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EP 1 722 445 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.10.2007 Patentblatt 2007/42 |
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Anmeldetag: 30.03.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Installationsgerät für Geräteeinbaukanäle
Installation device for channels with mounted devices
Dispositif d'installation pour canaux aux dispositifs montés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
12.05.2005 DE 202005007508 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.2006 Patentblatt 2006/46 |
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Patentinhaber: Tehalit GmbH |
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67716 Heltersberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Speiser, Matthias
67718 Schmalenberg (DE)
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Vertreter: Patentanwälte Möll und Bitterich |
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Westring 17 76829 Landau/Pfalz 76829 Landau/Pfalz (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 240 916 EP-A- 0 715 375 EP-A- 1 139 511
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EP-A- 0 498 405 EP-A- 1 120 875
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Elektro-Installationsgeräte mit Einrichtungen zum Einsetzen
und Befestigen in Geräteeinbaukanälen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0003] Alle diese Geräte besitzen ein Gehäuse aus Isoliermaterial, darin z. B. ein oder
mehrere Steckertöpfe und im Bereich der Gehäusestirnseiten eine männliche bzw. eine
weibliche Steckvorrichtung zum Anstecken eines weiteren Gerätes oder einer besonderen
Kabelanschlusseinheit. Diese Kabelanschlusseinheit stellt die Verbindung her zwischen
den Installationsgeräten und den im Kanal verlegten elektrischen Kabeln und Leitungen.
Da die Geräte mit männlichen und weiblichen Steckvorrichtungen ausgerüstet sind, gibt
es auch männliche und weibliche Kabelanschlusseinheiten. Der Installateur muss daher
immer zwei Arten von Anschlusseinheiten auf die Baustelle mitnehmen. Das ist unbefriedigend.
[0004] Aus der
EP 0 240 916 B ist ein Elektroinstallationsgerät für Geräteeinbaukanäle bekannt, das an den Stirnseiten
besondere Anschlussräume besitzt. In diesen Anschlussräumen sind Steck- oder Schraubklemmen
angeordnet, an denen die im Kanal verlegten Kabel und Leitungen angeschlossen werden.
Diese Installationsgeräte können jedoch nicht zeit- und platzsparend angereiht werden.
Auch das ist unbefriedigend.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Installationsgeräte der eingangs
genannten Gattung anzugeben, die platz- und zeitsparend anreihbar sind, die jedoch
auch bei Bedarf auf einfache Weise direkt mit den im Kanal verlegten Kabeln und Leitungen
verbunden werden können.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Installationsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0007] Dank der Verlegung der schraubenlosen Anschlussklemmen in den Bodenbereich des Installationsgerätes
lassen sich die Geräte mit ihren männlichen und weiblichen Steckvorrichtungen wie
bisher platzsparend anreihen. Es lassen sich auch die bekannten Kabelanschlusseinheiten
weiterverwenden. Will der Installateur jedoch die elektrischen Kontakte ohne solche
Kabelanschlusseinheiten herstellen, so öffnet er den verschließbaren Klappdeckel im
Unterteil, steckt die abisolierten Enden der elektrischen Leitungen in die entsprechenden
Öffnungen und schließt den Klappdeckel wieder. Dies ist in kurzer Zeit erledigt und
bedarf keines großen Montageaufwandes.
[0008] Sind die Kabeleinlassöffnungen im Hohlboden gemäß einer Weiterbildung mit Zugentlastungen
ausgerüstet, so sind beim Schließen des Deckels die elektrischen Kabel und Leitungen
vorschriftsmäßig gesichert.
[0009] Vorteilhafterweise sind die Klappdeckel verliersicher aufgerastet. Dies erleichtert
die weitere Produktion und Montage.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Unterteil des Gehäuses
mit dem Oberteil verrastet. Auch dies beschleunigt und vereinfacht die Produktion.
[0011] Grundsätzlich kann der Klappdeckel mittels Rastverbindung geschlossen werden. Eine
höhere Sicherheit und vor allem eine höhere Festigkeit der Zugentlastungen wird erreicht,
wenn der Klappdeckel mit Hilfe einer Schraube fixiert wird.
[0012] Es empfiehlt sich, die schraubenlosen Kabelanschlussklemmen dem Zentrum des Gehäuses
zuzuordnen. Auf diese Weise bleibt im Hohlboden genügend Platz, die Kabel und Leitungen
geordnet zu führen.
[0013] Anhand der Zeichnung soll die Erfindung in Form eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert werden. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf ein Elektroinstallationsgerät, eingesetzt und befestigt in einem
Geräteeinbaukanal,
- Fig. 2
- in isometrischer Darstellung einen Blick auf die Rückseite des Elektroinstallationsgeräts
während der Direktmontage einer elektrischen Leitung und
- Fig. 3
- das Gerät der Fig. 2 nach Beendigung der Montage.
[0014] Fig. 1 zeigt als Draufsicht einen Geräteeinbaukanal 1 mit etwa rechteckigem Querschnitt
und Deckelhalteprofilen 2 an den Seitenwänden. Auf die Deckelhalteprofile 2 ist ein
Elektroinstallationsgerät 10 in Form einer Doppelsteckdose aufgerastet.
[0015] Das Installationsgerät 10 besitzt ein etwa quaderförmiges Gehäuse, von dem das Oberteil
11 sichtbar ist. Im Oberteil 11 sind eingeformt zwei Steckertöpfe 24 mit deren elektrischen
Schutzkontakte 21. An den Stirnseiten des Gehäuses erkennt man Steckvorrichtungen
13, an denen gleichartige Installationsgeräte oder besondere Kabelanschlusseinheiten
angesteckt werden können. Die Befestigung des Installationsgerätes 10 am Geräteeinbaukanal
1 erfolgt mit Hilfe von am Gehäuse angeformten Halterungen 9.
[0016] Fig. 2 zeigt einen Blick auf die geöffnete Rückseite des Installationsgeräts 10.
Man erkennt schraubenlose Kabelanschlussklemmen 23, wie sie seit langem handelsüblich
sind. Man vergleiche beispielsweise die
DE 27 06 482 A. Auf das Oberteil 11 des Installationsgerätes 10 ist ein Unterteil 12 aufgerastet,
welches einen Hohlraum 15 besitzt, der mit Hilfe zweier Klappdeckel 16 verschlossen
werden kann. In Fig. 2 sind die Klappdeckel 16 geöffnet, so dass die Klemmen 23 zugänglich
sind.
[0017] An den Stirnseiten des Unterteils 12 erkennt man Kabeleinführungsöffnungen 17 sowie
Zugentlastungen 18 zur Sicherung der Leitungen 30. Schließlich erkennt man im Bereich
der Zugentlastungen 18 noch eine Öffnung 19 für eine Befestigungsschraube, die bei
Bedarf zum sicheren Verschluss des Klappdeckels 16 dient.
[0018] Um eine Leitung aus der Anschlussklemme 23 entfernen zu können, wird zunächst mit
einem Werkzeug, beispielsweise einem Schraubendreher 0, die Klemme 23 geöffnet. Dann
kann das abisolierte Ende 31 der Leitung 30 entfernt werden. Angeschlossen wird die
Anschlussklemme 23 durch Abisolierung des Kabelendes 31, der Leitung 30 und durch
Einstecken in die Anschlussklemme 23.
[0019] In Fig. 3 sind die Klappdeckel 16 geschlossen. Aus der Kabelauslassöffnung 17 tritt
die Leitung 30 hervor, deren abisoliertes Leitungsende 31 an den Anschlussklemmen
23 fixiert ist (nicht zu sehen). Die beiden Klappdeckel 16 sind kippbar und werden
durch eine Rastverbindung mit dem Unterteil 12 verschlossen. Zur weiteren Sicherung
befinden sich Gewindelöcher 19 an den Klappdeckeln 16, um diese mit Schrauben zu fixieren.
1. Installationsgerät (10) mit Einrichtungen zum Einsetzen und Befestigen in Geräteeinbaukanälen
(1) mit einem etwa quaderförmigen, aus einem Unterteil (12) und einem Oberteil (11)
bestehenden Gehäuse mit innenliegenden Kontaktschienen, die im Bereich der Gehäusestirnseiten
(14) mit einer männlichen bzw. weiblichen Steckvorrichtung (13) zum Anstecken einer
Kabelanschlusseinheit oder wahlweise eines weiteren Installationsgerätes (10) ausgerüstet
sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (12) einen Hohlraum (15) aufweist, der mit einem Klappdeckel (16) verschließbar
ist, dass in den Hohlraum (15) Kabeleinlassöffnungen (17) hineinführen und dass im
Hohlraum (15) schraubenlose Kabelanschlussklemmen (23) montiert sind.
2. Installationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappdeckel (16) mittels Filmscharnier angelenkt ist.
3. Installationsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeleinlassöffnungen (17) mit Zugentlastungen (18) ausgerüstet sind.
4. Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (12) mit dem Oberteil (11) verrastet ist.
5. Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene Klappdeckel (16) mit Schrauben fixierbar ist.
6. Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Klappdeckel (16) vorgesehen sind.
1. Installation apparatus (10) with devices for insertion and fastening in apparatus
installation trunking (1), with an approximately cuboid housing, which consists of
a lower part (12) and an upper part (11), with internal contact rails which are equipped
in the region of the housing front sides (14) with a male or female plug-in device
(13) for attaching a cable connection unit or optionally a further installation apparatus
(10), characterised in that the lower part (12) comprises a cavity (15) which can be closed by a hinged cover
(16), that cable inlet openings (17) lead into the cavity (15), and that screwless
cable connecting terminals (23) are mounted in the cavity (15).
2. Installation apparatus according to Claim 1, characterised in that the hinged cover (16) is articulated by means of a film hinge.
3. Installation apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that the cable inlet openings (17) are equipped with strain reliefs (18).
4. Installation apparatus according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the lower part (12) is interlocked with the upper part (11).
5. Installation apparatus according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the closed hinged cover (16) can be fixed with screws.
6. Installation apparatus according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that two hinged covers (16) are provided.
1. Appareil d'installation (10) avec des dispositifs pour l'insertion et la fixation
dans des conduits pour des appareils (1), avec un boîtier approximativement parallélépipédique
composé d'une partie inférieure (12) et d'une partie supérieure (11), avec des rails
de contact intérieurs qui sont équipés au niveau des côtés frontaux de boîtier (14)
d'un dispositif d'enfichage (13) mâle ou femelle pour brancher une unité de raccordement
de câble ou au choix un autre appareil d'installation (10), caractérisé en ce que la partie inférieure (12) présente une cavité (15) qui peut être fermée avec un couvercle
rabattable ou pliable (16), que des ouvertures d'entrée de câble (17) mènent dans
la cavité (15) et que des bornes de raccordement de câble (23) sans vis sont montées
dans la cavité (15).
2. Appareil d'installation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle rabattable (16) est articulé au moyen d'une charnière film.
3. Appareil d'installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les ouvertures d'entrée de câble (17) sont équipées de dispositifs de décharge de
traction (18).
4. Appareil d'installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie inférieure (12) est assemblée par enclenchement avec la partie supérieure
(11).
5. Appareil d'installation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le couvercle rabattable ou pliable (16) fermé peut être fixé par des vis.
6. Appareil d'installation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que deux couvercles rabattables ou pliables (16) sont prévus.


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