[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einlegesohle zur Massage oder zur orthopädischen
Behandlung von menschlichen Füßen, die in einem Schuh angeordnet ist, und auf ein
Verfahren zur Herstellung einer Einlegesohle gemäß des Oberbegriffes des Patentanspruchs
11.
[0002] Eine solche Einlegesohle kann beispielsweise aus der
EP 0 917 835 B1 entnommen werden, die aus einer ersten weichen unteren Schicht aus nicht allergenem
Gummimaterial und einer zweiten dünnen oberen Schicht aus berührungsweichem Material
besteht, die für den Kontakt der Fußsohle geeignet ist. Zwischen den beiden Schichten
sind mehrere Hohlkammern gebildet. In die Hohlkammern werden einzelne elastische Partikel
von meist unregelmäßiger Form aus nicht allergenem Gummi eingefüllt, so dass diese
elastische Wölbungen bilden, deren Formdicke und Elastizität zur Reflexzonenreizung
der Proprio- und Barozeptoren- sowie der Reflexzonenpunkte der Fußsohle geeignet sind.
[0003] Aus der
DE 36 27 538 A1 kann eine Innensohle für Schuhe, insbesondere eine Einlegesohle, entnommen werden,
die aus einem Reflexzonengitter aus kammerbildenden Abstandstegen besteht. Das Reflexzonengitter
wird auf eine Grundform für eine Fußsohle befestigt und besteht aus geschäumten Material,
wie Pur-Schaum oder auch aus Latex. Das Reflexzonengitter wird durch eine obere Sohlenlage,
die luftdurchlässig, hautfreundlich und atmungsaktiv ist, abgedeckt. In die einzelnen
Kammern der Einlegesohle sollen Heilkräuter und Heilerdepartikel, die mit der Fußsohle
in Verbindung gelangen sollen, einlegbar sein.
[0004] Als nachteilig bei dem zitierten Stand der Technik hat sich herausgestellt, dass
die derart aufgebauten Einlegesohlen innerhalb einer gering bemessenen Zeitspanne
verschmutzen und diese Verschmutzungen von der Einlegesohle nicht entfernt werden
können, ohne dass die Funktionalität und/oder die Formgebung der Einlegesohle beeinträchtigt
wird.
[0005] Da jedoch derartige Einlegesohlen, beispielsweise auch für zuckerkranke Patienten,
eingesetzt werden sollen, die aufgrund der erhöhten Zuckerbelastung im Körper offene
Füße, insbesondere an den Fußsohlen, aufweisen, werden die Einlegesohlen nicht nur
verunreinigt, sondern auch mit Bakterien oder Pilzen infiziert.
[0006] Da die Einlegesohlen nicht nur die Aufgabe erfüllen sollen, die Reflexzonen an der
Fußsohle des Menschen zu massieren und deren Durchblutung zu fördern, sondern unter
Umständen auch orthopädische Eigenschaften besitzen, um beispielsweise zur Behandlung
von Fehlstellungen oder -haltungen verursacht durch Muskeldysbalancen oder statischen
Deformation der Knochen eingesetzt werden zu können, müssen diese von dem Patienten
regelmäßig getragen werden. Auch eine solche permanente Benutzung führt zu Verunreinigungen
und zur Infizierung der Einlegesohle mit Bakterien, Pilzen und deren Sporen, denn
die Einlegesohle befindet sich über einen längeren Zeitraum in einem geschlossenen
Raum, der durch den menschlichen Fuß aufgeheizt wird. Oftmals führt dies zu Schweißbildung
und erhöhten Ablagerungen, die auf der Einlegesohle einwirken und sich in dieser festsetzen.
Aufgrund der gewählten und bekannten Materialeigenschaften können die derart aufgebauten
Einlegesohlen nicht unter Dampfdruck oder mit einer bestimmten Hitzebehandlung sterilisiert
werden, denn diese würde die bisher bekannte Einlegesohle zerstören.
[0007] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Einlegesohle der eingangs genannten Gattung
bereit zu stellen, mittels der die Fußsohle massiert oder orthopädisch in geeigneter
Weise abgestützt werden kann, sondern diese Einlegesohle soll auch sterilisierbar
sein, ohne dass dabei die Massage- bzw. orthopädischen Abstützeigenschaften der Einlegesohle
verloren gehen bzw. die Einlegesohle durch die Sterilisation mittels Dampfdruck oder
Hitze ihre Formgebung und Funktionalität verliert.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Einlegesohle aus einem
thermoplastischen Elastomer-Material besteht und dass das Material derart hitzebeständig
ist, dass die Einlegesohle mittels Heißdampf oder unter Druck stehenden Dampf sterilisierbar
ist.
[0009] Um die Massage und/oder die orthopädische Behandlungsmethode durch die erfindungsgemäße
Einlegesohle bewirken zu können, ist die Einlegesohle aus einer dem Fuß zugewandten
Aufnahmenlage und aus einer dem Schuh zugeordneten Abstützlage gebildet. Die Aufnahmelage
und die Abstützlage sind dabei in ihren Randbereichen fest miteinander verbunden,
und zwischen diesen sind eine oder mehrere durch Steppnähte oder Schweißnähte oder
mittels eines Klebstoffes voneinander abgetrennte Hohlkammern gebildet. In eine oder
in mehrere der Hohlkammern können Massage- oder Stützkörper eingefüllt werden, die
zur Reflexzonenreizung der Fußsohle und/oder zur orthopädischen Abstützung der Fußsohle
dienen.
[0010] Vorteilhafterweise sind die Massage- oder die Stützkörper rotationssymmetrisch, vorzugsweise
zylinderförmig, ausgebildet und aus einem thermoplastischen Elastomer hergestellt.
In Abhängigkeit von der individuellen Behandlungsmethode können in die Hohlkammern
auch ein- oder mehrstückige Kissen eingesteckt werden, die aus einer Ummantelung bestehen,
in die die Massage- oder Stützkörper, das Gel oder Schaum oder Luft eingefüllt werden
können, wobei die Ummantelung der Kissen, das Gel oder der Schaum aus einem thermoplastischen
Material bestehen.
[0011] Zwischen der Aufnahmelage und der Abstützlage kann auch lediglich eine Hohlkammer
vorgesehen sein, in die ein einteiliger Massage- oder Stützkörper angeordnet ist,
durch den der Fuß massiert oder orthopädisch abgestützt wird.
[0012] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer zweilagigen Einlegesohle ist
gekennzeichnet durch die nachfolgenden Verfahrensschritte:
- Einarbeiten einer schlitzartigen Öffnung in eine der beiden Lagen der Einlegesohle,
so dass eine oder mehrere der Hohlkammern von außen zugänglich ist bzw. sind,
- Einfüllen von einer Vielzahl von Massage- oder Stützkörper durch jede der eingearbeiteten
Öffnungen,
- oder Einlegen von mindestens einem Kissen in die jeweilige Hohlkammer, das mit den
Massage- oder Stützkörpern, mit Gel, mit Schaum oder mit Luft gefüllt ist, und
- Verschließen der Öffnungen.
[0013] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0014] Dadurch, dass die verwendeten Materialien für die Einlegesohle und deren Lagen bzw.
das Material für die Massage- und Stützkörper aus einem Material bestehen, das hitzebeständig
ist und sich auch während eines Sterilisationsvorganges mittels Dampf oder Dampfdruck
nicht verformt, sondern vielmehr die ursprüngliche Form und Elastizität beibehält,
kann die gesamte Einlegesohle kostengünstig und in einer beliebigen Anzahl sterilisiert
werden. Folglich können Verunreinigungen und Verschmutzungen durch Bakterien, Pilze
oder deren Sporen auf einfache Art und Weise beseitigt werden, ohne dass die Einlegesohle
zu erneuern wäre bzw. deren Formgebung und deren Funktionalität durch die Sterilisation
in Mitleidenschaft gezogen wird.
[0015] Dies führt zu einem erhöhten Tragekomfort, denn die Fußsohle ist nicht einer ständigen
hygienischen Belastung ausgesetzt. Auch werden Krankheiten, die insbesondere bei offenen
Füßen oftmals auftreten, durch die Sterilisation der Einlegesohle verringert.
[0016] Gleichzeitig behält die Einlegesohle ihre Massage- oder Abstützfunktion bei, so dass
die Reflexpunkte an der Fußsohle in üblicher Weise angesprochen werden.
[0017] In der Zeichnung sind vier erfindungsgemäße Ausführungsbeispiele dargestellt, die
nachfolgend näher erläutert werden.
Im einzelnen zeigt:
[0018]
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer einlagig ausgebildeten Einlagesohle, in Draufsicht,
- Figur 2a
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer zweilagigen Einlegesohle mit mehreren durch
Steppnähten voneinander getrennten Hohlkammern, in Draufsicht,
- Figur 2b
- die Einlegesohle gemäß Figur 2a entlang der Schnittlinie II - II in einem Schuh,
- Figur 2c
- die Einlegesohle gemäß Figur 2a in einer anderen Ausführungsvariante,
- Figur 3a
- ein drittes Ausführungsbeispiel einer zweilagig ausgebildeten Einlegesohle, in die
eine Platte integriert ist, in Draufsicht,
- Figur 3b
- die Einlegesohle gemäß Figur 3a entlang der Schnittlinie III - III in einem Schuh
und
- Figur 4
- ein viertes Ausführungsbeispiel einer zweilagig ausgebildeten Einlegesohle, mit mehreren
durch Steppnähte voneinander getrennten Hohlkammern, in die jeweils ein Kissen eingelegt
ist, in Seitenansicht.
[0019] Aus Figur 1 ist eine einlagige Einlegesohle 1 zu entnehmen, die aus einem thermoplastischen
Elastomer-Material besteht, das beispielsweise mittels Dampf oder Dampfdruck sterilisierbar
ist. Die Form der Einlegesohle 1 ist einem menschlichen Fuß nachempfunden und kann
in Schuhe eingesetzt werden, so dass die im Schuhinneren auftretenden Schweißbildungen
von der Einlegesohle 1 aufgenommen und von dieser durch Sterilisieren abgewaschen
werden können, ohne dass die Einlegesohle 1 in ihrer Formgebung und in ihrer Funktionalität
verändert wird.
[0020] Aus den Figuren 2a und 2b ist ersichtlich, dass die Einlegesohle 1 in einem Schuh
3 angeordnet ist und dass durch die Einlegesohle 1 ein in den Schuh 3 eingeführter
Fuß 2 an den bekannten Reflexzonenpunkten der Fußsohle massiert oder dass der Fuß
2 durch die Einlegesohle 1 orthopädisch abgestützt wird.
[0021] Zu diesem Zweck ist die Einlegesohle 1 zweilagig ausgebildet und besteht aus einer
dem Fuß 2 zugewandten Aufnahmelage 4 und aus einer auf der Innenfläche des Schuhes
3 anliegenden Abstützlage 5. Die beiden Randbereiche 6 der Aufnahmelage 4 und der
Abstützlage 5 sind mittels einer umlaufenden Naht 7 fest miteinander verbunden und
weisen im Wesentlichen eine der Außenkontur des menschlichen Fußes 2 nachempfundene
Form auf.
[0022] Insbesondere der Figur,2a kann entnommen werden, dass zwischen den Randbereichen
6 weitere Steppnähte 8 verlaufen, die somit zusammen mit der Naht 7 und benachbarten
Steppnähten 8 jeweils eine Hohlkammer 9 bilden. Zur Befüllung der jeweiligen Hohlkammer
9 wird entweder in die Aufnahmelage 4 oder in die Abstützlage 5 eine Öffnung 16 eingearbeitet,
so dass durch diese rotationssymmetrisch ausgebildete Massagekörper bzw. Stützkörper
10 in die jeweilige Hohlkammer 9 aus einem Aufnahmebehälter 17, beispielsweise mittels
Pressluft, eingefüllt werden können. Die Massagekörper bzw. Stützkörper 10 sind zylinderförmig,
kugelförmig, eiförmig, quaderförmig oder pyramidenförmig ausgebildet und weisen eine
Kantenlänge bzw. einen Durchmesser von 1 bis 5 mm auf. Werden demnach die Massage-
bzw. Stützkörper 10 in die jeweilige Hohlkammer 9 eingefüllt, entsteht, hervorgerufen
durch die Massage- bzw. Stützkörper 10, eine Wölbung der Aufnahmelage 4, die in Richtung
des Fußes 2 ausgebildet ist. Die einzelnen Hohlkammern 9 sind dabei derart ausgerichtet,
dass die Reflexpunkte des Fußes 2 massiert werden oder aber der behandelnde Arzt kann
die Wölbungen in der Einlegesohle 1 derart ausbilden, dass der Fuß 2 orthopädisch
abgestützt wird, um beispielsweise eine Knochenfehlstellung zu behandeln.
[0023] Aus Figur 2c ist ersichtlich, dass die Abstützlage 5 von der Aufnahmelage 4 lediglich
bereichsweise abdeckt ist, da nämlich der den Zehen des menschlichen Fußes 2 zugeordnete
Bereich 20 der Aufnahmelage 4 nicht vorhanden ist. Die Abstützlage 5 erstreckt sich
dagegen über die gesamte Fläche des Innenschuhes 3, so dass der Randbereich 6 der
Abstützlage 5 an der Innenseite des Schuhes 3 anliegt. Folglich dient die Abstützlage
5 als Anlagefläche im Inneren des Schuhes 3, so dass die Einlegesohle 1 ortsfest im
Schuh 3 durch diese gehalten ist.
[0024] Des Weiteren sind die Hohlkammern 9 durch den behandelnden Arzt mittels einer Schweißnaht
19 individuell an die orthopädische Gegebenheiten des zu behandelnden Patienten angepasst
worden. Die Einlegesohlen 1
III werden nämlich derart ausgeliefert, dass ausschließlich die sich berührenden Randbereiche
6 der Aufnahmelage 4 und der Abstützlage 5 durch die Naht 7 oder die Schweißnaht 19
miteinander verbunden sind.
[0025] Nachdem der behandelnde Arzt beim Patienten die orthopädischen Gegebenheiten analysiert
hat, wird von diesem entschieden, in welchen Bereichen der Einlegesohle 1
III die Hohlkammern 9 anzuordnen sind. Des Weiteren kann vom Arzt festgelegt werden,
welches Ausmaß die Wölbungen der einzelnen Hohlkammern 9 zur optimalen Patientenbehandlung
aufzuweisen haben.
[0026] Den Figuren 3a und 3b kann entnommen werden, dass zwischen der Aufnahmelage 4 und
der Abstützlage 5 ein gemeinsamer Hohlraum 9 eingeschlossen wird, in dem eine Platte
18, die der Wölbung des Fußes 2 nachempfunden ist, eingesetzt ist. Mittels der einstückig
ausgebildeten Platte 18, die beispielsweise aus Kunststoff, Metall oder aus einem
thermoplastischen Elastomer-Material besteht, kann der Fuß 2 orthopädisch abgestützt
oder massiert werden.
[0027] In Figur 4 ist gezeigt, dass in die Hohlkammern 9 jeweils ein oder mehrere Kissen
11 eingesetzt werden können, die eine Ummantelung 12 aufweisen. Die Ummantelung 12
umschließt dabei einen Innenraum, in den die Massage- oder Stützkörper 10, ein Gel
13, Luft 14 oder der Schaum 15 eingefüllt werden können, so dass in die jeweiligen
Hohlkammern 9 der Einlegesohle 1 in Abhängigkeit von der benötigten Behandlungsmethode
eine Variation der beschriebenen Massage- bzw. Stüzkörper eingefüllt werden können.
[0028] Die Öffnung 16 wird, nachdem die Hohlkammern 9 in gewünschter Weise befüllt worden
sind, wieder mittels eines Klebstoffes verschlossen.
[0029] Sämtlichen Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis 4 sind gemeinsam, dass die verwendeten
Materialien für die benötigten Bauteile sterilisierbar sind, also Heißdampf bzw. unter
Druck stehenden Heißdampf ausgesetzt werden können, ohne dass die Formgebung oder
die Funktionalität dieser Bauteile in Mitleidenschaft gezogen wird. Dabei ist die
Aufnahmelage 4 aus einem sterilisierbaren und atmungsaktiven Material, insbesondere
aus Leinen oder aus Kunstleder, hergestellt und die Abstützlage 5 besteht aus einem
thermoplastischen Elastomer, das durch die Dampf- oder Dampfdruckbehandlung nicht
verändert wird. Die Kissen 11 weisen ebenfalls eine Ummantelung 12 aus thermoplastischem
Material auf, so dass diese ebenfalls durch Dampf- oder Dampfdruck sterilisiert werden
können. Die in den jeweiligen Kissen 11 vorgesehenen Einfüllungen, nämlich die Massage-
oder Stützkörper 10, das Gel 13, die Luft 14 und der Schaum 15 sind ebenfalls hitzebeständig,
so dass diese sterilisierbar sind.
1. Einlegesohle (1) zur Massage oder zur orthopädischen Behandlung von menschlichen Füßen
(2), die in einem Schuh (3) geordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einlegesohle (1) aus einem thermoplastischen Elastomer-Material besteht und dass
das Material derart hitzebeständig ist, dass die Einlegsohle mittels Heißdampf oder
unter Druck stehendem Heißdampf sterilisierbar ist.
2. Einlegesohle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einlegesohle (1) aus einer dem Fuß (2) zugewandten Aufnahmelage (4) und aus einer
dem Schuh zugeordneten Abstützlage (5) gebildet ist, dass die Aufnahmelage (4) und
die Abstützlage (5) in ihren Randbereichen (6) teilweise oder vollständig umlaufend
fest, vorzugsweise durch eine umlaufende Naht (7), oder mittels eines Klebstoffes
oder mittels einer Schweißnaht (19) miteinander verbunden sind, dass zwischen diesen
eine oder mehrere durch Steppnähte (8) oder Schweißnähte (19) voneinander abgetrennte
Hohlkammern (9) gebildet sind und dass in einer oder in mehreren der Hohlkammern (9)
Massagekörper oder Stützkörper (10) oder Kissen (11) eingefüllt sind, in denen die
Massage- oder Stützkörper (10), ein Gel (13), Luft (14) und/oder Schaum (15) angeordnet
sind.
3. Einlegesohle nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Massage- oder die Stützkörper (10) rotationssymmetrisch, vorzugsweise zylinderförmig,
eiförmig, quader- oder pyramidenförmig ausgebildet sind und dass die Massage- oder
Stützkörper (10) aus einem thermoplastischen Elastomer hergestellt sind.
4. Einlegesohle nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kissen (11) eine Ummantelung (12) aufweisen, in die die Massage- oder Stützkörper
(10), das Gel (13), Schaum (14) oder Luft (15) eingefüllt ist, und dass die Ummantelung
(12), die Massage- und Stützkörper (10), das Gel (13) und der Schaum (14) aus einem
thermoplastischen Material besteht.
5. Einlegesohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmelage (4) aus einem sterilisierbaren und atmungsaktiven Material, vorzugsweise
aus Leinen oder aus Kunstleder, hergestellt ist und dass die Abstützlage (5) aus einem
thermoplastischen Elastomer besteht.
6. Einlegesohle nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Naht (7), die Steppnähte (8) und/oder der Klebstoff und/oder die Schweißnaht
(19) aus einem hitzebeständigen und sterilisierbaren Material bestehen.
7. Einlegesohle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einlegesohle (1) aus einer dem Fuß (2) zugewandten Aufnahmelage (4) und aus einem
dem Schuh (3) zugeordneten Abstützlage (5) besteht, die in ihren umlaufenden Randbereichen
(6) mittels einer Naht (7) oder einer Schweißnaht (19) oder mittels eines Klebstoffes
fest miteinander verbunden sind und dass zwischen der Aufnahmelage (4) und der Abstützlage
(5) ein dem menschlichen Fuß (2) nachempfundener einteiliger als Platte (18) ausgebildeter
Massage- oder Stützkörper (10) angeordnet ist, durch den der Fuß (2) massiert oder
orthopädisch abgestützt ist.
8. Einlegesohle nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmelage (4) aus einem atmungsaktiven und sterilisierbaren Material, vorzugsweise
aus Leinen oder aus Kunstleder, gebildet ist und dass die Abstützlage (5) aus einem
thermoplastischen Elastomer besteht.
9. Einlegesohle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einlegesohle (1) als Strumpf zum Überziehen über einen menschlichen Fuß (2) oder
als ein der Form des Schuhs (3) angepasstes Einsatzteil zum Einlegen in den Schuh
(3) ausgebildet ist.
10. Einlegesohle nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Strumpf oder das Einsatzteil aus zwei Lagen (4, 5) bestehen, dass die erste an
dem Fuß (2) anliegenden Lage (4) aus einem atmungsaktiven und sterilisierbaren Material,
vorzugsweise aus Leinen oder aus Kunstleder, besteht und dass die zweite dem Schuh
(3) zugeordneten Lage (5) aus einem thermoplastischen Elastomer gebildet ist.
11. Verfahren zur Herstellung einer zweilagigen Einlegesohle (1), in die eine oder mehrere
Hohlkammern (9) integriert ist bzw. sind, insbesondere zur Herstellung einer Einlegesohle
(1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6,
gekennzeichnet durch
die nachfolgenden Verfahrensschritte:
- Einarbeiten einer schlitzartigen Öffnung (16) in eine der beiden Lagen (4 und/oder
5) der Einlegesohle (1), so dass eine oder mehrere der Hohlkammern (9) von außen zugänglich
ist bzw. sind,
- Einfüllen von einer Vielzahl von Massage- oder Stützkörpern (10) durch jede der Öffnungen (16) und/oder
- Einlegen von mindestens einem Kissen (11), das mit dem Massage- oder Stützkörper
(10) mit Gel (12), mit Schaum (14) oder mit Luft (15) gefüllt ist und
- Verschließen der Öffnung (16).
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Massage- oder Stützkörper (10) mittels Druckluft aus einem Aufnahmebehälter (17)
durch die jeweilige Öffnung (16) in die Hohlkammer (9) eingefüllt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Öffnung (16) jeweils mittels einer Klebeschicht oder durch die Materialeigenschaft
der jeweiligen Lage (4 oder 5) selbsttätig verschlossen wird.