[0001] Die gelenkigen, sich automatisch aufrichtenden, Kräne bestehen aus einem Turm und
einem Arm. Beide bestehen aus mindestens zwei gelenkig verbundenen Teilen, welche
aus einer zusammengeklappten platzsparenden Transportstellung in eine aufgerichtete
Arbeitsstellung gebracht werden. Diese Kranart bietet also den Vorteil eines schnellen
und einfachen Aufrichtens und eines bequemen Zusammenklappens, wobei für diese Arbeitsgänge
das selbe hydraulische Antriebsaggregat genutzt wird, welches für den Antrieb des
Turms und der Kranwinde vorhanden ist. Weiter sind die besagten Kräne, wegen der begrenzten
Ausmaße, leicht transportierbar indem sie meist mit feststehenden Hinterrädern und
mit lenkbaren Vorderrädern versehen sind, welche mit einer Deichsel ausgestattet sind,
welche direkt an ein Fahrzeug mit Selbstantrieb angekuppelt werden kann.
[0002] Die Praxis hat gezeigt, dass diese Kräne, welche vorzugsweise auf kleinen Baustellen
eingesetzt werden, oft nicht ein leichtes Verstellen auf dem Baugelände, auf welchem
oft verschiedene Gerätschaften Platz einnehmen, ermöglichen.
[0003] Aus der
FR 2750411 ist ein gelenkiger, sich automatisch aufrichtender, Baukran bekannt welcher mit einem
Fahrgestell mit vier lenkbaren Rädern ausgestattet ist, von denen eines der vorderen
und eines der hinteren Räder durch einen Hydraulikmotor angetrieben ist, welcher von
einem Aggregat Motor/Hydraulikpumpe gespeist wird. Im mittleren Bereich ist das besagte
Fahrgestell mit Drehscheibe mit vertikaler Drehachse ausgestattet, welche den Kranturm
trägt. Wenn auch diese Lösung dem Kran eine zufriedenstellende Manövrierbarkeit verleiht,
bringt sie eine beachtenswerte Verteuerung des Preises des Krans und den Einsatz eines
Aggregates Motor/Hydraulikpumpe mit sich.
[0004] Es ist weiters bekannt, dass der untere Teil des gelenkigen Kranturms mit einem Paar
von nicht lenkbaren Rädern versehen ist, welche in Transportstellung am Boden aufliegen
während sie sich in Arbeitsstellung am Kranturm in einem bestimmten Abstand zum Boden
befinden. Am vorderen Bereich ist am Gestell welches den Kranfuß bildet, eine Vorrichtung
anbringbar welche aus einem lenkbaren Räderpaar besteht, welches von einem Verbrennungsmotor
angetrieben ist. Diese Lösung verleiht nicht eine zufrieden stellende Manövrierbarkeit
und verlangt den Einsatz eines spezifischen Verbrennungsmotors.
Aus der
FR-A-1543312 ist eine Verbesserung an einer Vorrichtung für das Verstellen, bzw. für den Transport,
eines gelenkigen und auf Rädern, nach Art eines Hängers, transportierbaren Krans bekannt.
Dabei wird rückseitig an die Struktur des Kranfußes ein Laufwagen mit vier Rädern
angebracht. Dieser Laufwagen ist mit einer, durch einen schwenkbaren Arm vertikal
verstellbaren Befestigungskonsole ausgestattet, welche rückseitig an die Struktur
des Kranfußes angekoppelt wird um, durch Betätigung eines am Laufwagen aufgebauten
Hebelsystems, den in Transportstellung gebrachten Kran hinten anheben oder absenken
zu können, wobei dieser, durch Aufliegen der Kranfüße am Boden, vorne entsprechend
hochgeschwenkt, bzw. abgesenkt werden kann, um mit einem vorderen Deichselelement
auf die Drehscheibe eines Sattelschleppers aufgesetzt und angekuppelt, bzw. abgekuppelt,
werden zu können. Wird, nach Ankuppeln des Deichselelementes, die Befestigungskonsole
des Laufwagens weiter angehoben, so werden die Kranfüße vom Boden abgehoben und können
eingeschwenkt werden und der Kran kann vom Sattelschlepper abtransportiert werden.
Eine derartige Vorrichtung ist zwar geeignet den Kran auch über größere Strecken zu
transportieren, für ein Plazieren oder Verstellen des Krans an der Baustelle, wo die
Zufahrt öfters eng ist und zwischen gelagerten Baumaterialien hindurch um Kurven und
Ecken führt, ist sie jedoch ungeeignet. Weiters muss ein Sattelschlepper zur Verfügung
stehen, die Vorrichtung ist kompliziert, das An- und Abkuppeln ist zeitaufwändig und
erfordert mindestens zwei Arbeitskräfte.
[0005] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe einen Kran mit einer Vorrichtung zu schaffen,
welche einfach ist, an dem gelenkigen, sich automatisch aufrichtenden, Baukran befestigt
werden kann, welche geeignet ist den Transport und das Verstellen an der Baustelle
einfach und sicher zu gestalten, mit der Möglichkeit für diese Arbeitsgänge das selbe
Hydraulikaggregat zu nutzen welches bereits für das Aufrichten und den Betrieb des
Krans vorgesehen ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung die Anbringung eines vorderen Räderpaares
vor, welches um eine gemeinsame vertikale Achse über 360° lenkbar ist und mit einer
bekannten Deichsel versehen ist
, während die Achse der hinteren Räder mittels Befestigungsplatten oder anderer zusammenbaubarer
oder anpassbarer Verbindungselemente am unteren Element des Kranturmes, welches sich
bei Transportstellung und somit bei reduziertem Raumbedarf in wesentlich horizontaler
Lage befindet, befestigt sind. Diese Befestigungsplatten, bzw. diese Verbindungselemente
sind an der Unterseite mit einer Drehplatte oder einem Lager für die in einer horizontalen
Ebene und um eine vertikale Achse drehbare Räderachse versehen. Die Räderachse ist
an beiden Enden mit einem Rad versehen, welches von einem Motor angetrieben wird der
vorzugsweise über eine Antriebskette oder einem anderen Übertragunsorgan verbunden
ist und das Ausklinken des Rades vom Motor ermöglicht. Die beiden Motoren sind vorzugsweise
Hydraulikmotoren, welche vom selben Aggregat MotorHydraulikpumpe des Krans gespeist
werden ohne einen Antrieb durch ein spezifisches Aggregat oder den Einsatz von Elektromotoren,
welche von einem Elektroaggregat oder durch, an der Baustelle vorhandenem, Netzstom
gespeist werden, auszuschließen. Vorzugsweise sind die Motoren mit selbsttätiger Arretiervorrichtung
versehen, so dass die Räder bei Unterbrechung der Einspeisung blockiert werden. Das
Arretieren der Räder kann aber auch durch eine auf die Räder, auf den Motor oder auf
die Übertragunsorgane wirkende Bremse oder Arretiervorrichtung erreicht werden.
[0007] Die Erfindung schließt weiterhin nicht aus, dass die beiden hinteren Räder an der
Räderachse, z.B. teleskopartig, ausziehbar und einschiebbar gelagert sind, wobei diese
Bewegungen durch einem außerhalb oder innerhalb der Räderachse vorgesehenem Hydraulikzylinder
erreicht werden.
[0008] Erfindungsgemäß ist die Drehscheibe, welche zwischen der Räderachse und dem Verbindungsorgan
für den Kran in Transportstellung vorgesehen ist, mit einer Sperrvorrichtung versehen
welche das Sperren der Räderachse, z.B. in einer Position von 90° in Bezug auf die
Längserstreckung des Kranes in Transportstellung und in weiteren vorbestimmten oder
frei wählbaren Positionen, ermöglicht.
[0009] Die hinteren Räder, welche voneinander unabhängig mittels den ihnen zugeordneten
Motor angetrieben werden, verleihen dem Kran, zusammen mit der um eine vertikale Achse
drehbar gelagerten Räderachse und zusammen mit den lenkbaren Vorderräder, eine beachtenswerte
Manövrierbarkeit:
- das geradlinige Verstellen vorwärts oder rückwärts indem die Deichsel der Vorderräder
gemäß der Längserstreckung der umgelegten Teile des Kranturmes gehalten wird und indem
die Motoren der Hinterräder mit gleicher Drehzahl arbeiten und die Drehscheibe der
Räderachse in einer Stellung mit 90° zum horizontal umgelegten Kranturm blockiert
ist;
- das Verstellen gemäß einer Kurve vorwärts oder rückwärts, nach rechts oder nach links
indem die Deichsel der Vorderräder so gehalten wird dass ein bestimmter Winkel (auch
90°) zur Längserstreckung der umgelegten Elemente des Krtanturmes gebildet wird und
wobei die hinterräder mit unterschiedlicher Drehzahl, je nach Richtung der Kurve,
angetrieben werden; bei Arretieren eines der Räder und bei einer Position der Deichsel
mit 90° zum umgelegten Kranturm ist ein drehen des Krans um eine vertikale Achse welche
durch das arretierte Hinterrad verläuft möglich, immer mit der Deichsel in 90° Stellung
und bei Drehen der beiden Hinterräder mit gleicher Drehzahl, aber in entgegengesetzter
Drehrichtung, ist es möglich ein Drehen des Krans um eine, zur Achse der Drehscheibe,
koachsiale Achse zu erreichen;
- das Verstellen gemäß einer Diagonale vorwärts oder rückwärts mit arretierter Drehscheibe,
so dass diese einen gewissen Winkel, größer oder kleiner als 90° zur Längserstreckung
des umgelegten Kranturms einnimmt, wobei die Deichsel der vorderen Räder eine Stellung
einnimmt, dass die Achse dieser Räder parallel zur Achse der Hinterräder ausgerichtet
ist; das Verstellen erfolgt, bei gleicher Drehzahl der Motoren, geradlinig und bei
unterschiedlicher Drehzahl der Motoren sowie entsprechender Stellung der Deichsel
del Vorderräder, gemäß einer Kurvenlinie.
[0010] Aus Sicherheitsgründen ist die Drehscheibe für die hintere Räderachse mit zwei Anschlägen
versehen, um die Drehung zu begrenzen und die Gefahr eines seitlichen Kippens des
Krans zu verhindern.
Im Falle seitlich ein- und ausziehbarer Hinterräder ist die maximal eingezogene Position
jene, welche jedenfalls Sicherheit gegen ein seitliches Umkippen des Kranes während
des Verstellens bietet. Jede der ausgezogenen Positionen der Räder erhöht die Stabilität.
Die ein- und ausziehbaren Hinterräder bieten die Möglichkeit die Ausmaße weiter zu
vermindern damit das Verstellen des Krans auch durch Engstellen und gewundene Passagen
welche z.B. durch, an der Baustelle abgelagertes, Baumaterial oder Vorrichtungen eingeengt
sind.
[0011] Erfindungsgemäß sind vorzugsweise, sei es das lenkbare vordere Räderpaar mit Deichsel,
als auch das Treibende hintere Räderpaar, mit Verbindungselementen ausgestattet, welche
der Struktur des Kranes, welcher unterschiedlicher Art und Herstellung sein kann,
angepasst werden können, so dass eine einzige Vorrichtung für das Verstellen verschiedenartiger
Krane verwendbar ist.
[0012] Das vordere Räderpaar ist mit einer Arretierung versehen, welche auf die Lenkung
wirkt und welche eventuell durch die Deichsel betätigt werden kann. Gemäß einer erfindungsgemäßen
Weiterentwicklung kann die hintere Räderachse gemäß einer zur Längsachse des umgelegten
Kranes parallelen Achse schwenkbar sein; diese Schwenkbewegung wird durch feststehende
Anschläge begrenzt, sie kann in einer horizontalen Grundstellung arretiert werden
und durch einen Hydraulikzylinder welcher zwischen Drehscheibe und Räderachse wirkt
verstellt werden. Die schwenkbare Räderachse ermöglicht den Ausgleich von Neigungen
des Bodens und/oder das Überwinden von stärkeren Unregelmäßigkeiten wie Bodenstufen
und -senkungen.
[0013] Die Erfindung wird anschließend anhand eines in den beigelegten Zeichnungen schematisch
dargestellten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemäßen Vorrichtung für das Verstellen
von gelenkigen, sich selbst aufrichtenden Kräne näher erklärt.
[0014] Die Fig. 1 zeigt in schematischer Seitenansicht einen gelenkigen, sich selbst aufrichtenden,
Kran in umgelegter Transportstellung mit einem vorderen lenkbaren Räderpaar mit Deichsel,
welches an der Struktur des Fußes des Kranes, mit Auflageausleger und verstellbaren
Standbeinen, angebracht ist und mit einem hinteren treibenden Räderpaar, welches an
einer Räderachse angebracht ist, welche über eine Drehscheibe mit dem unteren Teil
des horizontal umgelegten, mit der Struktur des Fußes fluchtenden, Kranturmes verbunden
ist; um die Zeichnung übersichtlicher zu gestalten, sind die Organe für das Aufrichten
des Kranes, der hydraulische Antrieb und andere Details, welche für die Erklärung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung unwichtig sind, nicht dargestellt.
[0015] Die Fig. 2 zeigt ein Funktionsschema der erfindungsgemäßen an einem Kran in Transportstellung
gemäß Fig. 1 angebrachten Vorrichtung in Draufsicht ohne Darstellung der oberen Teile
des Kranturmes und ohne der Teile des Kranarmes.
[0016] Die Struktur des Fußes 2 des gelenkigen, sich selbst aufrichtenden, Kranes besteht
aus einer bekannten Auflagestruktur 1 mit vier verstellbaren Standbeinen, vorne ist
diese Struktur, welche generell auch das Gegengewicht trägt, mit einer Platte 2a versehen
an welcher mittels Gegenplatte 4a das vordere bekannte, durch Deichsel 4b lenkbare
S Räderpaar 5 angebracht ist, die Deichsel ist am freien Ende meist mit einer Zugöse
versehen. In Transportstellung ist das untere Element 3 des Kranturmes, welches an
der Struktur des Fußes 2 angelenkt ist in wesentlich horizontaler Position arretiert.
Am entgegengesetzten Ende dieses ersten Elementes 3 ist das zweite Turmelement 3c
angelenkt 3b an, welchem das erste Armelement 3e angelenkt 3d ist, an welchem wiederum
das zweite Armelement angelenkt 3f ist. Das Aufrichten des Krans erfolgt mittels Hydraulikzylinder
und/oder mittels durch Hydraulikmotor betriebene Seilwinden, welche von einem einzigen
Hydraulikpumpaggregat gespeist werden welches, nach Einnahme der aufgerichteten Arbeitsstellung
des Krans, den Motor für die Drehung des Turmes und die Seilwinde für das Heben und
Senken der Lasten, bzw. für das Verfahren der Katze entlang dem Kranarm, antreibt.
Erfindungsgemäß besteht die Vorrichtung für das Verstellen des Krans wesentlich aus
einer Räderachse 8 für die hinteren Räder 6 welche jeweils vom Motor 9 angetrieben
werden und aus einer Drehscheibe mit vertikaler Rotationsachse 7d, welche aus einer
unteren mit dem Zapfen 8 verbundenen Scheibe 7 und aus einer oberen Scheibe 7a welche
mit Platten 7b oder mit anderen, eventuell anpassbaren, Verbindungselementen versehen
ist.
[0017] Die besagte Vorrichtung ist am unteren Element 3 des Kranturms in Transportstellung,
in einer Position jenseits der vertikalen Achse, welche durch den Schwerpunkt der
gesamten Kranstruktur in Transportstellung verläuft, angebracht so dass die besagte
Achse sich zwischen der Vorrichtung mit den hinteren Rädern 6 und dem vorderen lenkbaren
Räderpaar 5, merklich näher an der Achse 7d der Drehscheibe mit der Räderachse 8 befindet
damit das Gewicht des Krans stärker die Hinterräder 6 als die Vorderräder 5 belastet.
[0018] Erfindungsgemäß ist die aus zwei Platten mit vertikaler Drehachse 7d bestehende Drehscheibe
mit mindestens einer Arretierung 7c versehen, um die Grundstellung der Räderachse
8 in einer Position 90° zur horizontalen Erstreckung des unteren Turmelementes 3 und
andere vorgegebene oder frei wählbare Positionen festlegen zu können. Diese Arretierung
7c kann aus einem Zapfen bestehen, welcher in eine Reihe von Bohrungen oder Kerben
einrastet und welcher nur durch Überwinden einer Federkraft oder durch Entnahme eines
Sicherungselementes entriegelt werden kann. Die Drehbewegung der Räderachse 8, bzw.
der unteren Platte 7 der Drehscheibe bezüglich der oberen Platte 7a, ist aus Sicherheits-
und Stabilitätsgründen durch feststehende Anschläge begrenzt.
[0019] Erfindungsgemäß kann die Räderachse 8 nach einer, zur Längserstreckung des Krans
in Transportstellung, parallelen Achse an der unteren Platte 7 der Drehscheibe schwenkbar
gelagert sein. Die Schwenkbewegung der Räderachse 8 ist durch zwei feststehende Anschläge
begrenzt und, z.B. durch einen Zapfen, in einer horizontalen Grundstellung arretierbar
während die Schwenkbewegung mittels Hydraulikzylinder, welcher zwischen der unteren
Platte 7 der Drehscheibe und der Räderachse 8 wirkt, betätigt wird um den Ausgleich
von Neigungen des Bodens und/oder das Überwinden von Stufen, Senken oder anderer Bodenunregelmäßigkeiten,
dem Verstellweg entlang, zu ermöglichen.
[0020] Vorteilhafterweise erfolgt die Übertragung der Bewegung von den Motoren 9 auf die
Räder 6 über Ketten 9a welche nur für die Verstellung an der Baustelle montiert werden.
Erfindungsgemäß können die hinteren Räder 6 direkt an den Enden der Räderachse 8 oder
an, mittels Hydraulikzylinder 10, aus- und einziehbaren E Achsschenkeln 8a gelagert
9a werden, wobei zu beachten ist, dass die maximal eingezogene Position jedenfalls
die Stabilität und die von den Normen vorgegebene Sicherheit gewähren muss.
[0021] Die Motoren 9 können Hydraulikmotoren sein, welche vom bereits am Kran vorhandenen
Hydraulikaggregat oder von einem eigenen Aggregat gespeist werden, ohne jedoch den
Einsatz von Elektromotoren welche von einem Elektroaggregat oder vom vorhandenen Netzstrom
gespeist werden auszuschließen. Die Motoren 9 sind vorteilhafter Weise von der Art,
welche bei fehlender Einspeisung die Räder arretieren. Um die verschiedenen Verstellmanöver
durchführen zu können, müssen die Motoren 9 einzeln und in beide Drehrichtungen steuerbar
sein.
Die Erfindung schließt den Einsatz eines auf die Motoren 9 oder auf die Räder 6 oder
auf die Übertragungsmittel, welche die Motoren 9 mit den Rädern 6 verbinden, wirkenden
Arretiermechanismus oder Bremsmechanismus nicht aus.
1. Kran mit einer Vorrichtung für das Verstellen (D) des gelenkigen, sich automatisch
aufrichtenden, Krans mit einem vorderen lenkbaren Räderpaar (5), welches vorne an
der Struktur des Kranfußes (2) angebracht ist und einem hinteren Räderpaar (6), welches
am unteren Element (3) des Kranturms in horizontaler Transportstellung angebracht
ist, wobei, diese aus einer Radachse (8) besteht, welche an beiden Enden Räder (6)
trägt, dadurch gekennzeichnet dass diese Radachse, unter Zwischenlage einer, aus zwei zueinander um eine vertikale Achse
drehbar (R) gelagerte Platten (7, 7a) bestehenden, Drehscheibe mit dem unteren Element
(3) des Kranturms verbunden ist, wobei jedes der Räder (6) von einem unabhängig steuerbarem
Motor (9) angetrieben ist, wobei die Übertragung der Bewegung von den Motoren (9)
auf die Räder (6) so erfolgt, dass für das jeweilige Rad ein Leerlauf vorgesehen ist
und wobei die Drehscheibe mit einem Arretiermechanismus (7c) ausgestattet ist, welcher
geeignet ist die Räderachse (8) in einer Position von 90° und in Positionen unterschiedlicher
Winkel zur Längserstreckung des unteren Elementes (3) des Kranturms zu arretieren.
2. Kran gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Weite der Drehung (R) der Räderachse (8) durch feststehende Anschläge begrenzt
ist welche an den Platten (7, 7a) der Drehscheibe vorgesehen sind.
3. Kran gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder (6) aus- und einziehbar (E) an der Räderachse (8), koachsial oder parallel
zu deren Achse, gelagert sind und von außerhalb oder innerhalb der Räderachse (8)
vorgesehenen Hydraulikzylindern betätigt werden.
4. Kran gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Motoren (9) mit selbsttätiger Arretierung versehen sind, welche geeignet ist
das jeweilige Rad (6) bei fehlender Speisung des Motors zu arretieren.
5. Kran gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Hinterräder (6) mittels mechanischer Arretierung oder Bremse, welche direkt
auf das Rad (6), auf den Motor (9) oder auf das Organ, welches den Motor mit dem Rad
verbindet wirkt, blockierbar ist.
6. Kran gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Platte (7a) der Drehscheibe, zusammenbaubare und an die Ausmaße und/oder
an die Form des unteren Elementes (3) des Kranturms anpassbare, Verbindungselemente
(7f) aufweist.
7. Kran gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Räderachse (8) für die hinteren Räder (6) an der unteren Platte (7) der Drehscheibe
um eine, zur Längserstreckung des Krans in Transportstellung parallele, Achse schwenkbar
gelagert ist und dass die Schwenkbewegung durch feststehende Anschläge begrenzt ist,
in horizontaler Position arretierbar ist und mittels, zwischen der unteren Platte
(7) der Drehscheibe und der Räderachse (8) wirkendem, Hydraulikzylinder betätigt wird.
1. Crane with a device for displacing (D) the articulated, self-erecting crane, comprising
a front steerable wheel pair (5), which is mounted at the front of the structure of
the crane foot (2), and a rear wheel pair (6) which is mounted on the lower element
(3) of the crane tower in the horizontal transport position, wherein this device comprises
a wheel axle (8) which carries wheels (6) at both ends, characterized in that this wheel axle is connected to the lower element (3) of the crane tower via the
interposition of a rotating disc consisting of two plates (7, 7a) which are mounted
such that they can be rotated (R) with respect to one another about a vertical axis,
wherein each of the wheels (6) is driven by an independently controllable motor (9),
wherein the transmission of the movement from the motors (9) to the wheels (6) is
such that an idle running state is provided for the respective wheel, and wherein
the rotating disc is equipped with a locking mechanism (7c) which is suitable for
locking the wheel axle (8) in a position of 90° and in positions of different angles
with respect to the longitudinal extent of the lower element (3) of the crane tower.
2. Crane according to Claim 1, characterized in that the degree of the rotation (R) of the wheel axle (8) is limited by fixed stops which
are provided on the plates (7, 7a) of the rotating disc.
3. Crane according to Claim 1, characterized in that the wheels (6) are mounted on the wheel axle (8), coaxial or parallel to the axis
thereof, such that they can be extended and retracted (E), and are actuated by hydraulic
cylinders provided outside or inside the wheel axle (8).
4. Crane according to Claim 1, characterized in that the motors (9) are provided with automatic locking which is suitable for locking
the respective wheel (6) in the event of faulty supply to the motor.
5. Crane according to Claim 1, characterized in that each of the rear wheels (6) can be immobilized by means of mechanical locking or
a brake which acts directly on the wheel (6), on the motor (9) or on the member which
connects the motor to the wheel.
6. Crane according to Claim 1, characterized in that the upper plate (7a) of the rotating disc comprises connecting elements (7f) which
can be assembled and tailored to the dimensions and/or to the shape of the lower element
(3) of the crane tower.
7. Crane according to Claim 1, characterized in that the wheel axle (8) for the rear wheels (6) is mounted on the lower plate (7) of the
rotating disc such that it can pivot about an axis parallel to the longitudinal extent
of the crane in the transport position, and in that the pivoting movement is limited by fixed stops, can be locked in the horizontal
position and is actuated by means of hydraulic cylinders which act between the lower
plate (7) of the rotating disc and the wheel axle (8).
1. Grue avec un dispositif pour le positionnement (D) de la grue à montage automatisé,
articulée, avec une paire de roues avant (5) directionnelles, montée à l'avant sur
la structure du pied de grue (2) et une paire de roues arrière (8), montée en position
de transport horizontale sur l'élément inférieur (3) de la tour de grue, celle-ci
étant composée d'un axe de roue (8) portant, aux deux extrémités, des roues (6), caractérisée en ce que cet axe de roue est relié, avec interposition d'un disque tournant, composé de deux
plaques (7, 7a) montée à rotation (R) l'une par rapport à l'autre autour d'un axe
vertical, à l'élément inférieur (3) de la tour de grue, chacune des roues (6) étant
entraînée par un moteur (9) susceptible d'être commandé indépendamment, la transmission
du mouvement des moteurs (9) aux roues (6) s'effectuant de manière que pour chacune
de ces roues soit prévue une position roue libre, et le disque tournant étant équipé
d'un mécanisme de blocage (7c), convenant pour bloquer l'axe de roue (8) en une position
à 90° et en des positions angulaires différentes par rapport à la direction longitudinale
de l'élément inférieur (3) de la tour de grue.
2. Grue selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ampleur de la rotation (R) de l'axe de roue (8) est limitée par des butées fixes
prévues sur les plaques (7, 7a) du disque tournant.
3. Grue selon la revendication 1, caractérisée en ce que les roues (6) sont montées, de façon déployable et rétractable (E) sur l'axe de roue
(8), coaxialement ou parallèlement à leur axe, et sont actionnées par des vérins hydrauliques
prévus à l'extérieur ou à l'intérieur de l'axe de roue (8).
4. Grue selon la revendication 1, caractérisée en ce que les moteurs (9) sont munis d'un blocage automatique, convenant pour bloquer la roue
(6) spécifique, en cas de défaut d'alimentation du moteur.
5. Grue selon la revendication 1, caractérisée en ce que chacune des roues arrière (6) est susceptible d'être bloquée au moyen d'un blocage
ou d'un frein mécanique, agissant directement sur le roue (6), sur le moteur (9) ou
sur l'organe qui relie le moteur à la roue.
6. Grue selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque supérieure (7a) du disque tournant présente des éléments de liaison (7f)
susceptibles d'être assemblés et adaptables aux dimensions et/ou à la forme de l'élément
inférieur (3) de la tour de grue.
7. Grue selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'axe de roue (8) pour les roues arrière (6) est monté à pivotement sur la plaque
inférieure (7) du disque tournant, autour d'un axe parallèle à la direction longitudinale
de la grue en position de transport, et en ce que le mouvement de pivotement est limité par des butées fixes, est susceptible d'être
bloqué en position horizontale et est actionné au moyen de vérins hydrauliques, agissant
entre la plaque inférieure (7) du disque tournant et l'axe de roue (8).