| (19) |
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(11) |
EP 1 716 623 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.02.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/001289 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/078870 (25.08.2005 Gazette 2005/34) |
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| (54) |
SICHERHEITSSTECKVERBINDER
SECURITY PLUG CONNECTOR
CONNECTEUR A FICHES DE SECURITE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
11.02.2004 DE 102004006707
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.2006 Patentblatt 2006/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Bosch Rexroth Aktiengesellschaft |
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70184 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KUNKEL, Helmut
97859 Wiesthal (DE)
- BACH, Joachim
97753 Karlstadt (DE)
- KRAUTWALD, Peter
97859 Wiesthal (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 431 408 US-A- 3 120 985 US-A- 4 084 875
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DE-A1- 10 019 294 US-A- 3 840 839 US-A- 4 820 204
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung entspringt aus dem Gebiet der elektrischen Steckkontakte, insbesondere
der Steckkontakte für Komponenten der Leistungselektronik gemäß Anspruch 1.
[0002] Die Offenlegungsschrift
DE 32 18 160 A1 zeigt eine Vorrichtung zum Schutz von Leiterkarten für Fernmeldeanlagen gegen Überspannungen.
Diese arbeitet mit voreilenden Kontakten zur Sicherstellung einer Erd-Verbindung,
um Überspannungen und Beschädigungen der elektrischen Schaltkreise vorzubeugen.
[0003] Die
DE 38 37 697 A1 zeigt ein Mutter-Steckerteil zur gleichzeitigen Herstellung von Stark- und Schwachstromsteckverbindungen,
wobei die jeweilige Stromart über gruppenweise geordnete Kontakte übertragen wird
und die Schutzleiterkontakte vorauseilend gegenüber den anderen Kontakten ausgeführt
sind.
[0004] Häufig kommt es beim Anschluss von elektrischen Geräten, z.B. durch Bedienpersonal
oder Wartungspersonal, nicht nur wegen Überspannungen oder Fehlerströmen zu Betriebsstörungen,
sondern auch weil häufig betätigte Steckverbindungen noch unter Betriebsspannung abgezogen
werden. Dieses Problem wird durch die o.g. Offenbarung nicht gelöst. Eine Steckverbindung
auf Leiterkarten wird außerdem weniger häufig betätigt als eine lösbar mittels Stecker
und Buchse ausgeführte Verbindung, weil eine Leiterkarte i.d.R. in einem Gehäuse untergebracht
ist und nur bei Reparaturarbeiten entfernt wird. Auch eine gruppierte Anordnung von
Kontakten oder vorauseilende Schutzleiter haben auf die genannte Problemstellung keinen
Lösungseffekt.
[0005] Es hat sich im Feld bei Kunden der Anmelderin gezeigt, dass bei sehr langen Kabelverbindungen,
z.B. in Fertigungshallen, ein Abschalten der Spannungsversorgung vor der Manipulation
an den angeschlossenen Geräten beispielsweise für Wartungszwecke zwar möglich ist,
aber aufgrund der oftmals langen Wege auch sehr zeitaufwendig sein kann und daher
häufig unterbleibt. Ein Lösen der Steckverbindungen unter Spannung ohne geeignete
Sicherheitsvorkehrungen kann aber zu undefinierten Unterbrechungen und Zuständen an
empfindlichen Signaleingängen führen, die im ungünstigsten Falle sogar eine Zerstörung
oder Schädigung der angeschlossenen Elektronik herbeiführen können. In Laborversuchen
der Anmelderin wurde herausgefunden, dass die elektronischen Komponente besonders
empfindlich reagieren, wenn beim Abziehen eines Steckers zuerst die Spannungsversorgung
und danach die übrigen Verbindungen unterbrochen werden. Dies kann z.B. immer dann
vorkommen, wenn auf die Steckverbindung eine laterale Krafteinwirkung erfolgt und
alle Steckkontakte gleiche Längen aufweisen. Durch diese Scherwirkung werden zunächst
einige Kontakte gelöst während auf andere Kontakte ein Druck ausgeübt wird. Undefinierte
Potentiale und floatende Spannungspegel können die Folge sein.
[0006] Ferner sei auf die
EP 0 431 408 A2 verwiesen, die eine Steckeranordnung für ein mehradriges Kabel, mit einem an das
Kabel angeschlagenen ersten Steckerteil und einem damit kuppelbaren zweiten Steckerteil
offenbart. Der erste Steckerteil weist einen Steckerkern mit in Steckrichtung verlaufenden
Aufnahmekanälen für Kontaktelemente auf, wobei der Steckerkern einen inneren Kernkörper
mit mehreren in seiner Mantelfläche angeordneten, radial nach aussen hin offenen kanalförmigen
Ausnehmungen zum Einlegen der Kontaktelemente von aussen und einen axial über den
inneren Kernkörper schiebbaren äusseren Führungsring zum Verschliessen der Ausnehmungen
hat. An seiner Umfangsfläche hat der innere Kernkörper eine etwa quaderförmige Führung.
An der Oberseite der Steckerkerne ist eine Kodierung vorgesehen.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung ist es, derartigen Beschädigungen von elektrischen Geräten
vorzubeugen und ein sicheres Aufstecken bzw. Abziehen von Kupplungsteilen zu gewährleisten.
Zusätzlich soll die signalverarbeitende Peripherie zuverlässig und möglichst störungsfrei
von den Signal- und Versorgungsleitungen abgetrennt werden.
[0008] Dies wird beispielsweise dadurch erreicht, dass ein Stecker so ausgebildet ist, dass
jedes Kupplungsteil einen in seinem Gehäuse angeordneten Isolierkörper mit einer inneren
Komponente als Kontaktträger und einer äußeren Komponente als Kontaktträgeraufnehmer
aufweist und jeder Isolierkörper eine Vielzahl von stromführenden Kontaktelementen
entweder als Kontaktbuchsen oder als Kontaktstifte für die Energie- und Signalübertragung
umfasst, wobei die Kontaktelemente zur Energieübertragung gegenüber den Kontaktelementen
zur Signalübertragung mechanisch in axialer Richtung vorauseilend an den einander
zugewandten, kontaktseitigen, Stirnflächen der Kupplungsteile angeordnet sind, die
äußeren Komponenten der Isolierkörper wenigstens eine Steckkodierung als gegenseitige
Führung mit korrekter Winkelzuordnung der Kupplungsteile zueinander beim Ineinandergreifen
der äußeren Isolierkörperkomponenten umfassen, die inneren Komponenten der Isolierkörper
zur Aufnahme von Kontaktelementen dienen und die äußeren Komponenten die inneren Komponenten
in radialer Richtung konzentrisch auf ganzer Länge und einschließlich der kontaktseitigen
Stirnseiten umschließen, wobei die kontaktseitigen Stirnseiten der äußeren Komponenten
Öffnungen als Durchlass für die Kontaktstifte aufweisen, die äußeren Komponenten und
die inneren Komponenten mittels einer koaxial angeordneten, innenliegenden Montagekodiering
zur Montage beider Komponenten, formschlüssig und axial ineinander greifen.
[0009] Die voreilenden Kontakte für die Spannungsversorgung sorgen automatisch dafür, dass
vor Abschaltung der Spannung zunächst die Signalleitungen getrennt werden, weil diese
gegenüber den Kontakten für die Spannungsversorgung nacheilend ausgebildet sind.
[0010] Die mechanische Führung beider Isolierkörper bewirkt zudem, dass es nur möglich ist
den Stecker in axialer Richtung aus der Buchse zu ziehen, so dass ein Abknicken oder
Verbiegen der Kontakte unmöglich wird. Die mechanische Führung hat somit auch die
Wirkung einer mechanischen Steckkodierung. Bei einem aus Stecker (Kupplungsteil 1)
und Buchse (Kupplungsteil 2) bestehenden Rundsteckverbinder können beide Kupplungsteile
damit nur in einer bestimmten, vorgegebenen Orientierung zusammengefügt werden. Dies
schützt das angeschlossene Gerät vor unsachgemäße Handhabung bzw. Inbetriebnahme und
ggf vor Verpolung.
[0011] Dadurch dass die inneren Komponenten der Isolierkörper, welche die Kontaktelemente
tragen mittels der äußeren Komponenten vollständig in radialer Richtung und an den
kontaktseitigen Stirnseiten umhüllt sind, werden die elektrisch leitenden Bestandteile
der Steckverbindung (Leitungen, Lötanschlüsse, Kontaktstifte und Kontaktbuchsen) optimal
gegen Kurzschluss bzw. mechanische Beschädigungen geschützt.
[0012] Die sogenannte Montagekodierung der inneren und äußeren Komponenten der Isolierkörper
sorgen für eine sicheres und winkelrechtes Ineinanderfügen beider Isolierkörper-Komponenten
beim Zusammenbau des Steckers. Während also die Steckkodierung eine Kodierung bei
Verwendung bzw. Anwendung des Steckers in Verbindung mit einem zu versorgenden elektrischen
Gerät ist, erfüllt die Montagekodierung den Zweck die Steckerherstellung kostengünstig
und effektiv zu gestalten. Beide Kodierungen gewährleisten ein taktiles Erfassen der
korrekten Kupplungspositionen und damit eine sichere, schnelle und zuverlässige Verbindung.
[0013] Vorteilhafterweise bestehen die Kontaktelemente aus Kontaktstiften und/oder Kontaktbuchsen
und sind als Lötkontakte ausgebildet, wobei das erste Kupplungsteil nur Kontaktstifte
und das zweite Kupplungsteil nur Kontaktbuchsen umfasst. Durch die Lötkontakte können
im Gegensatz zu Schraubverbindungen sicherere Verbindungen hergestellt werden, die
auch starken Vibrationen standhalten. Durch die Verwendung von entweder Buchsen oder
Stiften vereinfacht sich der Fertigungsprozess, der in aller Regel automatisiert ablaufen
wird.
[0014] Zusätzliche Vorteile ergeben sich, wenn das erste und zweite Kupplungsteil sowohl
Kontaktstifte als auch Kontaktbuchsen umfasst. Dies ergibt eine zusätzliche bzw. redundante
Realisierung einer Steckkodierung, da dann die Kupplungen nur in einer bestimmten
Ausrichtung zueinander zusammengefügt werden kann und ebenfalls eine Verpolung vermeiden
könnte.
[0015] Realisiert man die Anordnung so, dass die Kupplungsteile ein kontaktseitiges Polbild
aufweisen, welches sich aus der Gleichverteilung von 10 als Pole ausgebildeten Kontaktelementen
auf einem konzentrischen Kreis um die Mittelachse des Isolierkörpers ergibt, so kann
aufgrund der symmetrischen Anordnung eine leichte und kostengünstige Fertigung gewährleistet
werden und die Rundsteckverbindung für eine in der Bewegungsregelung von Synchron-
und Asynchronmotoren übliche Verbindungsvorrichtung eingesetzt werden.
[0016] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich, wenn die Steckkodierung
des Isolierkörpers ein außenliegender, radialer, sich über den gesamten oder einen
Teil des Umfangs des Isolierkörpermantels erstreckende, kragenförmiger Gehäusevorsprung
ist, der mittels wechselweise aufeinanderfolgender Vorsprünge und Ausnehmungen ausgebildet
ist, wobei die Vorsprünge und Ausnehmungen der äußeren Isolierkörper beim Kuppeln
außenseitig und formschlüssig ineinander greifen. Ein Verdrehen während des Zusammenführens
beider Kupplungshälften ist damit weitgehendst ausgeschlossen, wodurch eine korrekte
Verbindung automatisch zustande kommt, sobald die beiden Kupplungsteile einmal in
richtiger Winkelorientierung zueinander zusammengeführt wurden.
[0017] Erfolgt die Ausführung so, dass die Vorsprünge und Ausnehmungen aus Kreissegmenten
identischer und/oder unterschiedlicher Radien gebildet sind, so ist durch die weichen
Rundungen eines Kreissegmentes im Gegensatz zu beispielsweise kantigen Formen ein
geschmeidiges ruckfreies Ineinanderfügen gewährleistet, was den Verschleiß des Materials
drastisch reduziert, insbesondere bei häufigen Steckvorgängen. Bei der Wahl unterschiedlicher
Radien für die Kreissegmente erhält man eine für eine bestimmte Anwendung unverwechselbare
Kodierung, die das Aufstecken anwendungsfremder Kupplungen vermeidet.
[0018] Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich dadurch, dass eine innenliegende Steckkodierung
mittels eines axial angeordneten, stirnseitigen Vorsprunges bzw. einer axial angeordneten,
stirnseitige Ausnehmung an der Kontaktseite des Isolierkörpers realisiert ist. Diese
zusätzliche zur außenliegenden Steckkodierung vorhandene Maßnahme erhöht die Präzision
bei der Führung beider Kupplungen und verringert die Möglichkeit des Verkantens beim
Aufstecken oder Abziehen.
[0019] Bildet man die zuvor erwähnt innenliegende Steckkodierung so aus, dass das Profil
des Vorsprunges bzw. der Ausnehmung pilzförmig ausgebildet ist und mittels einer zur
Mittelachse konzentrischen, kreisförmigen und einer nicht konzentrischen rechteckigen
Kontur realisiert ist, so ergibt sich durch die speziell geformte Pilzaußenkontur
ein zusätzlicher Verdrehschutz, welcher das korrekte Aneinanderfügen beider Kupplungen,
sogar in schlecht beleuchteten Räumen gewährleistet, da schon alleine mittels der
taktilen Erfassung des Steckvorganges die korrekte Position beider Kupplungen zueinander
gewährleistet ist. Ein zusätzlich noch voreilend angeordneter Pilzvorsprung würde
diesen Effekt noch steigern.
[0020] Die zuvor genannten Vorteile kommen insbesondere zum Tragen, wenn es sich um einen
Steckverbinder für Anwendungen der Bewegungsregelung in Form eines Positions- bzw.
Geschwindigkeitsgebers handelt und wenigstens zwei Kontaktelemente gegenüber den übrigen
Kontaktelementen voreilend ausgebildet sind. Gerade in diesem Anwendungsfall ist die
Anordnung oftmals widrigen Umständen, z.B. in Fertigungshallen oder stark verschmutzten
Maschinenräumen ausgesetzt und ein durch häufiges Umrüsten/Warten bedingtes hochfrequentiertes
Betätigen der Steckverbindungen häufig auch unter Zeitdruck erforderlich. Die Steckkodierungen
schützen hierbei vor einer fehlerhaften Kontaktierung, die Führungen erleichtern die
Betätigung und die Konzeption der voraus- bzw. nacheilenden Kontaktelemente sichert
die hochwertige Elektronik, die Bewegungsvorgänge für nachgeschaltete Steuerungen
(z.B. SPS) erfasst und auswertet bzw. verarbeitet.
[0021] Vereint man die zuvor genannten Vorteile so, dass es sich um einen Leistungssteckverbinder
zur Versorgung von elektrischen Maschinen handelt, insbesondere von Drehstrommaschinen,
so ergeben sich ebenfalls hochpräzise und sichere Steckverbindungen, die auch erhöhten
ungünstigen Umgebungsbedingungen in einem feuchtigkeits- und schutzbehafteten Arbeitsumfeld
gerecht werden.
[0022] Weiter Erhöhen lässt dich die Sicherheit der Verbindung dadurch, dass beide Kupplungsteile
mittels einer Schraubverbindung verriegelt sind, insbesondere mittels einer Überwurfmutter,
und eines Außengewindes. Ein versehentliches Abziehen wird damit unmöglich. Auch ein
Lösen der Verbindung durch beispielsweise starke Vibrationen ist nahezu ausgeschlossen.
[0023] Bedienerfreundlicher kann man die zuvor genannte Lösung dadurch gestalten, dass die
Überwurfmutter mit über wenigstens einen Teil des Außenumfangs verteilten Ausnehmungen
und Vorsprüngen parallel zu ihrer Längsachse ausgebildet ist. Gerade bei verschmutzten
oder öligen Umgebungsverhältnissen erleichtert dies die Betätigung der Schraubmutter
beim Lösen oder Schließen, beispielsweise wenn der Bediener verschmutzte Hände hat.
[0024] Eine weitere Adaptierung für widrige Umgebungsbedingungen erfährt die Vorrichtung
dadurch, dass der Kabeleinlass mittels einer Dichtvorrichtung gegen das Eindringen
fester und/oder flüssiger Stoffe abgedichtet ist. Dies schützt die innenliegenden
Kontakte gegen Korrosion, Kurzschlüsse und Verschmutzung.
[0025] Maximale Abschirmung gegenüber der Umgebung erreicht man damit, dass sämtliche Stoßfugen,
Nahtstellen und Schraubverriegelungen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit oder flüssigen
Stoffen abgedichtet sind, vorzugsweise mittels Dichtringen (O-Ringen). Selbst eine
spritzwasserdichte oder gar wasserdichte Ausführung, zumindest aber eine höhere IP-Schutzart
wie IP 65, wäre damit zu erreichen.
[0026] Figur 1 zeigt die kontaktseitige Ansicht eines Isolierkörpers 1 (zweite Komponente)
eines erfindungsgemäß ausgebildeten Rundsteckverbinders mit Auslassungen für Kontaktelemente
2, Vorsprüngen 3, Ausnehmungen 4, Außenmantel des Isolierkörpers (Kupplung) 5, außenliegender
Montagekodierung 6, rechteckiger Ausnehmung 7, kreisförmiger, konzentrischer Ausnehmung
8, welche die innenliegende Steckkodierung 9ab bilden, Kontaktelementen 10, und kontaktseitiger
Stirnflächen 16.
[0027] Das Beispiel zeigt zehn am Isolierkörper 1 angebrachte (geklemmte oder gesteckte)
Kontaktstifte 10 Selbstverständlich wäre die Anzahl auch beliebig änderbar. Je nach
Anwendungsfall können einzelne oder Gruppen von Kontaktstiften 10 zur Energieversorgung
vorauseilend ausgeführte werden, so dass sich die bereits beschriebenen Vorteile ergeben.
Die Kontakte 10 liegen auf einem zur Mittelachse des Steckers konzentrischen fiktiven
Kreis. Ihr Abstand zueinander kann als Kreisbogensegment identischer Länge beschrieben
werden. Auch ungleichmäßige Abstände zwischen den Kontakten 10 oder Kontakte mit unterschiedlichem
Abstand vom Mittelpunkt wären selbstverständlich denkbar, ohne dass dies eine Auswirkung
auf die Wirkung der Erfindung hätte (Stecker mit mehreren Kontaktreihen). Im Zentrum
des Isolierkörpers befindet sich der pilzförmige Vorsprung 9a, welcher, bei der Annahme
die Fig. 1 gezeigte Kupplung sei die kontaktseitige Ansicht eines Steckers, in eine
korrespondierende Öffnung 9b der gegensinnigen Kupplung (Buchse) bzw. Flanschdose
formschlüssig eintaucht. Die Kupplung 5 bzw. ihr äußerer Isolierkörper 1 sind achssymmetrisch
zur senkrechten, strichpunktiert eingezeichneten Achse (Ordinate) in diesem Beispiel
ausgebildet. Die Kontakte 10 könnten sowohl als Stecker oder als Buchse ausgeführt
sein, auch eine gemischte Anordnung, z.B. als Zuordnungsmarkierung für bestimmte Signalgruppen
wäre denkbar. Das in Fig. 1 gezeigte Polbild mit 10 Polen kommt insbesondere in einer
Vorrichtung zur Bewegungsregelung von elektrischen Motoren zum Einsatz.
[0028] Die äußere Montagekodierung 6 erleichtert die Montage des Steckers erheblich, wenn
der zweikomponentige Isolierkörper 1 in das i.d.R. metallische Kupplungsgehäuse 5
eingeführt wird. Durch einfaches Ansetzen und Drehen des Isolierkörpers 1 bei der
Montage fährt dieser automatisch in das Gehäuse hinein, sobald die korrekte Orientierung
erreicht ist. Die kranzförmig an der kontaktseitigen Stirnseite des Steckers angebrachten
Ausnehmungen 4 und Vorsprünge 3 gewährleisten aufgrund der abgerundeten Formen zusammen
mit der invers ausgebildeten Aufnahme des korrespondierenden Kupplungsstückes ein
formschlüssiges weiches Ineinandergleiten der Isolierkörper 1 beim Kuppeln beider
Teile. Die gleichmäßig ausgebildeten wellenartigen Kuppelkränze beider Isolierkörper
1 sind hier mit unterschiedlichen Radien realisiert, so dass sich eine äußere Steckkodierung
zur Sicherstellung eines winkelrechten Kupplungsvorganges ergibt.
[0029] Sowohl die Ausbildung des Kupplungskranzes mittels der Ausnehmungen 4 und Vorsprünge
3 als auch die pilzförmige Ausnehmung 9b (Kupplungsteil 1) bzw. der pilzförmige Vorsprung
9a (Kupplungsteil 2) bewirken zusammen mit der äußeren Steckkodierung eine mechanische
Führung, ähnlich eines Schienensystems, so dass ein Abweichen von der gewünschten
Bewegungsbahn, zumindest während des Abziehens bzw. des Aufsteckens im Rahmen der
zugelassenen Toleranzen, kaum möglich ist.
[0030] Figur 2 zeigt den in Figur 1 angedeuteten Längsschnitt A-A durch miteinander verbundene
Isolierkörper des ersten und zweiten Kupplungsteiles 15 eines Rundsteckverbinders
14. Es sind weiter zu sehen die innenliegende Steckkodierung 9ab, die Kontaktelemente
10, die erste Komponente 11 und die zweite Komponente 1 des Isolierkörpers, die innenliegende
Montagekodierung 12 und die außenliegende Steckkodierung 13, die axialen Ausnehmungen
17 der innenliegenden Montagekodierung, die Kontaktelemente 10 sowie der Verzahnungsbereich
18 beider Isolierkörper. Das meist metallisch ausgeführte Gehäuse des Rundsteckverbinders
ist hier nicht dargestellt.
[0031] Die Figur 2 zeigt deutlich, dass ein erfindungsgemäßer Rundsteckverbinder 14 aus
zwei Kupplungsteilen 15 zusammengesetzt ist. Ein Kupplungsteil 15 umfasst jeweils
zwei Isolierkörper 1, 11. Dies sind eine äußere Komponente 1 und eine innere Komponente
11, wobei die innere Komponente 11 u.a. zur Aufnahme der Kontaktelemente 10 in mit
Haltenasen 19 ausgebildeten Führungskanälen dient und die äußere Komponente 1 die
innere Komponente 11 in radialer Richtung konzentrisch vollständig und kontaktseitig
ummantelt. Lediglich rückseitige existiert keine Ummantelung, da hier die Anschlusskabel
zugeführt und an die Kontaktelemente 10 angelötet werden. Die äußere Komponente 1
weist zur Aufnahme der inneren Komponenten 11 auch eine innenliegende Montagekodierung
12, 17 zur Sicherstellung einer korrekten Ausrichtung beider Komponenten in vertikaler
und horizontaler Richtung zueinander auf Diese innenliegende Montagekodierung 12,
17 ist hier konkret mittels eines axial angeordneten Aufnehmers in Form eines stiftförmige
Vorsprunges mit pilzförmigem Profil realisiert, welcher in eine konzentrische Ausnehmung
17 gleichen Profils des inneren Isolierkörpers 11 eingreift. Weiterhin ist eine innere
Steckkodierung mit einem ebenfalls pilzförmigen Querschnitt und einer Ausnehmung 9a
(z.B: Kupplungsteil 1) bzw. einem pilzförmigen Vorsprung 9b (z.B. Kupplungsteil 2)
für die mechanische Führung beider Kupplungsteile 15 eingezeichnet. Selbstverständlich
könnte jedes andere Querschnittsprofil gewählt werden. Prinzipiell gilt, dass das
Querschnittsprofil darüber entscheidet, ob es sich um eine reine Führung oder um eine
Kombination aus Führung und Steckkodierung handelt. Letzteres kann man durch unsymmetrische
oder achssymmetrische Konturen erreichen. Ebenfalls sichtbar ist die außenliegende
Steckkodierung 13. Das rechte Kupplungsteil 15 greift dabei über das linke Kupplungsteil
15 und wird mittels der äußeren Steckkodierung 13 des Isolierkörpers 1 in Verbindung
mit der inneren Steckkodierung 9a,b geführt. Die kranzförmige, vorspringende äußere
Steckkodierung des rechten Isolierkörpers 1 ragt dabei über die kontaktseitig vorstehenden
Kontaktstifte hinaus und bietet somit auch im nicht gekuppelten Zustand beider Kupplungen
einen Schutz gegen äußere Einwirkungen. Somit vermeidet man zum Beispiel, dass die
Kontakte verbogen oder verschmutzt werden, wenn der Kontakt geöffnet ist. Sobald beide
Isolierkörper an ihre Kontaktseiten zusammengefügt werden, greifen beide Steckkodierungen
bei korrekter axialer und radialer Ausrichtung ineinander und verhindern ab diesem
Zeitpunkt ein Verdrehen beider Kupplungsteile zueinander, bis die Kontaktelemente
10 greifen und die Kontakte hergestellt sind. Hierzu ist ein Kontaktelemente 10 als
Buchse und eines als Stift ausgebildet. Gehalten werden die Kontaktelemente 10 mittels
in axialer Richtung angebrachter Führungsnuten auf der Mantelfläche des ersten bzw
inneren Isolierkörpers 11. Hierzu befinden sich an den Führungsnuten clipsartige Vorsprünge
bzw. die oben bereits erwähnten Haltenasen, welche die Kontaktelemente teilweise umschließen
und den festen Sitz gewährleisten, indem sie in korrespondierende, an den Mantelflächen
der Kontaktstifte angebrachten Ausnehmungen, eingreifen. Ein Vorauseilen bzw. Nacheilen
von Kontaktelementen kann durch die entsprechende Anordnung von Haltenasen vorauseilender
Kontaktstifte relativ zu den Haltenasen nacheilender Kontaktelemente erreicht werden.
Im Bild sind die rechten Kontaktelemente 10 als Stifte und die linken Kontaktelemente
10 als Buchsen ausgebildet. Selbstverständlich könnte aus den bereits unter Figur
1 genannten Vorteile diese Anordnungen auch soweit geändert werden, dass Buchsen und
Stifte gemischt auftreten.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Isolierkörper (zweite Komponente)
- 2
- Auslassungen für Kontaktelemente
- 3
- Vorsprünge
- 4
- Ausnehmung
- 5
- Gehäuse eines Kupplungsteiles
- 6
- Außenliegende Montagekodierung
- 7
- Rechteckige Ausnehmung
- 8
- Kreisförmige, konzentrische Ausnehmung
- 9
- Innenliegende Steckkodierung
- 10
- Kontaktelement
- 11
- Isolierkörper (erste Komponente)
- 12
- Innenliegende Montagekodierung
- 13
- Außenliegende Steckkodierung
- 14
- Rundsteckverbinder
- 15
- Kupplungsteile
- 16
- Kontaktseitig Stirnfläche
- 17
- Axiale Ausnehmung
- 18
- Verzahnungsbereich
- 19
- Haltenasen bzw. Halteclipse
1. Rundsteckverbinder mit zwei zueinander korrespondierend ausgeführten, axial ineinandergreifenden
Kupplungsteilen zum Verbinden und Unterbrechen einer elektrischen Leitung, vorzugsweise
zur Verwendung in der industriellen Automatisierungstechnik, insbesondere für die
Bewegungsregelung, wobei jedes Kupplungsteil einen in seinem Gehäuse angeordneten
Isolierkörper mit einer inneren Komponente (11) als Kontaktträger und einer äußeren
Komponente (1) als Kontaktträgeraufnehmer aufweist und jeder Isolierkörper eine Vielzahl
von stromführenden, teilweise gegenüber anderen Kontaktelementen (10) vorauseilend
angeordnete, Kontaktelemente (10) umfasst, wobei
- die Kontaktelemente (10) zur Energieübertragung gegenüber den Kontaktelementen (10)
zur Signalübertragung mechanisch in axialer Richtung vorauseilend an den einander
zugewandten, kontaktseitigen Stirnflächen (16) der Kupplungsteile angeordnet sind,
- die äußeren Komponenten (1) der Isolierkörper wenigstens eine Steckkodierung (9a,
9b, 13) als gegenseitige Führung mit bestimmter Winkelzuordnung der Kupplungsteile
zueinander beim Ineinandergreifen der äußeren Isolierkörperkomponenten (1) umfassen,
- die inneren Komponenten (11) der Isolierkörper zur Aufnahme von Kontaktelementen
(10) dienen und die äußeren Komponenten (1) die inneren Komponenten (11) in radialer
Richtung konzentrisch auf ganzer Länge und einschließlich der kontaktseitigen Stirnseiten
(16) umschließen, wobei die kontaktseitigen Stirnseiten (16) der äußeren Komponenten
(1) Öffnungen (2) als Durchlass für die Kontaktelemente (10) aufweisen,
- die äußeren Komponenten (1) und die inneren Komponenten (11) mittels einer koaxial
angeordneten, innenliegenden Montagekodierung (12) zur Montage beider Komponenten
(1, 11), formschlüssig und axial ineinander greifen.
2. Rundsteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (10) aus Kontaktstiften und/oder Kontaktbuchsen bestehen und
als Lötkontakte ausgebildet sind, wobei das erste Kupplungsteil nur Kontaktstifte
und das zweite Kupplungsteil nur Kontaktbuchsen umfasst.
3. Rundsteckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Kupplungsteil Kontaktstifte und Kontaktbuchse umfasst.
4. Rundsteckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsteile (15) ein kontaktseitiges (16) Polbild aufweisen, welches sich
aus der Gleichverteilung von 10 als Pole ausgebildeten Kontaktelementen (10) auf einem
konzentrischen Kreis um die Mittelachse des Isolierkörpers (1) ergibt.
5. Rundsteckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckkodierung (13) des Isolierkörpers ein außenliegender, radialer, sich über
den gesamten oder einen Teil des Umfangs des Isolierkörpermantels (1) erstreckender,
kragenförmiger Gehäusevorsprung (13) ist, der mittels wechselweise aufeinanderfolgender
Vorsprünge (3) und Ausnehmungen (4) ausgebildet ist, wobei die Vorsprünge (3) und
Ausnehmungen (4) der äußeren Isolierkörper (1) beim Kuppeln außenseitig und formschlüssig
ineinander greifen.
6. Rundsteckverbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (3) und Ausnehmungen (4) aus Kreissegmenten identischer und/oder unterschiedlicher
Radien gebildet sind.
7. Rundsteckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine innenliegende Steckkodierung (9a, 9b) mittels eines axial angeordneten, stirnseitigen
Vorsprunges bzw. einer axial angeordneten, stirnseitige Ausnehmung an der Kontaktseite
(16) des Isolierkörpers (1) realisiert ist.
8. Rundsteckverbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil des Vorsprunges (9a) bzw der Ausnehmung (9b) pilzförmig ausgebildet ist
und mittels einer zur Mittelachse konzentrischen, kreisförmigen (8) und einer nicht
konzentrischen rechteckigen (7) Kontur realisiert ist.
9. Rundsteckverbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um einen Steckverbinder für Anwendungen der Bewegungsreglung in Form eines
Positions- bzw. Geschwindigkeitsgebers handelt und wenigstens zwei Kontaktelemente
(10) gegenüber den übrigen Kontaktelementen (10) voreilend ausgebildet sind.
10. Rundsteckverbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine Leistungssteckverbinder zur Versorgung von elektrischen Maschinen
handelt, insbesondere von Drehstrommaschinen.
11. Rundsteckverbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kupplungsteile (15) mittels einer Schraubverbindung verriegelt sind, insbesondere
mittels einer Überwurfmutter und eines Außengewindes.
12. Rundsteckverbinder nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwurfmutter mit über wenigstens einen' Teil des Außenumfangs verteilten Ausnehmungen
und Vorsprüngen parallel zu ihrer Längsachse ausgebildet ist.
13. Rundsteckverbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabeleinlass mittels einer Dichtvorrichtung gegen das Eindringen fester und/oder
flüssiger Stoffe abgedichtet ist.
14. Rundsteckverbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Stoßfugen, Nahtstellen und Schraubverriegelungen gegen das Eindringen von
Feuchtigkeit oder flüssigen Stoffen abgedichtet sind, vorzugsweise mittels Dichtringen
oder O-Ringen.
1. Round plug-type connector with two coupling parts, which are designed so as to correspond
to one another and engage axially one in the other, for connecting and interrupting
an electrical line, preferably for use in industrial automation technology, in particular
for movement control, with each coupling part having an insulating body which is arranged
in the housing of the said coupling part and has an inner component (11) as a contact
support and an outer component (1) as a contact support sensing means, and each insulating
body comprising a large number of current-carrying contact elements (10) of which
some are arranged such that they, are advanced in relation two other contact elements
(10) with
- the contact elements (10) for power transmission being arranged on the facing, contact-side
end faces (16) of the coupling parts such that they are mechanically advanced in the
axial direction in relation to the contact elements (10) for signal transmission,
- the outer components (1) of the insulating bodies comprising at least one plug-type
coding (9a, 9b, 13) as a mutual guide with specific angular assignment of the coupling
parts to one another when the outer insulating body components (1) engage one in the
other,
- the inner components (11) of the insulating bodies serving to accommodate contact
elements (10) and the outer components (1) surrounding the inner components (11) concentrically
over their entire length in the radial direction and including the contact-side end
sides (16), with the contact-side end sides (16) of the outer components (1) having
openings (2) as a passage for the contact elements (10),
- the outer components (1) and the inner components (11) engaging one in the other
in an interlocking and axial manner by means of a coaxially arranged internal mounting
coding (12) for mounting the two components (1, 11).
2. Round plug-type connector according to Claim 1, characterized in that the contact elements (10) comprise contact pins and/or contact bushings and are in
the form of soldered contacts, with the first coupling part comprising only contact
pins and the second coupling part comprising only contact bushings.
3. Round plug-type connector according to either of the preceding claims, characterized in that the first and second coupling parts comprise contact pins and contact bushings.
4. Round plug-type connector according to one of the preceding claims, characterized in that the coupling parts (15) have a contact-side (16) pole pattern which is produced by
the equal distribution of 10 contact elements (10) which are in the form of poles
in a concentric circle around the centre axis of the insulating body (1).
5. Round plug-type connector according to one of the preceding claims, characterized in that the plug-type coding (13) of the insulating body is an external, radial, collar-like
housing projection (13) which extends over the entire or part of the circumference
of the insulating body casing (1) and is formed by means of projections (3) and recesses
(4) which alternately follow one another, with the projections (3) and recesses (4)
of the outer insulating bodies (1) engaging one in the other on the outside and in
an interlocking manner during coupling.
6. Round plug-type connector according to Claim 5, characterized in that the projections (3) and recesses (4) are formed from segments of circles with identical
and/or different radii.
7. Round plug-type connector according to one of the preceding claims, characterized in that an internal plug-type coding (9a, 9b) is realized by means of an axially arranged,
end-side projection or an axially arranged, end-side recess on the contact side (16)
of the insulating body (1).
8. Round plug-type connector according to Claim 7, characterized in that the profile of the projection (9a) or of the recess (9b) is of mushroom-like form
and is realized by means of a circular contour (8) which is concentric to the centre
axis and a non-concentric rectangular contour (7).
9. Round plug-type connector according to one of the preceding claims, characterized in that it is a plug-type connector for movement control applications in the form of a position
and speed sensor, and at least two contact elements (10) are formed such that they
are advanced in relation to the other contact elements (10).
10. Round plug-type connector according to one of the preceding claims, characterized in that it is a plug-type power connector for supplying power to electrical machines, in
particular three-phase machines.
11. Round plug-type connector according to one of the preceding claims, characterized in that the two coupling parts (15) are locked by means of a screw connection, in particular
by means of a union nut and an external thread.
12. Round plug-type connector according to Claim 11, characterized in that the union nut is formed with recesses and projections, which are distributed over
at least part of the outer circumference, parallel to its longitudinal axis.
13. Round plug-type connector according to one of the preceding claims, characterized in that the cable inlet is sealed against the ingress of solid and/or liquid substances by
means of a sealing apparatus.
14. Round plug-type connector according to one of the preceding claims, characterized in that all butt joints, interfaces and screw locks are sealed against the ingress of moisture
or liquid substances, preferably by means of sealing rings or O-rings.
1. °) Connecteur rond comportant deux pièces de connexion réalisées de façon correspondante
et se pénétrant axialement pour établir ou couper une liaison électrique de préférence
dans les applications techniques d'automatisation industrielle notamment pour la régulation
de mouvement, chaque pièce de connexion ayant un corps isolant logé dans son boîtier,
ce corps isolant ayant un composant intérieur (11) comme support de contact et un
composant extérieur (1) comme récepteur de support de contact et chaque corps isolant
comprend plusieurs éléments de contact de liaison électrique, installés en position
avancée en partie par rapport à d'autres éléments de contact (10),
- lés éléments de contact (10) servant à la transmission d'énergie étant en position
avancée dans la direction axiale, mécaniquement, par rapport aux éléments de contact
(10) pour la transmission de signaux, ces positions étant référées par rapport aux
surfaces frontales (16) côté contact, qui se font face et appartiennent aux pièces
de connexion ;
- les composants extérieurs (1) des corps isolants comportent au moins un codage d'enfichage
(9a, 9b, 13) comme guidage réciproque avec une certaine association angulaire des
pièces de connexion l'une par rapport à l'autre lors de la pénétration des composants
extérieurs de corps isolants (1) ;
- les composants intérieurs (11) des corps isolants servent à recevoir des éléments
de contact (10) et les composants extérieurs (1) entourent les composants intérieurs
(11) dans la direction radiale, de manière concentrique sur toute la longueur y compris
les faces frontales côté contact (16) ;
- des faces frontales côté contact (16) des composants extérieurs (1) ayant des ouvertures
(2) comme passage pour les éléments de contact (10) ;
- les composants extérieurs (1) et les composants intérieurs (11) se pénétrant par
une liaison de forme et axialement par l'intermédiaire d'un codage de montage (12)
intérieur, coaxial pour le montage des deux composants (11, 12).
2. °) Connecteur rond selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les éléments de contact (10) sont formés par des broches de contact et/ou des douilles
de contact et sont des contacts soudés, la première pièce de connexion ne comporte
que les broches de contact et la seconde pièce de connexion ne comporte que des douilles
de contact.
3. °) Connecteur rond selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la première et la seconde pièce de contact comportent des broches de contact et des
douilles de contact.
4. °) Connecteur rond selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les pièces de contact (15) ont une image polaire côté contact (16) correspondant à
une répartition régulière de dix éléments de contact (10) en forme de pôle sur un
cercle concentrique à l'axe du corps isolant (1).
5. °) Connecteur rond selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le codage de connexion (13) du corps isolant comporte une saillie de boîtier (13)
en forme de collerette, située à l'extérieur, en position radiale, occupant la totalité
ou une partie de la périphérique de l'enveloppe du corps isolant (1), cette partie
en saillie (13) du boîtier est constituée par une alternance de parties en saillie
(3) et de cavités (4), les parties en saillie (3) et les cavités (4) du corps isolant
extérieur (1) s'interpénétrant dans l'extérieur et par une liaison de forme lors de
l'assemblage.
6. °) Connecteur rond selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les parties en saillie (3) et les cavités (4) sont formées de segments de cercle identiques
et/ou de rayons différents.
7. °) Connecteur rond selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par
un codage d'enfichage intérieur (9a, 9b) réalisé à l'aide d'une partie en saillie
axiale du côté frontal ou une cavité axiale du côté frontal pour le côté de contact
(16) du corps isolant (1).
8. °) Connecteur rond selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
le profil de la partie en saillie (9a) ou de la cavité (9b) est en forme de champignon
et il est réalisé par un contour circulaire (8) concentrique à l'axe et un contour
rectangulaire (7) non concentrique.
9. °) Connecteur rond selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
il s'agit d'un connecteur pour des applications à régulation de mouvement sous la
forme d'un capteur de position ou de vitesse et comporte au moins deux éléments de
contact (10) en position avancée par rapport aux autres éléments de contact (10).
10. °) Connecteur rond selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
il s'agit d'un connecteur de puissance pour l'alimentation de machines électriques
notamment de machines à courant alternatif.
11. °) Connecteur rond selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les deux pièces de connexion (15) sont verrouillées à l'aide d'une liaison vissée
notamment à l'aide d'un écrou chapeau et d'un filetage extérieur.
12. °) Connecteur rond selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
l'écrou chapeau comporte des cavités et des parties en saillie réparties sur au moins
une partie de la périphérie, et qui sont parallèles à l'axe longitudinal.
13. °) Connecteur rond selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'entrée de câble est rendue étanche par un dispositif d'étanchéité contre la pénétration
de matière solide et/ou liquide.
14. °) Connecteur rond selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
toutes les zones d'assemblage, les zones de soudure ou les verrouillages vissées sont
protégés contre la pénétration d'humidité ou de liquide de préférence par des joints
d'étanchéité ou des joints toriques.


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