[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Regeln einer Stosswellenerzeugungseinrichtung.
[0002] Stosswellenerzeugungseinrichtungen werden in der Human- und Veterinärmedizin für
unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Eine medizinische Anwendung der Stosswellenerzeugungseinrichtungen
in der Humanmedizin liegt in der Lithotripsie, bei der die erzeugten Stosswellen auf
zu zerstörende innere Objekte, wie Nierensteine fokussiert werden. Weitere Anwendungen
bestehen beispielsweise in der Induzierung von Knochenwachstum, der Behandlung von
orthopädisch schmerzhaften Erkrankungen (Epicondylitis, Kalkschulter) und der Behandlung
von Nerven, Muskeln und anderen Weichteilstrukturen.
[0003] Dabei werden die Stosswellenerzeugungseinrichtungen mittels einer Applikationsfläche
an den Körper eines Patienten appliziert, um die erzeugten Stosswellen in den Körper
eines Patienten einzuleiten.
[0004] Bei einer medizinischen Anwendung der Stosswellenerzeugungseinrichtungen muss gewährleistet
sein, dass die Stosswellenparameter der erzeugten akustischen Stosswellen innerhalb
gewisser Grenzen liegen, die für den bestimmungsgemässen Gebrauch vorgegeben sind.
[0005] Die Stosswellenerzeugungseinrichtungen unterliegen einem lebensdauerbedingten Verschleiss,
wodurch sich die Stosswellenparameter ändern können. Bei einer elektro-hydraulischen
Stosswellenerzeugungseinrichtung beispielsweise, werden die Stosswellen von einer
die Stosswellen erzeugenden Einheit in Form einer Funkenentladung zwischen zwei Elektroden
in einem flüssigen Medium erzeugt. Jede Funkenentladung führt dabei an den Elektrodenspitzen
zu einem Materialverlust und damit zu einem grösseren Elektrodenabstand. Abhängig
vom Elektrodenabstand können sich die Stosswellenparameter verändern. Bei einem kritischen
Mass bleibt bei einer an die Elektroden angelegten Spannung ein Funkenüberschlag aus.
[0006] Aus der EP 0 911 804 A2 ist ein Verfahren bekannt, bei dem eine an die Elektroden
angelegte Spannung und deren Verlauf gemessen und aufgrund einer Abweichung von einem
Spannungssollwert der Abstand der Elektroden korrigiert wird. Eine Entladekurve einer
Funkenstrecke wird hierzu gemessen und mit einem Sollwert der Entladekurve verglichen.
Eine Spannungsmessung an einem Hochspannungskreis ist jedoch schwierig durchzuführen.
[0007] Eine weitere Messmethode ist in DE 103 11 659 A1 dargestellt. Hier ist eine Vorrichtung
beschrieben, bei der ein Entladestrom zwischen den Elektrodenspitzen gemessen, mit
einem Sollwert verglichen und der Abstand der Elektroden entsprechend einer Abweichung
des Messwertes vom Sollwert korrigiert wird. Aufgrund geringer Messamplituden werden
die Messwerte des beschriebenen Messverfahrens von elektromagnetischen Störungen beeinflusst,
die bei einer Hochspannungsentladung verstärkt auftreten. Dies kann zu einer Verfälschung
der Messwerte führen und resultiert in einem erhöhten Risiko an Fehlmessungen.
[0008] Mit beiden vorstehend genannten Vorrichtungen werden nur elektrische Parameter der
die Stosswelle erzeugenden Einheit gemessen und nicht die Stosswelle charakterisierende
Parameter. Die Stosswellenparameter der erzeugten Stosswellen sind unter anderem abhängig
von einem Medium indem sie sich ausbreiten. Eine unterschiedliche Qualität des Ausbreitungsmediums
beeinflusst die Parameter der Stosswellen. Eine Gewährleistung gleich bleibender Stosswellenparameter
ist daher nicht gegeben.
[0009] Zudem sind die vorgenannten Vorrichtungen bzw. Verfahren auf elektro-hydraulische
Stosswellenerzeugungseinrichtungen beschränkt.
[0010] Vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zum Regeln einer Stosswellenerzeugungseinrichtung zu schaffen, die
einfach und kostengünstig herzustellen und zuverlässig in der Anwendung ist und eine
direkte Prüfung der Stosswellenparameter ermöglicht.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruches 1 bzw. einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 10.
[0012] Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0013] Der wesentliche Gedanke der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Regeln
einer Stosswellenerzeugungseinrichtung mit wenigstens einer die Stosswellen erzeugenden
Einheit, einer Mess- und einer Steuereinrichtung dahingehend auszuführen, dass die
Messeinrichtung wenigstens ein PZT - Dünnschichtelement aufweist, welches in der Weise
in einem Stosswellenfeld angeordnet ist, dass Stosswellen auf das wenigstens eine
PZT - Dünnschichtelement treffen, und eine durch eine mechanische Verformung des wenigstens
einen PZT - Dünnschichtelementes erzeugte elektrische Messgrösse als Kenngrösse der
einwirkenden Stosswelle erfasst und als Mass für einen mit der Steuereinrichtung auszuführenden
Korrekturschritt an der die Stosswellen erzeugenden Einheit verwendet wird.
[0014] PZT- Dünnschichten sind aus der EP 961 02 532 bekannt. Es handelt sich hierbei um
dünne Schichte aus Bleizirkonattitanat, kurz PZT genannt. Verwendung finden die piezoelektrischen
Dünnschichtelemente in der Druckgeräteindustrie, speziell in der Anwendung als Betätigungselemente
in Tintenstrahlaufzeichungsgeräten.
[0015] In dem erfindungsgemässen Verfahren bzw. der Vorrichtung wird für eine Detektierung
der Stosswellen ein direkter piezoelektrischer Effekt der PZT- Dünnschichtelemente
genutzt. Unter Einwirkung einer mechanischen Spannung entstehen an einer Oberfläche
eines piezoelektrischen Dünnschichtelementes elektrische Ladungen. Diese elektrischen
Ladungen werden als Kenngrösse der einwirkenden Stosswelle erfasst und der Steuereinrichtung
zugeführt. Die PZT - Dünnschichtelemente besitzen eine sehr dünne Schichtdicke, durch
welche die Stosswellenamplituden nur gering beeinflusst werden, bei gleichzeitig hoher
Haltbarkeit und einer grossen Empfindlichkeit. Dies ermöglicht eine Messung der Stosswellen
in Echtzeit, also während der Behandlung von Patienten.
[0016] Zudem weisen die PZT - Dünnschichtelemente ein gutes Signal/Rausch-Verhältnis auf,
das heisst die erfindungsgemässe Vorrichtung ist weniger empfindlich auf Störungen.
Eine Messung erfolgt ausserhalb vom Hochspannungskreis der Stosswellen erzeugenden
Einheit. Die elektrischen Messwerte werden geringer durch elektro-magnetische Störungen
beeinflusst.
[0017] Erfindungsgemäss kann die Messeinrichtung in der Grenzfläche zwischen einem die Stosswellenausbreitung
begünstigenden Medium und einer Koppelmembran zur Einkopplung der Stosswellen in den
Körper des Patienten angeordnet sein.
[0018] In einer bevorzugten Ausführung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist die Messeinrichtung
auf einer Oberfläche einer Einrichtung zur Fokussierung der Stosswellen angeordnet.
[0019] Die elektrische Messgrösse, als Kenngrösse der einwirkenden Druckamplitude der Stosswellen
wird für eine Beurteilung mit wenigstens einem Sollwert einer Sollgrösse verglichen.
Von einer Steuereinrichtung wird wenigstens ein Parameter der Stosswellenerzeugungseinrichtung
bei einer entsprechenden Abweichung der elektrischen Messgrösse zu dem Sollwert der
Sollgrösse eingestellt.
[0020] Damit wird die Qualität der Stosswellenparameter bei einem medizinischen Einsatz
auf einem anwendungsgerechten Mass gehalten.
[0021] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von zwei in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- Blockschaltbild der erfindungsgemässen Vorrichtung in einer ersten Ausführung und
- Figur 2
- Blockschaltbild der erfindungsgemässen Vorrichtung in einer zweiten Ausführung.
[0022] Die beiden Ausführungsbeispiele sind schematisch und stark vereinfacht dargestellt.
[0023] In Figur 1 ist eine Stosswellenerzeugungseinrichtung 1 gezeigt, die eine die Stosswellen
erzeugende Einheit 2 und ein für die Stosswellenübertragung geeignetes Medium 6 aufweist,
welches ein Volumen zwischen der die Stosswellen erzeugenden Einheit 2 und einer Koppelmembran
4 ausfüllt. Als für die Stosswellenübertragung geeignetes Medium 6 wird beispielsweise
Wasser verwendet. Die Koppelmembran 4 dient der energetisch verlustarmen Ankopplung
der Stosswellenerzeugungseinrichtung 1 an ein zu behandelndes Körperteil.
Im Weiteren wird die Vorrichtung am Beispiel einer elektro-hydraulischen Stosswellenerzeugung
beschrieben.
Weitere Erzeugungsprinzipien der Stosswellen sind im Zusammenhang mit der erfindungsgemässen
Vorrichtung nicht ausgeschlossen.
Die Stosswellen werden von der die Stosswellen erzeugenden Einheit 2 generiert und
breiten sich in Richtung Koppelmembran 4 aus. Die generierten Stosswellen werden basierend
auf einem zur Fokussierung der Stosswellen geeignetem Mittel 10, beispielsweise anhand
der vorgegebenen Geometrie eines Ellipsoiden, in einem Stosswellenfokus 12 gebündelt.
Der Stosswellenfokus 12 ist der Bereich mit dem höchsten Druck.
[0024] Eine Messeinrichtung 8 bestehend aus wenigstens einem PZT-Dünnschichtelement 26,
welches aus einer auf einem Trägermaterial aufgebrachten PZT - Dünnschicht aufgebaut
ist, ist in der Grenzfläche zwischen dem die Stosswellenausbreitung begünstigendem
Medium 6 und der Koppelmembran 4 angeordnet. Die Messeinrichtung 8 ist so im Stosswellenfeld
angeordnet, dass die Stosswellen auf das PZT - Dünnschichtelement 26 auftreffen können.
Das PZT - Dünnschichtelement 26 der Messeinrichtung 8 ist elektrisch mit einer Verstärkereinheit
14 verbunden. Die beim Auftreffen der Stosswellen auf das PZT - Dünnschichtelement
26 der Messeinrichtung 8 erzeugten elektrischen Messgrössen gelangen in die Verstärkereinheit
14. Das Ausgangssignal der Verstärkereinheit 14 ist einer Analog/Digital Einheit 16
zugeführt, dessen digitale Ausgangsdaten auf eine Auswerteeinheit 18 einer Steuereinrichtung
22 geleitet werden.
[0025] In der Auswerteeinheit 18 werden die Ausgangsdaten der Analog/Digital Einheit 16
mit einem Sollwert einer Sollgrösse einer Referenzeinheit 20 verglichen und wenigstens
eine Kenngrössen der einwirkenden Stosswellen ermittelt. Im Anschluss wird ein um
einen von einer Abweichung der elektrischen Messgrösse zum Sollwert der Sollgrösse
abhängiger Korrekturschritt mit einer nicht näher dargestellten Steuereinrichtung
22 durchgeführt.
[0026] In den beschriebenen Ausführungsbeispielen wird mit der Steuereinrichtung 22 ein
Elektrodenabstand, der sich bei Funkenentladungen zwischen zwei Elektroden aufgrund
von Materialverlust vergrössert, korrigiert. Eine oder beide Elektroden werden dabei
automatisch so lange von der Steuereinrichtung 22 nachgestellt, bis die Stosswellenparameter
wieder im für die Anwendung geforderten Bereich liegen.
[0027] In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung, die in Figur
2 gezeigt ist, ist die Messeinrichtung 8 auf einer Oberfläche einer Einrichtung zur
Fokussierung der Stosswellen 10 angeordnet. Das wenigstens eine PZT - Dünnschichtelement
26 der Messeinrichtung 8 kann dabei auf der Oberfläche der Einrichtung zur Fokussierung
der Stosswellen 10 aufgeklebt oder aber auch in einer dafür vorgesehenen Vertiefung
eingelegt sein. Weitere Positionierungsmöglichkeiten sind nicht ausgenommen.
[0028] Eine Regelung der Stosswellenerzeugungseinrichtung 1 erfolgt in folgender Weise:
Die Auswerteeinheit 18 der Steuereinrichtung 22 wird in einen definierten Ausgangszustand
versetzt. Im Anschluss werden Stosswellen von der die Stosswellen erzeugenden Einheit
2 generiert, die sich in dem für die Stosswellenausbreitung geeigneten Medium 6 ausbreiten
und mittels der zur Fokussierung der Stosswellen geeigneten Mittel 10 in dem Stosswellenfokus
12 gebündelt werden. Die Stosswellen treffen dabei auf das wenigstens eine PZT- Dünnschichtelement
26 der Messeinrichtung 8, die in der Grenzfläche zwischen dem die Stosswellenausbreitung
begünstigendem Medium 6 und der Koppelmembran 4 zur Einkopplung der Stosswellen in
den Körper des Patienten angeordnet ist. Die durch die Einwirkung der Stosswellen
erzeugten elektrischen Messgrössen werden als Kenngrösse der einwirkenden Stosswellen
erfasst und in der Auswerteeinheit 18 mit dem wenigstens einen Sollwert der Sollgrösse
der Referenzeinheit 20 verglichen und ausgewertet. Entsprechend der Abweichung der
elektrischen Messgrösse zu dem Sollwert der Sollgrösse wird ein Korrekturschritt an
der die Stosswellen erzeugenden Einheit 2 mittels der Steuereinrichtung 22 durchgeführt.
Es wird durch die Steuereinrichtung 22 der Elektrodenabstand, der sich bei den Funkenentladungen
aufgrund von Materialverlust vergrössert so lange korrigiert, bis die Stosswellenparameter
wieder in dem für die Anwendung geforderten Bereich liegen. Die Parameter der Stosswellen
werden dabei kontinuierlich mit der Messeinrichtung 8, wie vorhergehend beschrieben,
erfasst und in der Auswerteeinheit 18 ausgewertet.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Stosswellenerzeugungseinrichtung
- 2
- Stosswellen erzeugende Einheit
- 4
- Koppelmembran
- 6
- Für die Stosswellenausbreitung geeignetes Medium
- 8
- Messeinrichtung
- 10
- Zur Fokussierung der Stosswellen geeignetes Mittel
- 12
- Stosswellenfokus
- 14
- Verstärkereinheit
- 16
- Analog/Digital Einheit
- 18
- Auswerteeinheit
- 20
- Referenzeinheit
- 22
- Steuereinrichtung
- 24
- Achse zwischen einer die Stosswellen erzeugenden Einheit und einem Stosswellenfokus
- 26
- PZT - Dünnschichtelement
1. Vorrichtung zum Regeln einer Stosswellenerzeugungseinrichtung mit wenigstens einer
die Stosswellen erzeugenden Einheit, einer Mess- und einer Steuereinrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messeinrichtung (8) mit wenigstens einem PZT - Dünnschichtelement (26) ausgeführt
ist und in der Weise in einem Stosswellenfeld angeordnet ist, dass Stosswellen auf
das wenigstens eine PZT - Dünnschichtelement (26) treffen und eine durch eine mechanische
Verformung des wenigstens einen PZT - Dünnschichtelementes (26) erzeugte elektrische
Messgrösse als Kenngrösse der einwirkenden Stosswelle erfasst und als Mass für einen
mit der Steuereinrichtung (22) auszuführenden Korrekturschritt an der die Stosswellen
erzeugenden Einheit (2) verwendet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung (22) eine Auswerteeinheit (18) aufweist, die wenigstens eine
elektrische Messgrösse mit einem Sollwert einer Sollgrösse vergleicht.
3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messeinrichtung (8) in der Grenzfläche zwischen einem die Stosswellenausbreitung
begünstigenden Medium (6) und einer Koppelmembran (4) zur Einkopplung der Stosswellen
in den Körper des Patienten angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messeinrichtung (8) auf der Oberfläche einer Einrichtung zur Fokussierung der
Stosswellen (10) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stosswellenerzeugungseinrichtung (1) auf dem elektro-hydraulischen Prinzip basiert.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Elektrodenabstand einer die Stosswellen erzeugenden Einheit (2) variabel ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung (22) bei Abweichung von der wenigstens einen elektrischen Messgrösse
von der Sollgrösse den Elektrodenabstand der die Stosswellen erzeugenden Einheit (2)
nachstellt.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung (22) bei Abweichung von der wenigstens einen elektrischen Messgrösse
von der Sollgrösse eine Spannungsversorgung der die Stosswellen erzeugenden Einheit
(2) einstellt.
9. Verwendung einer Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche
zur extrakorporalen Lithotripsie oder zur extrakorporalen Therapie von Gewebe und
Knochen bei Menschen und Tieren.
10. Verfahren zum Regeln einer Stosswellenerzeugungseinrichtung,
gekennzeichnet durch
die folgenden Verfahrensschritte:
a) Einstellung auf gewählte Ausgangsparameter
b) Auslösen von wenigstens einer Stosswelle
c) Erfassung von wenigstens einer elektrischen Messgrösse, die durch eine mechanische Verformung bei einem Auftreffen der Stosswellen auf wenigstens ein
PZT-Dünnschichtelement (26) generiert wird
d) Zuführung der elektrischen Messgrösse auf eine Auswerteeinheit (18)
e) Vergleich der wenigstens einen elektrischen Messgrösse mit einem Sollwert einer
Sollgrösse
f) Korrektur von wenigstens einem Parameter der Stosswellenerzeugungseinrichtung (1)
um einen, von einer Abweichung der wenigstens einen elektrischen Messgrösse zu dem
Sollwert abhängigen Korrekturschritt mittels einer Steuereinrichtung (22)
g) weiter mit b)
11. Verfahren nach Anspruch 10
dadurch gekennzeichnet,
dass der Korrekturschritt vorzugsweise in einem Nachstellen eines Elektrodenabstand besteht.
12. Verfahren nach Anspruch 10
dadurch gekennzeichnet,
dass der Korrekturschritt vorzugsweise in einem Einstellen einer Spannungsversorgung einer
die Stosswellen erzeugenden Einheit (2) besteht.