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<ep-patent-document id="EP04758925B2" file="EP04758925NWB2.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1718824" kind="B2" date-publ="20131106" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESI....FIRO..CY..TRBGCZEEHUPLSK....................................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.40 (30 Jan 2013) -  2720000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1718824</B110><B120><B121>NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121><B121EP>Nach dem Einspruchsverfahren</B121EP></B120><B130>B2</B130><B140><date>20131106</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>04758925.4</B210><B220><date>20040915</date></B220><B240><B241><date>20041001</date></B241><B242><date>20070605</date></B242><B243><date>20131106</date></B243></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102004008348</B310><B320><date>20040222</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20131106</date><bnum>201345</bnum></B405><B430><date>20061108</date><bnum>200645</bnum></B430><B450><date>20110406</date><bnum>201114</bnum></B450><B452EP><date>20101221</date></B452EP><B472><B475><date>20110406</date><ctry>HU</ctry><date>20110930</date><ctry>BE</ctry><date>20110706</date><ctry>BG</ctry><date>20110406</date><ctry>CY</ctry><date>20110406</date><ctry>CZ</ctry><date>20110406</date><ctry>DK</ctry><date>20110406</date><ctry>EE</ctry><date>20110916</date><ctry>ES</ctry><date>20110406</date><ctry>FI</ctry><date>20110930</date><ctry>FR</ctry><date>20110915</date><ctry>GB</ctry><date>20110707</date><ctry>GR</ctry><date>20110406</date><ctry>IE</ctry><date>20110915</date><ctry>LU</ctry><date>20110930</date><ctry>MC</ctry><date>20110406</date><ctry>PL</ctry><date>20110808</date><ctry>PT</ctry><date>20110406</date><ctry>RO</ctry><date>20110406</date><ctry>SI</ctry><date>20110406</date><ctry>SK</ctry><date>20110406</date><ctry>TR</ctry></B475></B472><B477><date>20131106</date><bnum>201345</bnum></B477></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E05B  47/00        20060101AFI20050907BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>TÜRÖFFNER MIT EINER SPERR-/FREIGABEVORRICHTUNG FÜR EINE SCHWENKFALLE DES TÜRÖFFNERS</B542><B541>en</B541><B542>DOOR OPENER WITH A LOCKING/RELEASE DEVICE FOR A PIVOTING CATCH OF THE DOOR OPENER</B542><B541>fr</B541><B542>OUVRE-PORTE AVEC UN DISPOSITIF DE BLOCAGE/DEBLOCAGE CONCU POUR LE LOQUET OSCILLANT DE L'OUVRE-PORTE</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 851 077</text></B561><B561><text>DE-A1- 2 853 027</text></B561><B561><text>DE-A1- 4 031 077</text></B561><B561><text>DE-C- 19 707 759</text></B561><B561><text>DE-U1- 1 772 882</text></B561><B561><text>DE-U1- 7 532 907</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>WITTKE, Norman</snm><adr><str>Onstmettinger Str. 1</str><city>72459 Albstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>TOMA, Augustin</snm><adr><str>Strombergstrasse 18</str><city>72336 Ballingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH</snm><iid>100726501</iid><irf>F.P 750 EP</irf><adr><str>Bildstockstrasse 20</str><city>72458 Albstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Lang, Friedrich</snm><sfx>et al</sfx><iid>100025511</iid><adr><str>Lang &amp; Tomerius 
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft einen Türöffner nach dem Obergriff des Anspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Allgemein wird bei derartigen elektrischen Türöffnern die entriegelte bzw. verriegelte Stellung der Schwenkfalle über die Position des Sperrhebels, auch als Wechsel bezeichnet, bestimmt. Der den Sperrhebel haltende Sicherungshebel wird bei Bestromung des Elektromagneten betätigt und so verstellt, dass er den Sperrhebel und damit die Schwenkfalle freigibt. Ein derartiger Türöffner ist aus der <patcit id="pcit0001" dnum="EP0851077A1"><text>EP 0 851 077 A1</text></patcit> bekannt. Als zusätzliche Maßnahme ist es weiterhin bekannt, den Sicherungshebel mit einem weiteren, vom oben genannten Sicherungshebel entkoppelten zweiten Sicherungshebel zu sichern, um ein ungewolltes Verstellen des ersten Sicherungshebels in eine entriegelnde Stellung der Schwenkfalle bzw. des Sperrhebels zu verhindern.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aus der <patcit id="pcit0002" dnum="DE19707759C1"><text>DE 19707759 C1</text></patcit> ist eine Sperr-/Freigabevorrichtung eines Türöffners mit einer Anordnung zweier Sicherungshebel der vorstehenden Art bekannt, wobei der zweite Sicherungshebel den ersten Sicherungshebel sichert. Zur Steuerung der beiden Sicherungshebel ist ein Elektromagnet angeordnet. Der zweite vom ersten mechanisch entkoppelte Sicherungshebel steht durch magnetische Kopplung mit einem Ende des Elektromagneten in Wirkverbindung und ist aus einer den ersten Sicherungshebel sperrenden Stellung in eine diesen freigebenden Stellung verstellbar. Am anderen Ende des Elektromagneten ist ein aus dem Spulenwickelkörper des Elektromagneten ausfahrbarer Stift zur Verstellung des ersten Sicherungshebels vorgesehen. Bei Bestromung der Spule des Elektromagneten wird deren Spulenkern magnetisiert und in die Spule hineingezogen und dadurch der daran magnetisch gekoppelte zweite Sicherungshebel verschwenkt. Gleichzeitig wird am anderen Ende der Spule der Spulenstift aus der Spule bewegt, was zu einem Verschwenken des ersten Sicherungshebels in die Freigabestellung führt. Der Türöffner befindet sich in Freigabestellung, wenn der erste Hebelarm des ersten Sicherungshebels nicht mehr mit dem Sperrhebel im Eingriff steht und eine Verdrehung des vorgespannten Sperrhebels erfolgen kann. Um die Rückführung der beiden Sicherungshebel in deren jeweils sperrende Stellung nach Entstromung des Elektromagneten zu ermöglichen, sind die zwischen der Gehäusewandung und jeweils einem der Hebelarme des jeweiligen Sicherungshebels Druckfedern vorgesehen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Diese und weitere bekannte Sperr-/Freigabevorrichtungen mit Aufschlagssicherung weisen viele, zum Teil sehr filigrane Bauteile auf, welche aufwändig herzustellen und zu montieren sind.</p>
<p id="p0005" num="0005">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Türöffner mit einer Sperr-/Freigabevorrichtung für eine Schwenkfalle zu schaffen, welche mit einer einfachen Konstruktion zur Aufschlagssicherung des Türöffners auskommt und gleichzeitig eine effiziente Fertigung und Montage ermöglicht.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Schwenk- bzw. Drehachse liegt somit im Massenmittelpunkt. Somit erfordert es keinen weiteren Sicherungshebel zur Gewährleistung der Aufschlagsicherung des Türöffners. Diese Maßnahme garantiert, dass der Sicherungshebel nicht durch eine Schlageinwirkung bewegt werden kann. Es wird also insbesondere bei einer äußeren Einwirkung auf das Gehäuse kein wirksames Moment auf den Sicherungshebel ausgeübt, welches eine Bewegung bewirken könnte.</p>
<p id="p0007" num="0007">Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, dass der Sicherungshebel parallel oder senkrecht zur Drehachse der Schwenkfalle verschwenkbar ist. Die Ausrichtung und Anordnung des Sicherungshebels kann dadurch je nach Einbaulage des Türöffners gewählt werden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Vorteilhaft ist es ferner, dass der Sicherungshebel symmetrisch ausgebildet ist. Dies vereinfacht den Massenausgleich des Sicherungshebels. Eine unsymmetrische Ausbildung ist allerdings auch denkbar, wobei der Massenausgleich über die verwendeten Materialien für die jeweiligen Bereiche des Sicherungshebels erreicht wird. Dies kann bei beengten Platzverhältnissen erforderlich sein.</p>
<p id="p0009" num="0009">Für die Freigabe des Sperrhebels ist es erforderlich, dass die Wirkverbindung zwischen dem Elektromagneten und dem einen Hebelarm größer als die Wirkverbindung zwischen der Vorspannung und dem anderen Hebelarm ist. Zur Rückführung des Sicherungshebels aus einer den Sperrhebel freigebenden Stellung ist der andere Hebelarm des Sicherungshebels mit einer Vorspannung beaufschlagt. Die beispielsweise aufgrund einer Druckfeder auf diesen Hebelarm ausgeübte Kraft bewirkt eine Drehung des Sicherungshebels um die zwischen den beiden Hebelarmen im Schwerpunkt des Sicherungshebels liegende Drehachse. Grundsätzlich ist die aus der Vorspannung erzeugte Drehmomentwirkung kleiner als die aus der Wirkverbindung zwischen dem Elektromagneten und dem Sicherungshebel.</p>
<p id="p0010" num="0010">Bei der Ausbildung des Sicherungshebels ist es vorteilhaft, dass der erste und der zweite Hebelarm linear und im wesentlichen in einer Richtung ausgerichtet sind. Die Ausrichtung der Hebelarme ist im wesentlichen von der Anordnung des Elektromagneten abhängig. Somit können der Sicherungshebel bzw. der Elektromagnet vertikal oder auch horizontal angeordnet werden.</p>
<p id="p0011" num="0011">Im Verhältnis zum Elektromagneten und den<!-- EPO <DP n="2"> --> Platzverhältnissen im Türöffnergehäuse ist auch eine versetzte Anordnung der Hebelarme möglich.</p>
<p id="p0012" num="0012">In Zusammenhang mit einer Zustandsüberwachung des Sicherungshebel erweist es sich als vorteilhaft, dass dem Sicherungshebel ein Mikroschalter zur Überwachung der Position des Sicherungshebels zugeordnet ist. Hierbei ist es zweckmäßig, dass der Mikroschalter dem mit der Druckfeder beaufschlagten Hebelarm zugeordnet ist. Vorteilhaft ist dabei, den Mikroschalter und die Druckfeder auf gegenüberliegenden Seiten des Hebelarmes anzuordnen. Aufgrund der einwirkenden Federkraft betätigt der Hebelarm dann den Schalterkontakt bzw. entfernt sich bei einer Bestromung des Elektromagneten von diesem, wobei die Zustandsveränderungen jeweils durch den Mikroschalter detektiert werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigen schematisch:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Seitenansicht einer Sperr-/Freigabevorrichtung eines Türöffners in einer Sperrstel- lung; und</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>die Sperr-/Freigabevorrichtung eines Türöffners gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> in einer Freigabestellung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0014" num="0014"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt in einer Seitenansicht bei abgenommenem Gehäusedeckel eine Sperr-/Freigabevorrichtung eines Türöffners 15 in Sperrstellung mit einer Schwenkfalle 5, einem Sperrhebel 4, einem Sicherungshebel 1 sowie einem Elektromagneten 3, der in Wirkverbindung mit dem Sicherungshebel 1 steht. <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> stellt die verriegelnde bzw. sperrende Stellung des Sperrhebels 4 und damit der Schwenkfalle 5 dar. Bei dieser Sperrstellung befindet sich der Türöffner in einer aufschlagsicheren Stellung, d. h. ein Öffnen des Türöffners beispielsweise durch zufälliges, nicht bestimmungsmäßiges Einwirken von Erschütterungen, Vibrationen oder Gewalteinwirkung ist nicht möglich.</p>
<p id="p0015" num="0015">Der Sperrhebel 4 hindert die Schwenkfalle 5 in der in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> gezeigten Sperrstellung daran, dass diese in die Freigabestellung verstellt werden kann (nicht dargestellt). Der Sperrhebel 4 ist einstückig ausgebildet und um eine Achse 12 drehbar gelagert. Damit dieser aus der Freigabestellung in die Sperrstellung zurückgebracht werden kann, ist er mittels einer Druckfeder mit einer Vorspannung beaufschlagt (nicht dargestellt). An dem zur Drehachse 12 abgewandten Ende des Sperrhebels 4 ist eine Rastnase 13 ausgebildet, um einen Eingriff mit dem Sicherungshebel 1 zu ermöglichen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Der im wesentlichen quer (bzw. senkrecht) zum Sperrhebel 4 ausgerichtete Sicherungshebel 1 ist in seinem Massenmittelpunkt bzw. Schwerpunkt um eine mittig angeordnete Drehachse 10 drehbar gelagert. Ferner ist er symmetrisch und einstückig ausgebildet. Der Sicherungshebel 1 weist zwei Hebelarme 6 und 7 auf, welche im wesentlichen linear, in einer Richtung parallel zueinander und mit einem leichten Versatz zueinander angeordnet sind. An einer zur Schwenkfalle 5 gerichteten Seite des ersten Hebelarmes 6 befindet sich eine Druckfeder 11, welche den ersten Hebelarm 6 und somit den Sicherungshebel 1 mit einer Vorspannung beaufschlagt. Diese Druckfeder 11 dient zur Rückführung des Sicherungshebels 1 aus der Freigabestellung des Sperrhebels 4 in die Sperrstellung. Der auf der gegenüberliegenden Seite des ersten Hebelarmes 6 und benachbart zum Sperrhebel 4 befindliche zweite Hebelarm 7 weist ein metallisches bzw. magnetisches Gegenstück 16 an der zum Elektromagneten 3 gerichteten Seitenfläche auf. An der dazu gegenüberliegenden Seitenfläche des zweiten Hebelarms 7 verläuft eine linear abschnittsweise, mit rechtwinklig zueinander in Form einer Abtreppung verlaufende Rastkante 9. In der Sperrstellung des Sicherungshebels 1 greift die Rastnase 13 des Sperrhebels 4 so an der Rastkante 9 des zweiten Hebelarmes 7 des Sicherungshebels 1 an, dass der Sperrhebel 4 nicht in die Freigabestellung verdreht werden kann. Die Rastkante 9 kann auch in Form einer Ausnehmung gestaltet sein.</p>
<p id="p0017" num="0017"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt weiterhin einen Mikroschalter 2 mit einem Schalterkontakt 17 zur Überwachung der Position des Sicherungshebels 1 bzw. Hebelarms 6. Dazu ist bei einem Übergang in die Sperrstellung vorgesehen, dass durch die Druckfeder 11 bewirkte Drehung des Hebelarmes 6 dieser mit dessen Seitenfläche 8 den Schalterkontakt 17 betätigt und somit der Mikroschalter 2 die sperrende Stellung detektiert. Bei einem Übergang in die Freigabestellung bewegt sich die Seitenfläche 8 des Hebelarmes 6 dementsprechend von dem Schalterkontakt 17 weg und gibt diesen frei. Auch diese Zustandveränderung wird vom Mikroschalter 2 detektiert. Der Mikroschalter 2 ist im wesentlichen parallel zum Elektromagneten 3 ausgerichtet, wobei beide im wesentlichen senkrecht und oberhalb des Sicherungshebels 1 an dem Gehäuse 14 angeordnet sind. Die Wirkungsrichtung des Elektromagneten 3 verläuft im wesentlichen vertikal bzw. senkrecht zu den Hebelarmen 6 und 7 des Sicherungshebels 1. Dabei besteht der Elektromagnet 3 aus einem Spulenwickelkörper. Des weiteren weist der Elektromagnet 3 einen Anschlagkontakt 18 auf, an welchem das Gegenstück 16 des zweiten Hebelarms 7 zu liegen kommt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die von dem Elektromagneten 3 ausgehende Anziehungskraft auf das Gegenstück 16 des zweiten Hebelarmes 7 ist so ausgelegt, dass die Wirkverbindung zwischen dem Elektromagneten 3 und dem zweiten Hebelarm 7 größer als die Wirkverbindung zwischen der Druckfeder 11 und dem Hebelarm 6 des Sicherungshebels 1 ist. Anders ausgedrückt, ist die um die Drehachse 10 des Sicherungshebels 1 mittels der Druckfeder 11 ausgeübte Drehmomentenwirkung so bemessen, dass diese kleiner als die Wirkverbindung zwischen dem Elektromagneten 3 und dem Hebelarm 7 ist.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> dargestellte Sperrstellung zeigt den<!-- EPO <DP n="3"> --> Türöffner 15 in einem nicht erregten bzw. unbestromten Zustand des Elektromagneten 3. Es wirkt also von dem Elektromagneten 3 keine Anziehungskraft auf den Hebelarm 7 des Sicherungshebels 1. Die Druckfeder 11 übt eine Druckkraft auf den Hebelarm 6 im Uhrzeigersinn aus. Diese Kraft bewirkt ein Drehmoment im Uhrzeigersinn um die Drehachse 10 und drückt den Hebelarm 7 gegen das dazu benachbarte Ende des Sperrhebels 4. Somit befindet sich die Rastkante 9 des zweiten Hebelarmes 7 mit der Rastnase 13 des Sperrhebels 4 in Eingriff und wird über das vorherrschende Drehmoment gesichert. Als Folge davon verhindert die Stellung des Sperrhebels 4 eine Entriegelung der Schwenkfalle 5 und damit das Öffnen des Türöffners.</p>
<p id="p0020" num="0020">Falls bei einer nicht bestimmungsgemäßen Einwirkung auf den Türöffner, beispielsweise mittels Erschütterungen oder Gewalteinwirkung eine dynamische Schwingung bzw. eine Kraft auf das Gehäuse 14 des Türöffners 15 ausgeübt wird und von dort über den Sperrhebel 4 auf den Sicherungshebel 1 übertragen wird, wird die Verdrehung des Sicherungshebels 1 entgegen dem Uhrzeigersinn aus seiner Sperrstellung aufgrund der Lagerung des Sicherungshebels in dessen Massenmittelpunkt verhindert.</p>
<p id="p0021" num="0021">In den folgenden Ausführungen zu <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> sind gleiche Teile wie in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.</p>
<p id="p0022" num="0022">In <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> ist die Sperr-/Freigabevorrichtung des Türöffners 15 gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> in einer Seitenansicht bei abgenommenem Gehäusedeckel in Freigabestellung dargestellt. Diese den Sperrhebel 4 und damit die Schwenkfalle 5 freigebende Position wird durch eine Verstellung bzw. Verdrehung des Sicherungshebels 1 nach Bestromung des Elektromagneten 3 erreicht. Beispielsweise nach einer Betätigung eines Türöffnerschalters erfolgt die Bestromung des Elektromagneten 3, wobei dieser dann eine anziehende Kraft auf das Gegenstück 16 des zweiten Hebelarmes 7 des Sicherungshebels 1 ausübt. Diese Kraft muss dabei, wie oben bereits erläutert, so bemessen sein, dass sie einerseits mindestens größer als die in der Sperrstellung entgegengesetzt wirkenden Kräfte und andererseits mindestens so groß sein, dass der Sicherungshebel 1 mindestens soweit um die Drehachse 10 verschwenkt wird, dass die Rastnase 13 des Sperrhebels 4 nicht mehr mit der Rastkante 9 des zweiten Hebelarms 7 des Sicherungshebels 1 in Eingriff steht und damit freigegeben ist. In der Regel ist die von dem Elektromagneten 3 ausgeübte Anziehungskraft auf den zweiten Hebelarm 7 so groß, dass dieser so weit verschwenkt wird, bis er an dem Anschlagkontakt 18 des Elektromagneten 3 anliegt.</p>
<p id="p0023" num="0023">Nach Beendigung der Bestromung des Elektromagneten 3 und damit fehlender Kraftwirkung vom Elektromagneten 3 auf den zweiten Hebelarm 7, wird der erste Hebelarm 6 in Folge der Kraftwirkung aus der vorgespannten Druckfeder 11 und des sich daraus ergebenden rückstellenden Momentes in die Sperrstellung zurückgedreht bis die Oberseite 8 des Hebelarms 6 den Schalterkontakt 17 des Mikroschalters 2 betätigt. Der Mikroschalter meldet dann die Sperrstellung.</p>
<p id="p0024" num="0024">Alternativ kann der Elektromagnet 3 mittels eines Permanentmagneten (nicht dargestellt) magnetisch so vorgespannt werden, dass dessen Kraftwirkung in einem nicht erregten bzw. unbestromten Zustand aktiviert wird. Auf diese Weise erhält man einen Ruhestrom-Türöffner.</p>
<p id="p0025" num="0025">Der in den <figref idref="f0001">Figuren 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> vertikal ausgerichtete Türöffner kann lageunabhängig, also beispielsweise auch horizontal eingebaut werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Eine weitere nicht dargestellte Ausführung besteht darin, einen Permanentmagneten vorzusehen, der in Wirkverbindung mit dem ersten Hebelarm 6 steht. Er hat die Funktion eines Haltemagneten, so dass der Sicherungshebels 1 bei unbestromtem Elektromagnet 3 in seiner Sperr-Position gehalten wird.</p>
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<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="4"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Türöffner mit einer Sperr-/Freigabevorrichtung für eine Schwenkfalle (5) des Türöffners (15) mit einem Sperrhebel (4), welcher die Schwenkfalle (5) sperrt oder freigibt, und einem Sicherungshebel (1), der mit einer Vorspannung beaufschlagt ist, und dabei den Sperrhebel (4) in der Sperrstellung hält sowie mit Hilfe eines Elektromagneten (3) in eine den Sperrhebel (4) freigebende Stellung verschwenkbar ist, wobei<br/>
der Sicherungshebel (1) zwei Hebelarme (6, 7) aufweist und der Elektromagnet (3) in Wirkverbindung mit dem einen Hebelarm (7) und einer Druckfeder (11) zur Rückführung des Sicherungshebels (1) aus der Freigabestellung in die Sperrstellung in Wirkverbindung mit dem anderen Hebelarm (6) steht,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der Sicherungshebel (1) in seinem Massenmittelpunkt gelagert ist, und<br/>
<b>dass</b> an dem einen Hebelarm (7) ein magnetisches Gegenstück (16) an der zum Elektromagneten (3) gerichteten Seitenfläche angeordnet ist und<br/>
der eine Hebelarm (7) an der dem Elektromagneten (3) gegenüberliegenden Seitenfläche eine als rechtwinklige Abtreppung oder Ausnehmung verlaufende Rastkante (9) aufweist, die in der Sperrstellung so in Eingriff mit einer Rastnase (13) des Sperrhebels (4) steht, dass der Sperrhebel (4) nicht in die Freigabestellung verdreht werden kann.<!-- EPO <DP n="5"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Türöffner nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der Sicherungshebel (1) parallel oder senkrecht zur Drehachse der Schwenkfalle (5) verschwenkbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der Sicherungshebel (1) symmetrisch ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der erste und der zweite Hebelarm (6 und 7) linear und im wesentlichen in einer Richtung ausgerichtet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> dem Sicherungshebel (1) ein Mikroschalter (2) zur Überwachung der Position des Sicherungshebels (1) zugeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Türöffner nach Anspruch 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der Mikroschalter (2) dem mit der Druckfeder (11) beaufschlagten Hebelarm (6) zugeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Türöffner nach Anspruch 6,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der Mikroschalter (2) und die Druckfeder (11) auf gegenüberliegenden Seiten des Hebelarmes (6) angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Türöffner nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
ein Permanentmagnet vorhanden ist, der in Wirkverbindung mit dem ersten Hebelarm (6) in der Weise steht, dass er die Funktion eines Haltemagneten hat, so dass der Sicherungshebels (1) bei unbestromtem Elektromagnet (3) in seiner Sperr-Position gehalten wird.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A door opener with a locking/release apparatus for a pivoting catch (5) of the door opener (15), comprising a locking lever (4) which locks or releases the pivoting catch (5), and a securing lever (1) which is subject to a pretension and thus holds the locking lever (4) in the locked position and can be pivoted to a position releasing the locking lever (4) with the help of an electromagnet (3), wherein the securing lever (1) comprises two lever arms (6, 7) and the electromagnet (3) is in operative connection with the one lever arm (7) and a pressure spring (11) is in operative connection with the other lever arm (6) for returning the securing lever (1) from the releasing position into the locking position, <b>characterized in that</b> the securing lever (1) is mounted in the center point of mass thereof, and<br/>
that a magnetic counterpart (16) is arranged on the side of the one lever arm (7) facing the electro-magnet (3), and<br/>
that on its side opposite the electromagnet (3) the one lever arm (7) has a locking lip (9) extending as a right-angled stepping or recess, which in the locking position will engage with a notch (13) of the locking lever (4) such that the locking lever (4) cannot be twisted into the releasing position.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A door opener according to claim 1, <b>characterized in that</b> the securing lever (1) can be pivoted parallel or perpendicularly to the rotational axis of the pivoting catch (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A door opener according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the securing lever (1) is arranged symmetrically.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A door opener according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the first and second lever arms (6 and 7) are aligned linearly and substantially in one direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A door opener according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the securing lever (1) is associated with a microswitch (2) for monitoring the position of the securing lever (1).<!-- EPO <DP n="7"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A door opener according to claim 5, <b>characterized in that</b> the microswitch (2) is associated with the lever arm (6) which is pressurized by the pressure spring (11).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A door opener according to claim 6, <b>characterized in that</b> the microswitch (2) and the pressure spring (11) are arranged on opposite sides of the lever arm (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A door opener according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> a permanent magnet is provided which is in operative connection with the first lever arm (6) in such a way that it has the function of a holding magnet, so that the securing lever (1) is held in its locked position when the electromagnet (3) is currentless.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Ouvre-porte avec un dispositif de verrouillage et de déverrouillage pour un loquet pivotant (5) de l'ouvre-porte (15) avec un levier de verrouillage (4) qui verrouille ou déverrouille le loquet pivotant (5) et un levier de maintien (1) qui est soumis à une précontrainte et retient ainsi le levier de verrouillage (4) dans la position de verrouillage et peut pivoter à l'aide d'un électroaimant (3) dans une position libérant le levier de verrouillage (4), dans lequel le levier de maintien (1) présente deux bras de levier (6, 7) et l'électroaimant (3) est en liaison active avec un bras de levier (7) et un ressort de compression (11) est en liaison active avec l'autre bras de levier (6) pour ramener le bras de maintien (1) de la position de libération à la position de verrouillage, <b>caractérisé en ce que</b> le levier de maintien (1) est supporté en son centre de gravité, et<br/>
<b>en ce qu'</b>une contre-pièce magnétique (16) est disposée sur le côté du bras de levier (7) qui fait face à l'électroaimant (3), et<br/>
<b>en ce que</b> le bras de levier (7) porte sur son côté opposé à l'électroaimant (3) une lèvre de verrouillage (9) qui forme un gradin ou un renfoncement à angle droit et qui se met en prise, dans la position de verrouillage, avec une encoche (13) du levier de verrouillage (4) de telle manière que le levier de verrouillage (4) ne puisse pas être amené par torsion dans la position de libération.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Ouvre-porte selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le levier de maintien (1) peut pivoter parallèlement ou perpendiculairement à l'axe de rotation du loquet pivotant (5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Ouvre-porte selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le levier de maintien (1) a une forme symétrique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Ouvre-porte selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> les premier et deuxième bras de levier (6 et 7) sont orientés de façon linéaire et sensiblement dans une direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Ouvre-porte selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce que</b> le levier de maintien (1) est associé à un microrupteur (2) destiné à surveiller la position du levier de maintien (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Ouvre-porte selon la revendication 5, <b>caractérisé en ce que</b> le microrupteur (2) est associé au bras de levier (6) contraint par le ressort de compression (11).<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Ouvre-porte selon la revendication 6, <b>caractérisé en ce que</b> le microrupteur (2) et le ressort de compression (11) sont disposés sur des côtés opposés du bras de levier (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Ouvre-porte selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>il est prévu un aimant permanent qui est en liaison active avec le premier bras de levier (6) de telle manière que le levier de maintien (1) soit retenu dans sa position de verrouillage quand l'électroaimant (3) n'est pas alimenté en électricité.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="10"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="134" he="199" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="11"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="136" he="202" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP0851077A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0851077</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE19707759C1"><document-id><country>DE</country><doc-number>19707759</doc-number><kind>C1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
