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(11) |
EP 1 716 779 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.06.2010 Patentblatt 2010/26 |
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Anmeldetag: 25.01.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bodenlose Schublade und Aufnahmerahmen dafür
Bottomless drawer with supportive frame therefor
Tiroir sans fond avec encadrement de support
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
27.04.2005 DE 202005006862 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.2006 Patentblatt 2006/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Hailo-Werk Rudolf Loh GmbH & Co. KG |
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D-35708 Haiger (DE) |
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Erfinder: |
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- Moos, Jens
35686 Dillenburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gesthuysen, von Rohr & Eggert |
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Patentanwälte
Postfach 10 13 54 45013 Essen 45013 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 155 639 DE-A1- 10 308 464 US-A- 4 872 735
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WO-A-92/07494 DE-U1- 9 414 004
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufnahmerahmen zur Montage in einer Reling-Schublade
sowie eine Reling-Schublade mit einem solchen Aufnahmerahmen.
[0002] Für die Verwendung in einer Schublade mit Boden ist ein Aufnahmerahmen für eine Mehrzahl
von Abfallsammelbehältern bekannt (
DE 200 06 296 UI). Der Aufnahmerahmen weist Bodenstützen auf, mit denen er auf dem Boden der Schublade
aufstellbar ist. An den Längsseiten des Aufnahmerahmens sind Seitenwände vorgesehen,
die so angeordnet sind, daß sie die von den Außenseiten her verdecken und so eine
geschlossene Ansicht ermöglichen, Bei einer Reling-Schublade mit oberhalb der Schubladenzargen
angeordneten Relings überfassen die Seitenwände auch die Relings.
[0003] Eine Reling-Schublade mit je einer Schubladenzarge an jeder Längsseite und jeweils
oberhalb der Schubladenzarge einer Reling sowie mit einer Vorderwand und einer Rückwand
ist aus der
US-A-4,872,735 exemplarisch zu entnehmen.
[0004] Der bekannte, eingangs erläuterte Aufnahmerahmen erfordert wegen seiner Bodenstützen
zwingend einen Boden in der Schublade. Für bodenlose Schubladen und für entsprechend
tiefe Abfallsammelbehälter ist er nicht geeignet.
[0005] Aus anderem Stand der Technik ist eine bodenlose Schublade bekannt, die üblicherweise
in einem Küchenschrank beispielsweise zur Abfalltrennung Verwendung findet (
DE-U-94 14 004). Diese bodenlose Schublade weist eine Vorderwand, eine Rückwand und an ihren Längsseiten
je eine Schubladenzarge auf. Die Vorderwand, die Schubladenzargen und die Rückwand
sind miteinander verbunden und bilden eine Rahmenkonstruktion. An dieser Rahmenkonstruktion
ist ein Aufnahmerahmen vorgesehen. Der Aufnahmerahmen selbst überspannt den von der
Rahmenkonstruktion belassenen Freiraum. Zur Aufnahme von Abfallsammelbehältem sind
in dem Aufnahmerahmen Ausnehmungen vorgesehen, in die Abfallsammelbehälter einhängbar
sind. Durch dieses Einhängen lassen sich relativ hohe Abfallsammelbehälter stabil
unterbringen. Ähnlich konstruiert sind auch die Schubladen der
WO-A-92/07494 und der
EP-A-1 155 639.
[0006] Nachteilig bei dieser Konstruktion ist, daß keine Standardschublade verwendet werden
kann, da an den Schubladenzargen Vorrichtungen zum Halten des Aufnahmerahmens vorhanden
sein müssen.
[0007] Auch bei der bodenlosen Schublade gemäß der
DE-A-102 25 002 ist der Aufnahmerahmen unmittelbar mit den links und rechts angeordneten Schubladenzargen
verbunden. Hier sind die Teleskopschienen der Schubladenzargen randseitiger Teil des
Aufnahmerahmens. In erheblichem vertikalen Abstand von der eigentlichen Schublade
mit den seitlichen Schubladenzargen und dem Aufnahmerahmen befindet sich darunter
ein weiterer Satz Teleskopschienen rechts und links, die direkt mit einer Frontplatte
verbunden sind. Dadurch ergibt sich eine vertikale Doppelführung der Frontplatte mit
der Schublade.
[0008] Der Lehre liegt das Problem zugrunde, den bekannten Aufnahmerahmen so auszugestalten,
daß er in einer Reling-Schublade auf besonders einfache Weise befestigbar ist. Ferner
soll bei Montage des Aufnahmerahmens in einer bodenlosen Reling-Schublade eine einfache
Montage gewährleistet sein und gleichzeitig eine hohe Steifigkeit erzielt werden,
wobei der vorhandene Raum optimal nutzbar sein soll.
[0009] Die Erfindung löst das zuvor erläuterte Problem mit einem Aufnahmerahmen zur Montage
in einer Reling-Schublade mit den Merkmalen von Anspruch 1. Gelöst ist das Problem
auch bei einer Reling-Schublade mit den Merkmalen von Anspruch 9. Bevorzugte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche.
[0010] Die Lösung des Problems gemäß der Erfindung nutzt aus, daß jeweils oberhalb der Schubladenzarge
eine Reling vorgesehen ist. Der Aufnahmerahmen ist bodenstützenfrei ausgeführt und
weist an den Längsseiten Seitenlaschen auf. Der Aufnahmerahmen ist mit den Seitenlaschen
die Relings übergreifend angeordnet und mit den Seitenlaschen an den Relings eingehängt.
Der Aufnahmerahmen ist dadurch auf besonders einfache Weise in der Schublade befestigbar.
[0011] Man kann weiter vorsehen, daß der Aufnahmerahmen an der Vorderwand und/oder an der
Rückwand der Reling-Schublade befestigt ist. Denkbar ist auch eine Kombination der
beiden Befestigungsmöglichkeiten, bei der der Aufnahmerahmen an der Vorderwand bzw.
der Rückwand befestigt ist und entweder durch Durchbiegung aufgrund seines Gewichts
oder mittels zwischen der Reling und dem Aufnahmerahmen angeordneter elastischer Elemente
zusätzlich auf der Reling aufliegt, so daß eine bessere Abstützung des Aufnahmerahmens
erzielt wird.
[0012] In bevorzugter Ausführung sind die Seitenlaschen des Aufnahmerahmens durch Seitenwände
gebildet. Die Reling wird dann durch die Seitenwände vollständig überdeckt, so daß
ein optisch ansprechender Gesamteindruck erzielt wird. Besonders vorteilhaft ist dabei,
wenn die Seitenwände mit den Schubladenzargen im wesentlichen fluchtend angeordnet
sind und mit diesen bündig abschließen. Die Schublade ist an den Seiten vollständig
geschlossen, so daß eine einfache Reinigung möglich ist.
[0013] Besonders bevorzugt ist eine Ausgestaltung des Aufnahmerahmens, bei der an der Unterseite
des Aufnahmerahmens den Seitenlaschen gegenüberliegende Führungsgegenstücke angeordnet
sind. Die Seitenlaschen bilden dabei zusammen mit den Führungsgegenstücken eine Nut
zur Aufnahme der jeweiligen Reling, so daß der Aufnahmerahmen besonders gut abgestützt
wird und verschiebesicher gelagert ist.
[0014] Vorzugsweise ist ein zusätzlicher Stabilisierungsrahmen für die Schublade vorgesehen,
der innerhalb der Rahmenkonstruktion, also in Höhe der Schubladenzargen, angeordnet
ist. Der Stabilisierungsrahmen versteift die Rahmenkonstruktion, so daß diese zusätzlich
gegen Verwindung und Durchbiegung abgestützt ist. Der Stabilisierungsrahmen wirkt
bezüglich der Steifigkeit der Rahmenkonstruktion ähnlich einem Boden der Schublade,
ohne aber den Freiraum unterhalb des Aufnahmerahmens zu blockieren.
[0015] Weitere Einzelheiten, Merkmale, Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
nachfolgend anhand einer Zeichnung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen bodenlosen Schublade in einem
Schrank,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch einen Aufnahmerahmen in alternativer Ausgestaltung.
[0016] Fig. 1 zeigt eine bodenlose Schublade 1, die in einem Schrank 2 ausziehbar angeordnet
ist. Bei dem Schrank 2 handelt es sich üblicherweise um einen Küchenunterschrank.
Die bodenlose Schublade 1 kann aber auch bei jedem anderen Schrank 2 eingesetzt werden.
Küchenschränke eignen sich jedoch besonders, da gerade im Küchenbereich eine Vielzahl
von Behältern zum Beispiel für Abfall erforderlich ist. Im Schrank 2 befindet sich
hier eine fest angeordnete Abdeckung 2'.
[0017] Die bodenlose Schublade 1 weist an jeder Längsseite eine Schubladenzarge 3, 4 auf.
Die Schubladenzargen 3, 4 dienen zur ausziehbaren Anordnung der Schublade 1. Hierzu
ist an den Schubladenzargen 3, 4 eine Schienenführung vorgesehen, die durch Auszieh-Teleskopschienen
5 gebildet wird. Die Auszieh-Teleskopschienen 5 bestehen je aus einer feststehenden
Schiene 6, die an dem Schrank 2 befestigt ist, und einer mitfahrenden Schiene 7, die
an der Schublade 1 befestigt ist. Die Teleskopschiene 5 kann neben diesen beiden Schienen
6, 7 noch eine Zwischenschiene aufweisen, wenn der erforderliche Ausziehweg über eine
zweigliedrige Auszieh-Teleskopschiene 5 nicht ausreichend gegeben ist.
[0018] Die Schublade 1 weist ferner eine Vorderwand 8, eine Rückwand 9 und einen Aufnahmerahmen
10 auf. Die Vorderwand 8, die Schubladenzargen 3, 4 und die Rückwand 9 sind miteinander
verbunden und bilden so eine Rahmenkonstruktion 11. Die Rahmenkonstruktion 11 beläßt
einen Freiraum, den der Aufnahmerahmen 10 im wesentlichen vollständig überspannt.
Da es sich um eine bodenlose Schublade 1 handelt, ist der Aufnahmerahmen 10 bodenstützenfrei
ausgeführt. Der Aufnahmerahmen 10 weist mindestens eine Ausnehmung 12 zur hängenden
Aufnahme eines Behälters 13 auf. Im dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 1, 2)
weist der Aufnahmerahmen 10 drei Ausnehmungen 12 für je einen Behälter 13 auf. Bei
den Behältern 13 handelt es sich insbesondere um Abfallsammelbehälter, es kann jedoch
auch jede andere Art von Behältern verwendet werden. Für die Behälter 13 können Deckel
vorgesehen sein, die unmittelbar auf den Behältern 13 aufliegen, oder aber die im
Schrank 2 angeordnet sind und die Behälter 13 nur dann schließen, wenn die Schublade
in den Schrank 2 eingeschoben ist.
[0019] An der Schublade 1 ist jeweils oberhalb der Schubladenzarge 3, 4 eine Reling 14,
15 angeordnet, es handelt sich also um eine Relingschublade. Die Reling 14, 15 ist
dabei so angeordnet, daß sie zumindest in ihrem Mittelbereich von der Schubladenzarge
3, 4 beabstandet ist. Der Aufnahmerahmen 10 weist an seinen Längsseiten Seitenlaschen
16, 17 auf und ist mit diesen die Relings 14, 15 übergreifend angeordnet. Der Aufnahmerahmen
10 ist also möglichst hoch an der Schublade 1 angeordnet, so daß die in dem Schrank
2 vorhandene Bauhöhe möglichst vollständig ausgenutzt wird und entsprechend ein großes
Behältervolumen erzielbar ist. Zu diesem Zweck dient auch die Beabstandung der Reling
14, 15 von der jeweiligen Schubladenzarge 3, 4.
[0020] Eine besonders einfache Befestigung des Aufnahmerahmens 10 wird erreicht, wenn der
Aufnahmerahmen 10 mit den Seitenlaschen 16, 17 an den Relings 14, 15 eingehängt ist.
Im Rahmen der Fertigungstoleranzen ist in diesem Fall jedoch noch eine geringfügige
Verschiebung des Aufnahmerahmens 10 möglich. In bevorzugter und hier gezeigter Ausführungsform
ist der Aufnahmerahmen 10 daher an der Vorderwand 8 und an der Rückwand 9 befestigt
(Fig. 1). Die Befestigung erfolgt hier durch Anschrauben. Je nach Ausführungsform
des Aufnahmerahmens 10 dienen die Relings 14, 15 stets zur Aufhängung des Aufnahmerahmens
10, oder jedenfalls auch dazu, da der Aufnahmerahmen 10 aufgrund seiner Eigenelastizität
oder aufgrund einer entsprechenden Belastung durch die Behälter 13 durchbiegt und
sich dann aufgrund eines nur geringen Abstands zu den Relings 14, 15 auf diesen abstützt.
[0021] Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß der Aufnahmerahmen 10 nur an der Vorderwand
8 oder nur an der Rückwand 9 befestigt ist und im übrigen auf den Relings 14, 15 aufliegt.
Die einseitige Befestigung sichert den Aufnahmerahmen 10 auch in diesem Fall gegen
ein Verrutschen.
[0022] Ferner ist es möglich, daß die Relings 14,15 zumindest in Teilbereichen elastische
Elemente 18 aufweisen (Fig. 3), auf denen der Aufnahmerahmen 10 aufliegt. Diese elastischen
Elemente 18 werden bei einer Befestigung des Aufnahmerahmens 10 an der Vorderwand
8 bzw. der Rückwand 9 leicht zusammengedrückt, so daß der Aufnahmerahmen 10 gleichzeitig
an der Vorderwand 8 bzw. der Rückwand 9 befestigt ist und mittels der elastischen
Elemente 18 auf den Relings 14, 15 sicher aufliegt.
[0023] Zur Befestigung an der Vorderwand 8 bzw. der Rückwand 9 weist der Aufnahmerahmen
10 an der der jeweiligen Wand 8, 9 zugewandten Querseite ein nach unten abgewinkeltes
Befestigungsmittel 19 auf. Das nach unten abgewinkelte Befestigungsmittel 19 ist hier
als nach unten abgewinkelter Rand des Aufnahmerahmens 10 ausgeführt. Das nach unten
abgewinkelte Befestigungsmittel 19 ist für den Nutzer der Schublade 1 folglich nicht
sichtbar angeordnet. Alternativ dazu ist es möglich, das Befestigungsmittel 19 nicht
nach unten abzuwinkeln sondern nach oben. Als Folge davon ist das abgewinkelte Befestigungsmittel
19 für den Nutzer der Schublade 1 sichtbar, allerdings auch einfacher zu montieren.
[0024] Auch möglich ist eine Kombination von nach unten abgewinkeltem Befestigungsmittel
19 und nach oben abgewinkeltem Befestigungsmittel 19, um den Aufnahmerahmen 10 besser
abzustützen.
[0025] Für den Fall, daß das abgewinkelte Befestigungsmittel 19 nur dazu dient, den Aufnahmerahmen
10 verrutschsicher zu befestigen, der Aufnahmerahmen 10 ansonsten aber von den Relings
14, 15 getragen wird, ist es vorteilhaft, in dem abgewinkelten Befestigungsmittel
19 Langlöcher vorzusehen, durch die der Auf nahmerahmen 10 an der jeweiligen Wand
8, 9 anschraubbar ist.
[0026] Fig. 1 und 2 ist zu entnehmen, daß die Seitenlaschen 16, 17 des Aufnahmerahmens 10
im hier gezeigten Ausführungsbeispiel durch Seitenwände gebildet sind. Die Seitenwände
überdecken die Relings 14, 15 vollständig und führen so zu einem optisch ansprechenden
Gesamteindruck. Hier und vorzugsweise sind die Seitenwände mit den Schubladenzargen
3, 4 im wesentlichen fluchtend angeordnet und schließen mit diesen bündig ab (Fig.
2). Dies alles zusammen ermöglicht eine besonders einfache Reinigung, da eine im wesentlichen
glatte Außenfläche erzielt wird.
[0027] Der Aufnahmerahmen 10 weist Ausnehmungen 12 für je einen Behälter 13 auf. Jede Ausnehmung
12 ist dabei durch nach unten abgewinkelte Seitenränder 20 begrenzt (Fig. 3). Die
nach unten abgewinkelten Seitenränder 20 sind hier und vorzugsweise im wesentlichen
vollständig umlaufend um die Ausnehmung 12 angeordnet. Dabei können kleine Unterbrechungen
beispielsweise in den Ecken in den abgewinkelten Seitenrändern 20 vorgesehen sein.
Alternativ können nach unten abgewinkelte Seitenränder 20 aber auch nur in Teilbereichen
vorgesehen sein. Die abgewinkelten Seitenränder 20 dienen zur Führung und seitlichen
Abstützung des in der Ausnehmung 12 hängenden Behälters 13.
[0028] Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Aufnahmerahmen 10 an seiner Unterseite
den Seitenlaschen 16, 17 gegenüberliegende Führungsgegenstücke 21, 22 aufweist. Die
Seitenlaschen 16, 17 bilden zusammen mit den Führungsgegenstücken 21, 22 je eine Nut
23 zur Aufnahme der Relings 14, 15. Der Aufnahmerahmen 10 wird dadurch, daß die Relings
14, 15 in die Nuten 23 eingreifen, besser gestützt und durch die zusätzlichen Führungsgegenstücke
21, 22 zusätzlich gegen Verwinden und Durchbiegen gesichert.
[0029] Der Aufnahmerahmen 10 besteht üblicherweise aus Metall oder Kunststoff. Bei einem
Metall-Aufnahmerahmen 10 ist eine Herstellung aus Blech besonders geeignet, während
sich für einen Kunststoff-Aufnahmerahmen 10 insbesondere ein Spritzgußverfahren eignet.
[0030] Die Abmessungen des Aufnahmerahmens 10 sind so getroffen, daß dieser die Schublade
1 im wesentlichen vollständig überdeckt. Die vollständige Überdekkung der Schublade
1 soll gewährleisten, daß der vorhandene Raum optimal genutzt und durch Behälter 13
ausgefüllt werden kann und auch nichts an den Behältern 13 vorbeifallen kann.
[0031] Die Relings 14, 15 der Schublade 1 sind hier und vorzugsweise mit der Vorderwand
8 und der Rückwand 9 verbunden (Fig. 1). Möglich sind aber auch Ausführungen, bei
denen die Relings 14, 15 nur mit der Vorderwand 8 oder der Rückwand 9 verbunden sind,
oder bei denen die Relings 14, 15 auf die Schubladenzargen 3, 4 aufgesetzt sind und
entsprechend an ihren Endbereichen einen bogenförmigen Verlauf aufweisen, damit die
Relings 14, 15 zumindest in ihrem Mittelbereich von den Schubladenzargen 3, 4 beabstandet
sind.
[0032] Fig. 1 zeigt eine Ausführung, bei der die Vorderwand 8 der Schublade 1 gleichzeitig
eine Frontblende bildet. Diese kann zusätzlich eine Griffmöglichkeit aufweisen, um
die Schublade 1 aus dem Schrank 2 herausziehen zu können. Es kann alternativ aber
auch vorgesehen sein, daß eine zusätzliche Frontblende an der Vorderwand 8 angeordnet
ist. Auch diese kann eine entsprechende Griffinöglichkeit aufweisen.
[0033] Die Schublade 1 weist hier und vorzugsweise einen zusätzlichen Stabilisierungsrahmen
24 auf. Der Stabilisierungsrahmen 24 ist innerhalb der Rahmenkonstruktion 11 angeordnet
und steift diese aus. Hierzu liegt der Stabilisierungsrahmen 24 im wesentlichen vollständig
an den Schubladenzargen 3, 4, der Vorderwand 8 und der Rückwand 9 an und ist mit diesen
jeweils verbunden und/oder versteift. Der Stabilisierungsrahmen 24 sichert die Rahmenkonstruktion
11 somit gegen Verwindung und Durchbiegung. Er übernimmt damit die Wirkung eines Bodens
einer Schublade. Die Schublade 1 ist somit durch die Anordnung des Aufnahmerahmens
10 im oberen Bereich und durch die Anordnung des Stabilisierungsrahmens 24 unten innerhalb
der Rahmenkonstruktion 11 besonders steif und tragfähig ausgeführt, um auch größeren
Lasten, wie sie insbesondere bei gefüllten Abfallsammelbehältern auftreten, standzuhalten.
[0034] Gegenstand der Erfindung ist neben der bodenlosen Schublade 1 auch ein Aufnahmerahmen
10 zur Montage in einer solchen bodenlosen Schublade 1. Dem Aufnahmerahmen 10 ist
dabei jedoch nicht anzusehen, ob er für eine bodenlose Schublade 1 oder für eine Schublade
mit Boden vorgesehen ist, insofern ist hier bezüglich der Schublade 1 keine Unterscheidung
zu treffen.
[0035] Der Aufnahmerahmen 10 weist Schubladenzargen 3, 4 zugeordnete Längsseiten und Vorderwand
8 bzw. Rückwand 9 der Schublade 1 zugewandte Querseiten auf. Der Aufnahmerahmen 10
ist dabei so ausgeführt, daß er einen Freiraum in der Schublade 1 überdeckt, sobald
er in die Schublade 1 eingesetzt ist. Zur Aufnahme eines Behälters 13, hier eines
Abfallsammelbehälters, weist der Aufnahmerahmen 10 mindestens eine Ausnehmung 12 auf.
Es können auch hier mehrere Ausnehmungen 12 für je einen Behälter 13 vorgesehen sein.
[0036] Der Aufnahmerahmen 10 weist an den Längsseiten Seitenlaschen 16, 17 auf. Jeweils
gegenüberliegende Seitenlaschen 16, 17 sind so angeordnet und deren seitlicher Abstand
ist so getroffen, daß die Seitenlaschen 16, 17 die Relings 14, 15 übergreifen, wenn
der Aufnahmerahmen 10 in die Schublade 1 eingesetzt ist.
[0037] Für den Aufnahmerahmen 10 als solchen gelten die Merkmale und Vorteile, die bereits
im Zusammenhang mit der bodenlosen Schublade 1 zuvor angesprochen worden sind.
1. Aufnahmerahmen
zur Montage in einer Reling-Schublade (1) für einen Küchenschrank mit je einer Schubladenzarge
(3, 4) an jeder Längsseite und jeweils oberhalb der Schubladenzarge (3, 4) einer Reling
(14, 15), mit einer Vorderwand (8) und mit einer Rückwand (9), wobei der Aufnahmerahmen
(10) den Schubladenzargen (3, 4) zugeordnete Längsseiten und der Vorderwand (8) bzw.
der Rückwand (9) zugewandten Querseiten aufweist,
wobei der Aufnahmerahmen (10) zur Überdeckung eines Freiraums in der Schublade (1)
ausgeführt ist und
wobei der Aufnahmerahmen (10) mindestens eine Ausnehmung (12) zur vorzugsweise hängenden
Aufnahme eines Behälters (13), insbesondere eines Abfallsammelbehälters, aufweist,
wobei der Aufnahmerahmen (10) an den Längsseiten Seitenlaschen (16, 17) aufweist,
deren Anordnung und deren seitlicher Abstand so getroffen sind, daß der Aufnahmerahmen
(10), wenn er in der Reling-Schublade montiert ist, mit den Seitenlaschen (16, 17)
die Relings (14, 15) oberhalb der jeweiligen Schubladenzarge (3, 4) übergreift,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufhahmerahmen (10) bodenstützenfrei ausgeführt und mit den Seitenlaschen (16,
17) an den Relings (14, 15) einhängbar ist.
2. Aufnahmerahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmerahmen (10) an der der Vorderwand (8) zugewandten Querseite und/oder
an der der Rückwand (9) zugewandten Querseite ein nach unten oder nach oben abgewinkeltes
Befestigungsmittel (19) - Rand - aufweist, das mindestens ein Langloch aufweist.
3. Aufnahmerahmen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenlaschen (16, 17) des Aufnahmerahmens (10) durch Seitenwände gebildet sind.
4. Aufnahmerahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Seitenlaschen (16, 17) bildenden Seitenwände bei in der Reling-Schublade
montiertem Aufnahmerahmen (10) mit den Schubladenzargen (3, 4) im wesentlichen fluchtend
und, vorzugsweise, mit diesen bündig abschließend angeordnet sind.
5. Aufnahmerahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmung (12) im Aufnahmerahmen (10) durch nach unten abgewinkelte Seitenränder
(20) begrenzt ist,
6. Aufnahmerahmen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die nach unten abgewinkelten Seitenränder (20) im wesentlichen vollständig umlaufend
um die Ausnehmung (12) angeordnet sind.
7. Aufnahmerahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmerahmen (10) an seiner Unterseite den Seitenlaschen (16, 17) gegenüberliegende
Führungsgegenstücke (21, 22) aufweist und daß die Seitenlaschen (16, 17) zusammen
mit den Führungsgegenstücken (21, 22) je eine Nut (23) zur Aufnahme der Relings (14,
15) bilden.
8. Aufnahmerahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abmessungen des Aufnahmerahmens (10) so getroffen sind, daß dieser eine zugeordnete
Schublade (1) im wesentlichen vollständig überdeckt.
9. Reling-Schublade, insbesondere für einen Küchenschrank (2),
mit je einer Schubladenzarge (3, 4) an jeder Längsseite und jeweils oberhalb der Schubladenzarge
(3, 4) einer Reling (14, 15), mit einer Vorderwand (8) und mit einer Rückwand (9),
wobei die Vorderwand (8), die Schubladenzargen (3, 4) und die Rückwand (9) miteinander
verbunden sind und eine Rahmenkonstruktion (11) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Reling-Schublade bodenlos ausgeführt ist und die Rahmenkonstruktion (11) einen
Freiraum beläßt,
daß ein Aumahmerahmen (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 in der Reling-Schublade angeordnet
ist und den von der Rahmenkonstruktion (11) belassenen Freiraum überspannt und
daß der Aufnahmerahmen (10) mit seinen Seitenlaschen (16, 17) an den Relings (14, 15)
eingehängt ist.
10. Schublade nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmerahmen (10) an der Vorderwand (8) und/oder an der Rückwand (9) befestigt
ist,
11. Schublade nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reling (14, 15) mit der Vorderwand (8) oder der Rückwand (9), vorzugsweise mit
Vorderwand (8) und Rückwand (9), verbunden ist.
12. Schublade nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorderwand (8) eine Frontblende bildet oder an der Vorderwand (8) eine Frontblende
angeordnet ist.
13. Schublade nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Stabilisierungsrahmen (24) vorgesehen ist, der innerhalb der Rahmenkonstruktion
(11) angeordnet ist und diese aussteift.
1. Accommodating frame
to be installed in a railing drawer (1) for a kitchen cabinet, having a drawer frame
member (3, 4) on each longitudinal side and a railing (14, 15) above each drawer frame
member (3, 4), having a front wall (8) and having a rear wall (9),
wherein the accommodating frame (10) has longitudinal sides associated with the drawer
frame members (3, 4) and transverse sides respectively facing the front wall (8) and
the rear wall (9),
wherein the accommodating frame (10) is designed to cover a free space in the drawer
(1) and
wherein the accommodating frame (10) has at least one recess (12) for accommodating
a container (13), in particular a refuse container, preferably in a suspended manner,
wherein on the longitudinal sides the accommodating frame (10) has side lugs (16,
17), which are arranged, and laterally spaced apart, such that, when the accommodating
frame (10) is installed in the railing drawer, the side lugs (16, 17) thereof engage
over the railings (14, 15) above the respective drawer frame member (3, 4),
characterized
in that the accommodating frame (10) is designed without any base support and such that it
can be mounted on the railings (14, 15) by way of the side lugs (16, 17).
2. Accommodating frame according to Claim 1, characterized
in that the accommodating frame (10), on the transverse side facing the front wall (8) and/or
on the transverse side facing the rear wall (9), has a downwardly or upwardly angled
fixing means (19) - edge which has at least one slot.
3. Accommodating frame according to either of Claims 1 and 2, characterized
in that the side lugs (16, 17) of the accommodating frame (10) are formed by side walls.
4. Accommodating frame according to Claim 3, characterized
in that the side walls forming the side lugs (16, 17), with the accommodating frame (10)
installed in the railing drawer, are substantially aligned with the drawer frame members
(3, 4) and are preferably flush therewith.
5. Accommodating frame according to one of Claims 1 to 4, characterized
in that the recess (12) in the accommodating frame (10) is delimited by downwardly angled
side edges (20).
6. Accommodating frame according to Claim 5, characterized
in that the downwardly angled side edges (20) are arranged such that they run substantially
all the way round the recess (12).
7. Accommodating frame according to one of Claims 1 to 6, characterized
in that the underside of the accommodating frame (10) has guiding counterparts (21, 22) opposite
the side lugs (16, 17), and in that the side lugs (16, 17), together with the guiding
counterparts (21, 22), form a respective groove (23) for accommodating the railings
(14, 15).
8. Accommodating frame according to one of Claims 1 to 7, characterized
in that the dimensions of the accommodating frame (10) are such that the latter substantially
entirely covers an associated drawer (1).
9. Railing drawer, in particular for a kitchen cabinet (2),
having a drawer frame member (3, 4) on each longitudinal side and a railing (14, 15)
above each drawer frame member (3, 4), having a front wall (8) and having a rear wall
(9),
wherein the front wall (8), the drawer frame members (3, 4) and the rear wall (9)
are connected to one another and form a frame structure (11),
characterized
in that the railing drawer is of bottomless design and the frame structure (11) leaves a
free space,
in that an accommodating frame (10) according to one of Claims 1 to 8 is arranged in the
railing drawer and spans the free space left by the frame structure (11), and
in that the accommodating frame (10) is mounted on the railings (14, 15) by way of its side
lugs (16, 17).
10. Drawer according to Claim 9, characterized in that the accommodating frame (10) is fixed to the front wall (8) and/or to the rear wall
(9).
11. Drawer according to either of Claims 9 and 10, characterized
in that the railing (14, 15) is connected to the front wall (8) or the rear wall (9), preferably
to the front wall (8) and the rear wall (9).
12. Drawer according to one of Claims 9 to 11, characterized
in that the front wall (8) forms a front panel or a front panel is arranged on the front
wall (8).
13. Drawer according to one of Claims 9 to 12, characterized
by the provision of a stabilizing frame (24) which is arranged inside the frame structure
(11) and braces the same.
1. Cadre de réception pour le montage dans un tiroir à barrettes (1) pour une armoire
de cuisine, comprenant un châssis de tiroir respectif (3, 4) de chaque côté longitudinal
et à chaque fois au-dessus du châssis de tiroir (3, 4), une barrette (14, 15), avec
une paroi avant (8) et une paroi arrière (9), le cadre de réception (10) présentant
des côtés longitudinaux associés aux châssis de tiroir (3, 4) et des côtés transversaux
tournés vers la paroi avant (8), respectivement la paroi arrière (9),
le cadre de réception (10) étant réalisé pour recouvrir un espace libre dans le tiroir
(1) et
le cadre de réception (10) présentant au moins un évidemment (12) pour recevoir de
préférence par accrochage, un récipient (13), en particulier un récipient de collectes
des déchets,
le cadre de réception (10) présentant sur les côtés longitudinaux des pattes latérales
(16, 17), dont l'agencement et l'espacement latéral sont tels que le cadre de réception
(10), lorsqu'il est monté dans le tiroir à barrettes, vienne en prise par le dessus,
par les pattes latérales (16, 17), avec les barrettes (14, 15) au-dessus du châssis
de tiroir respectif (3, 4), caractérisé en ce que
le cadre de réception (10) est réalisé sans support de fond et peut être accroché
par les pattes latérales (16, 17) aux barrettes (14, 15).
2. Cadre de réception selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre de réception (10) présente, du côté transversal tourné vers la paroi avant
(8) et/ou du côté transversal tourné vers la paroi arrière (9) un moyen de fixation
(19) coudé vers le bas ou vers le haut - un bord - qui présente au moins un trou oblong.
3. Cadre de réception selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les pattes latérales (16, 17) du cadre de réception (10) sont formées par des parois
latérales.
4. Cadre de réception selon la revendication 3, caractérisé en ce que les parois latérales formant les pattes latérales (16, 17), lorsque le cadre de réception
(10) est monté dans le tiroir à barrettes, sont disposées essentiellement en alignement
avec les châssis de tiroir (3, 4) et de préférence se terminent en aboutement avec
ceux-ci.
5. Cadre de réception selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'évidement (12) dans le cadre de réception (10) est limité par des bords latéraux
(20) coudés vers le bas.
6. Cadre de réception selon la revendication 5, caractérisé en ce que les bords latéraux (20) coudés vers le bas sont disposés sensiblement complètement
tout autour de l'évidement (12).
7. Cadre de réception selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le cadre de réception (10) présente sur son côté inférieur des éléments de guidage
conjugués (21, 22) opposés aux pattes latérales (16, 17), et en ce que les pattes latérales (16, 17) forment conjointement avec les éléments de guidage
conjugués (21, 22) une rainure respective (23) pour recevoir les barrettes (14, 15).
8. Cadre de réception selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les dimensions du cadre de réception (10) sont telles que celui-ci recouvre essentiellement
complètement un tiroir associé (1).
9. Tiroir à barrettes, notamment pour une armoire de cuisine (2),
comprenant un châssis de tiroir respectif (3, 4) sur chaque côté longitudinal et à
chaque fois au-dessus du châssis de tiroir (3, 4), une barrette (14, 15), avec une
paroi avant (8) et une paroi arrière (9),
la paroi avant (8), les châssis de tiroir (3, 4) et la paroi arrière (9) étant connectés
les uns aux autres et formant une construction de cadre (11),
caractérisé en ce que
le tiroir à barrettes est réalisé sans fond et la construction de cadre (11) laisse
un espace libre,
en ce qu'un cadre de réception (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8 est disposé
dans le tiroir à barrettes et surplombe l'espace libre laissé par la construction
de cadre (11), et en ce que le cadre de réception (10) est accroché par ses pattes latérales (16, 17) aux barrettes
(14, 15).
10. Tiroir selon la revendication 9, caractérisé en ce que le cadre de réception (10) est fixé à la paroi avant (8) et/ou à la paroi arrière
(9).
11. Tiroir selon l'une quelconque des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que la barrette (14, 15) est connectée à la paroi avant (8) ou à la paroi arrière (9),
de préférence à la paroi avant (8) et à la paroi arrière (9).
12. Tiroir selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que la paroi avant (8) forme un panneau avant ou un panneau avant est disposé sur la
paroi avant (8).
13. Tiroir selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, caractérisé en ce qu'il est prévu un cadre de stabilisation (24) qui est disposé à l'intérieur de la construction
de cadre (11) et qui la rigidifie.
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