| (19) |
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(11) |
EP 1 722 440 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.08.2009 Patentblatt 2009/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.04.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Optoelektronisch gesteuerter Schalter oder Modulator und Abschwächer
Optoelectronically controlled switch, modulator or attenuator
Commutateur, modulateur ou atténuateur avec contrôle opto-électronique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
09.05.2005 DE 102005021298
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.2006 Patentblatt 2006/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG |
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81671 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kahmen, Gerhard
82041 Deisenhofen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Körfer, Thomas |
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Mitscherlich & Partner
Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 33 06 09 80066 München 80066 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 1 800 123 US-A- 3 917 943 US-A- 4 525 871
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US-A- 3 793 521 US-A- 4 396 833 US-A- 4 531 143
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- TWAROWSKI K J ET AL: "PHOTOCONDUCTIVITY EFFECTS IN POLYCRYSTALLINE SILICON AND OPTICALLY
CONTROLLED COPLANAR WAVEGUIDE SWITCH PHOTOCONDUCTIVITE DANS LE SILICIUM POLYCRISTALLIN;
COMMUTATEUR EN GUIDE COPLANAIRE INTEGRE ET COMMANDE OPTIQUEMENT" ANNALES DES TELECOMMUNICATIONS
- ANNALS OF TELECOMMUNICATIONS, GET LAVOISIER, PARIS, FR, Bd. 56, Nr. 3/4, März 2001
(2001-03), Seiten 208-214, XP001034548 ISSN: 0003-4347
- SANG-IL LEE ET AL: "Optically CW-mode controlled microwave switches with carrier-confinement
on a coplanar waveguide" IEEE ANTENNAS AND PROPAGATION SOCIETY INTERNATIONAL SYMPOSIUM.
2001 DIGEST. APS. BOSTON, MA, JULY 8 - 13, 2001, NEW YORK, NY : IEEE, US, Bd. VOL.
1 OF 4, 8. Juli 2001 (2001-07-08), Seiten 514-517, XP010564139 ISBN: 0-7803-7070-8
- SADDOW S E ET AL: "Scattering parameter measurements on an optoelectronic attenuator"
MICROWAVE SYMPOSIUM DIGEST, 1994., IEEE MTT-S INTERNATIONAL SAN DIEGO, CA, USA 23-27
MAY 1994, NEW YORK, NY, USA,IEEE, 23. Mai 1994 (1994-05-23), Seiten 1383-1386, XP010586382
ISBN: 0-7803-1778-5
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen optoelektronisch gesteuerten Abschwächer.
[0002] Das Ausnutzen des photoelektrischen Effekts zum Realisieren eines elektrischen Schalters
ist in der
EP 0 812 067 B1 beschrieben. Dort werden mit Hilfe eines Lasers kurze Lichtpulse erzeugt, mit denen
eine aktive Zone eines Photoleitermaterials belichtet wird. An zwei Seiten des Photoleitermaterials
ist jeweils eine Elektrode aufgebracht, so dass durch das einfallende Licht eine elektrisch
leitende Verbindung zwischen den beiden Leitern erzeugt wird. Um große Stromflüsse
zu ermöglichen, ohne das Photoleitermaterial thermisch zu zerstören, wird die Lichtenergie
des einfallenden Laserlichts so gewählt, dass das verbotene Band innerhalb des Photoleitermaterials
nur durch eine Mehrfachanregung überwunden werden kann. Auf diese Weise wird die Eindringtiefe
der Photonen in das Material erhöht und damit letztlich der leitende Querschnitt vergrößert.
[0003] Die beschriebene Anordnung hat den Nachteil, dass eine Verwendung im Hochfrequenzbereich
nicht möglich ist. Durch die nur teilweise beleuchtete Fläche zwischen den beiden
auf dem Photoleitermaterial aufgebrachten Kontakten sowie die große Eindringtiefe
wird die Abstimmung einer Hochfrequenzschaltung nachteilig beeinflusst. Daher war
es in der Hochfrequenztechnik, z. B. zur Herstellung von Dämpfungsleitungen, bisher
notwendig, die Schaltelemente durch ggf. beleuchtete Feldeffekt-Transistoren zu realisieren,
was z. B. aus der
DE 102 28 810 A1 bekannt ist.
[0004] Ferner ist aus der Veröffentlichung "Photoconductivity effects in polycristalline
silicon and optically controlled coplanar waveguide switch" (
Twarowski, et al.; Annales des Telecommunications - Annals of Telecommunication, Get
Lavoisier, Paris, FR, Bd. 56, Nr. 3/4, März 2001, Seiten 208-214, ) bekannt, auf einem Halbleitermaterial zumindest einen ersten Leitungsabschnitt
und einen davon beabstandeten zweiten Leitungsabschnitt anzuordnen, die gemeinsam
ein Leitungsabschnittspaar bilden. Zwischen den beiden Leitungsabschnitten ist ein
Bereich des Halbleitermaterials ausgebildet, welcher durch eine Lichtquelle beleuchtbar
ist. Dabei maskieren die Leitungsabschnitte das Halbleitermaterial. Es wird damit
ein optoelektronisch gesteuerter Schalter Modulator ausgebildet.
[0005] Aus der
US 3,793,521, als nächstliegender Stand der Technick, ist ferner ein Spannungsteiler bekannt,
bei dem photosensitive Elemente mit einer Lichtquelle belichtet werden. Zwischen der
Lichtquelle und dem photosensitiven Element sind ein Analysator und ein Polarisator
angeordnet. In Abhängigkeit von der relativen, mechanisch einstellbaren Position des
Polarisators und des Analysators zueinander wird die Lichtintensität, welche auf das
photosensitive Element trifft, eingestellt.
[0006] Aus
JP63-033727 A ist es bekannt um zwischen einem Polarisator und einem Analysator ein spannungsgesteuertes
elektrooptisches Element anzuordnen, um die Polarisationsrichtung eines Lichtstrahls
rotieren zu können.
[0007] Aus der
DE-OS 1 800 123 ist ein regelbares Dämpfungsglied bekannt. Bei dem regelbaren Dämpfungsglied wird
ein Photowiderstand mit wenigstens einer Lichtquelle beleuchtet. Zur Veränderung des
Widerstands wird die Beleuchtungsstärke eingestellt.
[0008] Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen optoelektronisch gesteuerten Abschwächer
für den Einsatz in Hochfrequenzschaltungen zu schaffen.
[0009] Die Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Abschwächer mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0010] Bei dem erfindungsgemäßen optoelektronisch gesteuerten Abschwächer wird ein Halbleitermaterial
verwendet, auf das ein Leiterabschnittspaar aufgebracht wird. Das Leitungsabschnittspaar
besteht aus einem ersten Leitungsabschnitt und einem zweiten Leitungsabschnitt, die
beabstandet zueinander auf dem Halbleitermaterial angeordnet sind. Das Halbleitermaterial
wird dabei durch die beiden Leitungsabschnitte maskiert, so dass in dem nicht maskierten
Bereich der beiden Leitungsabschnitte eine definierte Fläche entsteht, in der das
Halbleitermaterial mit Licht beleuchtet werden kann. Im übrigen wird das Halbleitermaterial
durch die beiden Leitungsabschnitte maskiert, so dass bei Beleuchten des Halbleitermaterials
mit einer Lichtquelle lediglich der nicht maskierte Bereich zwischen den beiden Leitungsabschnitten
mit der Lichtquelle bestrahlt wird. Die Beleuchtung in dem nicht maskierten Bereicht
ist dabei vollständig. Die Lichtintensität in dem nicht maskierten Bereich ist stufenlos
einstellbar, so dass eine stufenlose Einstellung des Widerstands des Schalters oder
Modulators möglich ist. Zwischen der Lichtquelle und dem zu beleuchtenden Halbleitermaterial
ist eine Anordnung aus einem Analysator und einem Polarisator vorgesehen. Durch den
Polarisator wird das einfallende Licht der Lichtquelle zunächst polarisiert, wobei
nur bei einer entsprechenden Ausrichtung des Analysators die Kombination aus Analaysator
und Polarisator für das Licht durchlässig ist und so das Halbleitermaterial beleuchtet.
Zum Ausschalten wird die Orientierung der Polarisationsrichtung entweder des Polarisators
oder des Analysators geändert, wodurch die Kombination des Analysators mit dem Polarisator
für das einfallende Licht undurchlässig wird. Auf das Halbleitermaterial fällt infolgedessen
kein Licht und es werden keine Ladungsträger generiert, so dass der Schalter geöffnet
ist. Die Änderung der Polarisationsrichtung wird durch Anlegen einer Spannung an ein
entsprechendes elektrooptisches Kristallmaterial realisiert.
[0011] Bei dem erfindungsgemäßen Abschwächer nach Anspruch 1 werden zumindest drei Abschwächelemente
in T-Anordnung oder in π-Anordnung verwendet, wobei die einzelnen Abschwächelemente
in ihrem Aufbau jeweils einem optoelektronisch gesteuerten Schalter oder Modulator
entsprechen. D. h. jedes der drei Abschwächelemente weist ein Halbleitermaterial auf,
auf dem jeweils ein Leitungsabschnittspaar angeordnet ist. Die Leitungsabschnittspaare
weisen jeweils einen ersten Leitungsabschnitt sowie einen zweiten Leitungsabschnitt
auf, die das Halbleitermaterial maskieren. In dem zwischen den beiden Leitungsabschnitten
ausgebildeten Bereich ist das Halbleitermaterial nicht maskiert und durch eine Lichtquelle
vollständig beleuchtbar. Durch eine unterschiedliche Lichtintensität in den Bereichen
der einzelnen Abschwächelemente lässt sich damit die Abschwächung einstellen, ohne
dass eine Leitungsanpassung zerstört wird.
[0012] Der Abschwächer ist insbesondere im Bereich von Mikrowellenschaltungen und Millimeterwellensignalen
einsetzbar.
[0013] Die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen betreffen vorteilhafte Weiterbildungen
des erfindungsgemäßen Abschwächers.
[0014] Insbesondere ist es vorteilhaft, das Halbleitermaterial als dünne Schicht auf einem
Substrat aus Keramik, Glas oder Quarz aufzubringen. Damit ist eine unmittelbare Integration
des optoelektronisch gesteuerten Abschwächers in eine Hochfrequenzschaltung möglich.
Insbesondere werden die Leitungsabschnitte beispielsweise durch auf dem Halbleitermaterial
weitergeführte Leiterbahnen des Substrats gebildet. Die Leiterbahnen auf dem Substrat
können insbesondere Streifenleiter sein. Die Verbindung zwischen den Leiterbahnen
des Substrats und den Leitungsabschnitten kann beispielsweise durch Bonddrähte erfolgen.
[0015] Eine besonders vorteilhafte Form einen Schalter oder Modulator zu realisieren besteht
darin, eine Lichtquelle vorzusehen, welche kontinuierlich Licht emittiert.
[0016] Bei dem Abschwächer ist es insbesondere vorteilhaft, bei zwei der drei Abschwächelemente
eine identische Ausrichtung des Analysators vorzusehen. Der dritte Analysator kann
hierzu senkrecht angeordnet sein und ist unabhängig von den anderen beiden Analysatoren
in seiner Polarisationsrichtung steuerbar. Die Polarisationsrichtung der identisch
ausgerichteten Analysatoren wird dagegen durch Anlegen einer Spannung an einen Polarisationskristall
relativ zu der Orientierung der Polarisationsrichtung der Polarisatoren geändert.
Durch eine kontinuierliche Änderung der Polarisationsrichtung der Analysatoren relativ
zu der Polarisationsrichtung des Polarisators ist ein stufenloses Einstellen der Abschwächung
in dem T- bzw. π-Glied möglich. Insbesondere ist es vorteilhaft, dass die Gesamtimpedanz
der Schaltung über eine kontinuierlich einstellbare Abschwächung nicht geändert wird.
[0017] Zu betonen ist, dass es sich bei dem Halbleitermaterial um keine Transistorstruktur
handelt und das Schalten nicht durch Schalten eines Transistors sondern durch Verändern
der Lichtbestrahlung, z. B. durch Schalten der Lichtquelle oder eines Polarisators,
hervorgerufen wird.
[0018] Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen optoelektronisch gesteuerten Abschwächers
sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Schalters oder Modulators;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines optoelektronisch gesteuerten Schalters oder Modulators;
- Fig. 3
- eine Darstellung eines zweiten Schalters oder Modulators;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Abschwächers in T-Anordung und
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Abschwächers in π-Anordnung.
[0019] In der Fig. 1 ist eine erste einfache Ausführungsform eines optoelektronisch gesteuerten
Schalters oder Modulators dargestellt. Der einfacheren Darstellung wegen wird nachfolgend
im allgemeinen nur der Begriff Schalter verwendet. Der Schalter 1 umfasst einen ersten
Leitungsabschnitt 2 und einen zweiten Leitungsabschnitt 3. Der erste Leitungsabschnitt
2 und der zweite Leitungsabschnitt 3 sind, wie es der Querschnitt der Fig. 1 zeigt,
so angeordnet, dass sie ein Halbleitermaterial 4 teilweise bedecken. Das Halbleitermaterial
4 ist so gewählt, dass es unter Bestrahlung einer Lichtquelle 5 leitend wird, in dem
durch die auftreffenden Photonen angeregt Elektron-Loch-Paare generiert werden. Bei
einer Beleuchtung des Halbleitermaterials 4 mit einer Lichtquelle 5 wird daher eine
leitende Verbindung zwischen dem ersten Leitungsabschnitt 2 und dem zweiten Leitungsabschnitt
3 erzeugt.
[0020] Das Halbleitermaterial 4 ist auf einem Substrat 6 angeordnet, welches beispielsweise
aus Keramik, Glas oder Quarz besteht und auch als Träger der mit den Leitungsabschnitten
2 und 3 verbundenen ersten Leitung 12 und zweiten Leitung 13 fungiert. Die Leitungen
12, 13 können insbesondere Streifenleiter einer auf einer Leiterplatte angeordneten
Hochfrequenzschaltung sein, die mit den Leitungsabschnitten 2 bzw. 3 durch Bonddräthe
verbunden sind. Das Halbleitermaterial 4 wird so durch einen ersten Leitungsabschnitt
2 und den zweiten Leitungsabschnitt 3 bedeckt, dass eine Maskierung des Halbleitermaterials
4 entsteht. Lediglich in dem Abstand zwischen dem ersten Leitungsabschnitt 2 und dem
zweiten Leitungsabschnitt 3 ist ein Bereich 7 ausgebildet, der nicht maskiert ist.
Damit ist die Maskierung des Halbleitermaterials 4 durch das Leitungsabschnittspaar
bestehend aus den beiden Leitungsabschnitten 2, 3 so ausgebildet, dass das Halbleitermaterial
4 lediglich in einem definierten, nicht maskierten Bereich 7 durch die Lichtquelle
5 beleuchtet werden kann. Der nicht maskierte Bereich 7 wird von der Lichtquelle 5
zum Schließen des Schalters vollständig beleuchtet.
[0021] Die dargestellte Anordnung des Schalters 1 erzeugt lediglich geringe parasitäre Kapazitäten
zwischen den Leitungsabschnitten 2, 3. Aufgrund der geringen Zeiten zur Generation
eines Elektron-Loch-Paares in dem nicht maskierten Bereich 7 des Halbleitermaterials
4 ergeben sich extrem kurze Schaltzeiten. Durch Einstellen der Lichtstärke, die den
nicht maskierten Bereich 7 des Halbleitermaterials 4 beleuchtet, wird der Widerstand
der Verbindung der beiden Leitungsabschnitte 2 und 3 kontinuierlich eingestellt. Der
in der Fig.1 dargestellte Schalter wird damit zu einem Modulator. Die Möglichkeit
der kontinuierlichen Änderung des Widerstands des Modulators erlaubt es, Leistungsrampen
für HF-Signale oder beispielsweise Pulsmodulationen zu erzeugen.
[0022] Bei der in der Fig. 1 dargestellten Anordnung des Schalters 1 erfolgt das Schalten
durch Einstellen des Stromflusses durch die Lichtquelle 5. Wie es bereits erläutert
wurde, kann neben dem reinen Ein- und Ausschalten auch ein definierter Widerstand
erzeugt werden, indem die Stromstärke für die Lichtquelle 5 und damit die Lichtintensität
so gewählt wird, dass nur eine reduzierte Anzahl von Ladungsträgern in dem Bereich
7 des Halbleitermaterials 4 generiert wird.
[0023] In der Fig. 2 ist ein optoelektronischen Schalter 1' dargestellt. Im Gegensatz zu
der Anordnung der Fig. 1 ist in der Fig. 2 eine Laserdiode als Lichtquelle 5' vorgesehen.
Die Laserdiode 5' wird im Dauerbetrieb betrieben, so dass von der Laserdiode 5' permanent
Licht ausgesendet wird. Um den Lichteinfall in dem Bereich 7 des Halbleitermaterials
4 steuern zu können, ist oberhalb der Anordnung bestehend aus dem Halbleitermaterial
4 sowie dem Leitungsabschnittspaar mit den Leitungsabschnitten 2 und 3 ein Analysator
8 angeordnet. Anstelle der in den Beispielen angegebenen Laserdiode 5' kann auch eine
LED mit einem Licht geeigneter Wellenlänge verwendet werden.
[0024] Der Analysator 8 ist lediglich für Licht einer bestimmten Polarisationsrichtung durchlässig.
Oberhalb des Analysators 8, jedoch unterhalb der Lichtquelle 5' ist ein Polarisator
9 angeordnet. Der Polarisator 9 ist ebenfalls nur für Licht einer bestimmten Polsarisationsrichtung
durchlässig. Unterscheiden sich die Polarisationsrichtungen des Analysators 8 sowie
des Polarisators 9, so trifft kein Licht in dem Bereich 7 auf das Halbleitermaterial
4 auf. Die Polarisationsrichtung entweder des Analysators 8 oder des Polarisators
9 ist änderbar. Dies wird durch Verwendung eines entsprechenden Kristalls erreicht
, der die Polarisationsrichtung durch Anlegen einer Spannung ändert. Die Polarisationsrichtung
des Analysators 8 sowie des Polarisators 9 liegen jeweils parallel zu der Fläche,
in der das Halbleitermaterial 4 angeordnet ist.
[0025] Die Änderung der Polarisationsrichtung kann entweder durch den Analysator 8 oder
den Polarisator 9 erfolgen. Bei einer Drehung der Polarisationsrichtung des Analysators
8 relativ zu der Polarisationsrichtung des Polarisators 9 ist eine kontinuierliche
Abstimmung der einfallenden Lichtintensität in dem nicht maskierten Bereich 7 auf
dem Halbleitermaterial 4 möglich. Die höchste Leitfähigkeit in dem Halbleitermaterial
4 wird erreicht, wenn die Polarisationsrichtungen des Analysators 8 und des Polarisators
9 parallel zueinander orientiert sind. Die Leitfähigkeit wird dann durch die maximal
erreichbare Leitfähigkeit des Halbleitermaterials 4 begrenzt. Ausgehend von dieser
parallelen Anordnung der Polarisationsrichtungen des Analysators 8 sowie des Polarisators
9 ist eine kontinuierliche Drehung der Polarisationsrichtungen relativ zueinander
möglich. In der Endposition sind die Polarisationsrichtungen das Analysators 8 und
des Polarisators 9 senkrecht zueinander orientiert, so dass das durch den Polarisator
9 polarisierte Licht nicht durch den Analysator 8 hindurch treten kann und kein Lichteinfall
in dem Bereich 7 des Halbleitermaterials 4 erfolgt. Das Halbleitermaterial 4 ist daher
hochohmig und die Leitungsabschnitte 2 und 3 sind voneinander isoliert.
[0026] Um den Widerstand des Schalters 1 in geschlossenem Zustand zu reduzieren, wird das
Halbleitermaterial 4 auf einem lichtdurchlässigen Substrat 6 angeordnet. Zusätzlich
zu den Leitungsabschnitten 2 und 3 werden auch auf der gegenüberliegenden Seite des
Halbleitermaterials 4 entsprechende Leitungsabschnitte ausgebildet, die ebenfalls
mit den Leitern 12, 13 verbunden sind. Auch auf der gegenüberliegenden Seite des Halbleitermaterials
4 wird durch die entsprechenden Leitunsabschnitte das Halbleitermaterial maskiert,
so dass zwischen den Leitungsabschnitten ein nicht maskierter Bereich entsteht. Auf
dieser gegenüberliegenden Seite ist ebenfalls eine Lichtquelle vorgesehen, mit der
der nicht maskierte Bereich vollständig beleuchtbar ist. Aufgrund des lichtdurchlässigen
Substrats 6 kann das Halbleitermaterial 4 nun beidseitig beleuchtet werden und damit
der minimale Schalterwiderstand in geschlossenem Zustand des Schalters 1 halbiert
werden. Zum Einstellen der Lichtstärke, die auf den nicht maskierten Bereich dieser
gegenüberliegenden Seite fällt sind alle Maßnahmen anwendbar, die auf auf der anderen
Seite angewendet werden.
[0027] In der Fig. 3 ist eine weitere bevorzugte Form des Schalters dargestellt. Der dort
dargestellte Schalter 11 weist ein erstes Schaltelement 11.1 und ein zweites Schaltelement
11.2 auf. Das erste Schaltelement 11.1 entspricht in seinem Aufbau dem Schalter 1',
wie er in der Fig. 2 dargestellt ist.
[0028] Auch das zweite Schaltelement 11.2 entspricht in seinem Aufbau dem Schalter 1' der
Fig. 2. Das zweite Schaltelement 11.2 weist ebenfalls einen ersten Leitungsabschnitt
16 und einen zweiten Leitungsabschnitt 17 auf, die auf einem Halbleitermaterial ausgebildet
sind. Der erste Leitungsabschnitt 16 des zweiten Schaltelements 11.2 bildet zusammen
mit dem zweiten Leitungsabschnitt 17 des zweiten Schaltelements 11.2 ein zweites Leitungsabschnittspaar.
Über das zweite Leitungsabschnittspaar bestehend aus dem ersten Leitungsabschnitt
16 und dem zweiten Leitungsabschnitt 17 kann bei geschlossenem Schaltelement 11.2
eine leitende Verbindung zwischen dem ersten Leitungsabschnitt 16 und dem zweiten
Leitungsabschnitt 17 und damit zwischen einer dritten Leitung 14 und einer vierten
Leitung 15 hergestellt werden. Die dritte Leitung 14 ist an einem Knotenpunkt 20 mit
der ersten Leitung 12 verbunden.
[0029] Die Analysatoren 8, 19 der beiden Schaltelemente 11.1 und 11.2 sind so über den nicht
maskierten Bereichen 7 bzw. 18 des ersten Schaltelements 11.1 und des zweiten Schaltelements
11.2 angeordnet, dass die Polarisationsrichtungen beider Analysatoren 8 bzw. 19 parallel
zu der Oberfläche des Halbleitermaterials, das in der Fig. 3 nicht sichtbar dargestellt
ist, sind. Gleichzeitig stehen die beiden Polarisationsrichtungen des Analysators
8 und des Analysator 19 senkrecht aufeinander. Oberhalb des Analysators 8 und des
Analysators 19 ist, in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellt, ein Polarisator
angeordnet. Der Polarisator ist vorzugsweise so groß, dass er beide Analysatoren 8
und 19 gemeinsam abdeckt. Durch den Polarisator wird ein von einer ebenfalls nicht
dargestellten Lichtquelle erzeugtes Licht polarisiert. Bei Verwendung zweier getrennter
Polarisatoren oberhalb des Analysators 8 sowie des Analysators 19 ist sicherzustellen,
dass die beiden Polarisationsrichtungen der beiden Polarisatoren des ersten Leitungsabschnittspaars
sowie des zweiten Leitungsabschnittspaars parallel zueinander orientiert sind.
[0030] Die Polarisationsrichtung der Polarisatoren bzw. des gemeinsamen Polarisators wird
durch Anlegen einer Spannung geändert. Die Polarisationsrichtung des Polarisators
wird somit im Hinblick auf die Polarisationsrichtungen der Analysatoren 8 und 19 gemeinsam
verändert. Während sich in einer ersten Endposition die Polarisationsrichtung des
Polarisators mit beispielsweise der Polarisationsrichtung des Analysators 8 deckt,
so wird nach dem Umschalten durch Anlegen einer Spannung an einen Polarisatorkristall
die Polarisationsrichtung in Übereinstimmung mit der Polarisationsrichtung des Analysators
19 des zweiten Schaltelements 11.2 gebracht. Die Drehung um 90° in der Polarisationsrichtung
des Polarisators bewirkt damit eine Unterbrechung z. B. des ersten Schaltelements
11.2 bei gleichzeitigem Schließen des Schaltelements 11.2. Eine kontinuierliche Änderung
der Widerstände der beiden Schaltelemente 11.1 und 11.2 ist hierbei ebenfalls möglich,
wie es bereit bei den Schaltern nach Fig. 1 bzw. 2 erläutert wurde.
[0031] Bei der vorstehenden Beschreibung sowohl des Schalters 1' als auch der Schaltelemente
11.1 und 11.2 wurde jeweils davon ausgegangen, dass die Polarisationsrichtung des
Polarisators veränderbar ist. Für die Funktionsweise des Schalters 11 spielt es jedoch
keine Rolle, ob die Änderung der Polarisationsrichtung durch den Polarisator oder
durch den Analysator erfolgt. Entscheidend ist lediglich, dass die Polarisationsrichtungen
von Analaysator und Polarisator relativ zueinander geändert werden.
[0032] In der Fig. 4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Abschwächers
dargestellt. Der Abschwächer 20 ist in einer sog. T-Anordnung ausgeführt. Der Abschwächer
20 basiert auf einer Anordnung, die dem Schalter 11 entspricht. Die Schaltelemente
11.1 und 11.2 bilden dabei die Abschwächelemente 11.1' und 11.2' und werden durch
ein drittes Abschwächelement 11.3 ergänzt. Das dritte Abschwächelement 11.3 entspricht
in seinem Aufbau wiederum dem Schalter 1' der Fig. 2.
[0033] Das dritte Abschwächelement 11.3 umfasst damit ein drittes Leitungsabschnittspaar
bestehend aus einem weiteren ersten Leitungsabschnitt 22 und einem weiteren zweiten
Leitungsabschnitt 23, die erneut auf einem Halbleitermaterial angeordnet sind. Die
beiden Leitungsabschnitte 22 und 23 maskieren in bereits beschriebener Weise den Halbleiter,
der in einem zwischen dem erstem Leitungsabschnitt 22 des dritten Abschwächelements
11.3 und dem zweiten Leitungsabschnitt 23 des dritten Abschwächelements 11.3 ausgebildeten
nicht maskierten Bereich 24 durch eine Lichtquelle belichtbar ist. Oberhalb des dritten
Leitungsabschnittspaars ist ein Analysator 25 angeordnet, dessen Polarisationsrichtung
identisch mit der Polarisationsrichtung des Analysators 8 des ersten Abschwächelements
11.1' ist.
[0034] Der erste Leitungsabschnitt 22 ist mit einem fünften Leiter 21 verbunden. Der zweite
Leitungsabschnitt 23, der zusammen mit dem Leitungsabschnitt 22 das Leitungsabschnittspaar
des dritten Abschwächelements 11.3 bildet, ist mit dem ersten Leiter 12 verbunden,
an dessen anderem Ende der erste Leitungsabschnitt 2 des ersten Leitungsabschnittspaars
des Abschwächelements 11.1' ausgebildet ist. Die Leiter 21, 12 und 13 bilden zusammen
z. B. eine Signalleitung, in der der Abschwächer 20 angeordnet ist. Der vierte Leiter
15, der mit dem zweiten Leitungsabschnitt 17 des zweiten Abschwächelements 11.2' verbunden
ist, ist auf der von dem zweiten Abschwächelement 11.2' abgewandten Ende mit einem
Massepotential verbunden.
[0035] Die drei Abschwächelemente 11.1', 11.2' und 11.3 werden mittels einer Lichtquelle
gemeinsam beleuchtet, wobei zwischen der Lichtquelle und den Analysatoren 8, 19 und
25 ein Polarisator angeordnet ist. Der Polarisator kann aus mehreren einzelnen Polarisatorelementen
bestehen, wobei die Polarisatorelemente in diesem Fall die selbe Polarisationsrichtung
aufweisen. Eine Änderung der Abschwächung wird erreicht, indem an den Analysatoren
8, 19 und 25 durch Anlegen einer entsprechenden Spannung die Polarisationsrichtung
relativ zu der Polarisationsrichtung des Polarisators geändert wird. Durch das gemeinsame
Ändern der Polarisationsrichtung des Analysatoren und damit einer Änderung des Widerstands
der Abschwächelemente 11.1' und 11.3 gemeinsam in Richtung kleinerer Werte oder gemeinsam
in Richtung größerer Werte sowie einer gleichzeitigen Änderungen des Widerstands des
Abschwächelements 11.2' in entgegengesetzter Richtung lässt sich die Abschwächung
in der Signalleitung variieren, ohne den Wellenwiderstand der Signalleitung zu verändern.
Um dies zu erreichen sind die Polarisationsrichtungen der Analysatoren 8 und 25 gemeinsam
veränderbar. Die Polarisationsrichtung des Analysators 19 ist dagegen unabhängig hiervon
änderbar und wird in Abhängigkeit von der Einstellung der Polarisationsrichtung der
Analysatoren 8 und 25 so eingestellt, dass der Wellenwiderstand der Signalleitung
konstant bleibt.
[0036] Eine alternative Ausführungsform ist in der Fig. 5 dargestellt. Die Fig. 5 zeigt
einen Abschwächer in π-Anordnung. Zusätzlich zu einem ersten und zweiten Abschwächelement
11.1'' und 11.2'' ist auf der von dem zweiten Abschwächelement 11.2'' abgewandten
Seite des ersten Abschwächelements 11.1'' ein drittes Abschwächelement 11.3' angeordnet.
In seinem Aufbau entspricht auch das dritte Abschwächelement 11.3' dem optoelektronisch
gesteuerten Schalter 1' der Fig. 2, wobei die Orientierung des Analysators 29 der
Orientierung des Analysators 19 des zweiten Abschwächelements 11.2" entspricht.
[0037] Das dritte Abschwächelement 11.3' weist ein drittes Leitungsabschnittspaar auf, welches
aus einem ersten Leitungsabschnitt 32 und einem zweiten Leitungsabschnitt 33 besteht.
Der erste Leitungsabschnitt 32 und der zweite Leitungsabschnitt 33 des dritten Abschwächelements
11.3' sind wiederum beabstandet voneinander auf einem Halbleitermaterial angeordnet
und maskieren dieses. Der zweite Leitungsabschnitt 33 ist über einen sechsten Leiter
28 mit einem Massepotential verbunden. Ebenso ist der vierte Leiter 15 des zweiten
Abschwächelements 11.2'' mit dem Massepotential verbunden. Während die Polarisationsrichtungen
des Analysators 29 und des Analysators 19 des zweiten und dritten Abschwächelements
11.2" bzw. 11.3' parallel zueinander angeordnet sind, ist die Polarisationsrichtung
des Analysators 8 des ersten Abschwächelements 11.1'' in einer Ausgangsstellung dazu
senkrecht angeordnet.
[0038] Die Analysatoren 8, 19, 29 werden gemeinsam mit polarisiertem Licht beleuchtet. Das
polarisierte Licht wird z. B. durch eine Laserdiode im Dauerbetrieb erzeugt, welches
anschließend einen Polarisator durchläuft. Die Energie der Photonen des Lasers ist
dabei größer als die Bandlücke des Halbleitermaterials. Der Polarisator, der in der
Fig. 5 ebenfalls nicht dargestellt ist, kann beispielsweise ein Kristall sein, der
alle drei Analaysatoren 8, 19 und 29 gemeinsam abdeckt. Die Einstellung der Abschwächung
erfolgt in entsprechender Weise, wie es bereits zu dem Abschwächer 20 der Fig. 4 beschrieben
wurde, wobei die Polarisationsrichtung des Analysators 8 nun unabhängig von den Polarisationsrichtungen
der Analysatoren 19 und 29 änderbar ist. Dagegen sind die Polarisationsrichtungen
der Analysatoren 19 und 29 gemeinsam einstellbar.
1. Abschwächer mit zumindest drei Abschwächelementen (11.1', 11.2', 11.3, 11.1", 11.2",
11.3') in T-Anordnung oder π-Anordnung, wobei der Widerstand der Abschwächelemente
(11.1', 11.2', 11.3, 11.1", 11.2", 11.3') durch die Beleuchtung einer Lichtquelle
(5) einstellbar ist, und zwischen der Lichtquelle (5) und den Abschwächelementen (11.1',
11.2', 11.3, 11.1", 11.2", 11.3") jeweils ein Analysator (8, 19, 25, 29) und ein Polarisator
angeordnet ist, deren relative Polarisationsrichtungen änderbar sind, um damit die
Einstellbarkeit der Beleuchtung zu realisieren,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abschwächelemente (11.1', 11.2', 11.3, 11.1", 11.2", 11.3') jeweils ein Leitungsabschnittspaar
umfassen, die jeweils einen ersten Leitungsabschnitt (2, 16, 22, 32) und einen zweiten
Leitungsabschnitt (3, 17, 23, 33) aufweisen, die auf einem Halbleitermaterial (4)
beabstandet angeordnet sind und die das Halbleitermaterial (4) maskieren, wobei jeweils
ein nicht maskierter Bereich (7, 18, 24, 31) zwischen den Leitungsabschnitten (2,
3; 16, 17; 22, 23; 32, 33) durch die Lichtquelle (5) in deren eingeschalteten Zustand
beleuchtet ist, und die relativen Polarisationsrichtungen des Analysators (8, 19,
25, 29) und des Polarisators änderbar sind durch Anlegen einer Spannung an ein elektrooptisches
Kristallmaterial.
2. Abschwächer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Halbleitermaterial (4) auf einem Substrat (6) aus Keramik, Glas oder Quarz angeordnet
ist.
3. Abschwächer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Polarisationsrichtungen der Analysatoren (8, 25; 19, 29) zweier Abschwächelemente
(11.1', 11.3; 11.2", 11.3') identisch orientiert sind und dass die Polarisationsrichtungen
der entsprechenden Polarisatoren dieser Abschwächelemente (11.1', 11.3; 11.2'', 11.3')
dazu identisch sind
4. Abschwächer nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Polarisationsrichtung des Analysators (19,8) oder des
Polarisators des übrigen Abschwächelements (11.2' bzw. 11.1") in einer Ausgangsstellung
senkrecht dazu orientiert ist.
5. Abschwächer nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Polarisationsrichtungen der Analysatoren (8, 19, 25, 29) relativ zu den Polarisationsrichtungen
der Polarisatoren veränderbar sind.
1. Attenuator with at least three attenuation elements (11.1', 11.2', 11.3, 11.1", 11.2",
11.3') in a T-configuration or π-configuration, wherein the resistance of the attenuation
elements (11.1', 11.2', 11.3, 11.1", 11.2", 11.3') is adjustable via the illumination
from a light source (5), and an analyser (8, 19, 25, 29) and a polariser, of which
the relative polarisation directions are variable in each case, is arranged between
the light source (5) and the attenuation elements (11.1', 11.2', 11.3, 11.1", 11.2",
11.3") in order to realise the adjustability of the illumination in this manner,
characterised in that
the attenuation elements (11.1', 11.2', 11.3, 11.1", 11.2", 11.3') each comprise a
line-portion pair, which provide respectively a first line portion (2, 16, 22, 32)
and a second line portion (3, 17, 23, 33), which are arranged at a spacing distance
on a semiconductor material (4) and which mask the semiconductor material (4), wherein,
in each case, an un-masked region (7, 18, 24, 31) between the line portions (2, 3;
16, 17; 22, 23; 32, 33) is illuminated by the light source (5) in its switched-on
condition, and the relative polarisation directions of the analyser (8, 19, 25, 29)
and of the polariser are variable through the application of a voltage to an electro-optical
crystal material.
2. Attenuator according to claim 1,
characterised in that
the semiconductor material (4) is disposed on a substrate (6) of ceramic, glass or
quartz.
3. Attenuator according to claim 2,
characterised in that
the polarisation directions of the analysers (8, 25; 19, 29) of two attenuation elements
(11.1', 11.3; 11.2", 11.3') are orientated in an identical direction, and that the
polarisation directions of the corresponding polarisers of these attenuation elements
(11.1', 11.3; 11.2", 11.3') are identical to the latter.
4. Attenuator according to claim 3,
characterised in that
the polarisation direction of the analyser (19, 8) or of the polariser of the other
attenuation element (11.2' or respectively 11.1") is orientated in a starting position
perpendicular to it.
5. Attenuator according to any one of claims 1 to 4,
characterised in that
the polarisation directions of the analysers (8, 19, 25, 29) are variable relative
to the polarisation directions of the polarisers.
1. Atténuateur avec au moins trois éléments d'atténuation (11.1', 11.2', 11.3, 11.1",
11.2", 11.3') selon un agencement T ou un agencement n, où la résistance des éléments
d'atténuation (11.1', 11.2', 11.3, 11.1'', 11.2'', 11.3') est réglable par l'éclairage
d'une source de lumière (5), et qu'il est disposé entre la source de lumière (5) et
les éléments d'atténuation (11.1', 11.2', 11.3, 11.1'', 11.2'', 11.3') respectivement
un analyseur (8, 19, 25, 29) et un polariseur, dont les directions de polarisation
relatives sont modifiables afin de réaliser ainsi l'ajustabilité de l'éclairage, caractérisé en ce que les éléments d'atténuation (11.1', 11.2', 11.3, 11.1", 11.2", 11.3') comprennent
chacun une paire de conducteurs qui présentent chacune une première section de conducteur
(2, 16, 22, 32) et une deuxième section de conducteur (3, 17, 23, 33), qui sont disposées
sur un matériau semi-conducteur (4) d'une manière espacée et qui masquent optiquement
le matériau semi-conducteur (4), où respectivement une zone non masquée (7, 18, 24,
31) entre les sections de conducteur (2, 3; 16, 17; 22, 23; 32, 33) est éclairée par
la source de lumière (5) dans l'état en service de celle-ci, et les directions de
polarisation relatives de l'analyseur (8, 19, 25, 29) et du polariseur sont modifiables
par l'application d'une tension à un matériau cristallin électro-optique.
2. Atténuateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau semi-conducteur (4) est disposé sur un substrat (6) en céramique, verre
ou quartz.
3. Atténuateur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les directions de polarisation des analyseurs (8, 25; 19, 29) de deux éléments d'atténuation
(11.', 11.3; 11.2", 11.3') sont orientées d'une manière identique, et en ce que les directions de polarisation des polariseurs correspondants de ces éléments d'atténuation
(11.1', 11.3; 11.2", 11.3') sont identiques à celles-ci.
4. Atténuateur selon la revendication 3, caractérisé en ce que la direction de polarisation de l'analyseur (19, 8) ou du polariseur de l'autre élément
d'atténuation (11.2' respectivement 11.1") est orientée dans une position de départ
perpendiculairement à celui-ci.
5. Atténuateur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les directions de polarisation des analyseurs (8, 19, 25, 29) sont modifiables relativement
aux directions de polarisation des polariseurs.


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In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- Twarowski et al.Annales des Telecommunications - Annals of TelecommunicationGet Lavoisier, 2001, vol.
56, 3/4208-214 [0004]