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EP 1 724 388 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.09.2010 Patentblatt 2010/37 |
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Anmeldetag: 11.04.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bügelmaschine
Ironing machine
Machine à repasser
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
20.04.2005 DE 102005018551
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.11.2006 Patentblatt 2006/47 |
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Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- Hapke, Armin
31275 Lehrte (DE)
- Thöne, Hans-Jürgen
31275 Lehrte (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-B- 0 935 687 DE-C2- 4 339 601 US-A- 2 904 982
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DE-A1- 4 431 590 DE-U- 7 506 317
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bügelmaschine mit einer auf der Wäscheausgabeseite angeordneten
Ablagefläche für die austretende gemangelte Wäsche.
[0002] Aus der
DE 43 39 601 C2 ist es bekannt, auf der Wäscheausgabeseite einer Bügelmaschine eine Abgabevorrichtung
mit einer Ablagefläche für die gemangelte Wäsche anzuordnen. Diese Bügelmaschine weist
eine beheizte Bügelmulde sowie eine drehbar gelagerte Bügelwalze auf. Die gemangelte
Wäsche wird aus dem Muldenaustritt heraus auf die Ablagefläche geführt.
[0003] Durch das Aufliegen der noch feuchten warmen Wäsche auf der Ablagefläche kann die
Restfeuchtigkeit aus der gemangelten Wäsche an der Ablagefläche kondensieren. Dies
führt zu einer Rückbefeuchtung der Wäsche. Eine glatte Ablagefläche hat außerdem den
Nachteil, dass noch leicht feuchte Wäschestücke nicht einwandfrei auf der Ablagefläche
abgleiten. Die Wäsche legt sich auf dem Ablagetisch in Falten und es kann zu erneuter
Knitterbildung kommen.
[0004] Aus der
DE 44 31 590 A1 ist eine Bügelmaschine mit einem strukturiert ausgebildeten Anlagebrett für die Wäscheeingabeseite
bekannt. Die in Führungsrichtung der Mangelwäsche ausgerichtete Struktur am Anlagebrett
soll das Gleitverhalten der feuchten Wäsche bei der Wäscheeingabe in Richtung Bügelwalze
unterstützen und gleichzeitig ein Abrutschen der Wäschestücke vermeiden. Eine derartige
geriffelte Struktur ist für die Gestaltung der Ablagefläche auf der Wäscheausgabeseite
nicht geeignet. Eine geriffelte Struktur auf der Wäscheausgabeseite wird in die noch
feuchten warmen Wäschestücke bedingt durch das Eigengewicht der Wäsche übertragen
bzw. in diese geprägt. Außerdem sammelt sich in den Vertiefungen der strukturierten
Oberfläche Kondensat und erhöht das Rückbefeuchten der Wäsche.
[0005] Aus der
EP 0 935 687 B1 ist es bekannt, den Mantel für die Trommel einer Waschmaschine mit einer Wölbstruktur
auszubilden und in den Wölbungsrändern Löcher bzw. Bohrungen anzuordnen. Beispielsweise
ist vorgeschlagen, eine mit Wölbstrukturen versehene Platine zu lochen und in einem
weiteren Fertigungsschritt zu einem Zylinder zu formen.
[0006] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, das Gleitverhalten der Wäschestücke
auf der Wäscheausgabeseite zu verbessern und ein Rückbefeuchten der Wäsche zu vermeiden.
[0007] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Ablagefläche mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0008] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass durch
die besondere Ausbildung der Ablagefläche mit gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt
angeordneten Wölbungen und im Randbereich der Wölbungen angeordneten Bohrungen das
sonst oft erforderliche Aufhängen der Wäsche nach dem Mangeln zum Abdampfen der Restfeuchtigkeit
entfallen kann. Die noch feuchte warme Wäsche tritt zwischen Mulde und Bügelwalze
aus und gleitet über die mit Wölbungen ausgebildete Ablagefläche. Die feuchte noch
warme Wäsche hat eine Thermikwirkung so dass von unten kühle trockene Raumluft durch
die Bohrungen durchtritt und so die Wäsche abkühlt und die Restfeuchtigkeit aus der
Wäsche im Luftstrom mitnimmt. Durch den Abkühlprozess wird Restfeuchtigkeit auf der
Ablagefläche ohne Rückbefeuchtung abgedampft.
[0009] Das partielle Aufliegen der Wäsche auf den Wölbungen bewirkt außerdem ein verbessertes
Gleitverhalten der Wäsche auf der Wäscheausgabeseite. Dadurch wird verhindert, dass
sich die Wäsche auf der Ablagefläche aufstaut bzw. in Falten legt. Eine erneute Knitterbildung
wird somit verhindert.
[0010] Es ist vorteilhaft, die Ablagefläche mit vieleckigen Wölbungen in der Art einer wabenförmig
ausgebildeten Wölbstruktur auszubilden. Die Bohrungen sind in einer vorteilhaften
Weiterbildung in den Eckpunkten der hexagonalen Wölbungsränder angeordnet.
[0011] In einer vorteilhaften Weiterbildung sind die Wölbungen als in Richtung der Wäsche
ausgerichtete hexagonal geprägte Struktur ausgebildet. Eine einzelne Wölbung ist in
der Art einer flachen Beule mit sechseckiger Grundfläche ausgebildet, wobei deren
Kuppe eine partielle Auflageflächen für die Wäsche bildet und dadurch das Abgleiten
der Wäsche unterstützt. Die Bohrungen sind am Rand der Grundfläche angeordnet, so
dass die aufliegende Wäsche die Lufteintrittsöffnungen nicht verschließen kann. Eine
derartige Anordnung der Bohrungen unterstützt den Luftstrom, welcher bedingt durch
die Thermikwirkung der noch feuchten warmen Wäsche von unten durch die Wäsche strömt
und die Restfeuchtigkeit mitnimmt.
[0012] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Ablagefläche mehrteilig
ausgebildet. Mehrere Einzelsegmente bilden über Verbindungselemente miteinander verbunden
eine großflächige Ablagefläche. Durch die modulartigen Segmente können Ablageflächen
variabler Größe für unterschiedliche Bügelwalzenmaße der Bügelmaschinen angepasst
werden. Dadurch lassen sich auch großflächige Ablageflächen besser transportieren.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Bügelmaschine schematisch in der Seitenansicht mit daran angeordneter Ablagefläche;
- Figur 2
- die Oberfläche der Ablagefläche ausschnittsweise in Blickrichtung X und
- Figur 3
- einen Schnitt durch die Ablagefläche gemäß Schnittlinie A - A.
[0014] In der Figur 1 ist die Bügelmaschine mit der beheizbaren Bügelmulde 1 in der Seitenansicht
schematisch dargestellt. In der Bügelmulde 1 läuft die drehbar gelagerte Bügelwalze
2. Die Bügelmaschine weist auf der Wäscheeingabeseite E ein Anlagebrett 3 auf. Auf
der Wäscheausgabeseite A ist der Bügelwalze 2 ein Abstreifer 4 zugeordnet, der die
gemangelte Wäsche von der Bügelwalze 2 abstreift und auf die Ablagefläche 5 leitet.
[0015] In der Figur 2 ist die Oberfläche der Ablagefläche 5 mit gleichmäßig auf der Oberfläche
verteilt angeordneten Wölbungen 6 ausschnittsweise dargestellt. Eine einzelne Wölbung
6 ist in der Art einer flachen Beule mit sechseckiger Grundfläche ausgebildet wobei
deren Kuppe 7 eine partielle Auflageflächen für die Wäsche bildet. Im Randbereich
der Wölbungen sind Bohrungen 8 angeordnet. Die Ablagefläche 5 ist bei dem hier dargestellten
Ausführungsbeispiel mit vieleckigen Wölbungen 6 in der Art einer wabenförmig ausgebildeten
Wölbstruktur ausgebildet. Die Wölbungen 6 bzw. die Kuppen 7 der Beulen sind in Richtung
der Wäsche ausgerichtet. Die aneinandergrenzenden Wölbungsränder der hexagonal geprägten
Struktur liegen geringfügig tiefer. In den durch die Prägungen entstandenen Tälern
9 sind die Bohrungen 8 in den Eckpunkten der hexagonalen Wölbungsränder angeordnet.
Es ist jedoch auch möglich, die Oberfläche der Ablagefläche mit Wölbungen auszubilden,
die z.B. kreisrunde Grundflächen aufweisen. Die Beulen können außerdem auch mit Abstand
zueinander angeordnet sein, wobei die Durchgangsbohrungen dann in den dazwischen etwas
tiefer liegenden Bereichen anzuordnen sind.
[0016] Figur 3 zeigt einen Schnitt durch die Ablagefläche 5, in dem der Luftstrom L, welcher
bedingt durch die Thermikwirkung der feuchten noch warmen Wäsche W von unten durch
die Bohrungen 8 strömt, angedeutet ist.
[0017] In einer nicht näher dargestellten Ausführung ist die Ablagefläche mehrteilig ausgebildet.
Mehrere Einzelsegmente bilden über Verbindungselemente miteinander verbunden eine
großflächige Ablagefläche.
1. Bügelmaschine mit einer auf der Wäscheausgabeseite angeordneten Ablagefläche für die
austretende gemangelte Wäsche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ablagefläche (5) mit gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt angeordneten Wölbungen
(6) ausgebildet ist, wobei im Randbereich der Wölbungen (6) mindestens jeweils eine
Bohrung (8) angeordnet ist, die derart ausgebildet ist, dass ein Luftstrom (L) bedingt
durch die Thermikwirkung der noch feuchten warmen Wäsche (W) auf dem Ablagetisch (5)
von unten durch die Bohrung (8) durchtreten kann.
2. Ablagefläche nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ablagefläche (5) mit vieleckigen Wölbungen (6) in der Art einer wabenförmig ausgebildeten
Wölbstruktur ausgebildet ist.
3. Ablagefläche nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wölbungen als flache Beulen mit sechseckiger Grundfläche ausgebildet sind und
die Bohrungen (8) in den Eckpunkten der hexagonalen Wölbungsränder angeordnet sind.
4. Ablagefläche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wölbungen (6) als in Richtung der Wäsche (W) ausgerichtete hexagonal geprägte
Struktur ausgebildet sind wobei eine einzelne Wölbung (6) in der Art einer flachen
Beule mit sechseckiger Grundfläche ausgebildet ist, deren Kuppe (7) eine partielle
Auflagefläche für die Wäsche (W) bildet und wobei die Bohrungen (8) am Rand der Grundfläche
angeordnet sind.
5. Ablagefläche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ablagefläche (5) mehrteilig ausgebildet ist und wobei die Einzelsegmente über
Verbindungselemente modulartig zusammengesetzt eine in der Größe variable Ablagefläche
bilden.
1. Ironing machine comprising a deposit surface, arranged on the laundry output side,
for the emerging mangled laundry,
characterised in that
the deposit surface (5) is formed with bulges (6) arranged in an even distribution
on the surface, at least one hole (8) in each case being arranged in the edge region
of the bulges (6) and being formed in such a way that an airstream (L) can flow through
the hole (8) from below as a result of the convection effect of the warm laundry (W),
which is still damp, on the deposit table (5).
2. Deposit surface according to claim 1,
characterised in that
the deposit surface (5) is formed with polygonal bulges (6) in the manner of a bulge
structure formed in a honeycomb construction.
3. Deposit surface according to either claim 1 or claim 2,
characterised in that
the bulges are formed as flat protuberances having hexagonal base surfaces, and the
holes (8) are arranged at the vertices of the hexagonal bulge edges.
4. Deposit surface according to one or more of claims 1 to 3,
characterised in that
the bulges (6) are formed as hexagonally impressed structures aligned in the direction
of the laundry (W), an individual bulge (6) being formed in the manner of a flat protuberance
having a hexagonal base surface, the peak (7) thereof forming a partial deposit surface
for the laundry (W) and the holes (8) being arranged at the edge of the base surface.
5. Deposit surface according to one or more of claims 1 to 4,
characterised in that
the deposit surface (5) is formed in a plurality of parts, the individual segments
being assembled in a modular manner via connection elements so as to form a deposit
surface of a variable size.
1. Machine à repasser avec une surface de réception disposée sur le côté sortie du linge
pour le linge repassé qui sort,
caractérisée en ce que
la surface de réception (5) est constituée de cambrures (6) disposées de façon répartie
uniformément sur la surface, au moins respectivement un alésage (8) étant disposé
dans la zone marginale des cambrures (6), alésage qui est constitué de telle sorte
qu'un flux d'air (L) peut traverser l'alésage (8) par le bas, du fait de l'action
thermique du linge (W) chaud encore humide sur la surface de réception (5).
2. Surface de réception selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la surface de réception (5) est constituée de cambrures (6) polygonales à la façon
d'une structure cambrée constituée en forme de nid d'abeilles.
3. Surface de réception selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisée en ce que
les cambrures sont constituées sous forme de bosses plates avec une surface de base
hexagonale les alésages (8) sont disposés dans les points d'angle des bords de cambrures
hexagonaux.
4. Surface de réception selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
les cambrures (6) sont constituées sous forme d'une structure estampée de façon hexagonale
orientée dans la direction du linge (W), une cambrure (6) individuelle étant constituée
à la façon d'une bosse plate avec surface de base hexagonale dont la calotte (7) forme
une surface de réception partielle pour le linge (W), et les alésages (8) étant disposés
sur le bord de la surface de base.
5. Surface de réception selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
la surface de réception (5) est constituée en plusieurs parties, les segments individuels
formant, en étant rassemblés de façon modulaire par le biais d'éléments de raccordement,
une surface de réception de grandeur variable.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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