[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Spannen und Verschließen von Umreifungsbändern
für Packstücke u, dgl., mit einem in Längsrichtung des Umreifungsbands an einer Längsseite
einseitig offenen Bandkanal, einer im Bereich des Bandkanals wirksamen Bandspanneinrichtung
und mit einer die im Bandkanal aufeinanderliegenden Bandenden des Umreifungsbands
in dessen gespannten Zustand miteinander verbindenden Verschlusseinrichtung.
[0002] Eine Vorrichtung dieser Art ist beispielsweise aus der
DE 100 26 197 A1 bekannt. Diese bekannte Vorrichtung eignet sich zum Verschließen von Umreifungsbändern
unterschiedlicher Breite. Hierzu ist ein die im Bandkanal aufgenommenen Bandenden
des Umreifungsbands seitlich führender, den Bandkanal innen begrenzender Bandanschlag
vorgesehen, der in seiner Position quer zur Längsrichtung des Umreifungsbands veränderbar
ist. Der Bandkanal hat dann je nach Stellung des Anschlags zur Aufnahme eines breiten
Umreifungsbands eine entsprechend große Breite und bei Verwendung der Vorrichtung
für ein schmales Band eine entsprechend geringere Breite.
[0003] Die Veränderbarkeit der Bandkanalbreite mit Hilfe des seitenverstellbaren Bandanschlags
ermöglicht es bei der bekannten Vorrichtung sehr einfach, verschieden breite Bänder
mit ein und derselben Vorrichtung zu verarbeiten. Dabei ergibt sich aber das Problem,
dass nicht nur die Bandbreite durch Verstellen des Anschlags vom Bediener der Vorrichtung
eingestellt werden muss, sondern es auch erforderlich ist, die Bandverschließparameter
für das jeweils verarbeitete Band einzustellen. Es versteht sich, dass ein schmales
Umreifungsband nicht mit derselben maximalen Spannkraft gespannt werden kann wie ein
breites Band und dass auch die für ein breites Band optimale Schweißzeit, Spanngeschwindigkeit,
Haltezeit nach dem Verschweißen oder andere Bandverschließparameter für ein schmales
Band völlig ungeeignet sein können. Wenn mit den für ein breites Band geltenden Bandverschließparametern
bei Verarbeitung eines schmalen Bands gearbeitet wird, kann es leicht zu einer Beschädigung
dieses schmalen Bands, des umreiften Packstücks und/oder zu einem ungenügenden Verschluss
kommen.
[0004] Bei der bekannten Vorrichtung sind daher die Verschließparameter durch entsprechende
Programmierung der elektronischen Steuerung der Vorrichtung auf einen maximal zulässigen
Wert begrenzt, der im allgemeinen auf die Verarbeitung des Bands mit maximaler Breite
eingestellt ist. Die Verschließparameter können vom Benutzer der Vorrichtung von Hand
mit Hilfe einer geeigneten Verstelleinrichtung, beispielsweise in Form eines Potentiometers,
reguliert und somit für schmalere Bänder reduziert werden. Leider hat sich aber gezeigt,
dass viele Benutzer aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit die Vorrichtung immer mit den
Maximalwerten für die Verschließparameter betreiben, schmale Bänder also mit derselben
Spannkraft, Spanngeschwindigkeit, Schweißzeit, Haltezeit usw. verarbeiten wie breite
Bänder und sich dann über die mangelhafte Qualität des derart hergestellten Umreifungsverschlusses
wundern und beschweren.
[0005] Aus der
DE 44 43 252 A1 ist eine Vorrichtung zum Banderolieren von Waren bekannt, bei der im Bereich der
Endposition des Banderolierstreifenanfangs zwei Sensoreinheiten angeordnet sind. Die
eine der beiden Sensoreinheiten stellt fest, ob die Obermaterialbahn der zu verschließenden
Banderole vorhanden ist und die andere Sensoreinheit detektiert das Vorhandensein
der Untermaterialbahn, wobei die beiden Sensoreinheiten so angeordnet sind, dass sie
lediglich die jeweils zugehörige Bahn erfassen können. Die Erfassung ist somit lediglich
eine qualitative Erfassung nach dem Gesichtspunkt, ob Ober- und Untermaterialbahn
tatsächlich vorhanden sind; eine Verarbeitung von Umreifungsbändern unterschiedlicher
Breite ist bei der bekannten Vorrichtung nicht vorgesehen.
[0006] Aus der
DE 198 31 665 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verschweißen von Bändern aus thermoplastischem
Kunststoff bekannt, bei dem die im Bandkanal liegenden Bandenden eines umreifungsbands
mit Hilfe einer Reibschweißeinrichtung verschweißt werden. Die zum Verschweißen erforderliche
Wärmezufuhr wird dabei in Abhängigkeit von der Dicke der miteinander zu verschweißenden
Bandenden an der Schweißstelle geregelt und die Reibschweißeinrichtung wir erst dann
abgeschaltet, wenn ein vorgegebener Sollwert erreicht bzw, unterschritten wird. Auch
bei dieser bekannten Vorrichtung bzw. dem Verfahren ist eine Verarbeitung von Bändern
unterschiedlicher Breite mit ein und derselben Vorrichtung nicht vorgesehen und die
oben erläuterten, damit verbundenen Probleme treten nicht auf.
[0007] Aus der
EP-A-0 353 505 ist ein Verfahren zur Beseitigung und zur Verhinderung von umreifungsmittelbedingten
Betriebsstörungen an Maschinen zum Umreifen von Packstücken bekannt.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
mit der Umreifungsbänder unterschiedlicher Breite verarbeitet werden können, wobei
sichergestellt ist, dass die unterschiedlich breiten Bänder nicht mit ungeeigneten
Bandverschließparametern verarbeitet werden können.
[0009] Diese Aufgabe wird mit der Erfindung durch eine die Breite des Umreifungsbands oder
dessen Bandenden mittelbar oder unmittelbar erfassenden Fühlereinrichtung und mit
einer mit dieser zusammenwirkenden Verarbeitungs- und Einstelleinheit zur Einstellung
von Bandverschließparametern der Vorrichtung in Abhängigkeit von der von der Fühlereinrichtung
ermittelten Bandbreite gelöst, wobei die Fühlereinrichtung an einem an der äußeren
oder der inneren Längsseite des Bandkanals angeordneten, die Bandenden des Umreifungsbands
seitlich führenden und in seiner Position innerhalb des Bandkanals veränderbaren Bandanschlag
angeordnet ist..
[0010] Erfindungsgemäß wird also die Breite des jeweils verarbeiteten Bands von der Fühlereinrichtung
festgestellt und der so ermittelte Wert der Bandbreite wird von der Verarbeitungs-
und Einstelleinheit dazu verwendet, den bzw. die einzustellenden Bandverschließparameter
so zu wählen, dass eine Beschädigung des Bands oder des zu umreifenden Packstücks
oder eine fehlerhafte Verbindung der Bandenden infolge von falschen, insbesondere
zu groß gewählten Verschließparametern nicht möglich ist. Die Einstellung der Verschließparameter
der Vorrichtung auf die jeweils verarbeitete Bandbreite wird dem Benutzer also abgenommen.
[0011] Wenn die seitliche Lage des Bandanschlags quer zur Längsrichtung des im Bandkanal
aufzunehmenden Umreifungsbands verändert wird, um die Vorrichtung auf eine andere
Breite des Umreifungsbands einzustellen, tastet die Fühleinrichtung diese neue Lage
des Anschlags unmittelbar ab und sorgt so in Verbindung mit der Verarbeitungs- und
Einstelleinheit sofort für die korrekte, neue Auswahl der veränderbaren Bandverschließparameter.
[0012] In an sich bekannter Weise besteht die Verschlußeinrichtung zweckmäßig im wesentlichen
aus einer Schweißeinheit. Die von der Verarbeitungs- und Einstelleinheit einstellbaren
Bandverschließparameter können - wie bereits angedeutet - die maximale, mit Hilfe
der Bandspanneinrichtung erreichbare Bandspannung, die Spanngeschwindigkeit der Bandspanneinrichtung,
die Schweißzeit der Verschlusseinrichtung und/oder die Haltezeit der miteinander verschweißten
Bandenden nach dem Schweißvorgang umfassen.
[0013] Zweckmäßig besteht die Fühlereinrichtung im wesentlichen aus mindestens einem in
Abhängigkeit der Stellung des Bandanschlags lageveränderlichen Positionsgeber und
wenigstens einem die Lage des mindestens einen Positionsgebers abtastenden Lagesensor.
Dabei kann der mindestens eine Lagesensor ein Hall-Sensor und der mindestens eine
Positionsgeber ein Magnet sein, der mit dem lageverstellbaren Bandanschlag gekoppelt
ist.
[0014] Der Bandanschlag ist quer zur Längsrichtung des Umreifungsbands im Bandkanal mittels
einer Einstellvorrichtung verstellbar, beispielsweise mit Hilfe eines Schraubendrehers
oder eines anderen geeigneten Werkzeugs.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung und der Zeichnung, worin eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
anhand eines Beispiels näher erläutert wird. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Spannen und Verschließen von Umreifungsbändern
in einer Seitenansicht unter Weglassen des Vorrichtungsgehäuses; und
- Fig. 2
- den Gegenstand der Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung.
[0016] Die in der Zeichnung in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete Vorrichtung dient zum
Spannen und Verschließen von Kunststoff-Umreifungsbändern für Packstücke, beispielsweise
für einen Karton 11, wie er in Fig. 1 angedeutet ist. Die Vorrichtung weist ein lediglich
in der Fig. 1 strichpunktiert angedeutetes Gehäuse 12 und eine untere Bodenplatte
13 auf, die einen im Gehäuse 12 seitlich angeordneten Bandkanal 14 unten begrenzt.
Der Bandkanal 14 ist an einer Längsseite des Gehäuses ausgebildet und an dieser seitlich
offen, so daß die beiden Bandenden 15, 16 des Umreifungsbandes 17 von der Seite des
Gerätes übereinanderliegend in den Bandkanal eingelegt werden können, wie dies an
sich bekannt ist. Zum Spannen des Umreifungsbands wird das obere Bandende 15 mit Hilfe
einer eine Spannrolle 18 aufweisenden Bandspanneinrichtung 19 über das untere Bandende
16 gezogen, das fest auf der Oberseite der Bodenplatte 13 aufliegt und somit die Bewegung
des oberen Bandendes nicht mitmacht.
[0017] In Durchzugsrichtung 20 des oberen Bandendes 15 hinter der Spannrolle ist im Gehäuse
12 eine Reibschweißeinrichtung 21 angeordnet, die bei Erreichen der gewünschten Bandspannung
ausgelöst wird, wodurch eine oberhalb der beiden Bandenden den Bandkanal begrenzende
Schwingerplatte 22 auf das obere Bandende 15 abgesenkt wird und dann dieses mit hoher
Geschwindigkeit quer zur Spannrichtung 20 über das untere Bandende 16 hin- und herbewegt,
so daß die hierbei erzeugte Reibungswärme ein Verschweißen der beiden Bandenden in
diesem Bereich bewirkt.
[0018] Die Funktionsweise derartiger Vorrichtungen und ihr grundsätzlicher, bis hierin beschriebener
Aufbau sind bekannt und sollen nicht weiter im Detail erläutert werden.
[0019] Wie am besten aus Fig. 2 erkennbar ist, ist der Bandkanal 14 an seiner innenliegenden
Längsseite von einem Bandanschlag 23 begrenzt, der im wesentlichen aus einem vorderen
Bandanschlagelement 24 und einem hinteren Bandanschlagelement 25 besteht, die an einem
gemeinsamen Schieber 26 angeschlossen sind. Der Schieber ist in einer Führung 27 an
der Bodenplatte 13 quer zur Längsrichtung 28 des Umreifungsbands verschieblich aufgenommen
und kann mit Hilfe eines Verstellmechanismus 29 quer verschoben und in bestimmten
Stellungen arretiert werden, wodurch die beiden Bandanschlagelemente 24, 25 des Bandanschlags
23 gleichfalls in verschiedene Stellungen im Bandkanal 14 gebracht werden und in diesen
somit je nach Stellung der Bandanschlagelemente Umreifungsbänder unterschiedlicher
Breite eingelegt werden können. In der Praxis üblich sind Bandbreiten von 10mm, 13mm,
16mm und 19 mm; demgemäß können bei der bevorzugten Ausführungsform die Bandanschlagelemente
mit Hilfe des von der Unterseite der Bodenplatte zugänglichen und mit Hilfe eines
Schraubendrehers betätigbaren Verstellmechanismuses in vier verschiedene, jeweils
um ca. 3 mm in der Tiefe voneinander abweichende Positionen im Bandkanal gebracht
werden.
[0020] Bei der Verarbeitung von Umreifungsbändern mit verschiedenen Breiten ist es erforderlich,
die Bandverschließparameter wie beispielsweise die Bandspanngeschwindigkeit der Bandspanneinrichtung
19, die Schweißzeit der Reibschweißeinrichtung 21, die Haltezeit, in der die beiden
miteinander verschweißten Bandenden nach dem Schweißvorgang noch aufeinandergedrückt
werden, bevor die Vorrichtung vom Umreifungsband abgenommen werden kann, und insbesondere
die mit Hilfe der Bandspanneinrichtung erreichbare Bandspannung einzustellen, um ein
vernünftiges Umreifungsergebnis zu erzielen. Es ist leicht verständlich, daß ein schmales
Band etwa von 10mm Breite mit einer geringeren maximalen Spannkraft belastet werden
kann als ein breiteres Band und daß die Schweißzeit bei einem solchen breiten Band
möglicherweise zweckmäßig größer gewählt wird als bei einem schmalen Band. In der
Vergangenheit wurden die unterschiedlichen Parameter, die für die Verarbeitung unterschiedlich
breiter Verschlußbänder erforderlich waren, vom Benutzer der Vorrichtung von Hand
eingestellt, wozu ein von der Gehäuseaußenseite zugängliches Potentiometer vorgesehen
war, mit dem die veränderbaren Verschließparameter auf die jeweilige Bandbreite eingestellt
werden konnten. Die bekannte Ausgestaltung hatte aber den Nachteil, daß es immer wieder
zu Bedienungsfehlern kam, nämlich dann, wenn die Benutzer vergaßen, bei Verarbeitung
eines neuen, breiteren oder schmaleren Bandes neben dem Bandanschlag 23 auch den Potentiometer
zur Veränderung der Verschließparameter zu verstellen.
[0021] Zur Vermeidung dieser Probleme ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer Fühlereinrichtung
30 und einer mit dieser zusammenwirkenden Verarbeitungs- und Einstelleinheit 31 versehen,
die in der Zeichnung in Fig. 2 lediglich schematisch angedeutet ist und die dazu dient,
an der (nicht dargestellten) elektronischen Steuerung die Bandverschließparameter
der Vorrichtung in Abhängigkeit von der von der Fühlereinrichtung 30 ermittelten Bandbreite
automatisch einzustellen. Die Fühlereinrichtung ist hierzu am Bandanschlag 23 im Bereich
von dessen vorderen Bandanschlagelement 24 angeordnet und besteht im wesentlichen
aus zwei an einer Führungsstange 32 des vorderen Bandanschlagelements 24 angeordneten
Positionsgebern 33 in Form von zwei Magneten sowie aus zwei die Lage der beiden Magnete
abtastenden Lagesensoren 34, die bei der bevorzugten Ausführungsform als Hall-Sensoren
ausgeführt sind. Je nach Stellung der beiden an der Führungsstange 32 angeordneten
Magnete relativ zu den beiden Hall-Sensoren haben diese unterschiedliche Ausgangssignale
oder Schaltstellungen, wobei die unterschiedlichen Ausgangssignalkombinationen "0-1",
"1-1", "1-0" und "0-0" für die vier verschiedenen möglichen Stellungen des Bandanschlags
im Bandkanal und damit für die vier verschiedenen Bandbreiten stehen. Die entsprechenden
Ausgangswerte der Sensoren werden der Verarbeitungs- und Einstelleinheit übermittelt
und diese stellt dann die an der Bandspanneinrichtung und/oder der Schweißeinrichtung
zu verändernden.Bandverschließparameter auf den Wert für die Bandbreite ein, die vom
Benutzer der Vorrichtung über den Verstellmechanismus 29 am Bandanschlag 23 gewählt
wurde.
[0022] Durch diese Ausgestaltung wird wirksam vermieden, daß ein schmales Band mit zu großer
maximaler Bandspannung gespannt werden kann oder die Schweißzeit für das schmale Band
zu lang ist oder einer der anderen einstellbaren Bandverschließparameter zu groß oder
zu niedrig gewählt wird. Entsprechend wird auch sichergestellt, daß bei Verwendung
eines breiten Bandes die maximale Bandspannung entsprechend größer und auch die anderen
Bandverschließparameter korrekt gewählt werden, denn die Auswahl der Bandverschließparameter
erfolgt automatisch bei Einstellung des Bandanschlags für die jeweils zu verarbeitende
Bandbreite, ohne daß der Benutzer der Vorrichtung Fehler wie bei der bislang üblichen
manuellen Einstellung der Bandverschließparameter begehen könnte.
[0023] Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern es sind verschiedene Änderungen und Ergänzungen denkbar, ohne
den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise ist es möglich, für die automatische
Einstellung der Bandverschließparameter nicht nur die Bandbreite zu berücksichtigen,
sondern auch das Material des Umreifungsbandes, das von Hand eingegeben werden kann.
1. Vorrichtung zum Spannen und Verschließen von Umreifungsbändern für Packstücke u. dgl.,
mit einem in Längsrichtung des Umreifungsbands an einer Längsseite einseitig offenen
Bandkanal, einer im Bereich des Bandkanals wirksamen Bandspanneinrichtung und mit
einer die im Bandkanal aufeinanderliegenden Bandenden des Umreifungsbands in dessen
gespannten Zustand miteinander verbindenden Verschlusseinrichtung, gekennzeichnet durch eine die Breite des Umreifungsbands (17) oder dessen Bandenden (15,16) mittelbar
oder unmittelbar erfassenden Fühlereinrichtung (30) und mit einer mit dieser zusammenwirkenden
Verarbeitungs- und Einstelleinheit (31) zur Einstellung von Bandverschließparametern
der Vorrichtung (10) in Abhängigkeit von der von der Fühlereinrichtung (30) ermittelten
Bandbreite, wobei die Fühlereinrichtung (30) an einem an der äußeren oder der inneren
Längsseite des Bandkanals (14) angeordneten, die Bandenden (15,16) des Umreifungsbands
(17) seitlich führenden und in seiner Position innerhalb des Bandkanals veränderbaren
Bandanschlag (23) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-net, dass die Verschlusseinrichtung (21) aus einer Schweißeinheit besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn-zeichnet, dass die von der Verarbeitungs- und Einstelleinheit (31) einstellbaren Bandverschließparameter
die maximale, mit Hilfe der Bandspanneinrichtung (19) erreichbare Bandspannung, die
Spanngeschwindigkeit der Bandspanneinrichtung (19), die Schweißzeit der Verschlusseinrichtung
(21) und/oder die Haltezeit der miteinander verschweißten Bandenden (15,16) nach dem
Schweißvorgang umfassen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , dass die Fühlereinrichtung (30) im wesentlichen aus mindestens einem in Abhängigkeit der
Stellung des Bandanschlags (23) lageveränderlichen Positionsgeber (33) und wenigstens
einem die Lage des mindestens einen Positionsgebers (33) abtastenden Lagesensor (34)
besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Lagesensor (34) ein Hall-Sensor und der mindestens eine Positionsgeber
(33) ein Magnet ist, der mit dem lageverstellbaren Bandanschlag (23) gekoppelt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , dass der Bandanschlag (23) quer zur Längsrichtung (28) des Umreifungsbands (17) im Bandkanal
(14) mittels einer Einstellvorrichtung (29) verstellbar ist.
1. Device for tensioning and closing strapping bands for packages and suchlike with a
band channel open on one side on a longitudinal side in the longitudinal direction
of the band, a band tensioning device acting in the area of the band channel and a
closing device which joins the band ends of the strapping bands lying on top of each
other in a tensioned state in the band channel, characterised by a sensor device (30) directly or indirectly recording the width of the strapping
band (17) or its band ends (15, 16) and a processing and adjusting unit (21) interacting
therewith to adjust band closing parameters of the device (10) as a function of the
band width determined by the sensor device (30), wherein the sensor device (30) is
arranged at a band stop (23) arranged on the outer or inner longitudinal side of the
band channel (14) which band stop laterally guides the band ends (15, 16) of the strapping
band (17) and adjusts its position within the band channel.
2. Device in accordance with claim 1, characterised in that the closing device (21) comprises a welding unit.
3. Device in accordance with claim 1 or 2, characterised in that band closing parameters adjustable by the processing and adjusting unit (31) cover
the maximum band tension achievable with the band tensioning device (19), the welding
time of the closing device (21) and/or the holding time of the band ends (15,16) welded
to each other after the welding procedure.
4. Device in accordance with any one of claims 1 to 3, characterised in that the sensor device (30) essentially comprises at least one position indicator (33)
that changes its position depending on the position of the band stops (23) and a position
sensor (34) that scans the position of the at least one position indicator (33).
5. Device in accordance with claim 4, characterised in that the at least one position sensor (34) is a reverberation sensor and the at least
one position indicator (33) is a magnet which is coupled to the position-adjustable
band stop.
6. Device in accordance with any one of claims 1 to 5, characterised in that the band stop (23) is laterally adjustable perpendicularly to the longitudinal direction
(28) of the strapping band (17) in the band channel by means of an adjusting device
(29).
1. Dispositif servant à tendre et fermer des bandes de cerclage pour l'emballage de paquets
et analogues, comprenant un canal pour bande ouvert unilatéralement sur un côté longitudinal
et dans le sens de la longueur de la bande de cerclage, un tendeur de bande efficace
dans la zone du canal, et un dispositif de fermeture reliant ensemble les extrémités
de la bande de cerclage tendue, superposées dans le canal pour bande, caractérisé en ce qu'il comporte un dispositif de détection (30) saisissant indirectement ou directement
la largeur de la bande de cerclage (17) ou de ses extrémités (15, 16) et une unité
de traitement et de réglage (31) coopérant avec le dispositif de détection à l'ajustement
de paramètres de fermeture de bande du dispositif (10) en fonction de la largeur de
bande relevée par le dispositif de détection (30), et où le dispositif de détection
(30) est agencé près d'une butée de bande (23) qui est elle-même agencée sur le côté
longitudinal intérieur ou extérieur du canal pour bande (14), et guide latéralement
les extrémités (15,16) de la bande de cerclage, et dont la position est variable à
l'intérieur du canal pour bande.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de fermeture (21) est composé d'une unité de soudage.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les paramètres de réglage de bande ajustables grâce à l'unité de traitement et de
réglage comprennent la tension de bande maximale pouvant être atteinte à l'aide du
système de tension de bande (19), la vitesse de tension du système de tension de bande
(19), le temps de soudure du système de fermeture (21) et/ou le temps de maintien
des extrémités de bande (15, 16) soudées ensemble, après le processus de soudure
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de détection (30) est essentiellement composé d'au moins un indicateur
de position (33) dont la localisation est variable en fonction de la position de la
butée de bande (23), et d'au moins un détecteur de position (34) palpant la position
de l'au moins un indicateur de position (33).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que ledit au moins un détecteur de position (34) est un détecteur à effet Hall et ledit
au moins un indicateur de position (33) est un aimant qui est couplé avec la butée
de bande mobile.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la butée de bande (23) est réglable transversalement au sens de la longueur (28)
de la bande de cerclage (17) dans le canal pour bande (14), au moyen d'un dispositif
de réglage (29).