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(11) |
EP 1 730 607 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2011 Patentblatt 2011/50 |
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Anmeldetag: 08.03.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2005/000141 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/093528 (06.10.2005 Gazette 2005/40) |
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| (54) |
UHRENGEHÄUSE
TIMEPIECE CASE
BOITIER DE MONTRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
29.03.2004 CH 5272004
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.12.2006 Patentblatt 2006/50 |
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Patentinhaber: AUREMA AG |
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2540 Grenchen (CH) |
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Erfinder: |
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- VON BURG, Ursula
CH-2540 Grenchen (CH)
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| (74) |
Vertreter: AMMANN PATENTANWÄLTE AG BERN |
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Schwarztorstrasse 31
Postfach 5135 3001 Bern 3001 Bern (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 498 436 US-A- 5 155 713
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CH-A- 691 202 US-B1- 6 382 829
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Uhrengehäuse gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Ein Gehäuse dieser Art hat eine umlaufende Wand, die entlang mindestens eines Teils
ihres Umfangs von einem Zierelement umgeben ist. In der
EP1039353 der Anmelderin ist ein Uhrengehäuse beschrieben, bei dem ein die Gehäusewand umgebendes
Zierelement zwischen ein Deckteil und ein Bodenteil des Gehäuses eingeklemmt ist.
Um die nötige Stabilität des Gehäuses und die sichere Fixierung des Zierelements zu
gewährleisten, wird sowohl das Deckteil als auch das Bodenteil aus festem Material
wie beispielsweise Stahl präzise gefertigt, was relativ aufwendig ist.
[0003] Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein stabiles, die sichere Befestigung des
Zierelements gewährleistendes Uhrgehäuse der genannten Art zu schaffen, das sich mit
geringerem Aufwand herstellen lässt.
[0004] Diese Aufgabe wird durch ein Uhrengehäuse mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.
Weitere Aufgaben und bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0005] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- einen Teil einer von einem Zierelement umgebenen Armbanduhr in Schnittdarstellung
entlang der Schnittlinie A-A in Fig. 2 und
- Figur 2
- die Armbanduhr von Figur 1 in der Ansicht von oben.
[0006] Die in Figur 1 nur teilweise dargestellte Armbanduhr hat ein Uhrgehäuse 1 mit einer
Gehäusedecke 2, einem Gehäuseboden 3 und einer zwischen der Gehäusedecke und dem Gehäuseboden
umlaufenden Gehäusewand 4. Die Gehäusedecke besteht aus einem Uhrglas 5 und einem
das Uhrglas umgebenden Glasreif 6. Das Gehäuse ist im Wesentlichen zweiteilig: Es
besteht aus einem Deckteil 7, das die Gehäusedecke 2 beinhaltet und einem Bodenteil
8, das den Gehäuseboden 3 beinhaltet. Die Gehäusewand 4 wird durch einen Wandabschnitt
9 des Deckteils 7 und einen Wandabschnitt 10 des Bodenteils 8 gebildet. Dieser zweiteilige
Gehäuseaufbau ermöglicht eine besonders einfache Fertigung. Alternativ dazu könnte
das Uhrgehäuse jedoch auch aus mehr als zwei Teilen bestehen und insbesondere zwischen
dem Deckteil 7 und dem Bodenteil 8 zusätzlich ein Mittelteil aufweisen.
[0007] Die Gehäusewand 4 ist entlang ihres gesamten Umfangs von einem ringförmigen Schmuckstein
11 umgeben. An Stelle dieses Schmucksteins könnte jedoch auch ein anderes Zierelement
verwendet werden. Es wäre auch möglich, dass die Gehäusewand 4 lediglich über einen
Teil ihres Umfangs von einem Zierelement 11 umgeben ist, oder dass entlang ihrem Umfang
mehrere Zierelemente nebeneinander angeordnet sind.
[0008] Das Deckteil 7 ist durch zwei auf gegenüberliegenden Seiten der Gehäusewand bei 6
Uhr und 12 Uhr angeordnete, das Zierelement 11 umgreifende Verbindungsbrücken 12 mit
dem Bodenteil 8 verbunden. Die erste dieser Verbindungsbrücken 12 ist in Figur 1 zu
sehen. Das Zierelement 11 ist zwischen der Gehäusewand 4 und den Verbindungsbrücken
12 sicher gehalten und letztere schützen es gleichzeitig vor äusseren mechanischen
Einwirkungen, so dass auch ein empfindliches Zierelement 11, beispielsweise eines
aus sprödem, leicht brechendem oder aus weichem, leicht verkratzbarem Material gut
verwendet werden kann. Die Verbindungsbrücken 12 verbinden den Rand der Gehäusedecke
2 mit dem Rand des Gehäusebodens 3. Sie machen das Gehäuse zu einer stabilen, geschlossenen
Einheit, in die das Zierelement 11 integriert ist.
[0009] An der Verbindungsbrücke 12 ist ein Ende eines Armbands 20 befestigt. Auf das Armband
20 einwirkende Kräfte werden über die Verbindungsbrücke 12 sowohl auf das Bodenteil
8 als auch auf das Deckteil 7 übertragen, so dass Spannungen im Gehäuse weitgehend
vermieden werden. Eine Verbindungsbrücke 12 an der Mittel 18 zur Befestigung eines
Armbandends vorgesehen sind, wird im Folgenden auch als Befestigungsbrücke bezeichnet.
Im vorliegenden Beispiel weist die Verbindungsbrücke 12 zur Befestigung des Armbands
20 einen senkrecht zur in Figur 1 mit A-A bezeichneten Mittelebene 6 Uhr - 12 Uhr
des Gehäuses verlaufenden Durchgang auf. Ein dazu korrespondierender Durchgang am
Armbandende ist darauf ausgerichtet und ein diese Durchgänge durchquerender Verbindungsstift
18 verbindet das Armbandende mit der Verbindungsbrücke 12.
[0010] Alternativ zu der gezeigten Ausführungsform könnten auch mehr als zwei über den Umfang
der Gehäusewand 4 verteilt angeordnete Verbindungsbrücken 12 vorgesehen sein. Zur
Befestigung der Armbandenden können auch von den Verbindungsbrücken 12 unabhängige,
am Bodenteil 8 und dort insbesondere am Bodenrand angeordnete Befestigungsmittel vorgesehen
sein. Der dabei durch vom Armband 20 ausgehende Kräfte stärker belastete Gehäuseboden
3 wird durch die Verbindungsbrücken 12 stabilisiert, wobei diese Wirkung der Verbindungsbrücken
12 von ihrer Nähe zu den Befestigungspunkten des Armbands 20 abhängt. Bevorzugt werden
daher im Bereich der genannten Befestigungsmittel auch Verbindungsbrücken 12 angeordnet,
in aller Regel in den Positionen 6 Uhr und 12 Uhr. Werden dabei die Befestigungsmittel
an den Verbindungsbrücken 12 vorgesehen, so handelt es sich wie bereits gesagt um
Befestigungsbrücken.
[0011] Die Verbindungsbrücken 12 werden durch zwei vom Deckteil 7 ausgehende, sich über
das Zierelement 11 erstreckende Verbindungselemente 16 (von denen in Figur 1 lediglich
eines sichtbar ist) und ein vom Bodenteil 8 ausgehendes, sich unter das Zierelement
11 erstreckendes Verbindungselement 17 gebildet. Diese Verbindungselemente 12 erstrecken
sich vom Rand der Gehäusedecke 7 bzw. des Gehäusebodens 8 in Bezug auf die Zeigerachse
19 (oder eine in analoger Weise senkrecht zur Anzeigeebene der Uhr stehende Achse
einer Uhr ohne Zeiger) im Wesentlichen radial auswärts. Die Endbereiche der deckseitigen
und der bodenseitigen Verbindungselemente 16, 17 einer Verbindungsbrücke sind bei
geschlossenem Gehäuse seitlich überlappend und weisen aufeinander ausgerichtete Durchgänge
auf, die durch einen diese durchquerenden Verbindungsstift 18 miteinander verbunden
sind. Dieser Stift dient gleichzeitig der Befestigung eines Armbandends 20, wie bereits
vorstehend beschrieben.
[0012] Zu dieser Struktur der Verbindungsbrücke gibt es offensichtliche Alternativen. Zum
Beispiel kann die Anzahl der Verbindungselemente 16, 17 variieren: Eine Verbindungsbrücke
12 dieser Bauart besteht allgemein aus mindestens einem vom Deckteil ausgehenden,
sich über das Zierelement erstreckenden und mindestens einem vom Bodenteil ausgehenden,
sich unter das Zierelement erstreckenden Verbindungselement, die zu einer das Zierelement
11 umgreifenden Verbindungsbrücke 12 verbunden sind. Üblicherweise werden die Enden
der deckseitigen und bodenseitigen Verbindungselemente 16, 17 miteinander verbunden.
Der Verbindungsstift 18 bildet eine in Brückenrichtung zug- und druckfeste Verbindung
und dient gleichzeitig der Befestigung eines Armbandendes 20. Alternativ dazu wäre
es auch denkbar, die deck- und bodenseitigen Verbindungselemente 16, 17 durch einen
beim Schliessen des Gehäuses einrastenden Schnappverschluss oder andere formschlüssige
Verbindungsmittel miteinander zu verbinden. Mittel zur Befestigung eines Armbandendes
20, insbesondere Durchgänge für einen Verbindungsstift 18, können dann separat im
Bereich der deck- oder bodenseitigen Verbindungselemente 12 vorgesehen sein. Schliesslich
sei nochmals erwähnt, dass es sich bei der in Figur 1 gezeigten Verbindungsbrücke
12 um eine Befestigungsbrücke handelt, was jedoch nicht sein muss: Zur Befestigung
eines oder beider Armbandenden könnten auch von der Verbindungsbrücke 12 unabhängige,
am Bodenteil 8 angeordnete Befestigungsmittel vorgesehen sein.
[0013] Die deckseitigen und bodenseitigen Verbindungselemente 12 sind in Bezug auf die Uhrenachse
19 radial ausserhalb des Zierelements 11 miteinander verbunden: Die Achse des Verbindungsstifts
18 liegt um eine Distanz d ausserhalb des im Bereich dieses Stifts 18 radial äussersten
Punkts des Zierelements. Dadurch ergibt sich eine günstige Verteilung der Kräfte auf
Deckteil 7 und Bodenteil 8. Darüber hinaus liegt der gesamte Verbindungsbereich der
deckseitigen und bodenseitigen Verbindungselemente radial ausserhalb des Zierelements,
so dass das Gehäuse problemlos schliessbar ist. Im vorliegenden Beispiel ist dieser
Verbindungsbereich der Bereich x, in dem sich die Verbindungselemente 16, 17 seitlich
überlappen.
[0014] Die Verbindungselemente 16, 17 sind fest mit dem Deckteil 7 bzw. dem Bodenteil 8
verbunden, so dass beim Verschliessen des Gehäuses nur noch deren Enden miteinander
zu verbinden sind. Bevorzugt werden die deckseitigen und/oder die bodenseitigen Verbindungselemente
16, 17 einstückig mit dem Deckteil 7 respektive mit dem Bodenteil 8 hergestellt. So
kann das Deckteil und/oder das Bodenteil mitsamt den jeweiligen Verbindungselementen
aus Kunststoff gespritzt sein.
[0015] Zusätzlich zu den Verbindungsbrücken 12 dient auch die Gehäusewand 4 der festen Verbindung
von Gehäusedecke 2 und Gehäuseboden 3. Die Verbindung wird durch in Eingriff stehende
Bereiche des Deckteils 7 und des Bodenteils 8 gebildet: Sowohl das Deckteil 7 als
auch das Bodenteil 8 hat einen umlaufenden Wandabschnitt 9, 10 und diese sind bei
geschlossenem Gehäuse ineinander geschoben und miteinander verbunden: Der Wandabschnitt
10 des Bodenteils weist eine umlaufende Rille 13 auf, in die bei geschlossenem Gehäuse
ein dazu korrespondierender Wulst 14 am Wandabschnitt 9 des Deckteils 7 eingerastet
ist. Auf analoge Weise könnte auch das Deckteil 7 die umlaufende Rille aufweisen und
das Bodenteil 8 mit einem dazu korrespondierenden Wulst versehen sein, oder es könnte
eine andere form- und/oder kraftschlüssige Verbindung vorgesehen sein. Die umlaufende
Rille 13 enthält einen elastischen Dichtring 15, so dass die Verbindung von Deckteil
7 und Bodenteil 8 wasserdicht ist.
[0016] Der Wandabschnitt 10 des Bodenteils liegt innerhalb des Wandabschnitts 9 des Deckteils.
Die Uhr hat ein Zifferblatt 21, dessen Rand zwischen einem umlaufenden, radial einwärts
gerichteten Vorsprung des deckseitigen Wandabschnitts 9 und der Stirnfläche des bodenseitigen
Wandabschnitts 10 gehalten ist. Der Wandabschnitt 10 des Bodenteils 8 ragt dazu relativ
weit in den Wandabschnitt 9 des Deckteils 7 hinein, was zugleich eine sichere Verbindung
der beiden Wandabschnitte 9, 10 gewährleistet. Bevorzugt werden die beiden Wandabschnitte
so dimensioniert, dass sie sich bei geschlossenem Gehäuse über mindestens die Hälfte
der Höhe der Gehäusewand 4 überlappen.
[0017] Das Uhrwerk 22 ist im Bodenteil 8 des Uhrgehäuses befestigt. Somit kann die für eine
elektrische Uhr notwendige Batterie ebenfalls im Bodenteil 8 angeordnet werden. Ein
durch eine abnehmbare Verschlusskappe 23 im Gehäuseboden 3 zugängliches Batteriefach
erlaubt es dem Benutzter, bei Bedarf selbst die Batterie zu wechseln. Mittel zum Einstellen
der Uhrzeit sind ebenfalls am Gehäuseboden 3 angeordnet, in diesem Beispiel in Form
einer durch den Gehäuseboden 3 herausgeführten Stellwelle 24.
[0018] Aus Figur 2 ist ersichtlich, dass auf gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses, bei
6 Uhr und 12 Uhr, je eine Befestigungsbrücke 12 vorgesehen ist. Jede von diesen wird
durch ein mittleres, radial vom Bodenteil ausgehendes Verbindungselement 17 und zwei
äussere, tangential vom Glasreif 6 des Deckteils 7 ausgehenden Verbindungselemente
16 gebildet. Die Enden der beiden deckseitigen Verbindungselemente 16 umgeben unmittelbar
das Ende des vom Bodenteil ausgehenden Verbindungselements 17. Auf ihrer äusseren,
von der Mittellinie A-A abgewandten Seite sind sie von an den Enden des Armbands 20
vorgesehenen, seitlichen Fortsätzen 25 umgeben. Diese Fortsätze 25 weisen wie die
zwischen ihnen liegenden Enden der Verbindungselemente 16, 17 Durchgänge auf und sind
durch einen Stift 18 mit diesen verbunden. Zumindest die Durchgänge der mittleren
Elemente sind vorzugsweise durchgehend, so dass für die Verbindung ein einziger Stift
ausreicht.
[0019] Die Verbindungsbrücken 12 sind so dimensioniert, dass sie eine möglichst feste Verbindung
zwischen dem Deckteil 7 und dem Bodenteil 8 bilden. Allerdings sollten insbesondere
die deckseitigen Verbindungselemente 16 zumindest im Bereich des Zierelements 11 auch
nicht zu breit sein, damit dieses möglichst sichtbar bleibt. Im Sinne eines Kompromisses
zwischen diesen Anforderungen werden die deckseitigen Verbindungselemente bevorzugt
so dimensioniert, dass ihre Breite im Bereich des Zierelements 11, also die Breite
über die sie das Zierelement verdecken, zwischen 1.5 mm und 5 mm liegt. Auch die Dicke
der Verbindungselemente soll möglichst gering sein, wenn ein möglichst flaches Gehäuse
angestrebt wird. Bevorzugt haben die Verbindungselemente 16 aber dennoch eine Dicke
c von mindestens 1 mm.
[0020] Die minimale Breite und Dicke des bodenseitigen Verbindungselements 17 ist vorzugsweise
mindestens gleich der genannten, minimalen Breite und Dicke eines deckseitigen Verbindungselements
16, insbesondere seine Breite kann jedoch auch wesentlich grösser sein. So könnte
bodenseitig an Stelle eines oder mehrerer relativ schmaler Verbindungselemente 17
auch ein breiteres, plattenförmiges Verbindungselement vorgesehen sein, dessen Breite
beispielsweise im Wesentlichen der Breite des Armbands 20 entspricht. Oder das bodenseitige
Verbindungselement 17 könnte durch einen über den gesamten Umfang des Gehäuses radial
über das Aussenmass der Gehäusewand 4 hinaus verlängerten Gehäuseboden gebildet werden.
Auch dabei handelt es sich im Sinne dieser Anmeldung um ein sich vom Rand des Gehäusebodens
radial nach aussen erstreckendes Verbindungselement 17.
1. Uhrengehäuse (1) mit einem eine Gehäusedecke (2) beinhaltenden Deckteil (7), einem
einen Gehäuseboden (3) beinhaltenden Bodenteil (8) und einer zwischen der Gehäusedecke
(2) und dem Gehäuseboden (3) umlaufenden Gehäusewand (4), die über mindestens einen
Teil ihres Umfangs von mindestens einem Zierelement (11) umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass
das Deckteil (7) durch mindestens zwei über den Umfang verteilt angeordnete, das Zierelement
(11) umgreifende Verbindungsbrücken (12) mit dem Bodenteil (8) verbunden ist.
2. Uhrengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusedecke (2) über die Gehäusewand (4) fest mit dem Gehäuseboden (3) verbunden
ist.
3. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusewand (4) aus einem Wandbereich (9) des Deckteils (7) und/oder einem Wandbereich
(10) des Bodenteils (8) besteht.
4. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (8) einen umlaufenden Wandbereich (10) aufweist und ein Uhrwerk (22)
in diesem Bodenteil (8) fixierbar ist.
5. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (8) am Umfang des Gehäusebodens (3) Mittel (18) zur Befestigung mindestens
eines Endes eines Armbands (20) aufweist.
6. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Verbindungsbrücken (12) eine Befestigungsbrücke ist, an der Mittel
(18) zur Befestigung eines Endes eines Armbands (20) vorgesehen sind.
7. Uhrengehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbrücke (12) aus mindestens einem vom Deckteil (7) ausgehenden, das
sich über das Zierelement (11) erstreckenden und mindestens einem vom Bodenteil (8)
ausgehenden, sich unter das Zierelement (11) erstreckenden Verbindungselement (16,
17) besteht, deren Enden zugfest miteinander verbunden sind.
8. Uhrengehäuse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Enden der Verbindungselemente (16, 17) seitlich überlappen, aufeinander
ausgerichtete, ganz oder teilweise durchgehende Durchgänge aufweisen und durch einen
diese Durchgänge durchquerenden Stift (18) miteinander verbunden sind, wobei dieser
Stift (18) gleichzeitig als Mittel zur Befestigung eines Armbandendes (20) dient.
9. Uhrengehäuse nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Deckteil (7) ausgehenden und/oder die vom Bodenteil (8) ausgehenden Verbindungselemente
(16, 17) fest und vorzugsweise einstückig mit dem Deckteil (7) respektive mit dem
Bodenteil (8) verbunden sind.
10. Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsbrücken (12) zusammen eine im Wesentlichen starre Verbindung zwischen
dem Deckteil (7) und dem Bodenteil (8) bilden.
11. Uhrengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckteil (7) und/oder das Bodenteil (8) aus Kunststoff besteht.
1. Watchcase (1) having a cover part (7) including a front cover (2), a back part (8)
including a back cover (3), and a circumferential case wall (4) between the front
cover (2) and the back cover (3) that is surrounded over at least part of its circumference
by at least one decorative element (11), characterised in that
the cover part (7) is connected to the back part (8) by at least two connecting bridges
(12) that are distributed along the periphery and encompass the decorative element
(11).
2. Watchcase according to claim 1, characterised in that the front cover (2) is rigidly connected to the back cover (3) via the case wall
(4).
3. Watchcase according to one of claims 1 or 2, characterised in that the case wall (4) consists of a wall portion (9) of the cover part (7) and/or a wall
portion (10) of the back part (8).
4. Watchcase according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the back part (8) has a circumferential wall portion (10) and a watch movement (22)
is fixable in this back part (8).
5. Watchcase according to any one of claims 1 to 4, characterised in that on the circumference of the back cover (3), the back part (8) has means (18) for
fastening at least one end of a watchband (20).
6. Watchcase according to any one of claims 1 to 4, characterised in that at least one of the connecting bridges (12) is a fastening bridge on which means
(18) for fastening an end of a watchband (20) are provided.
7. Watchcase according to claim 6, characterised in that the fastening bridge (12) consists of connecting elements (16, 17) at least one of
which originates from the cover part (7) and extends over the decorative element (11)
and at least one of which originates from the back part (8) and extends under the
decorative element (11) and whose ends are inextensibly connected to each other.
8. Watchcase according to claim 7, characterised in that the ends of the connecting elements (16, 17) overlap laterally, are provided with
mutually aligned, entirely or partly through-going passages, and are connected to
each other by bars (18) passing through these passages, these bars (18) simultaneously
serving as means for fastening a watchband (20).
9. Watchcase according to one of claims 7 or 8, characterised in that the connecting elements (16, 17) originating from the cover part (7) and/or from
the back part (8) are rigidly and preferably integrally connected to the cover part
(7) or the back part (8), respectively.
10. Watchcase according to any one of the preceding claims, characterised in that the connecting bridges (12) together form a substantially rigid connection between
the cover part (7) and the back part (8).
11. Watchcase according to any one of the preceding claims, characterised in that the cover part (7) and/or the back part (8) are made of plastics material.
1. Boîtier de montre (1) comprenant une partie couvercle (7) incluant un couvercle de
boîtier (2), une partie fond (8) incluant un fond de boîtier (3) et une paroi de boîtier
(4) périphérique entre le couvercle de boîtier (2) et le fond de boîtier (3), laquelle
est entourée sur au moins une partie de sa circonférence par au moins un élément décoratif
(11), caractérisé en ce que
la partie couvercle (7) est reliée à la partie fond (8) par au moins deux ponts de
liaison (12) répartis sur la circonférence et enveloppant l'élément décoratif (11).
2. Boîtier de montre selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle de boîtier (2) est rigidement relié au fond de boîtier (3) par l'intermédiaire
de la paroi de boîtier (4).
3. Boîtier de montre selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la paroi de boîtier (4) est constituée d'une partie de paroi (9) de la partie couvercle
(7) et/ou une partie de paroi (10) de la partie fond (8).
4. Boîtier de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie fond (8) présente une partie de paroi (10) périphérique et un mouvement
de montre (22) peut être fixé dans cette partie fond (8).
5. Boîtier de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie fond (8) présente à la circonférence du fond de boîtier (3) des moyens
(18) pour la fixation d'au moins une extrémité d'un bracelet (20).
6. Boîtier de montre selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'un au moins des ponts de liaison (12) est un pont de fixation sur lequel sont prévus
des moyens (18) de fixation d'une extrémité d'un bracelet (20).
7. Boîtier de montre selon la revendication 6, caractérisé en ce que le pont de fixation (12) est constitué d'éléments de liaison (16, 17) dont au moins
un prend naissance à la partie couvercle (7) et s'étend sur l'élément décoratif (11)
et au moins un prend naissance à la partie fond (8) et s'étend sous l'élément décoratif
(11), et dont les extrémités sont reliées l'une à l'autre de manière inextensible.
8. Boîtier de montre selon la revendication 7, caractérisé en ce que les extrémités des éléments de liaison (16, 17) se recouvrent latéralement, présentent
des passages réciproquement alignés et entièrement ou partiellement traversants, et
sont reliés entre eux par une barrette (18) passant par ces passages, ladite barrette
(18) servant en même temps de moyen de fixation d'une extrémité de bracelet (20).
9. Boîtier de montre selon l'une des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que les éléments de liaison (16, 17) prenant naissance à la partie couvercle (7) et/ou
à la partie fond (8) sont rigidement et de préférence intégralement reliés à la partie
couvercle (7) ou à la partie fond (8), respectivement.
10. Boîtier de montre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ponts de liaison (12) forment ensemble une liaison essentiellement rigide entre
la partie couvercle (7) et la partie fond (8).
11. Boîtier de montre selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie couvercle (7) et/ou la partie fond (8) est en matériau synthétique.

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