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(11) |
EP 1 718 415 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.03.2010 Patentblatt 2010/12 |
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Anmeldetag: 06.04.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/003677 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/077543 (25.08.2005 Gazette 2005/34) |
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| (54) |
FLIESSBECHER FÜR EINE FARBSPRITZPISTOLE
FLUID RESERVOIR FOR A PAINT SPRAY GUN
RECIPIENT A ECOULEMENT POUR PISTOLET PULVERISATEUR DE PEINTURE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
16.02.2004 DE 102004007733
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.11.2006 Patentblatt 2006/45 |
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Patentinhaber: SATA GmbH & Co. KG |
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70806 Kornwestheim (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHMON, Ewald
72661 Grafenberg (DE)
- DETTLAFF, Peter
71686 Remseck (DE)
- GEHRUNG Ralf
70191 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rapp, Bertram et al |
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Charrier Rapp & Liebau
Patentanwälte
Postfach 31 02 60 86063 Augsburg 86063 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 678 334 DE-A- 3 402 097 US-A- 3 714 967
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WO-A-98/32539 US-A- 3 524 589
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Fließbecher für eine Farbspritzpistole nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein solcher Fließbecher ist aus dem Stand der Technik bekannt, beispielsweise aus
der
WO 98/32539. Dieser Fließbecher ist für den einmaligen Gebrauch vorgesehen und umfasst einen
Behälter aus Kunststoff und einen darauf aufsetzbaren Deckel zum Verschließen des
Behälters. An der Deckeloberseite sind Anschlussmittel zum Aufsetzen und Befestigen
des Fließbechers auf eine Farbspritzpistole oder einem auf dieser befestigten Adapter
vorgesehen. Der Fließbecher wird hierbei "upside- down", also mit der Deckelseite
nach unten auf die Farbspritzpistole aufgesetzt. Die in dem Fließbecher befindliche
Farbe fließt dann aufgrund der Schwerkraft nach unten in den Farbeinlaufkanal der
Farbspritzpistole. Um den schwerkraftgetriebenen Fluss der Farbe zu ermöglichen, ist
ein Druckausgleich zwischen dem Innern des Farbbechers und der Umgebung erforderlich.
Um diesen Druckausgleich zu gewährleisten, ist im Behälterboden eine Belüftungsöffnung
eingebracht, welche mittels eines Klebstreifens oder eines manuell betätigbaren Ventils
verschließbar ist.
[0003] Sämtliche aus dem Stand der Technik bislang bekannten Einrichtungen zum Verschließen
der Belüftungsöffnung haben sich bezüglich der Dichtigkeit als unzureichend erwiesen.
Auch bei einem Ventilmechanismus kann nicht zuverlässig ausgeschlossen werden, dass
beim Abstellen des mit Farbe gefüllten Farbbechers auf dessen Boden Farbe durch die
Belüftungsöffnung austritt.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den aus dem Stand der
Technik bekannten Fließbecher nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so weiterzubilden,
dass ein Ausfließen von Farbe durch die Belüftungsöffnung zuverlässig vermieden wird.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Fließbecher mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele dieses Fließbechers sind den Unteransprüchen zu
entnehmen.
[0006] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen
anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen:
- Figur 1:
- Perspektivische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Fließbechers;
- Figur 2:
- Perspektivische Darstellung des Behälters des erfindungsgemäßen Fließbechers von Figur
1, in einer Ansicht von schräg unten;
- Figur 3
- Detailansicht des Bereichs Y von Figur 2;
- Figur 4:
- Schnittdarstellung eines Ventil zum Verschließen der Belüftungsöffnung im Behälterboden
des Fließbechers von Figur 2, wobei das Ventil in Figur 4 (a) in geschlossener und
in Figur 4 (b) in geöffneter Ventilstellung gezeigt ist;
- Figur 5:
- Seitenansicht des erfindungsgemäßen Fließbechers, wobei der Behälter im Querschnitt
dargestellt ist und Detailansichten der Bereiche X und Y gezeigt sind;
- Figur 6:
- Schnittdarstellung des Fließbechers von Figur 1 im Bereich des Deckels.
- Figur 7:
- Draufsicht auf eine alternative Ausführungsform eines Ventils zum Verschließen der
Belüftungsöffnung im Behälterboden (Figur 7a) und Schnittdarstellungen dieser alternativen
Ausführungsform entlang der Linie A - A (Figur 7b) bzw. entlang der Linie B - B (Figur
7c), wobei das Ventil in geöffneter Stellung gezeigt ist.
- Figur 8:
- Darstellung der alternativen Ausführungsform des Ventils wie in Figur 7 gezeigt, jedoch
in geschlossener Stellung des Ventils.
[0007] Wie in Figur 1 gezeigt, umfasst der erfindungsgemäße Fließbecher einen becherförmigen
Behälter 1 und einen darauf über ein Gewinde 19 aufschraubbaren Deckel 2. Das am oberen
Rand des Behälters 1 angeformte Gewinde 19 zum Aufschrauben des Deckels 2 ist in Figur
2 erkennbar. Der Deckel 2 weist an seiner Oberseite einen Auslassstutzen 20 mit einer
in Figur 1 nicht dargestellten Auslassöffnung 19 auf. An der Außenseite des Auslassstutzen
20 ist ein Anschlussteil 3 angeformt. Das Anschlussteil 3 dient zum Aufsetzen und
zum Befestigen des Fließbechers auf eine Farbspritzpistole oder auf einem zwischen
der Farbspritzpistole und dem Fließbecher angeordneten Adapter. In dem in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst das Anschlussteil 3 ein Gewinde 21 und eine
keilförmige Nut 22, welche mit korrespondierenden Anschlussteilen der Farbspritzpistole,
nämlich einem entsprechenden Innengewinde und einem Zapfen zum Eingreifen in die Nut
22, zusammenwirken.
[0008] Der Behälter 1 ist becherförmig mit einem kreisrunden Behälterboden 23 und einer
vom Behälterboden aus sich nach oben leicht konisch erweiternden Seitenwand 24 ausgebildet,
wie aus Figur 2 ersichtlich.
[0009] In der Figur 5 ist der Fließbecher in einer Seitenansicht dargestellt, wobei der
Behälter 1 im Schnitt gezeigt ist. In der Detailansicht X von Figur 5 ist der zentrale
Bereich des Behälterbodens 23 gezeigt. Am Behälterboden 23 ist ein hohlzylindrischer
Vorsprung 10 ausgebildet, dessen Wandung 29 vom Behälterboden 23 senkrecht nach außen
vorsteht. Der Vorsprung 10 ist einstückig mit dem Behälterboden 23 verbunden. Die
Mittelachse A des hohlzylindrischen Vorsprungs 10 ist konzentrisch zur Mittelachse
des Behälters 1 angeordnet. Ebenfalls konzentrisch zu dieser Achse A ist eine Belüftungsöffnung
4 im Behälterboden 23 eingebracht. Die Belüftungsöffnung 4 wird von einer ringförmigen
Wandung 8 umschlossen. An der Außenseite 9 der Wandung 29 ist eine radial umlaufende
Ringrippe 17 angeformt. Aus der Darstellung von Figur 3 ist ersichtlich, dass an der
Außenseite 9 eine Mehrzahl von Vertiefungen 18 vorgesehen sind, welche segmentweise
in radialer Richtung im Abstand zueinander angeordnet sind. Die Vertiefungen 18 erstrecken
sich in axialer Richtung von der Oberkante 30 des Vorsprungs 10 bis etwa zur halben
Höhe des Vorsprungs 10 (Figur 4). Statt der Vertiefungen 18 können auch Öffnungen
vorgesehen sein.
[0010] An dem Deckel 2 sind, wie in Figur 5 dargestellt, jeweils über Abreißlaschen 25 zwei
Verschlusselemente 5 angeformt. Die Abreißlaschen 25 sind als Sollbruchstellen ausgebildet,
damit die Verschlusselemente 5 manuell ohne Zuhilfenahme von Werkzeug vom Deckel 2
abgerissen werden könne. Die Verschlusselemente 5 sind jeweils identisch zueinander
und dienen einerseits zum Verschließen der Belüftungsöffnung 4 und andererseits zum
Verschließen der Auslassöffnung 19.
[0011] Wie aus der Detailansicht Y von Figur 5 ersichtlich, weist das Verschlusselement
5 einen hohlzylindrischen Grundkörper 11 und einen mit diesem einstückig ausgebildeten
Deckel 26 auf. In einem zentralen Bereich ist der Deckel 26 ins Innere des Grundkörpers
11, also in der Detailansicht Y von Figur 1 nach unten, zur Bildung eines Zapfens
12 eingebuchtet. An der Unterseite dieses Zapfens 12 ist ein nach unten sich konisch
verjüngender Stopfen 13 angeformt. Die Unterseite 27 des Stopfens 3 ragt über die
Unterkante 28 des Grundkörpers 11 hinaus. An der Außenseite des hohlzylindrischen
Grundkörpers 11 sind zwei parallel und im Abstand zueinander verlaufende Ringnute
15 und 16 angeformt.
[0012] Zum Verschließen der Belüftungsöffnung 4 wirkt eines der beiden Verschlusselemente
5 mit dem Vorsprung 10 am Behälterboden 23 zur Bildung eines Ventils zusammen, wobei
der Vorsprung 10 das Ventilgehäuse und das Verschlusselement 5 den Ventildeckel bildet.
Das Ventil ist hierbei als Doppelventil mit zwei in Strömungsrichtung hintereinander
angeordneten und voneinander getrennten Ventilsitzen ausgebildet ist. Jeder Ventilsitz
weist eine eigene Dichtfläche 6 bzw. 7 auf. Das Zusammenwirken von Verschlusselement
5 und Vorsprung 10 zur Bildung des Ventils, mit dem die Belüftungsöffnung 4 verschließbar
ist, ist in Figur 4 näher dargestellt. Das Verschlusselement 5 wird hierzu über den
Vorsprung 10 geschoben, so dass der hohlzylindrische Grundkörper 11 die zylindrische
Wandung des Vorsprungs 10 umgreift. Um ein dichtes Anliegen des Verschlusselements
5 am Vorsprung 10 zu gewährleisten, ist der Innendurchmesser des hohlzylindrischen
Grundkörpers 11 und der Außendurchmesser des hohlzylindrischen Vorsprungs 10 etwa
gleich groß.
[0013] Durch Zusammenwirken der Nuten 15 und 16 an der Innenseite des Grundkörpers 11 und
der Ringrippe 17 an der Außenseite des Vorsprungs 10 ist das durch das Verschlusselement
5 und den Vorsprung 10 gebildete Ventil in zwei Ventilstellungen fixierbar. In der
in Figur 4 (a) gezeigten Ventilstellung greift die Ringrippe 17 in die obere Ringnut
15 ein und die Unterkante 28 des hohlzylindrischen Grundkörpers 11 sitzt auf dem Behälterboden
23 auf. Gleichzeitig greift der Stopfen 13 in die Belüftungsöffnung 4 ein. Die Außenfläche
des Stopfens 13 liegt hierbei an der Wandung 8 der Blüftungsöffnung 4 dicht an. Auf
diese Weise wird ein erster Ventilsitz mit einer ersten Dichtfläche 6 gebildet. Daneben
ist gleichzeitig ein zweiter Ventilsitz mit einer von der ersten Dichtfläche 6 getrennten
zweiten Dichtfläche 7 gebildet, indem die Innenseite des Grundkörpers 11 dicht an
der Außenwand 9 des hohlzylindrischen Vorsprungs 10 anliegt. In dieser Ventilstellung
ist die Belüftungsöffnung 4 einerseits durch den ersten Ventilsitz (der durch das
Eingreifen des Stopfens 13 in die Belüftungsöffnung 4 gebildet ist) und andererseits
über den zweiten Ventilsitz (der durch das Anliegen der Innenseite 14 des Grundkörpers
11 am unteren Rand der Außenwand 9 gebildet ist) dicht verschlossen. Sollte eine geringe
Menge Farbe durch den ersten Ventilsitz mit der ersten Dichtfläche 6 aus der Belüftungsöffnung
4 herausfließen, wird der weitere Fluss dieser Farbe aus dem Behälter 1 durch den
zweiten Ventilsitz verhindert.
[0014] Zum Öffnen der Belüftungsöffnung 4 kann das Verschlusselement 5 in eine zweite Ventilstellung
gebracht werden, wie sie in Figur 4 (b) dargestellt ist. Hierzu wird das Verschlußelement
nach oben, also vom Behälterboden 23, angehoben, bis die Ringrippe 17 in die untere
Ringnut 16 eingreift (Figur 4 (b)). Um dieses Anhebendes Verschlußelements 5 von der
ersten in die zweite Ventilstellung zu erleichtern und den anfänglichen Sitz der Ringrippe
19 in der oberen Ringnut 15 zu lösen, ist es vorteilhaft, wenn der Deckelteil 26 des
Verschlusselements 5 seitlich über den Grundkörper 11 hervorsteht. Dadurch wird nämlich
einerseits ein leichteres Ergreifen des Verschlusselements am Deckel 26 ermöglicht
und andererseits kann durch Verbiegen des überstehenden Bereichs des Deckels 26 der
Eingriff der Ringrippe 17 in die obere Ringnut 15 gelöst werden, weil durch Hochbiegen
dieser überstehenden Bereiche des Deckelteils 26 der Innendurchmesser im Bereich des
Grundkörpers 11 vergrößert wird.
[0015] In der in Figur 4 (b) gezeigten zweiten Ventilstellung ist der Stopfen 13 außer Eingriff
mit der Belüftungsöffnung 4, so dass diese freigegeben ist. Gleichzeitig ist auch
der zweite Ventilsitz gelöst, weil nämlich in dieser Ventilstellung die Unterkante
28 des Grundkörpers 11 im Bereich der Vertiefungen 18 an der Außenseite des Vorsprungs
10 liegt, wie aus Figur 4 (b), rechte Seite, ersichtlich. In dieser Stellung ist ein
Luftdurchtritt vom Innern des Behälters 1 durch die Belüftungsöffnung 4 und durch
den zwischen den Vertiefungen 18 und der Innenseite 14 des Grundkörpers 11 gebildeten
Durchlass ermöglicht.
[0016] Das zweite, am Deckel 2 angeformte Verschlusselement 5, welches identisch zum anderen
Verschlusselement 5 ausgebildet ist, kann zum Verschließen der Auslassöffnung 19 am
Anschlussteil des Deckels 2 verwendet werden, indem dieses Verschlusselement 5 zunächst
vom Deckel 2 abgebrochen und dann auf den Auslassstutzen 20 aufgesetzt wird. Der Innendurchmesser
des Grundkörpers 11 und der Außendurchmesser des Auslassstutzens 20 sind hierfür aufeinander
abgestimmt, damit die Innenseite 14 des Grundkörpers 11 dicht an der Außenseite des
Stutzens 20 anliegt, wie in Figur 6 gezeigt.
[0017] In der Figur 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Ventils zum Verschließen
der Belüftungsöffnung dargestellt. Figur 7a zeigt eine Draufsicht dieses Ventils,
welches ebenso wie das oben beschriebene Ventil zwei in Strömungsrichtung hintereinander
angeordnete Ventilsitze aufweist. Gleiche Bauteile dieses Ventils sind mit den gleichen
Bezugszeichen versehen wie in den Figuren 3 - 5. Wie bei dem in diesen Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiel bildet auch bei dem in Figur 7 gezeigten Ventil
der Vorsprung 10 das Ventilgehäuse und ein Verschlusselement 5 bildet den Ventildeckel.
Das Ventil ist ebenfalls als Doppelventil mit zwei voneinander getrennten Ventilsitzen
ausgebildet, wobei jeder Ventilsitz eine eigene Dichtfläche 6 bzw. 7 aufweist. Das
Verschlusselement 5 ist klemmend über den Vorsprung 10 geschoben, so dass der hohlzylindrische
Grundkörper 11 die zylindrische Wandung des Vorsprungs 10 umgreift. Das Verschlusselement
5 weist im Zentrum einen zylindrischen Stopfen 13 auf, der bei geschlossener Ventilstellung
in die Belüftungsöffnung 4 eingreift und dort die erste Dichtfläche 6 bildet. Die
zweite Dichtfläche 7 ist wiederum an der Außenwand 9 des Vorsprungs 10 gebildet, wo
die Innenfläche 14 des Verschlusselementgrundkörpers 11 anliegt.
[0018] Anders als bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 3 - 5 sitzt das Verschlusselement
5 bei dem Ausführungsbeispiel der Figur 7 nicht über einen Rastmechanismus sondern
klemmend über dem Vorsprung 10 auf. Das Verschlusselement 5 ist zwischen einer ersten
Grenzstellung und einer zweiten Grenzstellung verschieblich, wobei in der ersten Grenzstellung,
wie sie in der Figur 7a und 7b gezeigt ist, das Ventil geöffnet ist und in der zweiten
Grenzstellung, wie sie in der Figur 8a bzw. 8b gezeigt ist, ist das Ventil geschlossen.
An der Außenseite des Vorsprungs 10 ist eine Ringrippe 17a angeformt. An der Innenfläche
des hohlzylindrischen Grundkörpers 11 des Verschlusselements 5 ist eine Ringnut 15a
vorgesehen, welche mit der Ringrippe 17a zur Bildung von zwei Anschlägen in der ersten
bzw. in der zweiten Ventilstellung zusammenwirkt. In der in Figur 7 gezeigten Ventilstellung
liegt die Unterkante der Ringnut 15a an der Ringrippe 17a an und in der in Figur 8
gezeigten geschlossenen Ventilstellung liegt die Oberkante der Ringnut 15a an der
Ringrippe 17a an. Zwischen diesen beiden Ventilstellungen ist das Verschlusselement
5 gegenüber dem Vorsprung 10 verschieblich.
[0019] In einem hier nicht zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel des Fließbechers
ist vorgesehen, dass die Belüftungsöffnung 4 zunächst durch eine dünne Membran verschlossen
ist und erst beim Einsetzen des Verschlusselements 5 in die erste Ventilstellung eingestochen
wird, indem eine am Stopfen 13 des Verschlusselements 5 angeformte Spitze die dünne
Membran durchstößt.
[0020] Aufgrund der Ausbildung von zwei separaten Ventilsitzen mit jeweils einer Dichtfläche
6 bzw. 7 wird ein dichter Verschluss der Belüftungsöffnung 4 bei dem erfindungsgemäßen
Fließbecher ermöglicht. Gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Maßnahmen
zum Verschließen der Belüftungsöffnung im Behälterboden zeichnet sich dieser Verschluss
durch eine wesentlich bessere Dichtigkeit aus. Dies erlaubt es schliesslich, den Behälter
auf dem Boden abzustellen, ohne dass die in dem Behälter befindliche Farbe herausläuft.
Dadurch wird insbesondere ermöglicht, die Farbe in dem Behälter anzumischen, bevor
der Behälter dann in üblicher Weise auf die Farbspritzpistole aufgesetzt wird. Das
Ventil zum Verschließen der Belüftungsöffnung zeichnet sich ferner dadurch aus, dass
das Verschlußelement 5 leicht wieder vom Behälter weggenommen werden kann, indem das
Verschlußelement vom Vorsprung manuell durch Lösen der Rastverbindung abgezogen wird.
Auf diese Weise wird ermöglicht, dass überschüssige Farbe, welche beim Lackiervorgang
nicht gebraucht wurde, durch die Belüftungsöffnung ausfliessen und einer Wiederverwertung
zugeführt werden kann, wenn der Behälter mit dem Behälterboden nach unten gehalten
wird.
[0021] In einem alternativen, hier nicht zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel
liegt die Belüftungsöffnung 4 und der diese umgebende Vorsprung 10 azentrisch bezüglich
der Längsmittelachse des Behälters 1, d.h. die Belüftungsöffnung 4 sowie die Mittelachse
A des Vorsprungs 10 liegen außermittig bezüglich des Becherbodens 23.
[0022] Weiterhin kann das Ventil zum Verschließen der Belüftungsöffnung 4 so ausgebildet
sein, dass es in mehr als zwei Ventilstellungen einstellbar ist. Hierfür ist beispielsweise
vorgesehen, dass mehr als zwei Ringnute 15, 16 an der Außenseite des hohlzylindrischen
Grundkörpers 11 angeordnet sind. Alternativ zu einer Mehrzahl von Ringnuten zur Bildung
eines in mehreren Stellungen verrastbaren Ventils können auch parallel und im Abstand
zueinander verlaufende Doppelringnute ausgebildet sein.
1. Fließbecher für eine Farbspritzpistole mit einem Behälter (1) und einem darauf aufsetzbaren
Deckel (2), welcher ein Anschlussteil (3) aufweist, um den Fließbecher auf die Farbspritzpistole
oder einen Adapter aufzusetzen, wobei der Behälter (1) eine mittels eines Ventils
verschließbare Belüftungsöffnung (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil ein am Behälter angeordnetes Ventilgehäuse (10) und ein korrespondierendes
Verschlußelement (5) umfasst und zwei in Strömungsrichtung hintereinander angeordnete
Ventilsitze aufweist, wobei das Verschlußelement (5) gegenüber dem Ventilgehäuse (10)
zwischen einer ersten Ventilstellung, in der die Belüftungsöffnung (4) verschlossen
ist, und einer zweiten Ventilstellung, in der ein Druckausgleich zwischen dem Innern
des Behälters (1) und der Umgebung ermöglicht ist, verschiebbar ist.
2. Fließbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ventilsitz eine Dichtfläche (6;7) aufweist, wobei diese Dichtflächen (6;7)
von einander getrennt sind.
3. Fließbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse von einem hohlzylindrischen Vorsprung (10) gebildet ist, der an
der Behälterwand, insbesondere am Behälterboden (23), angeordnet ist und die Belüftungsöffnung
(4) umgibt.
4. Fließbecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtfläche (6) des ersten Ventilsitzes von der die Belüftungsöffnung bildenden
Wandung (8) gebildet ist und dass die Dichtfläche (7) des zweiten Ventilsitzes von
der Außenwand (9) des Vorsprungs (10) gebildet ist.
5. Fließbecher nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußelement (5) über Rastelemente (15, 16, 17) an dem Vorsprung (10) einrastbar
ist.
6. Fließbecher nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußelement (5) aus einem hohlzylindrischen Grundkörper (11) mit einem ins
Innere des Grundkörpers (11) vorstehenden Zapfen (12) gebildet ist, an dessen Ende
ein Stopfen (13) zum Verschließen der Belüftungsöffnung (4) angeformt ist.
7. Fließbecher nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei eingesetztem Verschlußelement (5) in der ersten Ventilstellung der Stopfen (13)
in die Belüftungsöffnung (4) eingreift und an der Wandung (8) der Belüftungsöffnung
(4) zur Bildung der ersten Dichtfläche (6) anliegt und gleichzeitig die Innenfläche
(14) des Grundkörpers (11) an der Außenwand (9) des Vorsprungs (10) zur Bildung der
zweiten Dichtfläche (7) anliegt.
8. Fließbecher nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfen (13) und die Belüftungsöffnung (4) jeweils konisch ausgebildet sind.
9. Fließbecher nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite (14) des Grundkörpers (11) sowie an der Außenwand (9) des Vorsprungs
(10) jeweils Rastelemente (15, 16, 17) angeordnet sind, welche miteinander korrespondieren,
um das Verschlußelement (5) in einer der beiden Ventilstellungen zu fixieren.
10. Fließbecher nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Außenwand (9) des Vorsprungs (10) mindestens eine, vorzugsweise eine Mehrzahl
von Vertiefungen (18) oder Öffnungen vorgesehen sind, welche bei eingesetztem Verschlußelement
(5) in der zweiten Ventilstellung jeweils einen Luftdurchlaß vom Innern des Behälters
(1) nach außen ermöglichen.
11. Fließbecher nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungsöffnung (4) zunächst durch eine Membran verschlossen ist, welche beim
erstmaligen Einsetzen des Verschlußelements (5) in die erste Ventilstellung von dem
Verschlußelement (5) durchstoßen wird.
12. Fließbecher nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zum Durchstoßen der Membran am Verschlußelement (5) eine Spitze angeformt ist.
13. Fließbecher nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Anschlußteil (3) des Deckels (2) eine Auslaßöffnung (19) ausgebildet ist und dass
das Verschlußelement (5) so ausgebildet ist, dass es auch zum Verschließen dieser
Auslaßöffnung (19) geeignet ist.
14. Fließbecher nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußelement (5) zunächst über eine als Sollbruchstelle ausgebildete Abreißlasche
(25) an dem Deckel (2) angeformt ist und zum Verschließen der Belüftungsöffnung (4)
oder der Auslaßöffnung (19) abgerissen werden kann.
15. Fließbecher nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußelement (5) klemmend auf dem Ventilgehäuse aufsitzt.
1. Fluid reservoir for a paint spray gun with a container (1) and a cover (2) which can
be placed thereon, which has a connecting part (3) in order to place the fluid reservoir
on the paint spray gun or an adaptor, wherein the container (1) has a ventilation
opening (4) which can be closed by means of a valve, characterised in that the valve comprises a valve housing (10) arranged on the container and a corresponding
closure element (5) and has two valve seats arranged one behind the other in the flow
direction, the closure element (5) being displaceable with respect to the valve housing
(10) between a first valve position, in which the ventilation opening (4) is closed,
and a second valve position, in which a pressure compensation is made possible between
the interior of the container (1) and the surroundings.
2. Fluid reservoir according to claim 1, characterised in that each valve seat has a sealing face (6; 7), these sealing faces (6; 7) being separated
from one another.
3. Fluid reservoir according to claim 1, characterised in that the valve housing is formed by a hollow cylindrical projection (10), which is arranged
on the container wall, in particular on the container base (23), and surrounds the
ventilation opening (4).
4. Fluid reservoir according to claim 2, characterised in that the sealing face (6) of the first valve seat is formed by the wall (8) forming the
ventilation opening and in that the sealing face (7) of the second valve seat is formed by the outer wall (9) of
the projection (10).
5. Fluid reservoir according to claim 2 or 3, characterised in that the closure element (5) can be latched by latching elements (15, 16, 17) on the projection
(10).
6. Fluid reservoir according to any one of the preceding claims, characterised in that the closure element (5) is formed from a hollow cylindrical base body (11) with a
plug (12) projecting into the interior of the base body (11), on the end of which
plug a stopper (13) is formed to close the ventilation opening (4).
7. Fluid reservoir according to any one of claims 2 to 5, characterised in that with the closure element (5) inserted in the first valve position, the stopper (13)
engages in the ventilation opening (4) and rests on the wall (8) of the ventilation
opening (4) to form the first sealing face (6) and the inner face (14) of the base
body (11) simultaneously rests on the outer wall (9) of the projection (10) to form
the second sealing face (7).
8. Fluid reservoir according to claim 5 or 6, characterised in that the stopper (13) and the ventilation opening (4) are conical in each case.
9. Fluid reservoir according to any one of claims 5 to 7, characterised in that latching elements (15, 16, 17) are arranged in each case on the inner side (14) of
the base body (11) and on the outer wall (9) of the projection (10) and correspond
with one another to fix the closure element (5) in one of the two valve positions.
10. Fluid reservoir according to any one of claims 2 to 8, characterised in that provided in the outer wall (9) of the projection (10) is at least one, preferably
a plurality of indentations (18) or openings, which, with the closure element (5)
inserted in the second valve position, in each case allow a passage of air from the
interior of the container (1) to the outside.
11. Fluid reservoir according to any one of the preceding claims, characterised in that the ventilation opening (4) is initially closed by a membrane, which is pierced by
the closure element (5) upon the first insertion of the closure element (5) into the
first valve position.
12. Fluid reservoir according to claim 10, characterised in that a point is formed on the closure element (5) to pierce the membrane.
13. Fluid reservoir according to any one of the preceding claims, characterised in that an outlet opening (19) is configured on the connecting part (3) of the cover (2)
and in that the closure element (5) is configured such that it is also suitable to close this
outlet opening (19).
14. Fluid reservoir according to any one of the preceding claims, characterised in that the closure element (5) is firstly formed on the cover (2) by means of a pull-off
tab (25) configured as a predetermined breaking point and can be pulled off to close
the ventilation opening (4) or the outlet opening (19).
15. Fluid reservoir according to any one of claims 2 to 13, characterised in that the closure element (5) is seated in a clamping manner on the valve housing.
1. Godet à gravité pour un pistolet pulvérisateur de peinture, avec un récipient (1)
et avec un couvercle (2) qui peut être posé sur le récipient et qui présente une partie
de raccordement (3) pour monter le godet à gravité sur le pistolet pulvérisateur ou
sur un adaptateur, sachant que le récipient (1) présente une ouverture de ventilation
(4) pouvant être fermée au moyen d'une soupape, caractérisé en ce que la soupape comprend un boîtier de soupape (10) disposé sur le récipient et un élément
d'obturation correspondant (5), et elle présente deux sièges de soupape disposés l'un
à la suite de l'autre dans la direction d'écoulement, sachant que l'élément d'obturation
(5) peut être déplacé en translation, par rapport au boîtier de soupape (10), entre
une première position de soupape, dans laquelle l'ouverture de ventilation (4) est
fermée, et une deuxième position de soupape, dans laquelle une compensation de pression
entre l'intérieur du récipient (1) et l'environnement est rendue possible.
2. Godet à gravité selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque siège de soupape présente une surface d'étanchéité (6 ; 7), sachant que ces
surfaces d'étanchéité (6 ; 7) sont séparées l'une de l'autre.
3. Godet à gravité selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier de soupape est formé par une saillie cylindrique creuse (10), qui est
disposée sur la paroi du récipient, en particulier sur le fond (23) du récipient,
et qui entoure l'ouverture de ventilation (4).
4. Godet à gravité selon la revendication 2, caractérisé en ce que la surface d'étanchéité (6) du premier siège de soupape est formée par la paroi (8)
formant l'ouverture de ventilation, et en ce que la surface d'étanchéité (7) du deuxième siège de soupape est formée par la paroi
extérieure de la saillie (10).
5. Godet à gravité selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'élément d'obturation (5) peut être enclenché sur la saillie (10) au moyen d'éléments
d'enclenchement (15, 16, 17).
6. Godet à gravité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'obturation (5) est formé d'un corps de base cylindrique creux (11) avec
un tenon (12) dépassant à l'intérieur du corps de base (11) et à l'extrémité duquel
est formé un bouchon (13) pour fermer l'ouverture de ventilation (4).
7. Godet à gravité selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que, lorsque l'élément d'obturation (5) est placé dans la première position de soupape,
le bouchon (13) s'engage dans l'ouverture de ventilation (4) et s'applique contre
la paroi (8) de l'ouverture de ventilation (4) pour former la première surface d'étanchéité
(6), et, dans le même temps, la surface intérieure (14) du corps de base (11) s'applique
contre la paroi extérieure (9) de la saillie (10) pour former la deuxième surface
d'étanchéité (7).
8. Godet à gravité selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le bouchon (13) et l'ouverture de ventilation (4) sont respectivement réalisés coniques.
9. Godet à gravité selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que des éléments d'enclenchement respectifs (15, 16, 17) sont formés sur le côté intérieur
(14) du corps de base (11) ainsi que sur la paroi extérieure (9) de la saillie (10),
éléments qui correspondent entre eux pour immobiliser l'élément d'obturation (5) dans
une des deux positions de soupape.
10. Godet à gravité selon l'une des revendications 2 à 8, caractérisé en ce qu'au moins un et de préférence plusieurs évidements (18) ou ouvertures sont prévus dans
la paroi extérieure (9) de la saillie (10), lesquels, lorsque l'élément d'obturation
(5) est placé dans la deuxième position de soupape, permettent respectivement un passage
d'air depuis l'intérieur du récipient (1) vers l'extérieur.
11. Godet à gravité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture de ventilation (4) est initialement fermée par une membrane qui, lors
du premier placement de l'élément d'obturation (5) dans la première position de soupape,
est transpercée par l'élément d'obturation (5).
12. Godet à gravité selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'une pointe est rapportée sur l'élément d'obturation (5) afin de transpercer la membrane.
13. Godet à gravité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une ouverture d'évacuation (19) est formée sur la partie de raccordement (3) du couvercle
(2), et en ce que l'élément d'obturation (5) est conçu de telle sorte qu'il convient également pour
fermer cette ouverture d'évacuation (19).
14. Godet à gravité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'obturation (5) est initialement rapporté sur le couvercle (2) par l'intermédiaire
d'une patte de déchirage (25) conçue comme point de rupture privilégiée, et il peut
être détaché afin de fermer l'ouverture de ventilation (4) ou l'ouverture d'évacuation
(19).
15. Godet à gravité selon l'une des revendications 2 à 13, caractérisé en ce que l'élément d'obturation (5) est monté avec serrage sur le boîtier de soupape.
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