[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von SemicarbazonVerbindungen
der Formel I

worin R
1 und R
2 unabhängig voneinander für Wasserstoff, Halogen, CN, C
1-C
4-Alkyl, C
1-C
4-Alkoxy, C
1-C
4-Haloalkyl oder C
1-C
4-Haloalkoxy stehen und R
3 für C
1-C
4-Alkoxy, C
1-C
4-Haloalkyl oder C
1-C
4-Haloalkoxy steht.
[0002] Aus der
EP-A 462 456 sind Verbindungen der Formel I als Insektizide bekannt. Ihre Herstellung erfolgt
ausgehend von Benzylphenylketonen der Formel IV nach den in den Schemata 1 und 2 dargestellten
Verfahren:

[0003] In den Schemata 1 und 2 haben R
1, R
2 und R
3 die zuvor angegebenen Bedeutungen Bei der in Schema 1 dargestellten Umsetzung eines
Phenylbenzylketons IV mit einem N-Phenylsemicarbazid VI wird die Verbindung I jedoch
nur in schlechten Ausbeuten erhalten. Zudem muss das Semicarbazid VI in einem separaten
Reaktionsschritt aus dem entsprechenden Anilin hergestellt werden.
[0004] Nachteilig an dem in Schema 2 dargestellten Verfahren ist zum einen der Einsatz von
Hydrazin im ersten Reaktionsschritt, das zur Vermeidung von Nebenproduktbildung in
hohem Überschuss eingesetzt werden muss. Bekanntermaßen handelt es sich bei Hydrazin
um eine potentiell karzinogene Substanz, die zudem bei Kontakt mit metallischen Werkstoffen
zur spontanen Zersetzung unter Gasbildung neigt. Der Umgang mit Hydrazin im Produktionsmaßstab
ist daher aus sicherheitstechnischen Gründen nur mit einem sehr hohen technischen
Aufwand möglich. Zudem ist die Entsorgung der bei dieser Reaktion anfallenden Hydrazinabfälle
im industriellen Maßstab mit einem hohen Aufwand verbunden, da die chemische Vernichtung
hochkonzentrierter Hydrazinlösungen stark exotherm verläuft und erhebliche Gasmengen
freigesetzt werden. Der Einsatz von Hydrazin stellt somit einen erheblichen Kostenfaktor
für dieses Verfahren dar. Ein weiterer Nachteil des in Schema 2 gezeigten Verfahrens
ist der Einsatz von Phenylisocyanaten VIII, die zum einen aufgrund ihrer Toxizität
besondere Sicherheitsmaßnahmen bei ihrer Handhabung erfordern und zudem in einer separaten
Reaktion aus den entsprechenden Anilinen hergestellt werden müssen.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung
von Semicarbazonverbindungen der allgemeinen Formel I bereitzustellen, das die Verbindung
I in hohen Ausbeuten und guten Reinheiten liefert und das zudem die hier geschilderten
Nachteile des Standes der Technik überwindet.
[0006] Es wurde überraschenderweise gefunden, dass Semicarbazonverbindungen der allgemeinen
Formel I in guten Ausbeuten und mit hoher Reinheit erhalten werden, wenn man eine
Hydrazonverbindung der allgemeinen Formel II,

worin R für C
1-C
4-Alkoxy, Amino, C
1-C
4-Alkylamino oder Di-(C
1-C
4-alkyl)amino steht und R
1, R
2 die zuvor genannten Bedeutungen haben, mit einer Anilinverbindung der allgemeinen
Formel III

worin R
3 die zuvor genannte Bedeutung hat, umsetzt.
[0007] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von
Semicarbazonverbindungen der allgemeinen Formel I, umfassend die Umsetzung einer Hydrazonverbindung
der allgemeinen Formel II mit einem substituierten Anilin der Formel III.
[0008] Die Hydrazonverbindungen der allgemeinen Formel II können ihrerseits in Analogie
zu bekannten Verfahren des Standes der Technik aus den Benzylphenylketonen der Formel
IV

worin R
1, R
2 die zuvor genannten Bedeutungen aufweisen, durch Umsetzung von IV mit einem Hydrazid
der Formel V

worin R die zuvor genannte Bedeutung hat, hergestellt werden. Demnach umfasst das
erfindungsgemäße Verfahren vorzugsweise auch die Bereitstellung der Hydrazonverbindungen
II auf diesem Wege.
[0009] Die Hydrazonverbindungen der Formel II sind für R
2 = CN neu und als Ausgangs- bzw. Zwischenprodukte im erfindungsgemäßen Verfahren ebenfalls
Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
[0010] Bei den in den vorstehenden Formeln angegebenen Definitionen der Variablen R, R
1, R
2 und R
3 werden Sammelbegriffe verwendet, die allgemein repräsentativ für die jeweiligen Substituenten
stehen. Die Bedeutung C
n-C
m gibt die jeweils mögliche Anzahl von Kohlenstoffatomen in dem jeweiligen Substituenten
oder Substituententeil an. Im Übrigen bedeutet:
Halogen: Fluor, Chlor, Brom und Iod;
Alkyl sowie alle Alkylteile in Alkoxy, Alkylamino und Dialkylamino: gesättigte, geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 4 C-Atomen
wie Methyl, Ethyl, Propyl, 1-Methylethyl, Butyl, 1-Methyl-propyl, 2-Methylpropyl und
1,1-Dimethylethyl (tert.-Butyl);
Halogenalkyl sowie die Halogenalkylteile in Halogenalkoxy: geradkettige oder verzweigte Alkylgruppen mit 1 bis 4 und insbesondere 1 oder 2 Kohlenstoffatomen
(wie vorstehend genannt), wobei in diesen Gruppen teilweise oder vollständig die Wasserstoffatome
durch Halogenatome wie vorstehend genannt und insbesondere durch Fluor (Fluoralkyl)
ersetzt sein können, z. B. Chlormethyl, Brommethyl, Dichlormethyl, Trichlormethyl,
Fluormethyl, Difluormethyl, Trifluormethyl, Chlorfluormethyl, Dichlorfluormethyl,
Chlordifluormethyl, 1-Chlorethyl, 1-Bromethyl, 1-Fluorethyl, 2-Fluorethyl, 2,2-Difluorethyl,
2,2,2-Trifluorethyl, 2-Chlor-2-fluorethyl, 2-Chlor-2,2-difluorethyl, 2,2-Dichlor-2-fluorethyl,
2,2,2-Trichlorethyl, Pentafluorethyl, 2,2,3,3,3-Pentafluorpropyl, Heptafluorpropyl
und 1,1,1-Trifluorprop-2-yl. Bevorzugtes Halogenalkyl ist C1-C2-Fluoralkyl wie 2-Fluorethyl, 2,2-Difluorethyl, 2,2,2-Trifluorethyl, Trifluormethyl
und Difluormethyl.
[0011] Für das erfindungsgemäße Verfahren hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen,
wenn R in Formel II und dementsprechend auch in Formel V für C
1-C
4-Alkoxy, insbesondere Methoxy, steht.
[0012] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung steht R für NH
2, C
1-C
4-Alkylamino oder Di-(C
1-C
4-alkyl)amino. R steht dann bevorzugt für Amino (NH
2), Methylamino, Ethylamino oder Dimethylamino und insbesondere für NH
2.
[0013] Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens kommen insbesondere bei der Herstellung
von Verbindungen der Formel I zum Tragen, worin die Variablen R
1, R
2 und R
3 unabhängig voneinander und besonders bevorzugt gemeinsam die im Folgenden angegebenen
Bedeutungen aufweisen:
- R1
- C1-C4-Halogenhalkyl, insbesondere Trifluormethyl und speziell Trifluormethyl, das in der
meta-Position (3-Position) des Phenylrings angeordnet ist;
- R2
- Cyano, insbesondere Cyano, das in der para-Position (4-Position) angeordnet ist;
- R3
- C1-C4-Halogenalkoxy, insbesondere Trifluormethoxy und speziell Trifluormethoxy, das in
der para-Position, angeordnet ist.
[0014] Zur Umsetzung von Anilinverbindung III mit dem Hydrazonderivat II wird man die Verbindungen
vorzugsweise in einem Molverhältnis III:II im Bereich von 1:1,5 bis 1,5:1, insbesondere
von 1:1 bis 1,3:1 und besonders bevorzugt von 1,02:1 bis 1,2:1 einsetzen.
[0015] Die Umsetzung der Anilinverbindung III mit der Hydrazonverbindung II erfolgt vorteilhafterweise
bei Temperaturen oberhalb Raumtemperatur, z. B. im Bereich von 30 bis 200 °C, insbesondere
50 bis 180 °C und besonders bevorzugt im Bereich von 70 bis 150 °C. Der Reaktionsdruck
ist für den Erfolg des erfindungsgemäßen Verfahrens von untergeordneter Bedeutung
und kann beispielsweise im Bereich von 500 mbar bis 10 bar liegen. Vorzugsweise wird
die Reaktion im Bereich des Normaldrucks, d. h. im Bereich von 0,9 bis 1,2 bar durchgeführt.
Die für die Umsetzung erforderliche Reaktionszeit liegt in der Regel im Bereich von
1 h bis 24 h und insbesondere im Bereich von 3 h bis 12 h.
[0016] Die Umsetzung kann grundsätzlich in Substanz durchgeführt werden. Vorzugsweise setzt
man jedoch die Anilinverbindung III mit der Hydrazonverbindung II in einem organischen
Lösungsmittel um. Geeignet sind grundsätzlich alle Lösungsmittel, welche die Verbindungen
II und III zumindest teilweise und vorzugsweise vollständig unter Reaktionsbedingungen
zu lösen vermögen. Bevorzugte Lösungsmittel sind aprotisch. Insbesondere handelt es
sich um solche Lösungsmittel, die bei Normaldruck einen Siedepunkt im Bereich von
60 bis 200 °C und insbesondere im Bereich von 80 bis 150 °C aufweisen. Besonders bevorzugte
Lösungsmittel sind aromatische Lösungsmittel, insbesondere Alkylbenzole wie Toluol,
Xylole, Ethylbenzol, Cumol (2-Propylbenzol), Cymole (Isopropyltoluole) und Mesitylen,
sowie Chlorbenzole, z. B. Chlorbenzol, 1,2-, 1,3- und 1,4-Dichlorbenzol, weiterhin
aliphatische Nitrile wie Acetonitril und Propionitril und Mischungen dieser Lösungsmittel.
[0017] Die Umsetzung der Anilinverbindung III mit der Hydrazonverbindung II kann in Gegenwart
einer Säure durchgeführt werden, jedoch ist der Einsatz einer Säure nicht erforderlich.
Beispiele prinzipiell geeigneter Säuren sind Schwefelsäure, organische Sulfonsäuren,
insbesondere aromatische Sulfonsäuren wie p-Toluolsulfonsäure und Benzolsulfonsäure,
aliphatische Sulfonsäuren wie Methansulfonsäure und Trifluormethansulfonsäure, aromatische
Carbonsäuren wie Benzoesäure und 4-Trifluormethylbenzoesäure, sowie aliphatische Carbonsäuren
mit vorzugsweise 1 bis 3 C-Atomen, z. B. Essigsäure und Propionsäure. In der Regel
wird man die Säure in katalytischen Mengen, d. h. in Mengen von weniger als 1 mol
pro Mol Verbindung II oder III, insbesondere weniger als 0,5 mol/mol und speziell
nicht mehr als 0,2 mol/mol einsetzen. In einer bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen
Verfahrens erfolgt die Umsetzung von II mit III in Abwesenheit einer Säure.
[0018] Vorzugsweise wird man die bei der Umsetzung des Anilins II mit dem Hydrazon III gebildete
Verbindung R-H zumindest teilweise, vorzugsweise zu wenigsten 50 % und insbesondere
zu wenigstens 80 % während der Umsetzung aus der Reaktionsmischung entfernen, insbesondere
wenn es sich bei der Verbindung R-H um ein C
1-C
4-Alkanol wie Methanol oder Ethanol handelt. Hierzu wird man in die Reaktion bei einer
Temperatur und einem Druck durchführen, bei der die Verbindung R-H, gegebenenfalls
als Azeotrop mit dem Lösungsmittel aus der Reaktionsmischung abdestilliert. Gegebenenfalls
wird man zum Ausgleich frisches Lösungsmittel in die Reaktion einbringen oder das
mit der Verbindung R-H abdestillierte Lösungsmittel nach ggf. destillativer Abreicherung
der Verbindung R-H in die Reaktion zurückführen. Aus diesen Gründen ist es von Vorteil,
wenn das eingesetzte Lösungsmittel einen Siedepunkt von wenigstens 10 K und insbesondere
wenigstens 30 K oberhalb des Siedepunkts der bei der Reaktion gebildeten Verbindung
R-H aufweist (jeweils bei Normaldruck). Zweckmäßigerweise führt man die Umsetzung
der Verbindung II mit der Verbindung III in einer Apparatur durch, die mit wenigstens
einer Destillations- und Rektifikationsvorrichtung, z. B. einer Destillationskolonne,
versehen ist, welche zum einen ein Abdestillieren der Verbindung R-H, ggf. zusammen
mit Lösungsmittel, erlaubt und gleichzeitig eine Abtrennung und Rückführung des gegebenenfalls
mit der Verbindung R-H abdestillierten Lösungsmittels ermöglicht.
[0019] Zur Umsetzung können die Verbindungen II und III in an sich beliebiger Weise miteinander
in Kontakt gebracht werden. Beispielsweise kann man die Verbindung II und III in einem
Reaktionsgefäß, gegebenenfalls zusammen mit dem gewünschten Lösungsmittel, vorlegen
und dann die gewünschten Reaktionsbedingungen einstellen. Man kann jedoch auch die
Hauptmenge oder Gesamtmenge an Verbindungen II und III, gegebenenfalls in einem Lösungsmittel,
unter Reaktionsbedingungen in das Reaktionsgefäß eintragen. In einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung legt man die Hauptmenge, insbesondere wenigstens 80 % und besonders
bevorzugt die Gesamtmenge oder nahezu die Gesamtmenge (> 95 %) der Hydrazonverbindung
II, gegebenenfalls in dem gewünschten Lösungsmittel, vor und gibt hierzu im Verlauf
der Reaktion, z. B. über einen Zeitraum von 0,5 bis 20 h und insbesondere 1 bis 10
h, die Hauptmenge, insbesondere wenigstens 80 % und besonders bevorzugt die Gesamtmenge
oder nahezu die Gesamtmenge (> 95 %) der Anilinverbindung unter Reaktionsbedingungen
zu. Hierzu wird man die Anilinverbindung III vorzugsweise in einem Lösungsmittel lösen.
Gegebenenfalls wird man im Anschluss an die Zugabe der Anilinverbindung III dann noch
eine gewisse Zeit, z. B. 10 min. bis 10 h, insbesondere 20 min. bis 5 h, nachreagieren
lassen.
[0020] Die Isolierung der Verbindung I aus der Reaktionsmischung kann in an sich bekannter
Weise erfolgen. Sofern die Umsetzung in einem Lösungsmittel durchgeführt wurde, wird
man in der Regel die Reaktionsmischung einengen und/oder abkühlen und/oder ein Fällungsmittel
zugeben. Geeignete Fällungsmittel sind Lösungsmittel, in welchen sich die Verbindung
I zumindest bei Temperaturen unterhalb 25 °C nicht oder nur in geringem Ausmaß löst.
Hierzu zählen insbesondere aliphatische und cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe wie
Pentan, Hexan, Cyclohexan, Heptan, Petrolether und dergleichen. Der Fällung/Kristallisation
können sich weitere Reinigungsmaßnahmen anschließen.
[0021] Das erfindungsgemäße Verfahren liefert die Verbindungen I in hoher Ausbeute von in
der Regel wenigstens 80 % und häufig wenigstens 90 %, bezogen auf die Verbindung II,
und guten Reinheiten bereits im Rohprodukt von in der Regel wenigstens 90 %, ohne
dass aufwendige Kristallisations- oder sonstige Reinigungsmaßnahmen erforderlich sind.
Selbstverständlich können weitere Reinigungsmaßnahmen, z. B. Kristallisationen in
an sich bekannter Weise durchgeführt werden. Überraschenderweise liefert das erfindungsgemäße
Verfahren die Verbindung I mit einem hohen E/Z-Isomerenverhältnis von E:Z > 4, was
im Hinblick auf die Verwendung der Verbindungen I als Insektizid von Vorteil ist.
Eine weitere Erhöhung des E/Z-Verhältnisses lässt sich in bekannter Weise durch Isomerisierung
mit Iod erzielen. Die Isomerisierung des Z-Isomers von I in das E-Isomer in Gegenwart
von Iod ist in der
PCT/EP2004/012872 vom 12.11.2004 beschrieben, auf deren Offenbarung hiermit Bezug genommen wird.
[0023] Hierzu hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn man die Umsetzung des Benzylphenylketons
IV mit dem Hydrazid V in Gegenwart einer Säure vornimmt. Beispiele prinzipiell geeigneter
Säuren sind Schwefelsäure, organische Sulfonsäuren, insbesondere aromatische Sulfonsäuren
wie p-Toluolsulfonsäure und Benzolsulfonsäure, aliphatische Sulfonsäuren wie Methansulfonsäure
und Trifluormethansulfonsäure, aromatische Carbonsäuren wie Benzoesäure und substituierte
Benzoesäuren wie 4-Trifluormethylbenzoesäure, weiterhin aliphatische Carbonsäuren
mit vorzugsweise 1 bis 4 C-Atomen, z. B. Essigsäure und Propionsäure. Bevorzugte Säuren
sind Carbonsäuren, insbesondere aliphatische Carbonsäuren mit vorzugsweise 1 bis 4
C-Atomen und speziell Essigsäure. In der Regel wird man die Säure in einer Menge von
0,01 bis 2 mol pro mol Verbindung IV und insbesondere in einer Menge von 0,05 bis
1,5 mol/mol Verbindung IV einsetzen. Im Falle der Sulfonsäuren sind katalytischen
Mengen, d. h. in Mengen von weniger als 1 mol pro Mol Verbindung IV, insbesondere
im Bereich von 0,01 bis 0,5 mol/mol und speziell im Bereich von 0,05 bis 0,2 mol/mol
bevorzugt. Im Falle der Carbonsäuren können auch größere Mengen an Säuren eingesetzt
werden, z. B. 0,1 mol bis 2 mol und speziell 0,5 bis 1,5 mol pro mol Verbindung IV.
[0024] Zur Umsetzung von Keton IV mit dem Hydrazid V wird man die Verbindungen vorzugsweise
in einem Molverhältnis IV:V im Bereich von 1:2 bis 1,1:1, insbesondere von 1:1,5 bis
1:1 und besonders bevorzugt von 1:1,3 bis 1:1,05 einsetzen.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung setzt man ein Hydrazid der Formel
V ein worin R für C
1-C
4-Alkoxy und insbesondere Methoxy steht. Derartige Hydrazide V werden im Folgenden
auch als Carbazat V bezeichnet.
[0026] Die Umsetzung von Keton IV mit dem Hydrazid V erfolgt vorteilhafterweise bei Temperaturen
im Bereich von 10 bis 100 °C, insbesondere 20 bis 80 °C. Der Reaktionsdruck ist für
den Erfolg der Umsetzung von untergeordneter Bedeutung und kann beispielsweise im
Bereich von 500 mbar bis 10 bar liegen. Vorzugsweise wird die Reaktion im Bereich
des Normaldrucks, d. h. im Bereich von 0,9 bis 1,2 bar durchgeführt. Die für die Umsetzung
erforderliche Reaktionszeit liegt in der Regel im Bereich von 4 h bis 72 h und insbesondere
im Bereich von 8 h bis 60 h.
[0027] Die Umsetzung kann grundsätzlich in Substanz durchgeführt werden. Vorzugsweise setzt
man jedoch das Hydrazid der Formel V mit dem Keton IV in einem organischen Lösungsmittel
um. Bevorzugte organische Lösungsmittel sind C
1-C
4-Alkanole, insbesondere Methanol und Ethanol sowie aromatische Lösungsmittel, insbesondere
Alkylbenzole wie Toluol, Xylole, Ethylbenzol, Cumol (2-Propylbenzol), Cymole (Isopropyltoluole)
und Mesitylen, weiterhin Chlorbenzol, 1,2-, 1,3- und 1,4-Dichlorbenzol und Mischungen
dieser Lösungsmittel.
[0028] Das bei der Umsetzung des Ketons IV mit dem Hydrazid V gebildete Wasser kann in an
sich bekannter Weise während der Umsetzung aus der Reaktionsmischung entfernt werden,
z. B. durch Auskreisen als Azeotrop mit dem in der Reaktion eingesetzten Lösungsmittel.
Das Reaktionswasser kann jedoch auch in der Reaktionsmischung verbleiben.
[0029] Zur Umsetzung können Keton IV und Hydrazid V in an sich beliebiger Weise miteinander
in Kontakt gebracht werden. In der Regel wird man das Keton IV und das Hydrazid V
in einem Reaktionsgefäß, gegebenenfalls zusammen mit dem gewünschten Lösungsmittel,
vorlegen und dann die gewünschten Reaktionsbedingungen einstellen. Man kann jedoch
auch die Hauptmenge oder Gesamtmenge an Keton IV und Hydrazid V, gegebenenfalls in
einem Lösungsmittel, unter Reaktionsbedingungen in das Reaktionsgefäß eintragen oder
eine der Komponenten IV oder V vorlegen und die Hauptmenge der anderen Komponente
im Verlauf der Umsetzung zuführen.
[0030] Die Isolierung der Verbindung II aus der Reaktionsmischung kann in an sich bekannter
Weise erfolgen. Sofern die Umsetzung in einem Lösungsmittel durchgeführt wurde, wird
man in der Regel die Reaktionsmischung einengen und/oder abkühlen und/oder ein Fällungsmittel
zugeben. Geeignete Fällungsmittel sind Lösungsmittel, in welchen sich die Verbindung
II zumindest bei Temperaturen unterhalb 25 °C nicht oder nur in begrenztem Ausmaß
löst. Hierzu zählen insbesondere aliphatische und cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe
wie Pentan, Hexan, Cyclohexan, Heptan, Petrolether, Methanol, Ethanol, Alkylbenzole
und dergleichen. Der Fällung/Kristallisation können sich weitere Reinigungsmaßnahmen
anschließen. Wird die Umsetzung wie bevorzugt in einem Alkohol, insbesondere in Methanol
oder Ethanol oder in einem Alkylbenzol durchgeführt, ist in der Regel die Zugabe eines
Fällungsmittels nicht erforderlich.
[0031] Die hier beschriebene Umsetzung des Ketons IV mit dem Hydrazid V liefert die Verbindungen
II in hoher Ausbeute von in der Regel wenigstens 80 % und häufig wenigstens 95 %,
bezogen auf die Verbindung II, und sehr hohen Reinheiten von häufig wenigstens 90
% und insbesondere wenigstens 95 %, ohne dass aufwendige Kristallisations- oder sonstige
Reinigungsmaßnahmen erforderlich sind. Daher kann auf eine Isolierung der Verbindung
II aus der Reaktionsmischung verzichtet werden.
[0032] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung betrifft daher ein Verfahren, bei der
man in einem ersten Schritt das Hydrazon-Derivat der Formel II durch Umsetzung von
Keton IV mit dem Hydrazid V herstellt und anschließend die Verbindung II ohne Isolierung
mit der Anilinverbindung III umsetzt. Hierzu kann es von Vorteil sein, wenn man einen
Teil oder die Gesamtmenge des zur Herstellung des Hydrazons II verwendeten Lösungsmittels
entfernt und durch ein anderes Lösungsmittel substituiert. Insbesondere wird man jedoch
die Umsetzung des Hydrazons II mit dem Anilin III in dem zur Herstellung des Hydrazons
II verwendeten Lösungsmittel durchführen.
[0033] Die zur Herstellung des Hydrazons II eingesetzten Ketone IV und Verfahren zu ihrer
Herstellung sind aus dem Stand der Technik, z. B. aus
WO 00/18714,
JP 4168826 und
WO 03/091203 bekannt.
[0034] Die folgenden Beispiele dienen lediglich der Erläuterung der Erfindung und sind nicht
einschränkend zu verstehen.
[0035] Die angegebenen Reinheiten und Isomerenverhältnisse wurde mittels Hochdruckflüssigchromatographie
(HPLC) über die Flächenverhältnisse der jeweiligen Peaks bestimmt.
[0036] Im Zusammenhang mit den NMR-Spektren steht s für ein Singulett, d für ein Dublett
und t für ein Triplett. MS steht für Massenspektrum und IR für IR-Spektrum.
Beispiel 1: Herstellung des Hydrazons der Formel II, worin R Methoxy bedeutet, R1 für 3-CF3 und R2 für 4-CN steht
Variante A:
[0037] 18,8 g (0,21 mol) Methylcarbazat (HN-NH-C(O)-OCH
3) und 57,8 g (0,20 mol) 3-Trifluormethylphenyl-4-cyanobenzylketon (Verbindung IV mit
R
1 = 3-CF
3 und R
2 = 4-CN) wurden in 700 ml Methanol bei 20 °C gelöst. Anschließend gab man 2 ml konzentrierte
Schwefelsäure zu, rührte 2 Tage bei 20 °C und isolierte den ausgefallenen Feststoff.
Dieser wurde mit 100 ml Methanol gewaschen und im Trockenschrank bei 50 °C / 10 mbar
getrocknet. Man erhielt auf diese Weise 62,6 g (entsprechend einer Ausbeute von 86,7
% der Theorie) des Hydrazons II {R
1 = 3-CF
3, R
2 = 4-CN} mit einer Reinheit (HPLC) von 99,6 %.
Schmelzpunkt: 171 °C
MS (EI): m/e = 361 (M
+-Ion)
IR: 2245 cm
-1 (CN); 1704 cm
-1 (C=O)
- 1H-NMR (DMSO): δ/ppm =
- 3,8 (s, 3H); 4,5 (s, 2H); 7,4 (d, 2H); 7,64 (t, 1H); 7,7 (d, 1H), 7,8 (d, 2H); 8,0
(d, 1 H); 8,15 (s, 1H); 10,95 (s, 1 H)
- 13C-NMR (DMSO): δ/ppm =
- 31,77 (t); 52,19 (q); 109,30 (s); 118,64 (s); 122,51 (d); 124,01 (s; Kopplungskonst.
C/F: 272,3 Hz); 125,30 (d); 129,16 (d, 2C); 129,24 (s); 129,61 (d); 130.25 (d); 132,51
(d, 2C); 138,07 (s); 142,11 (s); 146,45 (s); 154,58 (s)
Variante B:
[0038] 7,3 g (0,025 mol) 3-Trifluormethylphenyl-4-cyanobenzylketon und 2,4 g (0,025 mol)
Methylcarbazat (97%ig) wurden in Gegenwart von 2,0 g Essigsäure in 50 g Xylol 24 h
bei 50°C umgesetzt. Nach Abkühlen auf 20°C wurde der ausgefallene Feststoff abgetrennt
mit 10 g Xylol gewaschen und im Trockenschrank bei 50 °C / 10 mbar getrocknet. Man
erhielt auf diese Weise 8,0 g (entsprechend einer Ausbeute von 88,1 % der Theorie)
des Hydrazons II {R
1 = 3-CF
3, R
2 = 4-CN} mit einer Reinheit (HPLC) von 99,9 %.
Beispiel 2: Herstellung der Verbindung I, worin R1 für 3-CF3 und R2 für 4-CN stehen und R3 4-OCF3 bedeutet
Variante A:
[0039] In einem Reaktionsgefäß mit Destillationskolonne wurden 7,2 g (0,02 mol) des Hydrazons
aus Beispiel 1 und 3,9 g (0,022 mol) 4-Trifluormethoxyanilin in 100 g Xylol zusammengegeben
und die Mischung wurde zum Rückfluss erhitzt. Innerhalb 7 h wurden mit einem hohen
Rücklaufverhältnis 80 g einer Mischung aus Methanol und Xylol abdestilliert. Man kühlte
die Reaktionsmischung langsam auf 60 °C ab und gab bei dieser Temperatur 5 g Cyclohexan
zu. Anschließend kühlte man die Mischung weiter auf 10 °C ab. Der ausgefallene Feststoff
wurde abgetrennt, mit 10 g Cyclohexan gewaschen und im Trockenschrank bei 80 °C /
10 mbar getrocknet. Man erhielt auf diese Weise 9,4 g der Titelverbindung (entsprechend
einer Ausbeute von 92,2 % der Theorie) in Form eines Isomerengemischs mit einer Reinheit
von 98,1 % (81,2 % E-Isomer und 16,9 % Z-Isomer).
Variante B:
[0040] In einem Reaktionsgefäß mit Destillationskolonne wurden 21,6 g (0,06 mol) des Hydrazons
aus Beispiel 1 und 11,7g (0,066 mol) 4-Trifluormethoxyanilin in 300 g Xylol zusammengegeben
und die Mischung wurde zum Rückfluss erhitzt. Innerhalb 7 h wurden mit einem hohen
Rücklaufverhältnis 12 g einer Mischung aus Methanol und Xylol abdestilliert. Zur Kristallisation
des Produkts wurden weitere 234 g Xylol abdestilliert. Man kühlte langsam auf 60 °C
ab, gab bei dieser Temperatur 75 g Cyclohexan zu und kühlte anschließend weiter auf
10 °C ab. Der ausgefallene Feststoff wurde abgetrennt, mit 30 g Cyclohexan gewaschen
und im Trockenschrank bei 100 °C / 10 mbar getrocknet. Man erhielt auf diese Weise
28,0 g der Titelverbindung (entsprechend einer Ausbeute von 84,6 % der Theorie) in
Form eines Isomerengemischs mit einer Reinheit von 91,5 % (77,4 % E-Isomer und 14,1
% Z-Isomer).
1. Verfahren zur Herstellung von Phenylsemicarbazon-Verbindungen der Formel I

worin R
1 und R
2 unabhängig voneinander für Wasserstoff, Halogen, CN, C
1-C
4-Alkyl, C
1-C
4-Alkoxy, C
1-C
4-Haloalkyl oder C
1-C
4-Haloalkoxy stehen und R
3 für C
1-C
4-Alkoxy, C
1-C
4-Haloalkyl oder C
1-C
4-Haloalkoxy steht,
umfassend die Umsetzung einer Hydrazonverbindung der allgemeinen Formel II, worin
R für C
1-C
4-Alkoxy, Amino, C
1-C
4-Alkylamino oder Di-(C
1-C
4-alkyl)amino steht und R
1, R
2 die zuvor genannten Bedeutungen haben,

mit einer Anilinverbindung der allgemeinen Formel III, worin R
3 die zuvor genannte Bedeutung hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei R für C1-C4-Alkoxy steht.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei R für Methoxy steht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei R für Amino, Methylamino, Ethylamino oder Dimethylamino
steht.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anilinverbindung III
und Hydrazonverbindung der allgemeinen Formel II in einem Molverhältnis II:III im
1:1,5 bis 1,5:1 eingesetzt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei man die Hydrazonverbindung
der Formel II durch Umsetzung eines Benzylphenylketons der Formel IV

worin R
1, R
2 die zuvor genannten Bedeutungen aufweisen, mit einem Hydrazid der Formel V

worin R die zuvor genannte Bedeutung hat, bereitstellt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei R in Formel V für C1-C4-Alkoxy steht.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei man die Umsetzung des Benzylphenylketons IV mit dem
Hydrazid V in Gegenwart einer Säure vornimmt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei man die Hydrazonverbindung der allgemeinen
Formel II ohne Isolierung mit der Anilinverbindung III umsetzt.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei R1 in den Formeln I, II und IV meta-Trifluormethyl bedeutet, R2 in den Formeln I, II und IV für para-CN steht und R3 in den Formeln I und III für para-Trifluormethoxy steht.
11. Hydrazonverbindungen der allgemeinen Formel II

worin R
1 für Wasserstoff, Halogen, CN, C
1-C
4-Alkyl C
1-C
4-Alkoxy, C
1-C
4-Haloalkyl oder C
1-C
4-Haloalkoxy steht, R
2 für CN steht und R für C
1-C
4-Alkoxy, Amino oder C
1-C
4-Alkylamino oder Di-(C
1-C
4-alkyl)amino steht.
12. Hydrazonverbindungen der allgemeinen Formel II nach Anspruch 11, wobei R für C1-C4-Alkoxy steht.
13. Hydrazonverbindungen der allgemeinen Formel II nach Anspruch 12, wobei R für Methoxy
steht.
14. Hydrazonverbindungen der allgemeinen Formel II nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
wobei R1 meta-Trifluormethyl bedeutet und R2 für para-CN steht.
1. A process for preparing phenylsemicarbazone compounds of the formula I

where R
1 and R
2 are each independently hydrogen, halogen, CN, C
1-C
4-alkyl, C
1-C
4-alkoxy, C
1-C
4-haloalkyl or C
1-C
4-haloalkoxy, and R
3 is C
1-C
4-alkoxy, C
1-C
4-haloalkyl or C
1-C
4-haloalkoxy,
comprising the reaction of a hydrazone compound of the general formula II where R
is C
1-C
4-alkoxy, amino, C
1-C
4-alkylamino or di(C
1-C
4-alkyl)amino, and R
1, R
2 are each as defined above

with an aniline compound of the general formula III where R
3 is as defined above.
2. The process according to claim 1, wherein R is C1-C4-alkoxy.
3. The process according to claim 2, wherein R is methoxy.
4. The process according to claim 1, wherein R is amino, methylamino, ethylamino or dimethylamino.
5. The process according to any of the preceding claims, wherein the aniline compound
III and hydrazone compound of the general formula II are used in a molar II:III ratio
of from 1:1.5 to 1.5:1.
6. The process according to any of the preceding claims, wherein the hydrazone compound
of the formula II is provided by reacting a benzyl phenyl ketone of the formula IV

where R
1, R
2 are each as defined above, with a hydrazide of the formula V

where R is as defined above.
7. The process according to claim 6, wherein R in formula V is C1-C4-alkoxy.
8. The process according to claim 7, wherein the reaction of the benzyl phenyl ketone
IV with the hydrazide V is undertaken in the presence of an acid.
9. The process according to any of claims 6 to 8, wherein the hydrazone compound of the
general formula II is reacted with the aniline compound III without isolation.
10. The process according to any of the preceding claims, wherein R1 in the formulae I, II and IV is meta-trifluoromethyl, R2 in the formulae I, II and IV is para-CN and R3 in the formulae I and III is para-trifluoromethoxy.
11. A hydrazone compound of the general formula II

where R
1 is hydrogen, halogen, CN, C
1-C
4-alkyl, C
1-C
4-alkoxy, C
1-C
4-haloalkyl or C
1-C
4-haloalkoxy, R
2 is CN and R is C
1-C
4-alkoxy, amino or C
1-C
4-alkylamino or di(C
1-C
4-alkyl)amino.
12. The hydrazone compound of the general formula II according to claim 11, wherein R
is C1-C4-alkoxy.
13. The hydrazone compound of the general formula II according to claim 12, wherein R
is methoxy.
14. The hydrazone compound of the general formula II according to any of claims 11 to
13, wherein R1 is meta-trifluoromethyl and R2 is para-CN.
1. Procédé pour la préparation de composés de type phénylsemicarbazone de formule I,

dans laquelle R
1 et R
2 représentent, indépendamment l'un de l'autre, hydrogène, halogène, CN, alkyle en
C
1-C
4, alcoxy en C
1-C
4, halogénoalkyle en C
1-C
4 ou halogénoalcoxy en C
1-C
4 et R
3 représente alcoxy en C
1-C
4, halogénoalkyle en C
1-C
4 ou halogénoalcoxy en C
1-C
4, comprenant la transformation d'un composé de type hydrazone de formule générale
II, où R représente alcoxy en C
1-C
4, amino, (alkyle en C
1-C
4) amino ou di-(alkyle en C
1-C
4) amino et R
1, R
2 ont les significations susmentionnées,

avec un composé de type aniline de formule générale III, dans laquelle R
3 a la signification susmentionnée.
2. Procédé selon la revendication 1, où R représente alcoxy en C1-C4.
3. Procédé selon la revendication 2, où R représente méthoxy.
4. Procédé selon la revendication 1, où R représente amino, méthylamino, éthylamino ou
diméthylamino.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, où le composé de type
aniline III et le composé de type hydrazone de formule générale II sont utilisés dans
un rapport molaire II:III de 1:1,5 à 1,5:1.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel on prépare
le composé de type hydrazone de formule II par transformation d'une benzylphénylcétone
de formule IV

dans laquelle R
1, R
2 présentent les significations susmentionnées avec un hydrazide de formule V

dans laquelle R a la signification susmentionnée.
7. Procédé selon la revendication 6, où R dans la formule V représente alcoxy en C1-C4.
8. Procédé selon la revendication 7, dans lequel on réalise la transformation de la benzylphénylcétone
IV avec l'hydrazide V en présence d'un acide.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, où on transforme le composé
hydrazone de formule générale II sans isolement avec le composé de type aniline III.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel R1 dans les formules I, II et IV signifie méta-trifluorométhyle, R2 dans les formules I, II et IV représente para-CN et R3 dans les formules I et III représente para-trifluorométhoxy.
11. Composés de type hydrazone de formule générale II

dans laquelle R
1 représente hydrogène, halogène, CN, alkyle en C
1-C
4, alcoxy en C
1-C
4, halogénoalkyle en C
1-C
4 ou halogénoalcoxy en C
1-C
4, R
2 représente CN et R représente alcoxy en C
1-C
4, amino ou (alkyle en C
1-C
4) amino ou di- (alkyle en C
1-C
4) amino.
12. Composés de type hydrazone de formule générale II selon la revendication 11, où R
représente alcoxy en C1-C4.
13. Composés de type hydrazone de formule générale II selon la revendication 12, où R
représente méthoxy.
14. Composés de type hydrazone de formule générale II selon l'une quelconque des revendications
11 à 13, où R1 signifie méta-trifluorométhyle et R2 représente para-CN.