[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Zeichengerät mit einem Körper, an dem mindestens
eine Zeichenanlage für einen Stift oder dergleichen zum Zeichnen eines Musters ausgebildet
ist, und das ein aus einer Bereitschaftsstellung in eine Kontaktstellung bewegbares
Justierelement zur Fixierung des Zeichengeräts an einer Unterlage umfasst.
[0002] Zeichengerät im vorstehend genannten Sinne ist insbesondere ein Lineal oder eine
Schablone. Der Begriff Zeichenanlage bezeichnet hierbei eine Kontur, die zur Anlage
eines Stifts, Messers oder dergleichen vorgesehen ist und die durch Führung des Stifts,
Messers oder dergleichen ein zu zeichnendes Muster, insbesondere einen Punkt, eine
gerade oder krumme Linie oder eine komplexere geometrische Figur vorgibt. Unterlage
bezeichnet insbesondere ein Blatt Papier oder eine sonstige Fläche, auf der zur Anbringung
des Musters das Zeichengerät angelegt wird.
[0003] Bei einem so genannten Zirkellineal ist häufig ein Justierelement ist in Form einer
Drehspitze vorgesehen, die sich bei Auflage des Lineals auf der Unterlage in dieselbe
bohrt und das Lineal hierdurch in einem Punkt an der Unterlage fixiert, um welchen
das Lineal in diesem Zustand drehbar ist. Ein derartiges Zirkellineal weist üblicherweise
eine Anzahl von Durchgangslöchern als punktförmige Zeichenanlage für einen Zeichenstift
aus. Ein in eines dieser Durchgangslöcher eingeführter Zeichenstift wird bei Drehung
des Zirkellineals um die Drehspitze auf einer kreisbogenförmigen Bahn geführt.
[0004] Aus der
DE 36 07 919 C1 ist ein derartiges Zeichengerät mit einer Drehspitzenvorrichtung bekannt. Die Drehspitzenvorrichtung
umfasst ein Tellerplättchen mit der Drehspitze, das an den Flanken eines auf dem Zeichengerät
angeordneten Sattelbogens mittels einer Nut- und Federeinrichtung gehalten ist und
eine Wippbewegung ausführen kann. Hierdurch kann die Drehspitze aufwärts und abwärts,
d.h. zwischen einer Bereitschaftsstellung und einer Einstich- oder Kontaktstellung
bewegt werden. Die Drehspitze kann in der Kontaktstellung direkt vor einer Ziehkante
des Zeichengerätes positioniert werden.
[0005] Bei einem gewöhnlichen Lineal oder einer gewöhnlichen Schablone ist die vorstehend
beschriebene Verdrehbarkeit gegenüber der Unterlage hingegen in der Regel nicht erwünscht.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfach herzustellendes und vorteilhaft
handhabbares Zeichengerät der eingangs genannten Art herzustellen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Eine
wesentlich vereinfachte Herstellung wird erfindungsgemäß erzielt, indem ein zur drehfesten
Fixierung des Zeichengeräts auf der Unterlage ausgebildetes Justierelement an einer
Wippe vorgesehen ist, die einstückig mit einem Körper des Zeichengeräts verbunden
ist und gegenüber diesem Körper elastisch bewegbar, insbesondere verbiegbar ist, um
das Justierelement aus der Bereitschaftsstellung in die Kontaktstellung zu versetzen.
Ein Justierelement ist dann zur drehfesten Fixierung des Zeichengeräts auf der Unterlage
ausgebildet, wenn es in Kontaktstellung die Unterlage an mindestens zwei beabstandeten
Kontaktpunkten oder einer Kontaktfläche fixierend kontaktiert. Ein Justierelement
ist auch dann zur drehfesten Fixierung des Zeichengeräts auf der Unterlage ausgebildet,
wenn es die Unterlage nur in einem Punkt fixierend kontaktiert, sofern durch die Anordnung
des Justierelements sichergestellt ist, dass in Kontaktstellung mindestens ein weiteres
Justierelement mit der Unterlage in Eingriff steht, so dass in Kombination beider
Justierelemente die Unterlage an mindestens zwei Punkten kontaktiert ist.
[0008] Ein derartiges Justierelement ist insbesondere durch mehrere von der Wippe abstehende
Spitzen realisiert. Gemäß einer vorteilhaften Alternative wird für den gleichen Zweck
eine an die Wippe angeformte rutschhemmende Kontur, insbesondere eine erhabene Riffelung
oder dergleichen eingesetzt. Gemäß einer weiteren Alternative ist ein solches Justierelement
in Form einer auf der Wippe aufgebrachten Kontaktfläche aus einem elastischen rutschhemmenden
Material, insbesondere Gummi, Moosgummi, etc. gebildet. Dieses Material ist wahlweise
mit dem Körper verklebt, im Presssitz oder auf sonstige Weise mit dem Körper des Zeichengeräts
verbunden.
[0009] In einer vorteilhaften Variante des erfindungsgemäßen Zeichengeräts ist zusätzlich
zu dem das Zeichengerät drehfest fixierenden Justierelement eine Drehspitze als weiteres
Justierelement auf der selben Wippe vorgesehen. Die Drehspitze weist hierbei im Vergleich
zu dem ersteren Justierelement eine größere Erhabenheit auf, d.h. tritt stärker gegenüber
der der Unterlage zugekehrten Fläche der Wippe hervor. Hierdurch wird erreicht, dass
bei geringer Verformung der Wippe zunächst nur die Drehspitze mit der Unterlage in
Eingriff kommt, so dass das Zeichengerät in dieser Stellung drehbar ist. Bei stärkerer
Verformung gelangt auch das zweite Justierelement (und gegebenenfalls weitere Justierelemente)
in die Kontaktstellung mit der Unterlage, so dass die Unterlage nunmehr an mehreren
Punkten kontaktiert und das Zeichengerät darauf somit drehfest gehalten ist.
[0010] Die obige Aufgabe wird in einer Variante der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs
6 gelöst. Danach umfasst das Zeichengerät mindestens zwei unabhängig voneinander zu
betätigende Wippen, deren jede mit einem Justierelement versehen ist. Jedes dieser
Justierelemente kann als Drehspitze oder zur drehfesten Fixierung des Zeichengeräts
ausgebildet sein. Zweckmäßigerweise ist hierbei mindestens ein Justierelement, bevorzugt
jedes Justierelement als Drehspitze ausgebildet. Ein Vorteil dieser Ausbildung liegt
darin, dass bei einzelner Betätigung einer jeder der Wippen das Zeichengerät um die
jeweils hierdurch gebildete Drehachse drehbar ist, dass bei simultaner Betätigung
von zwei Wippen aber andererseits das Zeichengerät sicher und drehfest auf der Unterlage
fixiert ist.
[0011] Die oder mindestens eine Drehspitze des Zeichengeräts nach einer der vorstehend beschriebenen
Varianten der Erfindung ist zweckmäßigerweise im Bereich einer als Zeichenanlage dienenden
Ziehkante angeordnet. Hierdurch wird erreicht, dass die Ziehkante stets etwa radial
bezüglich der durch die Drehspitze definierten Drehachse ausgerichtet ist. Hierdurch
lassen sich besonders einfach und präzise Radialgeraden und Winkel im Schwenkverfahren
zeichnen. Die Ausrichtung der Drehspitze mit der Ziehkante wird vorzugsweise dadurch
erreicht, dass die Drehspitze an einem mit der Ziehkante fluchtenden Freiende der
Wippe angeformt ist. Dieses Freiende der Wippe fluchtet dabei insbesondere mit einer
als Ziehkante dienenden Außenkante des Zeichengeräts. Ebenso ist es aber möglich,
die Drehspitze innerhalb der Körperfläche des Zeichengeräts zu positionieren und eine
bezüglich dieser Drehspitze ausgerichtete Ziehkante durch einen länglichen Schlitz
innerhalb des Zeichengerätes zu realisieren.
[0012] Um ein einfaches Zeichnen von Kreisbogenlinien zu ermöglichen, ist das Zeichengerät
zweckmäßigerweise mit mindestens einem in einem vorgegebenen Abstand zu der Drehspitze
angeordneten Durchgangsloch als punktförmige Zeichenanlage für einen Zeichenstift
versehen.
[0013] Die oder jede Wippe ist zweckmäßigerweise durch einen Bereich des Körpers gebildet,
der von dem übrigen Körpermaterial an zumindest zwei Rändern der Wippe freigeschnitten
ist. Die Wippe bildet somit eine einseitig oder zweiseitig mit dem Körper verbundene
Lasche. Zusätzlich zu einer besonders einfachen Herstellbarkeit gewährt diese Ausbildung
der Wippe auch eine einfache Handhabung des Zeichengeräts, zumal die derart ausgebildete
Wippe durch einfachen Druck eines Bedienfingers auf das Zeichengerät, wie er zur Bedienung
des Zeichengeräts ohnehin aufgebracht werden muss, ausgelenkt wird, so dass das Justierelement
in die Kontaktstellung bewegt und das Zeichengerät auf der Unterlage fixiert wird.
Zur weiteren Vereinfachung der Handhabung ist an der von dem Justierelement abgewandten
Oberseite der Wippe ein Griff, Knopf oder eine Betätigungsmulde für den Bedienfinger
ausgebildet.
[0014] Die oder mindestens eine Wippe ist in einer zweckmäßigen Variante durch zwei voneinander
beabstandete, insbesondere parallele Schlitze freigeschnitten. Um das Justierelement
möglichst nah an eine als Ziehkante dienende Außenkante des Zeichengeräts anzunähern,
erstrecken sich diese Schlitze zweckmäßigerweise bis an diese Außenkante, d.h. münden
an der Außenkante. Das dieser Wippe zugeordnete Justierelement ist hierbei insbesondere
am Freiende der Wippe angeordnet und fluchtet somit mit der Außenkante. Um entlang
dieser durch die Schlitze unterbrochenen Außenkante dennoch ungehindert mittels eines
Zeichenstifts eine durchgehende Linie zeichnen zu können, ist die Schlitzbreite im
Bereich der Außenkante auf eine die freie Beweglichkeit der Wippe gerade ermöglichende
Minimalbreite reduziert.
[0015] Um eine leichte Verformbarkeit der Wippe gegenüber dem Körpermaterial zu ermöglichen,
weist die Wippe vorzugsweise eine gegenüber dem restlichen Körper reduzierte Materialstärke
auf.
[0016] Eine besondere Herstellungsvereinfachung wird in einer bevorzugten Ausführung dadurch
erzielt, dass auch das Justierelement einstückig an die Wippe angeformt ist. Insbesondere
ist vorgesehen, das Zeichengerät mit Wippe und Justierelement als einfaches Kunststoff-Spritzgussteil
herzustellen. Alternativ hierzu ist das Justierelement als separates, an der Wippe
angebrachtes Teil ausgeführt.
[0017] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
beschrieben. Darin zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Draufsicht ein als Dreiecklineal ausgebildetes Zeichengerät mit einer
an einer Wippe ausgebildeten Drehspitze als Justierelement und einer zweiten Wippe
mit einem zweiten wiederum als Drehspitze ausgebildeten Justierelement,
- Fig. 2
- in schematischer perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt II des Zeichengeräts
gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- in Darstellung gemäß Fig. 1 eine alternative Ausführung des Zeichengeräts als gerades
Lineal mit zwei voneinander unabhängig zu betätigenden, jeweils als Drehspitze ausgebildeten
Justierelementen,
- Fig. 4
- in Darstellung gemäß Fig. 1 eine Variante des Zeichengeräts gemäß Fig. 3 mit einer
Wippe und einem daran angebrachten Kontaktstreifen aus elastischem rutschhemmenden
Material als Justierelement,
- Fig. 5
- in einem ausschnitthaften Längsschnitt V-V das Zeichengerät gemäß Fig. 4,
- Fig. 6
- in Darstellung gemäß Fig. 1 eine Variante des Zeichengeräts gemäß Fig. 4 mit einem
als Drehspitze ausgebildeten Justierelement und einem Kontaktstreifen als weiterem
Justierelement an der gemeinsamen Wippe,
- Fig. 7
- in Darstellung gemäß Fig. 5 das Zeichengerät gemäß Fig. 6,
- Fig. 8
- in Darstellung gemäß Fig. 1 eine weitere Variante des Zeichengeräts gemäß Fig. 4,
- Fig. 9
- in Darstellung gemäß Fig. 5 das Zeichengerät gemäß Fig. 8,
- Fig. 10
- in Darstellung gemäß Fig. 1 eine Variante des dortigen Zeichengeräts und
- Fig. 11
- in einem schematischen Längsschnitt XI-XI ausschnitthaft das Zeichengerät gemäß Fig.
10.
[0018] Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren stets mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0019] Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Zeichengerät 1 in Form eines rechtwinkligen Dreiecklineals
mit einem flachen Körper 2. Mittig bezüglich der als Zeichenanlage oder Ziehkante
3 für einen Zeichenstift dienenden Hypotenuse des Dreiecks ist eine Wippe 4 angeordnet,
die an ihrem mit der Ziehkante 3 fluchtenden Freiende 5 mit einem Justierelement in
Form einer Drehspitze 6 versehen ist.
[0020] Die Wippe 4 ist aus einem Bereich des Körpers 2 gebildet, der durch zwei parallele
Schlitze 7 aus dem Körpermaterial freigeschnitten ist. Die Schlitze 7 gehen von der
Ziehkante 3 aus und erstrecken sich bezüglich dieser Ziehkante 3 senkrecht in den
Innenbereich des Körpers 2 hinein. Die Wippe 4 ist auf diese Weise an einem von der
Ziehkante 3 abgewandten Innenrand 8 einstückig mit dem Körper 2 verbunden, an den
drei übrigen Seitenrändem aber frei, so dass die Wippe gegenüber dem Körper 2 im Wesentlichen
um den Innenrand 8 elastisch verbiegbar ist.
[0021] Die Schlitze 7 verlaufen, wie insbesondere in Fig. 2 zu erkennen ist, im Inneren
der Körperfläche mit im Wesentlichen gleicher lichter Weite b. In einem an die Ziehkante
3 angrenzenden Bereich sind die Schlitze 7 abweichend davon auf eine reduzierte lichte
Weite b' verschmälert. Die Weite b' ist derart bemessen, dass ein Verklemmen oder
Verkanten der Wippe 4 beim Verbiegen derselben und ein Aneinanderreiben der die Schlitze
7 begrenzenden Freischnittskanten gerade noch zuverlässig vermieden ist, dass aber
andererseits entlang der Ziehkante 3 über die Wippe 4 hinweg eine gerade, störungsfreie
Linie gezogen werden kann.
[0022] Die Wippe 4 weist, wie aus Fig. 2 erkennbar ist, eine gegenüber dem Körper 2 reduzierte
Materialstärke auf. Dies begünstigt zum einen die Biegbarkeit der Wippe 4. Zum anderen
ist auf diese Weise zwischen einer zur Anlage auf eine Unterlage bestimmten Unterseite
9 des Zeichengeräts 1 im Bereich der Wippe 4 ein Absatz 10 gebildet, in welchen die
Drehspitze 6 hineinragt. Die Erhabenheit oder Vorstehhöhe der Drehspitze 6 ist hierbei
derart bemessen, dass die Drehspitze bei unbelasteter Wippe 4 gegenüber der Unterseite
9 zurückgezogen ist und somit bei Auflage des Zeichengeräts 1 auf eine Unterlage diese
nicht berührt (oder nur drucklos an der Unterlage anliegt). In dieser so genannten
Bereitschaftsstellung kann das Zeichengerät 1 somit einfach auf der Unterlage verschoben
werden.
[0023] Durch Druckausübung auf die Wippe 4 von einer der Unterseite 9 entgegengesetzten
Oberseite 11 des Zeichengeräts 1 wird die Wippe 4 aus der Ruhelage verbogen und damit
die Drehspitze 6 aus der Bereitschaftsstellung in eine Kontaktstellung verbracht,
in welcher sich die Drehspitze 6 in die Unterlage bohrt und das Zeichengerät 1 damit
punktförmig an der Unterlage fixiert. Durch diese Punktfixierung definiert die Drehspitze
6 einen Drehpunkt bzw. eine Drehachse, um welche das Zeichengerät 1 nunmehr gegenüber
der Unterlage verdreht werden kann, insbesondere um Kreisbögen, Kreise und Radialgeraden
bezüglich der Drehachse zu zeichnen. Zur Zeichnung von Kreisen und Kreisbögen weist
das Zeichengerät 1 eine Anzahl von in unterschiedlichem Abstand zur Drehspitze 6 angeordneten
Durchgangslöchern 12 auf, in die jeweils ein Zeichenstift eingeführt werden kann und
die somit als punktförmige Zeichenanlage für den Zeichenstift dienen. Indem die Drehspitze
6 etwa fluchtend mit der Ziehkante 3 ausgerichtet ist, ist des Weiteren sichergestellt,
dass die Ziehkante 3 stets radial bezüglich der Drehachse ausgerichtet ist, so dass
über die Ziehkante 3 Radialgeraden oder Winkelgeraden gezogen werden können.
[0024] Durch Anordnung der Durchgangslöcher 12 entlang der Ziehkante 3 könnten insbesondere
Kreise mit praktische beliebigem Radius mit ein und demselben Zeichengerät 1 um den
den Kreismittelpunkt bildenden Einstichpunkt der Drehspitze 6 gezogen werden. Dabei
können einseitig oder beidseitig eines an der Ziehkante 3 vorgesehenen Null- oder
Bezugspunktes, an dem die Drehspitze 6 in die Unterlage einsticht, Einstecklöcher
12 für ungerade oder gerade Radien vorgesehen sein.
[0025] Als Anlage für einen Bedienfinger ist die der Oberseite 11 zugewandte Fläche der
Wippe 4 mit einer etwa kreisförmigen Betätigungsmulde 13 versehen, die auch mit Rippen
versehen sein kann, die die Rutschfestigkeit zwischen dem Bedienfinger und der Betätigungsmulde
13 verbessern.
[0026] Beim Lösen des Fingerdrucks schwenkt die Wippe 4 automatisch und federelastisch zurück
in die dargestellte Bereitschaftsstellung.
[0027] Durch geeignete Wahl des Gerätematerials, vorzugsweise Kunststoff, durch Bemessung
der Materialdicke der als einstückiger Bestandteil des Zeichengerätes 1 ausgeführten
Wippe 4, durch geeignete Anordnung der Schlitze 7 und/oder durch Auslegung der lichten
Weiten b, b' dieser Schlitze 7 kann auf einfache Art und Weise die zum Niederdrücken
der Wippe 4 und damit zum Einstecken der Drehspitze 6 in die Unterlage erforderliche,
durch Fingerdruck aufzubringende Kraft vorgegeben oder bestimmt werden. Dabei ist
die erforderliche Kraft um so geringer, je dünner die Wippe 4 ist. Zudem wird durch
die jeweils bestimmte Dicke der Wippe 4 auch die Vorstehhöhe der Drehspitze 6 vorgegeben
oder festgelegt.
[0028] Die als einstückiger Bestandteil des Zeichengerätes 1 ausgeführte Wippe 4 mit daran
angeformter Drehspitze 6 lässt sich im Spritzgussverfahren besonders einfach in einem
Arbeitsgang bei der Herstellung des Zeichengerätes 1 fertigen. Durch diese einteilige
Ausführung des Zeichengerätes 1 mit elastisch bewegbarer Wippe 3 und daran angeformter
Drehspitze 6 ist ein nachträglicher, zeitaufwendiger Zusammenbau eines aus mehreren
Einzelteilen bestehenden Zeichengeräts 1 mit Drehspitzenvorrichtung vermieden.
[0029] Zusätzlich zu der vorstehend beschriebenen Wippe 4 umfasst das Zeichengerät 1 eine
etwa zentral bezüglich des Körpers 2 angeordnete zweite Wippe 4'. Die Wippe 4' ist
durch einen sie dreiseitig umgebenen Schlitz 7 nach Art einer Lasche aus dem Material
des Körpers 2 freigeschnitten und über den die vierte Seite der Wippe 4' begrenzenden
Innenrand 8 einstückig mit dem Körper 2 verbunden. Die Wippe 4' ist wie die Wippe
4 im Wesentlichen um den Innenrand 8 durch Fingerdruck auf die Betätigungsmulde 13
elastisch auslenkbar. Die Wippe 4' ist wiederum an der Unterseite 9 mit einer Drehspitze
6' versehen.
[0030] Ein Handhabungsvorteil der doppelt ausgeführten Wippe 4 bzw. 4' besteht darin, dass
das Zeichengerät 1 um jede der Drehspitzen 6 bzw. 6' drehbar ist, sofern die zugehörige
Wippe 4,4' einzeln betätigt wird, dass aber das Zeichengerät 1 andererseits auch drehfest
auf der Unterlage fixierbar ist, indem beide Wippen 4,4' gleichzeitig betätigt werden
und hierdurch beide Drehspitzen 6,6' in Eingriff mit der Unterlage kommen.
[0031] In einer in Fig. 3 gezeigten alternativen Ausführungsform ist das Zeichengerät 1
als gerades Lineal ausgebildet. In dieser Ausführungsform umfasst das Zeichengerät
1 wiederum zwei unabhängig voneinander bedienbare Wippen 4,4', die etwa zentral bezüglich
des Körpers 2 angeordnet sind. Jede Wippe 4 bzw. 4' ist (wie im voranstehenden Beispiel
die Wippe 4') durch einen sie dreiseitig umgebenen Schlitz 7 freigeschnitten. Die
Innenränder 8, über welche die jeweilige Wippe 4 bzw. 4' einstückig mit dem Körper
2 verbunden ist, sind einander zugekehrt.
[0032] Zusätzlich zu den Zeichenanlagen zur Ziehung von Kreisbögen dienenden Durchgangslöchern
12 ist das Zeichengerät 1 gemäß Fig. 3 mit einem länglichen Schlitz oder Langloch
14 versehen. Das Langloch 14 ist bezüglich seiner Längserstreckung auf die Drehspitzen
6 der beiden Wippen 4 ausgerichtet und dient als Ziehkante zur Ziehung einer Radialgeraden.
[0033] Eine Variante des vorstehend beschriebenen Zeichengeräts 1 ist in den Fig. 4 und
5 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel des Zeichengeräts 1 ist nur eine bezüglich
des Körpers 2 zentral angeordnete Wippe 4 vorgesehen, die durch zwei parallele Schlitze
7 derart freigeschnitten ist, dass die Wippe 4 an zwei gegenüberliegenden Längsrändem
15 einstückig mit dem Körper 2 verbunden ist. Als Justierelement ist an der der Unterseite
9 zugewandten Fläche der Wippe 4 ein Kontaktstreifen 16 aus einem rutschhemmenden
elastischen Material, insbesondere Gummi oder Moosgummi, aufgeklebt. Der Kontaktstreifen
16 ist hinsichtlich seiner Materialstärke wiederum derart bemessen, dass er in der
Bereitschaftsstellung gemäß Fig. 5 in den Absatz 10 vollständig zurückgezogen ist
und somit bei Auflage des Zeichengeräts 1 auf der Unterlage die letztere nicht berührt.
[0034] Durch Druckausübung auf die Betätigungsmulde 13 wird die Wippe 4 in Richtung der
Unterseite 9 durchgebogen, so dass der Kontaktstreifen 60 flächig mit der Unterlage
in Kontakt tritt und das Zeichengerät 1 hiermit rutschfest und drehfest an der Unterlage
fixiert.
[0035] Eine in den Fig. 6 und 7 dargestellte weitere Variante des Zeichengeräts 1 ist wiederum
als gerades Lineal ausgebildet und mit der im Zusammenhang mit Fig. 4 beschriebenen
Wippe 4 versehen. Zusätzlich zu dem Kontaktstreifen 16 trägt die Wippe 4 bei diesem
Ausführungsbeispiel eine zentral angeordnete Drehspitze 6 als weiteres Justierelement.
Die Drehspitze 6 ist hierbei erhabener ausgebildet als der Kontaktstreifen 16, ragt
also in Richtung der Unterseite 9 über den letzteren hinaus. Dies hat zur Folge, dass
bei leichtem Druck auf die Betätigungsmulde 13 und dementsprechend nur leichter Verformung
der Wippe 4 nur die Drehspitze 6 die Unterlage kontaktiert und das Zeichengerät 1
dementsprechend auf der Unterlage drehbar ist. Wird der Druck auf die Betätigungsmulde
13 dagegen erhöht, so kommt mit zunehmender Durchbiegung der Wippe 4 auch der Kontaktstreifen
16 in Eingriff mit der Unterlage und fixiert das Zeichengerät 1 nunmehr auch drehfest
auf der Unterlage. Dieser Vorgang ist bei nachlassendem Druck auf die Betätigungsmulde13
reversibel, so dass das Zeichengerät 1, je nach Fingerdruck auf der Unterlage verschoben
und gedreht, nur gedreht oder drehfest fixiert werden kann.
[0036] Eine weitere Variante des Zeichengeräts 1 mit gleicher Funktionalität ist in den
Fig. 8 und 9 dargestellt. Bei dieser Ausführung ist die Drehspitze 6 Teil eines etwa
pilzförmigen Betätigungsteils 17 aus rutschhemmendem elastischem Material, insbesondere
wiederum Gummi oder Moosgummi. Das Betätigungsteil 17 liegt mit einem flachen Betätigungsknopf
18 auf der der Oberseite 11 zugewandten Fläche der Wippe 4 auf. Das Betätigungsteil
17 ist mit einem stielförmigen Fortsatz 19 in eine zentral in die Wippe 4 eingebrachte
Durchführung 20 eingepresst und durch Hinterschneidung in dieser verliersicher gehalten.
Das Freiende des Fortsatzes 19 ragt dabei über die Durchführung 20 hinaus in den Absatz
10 hinein und bildet hierdurch die Drehspitze 6.
[0037] Anstelle des Kontaktstreifens 16 sind bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 als
weiteres, weniger erhabenes Justierelement vier Spitzen 21 vorgesehen, die symmetrisch
um die zentrale Durchführung 20 herum an die der Unterseite 9 zugewandte Fläche der
Wippe 4 angeformt sind. Ein Vorteil der durch das Betätigungsteil 17 gebildeten Drehspitze
6 besteht darin, dass diese bei zunehmender Verformung der Wippe 4 aufgrund der Verformbarkeit
des Betätigungsteils 17 nachgibt und hierdurch die Unterlage insbesondere nicht beschädigt.
Soll bei einer empfindlichen Unterlage auch eine Beschädigung derselben durch die
Spitzen 21 vermieden werden, so kann anstelle der Spitzen 21 auch der Kontaktstreifen
16 vorgesehen werden.
[0038] Das Betätigungsteil 17 kann drehbar in der Wippe 4 fixiert sein, so dass bei einer
Verdrehung des Zeichengeräts 1 um die Drehspitze 6 das Betätigungsteil 17 gegenüber
der Unterlage ruht und damit eine materielle Drehachse für den Körper 2 bildet. In
dieser Ausführung ist die durch das Freiende des Fortsatzes 19 gebildete "Drehspitze"
6 bevorzugt zu einer breiten Anlagefläche verbreitert, um ein seitliches Verrutschen
des Körpers 2 bei dessen Verdrehung sicher zu vermeiden.
[0039] Bei einer in den Fig. 10 und 11 gezeigten Variante des Zeichengeräts 1 gemäß Fig.
1 ist die Drehspitze 6 wiederum als Teil des Betätigungsteils 17 ausgebildet. Dieses
ist hierbei durch einen zentralen Schlitz 22 auf die Wippe 4 aufgeschoben und in dem
Schlitz 22 klemmfixiert. Die Wippe 4' enthält als Justierelement eine weitere wiederum
als Teil eines Betätigungselements 17 ausgebildete Drehspitze 6'. Das zugehörige Betätigungselement
17 ist (analog zu Fig. 9) in eine korrespondierende Aufnahme der Wippe 4' eingesteckt.
[0040] Die in Fig. 1 bis 11 gezeigten Varianten der Wippe 4 bzw. 4', der Justierelemente
6,6',16,21 und Zeichenanlagen 3,12,14 sowie die Anzahl der Wippen 4,4' und der pro
Wippe 4 vorgesehenen Justierelemente 6,6', 16,21 sind an einem Zeichengerät 1 beliebiger
Formgebung beliebig kombinierbar.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- Zeichengerät
- 2
- Körper
- 3
- Ziehkante
- 4,4'
- Wippe
- 5
- Freiende
- 6,6'
- Drehspitze
- 7
- Schlitze
- 8
- Innenrand
- 9
- Unterseite
- 10
- Absatz
- 11
- Oberseite
- 12
- Durchgangslöcher
- 13
- Betätigungsmulde
- 14
- Langloch
- 15
- Längsrand
- 16
- Kontaktstreifen
- 17
- Betätigungsteil
- 18
- Betätigungsknopf
- 19
- Fortsatz
- 20
- Durchführung
- 21
- Spitze
- 22
- Schlitz
- b,b'
- Weite
1. Zeichengerät (1) mit einem Körper (2), an dem mindestens eine Zeichenanlage (3,12,14)
zum Zeichnen eines Musters ausgebildet ist, mit einem aus einer Bereitschaftsstellung
in eine Kontaktstellung bewegbaren Justierelement (16,21) zur drehfesten Fixierung
des Zeichengeräts (1) an einer Unterlage, wobei das Justierelement (16,21) an einer
einstückig mit dem Körper (2) angeformten und elastisch gegenüber dem Körper (2) auslenkbaren
Wippe (4) angebracht ist.
2. Zeichengerät (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Justierelement mehrere an derselben Wippe (4) angeordnete Spitzen (21) umfasst.
3. Zeichengerät (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Justierelement eine an die Wippe (4) angeformte, rutschhemmende Kontur umfasst.
4. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Justierelement (16) ein eine Kontaktfläche bildendes elastisches und rutschhemmendes
Material umfasst.
5. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Justierelement (16,21) weniger erhaben ausgebildet ist als eine an derselben
Wippe (4) als weiteres Justierelement vorgesehene Drehspitze (6), so dass durch unterschiedlich
starke Auslenkung der Wippe (4) wahlweise nur die Drehspitze (6) oder beide Justierelemente
(6,16,21) in Kontaktstellung bewegbar sind.
6. Zeichengerät (1) mit einem Körper (2), an dem mindestens eine Zeichenanlage (3,12,14)
zum Zeichnen eines Musters ausgebildet ist, mit mindestens zwei unabhängig voneinander
aus einer Bereitschaftsstellung in eine Kontaktstellung bewegbaren Justierelementen
(6, 6') zur Fixierung des Zeichengeräts (1) an einer Unterlage, wobei jedes Justierelement
(6, 6') an einer einstückig mit dem Körper (2) angeformten und elastisch gegenüber
dem Körper (2) auslenkbaren Wippe (4, 4') angebracht ist.
7. Zeichengerät (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Justierelement als Drehspitze (6, 6') ausgebildet ist.
8. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Justierelement (6,6',16,21) oder mindestens eines der Justier elemente (6,6',16,21)
einstückig an die Wippe (4,4') angeformt ist.
9. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehspitze (6,6') oder mindestens eine der Drehspitzen (6,6')im Bereich einer
als Zeichenanlage dienenden Ziehkante (3) angeordnet ist.
10. Zeichengerät (1) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehspitze (6) oder mindestens eine der Drehspitzen (6) an einem mit der Ziehkante
(3) fluchtenden Freiende (5) der Wippe (4) angeformt ist.
11. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 10,
gekennzeichnet durch
mindestens ein mit Abstand zu der Drehspitze (6,6') oder mindestens eine der Drehspitzen
(6,6') angeordnetes Durchgangsloch (12) als punktförmige Zeichenanlage zur Zeichnung
einer kreisbogenförmigen Linie unter Drehung des Zeichengeräts (1) um die Drehspitze
(6,6').
12. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die oder mindestens eine Wippe (4,4') durch einen an zumindest zwei Rändern durch
Schlitze (7) freigeschnittenen Bereich des Körpers (2) gebildet ist.
13. Zeichengerät (1) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die oder mindestens eine Wippe (4,4') durch zwei zueinander beabstandete Schlitze
(7) gebildet ist.
14. Zeichengerät (1) nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Schlitze (7) bis zu einer als Zeichenanlage dienenden Ziehkante (3) erstrecken,
wobei die lichte Weite (b,b') der Schlitze (7) im Bereich der Ziehkante (3) auf eine
die freie Beweglichkeit der Wippe (4) zulassende Minimalbreite reduziert ist.
15. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wippe (4,4') eine gegenüber dem Körper (2) reduzierte Materialstärke aufweist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Zeichengerät (1) mit einem Körper (2), an dem mindestens eine Zeichenanlage (3,12,14)
zum Zeichnen eines Musters ausgebildet ist, mit einem aus einer Bereitschaftsstellung
in eine Kontaktstellung bewegbaren ersten Justierelement (16,21) zur drehfesten Fixierung
des Zeichengeräts (1) an einer Unterlage, wobei das Justierelement (16,21) an einer
einstückig mit dem Körper (2) angeformten und elastisch gegenüber dem Körper (2) auslenkbaren
Wippe (4) angebracht ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Justierelement (16,21) weniger erhaben ausgebildet ist als eine an derselben
Wippe (4) als weiteres Justierelement vorgesehene Drehspitze (6), so dass durch unterschiedlich
starke Auslenkung der Wippe (4) wahlweise nur die Drehspitze (6) oder beide Justierelemente
(6,16,21) in Kontaktstellung bewegbar sind.
2. Zeichengerät (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Justierelement mehrere an derselben Wippe (4) angeordnete Spitzen (21)
umfasst.
3. Zeichengerät (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Justierelement eine an die Wippe (4) angeformte, rutschhemmende Kontur
umfasst.
4. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Justierelement (16) ein eine Kontaktfläche bildendes elastisches und rutschhemmendes
Material umfasst.
5. Zeichengerät (1) mit einem Körper (2), an dem mindestens eine Zeichenanlage (3,12,14)
zum Zeichnen eines Musters ausgebildet ist, mit einem als Drehspitze ausgebildeten
Justierelement (6, 6') zur Fixierung des Zeichengeräts (1) an einer Unterlage,
gekennzeichnet durch
mindestens ein weitereres Justierelement (6,6') zur Fixierung des Zeichengeräts (1)
an der Unterlage, wobei jedes Justierelement (6, 6') an einer einstückig mit dem Körper
(2) angeformten und elastisch gegenüber dem Körper (2) auslenkbaren Wippe (4, 4')
angebracht ist und unabhängig von dem anderen Justierelement (6,6') aus einer Bereitschaftsstellung
in eine Kontaktstellung bewegbar ist.
6. Zeichengerät (1) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass auch das weitere Justierelement (6,6') oder mindestens eines der weiteren Justierelemente
(6,6') als Drehspitze ausgebildet ist.
7. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eines der Justierelemente (6,6',16,21) einstückig an die Wippe (4,4')
angeformt ist.
8. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehspitze (6,6') oder mindestens eine der Drehspitzen (6,6') im Bereich einer
als Zeichenanlage dienenden Ziehkante (3) angeordnet ist.
9. Zeichengerät (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehspitze (6) oder mindestens eine der Drehspitzen (6) an einem mit der Ziehkante
(3) fluchtenden Freiende (5) der Wippe (4) angeformt ist.
10. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
gekennzeichnet durch
mindestens ein mit Abstand zu der Drehspitze (6,6') oder mindestens eine der Drehspitzen
(6,6') angeordnetes Durchgangsloch (12) als punktförmige Zeichenanlage zur Zeichnung
einer kreisbogenförmigen Linie unter Drehung des Zeichengeräts (1) um die Drehspitze
(6,6').
11. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die oder mindestens eine Wippe (4,4') durch einen an zumindest zwei Rändern durch
Schlitze (7) freigeschnittenen Bereich des Körpers (2) gebildet ist.
12. Zeichengerät (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die oder mindestens eine Wippe (4,4') durch zwei zueinander beabstandete Schlitze
(7) gebildet ist.
13. Zeichengerät (1) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Schlitze (7) bis zu einer als Zeichenanlage dienenden Ziehkante (3) erstrecken,
wobei die lichte Weite (b,b') der Schlitze (7) im Bereich der Ziehkante (3) auf eine
die freie Beweglichkeit der Wippe (4) zulassende Minimalbreite reduziert ist.
14. Zeichengerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wippe (4,4') eine gegenüber dem Körper (2) reduzierte Materialstärke aufweist.