den erfindungsgemäßen Spreizstock 1 an ei- ner Hängematte bzw. einem Hängestuhl 2
mit mittig angeordneten Ein- und Aufhängevor- richtungen 5, 6;
- Fig. 3
- den erfindungsgemäßen Spreizstock 1 an ei- ner Hängematte bzw. einem Hängestuhl 2
mit mittig angeordneten Einhängevorrichtungen 5 und endständig angeordneten Aufhängevor-
richtungen 6;
- Fig. 4
- den erfindungsgemäßen Spreizstock 1 als Bauteil mit vier Auskerbungen 3.
[0023] Die Figuren zeigen eine Bauform des erfindungsgemäßen Spreizstockes 1, die neben
den endseitigen Auskerbungen 3 zur Aufnahme der Aufhänge- und Einhängevorrichtungen
6 und 5 zwei weitere Auskerbungen 3 zur Mitte des Spreizstockes 1 hin aufweist.
[0024] Figur 4 lässt hierbei erkennen, dass die Auskerbungstiefe 8 zur Mitte des Spreizstocks
1 hin geringer ist als an dessen Enden aus den zuvor näher angeführten Gründen. Ferner
weisen die Auskerbungen 3 steile Innenkanten 10 auf.
[0025] In Figur 1 ist eine Aufhängung dargestellt, bei der sowohl die in der Figur schlaufenförmig
dargestellten Aufhängevorrichtungen 6 für den Spreizstock 1 am Aufhängepunkt 7 als
auch die ebenfalls schlaufenförmigen Einhängevorrichtungen 5 für das die Hängematte
bzw. den Hängestuhl 2 bildende Gewebe oder Tuch 9 in den endseitig angeordneten Auskerbungen
3 angeordnet sind, wobei die Aufhängevorrichtungen 6 für den Spreizstock 1 die Einhängevorrichtungen
5 von außen umgreifen und gegen die steile Innenkante 10 der jeweiligen Auskerbung
3 pressen, wodurch ein Herausspringen der Vorrichtungen 6 und 5 vermieden wird. Das
Tuch 9 wird so in seine maximal mögliche Spreizung und in die höchste Position in
Bezug auf den Spreizstock 1 gebracht.
[0026] Figur 2 zeigt den Spreizstock 1, bei welchem sowohl die Aufhängevorrichtungen 6 als
auch die Einhängevorrichtungen 5 gemeinsam in den zur Mitte hin verschobenen Auskerbungen
3 angeordnet sind. Dadurch hängt die Liege- bzw. Sitzfläche 9 der Hängematte bzw.
des Hängestuhls 2 in einer vergleichsweise niedrigen Position in Bezug auf den Spreizstock
1 und umschließt eine in der Hängematte bzw. dem Hängestuhl 2 liegende Person deutlich
enger als bei einer endseitigen Anordnung der Aufhängevorrichtungen 6 bzw. Einhängevorrichtungen
5. Diese enge Umschließung der Person ist insbesondere bei der Verwendung einer Hängematte
bzw. eines Hängestuhls 2 für ein Baby sinnvoll, da sich gerade motorisch sehr aktive
Kinder durch eine relativ enge Umhüllung ihres Körpers schneller beruhigen lassen
und dem Kind ein Gefühl von Sicherheit vermittelt wird.
[0027] Im Gegensatz dazu zeigt Figur 3 eine Aufhängung, bei der nur die Einhängevorrichtungen
5 für das die Hängematte bzw. den Hängestuhl 2 bildende Gewebe oder Tuch 9 in den
zur Mitte hin versetzt angeordneten Auskerbungen 3 angeordnet sind. Die Aufhängevorrichtungen
6 für den Spreizstock 1 am Aufhängepunkt 7 sind aber in den endseitig angeordneten
Auskerbungen 3 eingehängt. Die Hängematte bzw. der Hängestuhl 2 hängt somit deutlich
tiefer als in Figur 1, jedoch noch nicht so tief wie in Figur 2 dargestellt. Ebenfalls
ist die Sitz- bzw. Liegefläche 9 verkleinert mit den bereits genannten Vorteilen.
[0028] Es ist neben den bereits genannten Vorteilen ein weiterer offensichtlicher Vorteil,
dass auf diese Weise die Hängematte bzw. der Hängestuhl 2 ohne größere Umbauten für
unterschiedliche Personen nutzbar ist. Neben der bereits angeführten Nutzung für Babys
zeigt sich dieser Effekt auch bei Personen unterschiedlicher Statur. Eine größere
und schwerere Person sollte die Hängematte bzw. den Hängestuhl 2 in der stärksten
Spreizposition mit den Einhängevorrichtungen 5 in den außenliegenden Auskerbungen
3 verwenden, wohingegen eine zierlichere Person, z.B. ein Kind, die Hängematte bzw.
den Hängestuhl bevorzugt in einer tieferen Position bei geringerer Spannung verwenden
wird. Es ist hierbei ein besonderer Vorteil der Erfindung, dass diese Anpassung ohne
größere Mühe durch wenige Handgriffe zu bewerkstelligen ist, ohne dass beispielsweise
die Höhenregulierung am Aufhängepunkt 7 erfolgen muss.
1. Hängematte oder Hängestuhl (2) mit einer Liege- bzw. Sitzfläche, Einhängevorrichtungen
(5), Aufhängevorrichtungen (6) und einem Spreizstock (1), wobei der Spreizstock (1)
oberhalb der Liege- bzw. Sitzfläche angeordnet ist und Auskerbungen (3) an seinen
freien Enden (4) zur Aufnahme der Einhängevorrichtungen (5) der Hängematte bzw. des
Hängestuhls (2) und zur Aufnahme der Aufhängevorrichtungen (6) zum zentral oberhalb
des Spreizstockes (1) liegenden Aufhängepunktes (7) aufweist, und der Spreizstock
(1) weitere paarweise mit etwa gleichem Abstand zu den freien Enden (4) des Spreizstockes
(1) hin angeordnete Auskerbungen (3) aufweist, wobei diese weiteren Auskerbungen (3)
von den endseitig angeordneten Auskerbungen (3) zur Aufnahme der Verbindungselemente
zum Aufhängepunkt (7) ausgehend paarweise um den selben Abstand zur Mitte des Spreizstockes
(1) hin verschoben sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
dieser Abstand zumindest 10 cm beträgt.
2. Hängematte oder Hängestuhl (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Auskerbungstiefe (8) der Auskerbungen (3) zur Mitte des Spreizstockes (1) hin
abnimmt.
3. Hängematte oder Hängestuhl (2) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest die endseitigen Auskerbungen (3) eine Breite aufweisen, die die Aufnahme
sowohl einer Aufhängevorrichtung (6) zum Aufhängepunkt (7) als auch einer Einhängevorrichtung
(5) der Hängematte bzw. des Hängestuhles (2) ermöglicht.
4. Hängematte oder Hängestuhl (2) nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die beidseitigen Einhängevorrichtungen (5) der Hängematte bzw. des Hängestuhls (2)
sowie die beidseitigen Aufhängevorrichtungen (6) zum zentral oberhalb des Spreizstocks
(1) liegenden Aufhängepunkt (7) jeweils gemeinsam in einer Auskerbung (3) angeordnet
sind, wobei
- die Aufhängevorrichtung (6) zum zentralen Aufhängepunkt (7) jeweils außenliegend
angeordnet ist.
5. Hängematte oder Hängestuhl (2) nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens die äußersten Auskerbungen (3) des Spreizstokkes (1) jeweils eine steile
Innenkante (10) aufweisen.
6. Hängematte oder Hängestuhl (2) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beidseitigen Einhängevorrichtungen (5) der Hängematte bzw. des Hängestuhls (2)
sowie die beidseitigen Aufhängevorrichtungen (6) zum zentral oberhalb des Spreizstocks
(1) liegenden Aufhängepunkt (7) jeweils in einer eigenen Auskerbung (3) angeordnet
sind.
7. Hängematte oder Hängestuhl (2) nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Spreizstock (1) weitere Aufnahmen (8) zum Aufhängen von Zubehör aufweist.
8. Hängematte oder Hängestuhl (2) nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Hängematte oder der Hängestuhl (2) eine Tuchfläche (9) besitzt und dass ein Einlegekissen
in etwa mittig auf der Tuchfläche (9) angeordnet ist.
9. Hängematte oder Hängestuhl (2) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einlegekissen in etwa matratzenförmig ausgebildet ist und mindestens eine Durchbrechung
für auf der Oberseite der Tuchfläche (9) befestigte Sicherungsgurte aufweist.
1. Hammock chair (2) characterized by a surface for sitting and reclining (2), suspension devices (5), suspension elements
(6), and a suspension bar (1), whereby said suspension bar (1) is located above the
surface for sitting and reclining (3) and integrates suspension notches (3) at either
end (4) to accommodate the suspension devices (5) for the suspension point (7) that
is centered above the suspension bar (1), whereby said suspension bar (1) exhibits
an additional pair of notches (3) that are approximately equidistant from either end
(4) of the suspension bar (1); whereby said additional notches (3) are located equidistant
from the center of the suspension bar (1) relative to the notches (3) that accommodate
the connecting elements for the suspension point (7); characterized in that said distance is at least 10 cm.
2. Hammock chair (2) according to claim 1, characterized in that the depth (8) of the notches (3) decreases in size toward the center of the suspension
bar (1).
3. Hammock chair (2) according to claim 1 or 2, characterized in that at least the notches (3) at either end of the suspension bar (1) exhibit a width
that allows for accommodation of a hammock chair (2) suspension element (6) at the
suspension point (7), as well as a suspension device (5).
4. Hammock chair (2) according to at least one of the foregoing claims, characterized in that the hammock chair's (2) bilateral suspension devices (5) and suspension elements
(6) are jointly suspended from a notch (3) in the suspension bar (1) that is suspended
from a suspension point (7) that is equidistant from either end (4) of said suspension
bar (1); whereby each suspension element (6) is located off to the side of the said
suspension point
5. Hammock chair (2) according to at least one of the foregoing claims, characterized in that at least one of the outermost notches (3) in the suspension bar (1) exhibits a sloped
inner edge (10).
6. Hammock chair (2) according to at least one of claims 1 through 3, characterized in that each of the hammock chair's (2) bilateral suspension devices (5) and suspension elements
(6) is suspended from a dedicated notch (3) in the suspension bar (1) that is suspended
from a suspension point (7) point that is equidistant from either end (4) of said
suspension bar (1).
7. Hammock chair (2) according to at least one of the foregoing claims, characterized in that the suspension bar (1) exhibits additional notches (8) for suspension of the accessories.
8. Hammock chair (2) according to at least one of the foregoing claims, characterized in that the hammock chair (2) integrates a fabric surface (9) in roughly the center of which
a cushion for reclining is placed.
9. Hammock chair (2) according to claim 8, characterized in that said cushion for reclining exhibits a mattress-like form and has at least one opening
that allows for the attachment of safety belts on the upper side of the fabric surface
(9).
1. Hamac ou hamac chaise (2) avec une surface permettant de s'allonger ou de s'asseoir,
des dispositifs d'accrochage (5), des dispositifs de suspension (6) et une tige d'écartement
(1), à l'occasion de quoi la tige d'écartement (1) est positionnée au-dessus de la
surface permettant de s'allonger ou de s'asseoir et présente, à ses extrémités libres
(4), des encoches (3) permettant de loger les dispositifs d'accrochage (5) du hamac
ou du hamac chaise (2) et de loger les dispositifs de suspension par rapport (6) au
point de suspension (7) se trouvant au centre au-dessus de la tige d'écartement (1)
et à l'occasion de quoi la tige d'écartement (1) présente d'autres encoches(3) positionnées
par paires avec une distance sensiblement identique par rapport aux extrémités libres
(4) de la tige d'écartement (1),
à l'occasion de quoi ces autres encoches (3), à partir des encoches (3) positionnées
unilatéralement pour servir de logement aux éléments de liaison par rapport au point
de suspension (7), sont décalées de la même distance par rapport au centre de la tige
d'écartement (1),
caractérisé par le fait que
cette distance est au minimum de 10 cm.
2. Hamac ou hamac chaise (2) conformément à la revendication 1,
caractérisé par le fait que
la profondeur d'entaille (8) des encoches (3) diminue vers le milieu de la tige d'écartement
(1).
3. Hamac ou hamac chaise (2) conformément à la revendication 1 ou 2,
caractérisé par le fait que
qu'au minimum les encoches unilatérales (3) présentent une largeur qui permette de
loger aussi bien un dispositif de suspension (6) par rapport au point de suspension
(7) qu'un dispositif d'accrochage (5) du hamac ou du hamac chaise (2).
4. Hamac ou hamac chaise (2) conformément au minimum à l'une des revendications précitées,
caractérisé par le fait que
les dispositifs d'accrochage bilatéraux (5) du hamac ou du hamac chaise (2) ainsi
que les dispositifs de suspension bilatéraux (6) par rapport au point de suspension
(7) se trouvant au centre au-dessus de la tige d'écartement (1) sont respectivement
positionnés ensemble dans une encoche (3), à l'occasion de quoi
le dispositif de suspension (6) est respectivement positionné à l'extérieur par rapport
au point de suspension central (7).
5. Hamac ou hamac chaise (2) conformément au minimum à l'une des revendications précitées,
caractérisé par le fait que
au minimum les encoches extérieures (3) de la tige d'écartement (1) présentent respectivement
une arête intérieure raide (10).
6. Hamac ou hamac chaise (2) conformément au minimum à l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé par le fait que
les dispositifs d'accrochage bilatéraux (5) du hamac ou du hamac chaise (2) ainsi
que les dispositifs de suspension bilatéraux (6) par rapport au point de suspension
(7) se trouvant au centre au-dessus de la tige d'écartement (1) sont respectivement
positionnés dans une encoche spécifique (3).
7. Hamac ou hamac chaise (2) conformément au minimum à l'une des revendications précitées,
caractérisé par le fait que
la tige d'écartement (1) présente d'autres logements (8) permettant d'accrocher des
accessoires.
8. Hamac ou hamac chaise (2) conformément au minimum à l'une des revendications précitées,
caractérisé par le fait que
le hamac ou le hamac chaise (2) possède une surface en tissu (9) et qu'un coussin
est placé sensiblement au centre sur la surface en tissu (9).
9. Hamac ou hamac chaise (2) conformément à la revendication 8,
caractérisé par le fait que
le coussin a sensiblement une forme de matelas et présente au minimum une perforation
pour des courroies de sécurité fixées sur la face supérieure de la surface en tissu
(9),


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