[0001] Die Erfindung betrifft eine Doppelkreuz-Schwelle, wie diese im Oberbegriff des Anspruches
1 beschrieben ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind bereits Schwellen für den Schotteroberbau bei Eisenbahnen
bekannt, die unterhalb und quer zwischen den verlegten Schienen verlaufen und diese
an Auflagern aufnehmen. Durch derartige Schwellen wird es ermöglicht, die beim Überrollen
durch ein Schienenfahrzeug entstehenden Längs- und Querkräfte aufzunehmen und in den
Schotter abzuleiten, sodass eine Gleisgeometrie, insbesondere der durch den Radstand
der Schienenfahrzeuge definierte Schienenabstand, für eine stabile Gleislage eingehalten
werden kann. Aufgrund der zunehmenden Belastungen der Schwellen, z.B. hervorgerufen
durch erhöhte Transportlasten, Geschwindigkeiten und Bremskräfte von Schienenfahrzeugen
bzw. engeren Kurvenradien der Gleisbahnen, ist es notwendig, die entstehenden Kräfte
besser aufzunehmen und in den Unterbau bzw. Schotter abzuleiten, wobei hierzu kostengünstig
herzustellende und gleichzeitig betriebssichere Schwellen gefordert sind.
[0003] Eine aus dem Stand der Technik bekannte Schwelle für den Schotteroberbau bei Eisenbahnen
ist in der
DE 100 23 389 A1 beschrieben. Die in diesem Dokument beschriebene Schwelle ist mit unter den Schienen
verlaufenden Querarmen versehen, deren Unterseiten in einer Ebene mit der Schwellenunterseite
liegen. Durch diese Querarme ergibt sich somit eine insgesamt vergrößerte Auflagefläche
der Schwelle am Schotter bzw. des Unterbaus, sodass ein Einsinken der Schwelle in
den Schotter erschwert wird und eine Stabilisierung der Schwelle gegen Verkippen um
ihre Längsachse erfolgt. Die Schienen liegen dabei auf Lagern auf, die an der Oberseite
der Querarme angebracht sind und es werden die Schienen je durch zwei seitlich der
Lager vorgesehene Schienenbefestigungen zumindest in Querrichtung zur Schiene positioniert
gehalten.
[0004] Nachteilig ist gemäß der
DE 100 23 389 A1, dass pro Schienen-Auflager lediglich zwei Schienenbefestigungen angeordnet sind,
die im Bereich einer Schwellenlängsachse vorgesehen sind. Bei Gleisbahnabschnitten,
die hohen Beanspruchungen unterliegen, wie beispielsweise bei Kurvenabschnitten, Bergabschnitten
oder Hochgeschwindigkeits- bzw. Schwerlasttransportstrecken, kann durch die beiden
Schienenbefestigungen den hohen Verschiebekräften der Gleise gegebenenfalls kein ausreichender
Widerstand entgegengesetzt werden, sodass durch über ein normales Maß erhöhte Gleisverwerfungen
ein Sicherheitsrisiko durch mögliche Beschädigungen an der Gleisbahn entsteht. Das
Problem der erhöhten Schienen-Verschiebekräfte tritt insbesondere bei Schienenfahrzeugen
mit Wirbelstrombremsen auf, wie diese zunehmend eingesetzt werden.
[0005] Weiters sind im Stand der Technik so genannte "Rahmenschwellen" bekannt, die durch
zwei zwischen den Schienen verlaufende Schwellen gebildet sind, die im Bereich des
Schienenverlaufes unterhalb der Schienen über einen Längsträger zu einem Bauteil verbunden
sind. Eine derartige Rahmenschwelle ist aus der
DE 102 54 973.7 bekannt. Jede der Schienen liegt jeweils an einer Oberseite der Schwellen auf, sodass
die Rahmenschwelle vier Auflager aufweist, wobei an jedem Auflager an Einbaupositionen
Schienenbefestigungen angebracht sind. Es sind dabei drei Einbaupositionen "außen",
"mittig", "innen" vorgesehen, die je durch ein Paar von sich gegenüberliegenden Schienenbefestigungen
ausgebildet sind. Im Bereich jedes Auflagers sind die Befestigungsstellen durch paarweises
Anordnen von Schienenbefestigungselementen variierbar.
[0006] Derartige Rahmenschwellen weisen den Nachteil auf, dass aufgrund der vier Auflager
für die Schienenelemente die gesamte Rahmenschwelle als statisch unbestimmt gilt,
sodass bei deren Fertigung eine sehr hohe Maßgenauigkeit erforderlich ist, um eine
gleiche Höhenlage der vier Auflager unter Einhaltung geringer Maßtoleranzen zu ermöglichen,
da es bereits bei geringen Maßabweichungen zu einem Bruch der Schwelle kommen kann.
Um dies zu verhindern ist es notwendig, die Rahmenschwelle in speziellen oder aufwendigen
Fertigungsverfahren herzustellen.
[0007] Im Allgemeinen sei zu dem aus dem Stand der Technik bekannten Schwellentypen angemerkt,
dass Schwellen mit Querarmen zwar eine Verbesserung der Betriebseigenschaften durch
eine vergrößerte Auflagefläche am Schotter und eine kostengünstige Herstellung ermöglichen,
jedoch bei erhöhter Belastung keine ausreichende Widerstandskraft gegen Gleisverwerfungen
aufgebracht werden kann. Demgegenüber ist es mit Rahmenschwellen möglich, durch Variation
der Einbaupositionen der Schienenbefestigungen den Widerstand, der den Gleisverwerfungen
entgegengesetzt wird, an unterschiedliche Belastungsfälle anzupassen, wobei bei Rahmenschwellen
ein hoher Fertigungsaufwand notwendig ist und die Wartungskosten im Vergleich zu einfachen
Schwellen wesentlich höher sind. Eine variable Positionierung der Schienen-Befestigungen
an einfachen Schwellen, wie z.B. in der
DE 100 23 389 A1 beschrieben, war im Stand der Technik aufgrund der ungeeigneten Geometrie der Querarme
bzw. Schienenträger bisher nicht möglich.
[0008] Aus der
AT 410 226 B ist eine Unterschwelle für Eisenbahngleise mit kontinuierlicher Schienenauflage auf
Schwellenelementen bekannt, die je zwei unter den Schienen angeordnete Längsbalken
und einen oder zwei sie verbindende Querteile aufweisen, wobei die in Schienenrichtung
aufeinander folgenden Längsbalken benachbarter Schwellenelemente paarweise miteinander
vertikal schubsteif, jedoch biegeweich verbunden sind, wodurch ein Gebilde in der
Art einer Raupenkette erhalten ist, und wobei jedes Schwellenelement eine Besohlung
aus elastischem Material zur Erzielung einer vertikalen Einfederung aufweist. Die
biegeweiche, jedoch schubsteife Verbindung aufeinander folgender Längsbalken wird
durch ausreichend biegeelastische Schienen selbst gebildet, und die Schienenbefestigungsstellen
sind jeweils zunächst den jeweils einander zugewandten Rändern der Schwellenelemente
vorgesehen, sodass pro Längsbalken zwei Befestigungsstellen vorliegen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schwelle für einen Schotteroberbau
bei Eisenbahnen zu schaffen, die im verlegten Zustand das Anbringen eines Verbindungselementes
zum Verbinden zweier aufeinander folgender Schienenelemente ermöglicht.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angeführten
Merkmale gelöst. Mit dieser Lösung wird der Vorteil erreicht, dass durch die im Bereich
der Stirnseiten unterhalb der Schienenelemente abgestuften Längsträger bei der Montage
der Schienenbahn zwischen der Schienenunterseite und einer oberen Stufenfläche ein
Zwischenraum geschaffen wird. Somit ist es möglich, dass zwischen zwei benachbarten
Schwellen eine Verbindung von zwei einzelnen Schienenelementen, vorzugsweise durch
eine Schienenschweißung, durchgeführt wird, da mit entsprechenden Werkzeugen die Unterseiten
der Schienenelemente in einem Verbindungsbereich zugänglich sind. Mit einer erfindungsgemäßen
Schwelle kann daher ein Abstand zwischen zwei Schienenverbindungen gleich dem Abstand
zwischen zwei benachbarten Schwellen sein. Somit wird ein wirtschaftlicher und flexibler
Gleisbau durch die Verwendung von sehr kurzen Gleisstücken ermöglicht.
[0011] Durch die quer zur Längsmittelachse der Schwelle versetzte Anordnung der Aufnahmeeinrichtungen
bzw. der Befestigungs- oder Spannpunkte an den Schienenelementen wird die Aufnahme
und Ableitung der erzeugten Schienen-, Quer- bzw. Längsverschiebekräfte verbessert,
da zwischen den nächstliegenden Schienen-Befestigungselementen zweier benachbarter
Schwellen nicht der Schwellen-Abstand zwischen zwei verlegten Schwellen eingehalten
werden muss, sondern im Schienenverlaufrichtung gesehen kürzere Befestigungsabstände
zwischen den Schienen-Befestigungselementen eingehalten werden können. Die Befestigungs-
bzw. Spannpunkte, an denen die Schienen-Befestigungselemente das entsprechende Schienenelement
fixieren, können somit entlang des Schienenverlaufs je nach Belastungsfall gleichmäßig
oder ungleichmäßig verteilt werden und es können die Abschnitte entlang des Schienenverlaufs,
in denen keine Schienen-Befestigungselementen vorgesehen sind, stark verkürzt werden.
Im Allgemeinen kann somit die Schienenlage bzw. der gesamte Gleiskörper stabilisiert
werden.
[0012] Durch die Merkmale nach zumindest einem der Ansprüche 2 oder 3 ergibt sich der Vorteil,
dass der Abstand zwischen zwei nächstliegenden Schienen-Befestigungselementen zweier
benachbarter Schwellen gegenüber einem Schwellenabstand zwischen den Schwellen-Längsachsen
verringert oder bedarfsweise vergrößert werden kann. Längs- und Querschiebekräfte
der Schienenelemente können über den Schienenverlauf somit angepasst an den Belastungsfall
der Schwelle besser aufgenommen und in den Schotter abgeleitet werden und es kann
der Querschiebewiderstand, der einer Längsverschiebung der Schienenelemente entgegenwirkt,
bei Anordnung von mehr als zwei Schienen-Befestigungselementen pro Längsträger erhöht
werden.
[0013] Durch die im Anspruch 4 beschriebenen Merkmalskombination ist es in vorteilhafter
Weise möglich, die Schienenelemente beidseitig in dem Bereich neben der Auflager am
Längsträger zu befestigten.
[0014] Die Merkmale nach Anspruch 5 sind von Vorteil, da durch die drei oder zwei Aufnahmeeinrichtungen
an jeder Seite neben dem Auflager insgesamt sechs oder vier SchienenBefestigungselemente
an jedem Längsträger der Schwelle angebracht werden können. Die Schwelle kann daher
in Abhängigkeit der Anzahl der an dieser angeordneten Schienen-Befestigungselemente
an unterschiedliche Anwendungsfälle, wie beispielsweise gerade Strecken, Kurvenradien,
Gebirgsstrecken, Strecken mit hohen Transportlasten oder dgl., angepasst werden.
[0015] Durch die im Anspruch 6 angeführten Merkmale kann die Schwelle in vorteilhafter Weise
individuell an die jeweiligen Belastungsfälle durch Aktivieren bzw. Deaktivieren der
Aufnahmeeinrichtungen angepasst werden. Die Anordnung der Schienen-Befestigungselemente
kann somit auch an einer Baustelle beim Verlegen einer Gleisstrecke vorgenommen werden,
wobei eine variable Anordnung der Schienen-Befestigungselemente ermöglicht wird.
[0016] Durch die im Anspruch 7 beschriebene Aufnahmeeinrichtung ist es in vorteilhafter
Weise möglich, aus dem Stand der Technik bekannte Schienen-Befestigungselemente, beispielsweise
eine federbeaufschlagte, schulterlose W-Befestigung, an den Aufnahmeeinrichtungen
anzubringen.
[0017] Von Vorteil sind auch die Merkmale des Anspruches 8, da mittels einem Verschlusselement,
wie z.B. einem Stopfen aus Kunststoff, die nicht benötigten Aufnahmeeinrichtungen
durch Verschließen der Verankerungsöffnungen in einfacher Weise deaktivierbar sind.
[0018] Die Merkmale nach zumindest einem der Ansprüche 9 bis 11 sind vorteilhaft, da die
Schwelle durch die Anordnung von zwei Schienen-Befestigungselementen, die sich bevorzugt
diagonal gegenüberliegen, für Gleisstrecken mit normaler bzw. mittlerer Belastung
präpariert werden kann. Bei dieser ersten Montagestellung liegt eine stetige Verteilung
von Schienen-Befestigungselementen entlang des Schienenverlaufs vor, wobei ein Befestigungsabstand
zwischen zwei sich nächstliegenden Schienen-Befestigungselementen zweier benachbarter
Schwellen geringer als deren Schwellenabstand sein kann.
[0019] Von Vorteil sind auch die Merkmale nach zumindest einem der Ansprüche 12 bis 14,
wobei in der beschriebenen, zweiten Montagestellung insgesamt drei Schienen-Befestigungselemente
pro Längsträger angeordnet sind und die entsprechenden Aufnahmeeinrichtungen und Befestigungs-
bzw. Spannpunkte der Schienenelemente am Längsträger im Wesentlichen dreieckförmig
angeordnet sind. Eine derartige Verteilung der Schienen-Befestigungselemente ist für
Strecken von erhöhten Quer- Verschiebekräften der Schienenelemente, beispielsweise
bei engen Kurvenradien, von Vorteil.
[0020] Weiters ist eine Ausbildung der Schwellen nach Anspruch 15 von Vorteil, da in einer
dritten Montagestellung insgesamt vier Schienen-Befestigungselemente pro Längsträger
angeordnet sind, wodurch die Schwelle auch für Gleisstrecken mit sehr hohen Belastungen
verwendbar ist.
[0021] Durch die im Anspruch 16 beschriebenen Merkmale ist es in vorteilhafter Weise möglich,
dass in Fällen unterschiedlicher Belastung beider über die Schwelle verlaufender Schienenelemente,
z.B. in Kurvenstrecken, die erzeugten Längs- bzw. Querkräfte jeweils individuell angepasst
durch die beiden Längsträger aufgenommen werden können, d.h. je nach auftretender
Belastung der wirkende Querverschiebewiderstand an den einzelnen Schienenelementen
individuell durch eine entsprechende Anzahl von Schienen-Befestigungselementen bzw.
entsprechende Verteilung der Schienen-Befestigungselementen festgelegt werden kann,
sodass eine stabile Lage der zueinander parallelen Schienenelemente gewährleistet
ist.
[0022] Die in zumindest einem der Ansprüche 17 oder 18 beschriebenen Merkmale sind vorteilhaft,
da der Zwischenraum baulich einfach realisiert ist und die Durchführung eines Bearbeitungsverfahrens
zum Anbringen von Verbindungselementen, insbesondere Schweißverbindungen, mit entsprechenden
Werkzeugen ermöglicht wird.
[0023] Durch die in zumindest einem der Ansprüche 19 oder 20 angeführten Merkmale wird eine
vorteilhafte Stufengeometrie beschrieben, mit der eine große Auflagerfläche an der
Unterseite der Schwelle gebildet wird, um die Schwellenbelastung möglichst gleichmäßig
in das Schotterbett abzuleiten.
[0024] Die Merkmale nach zumindest einem der Ansprüche 21 bis 24 sind von Vorteil, da die
an der Trägerfläche angeordneten Aufnahmerinnen über einen weiten Bereich, insbesondere
zwischen Stufenkanten oder über die Schwellenbreite, über den jeweiligen Längsträger
verlaufen können. Durch derartig verlaufende Aufnahmerinnen ist es möglich aus dem
Stand der Technik bekannte Schienenbefestigungselemente, die einen in die Aufnahmerinnen
eingreifenden Ankerteil aufweisen, auch außermittig der Schwellenlängsachse anzuordnen,
um die vorstehend beschriebenen Vorteile einer derartigen außermittigen Anordnung
auszunutzen. Durch die im Anspruch 25 beschriebene Ausgestaltung eines Auflagers wird
der Vorteil einer großen Auflagefläche für die Unterseite des Schienenelements erreicht,
sodass der Querverschiebewiderstand, der den Längsverschiebekräften der Schienenelemente
entgegengesetzt wird, vergrößert wird.
[0025] Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
[0026] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine bekannte Schwelle in Vorderansicht;
- Fig. 2
- die Schwelle nach Fig. 1 in Draufsicht;
- Fig. 3
- die Schwelle nach Fig. 1 und Fig. 2 in Seitenansicht;
- Fig. 4
- mehrere verlegte Schwellen einer erfindungsgemäßen Ausführungsvariante in Draufsicht;
- Fig. 5
- mehrere verlegte Schwellen einer weiteren Ausführungsvariante in Draufsicht;
- Fig. 6
- mehrere verlegte Schwellen einer möglichen, weiteren Ausführungsvariante in Draufsicht.
[0027] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0028] In den Fig. 1 bis 3 ist eine Schwelle 1, vorzugsweise für einen Schotteroberbau bei
Eisenbahnen, gezeigt, wobei die Schwelle 1 im verlegten Zustand mit einer Schwellenunterseite
2 auf ein Schotterbett 3 oder auf eine feste Fahrbahn aufgelegt ist. Die Schwelle
1 weist einen Querteil 4 auf, der zwei Längsträger 5 miteinander verbindet, wobei
sich der Querteil 4 entlang einer Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle 1 zwischen den
Längsträgern 5 erstreckt und die Längsträger 5 um einen Abstand 7 voneinander distanziert.
Die Längsträger 5 erstrecken sich entlang einer im Schienenverlauf liegenden Längsmittellachse
8, wobei diese quer zur Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle 1 verläuft, vorzugsweise
im rechten Winkel auf diese, sodass die Schwelle 1 in Art einer Doppelkreuz- Schwelle
gebildet ist. Die Schwelle 1 ist bevorzugt in Art eines monolithisch ausgeführten
Stahl - bzw. Spannbetonfertigteils, der längs und/oder quer zur Schwellen-Längsachse
6 verlaufende Bewehrungen aufweisen kann, gebildet.
[0029] An den beiden Längsträgern 5 ist jeweils ein Auflager 9 ausgebildet, auf dem im verlegten
Zustand der Schwelle 1 ein Schienenelement 10 einer Gleisbahn aufliegt. Die Schienenelemente
10 verlaufen quer und parallel zueinander über die Schwelle 1, sodass die Schwelle
1 im verlegten Zustand unterhalb der Schienenelemente 10 angeordnet ist und die Längsträger
5 entlang deren Längsmittellachse 8 unterhalb der Schienenelemente 10 verlaufen. Der
Verlauf der Längsmittellachse 8 der Längsträger 5 entspricht somit im Wesentlichen
dem Verlauf der Schienenelemente 10 in auf der Schwelle 1 montiertem Zustand. Der
Abstand 6 zwischen den Längsachsen 8 der Längsträger 5 entspricht einem Schienenabstand
zwischen den einzelnen Schienenelementen 10, sodass diese im Montagezustand auf der
Schwelle 1 im Bereich der Längsträger 5 am Auflager 9 aufliegend verlaufen. Die Auflager
9 erstrecken sich an den Längsträgern 5 zumindest im um die Längsmittellachse 8 liegenden
Bereich und es liegt eine Unterseite 11 jedes Schienenelements 10 an einer der Schwellenunterseite
2 abgewandten Auflagefläche 12 am Auflager 9 auf.
[0030] Weiters kann die Schwelle 1 an deren im Verlauf der Schwellen-Längsachse 6 liegenden
Endbereichen seitlich der Längsträger 5 jeweils Querfortsätze 13 aufweisen, sodass
eine Schwellenlänge 14a einem im Stand der Technik für Schwellen 1 üblichen Ausmaß
entsprechen kann, wobei eine Schwellenbreite 14b die Erstreckungslänge der Längsträger
5 quer zur Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle 1 bezeichnet. Weiters können die Dimensionen
eine Querteillänge 15 des Querteils 4 sowie einer Breite 16 des Querteils 4, die auch
einer Breite des Querfortsatzes 13 entsprechen kann, so ausgewählt sein, dass die
Verwendung von im Stand der Technik üblichen Verlege- bzw. Stopfgeräten und Techniken
zum Verlegen von Schienenbahnen möglich ist.
[0031] In Kreuzungsbereichen 17, zwischen dem Querteil 4 und dem Längsträger 5, sind die
Längsträger 5 vorzugsweise beidseitig entlang deren Längsmittelachse 8 bzw. im Schienenverlauf
vorspringend ausgebildet, wobei eine Seitenfläche 18 des Querteils 4 um einen Abstand
19 durch Längsvorsprünge 20, 21 überragt wird. Durch die Vergrößerung einer Außenkontur
22 der Schwelle 1 ergibt sich somit an der Schwellenunterseite 2 eine vergrößerte
Auflagefläche 23, die beim Verlegevorgang an einer Oberseite 24 des Schotterbetts
3 zur Anlage gebracht wird. Zur Schwellenunterseite 2 sei angemerkt, dass an dieser
ein oder mehrerer Dämpfungsmatten 25 angebracht sein können, die aus verformbaren
oder elastischem Material gebildet sein können, sodass die Schwelle 1 sich bis zu
einem gewissen Maß an die Oberflächenstruktur des Schotterbetts 3 anpassen kann und
in dieses einsinken kann, sodass durch eine vergrößerte Kontaktfläche und eine schwingungsdämpfende
Wirkung der Dämpfungsmatte 25 eine gleichmäßigere bzw. besser verteilte Krafteinleitung
in das Schotterbett 3 bei Überrollen der Schwelle 1 durch einen Radsatz eines Schienenfahrzeugs
erreicht wird. Weiters wird durch die Dämpfungsmatte 25 ein Einsinken des gesamten
Gleiskörpers in das Schotterbett 3 verzögert, sodass Gleiswartungsintervalle vergrößert
werden und Wartungskosten über die gesamte Lebensdauer der Gleisbahn verringert werden.
[0032] Die Längsträger 5 weisen ein oder mehrere Aufnahmeeinrichtungen 26 auf, wobei die
Aufnahmeeinrichtungen 26 je zur positionierten Halterung bzw. Befestigung eines Schienen-Befestigungselements
28 ausgebildet sind. Die Schienen-Befestigungselemente 28 sind zur Fixierung der Schienenelemente
10 am Auflager 9 ausgebildet, wobei hierzu die SchienenBefestigungselemente 28 die
Schienenelemente 10 an Befestigungs- bzw. Spannpunkte 27 am jeweiligen Längsträger
5 zumindest in einer Schienen- Querrichtung lagefixieren. Beispielsweise liegen die
Aufnahmeeinrichtungen 26 bzw. die Schienen-Befestigungselemente 28 und die Befestigungs-
bzw. Spannpunkte 27 der Schienenelemente 10 entlang des Schienenlängsverlaufs in einer
gemeinsamen, rechtwinkelig zum Schienenlängsverlauf verlaufenden Ebene.
[0033] Die Aufnahmeeinrichtungen 26 sind am Längsträger 5 derart angeordnet, dass zumindest
eine der Aufnahmeeinrichtungen 26 und/oder Befestigungs- bzw. Spannpunkte 27 entlang
der Längsmittellachse 8 des Längsträgers 5 von der Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle
1 um einen Abstand 29 distanziert ist, d.h. zumindest eine der Aufnahmeeinrichtungen
26 und/ oder Befestigungs- bzw. Spannpunkte 27 außermittig zur Schwellen-Längsachse
6 der Schwelle 1 angeordnet ist.
[0034] In der gezeigten Schwelle sind die Aufnahmeeinrichtungen 26 im Querverlauf zur Längsmittelachse
8 des Längsträgers 5 um einen Abstand 30 von dieser distanziert. Beiden, neben der
Längsmittelachse 8 der Längsträger 5 liegenden Seiten 31, 32 ist zumindest eine der
Aufnahmeeinrichtungen 26 zugeordnet. Es können zumindest zwei Aufnahmeeinrichtungen
26 per Längsträger 5 im Verlauf der Längsmittellachse 8 des Längsträgers 5 relativ
zueinander versetzt angeordnet sein, wobei hierzu die Abstände 29 der Aufnahmeeinrichtungen
26 zur Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle 1 unterschiedlich sein können und/oder
die Aufnahmeeinrichtungen 26 in zueinander entgegengesetzter Richtung von der SchwellenLängsachse
6 der Schwelle 1 distanziert sein können. Somit können unterschiedliche, gegebenenfalls
relativ zur Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle 1 unsymmetrische, Verteilungen der
Aufnahmeeinrichtungen 26 an jedem Längsträger 5 realisiert werden.
[0035] Die Aufnahmeeinrichtungen 26 sowie das Auflager 9 sind am Längsträger 5 jeweils an
einer Trägerfläche 33 an einer Oberseite des Längsträgers 5 angeordnet, die in von
der Schwellenunterseite 2 abgewandter Richtung zeigt. Das Auflager 9 kann jeweils
durch ein Dämpfungselement 34 gebildet sein, das die Auflagefläche 12 zur Aufnahme
der Unterseite 11 von einem der Schienenelemente 10 aufweist. Die Auflagefläche 12
ist derart ausgebildet, dass bei einem montiertem Schienenelement 10 ein großflächiger
Kontakt zur Unterseite 11 des Schienenelements 10 besteht, wobei die Auflagefläche
12 hierzu eine Auflagerbreite 35 aufweist, die vorzugsweise im Wesentlichen einer
Schienenbreite 36 entspricht und die Unterseite 11 ebenflächig über eine Auflagerlänge
37 am Auflager 12 anliegt. Das Auflager 9 ist bevorzugt in einer der Auflagerbreite
35 bzw. Auflagerlänge 37 entsprechenden Vertiefung 38 in der Trägerfläche 33 positioniert
angeordnet bzw. befestigt. Das in die Vertiefung 38 eingelegte Dämpfungselement 34
kann durch ein nachgiebiges, bevorzugt elastisches, Material gebildet sein, sodass
beim Überrollen der Schwelle 1 durch einen Radsatz erzeugte Vibrationen bzw. Schwingungen
aufgenommen werden können. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass die Auflager
9 durch ein im Wesentlichen starres Material gebildet sind und separat zu den Auflagern
9 vorgesehene Dämpfungsmittel zur Aufnahme von Vibrationen angeordnet sind. Auch kann
das Auflager 9 mehrteilig ausgebildet sein. Grundsätzlich sei angemerkt, dass die
Werkstoffe bzw. Lageranordnungen für die Aufnahme von Schienenelementen aus dem Stand
der Technik bekannt sind, weshalb an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen
wird.
[0036] Die Auflagerbreite 35 der Auflager 9 liegt innerhalb der Summe der Abstände 30, um
die die Aufnahmeeinrichtungen 26 an beiden Seiten 31, 32 des Längsträgers 5 neben
dessen Längsmittelachse 8 von dieser distanziert sind. Eine Auflagerlänge 37 bzw.
Länge der Vertiefung 38 ist im Längsverlauf gemäß der Längsmittellachse 8 des Längsträgers
5 bevorzugt größer als die Breite 16 des Querteils 4 bzw. Querfortsatzes 13. Somit
ergibt sich, wie in der Ausführungsvariante nach Fig. 2 dargestellt, eine rechteckförmige
Auflagefläche 12 am Auflager 9, wobei die Maße der Auflagerbreite 35 sowie die Abstände
30, um die die Aufnahmeeinrichtungen 26 von der Längsmittellachse 8 des Längsträgers
5 distanziert sind, durch eine Schienenbreite 36 der Schienenelemente 10 bestimmt
wird. Die Schienenbreite 36 ist hierbei eine Standardgröße auf dem Gebiet des Gleisbaus
und es sind die genannten Maße dadurch im Wesentlichen vorgegeben.
[0037] Zum Auflager 9 sei weiters angemerkt, dass dieses über die Auflagerlänge 37 vorzugsweise
durchgängig verläuft, wobei die Auflagerlänge 37 beispielsweise zumindest über die
Hälfte, insbesondere 2/3, der Schwellenbreite 14b der Schwelle 1 verläuft. Die Auflagefläche
12 ist dabei zumindest geringfügig erhöht gegenüber der Trägerfläche 33 des Längsträgers
5 ausgebildet. Das Auflager 9 ist somit im Wesentlichen mittig am Längsträger 5 in
Richtung dessen Längsmittellachse 8 verlaufend angeordnet, wobei die Auflagefläche
12 neben der rechteckigen Form z.B. auch eine elliptische Form aufweisen kann. Die
Aufnahmeeinrichtungen 26 sind dabei vorzugsweise entlang des Längsverlaufs der Auflager
9 beidseitig neben diesen angeordnet.
[0038] Die Aufnahmeeinrichtungen 26 sind je zur Aufnahme eines Schienen-Befestigungselementes
28 gebildet, wobei diese Schienen-Befestigungselemente 28 aus dem Stand der Technik
bekannt sind. Die in den Fig. 1 und 2 exemplarisch dargestellten Schienen-Befestigungselemente
28 sind durch eine mit Federkraft beaufschlagte, klemmenartige Befestigung, z.B. eine
schulterlose W-Befestigung, gebildet. Diese weist dabei einen Bolzen 39 auf, der durch
die Aufnahmeeinrichtung 26 aufgenommen werden soll. Die Aufnahmeinrichtung 26 umfasst
vorzugsweise eine Verankerungsöffnung 40, in der das Schienen-Befestigungselement
28, insbesondere deren Bolzen 39, positionsfixiert, bevorzugt jedoch lösbar, angeordnet
ist. Gegebenenfalls weist die Aufnahmeinrichtung 26 eine Aufnahmerinne 41 auf, die
je neben der Verankerungsöffnung 40 verläuft, und in der ein möglicherweise vorhandener
Ankerteil 43 des Schienen-Befestigungselements 28 zur Lagefixierung formschlüssig
eingreift. In den Verankerungsöffnungen 40 können beispielsweise Befestigungsdübel
aufgenommen werden, in die die Bolzen 39 eingesteckt werden, wie dies ebenfalls aus
dem Stand der Technik bereits bekannt ist. Zur Funktion der Schienen-Befestigungselemente
28 sei angemerkt, dass diese auf bodenseitige Fortsätze der Schienenelemente 10 an
den Befestigungs- bzw. Spannpunkten 27 eine Klemmkraft ausüben, sodass die Schienenelemente
10 beidseitig zwischen sich gegenüberliegenden Aufnahmeeinrichtungen 26 eingespannt
sind. Wird nun die auf die quer zur Schwelle 1 verlaufenden Schienenelemente 10 wirkende
Klemmkraft bzw. der Querverschiebewiderstand durch bei Schienenbelastung erzeugte
Längs- bzw. Querkräfte überschritten, wird das Schienenelement 10 entlang des Schienenverlaufs
verschoben bzw. verworfen.
[0039] Zu den Schienen-Befestigungselementen 28 sei angemerkt, dass die Erfindung nicht
auf den in den Fig. dargestellten Typ beschränkt ist, sondern die Aufnahmeeinrichtungen
26 derart ausgebildet sein können, dass von diesen weitere, aus dem Stand der Technik
bekannte Ausführungen von Schienen-Befestigungselementen aufgenommen werden können.
Beispielsweise sind mit der vorliegenden Erfindung als bekannte Schienen-Befestigungselemente
28 vom Hersteller PANDROL® die Typen "FASTCLIP 1501", "FASTCLIP 1505", "E-CLIP"; vom
Hersteller Vossloh® die Typen "W14", "E 14"; vom Hersteller Promorail® der Typ "PR3"
verwendbar.
[0040] Gemäß der in Fig. 2 dargestellten Schwelle entspricht die Länge der Aufnahmerinnen
41 zweckmäßigerweise der Auflagerlänge 37 der Auflager 9, wobei beidseitig und bevorzugt
parallel neben dem Auflager 9 je eine Aufnahmerinne 41 verläuft und zwischen der Aufnahmerinne
41 und dem Auflager 9 die Verankerungsöffnungen 40 der Aufnahmeeinrichtungen 26 angeordnet
sind.
[0041] Die Auflager 9 sowie die Aufnahmerinnen 41 können den Querteil 4, insbesondere die
Seitenfläche 18, dabei um einen Überstand 44 entlang des Längsträgerverlaufs des Längsträgers
5 beidseitig überragen. Es ist möglich, dass die Aufnahmerinne 41 durchgehend entsprechend
der Auflagerlänge 37 des Auflagers 9 in der Trägerfläche 33 des Längsträgers 5 verläuft
oder in mehrere Abschnitte entlang des Längsverlaufs des Längsträgers 5 unterteilt
ist, wobei sich neben jeder Verankerungsöffnung 40 ein Rinnenabschnitt befinden muss.
Durch den Überstand 44 im Längsverlauf der Aufnahmerinne 41 bzw. des Auflagers 9 ist
es in vorteilhafter Weise möglich, die im Stand der Technik üblichen Schienen-Befestigungselemente
28 mit Ankerteilen 43 auch bei außermittig zur Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle
1 angeordneten Aufnahmeeinrichtungen 26 anzubringen.
[0042] In einer nicht näher dargestellten Schwelle ist es möglich, dass sich die Auflager
9 an den Längsträgern 5 mit der Auflagerlänge 37 über die gesamte Schwellenbreite
14b erstrecken, wobei die Befestigungs- bzw. Spannpunkte 27 mit den Aufnahmeeinrichtungen
26 über die gesamte Schwellenbreite 14b neben den Auflagern 9 verteilt angeordnet
sein können.
[0043] Weitere Anordnungen der Aufnahmeeinrichtungen 26 sind an späterer Stelle im Zuge
der Fig. 4 bis 6 beschrieben.
[0044] Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist es Gegenstand einer erfindungsgemäßen Lösung, dass
die Längsträger 5 je an zumindest einem, vorzugsweise jedoch beiden, der sich gegenüberliegenden
Endbereiche 45a, 45b unterhalb des aufzulegenden Schienenelementes 10 abgestuft oder
vertieft sind, d.h. die Längsträger 5 an deren Oberseite in Richtung der Schwellenunterseite
2 einen Rücksprung oder eine Vertiefung aufweisen.
[0045] Die über den Abstand 19 über den Querteil 4 vorragenden Längsvorsprünge 20, 21 weisen
an den abgestuften Endbereichen 45a, 45b, die an parallel zur Schwellen-Längsachse
6 verlaufenden Stirnflächen 46a, 46b liegen können, je eine Stufe 47a, 47b auf, die
sich von einer an der Trägerfläche 33 angeordneten Stufenkante 49 um eine Höhe 50
von dieser distanziert über eine Stufenlänge 51 entlang des Längsverlaufs des Längsträgers
5 erstrecken. Im gezeigten Ausführungsbeispiel erstreckt sich eine Stufenbreite 52
der Stufen 47a, 47b über die gesamte Breite des Längsträgers 5 bzw. Längsvorsprünge
20, 21. Es ist jedoch auch möglich, dass sich die Stufen 47a, 47b nur über einen Teil
der Breite des Längsträgers 5 bzw. Längsvorsprünge 20, 21 erstrecken, sodass die Stufen
47a, 47b in Art einer Vertiefung bzw. Mulde im Längsträger 5 ausgebildet sind, die
beispielsweise nur im Bereich der Längsmittelachse 8 des Längsträgers 5 verläuft.
[0046] Die Stufenbreite 52 der Stufen 47a, 47b kann dabei zumindest der Schienenbreite 36
eines Schienenelements 10 entsprechen, kann jedoch auch größer als eine Rinnendistanz
53 zwischen den Außenkanten zweier sich an den Seiten 31, 32 gegenüberliegender Aufnahmerinnen
41 am Längsträger 5 sein. Somit erstreckt sich zwischen einer Absatzfläche 54 der
Stufen 47a, 47b, die an der Oberseite der Stufen 47a, 47b im Wesentlichen parallel
oder konkav bzw. konvex zur Erstreckungsebene der Schwelle 1 verlaufen kann, und der
im Montagezustand auf dem Auflager 9 aufliegenden Unterseite 11 eines Schienenelements
10 ein Zwischenraum 55.
[0047] Dieser Zwischenraum 55 ermöglicht das Anbringen von Verbindungselementen 56 zwischen
zwei Schienenelementen 10. Derartige Verbindungselemente 56 werden zum Verbinden zweier
einzelner Schienenelemente 10 benötigt und müssen während eines Verlegevorganges der
Gleisbahn je nach Gelände bzw. Streckenverlauf zum Verbinden einzelner Schienenelemente
10 angebracht werden. Durch den im Bereich der Stirnseiten 46a, 46b abgestuften oder
vertieften Längsträger 5 sind auch die Unterseiten 11 in einem Verbindungsbereich
57 der Schienenelemente 10 über den an den Stirnseiten 46a, 46b freiliegenden Zwischenraum
55 zugänglich, sodass mit entsprechenden Werkzeugen die Verbindungselemente 56 zwischen
den Schienenelementen 10 angebracht werden können. Hierzu sei angemerkt, dass es im
bisherigen Stand der Technik bei Schwellen mit Längsträgern die Trägerfläche 33 ohne
Abstufung durchgehend verlief, sodass das Verbinden zweier Schienenelemente zwischen
zwei derartiger, benachbarter Schwellen nur schwierig bzw. nicht möglich war, da die
Unterseite der Schienenelemente für Verbindungswerkzeuge nicht zugänglich war. Schwellen
mit Längsträgern konnten in diesen Verbindungsbereichen daher nicht verwendet werden.
Zur Absatzfläche 54 an den Stufen 47a, 47b bzw. dem Rücksprung sei angemerkt, dass
diese planar oder gewölbt, insbesondere muldenartig, oder dgl. verlaufen kann und
gegebenenfalls profiliert oder strukturiert sein kann.
[0048] Das Verbindungselement 56 zur Verbindung zweier einzelner Schienenelemente 10 ist
im Stand der Technik zumeist durch eine Schweißnaht gebildet. Beispielsweise wird
der Raum zwischen zwei Schienenelementen 10 im Verbindungsbereich 57 mit einer Schmelze
gefüllt, die in weiterer Folge nach dem Erstarren das Verbindungselement 56 ausbildet,
wobei unterhalb zweier zu verbindender Schienenelemente 10 im Verbindungsbereich 57
oberhalb der Stufen 47a, 47b der Schwelle 1 ein Werkzeug bzw. Formteil während der
Bearbeitungsvorganges einlegbar ist, der das unbeabsichtigte Ablaufen von Schmelze
verhindert.
[0049] In der Fig. 3 ist eine weitere Schwelle 1 zur Verdeutlichung der Anordnung zweier
benachbarter Schwellen 1 im verlegten Zustand angedeutet. Wie ersichtlich ist es durch
die benachbarten Stufen 47a, 47b zweier Schwellen 1 möglich zwei Schienenelemente
10 im Verbindungsbereich 57, der zwischen den Schwellen 1 liegt, zu verbinden. Die
Auflagefläche 23 breitet sich an der Schwellenunterseite 2 auch in den Endbereichen
45a, 45b der Längsträger 5 unverändert, insbesondere ebenflächig zur weiteren Schwellenunterseite
2, aus.
[0050] Zur Anordnung des Auflagers 9 an den jeweiligen Längsträgern 5 sei angemerkt, dass
die Auflagefläche 12 um eine Lagerhöhe 58 von der Trägerfläche 33 distanziert ist.
Somit ergibt sich zwischen der Unterseite 11 eines am Auflager 9 aufliegenden Schienenelements
10 und der Trägerfläche 33 ein Spalt 59, wobei dieser Spalt 59 entlang des Schienenverlaufs
bevorzugt nur eine geringe Ausdehnung aufweist, insbesondere der Spalt 59 nur im unmittelbaren
Nahbereich der Stufenkanten 59 ausgebildet ist. Es sei angemerkt, dass das Anbringen
von Verbindungselementen 56 über den Spalt 59 aufgrund der zu geringen Lagerhöhe 58
nicht möglich ist, wie dies auch im Stand der Technik bisher der Fall war.
[0051] Die Schwellenbreite 14b bzw. Trägerlänge der Längsträger 5 der jeweiligen Schwelle
1 erstreckt sich über ein Ausmaß, das zumindest geringfügig kleiner als ein Schwellenabstand
60 zwischen den einzelnen Schwellen 1 ist. Somit wird zwischen zwei benachbarten Schwellen
1 ein Zwischenbereich 61 ausgebildet, der sich um ein Abmaß 62 entlang des Schienenverlaufs
erstreckt. Da der Schwellenabstand 60 im Gleisbau auf eine festgelegte Größe beschränkt
ist, um die übliche Verlege- und Stopftechnik verwenden zu können, kann die Schwellenbreite
14b der Schwellen 1 für sämtliche Anwendungsfälle konstant sein. Beispielsweise beträgt
der Schwellenabstand 60 im Gleisbau ca. 60 cm, sodass die Schwellenbreite 14b ein
geringeres Abmaß als 60 cm aufweist, z.B. 56 cm, sodass sich ein Abmaß 62 des Zwischenbereichs
61 von 4 cm ergeben würde. Die abgestuften Längsträger 5 der erfindungsgemäßen Schwellen
1 ermöglichen somit Schienenschweißungen im Schwellenabstand 60, d.h. im Abstand von
beispielsweise 60 cm.
[0052] Zur Geometrie der Längsträger 5 sei angemerkt, dass die Trägerfläche 33 an der Oberseite
der Längsträger 5, an der die Aufnahmeeinrichtungen 26 sowie das Auflager 9 angebracht
sind, gegenüber den Stufen 47a, 47b und bevorzugt gegenüber einer Oberseite 63 des
Querteils 4 bzw. Querfortsatzes 13 erhöht ausgebildet ist. Die derartig erhabene Trägerfläche
33 überragt im Verlauf entlang der Längsmittellachse 8 des Längsträgers 5 den Querteil
4 um den Überstand 44, wobei vorzugsweise die Aufnahmerinnen 41 sowie die Vertiefung
38 den Querteil 4 dementsprechend überragen und bevorzugt durchgängig entsprechend
der Auflagerlänge 37 ausgebildet sind, wie dies vorstehend bereits beschrieben wurde.
[0053] In der Fig. 4 ist eine mögliche Ausführungsvariante einer Schwelle 1 gezeigt, wobei
je nur ein Längsträger 5 mehrerer benachbarter Schwellen 1 im verlegten Zustand dargestellt
sind. Zu den folgend in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsvarianten sei angemerkt,
dass die Aufnahmeeinrichtungen 26, sowie Schienen-Befestigungselemente 28 schematisch
dargestellt sind. Die ausgefüllten Kreise stellen dabei die Positionen der in den
Aufnahmeeinrichtungen 26 angeordneten Schienen-Befestigungselemente 28 für die Befestigung
eines Schienenelementes 10 an entsprechenden und Befestigungs- bzw. Spannpunkten 27
dar. Die in Fig. 4 an einer der Schwellen 1 schematisch dargestellten, strichlierten
Kreise stellen "passive" Aufnahmeeinrichtungen 26 dar, die kein Schienen-Befestigungselement
28 aufgenommen halten, wobei diese "passiven" Aufnahmeeinrichtungen 26 nur an einer
der dargestellten Schwellen 1 beispielhaft dargestellt wurden.
[0054] Gemäß der dargestellten Ausführungsvariante sind sich zwei Aufnahmeeinrichtungen
26, die jeweils ein Schienen-Befestigungselement 28 aufweisen, diagonal gegenüberliegend
angeordnet. Die Aufnahmeeinrichtungen 26 liegen jeweils um den Abstand 29 von der
Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle 1 sowie um den Abstand 30 von der Längsmittellachse
8 des Längsträgers 5 distanziert angeordnet, wobei die beiden Aufnahmeeinrichtungen
26 gegenüber einander je in entgegengesetzter Richtung um die Abstände 29, 30 distanziert
sind.
[0055] Zur Anordnung der Aufnahmeeinrichtungen 26 sei allgemein angemerkt, dass wie dargestellt
an jeder Seite 31, 32 der Längsmittelachse 8 des Längsträgers 5 zumindest eine, vorzugsweise
drei, Aufnahmeeinrichtungen 26 vorgesehen sein können. Dabei ist an zumindest einer
der Seiten 31, 32 neben der Längsmittelachse 8 eine Aufnahmeeinrichtung 26 um den
Abstand 29 von der Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle 1 distanziert.
[0056] Wie in den vorhergehenden Figuren und in der Fig. 4 teilweise in strichlierten Linien
angedeutet, ist es möglich, dass jeweils drei Aufnahmeeinrichtungen 26 parallel zur
Längsmittelachse 8 des Längsträgers 5 neben dem Auflager 9 angeordnet sein können.
An diesen Aufnahmeeinrichtungen 26 kann nun je ein Schienen-Befestigungselement 28
angeordnet werden bzw. befestigt sein. Es ist möglich, dass die Schwelle 1 bei deren
Herstellung werksseitig mit den Schienen-Befestigungselementen 28 an den Aufnahmeeinrichtungen
26 versehen wird, oder es können die Aufnahmeeinrichtungen 26 je nach Bedarf nachträglich,
beispielsweise während des Gleisbaus, mit einer der benötigten Anzahl der Schienen-Befestigungselemente
28 ausgestattet werden. Die Anzahl bzw. Verteilung der Schienen-Befestigungselemente
28 an den Aufnahmeeinrichtungen 26 am Längsträger 5 kann daher variabel sein. Beispielsweise
weist jeder Längsträger 5 sechs Aufnahmeeinrichtungen 26 auf, an denen unterschiedliche
Anordnungen von Schienen-Befestigungselementen 28 am Längsträger 5 realisierbar sind.
[0057] Die einzelnen Aufnahmeeinrichtungen 26 sind vorzugsweise jeweils deaktivierbar bzw.
in "Passivstellung" (in strichlierten Linien dargestellt) verbringbar ausgebildet,
wobei dies z.B. durch Verschließen der Verankerungsöffnung 40 erfolgen kann. Hierzu
sind die Verankerungsöffnungen 40 zur bedarfsweisen Aufnahme eines Verschlusselementes
66 (siehe Fig. 1) ausgebildet. Somit kann jede Aufnahmeeinrichtung 26, falls diese
nicht benötigt wird, deaktiviert bzw. in die Passivstellung verbracht werden. Bei
unverschlossenem Zustand der Verankerungsöffnungen 40 befinden sich diese in Aktiv-
bzw. Montagestellung und sind zur Aufnahme der Schienen-Befestigungselemente 28 geeignet.
[0058] Somit kann die Schwelle 1 für unterschiedliche Belastungsfälle, die sich durch Gelände,
Transportlast, Geschwindigkeit des Schienenfahrzeugs usw. ergeben, angepasst werden.
Vorzugsweise ist das Verschlusselement 66 durch einen Stopfen 68, insbesondere aus
Kunststoff, gebildet, der in die Verankerungsöffnung 40 eingebracht werden kann und
bedarfsweise aus dieser entfernt werden kann.
[0059] Grundsätzlich kann durch eine Verteilung der Aufnahmeeinrichtungen 26 mit den Schienen-Befestigungselementen
28 am Längsträger 5 entlang des Verlaufs der Schienenelemente 10 im Montagezustand
die Gleisstabilität erhöht und der Querschiebewiderstand vergrößert werden, da ein
Befestigungsabstand 67 zwischen den nächstliegenden Schienen-Befestigungselementen
28 zweier benachbarter Schwellen 1 nicht durch den Schwellenabstand 60 bestimmt ist,
sondern der Befestigungsabstand 67 zwischen zwei in Schienenverlaufrichtung nächstliegenden
Schienen-Befestigungselementen 28 geringer als der Schwellenabstand 60 sein kann.
[0060] Selbstverständlich ist es auch möglich, dass die Schwelle 1 für einen speziellen
Belastungsfall ausgebildet ist und eine entsprechend fix dafür vorgesehene Anzahl
bzw. Anordnung der Schienen-Befestigungselemente 28 am Längsträger 5 aufweist.
[0061] In Fig. 5 ist eine weitere, mögliche Ausführungsvariante einer Schwelle 1 dargestellt,
bei der die Anordnung der Aufnahmeeinrichtungen 26 und der Befestigungs- bzw. Spannpunkte
27 am Längsträger 5 im Wesentlichen dreieckförmig verläuft.
[0062] An der ersten Seite 31 neben der Längsmittelachse 8 des Längsträgers 5 sind zwei
Aufnahmeeinrichtungen 26 mit je einem Schienen-Befestigungselement 28 angeordnet,
die jeweils die in entgegengesetzter Richtung jeweils um den Abstand 29 von der Schwellen-Längsachse
6 distanziert sind. Bevorzugt sind die Aufnahmeeinrichtungen 26 um den selben Abstand
29 voneinander distanziert, wobei diese Abstände 29 auch unterschiedlich sein können.
An der weiteren Seite 32 des Längsträgers 5 ist hingegen nur eine Aufnahmeeinrichtung
26 mit einem Schienen-Befestigungselement 28 angeordnet, die am Längsträger 5 im Verlauf
entlang der Längsmittelachse 8 im Bereich der Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle
1, insbesondere im Mittenbereich einer Schwellenbreite 14b der Schwelle 1, angeordnet
ist.
[0063] Eine derartige dreieckförmige Verteilung ist vorteilhaft, da der Befestigungsabstand
67 zwischen den zueinander nächstliegenden Aufnahmeeinrichtungen 26 zweier benachbarter
Schwellen 1 wiederum kleiner gegenüber dem Schwellabstand 60 sind, wobei durch drei
Aufnahmeeinrichtungen 26 per Längsträger 5 eine erhöhte Widerstandskraft gegen eine
Versetzung des Schienenelements 10 aufgebracht werden kann und das Schienenelement
10 in Querrichtung gemäß dem Verlauf der Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle 1 positioniert
ist. Eine derartige Anordnung der Aufnahmeeinrichtungen 26 bzw. Schienen-Befestigungselemente
28 eignet sich besonders zur Verlegung von Radien der Gleisbahn, wobei die Seite 31
an den beiden Längsträgern 5 mit je zwei Schienen-Befestigungselementen 28 an einer
einem Zentrum des Kurvenradius zugewandten Radien-Innenseite oder einer diesem abgewandten
Radien-Außenseite liegen kann.
[0064] Es sei allgemein angemerkt, dass an beiden Längsträgern 5 einer Schwelle 1 die Verteilung
und/oder die Anzahl der Schienen-Befestigungselemente 28 vorzugsweise identisch bzw.
symmetrisch ist. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass die Anordnung der Schienen-Befestigungselemente
28 an den beiden Längsträgern 5 gegenüber einander ungleich bzw. unsymmetrisch, ist,
also einem der Längsträger 5 an einer oder beiden Seiten 31; 32 neben dessen Längsmittelachse
8 eine unterschiedliche Anordnung von Schienen-Befestigungselementen 28 gegenüber
dem weiteren Längsträger 5 aufweist.
[0065] In der Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsvariante der Schwelle 1 dargestellt, wobei
per Längsträger 5 vier Aufnahmeeinrichtungen 26 und Befestigungs- bzw. Spannpunkte
27 vorgesehen sind.
[0066] An jeder Längsträgerseite 31, 32 neben der Längsmittelachse 8 des Längsträgers 5
sind zwei der Aufnahmeeinrichtungen 26 mit je einem Schienen-Befestigungselement 28
angeordnet, wobei diese an jeder Seite 31, 32 zur Paarbildung jeweils entgegengesetzt,
um den Abstand 29 voneinander distanziert sind. Durch die außermittige Anordnung der
Befestigungselemente 26 gegenüber der Schwellen-Längsachse 6 der Schwelle 1 wird wiederum
der Vorteil eines verkürzten Befestigungsabstandes 67 zwischen zwei Längsträgern 5
benachbarter Schwellen erreicht, wobei durch die erhöhte Anzahl von Schienen-Befestigungselementen
28 an den Längsträgern 5 eine Verwendung der Schwelle 1 für Anwendungen mit erhöhten
Beanspruchungen, beispielsweise Gebirgsstrecken, verwendbar ist.
[0067] Selbstverständlich ist es möglich, dass bei der in Fig. 6 gezeigten Rechteck- bzw.
Vierpunktverteilung der Schienen-Befestigungselemente 28 zusätzlich im Mittenbereich
der Schwelle 1 im Bereich der Schwellen-Längsachse 6 jeweils neben dem Auflager 9
ein weiteres Schienen-Befestigungselement 28 vorgesehen ist, sodass per Längsträger
5 sechs Schienen-Befestigungselemente 28 an Aufnahmeeinrichtungen 26 angeordnet sind.
[0068] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Schwelle 1, wobei
an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten
Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen
der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit
aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können
des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche
denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten
und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitumfasst.
[0069] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus der Schwelle 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder
vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung
| 1 |
Schwelle |
36 |
Schienenbreite |
| 2 |
Schwellenunterseite |
37 |
Auflagerlänge |
| 3 |
Schotterbett |
38 |
Vertiefung |
| 4 |
Querteil |
39 |
Bolzen |
| 5 |
Längsträger |
40 |
Verankerungsöffnung |
| |
|
|
|
| 6 |
Schwellen-Längsachse |
41 |
Aufnahmerinne |
| 7 |
Abstand |
43 |
Ankerteil |
| 8 |
Längsmittelachse |
44 |
Überstand |
| 9 |
Auflager |
45a |
Endbereich |
| 10 |
Schienenelement |
45b |
Endbereich |
| |
|
|
|
| 11 |
Unterseite |
46a |
Stirnfläche |
| 12 |
Auflagerfläche |
46b |
Stirnfläche |
| 13 |
Querfortsatz |
47a |
Stufe |
| 14a |
Schwellenlänge |
47b |
Stufe |
| 14b |
Schwellenbreite |
49 |
Stufenkante |
| 15 |
Querteillänge |
50 |
Höhe |
| |
|
|
|
| 16 |
Breite |
51 |
Stufenlänge |
| 17 |
Kreuzungsbereich |
52 |
Stufenbreite |
| 18 |
Seitenfläche |
53 |
Rinnendistanz |
| 19 |
Abstand |
54 |
Absatzfläche |
| 20 |
Längsvorsprung |
55 |
Zwischenraum |
| |
|
|
|
| 21 |
Längsvorsprung |
56 |
Verbindungselement |
| 22 |
Außenkontur |
57 |
Verbindungsbereich |
| 23 |
Auflagefläche |
58 |
Lagerhöhe |
| 24 |
Oberseite |
59 |
Spalt |
| 25 |
Dämpfungsmatte |
60 |
Schwellenabstand |
| |
|
|
|
| 26 |
Aufnahmeeinrichtung |
61 |
Zwischenbereich |
| 27 |
Befestigungs- bzw. Spannpunkt |
62 |
Abmaß |
| 28 |
Schienen-Befestigungselement |
63 |
Oberseite |
| 29 |
Abstand |
66 |
Verschlusselement |
| 30 |
Abstand |
67 |
Befestigungsabstand |
| |
|
|
|
| 31 |
Seite |
68 |
Stopfen |
| 32 |
Seite |
|
|
| 33 |
Trägerfläche |
|
|
| 34 |
Dämpfungselement |
|
|
| 35 |
Auflagerbreite |
|
|
1. Doppelkreuz-Schwelle (1) für einen Schotteroberbau bei Eisenbahnen, die einen entlang
einer Schwellen-Längsachse (6) verlaufenden Querteil (4) und zwei über den Querteil
(4) voneinander distanzierte Längsträger (5) aufweist, wobei jeder Längsträger (5)
an einer Oberseite ein Auflager (9) zur Aufnahme eines oberhalb des Längsträgers (5)
verlaufenden Schienenelementes (10) aufweist und jeder Längsträger (5) mehrere Aufnahmeeinrichtungen
(26) für je ein Schienen-Befestigungselement (28) zur Halterung eines Schienenelements
(10) am Längsträger (5) aufweist, wobei an zumindest einem der beiden Längsträger
(5) zumindest eine der Aufnahmeeinrichtungen (26) quer zur Schwellen-Längsachse (6)
versetzt angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (5) jeweils an deren Oberseite an den der Schwellen-Längsachse (6)
gegenüberliegenden Endbereichen (45a, 45b) in Richtung einer Schwellenunterseite (2)
abgestuft ausgebildet sind, wobei eine Auflagerlänge (37) zumindest über die Hälfte,
insbesondere 2/3, einer Schwellenbreite (14b) verläuft.
2. Schwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine der Aufhahmeeinrichtungen (26) am jeweiligen Längsträger (5) innerhalb
einer Schwellenbreite (14b) außermittig angeordnet ist.
3. Schwelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Aufnahmeeinrichtungen (26) parallel zum Verlauf der Schwellen-Längsachse
(6) relativ zueinander versetzt sind.
4. Schwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Auflager (9) an den Längsträgern (5) entlang eines Schienenverlaufs, insbesondere
entlang einer Längsmittelachse (8) des Längsträgers (5), erstrecken und neben dem
Auflager (9) an sich gegenüberliegenden Seiten (31, 32) je zumindest eine Aufnahmeeinrichtung
(26) angeordnet ist.
5. Schwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder neben der Längsmittelachse (8) des Längsträgers (5) liegenden Seite (31,
32), insbesondere der dem Querteil (4) zugewandten Seite (31) und der diesem abgewandten
Seite (32), je drei oder zwei Aufnahmeeinrichtungen (26) angeordnet sind.
6. Schwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtungen (26) bedarfsweise deaktivierbar oder aktivierbar, insbesondere
in eine Passivstellung bzw. Montagestellung zur Aufnahme der Schienen-Befestigungselemente
(28) verbringbar, ausgebildet sind.
7. Schwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtungen (26) je durch eine Verankerungsöffnung (40) und gegebenenfalls
einer Aufnahmerinne (41) oder einen Abschnitt einer Aufnahmerinne (41) gebildet sind.
8. Schwelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsöffnung (40) zur Deaktivierung der Aufnahmeeinrichtungen (26) durch
ein Verschlusselement (66), insbesondere einem Stopfen (68) aus Kunststoff, verschließbar
ausgebildet ist.
9. Schwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer ersten Montagestellung an jeder neben der Längsmittelachse (8) des Längsträgers
(5) liegenden Seite (31, 32) je ein Schienen-Befestigungselement (28) in einer Aufnahmeeinrichtung
(26) befestigt ist.
10. Schwelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Seiten (31, 32) neben der Längsmittelachse (8) des Längsträgers (5)
die Aufuahmeeinrichtungen (26) mit den Schienen-Befestigungselementen (28) in zueinander
entgegengesetzter Richtung von der Schwellen-Längsachse (6) um einen Abstand (29)
distanziert sind.
11. Schwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtungen (26) mit den Schienen-Befestigungselementen (28) sich diagonal
gegenüberliegend angeordnet sind.
12. Schwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zweiten Montagestellung an einer der neben der Längsmittelachse (8) des
Längsträgers (5) liegenden Seite (31; 32) an zwei Aufnahmeeinrichtungen (26) je ein
Schienen-Befestigungselement (28) befestigt ist und an der weiteren Seite (31; 32)
an nur einer Aufnahmeeinrichtung (26) ein Schienen-Befestigungselement (28) befestigt
ist.
13. Schwelle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an jener Seite (31; 32) des Längsträgers (5), die nur eine Aufnahmeeinrichtung (26)
mit einem Schienen-Befestigungselement (28) aufweist, die Aufnahmeeinrichtung (26)
zwischen den beiden Aufnahmeeinrichtungen (26) der gegenüberliegenden Seite (31; 32)
des Längsträgers (5) angeordnet ist, insbesondere im Bereich der Schwellen-Längsachse
(6).
14. Schwelle nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass an jener Seite (31; 32) des Längsträgers (5), die die beiden Aufnahmeeinrichtungen
(26) mit je einem Schienen-Befestigungselement (28) aufweist, diese Aufnahmeeinrichtungen
(26) in entgegengesetzter Richtung jeweils um einen gleichen oder unterschiedlichen
Abstand (29) von der Schwellen-Längsachse (6) distanziert angeordnet sind.
15. Schwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer dritten Montagestellung an jeder Seite (31, 32) neben der Längsmittelachse
(8) des Längsträgers (5) je zwei Schienen-Befestigungselemente (28) an Aufnahmeeinrichtungen
(26) befestigt sind.
16. Schwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden über den Querteil (4) distanzierten Längsträger (5) gegenüber einander
eine ungleiche Anzahl und/oder Anordnung bzw. Verteilung von Aufnahmeeinrichtungen
(26) mit den Schienen-Befestigungselementen (28) aufweisen.
17. Schwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die abgestuften Endbereiche (45a, 45b) je eine Stufe (47a, 47b) an den Längsvorsprüngen
(20, 21) gebildet ist, wobei die Stufen (47a, 47b) je eine von der Schwellenunterseite
(2) abgewandte Absatzfläche (54) aufweisen.
18. Schwelle nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Absatzfläche (54) um eine Höhe (50) in Richtung der Schwellenunterseite (2) gegenüber
einer Trägerfläche (33) an der Oberseite des Längsträgers (5) distanziert ist.
19. Schwelle nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Absatzfläche (54) der Stufe (47a, 47b) im Wesentlichen rechteckförmig oder ellipsenförmig
ausgebildet ist.
20. Schwelle nach Anspruch 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stufenbreite (52) der Stufen (47a, 47b) jeweils zumindest einer Auflagerbreite
(35) für die Schienenelemente (10) am Auflager (9) entspricht.
21. Schwelle nach einem der Ansprüche 7 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmerinnen (41) der Aufnahmeeinrichtungen (26) jeweils in der Trägerfläche
(33) des Längsträgers (5) als Vertiefung ausgebildet sind.
22. Schwelle nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aufnahmerinnen (41) durchgängig oder in Teilabschnitte geteilt über die
Trägerfläche (33), insbesondere über eine Auflagerlänge (37) neben dem entsprechenden
Auflager (9), parallel zum Schienenverlauf bzw. der Längsmittelachse (8) des Längsträgers
(5) erstrecken.
23. Schwelle nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmerinnen (41) der Aufnahmeeinrichtungen (26) über den Querteil (4) um einen
Überstand (44) vorragen.
24. Schwelle nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass eine Breite des Längsträgers (5) im Bereich der Trägerfläche (33) zumindest einer
Rinnendistanz (53) zwischen sich an den Seiten (31, 32) gegenüberliegenden Aufnahmerinnen
(41) entspricht.
25. Schwelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Auflager (9) am jeweiligen Längsträger (5) durchgängig zwischen im abgestuften
Bereich des Längsträgers (5) ausgebildeten Stufenkanten (49) erstreckt.
26. Verwendung einer Schwelle nach einem der Ansprüche 1 bis 25 in einem Schotteroberbau
bei Eisenbahnen.
1. Double-cross sleeper (1) for a gravel-mounted structure on railways, which has a cross
member (4) extending along a sleeper longitudinal axis (6) and two longitudinal members
(5) spaced apart from one another by means of the cross member (4), and each longitudinal
member (5) has a bearing (9) on a top face for mounting a rail element (10) extending
above the longitudinal member (5) and each longitudinal member (5) has one or more
mounting devices (26) for one rail fixing element (28) in order to retain a rail element
(10) on the longitudinal member (5), and at least one of the mounting devices (26)
on at least one of the two longitudinal members (5) is disposed transversely offset
with respect to the sleeper longitudinal axis (6), characterized in that the longitudinal members (5) are each of a stepped design in the direction of a sleeper
bottom face (2) at their top face on end regions (45a, 45b) lying opposite the sleeper
longitudinal axis (6) and the bearing length (37) extends across at least a half,
in particular 2/3, of the sleeper width (14b).
2. Sleeper according to claim 1, characterized in that the at least one of the mounting devices (26) is eccentrically disposed on the respective
longitudinal member (5) within a sleeper width (14b).
3. Sleeper according to claim 1 or 2, characterized in that at least two mounting devices (26) are offset from one another parallel with the
extension of the sleeper longitudinal axis (6).
4. Sleeper according to one of the preceding claims, characterized in that the bearings (9) extend on the longitudinal members (5) along a rail extension, in
particular along a longitudinal mid-axis (8) of the longitudinal member (5), and at
least one mounting device (26) each is disposed adjacent to the bearing (9) on oppositely
lying sides (31, 32).
5. Sleeper according to one of the preceding claims, characterized in that on every side (31, 32) lying adjacent to the longitudinal mid-axis (8) of the longitudinal
member (5), in particular the side (31) facing the cross member (4) and the side (32)
remote from it, three or two mounting device (26) are provided in each case.
6. Sleeper according to one of the preceding claims, characterized in that the mounting devices (26) are embodied to be activated or deactivated as and when
necessary, in particular transferred into a passive position or mounting position
in order to mount the rail fixing elements (28).
7. Sleeper according to one of the preceding claims, characterized in that the mounting devices (26) are each provided in the form of an anchoring orifice (40)
and optionally a mounting channel (41) or a portion of a mounting channel (41).
8. Sleeper according to claim 7, characterized in that the anchoring orifice (40) is designed so that it can be closed by means of a closure
element (66), in particular a plug (68) of plastic, in order to deactivate the mounting
devices (26).
9. Sleeper according to one of the preceding claims, characterized in that, in a first mounting position, on each side (31, 32) lying adjacent to the longitudinal
mid-axis (8) of the longitudinal member (5) one rail fixing element (28) each is secured
in a mounting device (26).
10. Sleeper according to claim 9, characterized in that on both sides (31, 32) adjacent to the longitudinal mid-axis (8) of the longitudinal
member (5), the mounting devices (26) with the rail fixing elements (28) are spaced
apart from the sleeper longitudinal axis (6) in opposite directions from one another
by a distance (29).
11. Sleeper according to one of the preceding claims, characterized in that the mounting devices (26) with the rail fixing elements (28) are disposed diagonally
opposite one another.
12. Sleeper according to one of the preceding claims, characterized in that in a second mounting position on a side (31; 32) lying adjacent to the longitudinal
mid-axis (8) of the longitudinal member (5), one rail fixing element (28) each is
secured to two mounting devices (26), and one rail fixing element (28) is secured
to only one mounting device (26) on the other side (31; 32).
13. Sleeper according to claim 12, characterized in that on that side (31; 32) of the longitudinal member (5) which is provided with one mounting
device (26) secured to one rail fixing element (28), the mounting device (26) is disposed
between the two mounting devices (26) of the oppositely lying side (31; 32) of the
longitudinal member (5), in particular in the region of the sleeper longitudinal axis
(6).
14. Sleeper according to one of claims 12 or 13, characterized in that on that side (31; 32) of the longitudinal member (5) which is provided with the two
mounting devices (26) each secured to one rail fixing element (28), these mounting
devices (26) are spaced apart from the sleeper longitudinal axis (6) in opposite directions
by an identical or different distance (29) respectively.
15. Sleeper according to one of the preceding claims, characterized in that in a third mounting position, two rail fixing elements (28) are secured to mounting
devices (26) on each side (31, 32) adjacent to the longitudinal mid-axis (8) of the
longitudinal member (5).
16. Sleeper according to one of the preceding claims, characterized in that the two longitudinal members (5) spaced apart by the cross member (4) have a different
number and/or layout or distribution of mounting devices (26) with the rail fixing
elements (28) as compared to each other.
17. Sleeper according to claim 1, characterized in that one step (47a, 47b) is formed by each of the stepped or recessed end regions (45a,
45b) on the longitudinal projections (20, 21), and the steps (47a, 47b) each have
a shoulder surface (54) remote from the sleeper bottom face (2).
18. Sleeper according to claim 17, characterized in that the shoulder surface (54) is spaced apart from a support surface (33) on the top
face of the longitudinal member (5) by a height (50) in the direction of the sleeper
bottom face (2).
19. Sleeper according to claim 17 or 18, characterized in that the shoulder surface (54) of the step (47a, 47b) is essentially of a rectangular
or elliptical shape.
20. Sleeper according to claim 17 to 19, characterized in that each step width (52) of the steps (47a, 47b) corresponds to at least a bearing width
(35) for the rail elements (10) on the bearing (9).
21. Sleeper according to one of claims 7 to 20, characterized in that the mounting channels (41) of the mounting devices (26) are each provided in the
form of a recess in the support surface (33) of the longitudinal member (5).
22. Sleeper according to claim 21 characterized in that the mounting channels (41) extend continuously or are split into part sections across
the support surface (33), in particular across a bearing length (37) adjacent to the
corresponding bearing (9), parallel with the rail extension or the longitudinal mid-axis
(8) of the longitudinal member (5).
23. Sleeper according to one of claims 21 or 22 characterized in that the mounting channels (41) of the mounting devices (26) project beyond the cross
member (4) by means of a protuberance (44).
24. Sleeper according to one of claims 18 to 23, characterized in that a width of the longitudinal member (5) in the region of the support surface (33)
corresponds to at least a channel distance (53) between the mounting channels (41)
at the oppositely lying sides (31, 32).
25. Sleeper according to one of the preceding claims, characterized in that the bearing (9) on the respective longitudinal member (5) extends continuously between
step edges (49) formed in the stepped region of the longitudinal member (5).
26. Usage of a sleeper according to one of claims 1 to 25 in a gravel-mounted structure
on railways.
1. Traverse à double croisement (1) pour une superstructure ballastée pour des voies
ferrées, qui comprend une partie transversale (4) s'étendant le long d'un axe longitudinal
de traverse (6) et deux longerons (5) disposés à une certaine distance entre eux au-dessus
de la partie transversale (4), chaque longeron (5) comprenant, sur un côté supérieur,
un appui (9) pour le logement d'un élément de rail (10) s'étendant au-dessus du longeron
(5) et chaque longeron (5) comprenant plusieurs dispositifs de logement (26) prévus
chacun pour un élément de fixation de rail (28) pour la fixation d'un élément de rail
(10) sur le longeron (5), au moins un des dispositifs de logement (26) étant disposé,
sur au moins un des deux longerons (5), de manière décalée par rapport à l'axe longitudinal
de traverse (6), caractérisée en ce que les longerons (5) sont conçus, sur leur côté supérieur, au niveau des zones d'extrémité
(45a, 45b) opposées à l'axe longitudinal de traverse (6), de manière échelonnée en
direction d'un côté inférieur de traverse (2), une longueur d'appui (37) s'étendant
au moins sur la moitié, plus particulièrement les 2/3, d'une largeur de traverse (14b).
2. Traverse selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'au moins un des dispositifs de logement (26) est disposé de manière excentrée sur
le longeron (5) correspondant à l'intérieur d'une largeur de traverse (14b).
3. Traverse selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins deux dispositifs de logement (26) sont décalés entre eux parallèlement par
rapport à l'axe longitudinal de traverse (6).
4. Traverse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les appuis (9) s'étendent sur les longerons (5) le long d'une extension de rail,
plus particulièrement le long d'un axe longitudinal central (8) du longeron (5) et,
à proximité de l'appui (9), sur chacun des côtés opposés (31, 32), se trouve au moins
un dispositif de logement (26).
5. Traverse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, sur chaque côté (31, 32) se trouvant à proximité de l'axe longitudinal central (8)
du longeron (5), plus particulièrement sur le côté (31) orienté vers la partie transversale
(4) et sur le côté opposé (32), se trouvent trois ou deux dispositifs de logement
(26).
6. Traverse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les dispositifs de logement (26) sont conçus, si nécessaire, de façon à pouvoir être
désactivés ou activés, plus particulièrement ils peuvent être mis dans une position
passive ou une position de montage pour le logement des éléments de fixation de rails
(28).
7. Traverse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les dispositifs de logement (26) sont constitués chacun d'une ouverture d'ancrage
(40) et, le cas échéant, d'une gouttière de logement (41) ou d'une portion d'une gouttière
de logement (41).
8. Traverse selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'ouverture d'ancrage (40) est conçu de façon à pouvoir être fermée pour la désactivation
des dispositifs de logement (26) par un élément de fermeture (66), plus particulièrement
un bouchon (68) en matière plastique.
9. Traverse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans une première position de montage, sur chaque côté (31, 32) se trouvant à proximité
de l'axe longitudinal central (8) du longeron (5), un élément de fixation de rail
(28) est fixé dans un dispositif de logement (26).
10. Traverse selon la revendication 9, caractérisée en ce que, sur les deux côtés (31, 32), à proximité de l'axe longitudinal central (8) du longeron
(5), les dispositifs de logement (26), avec les éléments de fixation de rails (28),
sont disposés à une distance (29), dans une direction opposée entre eux, de l'axe
longitudinal de traverse (6).
11. Traverse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les dispositifs de logement (26) se chevauchent diagonalement avec les éléments de
fixation de rails (28).
12. Traverse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans une deuxième position de montage, sur un côté (31 ; 32) se trouvant à proximité
de l'axe longitudinal central (8) du longeron (5), sur deux dispositifs de logement
(26), est fixé un élément de fixation de rail (28) et, sur l'autre côté (31 ; 32),
sur seulement un dispositif de logement (26), est fixé un élément de fixation de rail
(28).
13. Traverse selon la revendication 12, caractérisée en ce que sur le côté (31 ; 32) du longeron (5), qui ne comporte qu'un dispositif de logement
(26) avec un élément de fixation de rail (28), le dispositif de logement (26) est
disposé entre les deux dispositifs de logement (26) du côté opposé (31 ; 32) du longeron
(5), plus particulièrement au niveau de l'axe longitudinal de traverse (6).
14. Traverse selon l'une des revendications 12 ou 13, caractérisée en ce que sur le côté (31 ; 32) du longeron (5), qui comporte les deux dispositifs de logement
(26) munis chacun d'un élément de fixation de rail (28), ces dispositifs de logement
(26) sont disposés, dans la direction opposée, à la même distance (29) ou à une distance
différente de l'axe longitudinal de traverse (6).
15. Traverse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans une troisième position de montage, sur chaque côté (31, 32) à proximité de
l'axe longitudinal central (8) du longeron (5) sont fixés deux éléments de fixation
de rail (28) sur des dispositifs de logement (26).
16. Traverse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les deux longerons (5) séparés par la partie transversale (4) comprennent un nombre
différent et/ou une disposition et une répartition inégale de dispositifs de logement
(26) avec les éléments de fixation de rails (28).
17. Traverse selon la revendication 1, caractérisée en ce que les zones d'extrémités échelonnées (45a, 45b) forment chacune un épaulement (47a,
47b) sur les saillies longitudinales (20, 21), les épaulements (47a, 47b) comprenant
chacun une surface de décrochement (54) opposée au côté inférieur de la traverse (2).
18. Traverse selon la revendication 17, caractérisée en ce que la surface de décrochement (54) est écartée d'une hauteur (50) en direction du côté
inférieur de la traverse (2) par rapport à une surface de support (33) sur le côté
supérieur du longeron (5).
19. Traverse selon la revendication 17 ou 18, caractérisée en ce que la surface de décrochement (54) de l'épaulement (47a, 47b) est globalement de forme
rectangulaire ou ellipsoïdale.
20. Traverse selon la revendication 17 à 19, caractérisée en ce qu'une largeur d'épaulement (52) des épaulements (47a, 47b) correspond au moins à une
largeur d'appui (35) pour les éléments de rail (10) sur l'appui (9).
21. Traverse selon l'une des revendications 7 à 20, caractérisée en ce que les gouttières de logement (41) des dispositifs de logement (26) sont formées chacune
comme une alvéole dans la surface de support (33) du longeron (5).
22. Traverse selon la revendication 21, caractérisée en ce que les gouttières de logement (41) s'étendent de manière continue ou sont divisées en
portions sur la surface de support (33), plus particulièrement sur une longueur d'appui
(37) à proximité de l'appui (9) correspondant, parallèlement à l'extension des rails
ou à l'axe longitudinal central (8) du longeron (5).
23. Traverse selon l'une des revendications 21 ou 22, caractérisée en ce que les gouttières de logement (41) des dispositifs de logement (26) dépassent de la
partie transversale (4) d'un porte-à-faux (44).
24. Traverse selon l'une des revendications 18 à 23, caractérisée en ce qu'une largeur du longeron (5) correspond, au niveau de la surface de support (33), à
au moins une distance de gouttière (53) entre des gouttières de logement (41) qui
se font face sur les côtés (31, 32).
25. Traverse selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'appui (9) s'étend, au niveau du longeron (5) correspondant, de manière continue
entre les arêtes d'épaulements (49) formées dans la partie échelonnée du longeron
(5).
26. Utilisation d'une traverse selon l'une des revendications 1 à 25, dans une superstructure
ballastée pour des voies ferrées.