[0001] Die Erfindung betrifft eine Absaugeinrichtung für eine Vorrichtung zum Strukturieren
einer Oberfläche eines Werkstücks, insbesondere einer Druckform, wie z. B. einem Flexodruckklischee,
mittels Strahlung, insbesondere mittels Laserstrahlung,
[0002] Das Eingravieren eines Reliefs in eine Oberfläche eines Werkstücks mittels Strahlung,
insbesondere mittels Laserstrahlung wird insbesondere zur Herstellung von Flexodruckformen
angewendet, wobei ein druckendes Relief mit einem Laserstrahl direkt in die reliefbildende
Schicht eines Flexodruckelements eingraviert wird, sodass ein Entwickeln des Flexodruckelements,
wie bei Belichtungsverfahren erforderlich, entfällt.
Bei der Lasergravur werden die zu vertiefenden Bereiche derart mit Laserstrahlung
beaufschlagt, dass dort das Material des Rohlings entfernt wird. Die zu entfernenden
Bestandteile werden dabei verdampft und/oder zersetzt, sodass ihre Abtrag- bzw. Zersetzungsprodukte
in Form von Dämpfen, heißen Gasen, Rauch, Aerosolen und/oder kleinen Partikeln vorliegen.
[0003] Insbesondere, wenn der zu gravierende Flexodruckrohling ein Zylinder oder eine Platte
ist, die auf einem zylindrischen Träger zum Gravieren befestigt ist, und der Zylinder
beim Gravieren mit hoher Geschwindigkeit gedreht wird, ist es erforderlich, dass diese
Zersetzungsprodukte aus dem Bereich ihrer Entstehung möglichst vollständig abgeführt
werden, um zu verhindern, dass sie sich in bereits gravierten Bereichen festsetzen
und dort die Feinheit des gravierten Musters beeinträchtigen. Ferner können die Zersetzungsprodukte
sich auch auf nicht gravierten Bereichen ablagern und dort den Gravurprozess stören
oder auch die Elemente der Laserstrahlführung verschmutzen, was ebenfalls zu einer
Beeinträchtigung der Gravurqualität führt.
[0004] Aus der
DE 299 80 010 U1 ist bereits ein Bearbeitungskopf für eine Lasergravier- bzw. -schneidvorrichtung
bekannt, bei dem ein die Fokussierlinse haltender, düsenartiger Linsenhalter von einer
Absaugglocke umgeben ist, die über eine Absaugleitung an eine entsprechende Absaugeinrichtung
angeschlossen ist. Der Bearbeitungskopf ist mit mindestens zwei Gasdüsen ausgestattet,
von denen die eine einen Gasstrahl schräg in einen Bereich einer Wechselwirkungszone
zwischen dem Laserstrahl und der zu gravierenden Stempelplatte richtet, während die
andere ebenfalls einen schrägen Gasstrahl gegen die zu gravierende Stempelplatte richtet,
der im Bereich zwischen dem Beärbeitungspunkt und dem Rand der Absaugglocke auftrifft,
um die radiale Ausbreitung von Staub oder anderer Zersetzungsprodukte während des
Bearbeiten der Stempelplatte zu bremsen, sodass diese über die Saugglocke abgesaugt
werden können und nicht durch einen Randspalt der selben entweichen.
[0005] Aus der
EP 0 427 004 A2 ist eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Hohlzylindern, insbesondere von Siebdruckschablonen
mittels eines Lasers bekannt, bei dem der zu bearbeitende Hohlzylinder in seiner Axialrichtung
vor und hinter einer Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl und Hohlzylinder, also
vor und hinter einer Gravurstelle durch Walzen oder Kegelstützrollen abgestützt wird.
Bei dieser Vorrichtung ist dem Laserbearbeitungskopf ein Vakuumgehäuse vorgelagert,
dass so ausgebildet ist, dass das Mundstück des Laserbearbeitungskopfes von dem Vakuumgehäuse
umgeben wird. Dadurch wird eine Vakuumkammer mit einer Öffnung gebildet, deren Rand
mit dem Gravurzylinder einen Spalt bildet, der den Gravurbereich, also die Wechselwirkungszone
zwischen Laserstrahl und Schablone umgibt. Da über den Spalt nachströmende Luft aus
der Vakuumkammer ständig abgesaugt wird, wird eine Druckdifferenz zwischen der umgebenden
Atmosphäre und dem Innern der Vakuumkammer aufrechterhalten, die die Schablone zur
ständigen Anlage an die Walzen oder Kegelstützrollen zwingt.
[0006] Die Absaugung der Luft aus der Vakuumkammer, die dazu dient, die Druckdifferenz für
die sichere Anlage der Schablone an den Stützelementen zu gewährleisten, reicht allerdings
für das Entfernen von Abtrag- und/oder Zersetzungsprodukten nicht aus.
[0007] Aus der
EP 0 562 149 A1 ist weiter eine Vorrichtung zum Bearbeiten dünnwandiger Hohlzylinder mittels eines
Laserstrahls bekannt, bei der neben um seine Längsachse drehbar gelagerte Hohlzylinder,
wie beispielsweise einem Rohling für eine Siebdruckschablone, ein Laserbearbeitungskopf
auf einem Schlitten angeordnet ist, der parallel zur Längsachse des zu bearbeitenden
Hohlzylinders verschiebbar ist. Neben dem Laserbearbeitungskopf ist auf dem Schlitten
eine Stützlagerung für den Hohlzylinder fest montiert, sodass sie sich zusammen mit
dem Schlitten in Axialrichtung des Hohlzylinders bewegt.
[0008] Die Stützvorrichtung umfasst einen im wesentlichen halbkreisförmigen unteren Lagerbügel
sowie einen viertelkreisförmigen oberen Lagerbügel auf, der schwenkbar gelagert ist,
um das automatische Einlegen eines Hohlzylinders zu ermöglichen.
[0009] Der untere Lagerbügel, der mit einer Vielzahl von Lagerrollen ausgerüstet sein kann,
besitzt ein im wesentlichen U-förmiges Profil, das an den Stirnenden geschlossen ist,
sodass ein Saugrinne gebildet wird, die über einen entsprechenden Absaugstutzen an
eine geeignete Absaugeinrichtung angeschlossen werden kann, um in der Saugrinne einen
leichten Unterdruck zu erzeugen, der dafür sorgt, dass der Hohlzylinder in zuverlässigem
Kontakt mit dem unteren Lagerbügel der Stützeinrichtung gehalten wird, um eine sichere,
schwingungsfreie Führung des Hohlzylinders in seinem jeweiligen Bearbeitungsbereich
sicher zu stellen, sodass eine präzise Laserbearbeitung möglich ist.
[0010] Mittel mit denen Abtrag- oder Zersetzungsprodukte aus dem Bearbeitungsbereich, also
aus der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl und Hohlzylinder entfernt werden,
sind hier jedoch nicht gezeigt.
[0011] Aus der
EP 1 090 709 ist eine Vorrichtung zum Lasergravieren eines Druckzylinders bekannt, die einen Lasergravierkopf
aufweist, bei dem vor einer Fokussierlinse eine Kammer angeordnet ist, der Druckluft
zugeführt wird, die gemeinsam mit dem fokussierten Laserstrahl durch eine Öffnung
austritt. Zwischen einer konischen Vorderwand der Kammer und einer diese werkstückseitig
abdeckende Kappe sind Spalte vorgesehen, durch die ein Teil der Druckluft zu Absaugverbindungen
gelangt, an die eine Absaugleitung angeschlossen ist.
[0012] Die
DE 39 23 829 beschreibt eine rotationssymmetrische Absaughaube für einen Laserbearbeitungskopf,
mit dessen Hilfe ein Werkstück bearbeitet, insbesondere geschnitten oder Material
abgetragen wird. Die Absaughaube ist an eine Absaugeinrichtung angeschlossen, um Reaktionsprodukte
aus dem Wechselwirkungsbereich zwischen Laserstrahl und Werkstück abzuführen. Um dabei
ein Entweichen von Reaktionsprodukten aus dem Wechselwirkungsbereich in die Umwelt
zu verhindern, weist die Abdeckhaube Mittel zum Erzeugen eines Luftvorhangs auf, der
einen Ringspalt zwischen der Stirnfläche der Haube und dem Werkstück verschließt.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine weitere Absaugeinrichtung der eingangs
genannten bereit zu stellen, mit der sich beim Gravieren bildende Abtrag- und/oder
Zersetzungsprodukte zuverlässig aus dem Wechselwirkungsbereich zwischen Laserstrahl
und Werkstück abgeführt werden können, sodass eine Ablagerung dieser Produkte auf
dem Werkstück und/oder der Absaugeinrichtung praktisch vollständig verhindert wird.
[0014] Diese Aufgabe wird durch die Absaugvorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den jeweiligen Unteransprüchen geschrieben.
[0015] Erfindungsgemäß ist also bei einer Absaugeinrichtung, die eine in ihrer Betriebsstellung
einen Wechselwirkungsbereich zwischen Strahlung und Werkstückoberfläche überdeckende
Haube aufweist, vorgesehen, dass die Haube eine Rückseite, an der eine Absaugleitung
abschließbar ist, zwei Seitenwände, die Stirnkanten aufweisen, die in der Betriebsstellung
der Haube dem Werkstück gegenüber liegen, und zwei sich zwischen den Seitenwänden
quer zu diesen erstreckende Leitwände aufweist, die zusammen mit den beiden Seitenwände
in der Haube einen Absaugkanal mit einer Einlassöffnung begrenzen, die in der Betriebsstellung
der Haube dem Werkstück gegenüber liegt, wobei die eine der beiden Leitwände in der
Betriebsstellung der Haube dem Werkstück mit einer Kante gegenüber liegt, während
die andere Leitwand eine in der Betriebsstellung der Haube der Werkstückoberfläche
gegenüber liegende konvexe zylindrische Wölbung sowie im Bereich dieser Wölbung zumindest
eine Öffnung aufweist, durch die Strahlung zur Bearbeitung der Werkstückoberfläche
geführt ist.
[0016] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Haube der Absaugeinrichtung, insbesondere
durch die konvexe zylindrische Wölbung, mit der die eine der beiden Leitwände des
Absaugkanals dem Wechselwirkungsbereich zwischen Strahlung und Werkstückoberfläche
gegenüber liegt, ergibt sich in diesem Bereich eine glatte, verwirbelungsfreie, sehr
schnelle Luftströmung die im Wechselwirkungs- oder Gravurbereich aus der Werkstückoberfläche
herausgelöste Partikel und/oder Zersetzungsprodukte mitreißt und durch den Absaugkanal
abführt. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich aus dem Werkstück herausgelöste
Partikel und/oder Zersetzungsprodukte, wie beispielsweise Aerosole auf dem Werkstück
niederschlagen können. Somit können auch sehr feine Strukturen in die Werkstückoberfläche
graviert werden, wie dies z. B. bei Druckschablonen, insbesondere bei Flexodruckformen
mehr und mehr erforderlich ist.
[0017] Bei der Herstellung von Flexodruckformen oder -klischees ermöglicht die erfindungsgemäßen
Absaugeinrichtung insbesondere auch das Absaugen klebriger Aerosole, die beim Gravieren
der Flexodruckrohlinge mittels Laserstrahlung neben Rauch und Dampf entstehen. Derartige
klebrige Aerosole lassen sich nur schwer auswaschen, falls sie sich in den gravierten
Bereichen ablagern und verschlechtern somit insbesondere feine Druckbildstrukturen
erheblich.
[0018] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Stirnkanten der beiden
Seitenwände mit einer Kontur versehen, die an die Kontur der Oberfläche eines zu bearbeitenden
Werkstücks angepasst ist, so dass entsprechende Spaltdichtungen gebildet sind, wenn
die Stirnkanten in der Betriebsstellung der Haube dem Werkstück gegenüberliegen.
[0019] Durch die Anpassung der Seitenwände an die Werkstückkontur lassen sich seitliche
Lufteinströmbereiche so stark reduzieren, dass praktisch Spaltdichtungen gebildet
werden, durch die kaum noch Luft angesaugt wird, die die Luftströmungsverhältnisse
im Innern der Haube stören könnte. Somit wird eine schnelle Luftströmung möglich,
ohne dass es zu Verwirbelungen kommt, sodass der Abtransport von Abtrags- und Zersetzungsprodukten
gesteigert wird.
[0020] Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Wölbung
der gewölbten Leitwand kreisbogenförmig gekrümmt ist, wobei die Krümmung der Wölbung
der gewölbten Leitwand vorteilhafter Weise größer ist, als die Krümmung der Oberfläche
des Werkstücks.
[0021] Die Wölbung der gewölbten Leitwand kann aber auch exponentiell gekrümmt sein, um
bestimmte Geschwindigkeitsprofile der Strömung im Absaugkanal einzustellen.
[0022] Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die
Öffnung oder Öffnungen, durch die die Strahlung zur Bearbeitung des Werkstücks geführt
ist, in dem Bereich der gewölbten Leitwand vorgesehen ist, der in der Betriebsstellung
der Haube der Oberfläche des Werkstücks am nächsten liegt.
[0023] Zur Bildung möglichst effektiver Spaltdichtungen, ist es zweckmäßig, wenn die Kontur
der Stirnkanten der Seitenwände ein der Kontur der Werkstückoberfläche angepasster
Polygonzug oder Kreisbogen ist.
[0024] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der
Abstand zwischen den Stirnkanten der Seitenwände und der Werkstückoberfläche in der
Betriebsstellung der Haube kleiner als 50 mm, vorzugsweise kleiner als 30 mm, insbesondere
kleiner als 10 mm aber größer als 0,5 mm ist und besonders bevorzugt zwischen 1 mm
und 5 mm beträgt, wobei die Breite der zwischen den Stirnkanten der Seitenwände und
der Werkstückoberfläche gebildeten Spaltdichtungen in Bereich zwischen 0,1 mm und
30 mm liegt.
[0025] Um auch bei unterschiedlichen Werkstückkonturen, insbesondere bei unterschiedlichen
Werkstückdurchmessern eine effektive seitliche Abdichtung durch die Spaltdichtungen
zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass die Haube an einem Arbeitslaserkopf austauschbar
befestigt ist, so dass bei Bearbeitung zylindrischer Werkstücke mit unterschiedlichen
Durchmessern jeweils eine Haube aus einer Mehrzahl von Hauben ausgewählt und am Arbeitslaserkopf
befestigt ist, deren Seitenwände Stirnkanten mit einer Kontur aufweisen, die der Kontur
der Oberfläche des jeweils zubearbeitenden Werkstücks bestmöglichst angepaßt ist.
[0026] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an den
Seitenwänden der Haube Mittel, insbesondere bewegliche Lamellen oder austauschbare
Seitenteile vorgesehen sind, mit denen die Kontur der einem Werkstück gegenüber liegenden
Kanten der Seitenwände verändert werden kann, um diese an die Oberfläche des Werkstücks
anzupassen.
[0027] Vorteilhafter Weise ist bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen,
dass in dem Bereich der gewölbten Leitwand, der in der Betriebsstellung der Haube
der Oberfläche des Werkstücks am nächsten liegt, für jeden von einem Bearbeitungskopf
gelieferten Arbeitsstrahl, insbesondere für jeden von einem Arbeitslaserkopf gelieferten
Arbeitslaserstrahl eine eigene Öffnung vorgesehen ist, durch die die Strahlung zur
Bearbeitung des Werkstücks auf dieses fokussiert wird.
[0028] Um auch außerhalb des Abdeckbereichs der Haube entstehende Zersetzungs-produkte wie
Rauch und Dampf absaugen zu können, ist ferner vorgesehen, dass ein C-förmiger Abdeckring
mit zwei einander mit Abstand gegenüberliegenden umfangsmäßigen Enden vorgesehen ist,
der einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei die Haube benachbart
zu einem der beiden umfangsmäßigen Enden des Abdeckrings angeordnet ist.
[0029] Der C-förmige Abdeckring kann sich dabei teilweise oder nahezuvollständig um ein
zylindrisches Werkstück herum erstrecken. Im letzteren Fall liegen seine beiden umfangsmäßigen
Enden benachbart zur Haube. Im ersteren Fall kann er sich über 90°, 120°, 180° oder
jeden anderen Winkelbereich erstrecken, der ausreicht, um Rauch, Dämpfe oder kleine
Partikel einfangen und absaugen zu können.
[0030] Ferner ist es zweckmäßtig, wenn der C-förmigen Abdeckring austauschbar ist, so dass
bei Bearbeitung zylindrischer Werkstücke mit unterschiedlichen Durchmessern jeweils
ein Abdeckring aus einer Mehrzahl von Abdeckringen auswähl- und einsetzbar ist, dessen
Innendurchmesser an den Durchmesser des jeweils zubearbeitenden zylindrischen Werkstücks
bestmöglichst angepaßt ist.
[0031] Es ist jedoch auch möglich, dass an den Seitenwänden des C-förmigen Abdeckrings Mittel
zum Verkleinern seines freien Innendurchmessers vorgesehen sind, so dass dieser entsprechend
dem Durchmesser des jeweils zubearbeitenden zylindrischen Werkstücks einstellbar ist.
[0032] Vorteilhafterweise umfassen dabei die Mittel zum Verkleinern des freien Innendurchmessers
des C-förmigen Abdeckrings eine Lamellendichtung, deren einzelne Lamellen an den Seitenwänden
des Abdeckrings schwenkbar befestigt sind.
[0033] Die Mittel zum Verkleinern des freien Innendurchmessers des C-förmigen Abdeckrings
können aber auch von austauschbaren Seitenteilen, insbesondere Seitenplatten gebildet
werden.
[0034] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der C-förmigen
Abdeckring umfangsmäßig in zumindest zwei Ringsegmente unterteilt ist, die schwenkbar
aneinander gehalten sind. Dabei ist der C-förmigen Abdeckring bevorzugt umfangsmäßig
in drei Ringsegmente unterschiedlicher Umfangslänge unterteilt, wobei die Umfangslänge
eines oberen Ringsegments etwa der halben Umfangslänge des Abdeckrings entspricht,
während der untere Ringabschnitt zwei kürzere Ringsegmente aufweist.
[0035] Zur weiteren Verbesserung der Absaugung ist es zweckmäßig, wenn in einem strömungsmäßig
vor der Haube gelegenen Zwischenraum zwischen der Haube und einem umfangsmäßigen Ende
des C-förmigen Abdeckrings eine Absaugdüse angeordnet ist.
[0036] Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung erläutert. Es
zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Vorderansicht einer Haube einer erfindungsgemäßen Absaugeinrichtung;
Figur 2 eine perspektivische Rückansicht der Haube nach Figur 1;
Figur 3 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Absaugeinrichtung in Ihrer Betriebsstellung
relativ zu einem zu bearbeitenden zylindrischen Werkstück;
Figur 4 einen Schnitt durch eine Absaugeinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, wobei die Haube mit einem zugeordneten Arbeitslaserkopf in ihrer Betriebsstellung
relativ zu einem zylindrischen Werkstück mit großem Durchmesser gezeigt ist;
Figur 5 einen Schnitt entsprechend Figur 4, wobei die Haube zusammen mit dem Arbeitslaserkopf
eine Betriebsstellung relativ zu einem zylindrischem Werkstücks mit kleinerem Durchmesser
einnimmt;
Figur 6a eine Seitenansicht einer Weiterbildung eines Abdeckrings für eine erfindungsgemäße
Absaugeinrichtung gemäß Figur 4 und 5 mit einem zylindrischem Werkstück kleinerem
Durchmessers;
Figur 6b eine perspektivische Ansicht der Anordnung gemäß Figur 6a;
Figur 7 eine Seitenansicht des Abdeckrings der erfindungsgemäßen Absaugeinrichtung
gemäß Figur 4 und 5 zusammen mit einem zylindrischem Werkstück größeren Durchmessers;
Figur 8 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Absaugeinrichtung nach
Figur 4 und 5 mit aufgeklapptem Abdeckring;
Figur 9 eine perspektivische Darstellung der Absaugeinrichtung nach Figur 4 und 5,
wobei ein zylindrisches Werkstück mit kleinerem Durchmesser eingesetzt ist, während
die Absaughaube sich noch in einer Bereitschaftsstellung befindet; und
Figur 10 eine perspektivische Darstellung einer weiteren Absaugeinrichtung für einen
Arbeitslaserkopf mit nur einem Bearbeitungsstrahl und einem einteiligen, festen Abdeckring.
[0037] In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind einander entsprechende Bauteile mit
gleichen Bezugszeichen versehen.
[0038] Wie in den Figuren 1, 2 und 3 dargestellt ist, umfasst die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung
als wesentliches Element eine Haube 10 an deren Rückseite 11 ein Anschlußstutzen 12
für eine in Figur 3 nur schematisch angedeutete Absaugleitung 13 angebracht ist. Durch
die Haube 10 erstreckt sich ein Absaugkanal 14 hindurch, der sich von einer Einlaßöffnung
15 bis zum Anschlussstutzen 12 erstreckt und der von zwei Seitenwänden 16 und zwei
sich zwischen den Seitenwänden 16 quer zu diesen erstreckenden Leitwänden 17, 18 begrenzt
wird. Die beiden Seitenwände 16 weisen die Einlaßöffnung 15 seitlich begrenzende Stirnkanten
19 auf, deren Kontur im wesentlichen der Kontur eines mittels Strahlung zu bearbeitenden
Werkstücks angepaßt ist.
[0039] Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Werkstück eine zylindrische Form mit
kreisförmigem Querschnitt auf. Dem entsprechend besitzen die Stirnkanten 19 eine im
wesentlichen kreisbogenförmige Kontur, die sich an den Umfang des Werkstücks 20 anpasst,
sodass zwischen den Stirnkanten 19 und dem Werkstück 20 eine Spaltdichtung gebildet
ist, deren Dichtwirkung um so besser ist, je kleiner der Abstand der Stirnkanten 19
von der Oberfläche des Werkstücks 20 ist und je breiter die Stirnkanten 19 sind.
[0040] Dieser Abstand ist zweckmäßiger Weise kleiner als 50 mm, vorzugsweise kleiner als
30 mm und sollte zwischen 0,5 mm und 10 mm, insbesondere zwischen 1 mm und 5 mm betragen.
Um die Dichtwirkung der von den Stirnkanten 19 der Seitenwände 16 mit der Oberfläche
des Werkstücks 20 gebildeten Spaltdichtungen zu verbessern, kann vorgesehen sein,
dass die Stirnkanten 19 in Axialrichtung des zylindrischen Werkstücks eine größere
Breite aufweisen. Die größere Breite der Stirnkanten 19 kann dabei einfach durch eine
größere Dicke der Seitenwände 16 bewirkt werden. Es ist aber auch möglich, die Seitenwände
16 mit einer sich von der Einlaßöffnung 15 wegerstreckenden Flansch zu versehen, um
breitere Spaltdichtungen zu bilden. Die Breite der Stirnkanten 19 bzw. der diese verbreiternden
Flansche liegt dabei zweckmäßigerweise in einem Bereich von 0,1 mm bis 20 oder 30
mm.
[0041] Um den Abstand zwischen den Stirnkanten 19 und der Oberfläche des Werkstücks 20 auch
dann im gewünschten Bereich zu halten, wenn Zylinder mit verschiedenen Durchmessern
bearbeitet werden sollen, können verschiedene Hauben vorgesehen sein, deren Seitenwände
Stirnkanten mit jeweils an einen bestimmten Durchmesserbereich angepaßten Krümmungen
aufweisen. Es ist aber auch denkbar, an den Seitenwänden einstellbare Lamellenfächer
oder dergleichen vorzusehen, die bei größeren Abständen zwischen den Stirnkanten und
der Werkstückoberfläche nahe an die letztere heran verschoben werden können.
[0042] Die in der Zeichnung untere Leitwand 17 liegt der Oberfläche des Werkstücks 20 mit
einer Kante 21 gegenüber, an die sich eine von der Einlaßöffnung 15 wegerstreckende
Wand 22 anschließt, die sich zwischen den Seitenwänden 16 erstreckt und deren dem
Werkstück gegenüber liegende Oberfläche eine konkave Wölbung entsprechend der Kontur
der Stirnkanten 19 der Seitenwände 16 besitzt. Die Wand 22 bildet somit mit der Oberfläche
des Werkstücks 20 eine weitere, die Einlaßöffnung 15 begrenzende Spaltdichtung.
[0043] Um ein Festsetzen von Zersetzungsprodukten an der Kante 21 der unteren Leitwand 17
beziehungsweise der Wand 22 zu verhindern, ist diese schneidenförmig ausgebildet.
[0044] Die in der Zeichnung obere Leitwand 18 weist eine dem Werkstück 20 gegenüber liegende
konvex gewölbte Oberfläche auf, wobei die gewölbte Leitwand 18 dort, wo sie auf Grund
ihrer Wölbung dem Werkstück 20 am nächsten liegt zumindest eine Öffnung 23 aufweist,
durch die hindurch Strahlung zur Bearbeitung der Werkstückoberfläche, vorzugsweise
ein Arbeitslaserstrahl 24 hindurch geführt ist (siehe Figur 3). Die gewölbte Leitwand
18 bildet zusammen mit dem Werkstück 20 einen Ansaugspalt 25 dessen engste Stelle
im Bereich der Öffnungen 23 für den Durchlaß des Arbeitslaserstrahls und damit im
Bereich eines Wechselwirkungsbereichs zwischen Arbeitslaserstrahl 24 und Werkstück
20 liegt. Es ist aber auch möglich, diesen engsten Bereich des Ansaugspalts 25 in
Bezug auf die durch den Spalt angesaugte Luftströmung geringfügig Strom aufwärts vom
Wechselwirkungs- oder Gravurbereich anzuordnen. Die Öffnung oder Öffnungen 23 sind
dabei so klein ausgelegt, dass die Strahlung nicht behindern, aber die Strömung auch
nicht stören.
[0045] Der Ansaugspalt 25 umfasst in Strömungsrichtung vor seiner engsten Stelle einen sich
im Querschnitt in Figur 3 trichterförmig verjüngenden Abschnitt 25' und in Strömungsrichtung
hinter der Engstelle einen sich wiederum trichterförmig erweiternden Abschnitt 25".
Die konvexe Wölbung der gewölbten Leitwand 18 kann dabei z. B. eine kreisbogenförmige
Krümmung aufweisen. Es ist jedoch auch möglich die Krümmung der Wölbung der gewölbten
Leitwand 18 entsprechend der Kontur des Werkstücks 20 so zu wählen, dass die Geschwindigkeit
der Luftströmung in der Engstelle des Ansaugspalts 25 hoch genug ist, um dort vorliegende
Abtrag- und Zersetzungsprodukte mitzureißen. Hinter der Engstelle des Ansaugspalts
25 sollte die Strömungsgeschwindigkeit weiterhin so hoch bleiben, dass ein Niederschlag
der mitgerissenen Abtrag- und Zersetzungsprodukte praktisch nicht möglich ist.
[0046] Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, sind im Bereich des sich trichterförmig verjüngenden
Abschnitts 25' des Ansaugspalts 25 benachbart, aber mit einem kleinen Abstand zu den
Seitenwänden 16 sich in Strömugsrichtung erstreckende Leitrippen 16' vorgesehen, um
die einströmenden Luftströmung weiter zu glätten.
[0047] Ferner ist es denkbar, dass die Wölbung der gewöbten Leitwand exponentiell gekrümmt
ist, um bestimmte Geschwindigkeitsprofile der Strömung im Absaugkanal einzustellen,
die z. B. höhere Strömungsgeschwindigkeiten ermöglichen und damit ein Ablagern von
Zersetzungsprodukten weitestgehend verhindern.
[0048] Durch die beschriebene Geometrie des Ansaugspalts 25 und auf Grund der von den Seitenwänden
16 und der Wand 22 gebildete Spaltdichtungen wird im Absaugbetrieb Luft hauptsächlich
durch den Ansaugspalt 25 in die Einlaßöffnung 15 des Absaugkanals 14 eingesaugt. Hierbei
wird die angesaugte Strömung auf Grund des sich verjüngenden Spaltes stark beschleunigt,
sodass sie an der Engstelle des Ansaugspalts 25 extrem hohe Strömungsgeschwindigkeiten
bis zu zirka 150 bis 180 m/s oder höher erreichen kann. Neben den hohen Strömungsgeschwindigkeiten
stellt die Struktur der Haube 10 der erfindunsgemäßen Absaugeinrichtung, also insbesondere
die Struktur der den Absaugkanal 14 begrenzenden Wände 16, 17, 18 und die Struktur
der die Einlaßöffnung 15 begrenzenden Spaltdichtungen zusammen mit dem Ansaugspalt
25 sicher, dass insbesondere im Ansaugspalt 25 eine glatte Strömung mit hoher Strömungsgeschwindigkeit
ohne Verwirbelungen auftritt, die den zuverlässigen Abtransport von Abtrag- und Zersetzungs-produkten
wie Aerosolen, Rauch und Dampf aus dem Gravurbereich während der Bearbeitung des Werkstücks
20 ermöglicht.
[0049] Wie in Figur 2 und 3 zu erkennen ist, ist an der Rückseite 11 der Haube 10 eine Montagewand
27 mit einer Montageöffnung 28 und Befestigungsöffnungen 29 vorgesehen, mit der die
Haube 10 an einem Arbeitslaserkopf 30 insbesondere auswechselbar so befestigbar ist,
dass ein düsenförmiger Auslaßabschnitt 31 für einen oder entsprechend dem dargestellten
Ausführungsbeispiel drei Arbeitslaserstrahlen 24 durch die Montageöffnung 28 hindurch
ragt und den Öffnungen 23 in der gewölbten Leitwand 18 so gegenüber liegt, dass der
oder die Laserstrahlen 24 durch die Öffnungen 23 hindurch auf die Werkstückoberfläche
fokussiert werden können.
[0050] Um mittels Strahlung ein Relief in die Oberfläche eines Werkstücks, insbesondere
in die Oberfläche eines zylinderförmigen Werkstücks, wie beispielsweise einer zylindrischen
Druckschablone oder einer zylindrischen Flexodruckform zu gravieren, wird das zylindrische
Werkstück 20 zum einen um seine Achse gedreht, während gleichzeitig eine Relativbewegung
zwischen Arbeitslaserkopf 30 und dem zylindrischem Werkstück 20 in Achsenrichtung
erfolgt. Hierzu kann je nach Ausgestaltung der Bearbeitungsvorrichtung entweder das
zylindrische Werkstück 20 gegenüber dem feststehenden Arbeitslaserkopf 30 verschoben
werden, es ist aber auch denkbar, dass das zylindrische Werkstück 20 in Axialrichtung
feststehend gelagert ist, während der Arbeitslaserkopf 30 parallel zur Werkstückachse
verschoben wird. Durch die Überlagerung der Rotationsbewegung des zylindrischen Werkstücks
20 mit der axialen Relativbewegung kann jeder Punkt der Werkstückoberfläche je nachdem
gewünschten Relief von einem entsprechend gepulsten Arbeitslaserstrahl 24 beaufschlagt
werden, der hierzu auf die Oberfläche des Werkstücks 20 fokussiert wird.
[0051] Je nachdem welche Mengen an Zersetzugsprodukten und abgetragenen Material bei der
Laserbearbeitung, insbesondere bei der Lasergravur zuverlässig abtransportiert werden
sollen, muss nicht nur eine schnelle Gasströmung im Gravurbereich erzielt werden,
sondern es muss auch ein genügend hoher Volumenstrom sichergestellt werden. Hierbei
ist zu berücksichtigen, dass bei schneller Strömung und hohem Abluftvolumenstrom die
von diesem transportierten Versetzungsprodukte aus dem Gravurbereich um so weniger
dazu neigen, sich auf der Oberfläche des Werkstücks 20 oder an den Wänden des Absaugkanals
14 abzusetzen, je höher die Strömungsgeschwindigkeit und je geringer die pro Kubikmeter
Volumenstrom zu transportierende Materialmenge ist. In der Regel ist es daher empfehlenswert,
einen Abluftvolumenstrom von mindestens 0,1 m
3/g abgebauten Materials einzusetzen. Bevorzugt beträgt der Volumenstrom mindestens
0,5 m
3/g und insbesondere mindestens 1,0 m
3/g. Bei einer Laserapparatur durchschnittlicher Größe, wie sie insbesondere für die
Direktgravur von Flexodruckformen eingesetzt wird, wird beispielsweise mit einer Geschwindigkeit
von 1 m
2/h graviert, was einen Materialabtrag von 500 bis 1.000 g/m
2 liefert. Dementsprechend sollte die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung mit einer
Absaugleistung von mindestens 50 bis 100 m
3/h vorzugsweise mit mindestens 250 bis 500 m
3/h und insbesondere mit mindestens 500 bis 1.000 m
3/h oder mehr arbeiten.
[0052] Mit der erfindungsgemäßen Absaugeinrichtung, wie sie anhand der Figuren 1 bis 3 beschrieben
wurde, lassen sich somit Abtrags- und Zersetzungsprodukte aus dem Gravurbereich, also
aus dem Wechselwirkungsbereich zwischen Arbeitslaserstrahl 24 und Werkstückoberfläche
zuverlässig entfernen, wobei so hohe Absauggeschwindigkeiten und Volumen erreicht
werden, dass ein Niederschlag von Versetzungsprodukten und abgetragenem Material sowohl
auf der Werkstückoberfläche als auch im Absaugkanal vermieden werden kann. Insbesondere
die schneidenförmige Ausbildung der Kante 21, die von der unteren Leitwand 17 und
der Wand 22 gebildet wird, verhindert, dass sich an ihr Aerosole und anderes abgetragenes
Material festsetzen.
[0053] Wird diese erfindungsgemäße Absaugeinrichtung beim Gravieren von Materialien eingesetzt,
die nach der Laseraufschlagung noch für eine kurze Zeit nachglühen, was jedoch bei
den hohen Bearbeitungsgeschwindigkeiten, also den hohen Drehzahlen der zu bearbeitenden
Zylinder dazu führt, dass gravierte Bereiche noch über eine viertel oder gar einer
halbe Drehung des zylindrischen Werkstücks 20 nachglühen, ergibt sich eine Rauchentwicklung
nicht nur im Gravurbereich und im Bereich der Einlaßöffnung 15 des Absaugkanals 14,
sondern auch darüber hinaus.
[0054] Um zu verhindern, dass derartige Rauchgase in die Umgebung gelangen, ist es beispielsweise
möglich die gesamte Lasergraviereinrichtung zu kapseln. Eine derartige Kapselung verhindert
zwar dass Z.B. Rauch in die Umwelt gelangt, jedoch wird hierdurch eine Verschmutzung
der Maschine nicht vermieden.
[0055] Gemäß einer zweiten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung, wird daher die beschriebende
Absaugeinrichtung, wie in Figur 4 dargestellt, zusammen mit einem im wesentlichen
C-förmigen Abdeckring 40 eingesetzt, der ein im wesentlichen U-förmiges Profil miteinander
gegenüber liegenden Seitenwänden 41 und einer Bodenwand 42 aufweist, die die Seitenwände
41 im Außenumfangsbereich des Abdeckrings 40 miteinander verbindet. Obwohl es denkbar
ist, dass ein derartiger Abdeckring 40 zusammen mit dem Laserbearbeitungskopf 30 und
der Haube 10 entlang eines feststehenden zylindrischen Werkstücks 20 bewegt wird,
ist es bevorzugt, den Abdeckring 40 der erfindungsgemäßen Absaugeinrichtung mittels
Stützen 43 auf einem Maschinenbett der Laserbearbeitungs- bzw. -graviermaschine zu
montieren, sodass er ebenso wie der Laserarbeitskopf 30 ortsfest an der Maschine befestigt
ist. Der Abdeckring 40 ist also bezüglich der Axialrichtung des zylindrischen Werkstücks
20 immer im Bereich des Laserbearbeitungskopfs 30, also im Bereich der Wechselwirkungszone
zwischen Strahlung und Werkstück angeordnet, unabhängig davon, ob er mit dem Laserarbeitskopf
30 zusammen verschoben wird oder wie dieser fest montiert ist.
[0056] Der Abdeckring 40 kann dabei als ungegliederter Ring ausgebildet sein, wie dies beispielsweise
in Figur 10 dargestellt ist. Bevorzugt ist es jedoch, dass der Abdeckring 40 aus zwei
oder, wie in Figur 4 dargestellt, drei Segmenten besteht, die über Scharniere 44 so
miteinander verbunden sind, dass der Abdeckring 40, wie in Figur 8 dargestellt, zur
Maschinenvorderseite hin aufgeklappt werden kann, sodass ein zylindrisches Werkstück
20 einfach und vorzugsweise automatisch in die Graviermaschine eingesetzt werden kann.
Nach dem Einsetzen eines zylindrischen Werkstücks in die Graviermaschine, also nachdem
das Werkstück 20 auf entsprechenden Spannbacken 50, von denen in Figur 8 einer gezeigt
ist, gehalten ist, wird der Abdeckring 40 geschlossen, wie dies in Figur 4, 5 und
9 für zylindrische Werkstücke 20 unterschiedlichen Durchmessers dargestellt ist.
[0057] In Figur 9 ist ebenso wie in Figur 10 zu erkennen, dass der erfindungsgemäße Abdeckring
40 mit einem Sichtfenster 45 ausgerüstet ist, durch das hindurch der Bearbeitungsvorgang
visuell überwacht werden kann.
[0058] Während einer Bearbeitung des Werkstücks 20 wird dieses in Richtung des Pfeils A
in Figur 4 mit hoher Geschwindigkeit gedreht, während mit einem gepulsten Arbeitslaserstrahl
24 Material von der Oberfläche abgetragen wird. Durch die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung
wird über den Ansaugspalt 25 und die Einlaßöffnung 15 des Absaugkanals 14 hauptsächlich
Luft aus dem Bereich vor dem Ansaugspalt 25, also aus dem Bereich oberhalb der Haube
10 angesaugt.
[0059] Auf Grund der Drehung des zylindrischen Werkstücks 20 mit hoher Geschwindigkeit,
entsteht um das Werkstück 20 herum eine Luftströmung in Drehrichtung. Diese Luftströmung
liegt auch innerhalb eines zwischen Abdeckring 40 und Werkstückoberfläche 20 gebildeten
Ringkanals vor. Da in Drehrichtung des Werkstücks 20 gesehen am Ende des Ringkanals
zwischen Abdeckring 40 und Werkstück 20 Luft aus diesem durch den Ansaugspalt 25 aus
dem Ringkanal abgesaugt wird, und da auch im Bereich des Anfangs des Ringkanals eine
gewisse Luftabsaugung über die Spaltdichtung zwischen der Wand 20 der Haube 10 und
der Werkstückoberfläche erfolgt, die jedoch deutlich geringer ist, als die Luftansaugung
über den Ansaugspalt 25, tritt auch am Eingang des Ringkanals zwischen Abdeckring
40 und Werkstück 20 bereits ein gewisser Unterdruck auf, sodass im gesamten Ringkanal
ein Unterdruck herrscht der zum Ansaugen von Luft über die Ringspalte 46 führt, wodurch
verhindert wird das Rauch der durch Nachglühen des bearbeiteten Materials über eine
viertel oder halbe Umdrehung des Werkstücks 20 oder mehr entsteht, in dem vom Abdeckring
40 gebildeten Ringkanal gehalten und über den Absaugkanal 14 in der Haube abgeführt
wird.
[0060] Um die Luftabsaugung insbesondere am Ende des vom Abdeckring 40 gebildeten Ringkanals
zu verbessern, kann dort, wie in Figur 4 dargestellt ist, eine zusätzliche Absaugdüse
47 angeordnet sein. Diese Absaugdüse 47 ist insbesondere dann von Vorteil, wenn wie
in Figur 5 dargestellt, ein Werkstück 20 mit einem deutlich kleinerem Durchmesser
bearbeitet werden soll.
[0061] Obwohl es grundsätzlich vorgesehen ist, dass bei der Bearbeitung von zylindrischen
Werktücken mit kleinerem Durchmesser auch eine entsprechend angepaßte Haube 10 der
Absaugeinrichtung eingesetzt wird, oder eine Haube 10 verwendet wird, deren Seitenwände
16 mit Hilfe geeigneter beweglicher Lamellen oder austauschbarer Seitenplatten mit
ensprechend angepassten Stirnkanten verändert werden können, um die entsprechenden
Spaltdichtungen möglichst klein zu halten, ist der Einfachhalt halber in Figur 5 die
gleiche Haube 10 gezeigt wie in Figur 4.
[0062] Um auch bei der Bearbeitung eines zylindrischen Werkstücks 20 mit kleinerem Durchmesser
eine zuverlässige Absaugung der Luft aus dem Ringkanal zwischen Werkstück 20 und Abdeckring
40 zu gewährleisten, wird die Absaugdüse 47 im Außenbereich des Ringkanals belassen,
während über den Ansaugspalt 25 Luft aus dem Innenbereich des Ringkanals abgesaugt
wird. Um dabei sicherzustellen dass kein Rauch über den nunmehr sehr breiten Ringspalt
46 zwischen den Seitenwänden 41 und der Oberfläche des Werkstücks 20 nach Außen entweicht,
ist, wie in Figur 6a, 6b und 7 dargestellt, der Abdeckring 40 mit Lamellendichtungen
48 ausgerüstet, deren einzelne Lamellen 49 schwenkbar an den Seitenwänden 41 des Abdeckrings
40 gehalten sind. Mit Hilfe der Lamellendichtungen 48 läßt sich somit der Spalt 46
bis auf einen schmalen Bereich nahe der Oberfläche des zylindrischen Werkstücks 20
abdecken, sodass durch Nachglühen entstehender Rauch zuverlässig unter dem Abdeckring
40 gehalten und dann abgesaugt werden kann. Die Lamellendichtungen 48 können auch
nach der Art von Irisblenden, wie sie beispielsweise von optischen Blenden her bekannt
sind, ausgebildet sein.
[0063] Es ist jedoch auch möglich austauschbare Abdeckringe 40 zu verwenden, die unterschiedliche
freie Innendurchmesser aufweisen, so dass jeweils ein geeigneter Abdeckring 40 entsprechend
dem Werkstückdurchmesser ausgewählt werden kann. Ferner können auch austauschbare
Seitenplatten vorgesehen sein, die an den Seitenwänden 41 des Abdeckrings 40 angebracht
werden können, um gegebenenfalls den Spalt 46 in erforderlicher und/oder gewünschter
Weise zu verkleinern.
[0064] Wie in Figur 6a und 6b dargestellt ist, lässt sich also außerhalb des Bereichs von
Arbeitslaserkopf 30 und Haube 10 der Absaugeinrichtung (in den Figuren 6a, 6b und
7 nicht dargestellt) die seitliche Abdichtung des zwischen Abdeckring und Werkstück
gebildeten Ringkanals an jeden Werkstückdurchmesser anpassen. Figur 7 zeigt dabei
die Lamellendichtung 48 in ihrer vollständig eingezogenen Stellung, während die Figuren
6a und 6b diese in einem weit ausgefahrenen Zustand zeigen.
[0065] Die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung wurde bisher zusammen mit einem Arbeitslaserkopf
30 beschrieben, der für eine Bearbeitung eines Werkstücks 20 drei Arbeitslaserstrahlen
24 liefert. Es ist jedoch auch möglich, die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung mit
einem Arbeitslaserkopf 30 zu verwenden, der mehr oder weniger als drei Strahlen für
die Werkstückbearbeitung bereitstellt. Beispielsweise ist in Figur 10 eine Haube 10
einer erfindungsgemäßen Absaugeinrichtung dargestellt, die nur eine einzige Öffnung
23 in ihrer gewölbten Leitwand 18 aufweist, und somit zur Verwendung an einem Arbeitslaserkopf
30 gedacht ist, der nur einen einzigen Arbeitslaserstrahl liefert.
[0066] Die erfindungsgemäße Absaugeinrichtung ist nicht auf die Verwendung an Bearbeitungsmaschinen
für die Bearbeitung, insbesondere die Gravur von Druckformen beschränkt, sondern kann
überall dort eingesetzt werden, wo bei der Laserbearbeitung eines Werkstücks Zersetzungs-und
Abtragsprodukte aus dem Bereich einer Wechselwirkungszone zwischen einer Strahlung
und einem Werkstück abgesaugt werden müssen.
[0067] Obwohl die dargestellten Ausführungsbeispiele alle für die Verwendung bei der Bearbeitung
zylindrischer Werkstücke ausgelegt sind, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch
für die Bearbeitung ebener Werkstücke angepaßt sein, bei der eine Relativbewegung
zwischen Arbeitslaserkopf und Werkstück erfolgt.
1. Absaugeinrichtung für eine Vorrichtung zum Strukturieren einer Oberfläche eines Werkstücks
(20), insbesondere einer Druckform wie z.B. einem Flexodruckklischee, mittels Strahlung,
insbesondere Laserstrahlung, mit
- einer in ihrer Betriebsstellung einen Wechselwirkungsbereich zwischen Strahlung
und Werkstückoberfläche überdeckenden Haube (10) mit
-- einer Rückseite (11), an der eine Absaugleitung (13) anschließbar ist,
-- zwei Seitenwänden (16), die Stirnkanten (19) aufweisen, die in der Betriebsstellung
der Haube dem Werkstück gegenüberliegen, und
-- zwei sich zwischen den Seitenwänden (16) quer zu diesen erstreckenden Leitwänden
(17, 18), die zusammen mit den beiden Seitenwänden (16) in der Haube (10) einen Absaugkanal.(14)
mit einer Einlassöffnung (15) begrenzen, die in der Betriebsstellung der Haube dem
Werkstück gegenüberliegt, wobei die eine (17) der beiden Leitwände in der Betriebsstellung
der Haube (10) dem Werkstück (20) mit einer Kante (21) gegenüberliegt, während die
andere Leitwand (18) eine in der Betriebsstellung der Haube der Werkstückoberfläche
gegenüberliegende konvexe zylindrische Wölbung sowie im Bereich dieser Wölbung zumindest
eine Öffnung (23) aufweist, durch die die Strahlung zur Bearbeitung der Werkstückoberfläche
geführt ist.
2. Absaugeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnkanten (19) der beiden Seitenwände (16) eine kreisbogenförmige, konkave
Kontur aufweisen.
3. Absaugeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wölbung der gewölbten Leitwand (18) kreisbogenförmig gekrümmt ist.
4. Absaugeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung der Wölbung der gewölbten Leitwand (18) größer ist, als die Krümmung
der Oberfläche des Werkstücks (20).
5. Absaugeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wölbung der gewölbten Leitwand (18) exponentiell gekrümmt ist.
6. Absaugeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung oder Öffnungen (23), durch die die Strahlung zur Bearbeitung des Werkstücks
(20) geführt ist, in dem Bereich der gewölbten Leitwand (18) vorgesehen ist, der in
der Betriebsstellung der Haube (10) der Oberfläche des Werkstücks (20) am nächsten
liegt.
7. Absaugeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur der Stirnkanten (19) der Seitenwände (16) ein der Kontur der Werkstückoberfläche
angepasster Polygonzug ist.
8. Absaugeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur der Stirnkanten (19) der Seitenwände (16) ein der Kontur der Werkstückoberfläche
angepasster Kreisbogen ist.
9. Absaugeinrichtung nach einem der Ansprüche 2, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Stirnkanten (19) der Seitenwände (16) und der Werkstückoberfläche
in der Betriebsstellung der Haube (10) kleiner als 50 mm, vorzugsweise kleiner als
30 mm, insbesondere kleiner als 10 mm aber größer als 0.5 mm ist und besonders bevorzugt
zwischen 1 mm und 5 mm beträgt.
10. Absaugeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der zwischen den Stirnkanten (19) der Seitenwände (16) und der Werkstückoberfläche
gebildeten Spaltdichtungen im Bereich zwischen 0,1 mm und 30 mm liegt.
11. Absaugeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube (10) an einem Arbeitslaserkopf (30) austauschbar befestigt ist.
12. Absaugeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenwänden (16) der Haube Mittel, insbesondere bewegliche Lamellen oder
austauschbare Seitenteile vorgesehen sind, mit denen die Kontur der einem Werkstück
(20) gegenüber liegenden Kanten der Seitenwände (16) verändert werden kann, um diese
an die Oberfläche des Werkstücks (20) anzupassen.
13. Absaugeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bereich der gewölbten Leitwand (18), der in der Betriebsstellung der Haube
(10) der Oberfläche des Werkstücks (20) am nächsten liegt, für jeden von einem Bearbeitungskopf
gelieferten Arbeitsstrahl, insbesondere für jeden von einem Arbeitslaserkopf (30)
gelieferten Arbeitslaserstrahl (24) eine eigene Öffnung (23) vorgesehen ist, durch
die die Strahlung zur Bearbeitung des Werkstücks (20) auf dieses fokussiert wird.
14. Absaugeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein C-förmiger Abdeckring (40) mit zwei einander mit Abstand gegenüberliegenden umfangsmäßigen
Enden vorgesehen ist, der einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei
die Haube (10) benachbart zu einem der beiden umfangsmäßigen Enden des Abdeckrings
(40) angeordnet ist.
15. Absaugeinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der C-förmige Abdeckring (40) austauschbar ist.
16. Absaugeinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenwänden (41) des C-förmigen Abdeckrings (40) Mittel zum Verkleinern seines
freien Innendurchmessers vorgesehen sind, so dass dieser entsprechend dem Durchmesser
des jeweils zu bearbeitenden zylindrischen Werkstücks (20) einstellbar ist.
17. Absaugeinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Verkleinern des freien Innendurchmessers des C-förmigen Abdeckrings
eine Lamellendichtung (48) umfassen.
18. Absaugeinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Lamellen (49) der Lamellendichtung (48) an den Seitenwänden (41) des
Abdeckrings (40) schwenkbar befestigt sind.
19. Absaugeinrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Verkleinern des freien Innendurchmessers des C-förmigen Abdeckrings
austauschbare Seitenteile, insbesondere Seitenplatten umfassen.
20. Absaugeinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der C-förmige Abdeckring (40) umfangsmäßig in zumindest zwei Ringsegmente unterteilt
ist, die schwenkbar aneinander gehalten sind.
21. Absaugeinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der C-förmige Abdeckring (40) umfangsmäßig in drei Ringsegmente unterschiedlicher
Umfangslänge unterteilt ist, wobei die Umfangslänge eines oberen Ringsegments etwa
der halben Umfangslänge des Abdeckrings (40) entspricht, während der untere Ringabschnitt
zwei kürzere Ringsegmente aufweist.
22. Absaugeinrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass in einem strömungsmäßig vor der Haube (10) gelegenen Zwischenraum zwischen der Haube
(10) und einem umfangsmäßigen Ende des C-förmigen Abdeckrings (40) eine Absaugdüse
(47) angeordnet ist.
1. A vacuum extraction unit for a device used to structure the surface of a workpiece
(20), in particular a printing form, such as for example a flexographic printing block,
by means of radiation, in particular laser radiation, with
- a hood (10), which in its operating position covers a region of interaction between
the radiation and the workpiece surface, with
-- a rear side (11), to which a vacuum extraction line (13) can be connected,
-- two side walls (16), which have end edges (19) which lie opposite the workpiece
in the operating position of the hood, and
-- two directing walls (17, 18), which are located between the side walls (16), extend
transversely in relation to the latter and which together with the two side walls
(16) delimit in the hood (10) a vacuum extraction channel (14) with an inlet opening
(15), which lies opposite the workpiece in the operating position of the hood, an
edge (21) of one (17) of the two directing walls lying opposite the workpiece (20)
in the operating position of the hood (10), while the other directing wall (18) has
a convex, cylindrical curvature lying opposite the workpiece surface in the operating
position of the hood and, in the region of this curvature, at least one opening (23),
through which the radiation for processing the workpiece surface is guided.
2. The vacuum extraction unit as claimed in claim 1, characterized in that the end edges (19) of the two side walls (16) have a concave contour curved in the
form of an arc of a circle.
3. The vacuum extraction unit as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the curvature of the curved directing wall (18) is curved in the form of an arc of
a circle.
4. The vacuum extraction unit as claimed in claim 3, characterized in that the curving of the curvature of the curved directing wall (18) is greater than the
curving of the surface of the workpiece (20).
5. The vacuum extraction unit as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the curvature of the curved directing wall (18) is exponentially curved.
6. The vacuum extraction unit as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the opening or openings (23) through which the radiation for processing the workpiece
(20) is guided is provided in the region of the curved directing wall (18) that lies
closest to the surface of the workpiece (20) in the operating position of the hood
(10).
7. The vacuum extraction unit as claimed in claim 2, characterized in that the contour of the end edges (19) of the side walls (16) is a polyline adapted to
the contour of the workpiece surface.
8. The vacuum extraction unit as claimed in claim 2, characterized in that the contour of the end edges (19) of the side walls (16) is an arc of a circle adapted
to the contour of the workpiece surface.
9. The vacuum extraction unit as claimed in one of claims 2, 7 or 8, characterized in that the distance between the end edges (19) of the side walls (16) and the workpiece
surface in the operating position of the hood (10) is less than 50 mm, preferably
less than 30 mm, in particular less than 10 mm but greater than 0.5 mm, and with particular
preference between 1 mm and 5 mm.
10. The vacuum extraction unit as claimed in one of claims 2 or 7 to 9, characterized in that the width of the gap seals formed between the end edges (19) of the side walls (16)
and the workpiece surface lies in the range between 0.1 mm and 30 mm.
11. The vacuum extraction unit as claimed in one of claims 2 or 7 to 10, characterized in that the hood (10) is exchangeably fastened to a working laser head (30).
12. The vacuum extraction unit as claimed in one of claims 2 or 7 to 11, characterized in that the side walls (16) of the hood are provided with means, in particular movable lamellae
or exchangeable side parts, by which the contour of the edges of the side walls (16)
that lie opposite a workpiece (20) can be changed in order to adapt them to the surface
of the workpiece (20).
13. The vacuum extraction unit as claimed in one of the preceding claims, characterized in that, in the region of the curved directing wall (18) that lies closest to the surface
of the workpiece (20) in the operating position of the hood (10), each working jet
or beam delivered by a processing head, in particular each working laser beam (24)
delivered by a working laser head (30), is provided with an opening (23) of its own,
through which the radiation for processing the workpiece (20) is focused on the latter.
14. The vacuum extraction unit as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a C-shaped cover ring (40) which has two ends that follow the circumference of the
workpiece and are located at a distance from each other and which has a substantially
U-shaped cross section is provided, the hood (10) being arranged adjacent one of the
two circumferential ends of the cover ring (40).
15. The vacuum extraction unit as claimed in claim 14, characterized in that the C-shaped cover ring (40) is exchangeable.
16. The vacuum extraction unit as claimed in claim 14, characterized in that the side walls (41) of the C-shaped cover ring (40) are provided with means for reducing
its free inside diameter, so that said ring can be set to correspond to the diameter
of the cylindrical workpiece (20) respectively to be processed.
17. The vacuum extraction unit as claimed in claim 16, characterized in that the means for reducing the free inside diameter of the C-shaped cover ring comprise
a lamellar seal (48).
18. The vacuum extraction unit as claimed in claim 17, characterized in that the individual lamellae (49) of the lamellar seal (48) are pivotably fastened to
the side walls (41) of the cover ring (40).
19. The vacuum extraction unit as claimed in claim 16, characterized in that the means for reducing the free inside diameter of the C-shaped cover ring comprise
exchangeable side parts, in particular side plates.
20. The vacuum extraction unit as claimed in one of claims 14 to 19, characterized in that the C-shaped cover ring (40) is circumferentially subdivided into at least two ring
segments, which are pivotably held against each other.
21. The vacuum extraction unit as claimed in claim 20, characterized in that the C-shaped cover ring (40) is circumferentially subdivided into three ring segments
of different circumferential lengths, the circumferential length of an upper ring
segment corresponding approximately to half the circumferential length of the cover
ring (40), while the lower ring portion has two shorter ring segments.
22. The vacuum extraction unit as claimed in one of claims 14 to 20, characterized in that a vacuum extraction nozzle (47) is arranged in an intermediate space between the
hood (10) and a circumferential end of the C-shaped cover ring (40) that is located
upstream of the hood (10).
1. Système d'aspiration pour un dispositif destiné à structurer une surface d'une pièce
à oeuvrer (20), en particulier une forme d'impression comme par exemple un cliché
de flexographie, au moyen d'un rayonnement, en particulier d'un rayonnement laser,
comprenant :
- un capot (10) qui, dans sa position de fonctionnement, recouvre une zone d'interaction
entre le rayonnement et la surface de la pièce à oeuvrer, qui présente :
-- une face postérieure (11) à laquelle peut être raccordée une conduite d'aspiration
(13),
-- deux parois latérales (16), qui présentent des arêtes frontales (19) qui sont opposées
à la pièce à oeuvrer dans la position de fonctionnement du capot, et
-- deux parois de guidage (17, 18), qui s'étendent entre les parois latérales (16)
transversalement à ces dernières et qui, conjointement avec les deux parois latérales
(16), délimitent dans le capot (10) un canal d'aspiration (14) avec une ouverture
d'entrée (15) qui se trouve à l'opposé de la pièce à oeuvrer dans la position de fonctionnement
du capot, l'une des deux parois de guidage (17) étant opposée à la pièce à oeuvrer
(21) par une arête (21), dans la position de fonctionnement du capot (10), alors que
l'autre paroi de guidage (18) présente un bombement cylindrique convexe opposé à la
surface de la pièce à oeuvrer, dans la position de fonctionnement du capot, ainsi
qu'au moins une ouverture (23) dans la zone de ce bombement, à travers laquelle est
mené le rayonnement pour l'usinage de la surface de la pièce à oeuvrer.
2. Système d'aspiration selon la revendication 1, caractérisé en ce que les arêtes frontales (19) des deux parois latérales (16) présentent un contour concave
en forme d'arc de cercle.
3. Système d'aspiration selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le bombement de la paroi de guidage bombé (18) est incurvé en forme d'arc de cercle.
4. Système d'aspiration selon la revendication 3, caractérisé en ce que la courbure du bombement de la paroi de guidage bombé (18) est plus forte que la
courbure de la surface de la pièce à oeuvrer (20).
5. Système d'aspiration selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le bombement de la paroi de guidage bombé (18) est incurvé de façon exponentielle.
6. Système d'aspiration selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture ou les ouvertures (23) à travers laquelle/lesquelles est mené le rayonnement
pour l'usinage de la pièce à oeuvrer (20) est/sont prévue(s) dans la zone de la paroi
de guidage bombé (18) qui se trouve au plus proche de la surface de la pièce à oeuvrer
(20) dans la position de fonctionnement du capot (10).
7. Système d'aspiration selon la revendication 2, caractérisé en ce que le contour des arêtes frontales (19) des parois latérales (16) est un tracé polygonal
adapté au contour de la surface de la pièce à oeuvrer.
8. Système d'aspiration selon la revendication 2, caractérisé en ce que le contour des arêtes frontales (19) des parois latérales (16) est un arc circulaire
adapté au contour de la surface de la pièce à oeuvrer.
9. Système d'aspiration selon l'une des revendications 2, 7 ou 8, caractérisé en ce que la distance entre les arêtes frontales (19) des parois latérales (16) et de la surface
de la pièce à oeuvrer, dans la position de fonctionnement du capot (10), est inférieure
à 50 mm, de préférence inférieure à 30 mm, en particulier inférieure à 10 mm mais
supérieure à 0,5 mm, et de manière particulièrement préférée, elle est entre 1 mm
et 5 mm.
10. Système d'aspiration selon l'une des revendications 2 ou 7 à 9, caractérisé en ce que la largeur des joints d'intervalle formés entre les arêtes frontales (19) des parois
latérales (16) et la surface de la pièce à oeuvrer est dans la plage entre 0,1 mm
et 30 mm.
11. Système d'aspiration selon l'une des revendications 2 ou 7 à 10, caractérisé en ce que le capot (10) est fixé de manière interchangeable sur une tête de travail à laser
(30).
12. Système d'aspiration selon l'une des revendications 2 ou 7 à 11, caractérisé en ce que sur les parois latérales (16) du capot sont prévues des moyens, en particulier des
lamelles mobiles ou des pièces latérales interchangeables, au moyen desquels le contour
des arêtes, situées à l'opposé d'une pièce à oeuvrer (20), des parois latérales (16)
peut être modifié, pour adapter celui-ci à la surface de la pièce à oeuvrer (20).
13. Système d'aspiration selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans la zone de la paroi de guidage bombée (18) qui, dans la position de fonctionnement
du capot (10), se trouve au plus proche de la surface de la pièce à oeuvrer (20),
pour chaque rayonnement de travail fourni par une tête d'usinage, en particulier pour
chaque rayonnement de travail à laser (24) fourni par une tête de travail à laser
(30), il est prévu une propre ouverture (23) à travers laquelle le rayonnement pour
l'usinage de la pièce à oeuvrer (20) est focalisé sur celle-ci.
14. Système d'aspiration selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu une bague de couverture (40) en forme de C avec deux extrémités agencées
à distance à l'opposé l'une de l'autre en sens périphérique, qui présentent une section
sensiblement en forme de U, et en ce que le capot (10) est agencé au voisinage de l'une des deux extrémités, en sens périphérique,
de la bague de couverture (40).
15. Système d'aspiration selon la revendication 14, caractérisé en ce que la bague de couverture (40) en forme de C est interchangeable.
16. Système d'aspiration selon la revendication 14, caractérisé en ce que, sur les parois latérales (41) de la bague de couverture en forme de C (40), sont
prévus des moyens pour réduire son diamètre intérieur libre, de sorte que celui-ci
peut être réglé en correspondance du diamètre de la pièce à oeuvrer cylindrique (20)
respective à usiner.
17. Système d'aspiration selon la revendication 16, caractérisé en ce que les moyens pour réduire le diamètre intérieur libre de la bague de couverture en
forme de C comprennent un joint à lamelles (48).
18. Système d'aspiration selon la revendication 17, caractérisé en ce que les lamelles individuelles (49) du joint à lamelles (48) sont fixées de manière pivotante
sur les parois latérales (41) de la bague de couverture (40).
19. Système d'aspiration selon la revendication 16, caractérisé en ce que les moyens pour réduire le diamètre intérieur libre de la bague de couverture en
forme de C comprennent des pièces latérales, en particulier des plaques latérales,
interchangeables.
20. Système d'aspiration selon l'une des revendications 14 à 19, caractérisé en ce que la bague de couverture en forme de C (40) est subdivisé en sens périphérique en au
moins deux segments annulaires qui sont maintenus l'un sur l'autre avec possibilité
de pivotement.
21. Système d'aspiration selon la revendication 20, caractérisé en ce que la bague de couverture en forme de C (40) est subdivisée en sens périphérique en
trois segments annulaires présentant des longueurs périphériques différentes, la longueur
périphérique d'un segment annulaire supérieur correspondant approximativement à la
moitié de la longueur périphérique de la bague de recouvrement (40), tandis que le
tronçon annulaire inférieur comprend deux segments annulaires plus courts.
22. Système d'aspiration selon l'une des revendications 14 à 20, caractérisé en ce qu'une buse d'aspiration (47) est agencée dans un espace intermédiaire, disposé en termes
d'écoulement avant le capot (10), entre le capot (10) et une extrémité périphérique
de la bague de couverture en forme de C (40).