| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 715 547 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
22.04.2015 Patentblatt 2015/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.03.2006 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Busmodulsystem mit Verbindungsbrücke für einen internen Busleiter
Modular system with connecting bridge for an internal bus conductor
Système modulaire avec pont connecteur pour une ligne de bus interne
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
18.04.2005 DE 202005006237 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
25.10.2006 Patentblatt 2006/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG |
|
32758 Detmold (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hanning, Walter
32758 Detmold (DE)
- Schulze, Jens
33106 Paderborn (DE)
- Steinmeier, Rudolf
32760 Detmold (DE)
- Fricke, Herbert
32760 Detmold (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
|
Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 353 413 WO-A-03/047059 US-A- 4 171 861
|
EP-A- 1 667 286 FR-A1- 2 613 144 US-A- 4 883 430
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Busmodulsystem aus aneinander reihbaren Modulen nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Busmodulsysteme aus aneinander reihbaren Modulen sind aus dem Stand der Technik in
verschiedensten Ausführungsformen bekannt, so aus der
DE 299 16 303 U1 oder der
EP 0709933.
[0003] Typischerweise besteht ein derartiges Busmodulsystem aus einem Gateway und daran
angereihten weiteren Modulen, wobei mittels einer Elektronikschaltung eine Signalanpassung
zwischen einem übergeordneten Feldbussystem und den an die Module anschließbaren Feldgeräten
wie Aktoren, Initiatoren oder dgl. erfolgt.
[0004] Nach einer vielfach eingesetzten Bauform sind die Module ähnlich wie Reihenklemmen
auf Tragschienen aufrastbar und aneinanderreihbar.
[0005] Von Modul zu Modul verläuft ein interner Busleiter mit einer oder mehreren Busadern,
wobei die Busleiter der zueinander benachbarten Module beim Aneinanderreihen der Module
miteinander verbunden werden müssen. Ein derartiger interner Busleiter umfasst eine
beliebige Anzahl von Versorgungs- und/oder Signal- bzw. Datenleitungen.
[0006] Zur Verbindung der Busleiter benachbarter bzw. aneinandergereihter Module ist es
nach dem Stand der Technik bekannt, die einzelnen Leiter des Busleiters z.B. über
Steck- und Buchsenkontakte oder Busschieber miteinander zu verbinden. Ergänzend ist
aber oftmals noch eine zusätzliche mechanische Verbindung benachbarter Module über
separat zu betätigende bzw. handhabende Rast- oder Koppelelemente notwendig (siehe
z.B. die
DE 299 16 303 U1).
[0007] FR 2 613 144 offenbart ein Modulsystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0008] Die Erfindung hat demgegenüber die Aufgabe, eine Verbindung benachbarter Module zu
realisieren, die bei Einsatz einer werkzeugfreien Anschlusstechnik insbesondere auch
auf einfache Weise wieder zu lösen sein soll. Darüber hinaus soll nach einer bevorzugten
Ausführungsform auch eine zuverlässige mechanische Verbindung benachbarter Module
ohne weitere Betätigungen realisiert werden.
[0009] Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
[0010] Danach sind die Anschlussvorrichtungen jeweils als Direktsteckklemmen mit Klemmfedern
zum werkzeugfreien Beschalten mit den leitenden Brückenelementen ausgebildet und an
der Verbindungsbrücke ist wenigstens eine Entriegelungsvorrichtung zum Lösen mehrerer
der leitenden Brückenelemente aus den jeweils zugeordneten Klemmfedern der Anschlussvorrichtungen
angeordnet.
[0011] Diese Lösung bietet den Vorteil des einfachen Beschaltens durch Einsatz von Direktsteckklemmen
und einer kompakten Verbindungsbrücke sowie des werkzeugfreien Lösens bzw. Entschaltens
mittels einer übergreifenden Entriegelungsvorrichtung für vorzugsweise alle Klemmstellen
einer Seite der aneinander gereihten und miteinander zu verbindenden Module.
[0012] Vorzugsweise weist die Entriegelungsvorrichtung wenigstens eine oder zwei schwenkbare
Bügelwippen zum direkten oder indirekten Einwirken auf die Klemmfedern auf.
[0013] Zwar sind Direktsteckklemmen an sich bekannt, nicht aber das vorteilhafte gleichzeitige
Freigeben mehrerer dieser Direktsteckklemmen mittels einer Wippe, die direkt auf die
Klemmfedern der Direktsteckklemmen einwirkt oder indirekt auf zwischen der Wippe und
den Klemmfedern angeordnete Betätigungsdrücker. Diese Lösung ist einerseits leicht
handhabbar und andererseits dennoch preiswert realisierbar.
[0014] Vorzugsweise liegen zwei Längsschenkel der Bügelwippen an Nocken auf den Modulen
auf, um die sie verschwenkbar sind. Dabei ist es wiederum vorteilhaft, wenn die Nocken
zur Auflage der Bügelwippen auf den Modulen derart angeordnet sind, dass neben dem
Lösen der Brückenelemente aus den Klemmstellen auch ein Anheben der leitenden Brückenelemente
aus den Klemmstellen erfolgt. Derart wird vorteilhaft eine Doppelfunktion realisiert,
die sowohl das Freigeben der leitenden Brückenelemente in den Klemmstellen als auch
gleichzeitig das Anheben der leitenden Brückenelemente aus den Klemmstellen umfasst,
was die Handhabung beim Entschalten mit einer Bewegung in einer Richtung besonders
vereinfacht.
[0015] Vorteilhaft ergänzt wird die Erfindung durch wenigstens einen bevorzugt parallel
zu den Längsschenkeln der Brückenelemente verlaufenden Profilsteg, der in Ausnehmungen
in den benachbarten Modulen eingreift, so dass auch ein mechanischer, die Anordnung
stabilisierender Formschluss zwischen den benachbarten Modulen realisiert ist.
[0016] Besonders bevorzugt ist der Profilsteg an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils
mit einem Nutprofil versehen, wobei jeweils eines der Nutprofile in eine korrespondierend
geformte Nutausnehmung von jeweils einem der beiden benachbarten Module eingreift,
so dass über eine doppelte Nut-Federverbindung zwischen den Modulen und dem Profilsteg
eine stabile ergänzende Formschlussverbindung zwischen den benachbarten Modulen ohne
die Notwendigkeit weiterer Betätigungen realisiert ist.
[0017] Dabei ist es auf einfache Weise auch möglich, dass mittels verschiedener Formgebungen
am Profilsteg und den Ausnehmungen eine Kodierfunktion verwirklicht ist.
[0018] Die Busbrücke kann nicht nur als eine reine Überleitung bzw. Durchleitung von Bussignale
bzw. der Spannungsversorgung genutzt werden, sondern darüber hinaus optional noch
zusätzliche elektronische Bauelemente aufnehmen wie z.B.: Sicherungen (für Absicherung
gegenüber Fehlbedienung), LEDs (z.B. für Statusanzeige oder Reset). Es können ferner
auch beliebige andere elektrische Funktionen in das Bauteil integriert werden.
[0019] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den übrigen Unteransprüchen zu entnehmen.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels
näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht zweier zueinander benachbarter Module;
- Fig. 2a bis 2c
- das Lösen der Verbindung zwischen zwei benachbarten Modulen anhand perspektivischer
Teilansichten der zwei benachbarten Module während drei aufeinander folgender Schritte
des Entriegelungsvorgangs; und
- Fig. 3a bis 3c
- die Schritte des Lösens aus Fig. 2 in Schnittansichten.
[0021] Die Figuren zeigen jeweils zwei benachbarte Module 1, 2, die zum Beispiel zum Aufrasten
auf eine Tragschiene ausgelegt sein können (hier nicht dargestellt) und z.B. aus einem
Basisträger 3 und einem daraufaufgesetzten Elektronikgehäuse 4 bestehen.
[0022] Innerhalb jedes Moduls 1, 2 erstreckt sich ein interner Busleiter (hier nicht vollständig
dargestellt), der aus mehreren vorzugsweise zueinander parallelen Leitern 21 besteht
(nur in Fig. 2a), an welche hier an beiden Enden jedes Moduls je eine Anschlußvorrichtung
angeschlossen ist, die hier als werkzeugfreie Direktsteckklemme 5 ausgebildet ist,
die nebeneinander in einer Reihe angeordnet sind.
[0023] Die Direktsteckklemmen 5 - siehe Fig. 3a - 3c - bestehen jeweils aus einem einseitig
offenen Metallkäfig 6, der auch als Stromschiene fungieren kann und einer im Metallkäfig
6 angeordneten u- oder v-förmigen Klemmfeder 7, deren einer Schenkel 8 am Metallkäfig
6 befestigt ist und deren anderer Schenkel als Klemmschenkel 9 dient, mit dem ein
Leiter 10 mit Druck innen gegen den Metallkäfig 6 oder eine Stromschiene am Metallkäfig
drückbar ist, um einen elektrischen Kontakt zwischen dem Leiter 10 und dem Metallkäfig
6 und/oder einer separaten Stromschiene zu realisieren, die wiederum leitend mit dem
internen Busleiter 21 verbunden ist.
[0024] Zum Verbinden der mehreren Anschlussvorrichtungen benachbarter Module 1, 2 dient
eine übergeordnete Verbindungsbrücke 11.
[0025] Diese Verbindungsbrücke 11 besteht einerseits aus mehreren leitenden, vorzugsweise
u-förmigen Brückenelementen 12 aus Stromschienen, die parallel zueinander ausgerichtet
an einem hier plattenartigen Grundkörper 13 mit einem Griffstück 17 angeordnet sind.
Die einzelnen leitenden Brückenelemente 12 dienen jeweils zur Verbindung von zwei
Anschlussvorrichtungen benachbarter Module 1, 2.
[0026] Die zueinander parallelen Längsschenkel 14 der Brückenelemente 12 sind dabei derart
voneinander beabstandet und angeordnet, dass die freien Enden der Längsschenkel 14
(in der beispielhaften Stellung der Fig. 1) senkrecht von oben werkzeugfrei in die
Direktsteckklemmen 5 drückbar sind, wobei sie die Klemmschenkel 9 beiseite drücken,
so dass eine leitende Verbindung in den Klemmstellen 20 zum Metallkäfig 6 realisiert
wird.
[0027] Ergänzend wird hier noch eine mechanische Verbindung zwischen den benachbarten Modulen
1, 2 realisiert, und zwar mittels Formschluss über einen parallel zu den Längsschenkeln
14 der Brückenelemente verlaufenden Profilsteg 15 (siehe insbesondere Fig. 1), der
hier mittig zwischen den Längsschenkeln 14 angeordnet ist und an zwei gegenüberliegenden
Seiten jeweils mit einem Nutprofil 16 versehen ist, wobei jeweils eines der Nutprofile
16 in eine korrespondierend geformte Nutausnehmung 27 von einem der beiden benachbarten
Module 1, 2 eingreift, so dass über eine doppelte Nut-Federverbindung zwischen den
Modulen 1, 2 und dem Profilsteg 15 eine ergänzende mechanische Formschlussverbindung
zwischen den benachbarten Modulen 1, 2 realisiert wird.
[0028] Diese Nut-Federverbindung stellt eine die Konstruktion mechanisch stabilisierende
Option dar und kann eine beliebige Formgebung aufweisen. Ergänzend kann sie eine Kodierfunktion
übernehmen, wenn verschiedene Module verschiedene Nutformen aufweisen (hier nicht
dargestellt).
[0029] Zum Lösen der Brückenelemente 12 aus den Klemmstellen 20 dienen hier zunächst Drückelemente
18, wobei jeder Anschlussvorrichtung 6 eines der Drückelemente 18 zugeordnet ist.
Diese Drückelemente 18 sind im Klemm- bzw. Metallkäfig 6 oberhalb der Klemmschenkel
9 in Leitereinführrichtung (in der beispielhaften Gebrauchsstellung der Fig. 1 senkrecht)
bewegbar gelagert und wirken auf den Klemmschenkel 9 ein, um diesen zum Entschalten
von den Längsschenkeln 14 der Brückenelemente 12 zu lösen.
[0030] Um eine synchrone Betätigung aller Drückelemente 18 zu gewährleisten, sind am Grundkörper
13 an zwei gegenüberliegenden Seiten des Grundkörpers Bügelwippen 19 schwenkbar gelagert,
die in Draufsicht ebenfalls eine U-Form aufweisen und den Grundkörper 13 seitlich
von einander gegenüberliegenden Seiten der Module 1, 2 her einfassen. Die beiden Längsschenkel
23 dieser Bügelwippen 19 sind an den Seiten des Grundkörpers 13 schwenkbar gelagert.
[0031] Die Grundschenkel 24 der Bügelwippen sind dabei oberhalb der Drückelemente 18 angeordnet
(Fig. 2a, 3a), so dass beim Herunterdrücken der Bügelwippen 19 die Grundschenkel 24
derselben direkt oder wie hier dargestellt über untere Nocken 25 die Betätigungsdrücker
18 in Richtung der Klemmschenkel drücken, wodurch die Leiter 10 bzw. Längsschenkel
14 in den Klemmstellen 20 feigegeben werden (Fig. 2b, 3b).
[0032] Derart ist eine synchrone Betätigung aller Betätigungsdrücker bzw. - drücker 18 und
ein Lösen aller Klemmschenkel bzw. Klemmfedern gewährleistet. Dies wird im Zusammenspiel
der Fig. 2a bis 2c und 3a - 3c veranschaulicht.
[0033] Da die beiden Längsschenkel 23 der Bügelwippen 19 ergänzend an zwei weiteren Nocken
26 auf den Modulen 1, 2 bzw. deren Gehäusen aufliegen, wird neben dem Lösen der Brückenelemente
12 aus den Klemmstellen 20 in vorteilhafter Weise auch gewährleistet, dass die leitenden
Brückenelemente 12 aus den Klemmstellen 20 angehoben werden (Fig. 2b, Fig. 3b) und
am Griffstück 17 entnommen werden können (Fig. 2b,c; Fig. 3b,c).
[0034] Die Längsschenkel 23 der Bügelwippen sind in sich gestuft bzw. L-förmig aufgebaut,
wobei die zweiten Nocken 26 als Drehlager an einer tieferen Stelle am Modulgehäuse
der Module 1, 2 aufliegen als die ersten Nocken 25 auf den Betätigungsdrückern 18.
Drehlager sind damit die zweiten Nocken 26, während die ersten Nocken 25 als Betätigungsansätze
für die Betätigungsdrücker 18 fungieren.
[0035] Die Bügelwippen 19 realisieren also in bevorzugter Ausgestaltung sowohl das Lösen
der Brückenelemente 12 aus den Klemmstellen 20 bzw. das Entschalten als auch das Anheben
der Brückenelemente 12 aus den Klemmstellen 20. Sie stellen damit eine übergreifende
Entriegelungsvorrichtung für die Leiter in den Klemmstellen 20 der Anschlussvorrichtungen
an einem Ende des internen Busleiters eines Moduls 1, 2 dar.
[0036] Bei vereinfachten Ausführungsformen können die Bügelwippen 19 auch nur die Entschaltungsfunktion
übernehmen. Denkbar ist es z.B., dass die Lagerung der Bügelwippen 19 nicht jeweils
an zwei Nocken 25, 26 erfolgt sondern dass diese in einer einzigen Nocke zusammenfallen
(hier nicht dargestellt).
[0037] Bevorzugt wird aber die mehrfunktionale Ausgestaltung mit zwei Nocken 25, 26.
[0038] Anzumerken ist noch, dass die Funktion der separaten Betätigungsdrücker 18 bei entsprechender
Ausgestaltung der ersten Nocken auch in diese integrierbar ist. Bei einem derartigen
Ausführungsbeispiel würden sich dann die ersten Nocken 25 direkt bis an die Klemmstellen
heran erstrecken (hier nicht dargestellt).
Bezugszeichen
[0039]
- Module
- 1, 2
- Basisträger
- 3
- Elektronikgehäuse
- 4
- Direktsteckklemme
- 5
- Klemmfeder
- 7
- Schenkel
- 8
- Klemmschenkel
- 9
- Leiter
- 10
- Verbindungsbrücke
- 11
- Brückenelemente
- 12
- Grundkörper
- 13
- Längsschenkel
- 14
- Profilsteg
- 15
- Nutprofil
- 16
- Griffstück
- 17
- Drücker
- 18
- Bügelwippen
- 19
- Klemmstellen
- 20
- Leitern
- 21
- Längsschenkel
- 23
- Grundschenkel
- 24
- Nocken
- 25
- Nocken
- 26
- Nutausnehmung
- 27
1. Modulsystem mit
a) wenigstens zwei aneinander reihbaren elektrischen Modulen (1, 2),
b) wenigstens einem innerhalb der Module (1, 2) verlaufenden internen Busleiter, der
je Modul (1, 2) mehrere elektrische Leiter (21) aufweist, an deren Enden jeweils Anschlussvorrichtungen
(5) angeordnet sind, und
c) einer steckbaren Verbindungsbrücke (11) mit mehreren einzelnen leitenden Brückenelementen
(12) zum Verbinden der Anschlussvorrichtungen (5) der internen Busleiter benachbarter
Module (1, 2),
dadurch gekennzeichnet, dass
d) die Anschlussvorrichtungen jeweils als Direktsteckklemmen (5) mit Klemmfedern (7)
zum werkzeugfreien Beschalten mit den leitenden Brückenelementen (12) ausgebildet
sind, und dass
e) an der Verbindungsbrücke (11) wenigstens eine Entriegelungsvorrichtung zum Lösen
mehrerer der leitenden Brückenelemente (12) aus den Klemmfedern (7) der Anschlussvorrichtungen
angeordnet ist.
2. Modulsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelungsvorrichtung wenigstens eine oder zwei schwenkbare Bügelwippen (19)
zum direkten oder indirekten Einwirken auf die Klemmfedern (7) aufweist.
3. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der Bügelwippen (19) am Grundkörper (13) an gegenüberliegenden Seiten des Grundkörpers
schwenkbar gelagert sind und dass die Bügelwippen (19) in Draufsicht eine U-Form mit
zwei Längsschenkeln (23) und einem Grundschenkel (24) aufweisen und den Grundkörper
(13) seitlich von einander gegenüberliegenden Seiten der Module (1, 2) her einfassen.
4. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Längsschenkel (23) der Bügelwippen (19) an Nocken (26) auf den Modulen aufliegen,
um die sie verschwenkbar sind.
5. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nocken (26) zur Auflage der Bügelwippen (26) auf den Modulen derart angeordnet
sind, dass neben dem Lösen der Brückenelemente (12) aus den Klemmstellen (20) auch
ein Anheben der leitenden Brückenelemente (12) aus den Klemmstellen (20) erfolgt.
6. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Direktsteckklemmen (5) jeweils einen Metallkäfig (6) und/oder eine Stromschiene
und die Klemmfeder (7) umfassen, die einen Klemmschenkel (9) aufweist, mit dem ein
Längsschenkel (14) der leitenden Brückenelemente in einer Klemmstelle (20) fixierbar
ist.
7. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Brückenelemente (12) u-förmig ausgebildet sind und dass mehrere der Brückenelemente
parallel zueinander an einem Grundkörper (13) angeordnet sind.
8. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Anschlussvorrichtungen Drückelemente (18) zum Lösen der Klemmfeder (7) zugeordnet
sind.
9. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschenkel (24) der Bügelwippen (19) oberhalb der Klemmschenkel (9) angeordnet
sind.
10. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschenkel (24) der Bügelwippen (19) auf die Drückelemente (18) einwirken.
11. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Grundschenkeln (24) der Bügelwippen (19) erste Nocken (25) angeordnet sind,
welche auf die Drückelemente (18) oder direkt die Klemmfedern (7) einwirken.
12. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschenkel (24) der Bügelwippen (19) direkt auf die Klemmschenkel (18) einwirken.
13. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Nocken (25, 26) zu einer einzigen Nocke zusammengefasst sind.
14. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zueinander parallelen Längsschenkel (14) der Brückenelemente (12) derart voneinander
beabstandet und angeordnet sind, dass die freien Enden der Längsschenkel (14) senkrecht
von oben werkzeugfrei in die Anschlussvorrichtungen (5) drückbar sind, so dass eine
leitende Verbindung in den Klemmstellen (20) realisiert ist.
15. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über einen parallel zu den Längsschenkeln (14) der Brückenelemente verlaufenden Profilsteg
(15), der in Ausnehmungen in den benachbarten Modulen eingreift, ein Formschluss zwischen
den benachbarten Modulen realisiert ist.
16. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilsteg (15) an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils mit einem Nutprofil
(16) versehen ist, wobei jeweils eines der Nutprofile (16) in eine korrespondierend
geformte Nutausnehmung (27) von einem der beiden benachbarten Module (1, 2) eingreift,
so dass über eine doppelte Nut-Federverbindung zwischen den Modulen (1, 2) und dem
Profilsteg (15) die Formschlussverbindung zwischen den benachbarten Modulen (1, 2)
realisiert ist.
17. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels verschiedener Formgebungen am Profilsteg und den Ausnehmungen eine Kodierfunktion
realisiert ist.
18. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper ein Griffstück (17) angeordnet ist.
19. Modulsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbrücke (11) mit wenigstens einem oder mehreren elektronischen Bauelementen
versehen ist, insbesondere mit wenigstens einem oder mehreren von folgenden Bauelementen:
eine Sicherung oder eine LED.
1. A modular system, comprising
a) at least two electrical modules (1, 2) mutually connectable in series;
b) at least one internal bus conductor which extends within the modules (1, 2) and
which comprises several electrical conductors (21) per module (1, 2), at the ends
of which connection apparatuses (5) are arranged, and
c) a pluggable connecting bridge (11) with several individual conductive bridge elements
(12) for connecting the connection apparatuses (5) of the internal bus conductor of
adjacent modules (1, 2);
characterized in that
d) the connection apparatuses are respectively formed as direct terminals (5) with
clamping springs (7) for the tool-free wiring with the conductive bridge elements
(12), and
e) at least one release apparatus for releasing several of the conductive bridge elements
(12) from the clamping springs (7) of the connection apparatuses are arranged on the
connecting bridge (11).
2. A modular system according to claim 1, characterized in that the release apparatus comprises at least one or two pivotable clip rockers (9) for
direct or indirect action on the clamping springs (7).
3. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that two of the clip rockers (19) are pivotably mounted on the base body (13) on opposite
sides of the base body, and the clip rockers (19) are U-shaped in a top view with
two longitudinal legs (23) and a base leg (24) and laterally enclose the base body
(13) from mutually opposite sides of the modules (1, 2).
4. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that two longitudinal legs (23) of the clip rockers (19) rest on cams (26) on the modules,
around which they can be pivoted.
5. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the cams (26) for the support of the clip rockers (26) on the modules are arranged
in such a way that there is also a lifting of the conductive bridge elements (12)
from the clamping points (20) in addition to the release of the bridge elements (12)
from the clamping points (20).
6. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the direct terminals (5) respectively comprise a metal cage (6) and/or a busbar and
the clamping spring (7) having a clamping leg (9) with which a longitudinal leg (14)
of the conductive bridge elements can be fixed in a clamping point (20).
7. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the bridge elements (12) are formed in a U-shaped manner and several of the bridge
elements are arranged in parallel with respect to each other on a base body (13).
8. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the connection apparatuses are assigned pressing elements (18) for releasing the
clamping springs (7).
9. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the base legs (24) of the clip rockers (19) are arranged above the clamping legs
(9).
10. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the base legs (24) of the clip rockers (19) act on the pressing elements (18).
11. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that first cams (25) are arranged on the base legs (24) of the clip rockers (19), which
cams act on the pressing elements (18) or directly on the clamping springs (7).
12. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the base legs (24) of the clip rockers (19) act directly on the clamping legs (18).
13. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the first and second cams (25, 26) are combined into one single cam.
14. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the mutually parallel longitudinal legs (14) of the bridge elements (12) are spaced
from each other and arranged in such a way that the free ends of the longitudinal
legs (14) can be pressed perpendicularly from above in a tool-free manner into the
connection apparatuses (5), so that a conductive connection is realized in the clamping
points (20).
15. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that an interlocking connection between the adjacent modules is realized via a profile
web (15) which extends in parallel to the longitudinal legs (14) of the bridge elements
and which engages in recesses in the adjacent modules.
16. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the profile web (15) is provided on two opposite sides with a respective groove profile
(16), wherein a respective one of the groove profiles (16) engages in a correspondingly
shaped groove recess (27) of one of the two adjacent modules (1, 2), so that the interlocking
connection between the adjacent modules (1, 2) is realized via a double tongue-and-groove
connection between the modules (1, 2) and the profile web (15).
17. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that an encoding function is realized by means of different shaped parts on the profile
web and the recesses.
18. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that a handle element (17) is arranged on the base body.
19. A modular system according to one of the preceding claims, characterized in that the connecting bridge (11) is provided with at least one or several electronic components,
especially with at least one or several of the following components: a fuse or an
LED.
1. Système modulaire comprenant :
a) au moins deux modules électriques (1, 2) pouvant être alignés,
b) au moins un conducteur de bus interne s'étendant à l'intérieur des modules (1,
2) qui comporte par module (1, 2) plusieurs conducteurs électriques (21) aux extrémités
desquels sont respectivement montés des dispositifs de connexion (5), et
c) un pont de liaison enfichable (11) comportant plusieurs éléments de pont conducteurs
individuels (12) pour permettre la liaison des dispositifs de connexion (5) des conducteurs
de bus interne de modules voisins (1, 2),
caractérisé en ce que
d) les dispositifs de connexion sont respectivement réalisés sous la forme de bornes
de connexion à enfichage direct (5) munies de ressorts de friction (7) pour permettre
leur liaison sans outil avec les éléments de pont conducteurs (12),
e) sur le pont de liaison (11) est monté au moins un dispositif de déverrouillage
pour permettre de desserrer plusieurs des éléments de pont conducteurs (12) des ressorts
de friction (7) des dispositifs de connexion.
2. Système modulaire conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif de déverrouillage comporte au moins un ou deux étriers à bascule pivotants
(19) permettant d'agir directement ou indirectement sur les ressorts de friction (7).
3. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
deux des étriers à bascule (19) sont montés pivotants sur le corps de base (13) sur
des faces opposées de ce corps, et, les étriers à bascule (19) présentent en vue de
dessus une forme de U avec deux branches longitudinales (23) et une branche de base
(24), et enserrent le corps de base (13) latéralement à partir de côtés opposés du
module (1, 2).
4. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
deux branches longitudinales (23) des étriers à bascule (19) s'appliquent sur des
cames (26) situées sur les modules autour desquelles elles sont mobiles en pivotement.
5. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les cames (26) sont montées pour permettre l'appui des étriers à bascule (26) sur
les modules de sorte que, outre le desserrage des éléments de pont (12) des points
de serrage (20) il se produise également un soulèvement des éléments de pont conducteurs
(12) de ces points de serrage (20).
6. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les bornes de connexion à enfichage direct (5) comportent respectivement une cage
métallique (6) et/ou un rail conducteur ainsi que le ressort de friction (7) qui comporte
une branche de serrage (9) par laquelle une branche longitudinale (14) des éléments
de pont conducteurs peut être fixée dans une position de serrage (20).
7. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les éléments de pont (12) sont réalisés en forme de U et plusieurs de ces éléments
de pont sont montés parallèlement les uns aux autres sur un corps de base (13).
8. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
aux dispositifs de connexion sont associés des éléments de pression (18) pour relâcher
les ressorts de friction (7).
9. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les branches de base (24) des étriers à bascule (19) sont montées au-dessus des branches
de serrage (9).
10. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les branches de base (24) des étriers à bascule (19) agissent sur les éléments de
pression (18).
11. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
sur les branches de base (24) des étriers à bascule (19) sont montées des premières
cames (25) qui agissent sur les éléments de pression (18) ou directement sur les ressorts
de friction (7).
12. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les branches de base (24) des étriers à bascule (19) agissent directement sur les
branches de serrage (18).
13. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la première et la seconde cames (25, 26) sont rassemblées en une seule came.
14. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les branches longitudinales (14) parallèles les unes aux autres des éléments de pont
(12) sont écartées les unes des autres et montées de sorte que les extrémités libres
de ces branches longitudinales (14) puissent être poussées verticalement par le haut
sans outil dans les dispositifs de connexion (5) pour réaliser une liaison conductrice
au niveau des points de serrage (20).
15. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moyen d'une barrette profilée (15) s'étendant parallèlement aux branches longitudinales
(14) des éléments de pont qui vient en prise dans des évidements situés dans les modules
voisins, on réalise une liaison par la forme entre ces modules voisins.
16. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la barrette profilée (15) est respectivement équipée d'un profil de rainure (16) sur
deux faces opposées, l'un des profils de rainure respectifs (16) venant en prise dans
un évidement de rainure (27) de forme correspondante de l'un des deux modules voisins
(1, 2) de façon à réaliser, par l'intermédiaire d'une liaison élastique à rainure
double entre les modules (1, 2) et la barrette profilée (15), la liaison par la forme
entre les modules voisins (1, 2).
17. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
une fonction de codage est obtenue au moyen de différentes formes réalisées sur la
barrette profilée et les évidements.
18. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
sur le corps de base est montée une pièce de manipulation (17).
19. Système modulaire conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le pont de connexion (11) est équipé d'au moins un ou de plusieurs composant(s) électronique(s)
en particulier d'au moins un ou de plusieurs des composants suivants : un fusible
de sécurité ou une LED.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente