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(11) |
EP 1 728 570 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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18.06.2014 Patentblatt 2014/25 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.07.2007 Patentblatt 2007/28 |
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Anmeldetag: 02.06.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Speiser mit nachgiebigem Speiserunterteil
Feeder having a compliant bottom part
Masselotte avec un bas sous
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
04.06.2005 DE 102005025701
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.12.2006 Patentblatt 2006/49 |
| (73) |
Patentinhaber: GTP-Schäfer Giesstechnische Produkte GmbH |
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41515 Grevenbroich (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schäfer, Jürgen Michael
50859 Köln (DE)
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| (74) |
Vertreter: Müller, Karl-Ernst et al |
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Patentanwälte
Becker & Müller
Turmstrasse 22 40878 Ratingen 40878 Ratingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 184 104 US-A1- 2004 050 526
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DE-C1- 10 156 571
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Speisereinsatz zum Einsetzen in eine beim Gießen von
Metallen verwendete Gießform, bestehend aus einem ein Speiservolumen aufweisenden
Speiserkorpus aus einem exothermen und/oder isolierenden Material mit einer unteren,
dem das Gußstück ausbildenden Formbereich der Gießform zugewandten, mit einer Bodenöffnung
versehenen Bodenfläche, wobei an dem Speiserkorpus ein relativ zum Speiserkorpus bewegliches
und beim Aufformen des Speisereinsatzes im Rahmen der Herstellung der Gießform über
die Bodenöffnung in das Speiservolumen einschiebbaren Speiserunterteil, in welchem
eine der Ausbildung der Sollbruchstelle für einen sich im Speiservolumen mit Speiserunterteil
ausbildenden Speiserrest dienende Speiseröffnung ausgebildet ist und der Speisereinsatz
mit Speiserunterteil beim Herstellen der Gießform auf einen an dem die Form des Gussstücks
ausbildenden Modell befestigten Haltedorn aufsteckbar ist.
[0002] Ein Speisereinsatz mit den vorgenannten Merkmalen ist in der
EP 1 184 104 A1 beschrieben. Das daraus bekannte Speiserunterteil wird bei der Montage des Speisereinsatzes
zunächst auf den Haltedorn beziehungsweise das Modell aufgesetzt und weist in seinem
oberen, dem Speiserkorpus zugewandten Bereich radial abstehende Haltevorsprünge auf,
auf die bei der Montage des Speisereinsatzes in die herzustellende Gießform der Speiserkorpus
aufgesetzt wird und darauf auflagert. Die Abmessungen von Speiserkorpus und Speiserunterteil
sind dabei derart aufeinander abgestimmt, dass das Speiserunterteil in das Speiservolumen
des Speiserkorpus einschiebbar ist, sobald die bei der Herstellung der Gießform auf
den Speiserkorpus ausgeübte Druckkraft das Abbrechen der Haltevorsprünge von dem Speiserunterteil
bewirkt hat. Im Anschluss daran ist der Speisereinsatz gegenüber dem weiterhin ausgeübten
Formdruck nachgiebig, weil sich der auf dem Modell aufstehende Speiserunterteil in
das Speiservolumen des Speiserkorpus einschieben kann. Hiermit sind Vorteile wie Wegfall
eines Brechkems oder Verzicht auf einen sogenannten Federdom verbunden.
[0004] Als Nachteil ist bei dem bekannten Speisereinsatz noch zu vermerken, dass der mit
zwei getrennten Teilen ausgebildete, aus Speiserkorpus und Speiserunterteil bestehende
Speisereinsatz bei dessen Einbringen in die Gießform umständlich zu handhaben ist,
so dass ein erheblicher Montageaufwand besteht.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Speisereinsatz mit den gattungsgemäßen
Merkmalen so auszugestalten, dass seine Montage beim Aufformen in eine Gießform vereinfacht
ist.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser
Beschreibung nachgestellt sind.
[0007] Die Erfindung sieht in unterschiedlichen ersten Ausführungsformen vor, das das Speiserunterteil
in der Bereithaltestellung vor dem Einsetzen des Speisereinsatzes in die Gießform
bei nach oben weisender Bodenfläche im Inneren des Speiservolumens angeordnet und
darin derart beweglich ist, dass beim Drehen des Speisereinsatzes in seine Gebrauchsstellung
mit seiner dem Formbereich der Gießform zugewandten Bodenfläche das Speiserunterteil
mit einem Teilbereich seiner Längserstreckung aus dem Speiservolumen heraustritt und
über den herausgetretenen Teilbereich beim Herstellen der Gießform wieder in das Speiservolumen
einschiebbar ist, und das an dem Speiserkorpus eine in seiner Gebrauchsstellung wirksame,
das vollständige Herausfallen des Speiserunterteils aus dem Speiservolumen verhindernde
Sicherung ausgebildet ist, wobei die Sicherung als den Querschnitt der in der Bodenfläche
des Speiserkorpus befindlichen Bodenöffnung nach dem Einsetzen des Speiserunterteils
in das Speiservolumen verengende Materialauflage ausgebildet ist, wobei entweder die
Materialauflage aus an dem Rand der Bodenöffnung angesetzten Punkten aus einem Klebstoff
besteht oder die Materialauflage aus einem an dem Rand der Bodenöffnung angesetzten
umlaufenden Ring aus einem Klebstoff besteht oder die Sicherung als in Querschnitt
der in der Bodenfläche des Speiserkorpus befindlichen Bodenöffnung nach dem Einsetzen
des Speiserunterteils in das Speiservolumen verengende, in die Bodenfläche eingebrachte
Grate ausgebildet ist.
[0008] Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, dass der aus Speiserkorpus und Speiserunterteil
bestehende Speisereinsatz im Rahmen seiner Herstellung vormontiert werden kann, indem
das Speiserunterteil zunächst in das Speiservolumen des Speiserkorpus eingesetzt wird
und danach die Sicherung gegen ein Herausfallen des Speiserunterteils aus dem Speiservolumen
an dem Speiserkorpus angebracht wird. Insofern kann bei der Montage der Speisereinsatz
in vorteilhafter Weise als ein Bauteil gehandhabt werden; wobei beim Herumdrehen des
Speisereinsatzes in seine Gebrauchsstellung, in welcher der Speisereinsatz in eine
mit seiner Bodenfläche zugewandte Lage gedreht ist, dass Speiserunterteil aufgrund
seines Eigengewichts aus dem Speiservolumen soweit herausrutscht, bis die am Speiserkorpus
ausgebildete Sicherung wirksam wird und das Speiserunterteil festhält. In dieser Montagestellung
kann der Speisereinsatz auf den Haltedorn aufgesetzt werden. Wird nun nach dem Einfüllen
des Formsandes der entsprechende Formdruck ausgeübt, so ist das Speiserunterteil um
den gleichen Betrag seines Herausrutschens wieder in das Speiservolumen einschiebbar,
so dass der Speisereinsatz insgesamt in der im Stand der Technik bekannten Weise nachgiebig
ist.
[0009] Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass das Speiserunterteil
als ein einen Verbindungskanal zwischen Speiservolumen und Gießform aufweisender Formkörper
aus einem exothermen und/oder isolierenden Material ausgebildet ist.
[0010] Je nach Auslegung und Abmessung von Speiserkorpus und Speiserunterteil kann in alternativen
Ausführungsbeispielen der Erfindung vorgesehen sein, dass das Speiserunterteil in
der Bereithaltestellung vollständig in dem Speiservolumen aufgenommen ist oder aber
die Bodenfläche des Speiserkorpus mit einem Abschnitt überragt.
[0011] In allen obigen Fällen wird nach dem Einsetzen des Speiserunterteils in das Speiservolumen
des Speiserkorpus im Rahmen der Vormontage des Speisereinsatzes die den Querschnitt
der Bodenöffnung verengende Sicherung eingebracht, so dass darüber das Speiserunterteil
an dem Speiserkorpus fixiert ist.
[0012] In einer wiederum alternativen Ausführungsform der Erfindung ist die Sicherung als
ein in den an die Bodenöffnung anschließenden Wandungsbereich des Speiserkorpus eingesetzter
Sprengring ausgebildet, wobei es sich bei dem Sprengring insbesondere um einen Sprengring
nach DIN 9045 handeln kann. In gleicher Weise wie zu dem Einbringen der Materialauflage
beschrieben, wird im Anschluss an das Einsetzen des Speiserunterteils in das Speiservolumen
der Sprengring in den Speiserkorpus eingesetzt und verengt den Querschnitt der Bodenöffnung
so, dass darüber das Speiserunterteil an dem Speiserkorpus fixiert ist. Hiermit ist
in vorteilhafter Weise eine sehr einfache Montage des Speisereinsatzes mit Speiserkorpus
und Speiserunterteil verbunden, weil nur der Sprengring beigestellt und eingesetzt
werden muss.
[0013] Nach einem Ausführungsbeispiel der Ereindung ist vorgesehen, dass das Speiserunterteil
in seinem in dem Speiservolumen beweglichen Bereich wenigstens einen mit der Sicherung
zusammenwirkenden Anschlag aufweist, wobei vorgesehen sein kann, dass das Speiserunterteil
einen sich in Richtung zur Bodenfläche des Speiserkorpus verengenden konischen Abschnitt
aufweist und der Anschlag am oberen Rand des konischen Abschnitts ausgebildet ist.
[0014] Soweit es aufgrund der Relativbeweglichkeit von Speiserunterteil zu Speiserkorpus
vorteilhaft ist, für eine Fixierung der Bauteile während des Eindringens in die herzustellende
Gießform zu sorgen, ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass
an dem Speiserunterteil das Speiserunterteil gegenüber dem Haltedorn fixierenden Zentriergestaltungen
ausgebildet sind. Hierzu kann im Einzelnen vorgesehen sein, dass die Zentriergestaltungen
als in den bei der Herstellung der Gießform den Haltedorn aufnehmenden Verbindungskanal
einspringende und den Haltedorn umschließende Zentrierrippen ausgebildet sind.
[0015] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung vorgesehen, welche nachstehend
beschrieben sind. Es zeigen:
Fig. 1 einen aus Speiserkorpus und Speiserunterteil bestehenden Speisereinsatz in
der Bereithaltestellung,
Fig. 2 den Speisereinsatz gemäß Figur 1 beim Aufsetzen auf den Haltedorn zur Herstellung
der Gießform,
Fig. 3 den Speisereinsatz gemäß Figur 2 nach dem Einfüllen des Formsandes in den Modellkasten,
Fig. 4 den Speisereinsatz gemäß Figur 3 nach dem Verdichten des Formsandes,
Fig. 5 einen Speisereinsatz gemäß Figur 1 in einer hinsichtlich der Sicherung für
das Speiserunterteil abgeänderten Ausführungsform,
Fig. 6 den Speisereinsatz gemäß Figur 5 in einer Funktionsdarstellung entsprechend
Figur 2.
[0016] Der zunächst in Figur 1 dargestellte Speisereinsatz 10 weist einen Speiserkorpus
11 auf, der einen ein Speiservolumen 13 umschließenden Wandbereich 12, einen Deckelbereich
15 sowie eine Bodenfläche 14 umfasst. In der Bodenfläche 14 ist eine Bodenöffnung
16 ausgebildet. In dem gegenüberliegenden Deckelbereich 15 befindet sich ein Sackloch
17 zur Aufnahme der Spitze eines Haltedorns, wie noch beschrieben werden wird.
[0017] In dem Speiservolumen 13 des Speisereinsatzes gemäß Figur 1 ist ein Speiserunterteil
18 aufgenommen, welches einen konischen Abschnitt 19 aufweist, der sich in Richtung
der Bodenöffnung 16 des Speiserkorpus 11 verengt. An dem in der Darstellung der Figur
1 unteren Rand des konischen Abschnitts 19 ist ein sich radial erweiternder Anschlag
20 ausgebildet. In seinem Inneren bildet das Speiserunterteil einen Verbindungskanal
21 aus, an dessen der Bodenöffnung 16 des Speiserkorpus 11 zugewandten Ende eine Speiseröffnung
27 besteht. In den Verbindungskanal 21 springen sternförmig Zentrierrippen 22 ein.
Schließlich ist an dem äußeren, umlaufenden Rand der Bodenfläche 15 - nach dem Einsetzen
des Speiserunterteils 18 in das Speiservolumen 13 - eine Sicherung 23 angebracht,
die den Querschnitt der Bodenöffnung 16 derart verengt, dass der Speiserunterteil
18 nicht mehr aus dem Speiservolumen 13 entnommen werden kann, weil dessen Anschlag
20 von der Sicherung 23 gehalten wird. Im Einzelnen kann die Sicherung 23 beispielsweise
aus einem umlaufenden, den Rand der Bodenöffnung 16 erweiternden Ring aus einem Klebstoffmaterial
bestehen.
[0018] Wie sich aus Figur 2 ergibt, wird der Speisereinsatz gemäß Figur 1 bei seiner Montage
an der herzustellenden Gießform zunächst um 180 Grad gedreht, so dass seine Bodenfläche
15 nunmehr dem Formbereich der Gießform zugewandt ist. Im Zuge dieser Drehbewegung
rutscht das Speiserunterteil 18 aufgrund seines Eigengewichts aus dem Speiservolumen
10 bis in eine Stellung heraus, in welcher das Speiserunterteil 18 über den an ihm
ausgebildeten Anschlag 20 an der Sicherung 23 des Speiserkorpus 11 gehalten ist. Insofern
braucht die Sicherung 23 nur so stark ausgebildet sein, dass sie das Eigengewicht
des Speiserunterteils 18 trägt. In dieser Stellung wird der Speisereinsatz 10 aus
einen Haltedorn 24 aufgesetzt, wobei der Haltedorn 24 durch den Verbindungskanal 21
hindurch tritt und von den da hinein einspringenden Zentrierrippen 22 umschlossen
wird. Auf diese wird das Speiserunterteil 18 und damit der Speisereinsatz 10 gegenüber
dem Haltedorn 24 fixiert. Die Spitze 25 des Haltedorns 24 tritt dabei in das im Deckelbereich
14 des Speiserkorpus 11 ausgebildetes Sackloch 17 ein. Somit wird der Speiserkorpus
11 von dem Haltedorn 24 getragen, so dass der aus dem Speiserkorpus 11 herausstehende
chronische Abschnitt 19 des Speiserunterteils 18 den Abstand zwischen der Modelloberfläche
und dem Speiserkorpus 11 überbrückt.
[0019] Wie sich aus Figur 3 ergibt, wird in dieser Stellung des Speisereinsatzes 10 der
Formsatz 26 in dem Modellkasten eingefüllt und füllt dabei den zwischen Modelloberfläche
und Speiserkorpus 11 bestehenden Zwischenraum um das Speiserunterteil 18 herum aus.
[0020] Soweit nach dem Einfüllen des Formsandes gemäß Figur 3 die Verdichtung des Formsandes
erfolgt, schiebt sich das Speiserunterteil 18 in das Speiservolumen 13 ein, so dass
unter der Einwirkung des Formdruckes eine Zerstörung beziehungsweise Beeinträchtigung
des Speiserkorpus 11 vermieden ist. Hierbei durchstößt die Spitze 25 des Haltedorns
24 den Deckelbereich 14 des Speiserkorpus 11. Gleichzeitig bildet in der in Figur
4 dargestellten Stellung das Speiserunterteil 18 im Bereich seiner Speiseröffnung
27 nach Entfernen der Modellplatte mit Haltedorn 24 die Brechkante in der gewünschten
Form aus. Beim Abgießen des Gußstückes kann demnach das heiße Metall durch den Verbindungskanal
21 des Speiseruntertells 18 bis in das Speiservolumen 13 strömen beziehungsweise von
hier aus in die Gießform rückgesaugt werden.
[0021] Wie sich aus Figuren 5 und 6 ergibt, kann anstelle der Sicherung 23 in Form des Ringes
aus einem Klebstoffmaterial in den an die Bodenöffnung 16 anschließenden Wandungsbereich
des Speiserkorpus 11 ein Sprengring 30 gemäß DIN 9045 eingesetzt werden, der die Sicherung
des in das Speiservolumen 13 eingesetzten Speiserunterteils 18 beim Drehen des Speisereinsatzes
übernimmt. Mit der Verwendung des genannten Sprengringes ist eine Vereinfachung der
Montage insoweit verbunden, als nach dem Einsetzen des Speiserunterteils 18 in das
Speiservolumen 13 des Speiserkorpus 11 lediglich noch der Sprengring 30 in den Bereich
der Bodenöffnung 16 einzusetzen ist, was ohne großen Aufwand möglich ist. Da der Sprengring
30 gleichermaßen den Rand der Bodenöffnung 16 erweitert, wird der Querschnitt der
Bodenöffnung 16 verengt, so dass bei dem Drehen des Speisereinsatzes gemäß Figur 5
in die in Figur 6 dargestellte Position das Speiserunterteil 13 mit seinen Anschlägen
20 auf den Sprengring 30 auflagert und insoweit gehalten ist.
[0022] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen, der Zusammenfassung und
der Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln
als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung
in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
1. Speisereinsatz zum Einsetzen in eine beim Gießen von Metallen verwendete Gießform,
bestehend aus einem ein Speiservolumen aufweisenden Speiserkorpus aus einem exothermen
und/oder isolierenden Material mit einer unteren, dem das Gussstück ausbildenden Formbereich
der Gießform zugewandten, mit einer Bodenöffnung versehenen Bodenfläche, wobei an
dem Speiserkorpus ein relativ zum Speiserkorpus bewegliches und beim Aufformen des
Speisereinsatzes im Rahmen der Herstellung der Gießform über die Bodenöffnung in das
Speiservolumen einschiebbaren Speiserunterteil, in welchem eine der Ausbildung der
Sollbruchstelle für einen sich im Speiservolumen mit Speiserunterteil ausbildenden
Speiserrest dienende Speiseröffnung ausgebildet ist und der Speisereinsatz mit Speiserunterteil
beim Herstellen der Gießform auf einen an dem die Form des Gussstücks ausbildenden
Modell befestigten Haltedorn aufsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserunterteil (18) in der Bereithaltestellung vor dem Einsetzen des Speisereinsatzes
(10) in die Gießform bei nach oben weisender Bodenfläche (15) im Inneren des Speiservolumens
(13) angeordnet und darin derart beweglich ist, dass beim Drehen des Speisereinsatzes
in seine Gebrauchsstellung mit seiner dem Formbereich der Gießform zugewandten Bodenfläche
(15) das Speiserunterteil (18) mit einem Teilbereich seiner Längserstreckung aus dem
Speiservolumen (13) heraustritt und über den herausgetretenen Teilbereich beim Herstellen
der Gießform wieder in das Speiservolumen (13) einschiebbar ist, und das an dem Speiserkorpus
(11) eine in seiner Gebrauchsstellung wirksame, das vollständige Herausfallen des
Speiserunterteils (18) aus dem Speiservolumen (13) verhindernde Sicherung (23, 30)
ausgebildet ist, wobei die Sicherung als den Querschnitt der in der Bodenfläche (15)
des Speiserkorpus (11) befindlichen Bodenöffnung (16) nach dem Einsetzen des Speiserunterteils
(18) in das Speiservolumen (13) verengende Materialauflage (23) ausgebildet ist und
die Materialauflage (23) aus an dem Rand der Bodenöffnung (16) angesetzten Punkten
aus einem Klebstoff besteht.
2. Speisereinsatz zum Einsetzen in eine beim Gießen von Metallen verwendete Gießform,
bestehend aus einem ein Speiservolumen aufweisenden Speiserkorpus aus einem exothermen
und/oder isolierenden Material mit einer unteren, dem das Gussstück ausbildenden Formbereich
der Gießform zugewandten, mit einer Bodenöffnung versehenen Bodenfläche, wobei an
dem Speiserkorpus ein relativ zum Speiserkorpus bewegliches und beim Aufformen des
Speisereinsatzes im Rahmen der Herstellung der Gießform über die Bodenöffnung in das
Speiservolumen einschiebbaren Speiserunterteil, in welchem eine der Ausbildung der
Sollbruchstelle für einen sich im Speiservolumen mit Speiserunterteil ausbildenden
Speiserrest dienende Speiseröffnung ausgebildet ist und der Speisereinsatz mit Speiserunterteil
beim Herstellen der Gießform auf einen an dem die Form des Gussstücks ausbildenden
Modell befestigten Haltedorn aufsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserunterteil (18) in der Bereithaltestellung vor dem Einsetzen des Speisereinsatzes
(10) in die Gießform bei nach oben weisender Bodenfläche (15) im Inneren des Speiservolumens
(13) angeordnet und darin derart beweglich ist, dass beim Drehen des Speisereinsatzes
in seine Gebrauchsstellung mit seiner dem Formbereich der Gießform zugewandten Bodenfläche
(15) das Speiserunterteil (18) mit einem Teilbereich seiner Längserstreckung aus dem
Speiservolumen (13) heraustritt und über den herausgetretenen Teilbereich beim Herstellen
der Gießform wieder in das Speiservolumen (13) einschiebbar ist, und das an dem Speiserkorpus
(11) eine in seiner Gebrauchsstellung wirksame, das vollständige Herausfallen des
Speiserunterteils (18) aus dem Speiservolumen (13) verhindernde Sicherung (23, 30)
ausgebildet ist, wobei die Sicherung als den Querschnitt der in der Bodenfläche (15)
des Speiserkorpus (11) befindlichen Bodenöffnung (16) nach dem Einsetzen des Speiserunterteils
(18) in das Speiservolumen (13) verengende Materialauflage (23) ausgebildet ist und
die Materialauflage (23) aus einem an dem Rand der Bodenöffnung (16) angesetzten umlaufenden
Ring aus einem Klebstoff besteht.
3. Speisereinsatz zum Einsetzen in eine beim Gießen von Metallen verwendete Gießform,
bestehend aus einem ein Speiservolumen aufweisenden Speiserkorpus aus einem exothermen
und/oder isolierenden Material mit einer unteren, dem das Gussstück ausbildenden Formbereich
der Gießform zugewandten, mit einer Bodenöffnung versehenen Bodenfläche, wobei an
dem Speiserkorpus ein relativ zum Speiserkorpus bewegliches und beim Aufformen des
Speisereinsatzes im Rahmen der Herstellung der Gießform über die Bodenöffnung in das
Speiservolumen einschiebbaren Speiserunterteil, in welchem eine der Ausbildung der
Sollbruchstelle für einen sich im Speiservolumen mit Speiserunterteil ausbildenden
Speiserrest dienende Speiseröffnung ausgebildet ist und der Speisereinsatz mit Speiserunterteil
beim Herstellen der Gießform auf einen an dem die Form des Gussstücks ausbildenden
Modell befestigten Haltedorn aufsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserunterteil (18) in der Bereithaltestellung vor dem Einsetzen des Speisereinsatzes
(10) in die Gießform bei nach oben weisender Bodenfläche (15) im Inneren des Speiservolumens
(13) angeordnet und darin derart beweglich ist, dass beim Drehen des Speisereinsatzes
in seine Gebrauchsstellung mit seiner dem Formbereich der Gießform zugewandten Bodenfläche
(15) das Speiserunterteil (18) mit einem Teilbereich seiner Längserstreckung aus dem
Speiservolumen (13) heraustritt und über den herausgetretenen Teilbereich beim Herstellen
der Gießform wieder in das Speiservolumen (13) einschiebbar ist, und das an dem Speiserkorpus
(11) eine in seiner Gebrauchsstellung wirksame, das vollständige Herausfallen des
Speiserunterteils (18) aus dem Speiservolumen (13) verhindernde Sicherung (23, 30)
ausgebildet ist, wobei die Sicherung als den Querschnitt der in der Bodenfläche (15)
des Speiserkorpus (11) befindlichen Bodenöffnung (16) nach dem Einsetzen des Speiserunterteils
(18) in das Speiservolumen (13) verengende Materialauflage (23) ausgebildet ist und
die Sicherung als in Querschnitt der in der Bodenfläche (15) des Speiserkorpus (11)
befindlichen Bodenöffnung (16) nach dem Einsetzen des Speiserunterteils (18) in das
Speiservolumen (13) verengende, in die Bodenfläche (15) eingebrachte Grate ausgebildet
ist.
4. Speisereinsatz zum Einsetzen in eine beim Gießen von Metallen verwendete Gießform,
bestehend aus einem ein Speiservolumen aufweisenden Speiserkorpus aus einem exothermen
und/oder isolierenden Material mit einer unteren, dem das Gussstück ausbildenden Formbereich
der Gießform zugewandten, mit einer Bodenöffnung versehenen Bodenfläche, wobei an
dem Speiserkorpus ein relativ zum Speiserkorpus bewegliches und beim Aufformen des
Speisereinsatzes im Rahmen der Herstellung der Gießform über die Bodenöffnung in das
Speiservolumen einschiebbaren Speiserunterteil, in welchem eine der Ausbildung der
Sollbruchstelle für einen sich im Speiservolumen mit Speiserunterteil ausbildenden
Speiserrest dienende Speiseröffnung ausgebildet ist und der Speisereinsatz mit Speiserunterteil
beim Herstellen der Gießform auf einen an dem die Form des Gussstücks ausbildenden
Modell befestigten Haltedorn aufsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserunterteil (18) in der Bereithaltestellung vor dem Einsetzen des Speisereinsatzes
(10) in die Gießform bei nach oben weisender Bodenfläche (15) im Inneren des Speiservolumens
(13) angeordnet und darin derart beweglich ist, dass beim Drehen des Speisereinsatzes
in seine Gebrauchsstellung mit seiner dem Formbereich der Gießform zugewandten Bodenfläche
(15) das Speiserunterteil (18) mit einem Teilbereich seiner Längserstreckung aus dem
Speiservolumen (13) heraustritt und über den herausgetretenen Teilbereich beim Herstellen
der Gießform wieder in das Speiservolumen (13) einschiebbar ist, und das an dem Speiserkorpus
(11) eine in seiner Gebrauchsstellung wirksame, das vollständige Herausfallen des
Speiserunterteils (18) aus dem Speiservolumen (13) verhindernde Sicherung (23, 30)
ausgebildet ist, wobei die Sicherung als ein in den an die Bodenöffnung (16) anschließenden
Wandungsbereich des Speiserkorpus (11) eingesetzter Sprengring (30) ausgebildet ist.
5. Speisereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserunterteil (18) als ein einen Verbindungskanal (21) zwischen Speiservolumen
(13) und Gießform aufweisender Formkörper aus einem exothermen und/oder isolierenden
Material ausgebildet ist.
6. Speisereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserunterteil (18) in der Bereithaltestellung vollständig in dem Speiservolumen
(13) des Speiserkorpus (11) aufgenommen ist.
7. Speisereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserunterteil (18) in der Bereithaltestellung die Bodenfläche (15) des Speiserkorpus
(11) überragt.
8. Speisereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserunterteil (18) in seinem in dem Speiservolumen (13) beweglichen Bereich
wenigstens einen mit der Sicherung (23) zusammenwirkenden Anschlag (20) aufweist.
9. Speisereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Speiserunterteil (18) einen sich in Richtung zur Bodenfläche (15) des Speiserkorpus
(11) verengenden konischen Abschnitt (19) aufweist und der Anschlag (20) am oberen
Rand des konischen Abschnitts (19) ausgebildet ist.
10. Speisereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Speiserunterteil (18) das Speiserunterteil (18) gegenüber dem Haltedorn (24)
fixierenden Zentriergestaltungen (22) ausgebildet sind.
11. Speisereinsatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriergestaltungen als in den bei der Herstellung der Gießform den Haltedorn
(24) aufnehmenden Verbindungskanal einspringende und den Haltedorn (24) umschließende
Zentrierrippen (22) ausgebildet sind.
1. Feeder insert for insertion into a mould used for casting metal, consisting of a feeder
body having a feeder volume, the feeder body being made of an exothermic and/or insulating
material and having a lower base surface facing the moulding region of the mould which
forms the casting and in which base surface a base opening is provided, the feeder
body having a feeder lower part positioned thereon, and which is movable relative
thereto and which can be inserted into the feeder volume via the base opening when
forming the feeder insert during the process of producing the mould, in which lower
part a feeder opening is formed, promoting the formation of a predetermined breaking
point for a feeder residue formed in the feeder volume comprising the feeder lower
part and in which, during production of the mould, the feeder insert comprising the
feeder lower part may be attached to a holding mandrel fixed to a pattern forming
the shape of the casting, characterised in that, in the stand-by position, before the feeder insert (10) is inserted into the mould,
with the base surface (15) facing upward, the feeder lower part (18) is arranged in
the interior of the feeder volume (13) and is movable therein in such a way that on
rotation of the feeder insert to its operational position, with its base surface (15)
facing the moulding region of the mould, a portion of the length of the feeder lower
part (18) protrudes from the feeder volume (13) and may be reinserted into the feeder
volume (13) by means of the protruding portion during production of the mould, and
in that a securing means (23, 30), which is effective in the operational position of the
feeder body, is formed on the feeder body (11), to prevent the feeder lower part (18)
from completely falling out of the feeder volume (13), whereby the securing means
is configured as a material seat (23) narrowing the cross-section of the base opening
(16) located in the base surface (15) of the feeder body (11) after the insertion
of the feeder lower part (18) into the feeder volume (13) and the material seat (23)
consists of adhesive points attached to the edge of the base opening (16).
2. Feeder insert for insertion into a mould used for casting metal, consisting of a feeder
body having a feeder volume, the feeder body being made of an exothermic and/or insulating
material and having a lower base surface facing the moulding region of the mould which
forms the casting and in which base surface a base opening is provided, the feeder
body having a feeder lower part positioned thereon, and which is movable relative
thereto and which can be inserted into the feeder volume via the base opening when
forming the feeder insert during the process of producing the mould, in which lower
part a feeder opening is formed, promoting the formation of a predetermined breaking
point for a feeder residue formed in the feeder volume comprising the feeder lower
part and in which, during production of the mould, the feeder insert comprising the
feeder lower part may be attached to a holding mandrel fixed to a pattern forming
the shape of the casting, characterised in that, in the stand-by position, before the feeder insert (10) is inserted into the mould,
with the base surface (15) facing upward, the feeder lower part (18) is arranged in
the interior of the feeder volume (13) and is movable therein in such a way that on
rotation of the feeder insert to its operational position, with its base surface (15)
facing the moulding region of the mould, a portion of the length of the feeder lower
part (18) protrudes from the feeder volume (13) and may be reinserted into the feeder
volume (13) by means of the protruding portion during production of the mould, and
in that a securing means (23, 30), which is effective in the operational position of the
feeder body, is formed on the feeder body (11) to prevent the feeder lower part (18)
from completely falling out of the feeder volume (13) whereby the securing means is
configured as a material seat (23) narrowing the cross-section of the base opening
(16) located in the base surface (15) of the feeder body (11) after the insertion
of the feeder lower part (18) into the feeder volume (13) and the material seat (23)
consists of a peripheral adhesive ring attached to the edge of the base opening (16).
3. Feeder insert for insertion into a mould used for casting metal, consisting of a feeder
body having a feeder volume, the feeder body being made of an exothermic and/or insulating
material and having a lower base surface facing the moulding region of the mould which
forms the casting and in which base surface a base opening is provided, the feeder
body having a feeder lower part positioned thereon, and which is movable relative
thereto and which can be inserted into the feeder volume via the base opening when
forming the feeder insert during the process of producing the mould, in which lower
part a feeder opening is formed, promoting the formation of a predetermined breaking
point for a feeder residue formed in the feeder volume comprising the feeder lower
part and in which, during production of the mould, the feeder insert comprising the
feeder lower part may be attached to a holding mandrel fixed to a pattern forming
the shape of the casting, characterised in that, in the stand-by position, before the feeder insert (10) is inserted into the mould,
with the base surface (15) facing upward, the feeder lower part (18) is arranged in
the interior of the feeder volume (13) and is movable therein in such a way that on
rotation of the feeder insert to its operational position, with its base surface (15)
facing the moulding region of the mould, a portion of the length of the feeder lower
part (18) protrudes from the feeder volume (13) and may be reinserted into the feeder
volume (13) by means of the protruding portion during production of the mould, and
in that a securing means (23, 30), which is effective in the operational position of the
feeder body, is formed on the feeder body (11), to prevent the feeder lower part (18)
from completely falling out of the feeder volume (13) whereby the securing means is
configured as a material seat (23) narrowing the cross-section of the base opening
(16) located in the base surface (15) of the feeder body (11) after the insertion
of the feeder lower part (18) into the feeder volume (13) and the securing means is
configured as ridges which are introduced into the base surface (15) and narrow in
the cross-section of the base opening (16), located in the base surface (15) of the
feeder body (11), after the insertion of the feeder lower part (18) into the feeder
volume (13).
4. Feeder insert for insertion into a mould used for casting metal, consisting of a feeder
body having a feeder volume, the feeder body being made of an exothermic and/or insulating
material and having a lower base surface facing the moulding region of the mould which
forms the casting and in which base surface a base opening is provided, the feeder
body having a feeder lower part positioned thereon, and which is movable relative
thereto and which can be inserted into the feeder volume via the base opening when
forming the feeder insert during the process of producing the mould, in which lower
part a feeder opening is formed, promoting the formation of a predetermined breaking
point for a feeder residue formed in the feeder volume comprising the feeder lower
part and in which, during production of the mould, the feeder insert comprising the
feeder lower part may be attached to a holding mandrel fixed to a pattern forming
the shape of the casting, characterised in that, in the stand-by position, before the feeder insert (10) is inserted into the mould,
with the base surface (15) facing upward, the feeder lower part (18) is arranged in
the interior of the feeder volume (13) and is movable therein in such a way that on
rotation of the feeder insert to its operational position, with its base surface (15)
facing the moulding region of the mould, a portion of the length of the feeder lower
part (18) protrudes from the feeder volume (13) and may be reinserted into the feeder
volume (13) by means of the protruding portion during production of the mould, and
in that a securing means (23, 30), which is effective in the operational position of the
feeder body, is formed on the feeder body (11), to prevent the feeder lower part (18)
from completely falling out of the feeder volume (13), whereby the securing means
is configured as a retaining ring (30) inserted into the wall region of the feeder
body (11) adjacent to the base opening (16).
5. Feeder insert according to one of the claims 1 - 4, characterised in that the feeder lower part (18) is configured as a shaped body having a connecting channel
(21) between the feeder volume (13) and the mould and is made of an exothermic and/or
insulating material.
6. Feeder insert according to one of the claims 1 - 5, characterised in that, in the standby position, the feeder lower part (18) is completely accommodated in
the feeder volume (13) of the feeder body (11)
7. Feeder insert according to one of the claims 1 - 5, characterised in that, in the standby position, the feeder lower part (18) protrudes from the base surface
(15) of the feeder body (11)
8. Feeder insert according to one of claims 1 to 7, characterised in that the feeder lower part (18) has at least one stop (20) cooperating with the securing
means (23) in the region of the feeder lower part which can be moved in the feeder
volume (13).
9. Feeder insert according to one of claims 1 to 8, characterised in that the feeder lower part (18) has a conical portion (19) which narrows in the direction
of the base surface (15) of the feeder body (11), and the stop (20) is configured
at the upper edge of the conical portion (19)
10. Feeder insert according to one of claims 1 to 9, characterised in that, centring configurations (22), fixing the feeder lower part (18) relative to the
holding mandrel (24), are formed on the feeder lower part (18).
11. Feeder insert according to claim 10, characterised in that the centring configurations are configured as centring ribs (22) which project into
the connecting channel accommodating the holding mandrel (24) during production of
the mould and which surround the holding mandrel (24)
1. Manchon pour masselotte destiné à être inséré dans un moule utilisé lors de la coulée
de métaux, se composant d'un corps de masselotte présentant un volume de masselotte
en un matériau exotherme et/ou isolant avec une surface de fond inférieure, tournée
vers la zone du moule réalisant la pièce coulée, pourvue d'une ouverture de fond,
sur le corps de masselotte étant réalisée une partie inférieure de masselotte mobile
par rapport au corps de masselotte et insérable lors du surmoulage du manchon pour
masselotte dans le cadre de la fabrication du moule par le biais de l'ouverture de
fond dans le volume de masselotte, dans laquelle partie inférieure de masselotte est
réalisée une ouverture de masselotte servant à la réalisation du point destiné à la
rupture pour un reste de masselotte se formant dans le volume de masselotte avec la
partie inférieure de masselotte et le manchon pour masselotte pouvant être fixé avec
la partie inférieure de masselotte lors de la fabrication du moule sur une épine de
retenue fixée sur le modèle réalisant la forme de la pièce coulée, caractérisé en ce que la partie inférieure de masselotte (18) est disposée dans la position de mise à disposition
avant l'insertion du manchon pour masselotte (10) dans le moule lorsque la surface
de fond (15) est tournée vers le haut à l'intérieur du volume de masselotte (13) et
est mobile dedans de telle manière que lors de la rotation du manchon pour masselotte
dans sa position d'utilisation avec sa surface de fond (15) tournée vers la zone du
moule, la partie inférieure de masselotte (18) sorte avec une zone partielle de son
étendue longitudinale du volume de masselotte (13) et puisse être insérée par la zone
partielle sortie lors de la fabrication du moule de nouveau dans le volume de masselotte
(13), et en ce qu'une protection (23, 30) agissant dans sa position d'utilisation, empêchant la chute
complète de la partie inférieure de masselotte (18) hors du volume de masselotte (13)
est réalisée sur le corps de masselotte (11), la protection étant réalisée comme une
couche de matériau (23) rétrécissant la section transversale de l'ouverture de fond
(16) se trouvant dans la surface de fond (15) du corps de masselotte (11) après l'insertion
de la partie inférieure de masselotte (18) dans le volume de masselotte (13) et la
couche de matériau (23) se composant de points d'une colle placés sur le bord de l'ouverture
de fond (16).
2. Manchon pour masselotte destiné à être inséré dans un moule utilisé lors de la coulée
de métaux, se composant d'un corps de masselotte présentant un volume de masselotte
en un matériau exotherme et/ou isolant avec une surface de fond inférieure, tournée
vers la zone du moule réalisant la pièce coulée, pourvue d'une ouverture de fond,
sur le corps de masselotte étant réalisée une partie inférieure de masselotte mobile
par rapport au corps de masselotte et insérable lors du surmoulage du manchon pour
masselotte dans le cadre de la fabrication du moule par le biais de l'ouverture de
fond dans le volume de masselotte, dans laquelle partie inférieure de masselotte est
réalisée une ouverture de masselotte servant à la réalisation du point destiné à la
rupture pour un reste de masselotte se formant dans le volume de masselotte avec la
partie inférieure de masselotte et le manchon pour masselotte pouvant être fixé avec
la partie inférieure de masselotte lors de la fabrication du moule sur une épine de
retenue fixée sur le modèle réalisant la forme de la pièce coulée, caractérisé en ce que la partie inférieure de masselotte (18) est disposée dans la position de mise à disposition
avant l'insertion du manchon pour masselotte (10) dans le moule lorsque la surface
de fond (15) est tournée vers le haut à l'intérieur du volume de masselotte (13) et
est mobile dedans de telle manière que lors de la rotation du manchon pour masselotte
dans sa position d'utilisation avec sa surface de fond (15) tournée vers la zone du
moule, la partie inférieure de masselotte (18) sorte avec une zone partielle de son
étendue longitudinale du volume de masselotte (13) et puisse être insérée par la zone
partielle sortie lors de la fabrication du moule de nouveau dans le volume de masselotte
(13), et en ce qu'une protection (23, 30) agissant dans sa position d'utilisation, empêchant la chute
complète de la partie inférieure de masselotte (18) hors du volume de masselotte (13)
est réalisée sur le corps de masselotte (11), la protection étant réalisée comme une
couche de matériau (23) rétrécissant la section transversale de l'ouverture de fond
(16) se trouvant dans la surface de fond (15) du corps de masselotte (11) après l'insertion
de la partie inférieure de masselotte (18) dans le volume de masselotte (13) et la
couche de matériau (23) se composant d'un anneau rotatif d'une colle placé sur le
bord de l'ouverture de fond (16).
3. Manchon pour masselotte destiné à être inséré dans un moule utilisé lors de la coulée
de métaux, se composant d'un corps de masselotte présentant un volume de masselotte
en un matériau exotherme et/ou isolant avec une surface de fond inférieure, tournée
vers la zone du moule réalisant la pièce coulée, pourvue d'une ouverture de fond,
sur le corps de masselotte étant réalisée une partie inférieure de masselotte mobile
par rapport au corps de masselotte et insérable lors du surmoulage du manchon pour
masselotte dans le cadre de la fabrication du moule par le biais de l'ouverture de
fond dans le volume de masselotte, dans laquelle partie inférieure de masselotte est
réalisée une ouverture de masselotte servant à la réalisation du point destiné à la
rupture pour un reste de masselotte se formant dans le volume de masselotte avec la
partie inférieure de masselotte et le manchon pour masselotte pouvant être fixé avec
la partie inférieure de masselotte lors de la fabrication du moule sur une épine de
retenue fixée sur le modèle réalisant la forme de la pièce coulée, caractérisé en ce que la partie inférieure de masselotte (18) est disposée dans la position de mise à disposition
avant l'insertion du manchon pour masselotte (10) dans le moule lorsque la surface
de fond (15) est tournée vers le haut à l'intérieur du volume de masselotte (13) et
est mobile dedans de telle manière que lors de la rotation du manchon pour masselotte
dans sa position d'utilisation avec sa surface de fond (15) tournée vers la zone du
moule, la partie inférieure de masselotte (18) sorte avec une zone partielle de son
étendue longitudinale du volume de masselotte (13) et puisse être insérée par la zone
partielle sortie lors de la fabrication du moule de nouveau dans le volume de masselotte
(13), et en ce qu'une protection (23, 30) agissant dans sa position d'utilisation, empêchant la chute
complète de la partie inférieure de masselotte (18) hors du volume de masselotte (13)
est réalisée sur le corps de masselotte (11), la protection étant réalisée comme une
couche de matériau (23) rétrécissant la section transversale de l'ouverture de fond
(16) se trouvant dans la surface de fond (15) du corps de masselotte (11) après l'insertion
de la partie inférieure de masselotte (18) dans le volume de masselotte (13) et la
protection étant réalisée comme une arête introduite dans la surface de fond (15),
rétrécissant la section transversale de l'ouverture de fond (16) se trouvant dans
la surface de fond (15) du corps de masselotte (11) après insertion de la partie inférieure
de masselotte (18) dans le volume de masselotte (13).
4. Manchon pour masselotte destiné à être inséré dans un moule utilisé lors de la coulée
de métaux, se composant d'un corps de masselotte présentant un volume de masselotte
en un matériau exotherme et/ou isolant avec une surface de fond inférieure, tournée
vers la zone du moule réalisant la pièce coulée, pourvue d'une ouverture de fond,
sur le corps de masselotte étant réalisée une partie inférieure de masselotte mobile
par rapport au corps de masselotte et insérable lors du surmoulage du manchon pour
masselotte dans le cadre de la fabrication du moule par le biais de l'ouverture de
fond dans le volume de masselotte, dans laquelle partie inférieure de masselotte est
réalisée une ouverture de masselotte servant à la réalisation du point destiné à la
rupture pour un reste de masselotte se formant dans le volume de masselotte avec la
partie inférieure de masselotte et le manchon pour masselotte pouvant être fixé avec
la partie inférieure de masselotte lors de la fabrication du moule sur une épine de
retenue fixée sur le modèle réalisant la forme de la pièce coulée, caractérisé en ce que la partie inférieure de masselotte (18) est disposée dans la position de mise à disposition
avant l'insertion du manchon pour masselotte (10) dans le moule lorsque la surface
de fond (15) est tournée vers le haut à l'intérieur du volume de masselotte (13) et
est mobile dedans de telle manière que lors de la rotation du manchon pour masselotte
dans sa position d'utilisation avec sa surface de fond (15) tournée vers la zone du
moule, la partie inférieure de masselotte (18) sorte avec une zone partielle de son
étendue longitudinale du volume de masselotte (13) et puisse être insérée par la zone
partielle sortie lors de la fabrication du moule de nouveau dans le volume de masselotte
(13), et en ce qu'une protection (23, 30) agissant dans sa position d'utilisation, empêchant la chute
complète de la partie inférieure de masselotte (18) hors du volume de masselotte (13)
est réalisée sur le corps de masselotte (11), la protection étant réalisée comme un
circlip (30) inséré dans la zone de paroi contiguë à l'ouverture de fond (16) du corps
de masselotte (11 ).
5. Manchon pour masselotte selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie inférieure de masselotte (18) est réalisée comme un corps de moule en un
matériau exotherme et/ou isolant présentant un canal de liaison (21) entre le volume
de masselotte (13) et le moule.
6. Manchon pour masselotte selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la partie inférieure de masselotte (18) est complètement reçue dans la position de
mise à disposition dans le volume de masselotte (13) du corps de masselotte (11).
7. Manchon pour masselotte selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la partie inférieure de masselotte (18) dépasse dans la position de mise à disposition
la surface de fond (15) du corps de masselotte (11).
8. Manchon pour masselotte selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la partie inférieure de masselotte (18) présente dans sa zone mobile dans le volume
de masselotte (13) au moins une butée (20) coagissant avec la protection (23).
9. Manchon pour masselotte selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la partie inférieure de masselotte (18) présente une section (19) conique se rétrécissant
en direction de la surface de fond (15) du corps de masselotte (11) et la butée (20)
est réalisée sur le bord supérieur de la section conique (19).
10. Manchon pour masselotte selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que des formations de centrage (22) fixant la partie inférieure de masselotte (18) par
rapport à l'épine de retenue (24) sont réalisées sur la partie inférieure de masselotte
(18).
11. Manchon pour masselotte selon la revendication 10, caractérisé en ce que les formations de centrage sont réalisées comme des nervures de centrage (22) entourant
l'épine de retenue (24) et rentrant dans le canal de liaison recevant l'épine de retenue
(24) lors de la fabrication du moule.


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