[0001] Die Erfindung betrifft einen Schirm, insbesondere einen Sonnenschirm, mit auf einem
Standrohr angebrachtem Spanngestell, das an einem Firstteller od.dgl. Lagerorgan radial
angelenkte Tragarme für eine Bespannung -- vor allem eine Dachhaut -- sowie zwischen
diesen und wenigstens einem am Standrohr beweglich geführten Gleitring als unterem
Lagerelement beidends angelenkte Stützspeichen enthält; im Standrohr ist ein dem Firstteller
zugeordnetes Tragrohr teleskopartig verschieblich angeordnet sowie der das Standrohr
ringartig umfangende Gleitring mit dem Standrohr in vorgegebener Position verbindbar
gestaltet.
[0002] Derartige Sonnenschirme sind allenthalben in Gebrauch, ihr Firstteller sitzt am oberen
Ende des bodenwärts in einem von ihm lösbaren Standfuß sitzenden Standrohres. Ein
die standrohrnahen Enden der Stützspeichen erfassender Gleitring wird bei Betätigung
eines Seilzuges in eine Spannstellung angehoben und fällt beim Lösen des Seilzuges
in seine untere Ruhelage hinab. Als Nachteil bekannter Schirme dieser Art ist u.a.
anzusehen, dass die Dachhaut in diese Ruhelage weit nach unten schwingt und dann nicht
einmal eine ausreichende Höhe für einen benachbarten Tisch verbleibt. Außerdem öffnen
sich bei auf dem Markt befindlichen Systemen die Schirme wegen einer Balance-Anordnung
des Strebengelenkes weitgehend selbständig. Auch sind solche Schirme dank ihres Tragrohres
in geschlossenem Zustand verhältnismäßig hoch.
[0003] Bekannte Kurbelschirme genießen den Vorteil eines einfachen Öffnens. Jedoch lässt
die Vielzahl der notwendigen Umdrehungen das Öffnen und Schließen besonders bei größeren
Schirmen zu einem langwierigen Vorgang werden. Grund dafür ist entweder ein Seilzug,
der auf kleine Trommeln aufgewickelt werden muss, oder bei Spindelantrieb durch das
selbsthemmende Getriebe notwendig werdende langsam ansteigende Gewinde.
[0004] In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, bei
Schirmen der eingangs genannten Art mit geringem technischem Aufwand den Bewegungsablauf
beim Öffnen und Schließen zu verbessern und zudem den Anschluss der Dachhaut zu optimieren.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre des unabhängigen Anspruches; die Unteransprüche
geben günstige Weiterbildungen an. Zudem fallen in den Rahmen der Erfindung alle Kombinationen
aus zumindest zwei der in der Beschreibung, der Zeichnung und/oder den Ansprüchen
offenbarten Merkmale. Bei angegebenen Bemessungsbereichen sollen auch innerhalb der
genannten Grenzen liegende Werte als Grenzwerte offenbart und beliebig einsetzbar
sein.
[0006] Erfindungsgemäß ist dem Tragrohr koaxial ein Spindelabschnitt mit steil ansteigendem
Gewinde zugeordnet, wobei dem Spindelabschnitt bevorzugt ein freilaufendes Getriebe
beigefügt ist; der Spindelabschnitt wird durch eine Kurbel axial bewegt.
[0007] Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist dem Spindelabschnitt am oberen Ende
des Tragrohres eine scheibenartige Aufnahmeeinrichtung für die Bespannung zugeordnet,
die letztere -- insbesondere mittigdurchsetzt.
[0008] Dank einer solchen Anordnung eines Strebengelenks zwischen Tragarm und Stützspeicher
sind die an diesen beim Öffnen des Schirmes entstehenden Kräfte ausgleichbar; die
wirksame Länge der Stützspeiche entspricht dabei etwa dem Abstand des Strebengelenkes
vom Radialgelenk für den Tragarm.
[0009] Auch ist an das Standrohr eine Spannklinke angelenkt, die mit einem Rastbolzen od.dgl.
Nase in eine achsparallele Reihe von Einformungen bzw. eine Lochreihe des Tragrohres
eingerastet werden kann. Der Rastbolzen der Spannklinke durchsetzt die Wandung des
Tragrohres; die erwähnte Lochreihe ist erfindungsgemäß in das Tragrohr eingeformt.
In einer anderen Ausgestaltung wird die Lochreihe von einem achsparallelen Werkstoffstreifen
angeboten, der außenseitig am Tragrohr oder am Spindelabschnitt festgelegt ist.
[0010] Die Erfindung bietet also ein freilaufendes Getriebe an, durch welches der Einsatz
einer Spindel mit steil ansteigendem Gewinde möglich wird. Für das Schließen des Schirmes
sind bei geringem Kraftaufwand nur wenige Umdrehungen mit der Kurbel des Getriebes
notwendig.
[0011] Durch die geschickte Wahl des Drehpunktes on Tragarm und Stützstrebe gleichen sich
die beim Öffnen entstehenden gegenseitigen Kräfte aus. Dadurch öffnet sich der Schirm
bis fast zur Endstellung völlig allein. Die Fixierung des Tragrohres erfolgt automatisch
durch eine Klinkenmechanik, die außerhalb des Standrohres angebracht ist. Die erwähnte
Nase der Klinke fixiert das jene Mehrfach-Lochreihe anbietende Tragrohr durch die
Wandung des Standrohres und fixiert es in der für die Tuchspannung richtigen Position.
Zum Nachspannen ist höchstens noch eine Kurbelumdrehung notwendig.
[0012] Die Bewegungsabläufe sind äußerst vereinfacht:
- Zum Öffnen des Schirmes muss nur an einem Tragarm leicht gezogen werden;
- durch die Anordnung des Drehpunktes bzw. Strebengelenkes am Tragarm und die Länge
der Stützstrebe gleichen sich die gegenseitigen Kräfte aus und der Schirm öffnet sich
selbsttätig;
- die Klinkennase rastet in die Lochreihe des Tragrohres automatisch ein;
- zum Schließen wird die Klinke gelöst, und mit wenigen Umdrehungen ist der Schirm geschlossen.
[0013] Dank der Kurbel mit freilaufender Spindel, der steilen Gewindegänge, der Selbstöffnung
durch Anordnung der Drehpunkte von Tragarm und Stützstrebe sowie der Klinkenmechanik
für die Fixierung wird die vom Erfinder gesehene Aufgabe in bestechender Weise gelöst.
[0014] Von selbständig erfinderischer Bedeutung ist eine andere Ausgestaltung, bei welcher
mit der Rohrwandung des Standrohres innenseitig Rippen verbunden sind, deren zur Längsachse
des Standrohres weisende Wandflächen einen Raum für das axial zuzuordnende Tragrohr
begrenzen sowie dieses bei seiner axialen Bewegung zu führen vermögen. Dazu haben
sich Hohlrippen mit jeweils radial an die Innenfläche der Rohrwandung angeformten
Radialwänden und mit einer letztere verbindenden teilkreisförmig gebogenen Innenwand
als günstig erwiesen. Diese Innenwände begrenzen einen Aufnahmeraum für das axial
einzuschiebende Tragrohr.
[0015] Von der Rohrwandung ragt erfindungsgemäß eine gerade Zahl -- bevorzugt acht -- äquidistant
angeformter Radialwände ab, die vier Hohlrippen sowie zwischen letzteren vier Zwischenräume
begrenzen. In einer der Radialwände der Hohlrippe verläuft achsparallel eine sich
zu deren Außenseite hin öffnende hinterschnittene Nut, welcher die entsprechende Nut
der benachbarten Hohlrippe gegenüberliegt; beide Nuten können also gemeinsam eine
den Zwischenraum querende Schubfläche od.dgl. aufnehmen.
[0016] Als günstig hat es sich erwiesen, den Innendurchmesser des Standrohres etwa der fünffachen
Radiallänge der Radialwand entsprechen zu lassen; damit verbleibt ein querschnittlich
genügend breiter Führungsraum für das Tragrohr.
[0017] Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist die Außenwand des Tragrohres innenseitig
mit Hohlrippen ausgestattet, die auf zwei sich in der Längsachse des Tragrohres kreuzenden
Radiallinien paarweise angeordnet sind. Bevorzugt werden vier Hohlrippen, die paarweise
auf zwei sich kreuzenden Radiallinien angeordnet sind.
[0018] Erfindungsgemäß sind hier die Seitenwände der in den Innenraum des Tragrohres ragenden
Hohlrippe an dieses beidseits einer Längsnut der Außenwand angeformt. Dabei soll die
Längsnut von zwei Seitenrippen der Außenwand begrenzt werden, wobei die beiden Seitenrippen
bevorzugt miteinander fluchten und außenseitig einen abgeflachten Streifen der Außenwand
bilden. Dazu hat es sich als günstig erwiesen, wenn die beiden Seitenrippen in der
Kreiskontur des Tragrohres verlaufen.
[0019] Nach einem anderen Merkmal der Erfindung sind die Seitenwände zweier einander gegenüberliegender
Hohlrippen außenseitig an ihrem ein Eck bildenden Übergang in die Außenwand des Tragrohres
mit einer achsparallelen hinterschnittenen Nut versehen. Dabei soll die hinterschnittene
Nut einen querschnittlich teilkreisförmigen Hinterschneidungsbereich aufweisen.
[0020] Beim Zusammenbau des Schirms werden die Längsnuten des Tragrohres den Zwischenräumen
der Hohlrippen des umfangenden Standrohres zugeordnet.
[0021] Ein Grundgedanke der Erfindung besteht darin, zumindest eine der Längsnuten des Tragrohres
einer leistenähnlichen Anformung eines Haltestabes zuzuordnen, der dann mit einer
beidseits dieser Längsleiste vorgesehenen ebenen Innenfläche dem abgeflachten Bereich
an der Längsnut des Tragrohres aufliegen soll.
[0022] Bevorzugt geht von den Längskanten der Innenfläche des Haltestabes jeweils eine Seitenfläche
aus; beide Seitenflächen sind unter Bildung eines Winkels von etwa 30° bis 40° nach
außen hin geneigt. Zudem soll nahe den Stirnflächen des Haltestabes dessen Längsachse
jeweils ein Querloch queren, das die Längsleiste durchgreift sowie in Abstand zur
Innenfläche des Haltestabes in ein Rundloch größeren Querschnitts übergeht; am Übergang
vom Rundloch zum Querloch soll zudem ein dieses umgebender Bodenring als Anschlag
vorgesehen werden.
[0023] Als günstig hat es sich erwiesen, die der Innenfläche gegenüberliegende Rückenfläche
des Haltestabes querschnittlich teilkreisförmig zu krümmen sowie in diese Rückenfläche
zwischen den in sie mündenden beiden Rundlöchern in axialen Abständen zueinander mehrere
Sacklöcher einzuformen. Zudem sollen zwischen den Sacklöchern Einformungen etwa rechteckigen
Mündungsquerschnitts vorgesehen werden, die in Abstand zur Innenfläche enden. Bevorzugt
wird dabei zum einen ein Paar von jeweils an einer Seite der Längsachse angeordneten
Einformungen zwischen zwei in der Längsachse vorgesehenen Sacklöchern sowie zum anderen,
dass die der Seitenfläche des Haltestabes benachbarte Seitenwand der Einformung parallel
zur Seitenfläche geneigt ist.
[0024] Für einen Sonnenschirm ist ein schüsselartiges Abdeckelement von besonderer Bedeutung,
das erfindungsgemäß dem Tragrohr zugeordnet wird und dieses mit seinem Schüsselrand
umgibt und dem zumindest ein Tellerkragen zur Aufnahme eines Bereiches der Dachhaut
zugeordnet ist. Dieses Abdeckelement soll ein zu seiner Mittelachse an dieses koaxial
angeformtes Einschubrohr zur Aufnahme eines Kupplungsrohres des Tellerkragens enthalten,
wobei das Einschubrohr den Schüsselrand des Abdeckelements -- nach unten hin -- überragen
soll.
[0025] Als günstig hat es sich zur Belüftung erwiesen, nahe dem Schüsselrand in die zu diesem
in einem Winkel verlaufende Schüsselwandung Gruppen von Radialschlitzen einzuformen,
bevorzugt vier Gruppen von jeweils neun bis zwölf Radialschlitzen; diese Gruppen können
gegebenenfalls ihrerseits in Untergruppen von jeweils drei oder vier Radialschlitzen
unterteilt werden.
[0026] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird dem achswärtigen Ende der Gruppe von
Radialschlitzen eine von der Schüsselinnenfläche abragende Manschettenwand zugeordnet,
um möglicherweise durchdringende Luft, Flüssigkeit od.dgl. Strömungen vom Schirminneren
fern zu halten.
[0027] Erfindungsgemäß verlaufen im übrigen die achswärtigen Enden der Radialschlitze sowie
die Manschettenwand in um die Mittelachse gelegten Kreisbögen. Zudem stehen diese
Manschettenwände von der Schüsselinnenfläche parallel zur Mittelachse des Abdeckelementes
ab.
[0028] Das Kupplungsrohr des oben erwähnten Tellerkragens ist erfindungsgemäß von einem
durch radial abstehende Kragzungen gebildeten Kranz umfangen; jeweils zwei der bevorzugt
an eine das Kupplungsrohr umfangende Ringanformung angeformten Kragzungen flankieren
dabei radiale Zwischenräume des -- einen teilkreisförmigen Umriss anbietenden -- Kranzes.
Diese sind von rechteckigem Grundriss und seitlich von Flankenwänden zweier Kragzungen
begrenzt. Sie enthalten bevorzugt jeweils eine Randeinformung oder -ausnehmung zur
Aufnahme von Halteelementen für einen gegebenenfalls in den Zwischenraum einzusetzenden
Tragarm.
[0029] Jede dieser Kragzungen soll -- im Radialschnitt geseheneinen geraden Bodenbereich
aufweisen, einen an dessen freies Ende anschließenden -- von diesem abgewinkeltenRandstreifen,
einen von letzterem ausgehenden Krümmungsbereich mit achswärtiger Krümmung sowie einen
sich zwischen letzterem und dem Kupplungsrohr aufsteigend erstreckenden sowie in Draufsicht
dreiecksförmigen Bereich. In letzterem ist vorteilhafterweise ein die Kragzunge achsparallel
durchsetzender Durchbruch ebenfalls dreiecksförmiger Draufsicht vorgesehen. Die Grundrissform
dieses Durchbruches entspricht -- in engerem Maße -- jener des dreiecksförmigen Bereiches,
d.h. der Durchbruch ist von einem seinerseits dreiecksförmigen Rahmen umgeben, der
u.a. die Kopfkanten der beiden Flankenwände enthält.
[0030] Zudem soll zumindest in jeder zweiten Kragzunge des Kranzes randnah ein achsparalleler
und kanalartiger Durchbruch zur Aufnahme eines Schraubelements angebracht sein, der
in günstiger Weise an jenem der Oberfläche des Tellerkragens fernen Ende eine trichterartige
Erweiterung zum Einlegen eines Schraubenkopfes des Schraubelements anbietet. Vorteilhafterweise
ist in dem der Oberfläche des Kranzes zugeordneten Bereich des dreiecksförmigen Rahmens
eine Querrippe vorgesehen und etwa mittig mit jenem Durchbruch bzw. mit einer Bohrung
engeren Querschnitts ausgestattet.
[0031] Im Rahmen der Erfindung liegt es, dass der freien Oberfläche des an das Abdeckelement
angeschlossenen Tellerkragens die Oberfläche eines zweiten Tellerkragens zugeordnet
ist. Den Durchbrüchen des einen Tellerkragens können die Durchbrüche des anderen Tellerkragens
fluchtend zugeordnet und durch ein Schraubmittel verbunden sein, das beispielsweise
einends durch eine Mutter gespannt werden kann. Besonders günstig ist es aber, den
Durchbrüchen des einen Tellerkragens Bohrungen des anderen Tellerkragens fluchtend
zuzuordnen und beide durch einen Schraubstift zu verbinden, der mit seinem Schraubende
in der Bohrung festliegt.
[0032] Insgesamt ergibt sich eine besonders günstige Verbindung des Schirmgestänges mit
der Schirmbespannung.
[0033] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
in schematischen Wiedergaben in
- Fig. 1 bis 4:
- Längsschnitte durch einen Teil eines Standschirmes mit Standrohr und in diesem verschieblichem
Tauch- oder Tragrohr mit Spanngestell für eine nicht wiedergegebene Dachhaut in Ruhelage,
bei Beginn des Spannvorganges sowie in Spannstellung;
- Fig. 5:
- einen vergrößerten Längsschnitt durch einen Teil des Standrohres;
- Fig. 6:
- eine Seitenansicht eines Standschirmes anderer Ausgestaltung;
- Fig. 7:
- einen Querschnitt durch ein Tragrohr mit zwei koaxialen Elementen;
- Fig. 8:
- ein Element der Fig. 7 in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 9:
- ein anderes Element der Fig. 7 in vergrößerter Darstellung mit zugeordnetem Haltestab;
- Fig. 10:
- eine Seitenansicht eines am oberen Ende des Tragrohres festzulegenden schüsselartigen
Abdeckelements;
- Fig. 11, 12:
- die Draufsicht auf sowie die Untersicht unter das Abdeckelement der Fig. 10;
- Fig. 13:
- den Querschnitt durch Fig. 11 nach deren Linie XIII-XIII;
- Fig. 14 bzw. 15:
- eine Schrägsicht auf die Oberseite des Abdeckelements bzw. eine Schrägsicht auf dessen
Unterseite;
- Fig. 16:
- die verkleinerte Schnittfigur der Fig. 13 des Abdeckelements mit zwei an dieses axial
angefügten Tellerkragen;
- Fig. 17:
- eine Schrägsicht auf den oberen der beiden Tellerkragen der Fig. 16 mit aufwärts gerichteten
Anschlussstutzen;
- Fig. 18:
- die vergrößerte Draufsicht auf die Unterfläche des Tellerkragens der Fig. 16, 17;
- Fig. 19 bzw. 20:
- jeweils einen Querschnitt durch den Tellerkragen gemäß Linie XIXXIX bzw. XX-XX in
Fig. 18;
- Fig. 21:
- eine Seitenansicht des Tellerkragens gemäß Pfeil XXI in Fig. 18;
- Fig. 22:
- eine Schrägsicht auf zwei einander etwa axial zugeordnete Tellerkragen in voneinander
getrennter Lage;
- Fig. 23, 25:
- den Haltestab der Fig. 9 in Front-und Rückansicht;
- Fig. 24 bis 26:
- zwei Stirnansichten zu den Fig. 23, 25 nach deren Pfeilen XXIVXXIV bzw. XXVI-XXVI;
- Fig. 27 bis 29:
- vergrößerte Querschnitte durch Fig. 25 nach deren Linien XXVIIXXVII, XXVIII-XXVIII
und XXIXXXIX.
[0034] Ein als Sonnenschutz einsetzbarer Standschirm 11 weist in einem nach oben offenen
Standrohr 12 des in Fig. 5 angedeuteten Innendurchmessers i ein darin in dessen Längsachse
A koaxial verschiebliches Tragrohr 14 geringeren Außendurchmessers a auf, das an seinem
oberen Ende mit einem radial zweiteiligen Firstteller 16 versehen ist; dessen gestaltungsgleiche
Tellerhälften 16
a sindwie Fig. 1 zeigt -- mit ihren ebenen Tellerflächen 17 an einer Radialebene Q
aufeinandergesetzt.
[0035] Der Firstteller 16 ist mit Radialgelenken 18 für radial angelenkte Tragarme 20 einer
-- am Standschirm 10 der Fig. 6 dargestellten -- an ihnen aufspannbaren Dachhaut 40
ausgestattet; diese bildet in einer in Fig. 6 angedeuteten Spannstellung eine Schirm-
oder Beschattungsfläche.
[0036] Von einer Gelenkstelle 22 jedes Tragarmes 20 ragt eine an diesem schwenkbare Stützspeiche
24 ab, die andernends mit einem Gleitring 26 gelenkig verbunden ist. Letzterer ist
etwa entsprechend jenem Firstteller 16 gestaltet mit beidseits einer Radialebene Q
1 angeordneten Ringhälften 26
a (Fig. 2), einem axialen Durchbruch 29 für das Standrohr 12 sowie einer -- gegen das
Standrohr 12 führbaren -- Spannklinke 30. Zudem sind im Gleitring 26 an den ebenen
Oberflächen 27 seiner Ringhälften 26
a Radialgelenke 28 angeordnet. Der Gleitring 26 kann am Standrohr 12 in Spannrichtung
y in Spannstellung aufwärts geschoben werden. In Ruhelage des Standschirmes 11 steht
der Firstteller 16 in maximalem Abstand b zum Gleitring 26, wie Fig. 1 verdeutlicht.
[0037] Der Firstteller 16 wird mit dem Trag- oder Tauchrohr 14 lose geführt, der untere
Gleitring 26 kann dank seiner Spannklinke 30 festgelegt werden; letztere rastet automatisch
an der richtigen Position ein.
[0038] Die in Fig. 6 angedeutete Dachhaut 40 eines Standschirmes 10 ist mit einer in der
Zeichnung nicht erkennbaren zentrischen Öffnung versehen, in welche eine bolzenartige
Kopfanformung 34 -- geringer Höhe h sowie des Außendurchmessers d -- einer Steckscheibe
36 eingeschoben wird. Auf jene -- hier dem Trag- oder Tauchrohr 14 zugeordnete-- Steckscheibe
36 wird dann ein in Fig. 2, 6 dargestellter Steckhut 38 aufgesetzt; eine in diesen
Steckhut 38 eingeformte Innenmulde 37 nimmt die Kopfanformung 34 der Steckscheibe
36 auf, zwischen der und dem Steckhut 38 ein kranzartiger Abschnitt der Dachhaut oder
Bespannung 40 lagert. Der Steckhut 38 kann gemäß Fig. 6 mit zumindest einem seitlichen
Lüftungsgitter 39 versehen sein, damit der Wind entweichen kann.
[0039] Wie vor allem Fig. 5 erkennen lässt, ist an der Außenfläche des Tragrohres 14 ein
als Lochleiste 46 ausgebildeter Werkstoffstreifen achsparallel durch Schrauben 47
angebracht, der an seiner Außenfläche mit einer Reihe von -- sich nach außen öffnendenlochartigen
Einformungen 48 ausgestattet ist. In eine dieser Einformungen 48 greift ein Rastbolzen
31 der -- mit einem Gelenk 32 an das Standrohr 12 angeschlossenenSpannklinke 30 ein.
Dieser Rastbolzen 31 durchsetzt einen Durchbruch in der Wandung des Standrohres 12
mit Spiel und rastet in eine der Einformungen 48 ein; er erlaubt eine axiale Fixierung
des Tragrohres 14 im Standrohr 12.
[0040] Die Klinkenmechanik ist also außerhalb des Standrohres 12 montiert und rastet in
die Einformungen 48 der Lochleiste 46 am Tauchrohr 14 automatisch ein. Eine solche
Mehrfach-Lochreihe kann auch -- statt als Lochleiste am Tauchrohr 14 montiert -- in
die Wandung des Tauchrohres 14 eingeformt sein. Die Klinke 30 kann zudem direkt einen
Spindelabschnitt 15 des Tauchrohres 14 fixieren.
[0041] In den Fig. 1 bis 4 ist der an das Tauchrohr 14 axial anschließende Spindelabschnitt
15 mit steil ansteigendem Gewinde zu erkennen, dessen unteres Ende einer Kurbel 44
zugeordnet ist. Zum Öffnen des Schirmes 11 muss nur an einem der Tragarme 20 leicht
gezogen werden; der Schirm 11 öffnet sich bis fast zur Endstellung völlig allein.
Für das Schließen des Schirmes 11 sind bei geringem Kraftaufwand nur wenige Umdrehungen
mit jener Kurbel 44 erforderlich. Zum Nachspannen ist allenfalls noch eine Kurbelumdrehung
durchzuführen.
[0042] Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Gelenkstelle 22 am Tragarm 20 im Abstand
e zum Radialgelenk 18 und die entsprechende Länge f der Stützstrebe 24 entsteht ein
etwa gleichschenkeliger Winkel, wobei der Abstand von dessen freien Schenkelenden
den mittigen Abstand g des Firsttellers 16 vom Gleitring 26 bestimmt; die gegenseitigen
Kräfte gleichen sich aus und der Schirm öffnet sich selbst. Die Klinke 30 rastet in
eine Einformung 48 der Lochreihe des Tauchrohres 14 automatisch ein. Zum Schließen
wird die Klinke 30 gelöst, und mit wenigen Umdrehungen ist der Schirm geschlossen.
[0043] Wie Fig. 1 verdeutlicht, ist in der dem Standrohr 12 nahen Ruhelage der Tragarm 20
durch einen Zugstrang 33 mit dem Standrohr 12 verbunden und so der Standschirm 11
gegen ungewolltes Öffnen gesichert. Gegebenenfalls ist der Zugstrang 33 zusätzlich
mit einem -- nicht gezeigten-Schloss ausgestattet.
[0044] In Fig. 6 ist der freie Abstand n der Stoff- oder Tuchaufnahme 36 zum Firstteller
16 variabel, wodurch die Dachhaut bzw. Bespannung 40 über den Tragarmen 20 schwebt;
je nach Zuschnitt der Bespannung 40 ergibt sich ein individuelles Bild.
[0045] Beim ersten Aufstellen wird der untere Gleitring 26 samt aller Tragarme 20 nach oben
in Position geschoben; dabei rastet die Spannklinke 30 -- wie oben geschildert --
automatisch an der richtigen Position ein.
[0046] Bei einem Lösen der Arretierung öffnet sich der Schirm 10 gemäß Fig. 2 durch die
abgestimmte Anordnung des Strebengelenkes 22 selbsttätig bis etwa 75 %, und der obere
Firstteller 16 gleitet in Fallrichtung z über das Trag- oder Tauchrohr 14 nach unten
gegen den freien Rand 13 des Standrohres 12; er bleibt dort im oberen Bereich stehen.
[0047] Jene Anordnung ist durch das Verhältnis von etwa 0,85 des Abstandes e des Strebengelenks
22 vom oberen Radialgelenk 18 zur Länge f der Stützspeiche 24 bestimmt. Der Abstand
g des oberen Radialgelenks 18 zum unteren Radialgelenk 28 bzw. der Radialebene Q,
Q
1 voneinander ist veränderbar.
[0048] Das Tauchrohr 14 mit der Stoffaufnahme oder Steckscheibe 36 des Schirmes 10 der Fig.
6 fährt durch das Eigengewicht bis zur gewünschten Position nach unten. Durch Vertikalkraft
wird der Firstteller 16 nach unten gezogen. Die Vertikalkraft entsteht durch einen
Seilzug 42 mit Zwei- bis Dreifach-Flaschenzug:
- die Arretierung erfolgt durch Seilklemmen in für Kinder nicht erreichbarer Höhe;
- die Arretierung erfolgt bei einem Stab mit Griff durch Ziehen in horizontaler Richtung
x, bis sich die Stützspeiche 24 hinter dem Totpunkt befindet; so bedarf es keines
Feststellmechanismus;
- die Arretierung erfolgt durch Kurbelantrieb mit innenliegender Gurtscheibe für textiles
Gurtband.
[0049] Wie gesagt, ist der Abstand n zwischen Firstteller 16 und Stoffaufnahme oder Steckscheibe
36 am Ende des Tauchrohres 14 variabel. Der Endpunkt des Tauchrohres 14 wird mittels
eines nicht gezeigten Anschlages festgelegt. Zum Schließen ist die jeweilige Arretierung
zu lösen. Der Firstteller 16 wird frei, die Stoffspannung löst sich und der Schirm
10, 11 schließt zu etwa 33 %. Nun kann ganz bequem durch Drücken eines Tragarmes 20
der Schirm 10, 11 geschlossen werden. Dabei steht die Bedienperson P außerhalb und
nicht unter der Bespannung 40; bei nassem Schirm 10 läuft das Regenwasser nicht auf
den Körper.
[0050] Die Bespannung 40 wird mit der beschriebenen Sperrklinke 30 in der Spannstellung
nach Fig. 6 gesichert. In dieser ist verdeutlicht, dass der Firstteller 16 in einer
Ausgestaltung wie der Gleitring 26 auf dem Standrohr 12 verschieblich ist und sein
Abstand n
1 vom Gleitring 26 sehr kurz sein kann; der Firstteller 16 gleitet über das Tragrohr
14 auf das Standrohr 12 und bleibt in dessen oberem Bereich stehen.
[0051] In Fig. 7 bis 9 ist ein Standrohr 52 des Außendurchmessers c von hier 76 mm sowie
einer Wanddicke c
1 seiner Rohrwand 56 von 2,5 mm mit darin axial verschieblichem Tragrohr 54 dargestellt;
der Innenradius r des Standrohres 52 misst etwa 35 mm und letzteres kann von einer
bei 53 angedeuteten Schutzhülle umgeben sein. An die Innenseite der Wandung 56 des
Standrohres 52 sind vier Hohlrippen 60 mit zur Längsachse A des Standrohres 52 weisenden
Radialwänden 58, 58
a -- der Länge f
1 von etwa 10 mm und der Breite u von 1,8 mm -- sowie einer zur Wandung 56 parallel
verlaufenden Innenwand 59 angeformt; deren Außenradius r
1 misst etwa 25 mm. Die acht Radialwände 58, 58
a verlaufen zueinander in mittigen Bogenwinkeln w von 45° und bestimmen so gleiche
Breitenmaße der Innenräume 61 der Hohlrippen 60 und gleiche Rippenabstände k in den
Zwischenräumen 62 an den Hohlrippen 60.
[0052] In jeweils einer der Radialwände 58
a einer Hohlrippe 60 ist mittig außenseitig eine achsparallele Nut 64 teilkreisförmigen
Querschnitts und mit einem Öffnungswinkel t von 60° eingeformt. Hierdurch ist die
Radialwand 58
a gemäß Fig. 8 längsschnittlich zum Innenraum 61 hin etwas gebogen.
[0053] Innerhalb eines von jenen Innenwänden 59 der Hohlrippen 60 bestimmten -- nicht dargestellten
-- Innenkreises verläuft eine Außenwand 66 des Tragrohres 54, deren Außendurchmesser
c
2 hier 48 mm und deren Dicke c
3 etwa 2 mm beträgt. Von der Innenfläche dieser Außenwand 66 ragen zwei Paare von Hohlrippen
68/68 bzw. 68
a/68
b einer Innenweite q von 13 mm bzw. 13 mm zur Rohrlängsachse A hin. Sowohl die den
Innenraum 70, 70
a, 70
b der Hohlrippen 68, 68
a, 68
b begrenzenden Seitenwände 72 bzw. 72
a als auch die Innenwände 73 verlaufen hier gemäß Fig. 9 parallel zu zwei sich kreuzenden
Radiallinien R, und die Radialabstände q
1 der Innenwände 73 messen etwa 24 mm.
[0054] Zwischen den Seitenwänden 72 jeder Hohlrippe 68 bzw. 68
a verläuft an der Außenfläche der Außenwand 66 ein bei 67 angedeuteter abgeflachter
Bereich; dieser ist in seinem Zenit um ein Radialmaß c
4 von 1 mm abgeflacht und in ihm verläuft eine Längsnut 74, 74
a der Außenwand 66, die beidseits von Seitenrippen 76 begrenzt ist. Deren Abstand b
1 von etwa 8 mm -- bzw. von etwa 6 mm beim schmaleren Hohlprofil 68
a -- bestimmt die Breite jener Längsnuten 74, 74
a. Letztere stehen in Fig. 7 vor den Zwischenräumen 62 der Standrohrhohlrippen 60.
[0055] Die in Fig. 9 untere Hohlrippe 68
b ist nicht an einem abgeflachten Bereich angeordnet, d.h. die beiden Seitenrippen
76
b verlaufen hier in der Kontur der Außenwand 66. Die Seitenwände 72
a dieser sowie der ihr gegenüberliegenden Hohlrippe 68
a sind am Übergang zur Außenwand 66 außenseitig mit einer Nut 64
a teilkreisförmigen Querschnitts versehen, deren Zugangsschlitz 65 sich zum Rohrinnenraum
hin in einem Winkel t von 60° erweitert, also als hinterschnittene Nut anzusehen ist.
Der radiale Mittelabstand u
1 zweier Nuten 64
a gegenüberliegender Hohlrippen 68
a misst hier etwa 38 mm, der entsprechende mittige Abstand u
3 der Hohlrippe 68
a vom benachbarten abgeflachten Bereich 67 hier 4 mm.
[0056] In Fig. 9 ist zudem ein in sich linearer Haltestab 50 angedeutet, der mit einer ebenen
Innenfläche 51 dem erwähnten abgeflachten Bereich 67 an der Längsnut 74, 74
a anliegt und diese mit einer -- hier nicht erkennbaren angeformten -- Längsleiste
durchgreift.
[0057] In dem ausgewählten Querschnitt verläuft im Haltestab 50 ein Querloch 49, dessen
Durchmesser im Bereich jener Längsleiste, deren Breite und gleichzeitig der Breite
b
1 der Längsnut 74 bzw. 74
a entspricht.
[0058] Eine andere Konzeption zu der in Fig. 6 verdeutlichten Befestigung einer Dachhaut
40 am oberen Ende eines -- hier nicht dargestellten -- Standrohres 52 ist in den Fig.
11 bis 22 skizziert.
[0059] Ein schüsselartig aus Kunststoff geformtes Abdeckelement 80 eines Randdurchmessers
d
1 von etwa 220 mm sowie einer Höhe h
1 von etwa 60 mm ist in seinem Zenit mit einer kreisförmig begrenzten Abflachung 81
des Durchmessers d
2 von 30 mm ausgestattet, von der in einem Dachwinkel w
1 von hier etwa 25° die Schüsselwandung 82 einer Dicke c
5 von 5 mm ausgeht; diese Wandung 82 ist in ihrem Endbereich zum Schüsselrand 83 hin
querschnittlich gekrümmt, der eine Anschlussebene E bestimmt.
[0060] In einem Radialabstand r von 80 mm von der Mittelachse M des Abdeckelements 80 beginnen
Radialschlitze 84 einer Breite b
2 von hier 2 mm, die in Gruppen von jeweils vier Radialschlitzen 84 zusammengefasst
sind und kurz vor dem Schüsselrand 83 in einem axialen Abstand a
1 von 15 mm enden. Die freien Enden der Radialschlitze werden von um die Mittelachse
M gelegten Kreisbögen bestimmt, von dem einer beispielhaft in Fig. 11 bei K angedeutet
ist. Vor allem in Fig. 11, 12 ist erkennbar, dass in dem Abdeckelement 80 vier Bereiche
mit jeweils drei jener Gruppen von Radialschlitzen 84 vorhanden sind. Nahe deren zenitwärtigen
Enden ist in geringem Abstand von jeder Schlitzgruppe innenseitig eine teilkreisförmig
um jene Mittelachse M gebogene Manschettenwand 86 angeformt, deren freie Kanten jeweils
in einem axialen Abstand a
2 von 8 mm zu jener durch den Schüsselrand 83 bestimmten Anschlussebene E enden.
[0061] Zur Mittelachse M ist an die Schüsselinnenfläche 85 zentrisch ein Einschubrohr 88
des Außendurchmessers d
3 von etwa 86 mm angeformt, das um ein Maß k
1 von etwa 9,5 mm axial über den Schüsselrand 83 hinausragt. Der Querschnitt der Wand
des Einschubrohres 88 verjüngt sich axial zum Rohrrand 89 hin.
[0062] In das Einschubrohr 88 ist in Fig. 16 ein Kupplungsrohr 92 eines Tellerkragens 90
der Höhe h
2 von etwa 60 mm eingeschoben. Von dem mit seitlichen Schraublöchern 93 ausgestatteten
Kupplungsrohr 92 ragen Kragzungen 96 jeweils nahezu dreiecksförmigen Grundrisses ab,
welche die Kontur eines mit radialen -- in Draufsicht rechteckigen und von Flankenwänden
95 begrenzten -- Zwischenräumen 98 einer Breite b
3 von etwa 21 mm sowie einer radialen Tiefe i
1 von etwa 40 mm versehenen kranzartigen Kragens 100 des Außendurchmessers d
4 von hier 180 mm bestimmen. Jenes Kupplungsrohr 92 bietet eine zylindrische Außenkontur
des Durchmessers e
1 von 81 mm sowie einen querschnittlich oktogonalen Innenraum 94 an. Jene Flankenwände
95 sind an ihren zur Oberfläche 91 des Tellerkragens 90 gehörenden Kanten mit Randausnehmungen
95
a teilkreisartiger Kontur versehen.
[0063] Deren Abstand a
3 von der Mittelachse M misst gemäß Fig. 19 nahezu 80 mm.
[0064] Nicht dargestellt ist, dass in jeden der grundrisslich rechteckigen Zwischenräume
98 jeweils ein Tragarm 20 für die Bespannung 40 eingesetzt zu werden vermag. Die erwähnten
Randausnehmungen 95
a in den Flankenwänden 95 dienen der Zuordnung jener Tragarme 20. Erwähnt sei noch,
dass die beiden aneinandergrenzenden Randausnehmungen 95
a zweier an der Ebene E aufeinanderliegende Tellerkragen 90 einander zu einem Rundloch
ergänzen.
[0065] Von der Ebene T der in Fig. 16, 18 erkennbaren Oberfläche 91 des Tellerkragens 90
ist die Kontur des kranzartigen Kragens 100 oberhalb eines teilringförmigen Streifens
101 in einem Bereich 102 querschnittlich achswärts gekrümmt und geht dann in einen
-- wie gesagt -- in Draufsicht dreiecksförmigen Bereich 104 über, der achswärts an
einer außenseitigen Ringanformung 108 des Außendurchmessers i
2 von 96 mm jenes Kupplungsrohres 92 endet und mit einemebenfalls in Draufsicht dreiecksförmigen
-- Durchbruch 106 ausgestattet ist; dieser ist von einem in Draufsicht seinerseits
dreiecksförmigen die Kopfkante der Flankenwände 95 enthaltenden Rahmen 115 umgeben
und durchgreift die Kragzunge 96 in diesem. Am Übergang von jener querschnittlich
gekrümmten Randzone 102 zum dreiecksförmigen Bereich 104 ist in jeder zweiten Kragzunge
96 ein achsparalleler zylindrischer Durchbruch 110 des Durchmessers d
5 von hier 5 mm vorgesehen, der an der Oberfläche 91 in einer Querrippe 97 endet. In
den Querrippen 97 der jeweils zwischenliegenden Kragzungen 96 ist jeweils mittig eine
kleine Bohrung 112 (Durchmesser etwa 2 mm) angebracht.
[0066] Legt man gemäß Fig. 16 zwei Tellerkragen 90 mit ihren kreisförmigen Oberflächen 91
so aufeinander, dass deren größere Durchbrüche 110 miteinander fluchten, kann man
jeweils ein Verbindungselement durchgreifend einschieben und fixieren. Ordnet man
jeweils einen größeren Durchbruch 110 einer schmaleren Bohrung 112 axial zu, kann
man ein Schbraubstift 111 einschieben, dessen Gewinde im Bereich der Bohrung 112 dann
in deren Seitenwand eingreift und so die Fixierung beider Tellerkragen 90 herstellt.
In beiden Fällen legt sich der endwärts konisch erweiternde Kopf von Verbindungselement
oder Schraubstift 111 in eine in Fig. 20 verdeutlichte, entsprechend jenem Kopf geformte
Enderweiterung 109 des Durchbruches 110 ein.
[0067] Fig. 16 zeigt zudem, dass zwei dieser Tellerkragen 90 einander mit ihren Oberflächen
91 an der Ebene T zugeordnet sind; das Kupplungsrohr 92 des hier oberen Tellerkragens
90 ist axial in das Einschubrohr 88 des Abdeckelements 80 eingeschoben und in ihm
an den seitlichen Schraublöchern 93 festgeschraubt. Die beiden Tellerkragen 90 sind
durch achsparallele Schrauben verbunden, welche zwei einander zugeordnete Durchbrüche
110 durchsetzen.
[0068] Die Dachhaut 40 wird beim Zusammenbauen auf die aufwärts weisenden Flächen der Kragzungen
96 des oberen Tellerkragens 90 aufgelegt und umgibt dann das -- das Kupplungsrohr
92 des Tellerkragens 90 aufnehmende -- Einschubrohr 88 des Abdeckelements 80. Durch
die Radialschlitze 84 in der Schüsselwandung 82 des Abdeckelements 80 erfolgt die
Entlüftung des entstandenen Firstraumes; die beschriebenen Manschettenwände 86 verhindern,
dass gegebenenfalls durch die Radialschlitze 84 eindringendes Regenwasser od.dgl.
Flüssigkeit achswärts vorzudringen vermag.
[0069] Der in Fig. 9 angedeutete Haltestab 50 dient der Fixierung der koaxialen Rohre 52,
54 und ist in den Fig. 23 bis 26 in natürlicher Größe dargestellt; seine Länge s misst
hier 133 mm, seine größte Breite g
1 etwa 20 mm, die Breite g
2 einer angeformten -- von seiner Innenfläche 51 flankierten und zentriert in seiner
Längsachse F verlaufendenLängsleiste 114 hier 6 mm bei einer Gesamthöhe h
3 von etwa 11 mm. Die Rückenfläche 116 ist zwischen seinen in einem Winkel w
2 von etwa 38° zueinander geneigten Seitenflächen 118 querschnittlich in einer flachen
Teilkreiskontur gebogen.
[0070] Wie vor allem Fig. 27 verdeutlicht, gehen die beideneiner ebenen sowie einer in Draufsicht
gebogenen Stirnfläche 115 bzw. 115
a nahen -- endwärtigen Querlöcher 49 in der Längsleiste 114 -- eines deren Breite g
2 entsprechenden Durchmessers -- unter Bildung eines Bodenringes 120 in ein größeres
Rundloch 49
a des Durchmessers g
3 von etwa 12 mm über, das von jener Rückenfläche 116 ausgeht.
[0071] Zwischen den beiden beschriebenen Rundlöchern 49
a sind in der Längsachse F des Haltestabes 50 fünf Sacklöcher 122 äquidistant angeordnet,
deren Tiefe i
3 von 8 mm der Tiefe von Einformungen 124 rechteckigen Mündungsumrisses entspricht;
diese Einformungen 124 sind zwischen jenen Sacklöchern 122 paarweise beidseits der
Längsachse F angebracht, zu der hin ihre Außenwand 126 nach innen geneigt ist - dies
entsprechend der Neigung der Seitenfläche 118.
1. Schirm, insbesondere Sonnenschirm, mit auf einem Standrohr (12, 52) angebrachtem Spanngestell,
das an einem Firstteller (16) od.dgl. Lagerorgan radial angelenkte Tragarme (20) für
eine Bespannung, vor allem eine Dachhaut (40), sowie zwischen diesen und wenigstens
einem am Standrohr beweglich geführten Gleitring (26) als unterem Lagerelement beidends
angelenkte Stützspeichen (24) enthält, wobei im Standrohr ein dem Firstteller zugeordnetes
Tragrohr (14, 54) teleskopartig verschieblich angeordnet sowie der das Standrohr ringartig
umfangende Gleitring mit dem Standrohr in vorgegebener Position verbindbar gestaltet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Tragrohr (14, 54) koaxial ein Spindelabschnitt (15) mit steil ansteigendem Gewinde
zugeordnet sowie dem Spindelabschnitt bevorzugt ein freilaufendes Getriebe beigefügt
ist.
2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spindelabschnitt (15) durch eine Kurbel (44) axial bewegbar ausgebildet und/oder
dem Spindelabschnitt (15) im axialen Abstand am oberen Ende des Tragrohres (14) eine
scheibenartige Aufnahmeeinrichtung (36) für die Bespannung (40) zugeordnet sowie die
Bespannung von der Aufnahmeeinrichtung etwa mittig durchsetzt ist (Fig. 6).
3. Schirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Anordnung eines Strebengelenks (22) zwischen Tragarm (20) und Stützspeicher
(24) die an diesen beim Öffnen des Schirmes entstehenden Kräfte ausgleichbar gestaltet
sind, wobei gegebenenfalls die wirksame Länge (f) der Stützspeiche (24) dem Abstand
(e) des Strebengelenkes (22) vom Radialgelenk (18) für den Tragarm (20) etwa entspricht.
4. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an das Standrohr (12) eine Spannklinke (30) angelenkt sowie diese mit einem bevorzugt
die Wandung des Tragrohres (14) durchsetzender Rastbolzen (31) od.dgl. Nase einer
achsparallelen Reihe von Einformungen (48) des Tragrohres (14) einrastbar zugeordnet
ist, wobei gegebenenfalls die Reihe von Einformungen (48) in der Wandung des Tragrohres
(14) angeformt ist oder die Reihe von Einformungen (48) in einen achsparallelen Werkstoffstreifen
(46) eingebracht und dieser am Tragrohr (14) oder am Spindelabschnitt (15) außenseitig
festgelegt ist.
5. Schirm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Rohrwandung (56) des Standrohres (52) innenseitig Rippen (60) verbunden sind,
deren zur Längsachse (A) des Standrohres weisende Wandflächen (59) einen Raum für
das axial zuzuordnende Tragrohr (54) begrenzen.
6. Schirm nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Hohlrippen (60) mit jeweils zwei radial an die Innenfläche der Rohrwandung (56) angeformten
Radialwänden (58) und einer letztere verbindenden teilkreisförmig gebogenen Innenwand
(59), wobei gegebenenfalls eine gerade Anzahl äquidistant von der Rohrwandung (56)
abragende Radialwände (58) die Hohlrippen (60) sowie zwischen letzteren Zwischenräume
(62) begrenzen, bevorzugt acht Radialwände (58) für vier Hohlrippen (60) vorgesehen
sind.
7. Schirm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einer der Radialwände (58) der Hohlrippe (60) eine sich zu deren Außenseite hin
öffnende hinterschnittene Nut (64) achsparallel verläuft und dieser die entsprechende
Nut der benachbarten Hohlrippe gegenüberliegt und/oder der Innendurchmesser des Standrohres
(52) etwa der fünffachen Radiallänge (f1) der Radialwand (58) entspricht, wobei die hinterschnittene Nut (64, 64a) gegebenenfalls einen querschnittlich teilkreisförmigen Hinterschneidungsbereich
aufweist.
8. Schirm nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand (66) des Tragrohres (54) innenseitig mit einer der Anzahl der Hohlrippen
(60) des Standrohres (52) entsprechenden Zahl von Hohlrippen (68, 68a, 68b) versehen ist, die auf sich in der Längsachse (A) des Tragrohres kreuzenden Radiallinien
(R) paarweise angeordnet sind, wobei gegebenenfalls vier Hohlrippen (68, 68a, 68b) vorgesehen sowie auf zwei sich in der Längsachse (A) des Tragrohres (52) kreuzenden
Radiallinien (R) paarweise angeordnet sind.
9. Schirm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (72 bzw. 72a) der in den Innenraum (70) des Tragrohres (54) ragenden Hohlrippe (68, 68a, 68b) an dieses beidseits einer Längsnut (74, 74a, 74b) der Außenwand (66) angeformt sind, wobei die Längsnut (74, 74a, 74b) bevorzugt von zwei Seitenrippen (76, 76a, 76b) der Außenwand (66) begrenzt ist, die gegebenenfalls miteinander fluchten und außenseitig
einen abgeflachten Streifen der Außenwand (66) bilden bzw. in der Kreiskontur des
Tragrohres (54) verlaufen.
10. Schirm nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (72a) zweier einander gegenüberliegender Hohlrippen (68a, 68b) außenseitig an ihrem ein Eck bildenden Übergang in die Außenwand (66) des Tragrohres
(54) mit einer achsparallel verlaufenden hinterschnittenen Nut (64a) versehen sind, wobei die hinterschnittene Nut (64, 64a) gegebenenfalls einen querschnittlich teilkreisförmigen Hinterschneidungsbereich
aufweist.
11. Schirm nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Längsnuten (74, 74a, 74b) des Tragrohres (54) den Zwischenräumen (62) der Hohlrippen (60) des umfangenden
Standrohres (52) zugeordnet sind, wobei bevorzugt zumindest eine der Längsnuten (74,
74a) des Tragrohres (54) einer leistenähnlichen Anformung eines Haltestabes (50) zugeordnet
ist und dieser mit einer beidseits dieser Längsleiste (114) vorgesehenen ebenen Innenfläche
(51) dem abgeflachten Bereich (67) an der Längsnut aufliegt.
12. Schirm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass von den Längskanten der Innenfläche (51) des Haltestabes (50) jeweils eine Seitenfläche
(118) ausgeht und beide Seitenflächen unter Bildung eines Winkels (w2) von 30° bis 40° nach außen hin geneigt sind, dass bevorzugt nahe den Stirnflächen
(115, 115a) des Haltestabes (50) dessen Längsachse (F) jeweils ein Querloch (49) quert, das
die Längsleiste (114) durchgreift sowie in Abstand zur Innenfläche (51) des Haltestabes
in ein Rundloch (49a) größeren Querschnitts übergeht, wobei am Übergang vom Rundloch (49a) zum Querloch (49) gegebenenfalls ein dieses umgebender Bodenring (126) vorgesehen
ist.
13. Schirm nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die der Innenfläche (51) gegenüberliegende Rückenfläche (116) des Haltestabes (50)
querschnittlich teilkreisförmig gekrümmt ist, gegebenenfalls in die Rückenfläche (116)
zwischen den in sie mündenden beiden Rundlöchern (49a) in axialen Abständen zueinander mehrere Sacklöcher (112) eingeformt sind sowie bevorzugt
in der Rückenfläche (116) zwischen den Sacklöchern (122) Einformungen (124) etwa rechteckigen
Mündungsquerschnitts vorgesehen sind, die in Abstand zur Innenfläche (51) enden.
14. Schirm nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch ein Paar von jeweils an einer Seite der Längsachse (F) angeordneten Einformungen
(124) zwischen zwei in der Längsachse (A) vorgesehenen Sacklöchern (122), wobei bevorzugt
die der Seitenfläche (118) des Haltestabes (50) benachbarte Seitenwand (126) der Einformung
parallel zur Seitenfläche geneigt ist.
15. Schirm nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass dem Tragrohr (14, 54) ein schüsselartiges Abdeckelement (80) mit das Tragrohr umgebendem
Schüsselrand (83) sowie mit zumindest einem Tellerkragen (90) zur Aufnahme eines Bereiches
der Dachhaut (40) zugeordnet ist, wobei gegebenenfalls ein zur Mittelachse (M) des
Abdeckelements (80) an dieses koaxial angeformtes, bevorzugt den Schüsselrand (83)
des Abdeckelementes (80) überragendes Einschubrohr (88) zur Aufnahme eines Kupplungsrohres
(92) des Tellerkragens (90) angebracht ist.
16. Schirm nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass nahe dem Schüsselrand (83) in die zu diesem in einem Winkel (w1) verlaufende Schüsselwandung (82) Gruppen von Radialschlitzen (84) eingeformt sind,
gegebenenfalls vier Gruppen von jeweils neun bis zwölf Radialschlitzen (84), die bevorzugt
ihrerseits in Untergruppen von jeweils drei oder vier Radialschlitzen (84) unterteilt
sind.
17. Schirm nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass dem achswärtigen Ende der Gruppe von Radialschlitzen (84) zumindest eine von der
Schüsselinnenfläche (85) abragende Manschettenwand (86) zugeordnet ist sowie die Enden
der Radialschlitze (84) sowie die Manschettenwand (86) bevorzugt jeweils in einem
um die Mittelachse (M) gelegten Kreisbogen (K) verlaufen, wobei die Manschettenwand/-wände
(86) gegebenenfalls achsparallel von der Schüsselinnenfläche (85) abragt/abragen.
18. Schirm nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsrohr (92) des Tellerkragens (90) von einem durch radial abstehenden
Kragzungen (96) gebildeten Kranz (100) umfangen ist, der bevorzugt einen kreisförmigen
Umriss aufweist.
19. Schirm nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich von parallelen Flankenwänden (95) zweier Kragzungen (96) begrenzte Zwischenräume
(98) rechteckigen Grundrisses vorhanden sind, wobei gegebenenfalls in den der Oberfläche
(91) des Kranzes (100) zugeordneten Bereich der Flankenwand (95) zumindest eine Randausnehmung
(95e) einer Randausnehmung der anderen Flankenwand axial gegenüberliegt und/oder einander
benachbarte Randausnehmungen (95a) zweier aufeinander liegender Tellerkragen (90) ein Rundloch bilden.
20. Schirm nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Kragzunge (96) im Radialschnitt einen in einer Ebene (T) liegenden flachen Bodenbereich,
einen an dessen freies Ende anschließenden und von diesem abgewinkelten Randstreifen
(11), einen von letzterem ausgehenden Krümmungsbereich (102) in achswärtiger Krümmung
aufweist sowie einen sich zwischen dem Krümmungsbereich und dem Kupplungsrohr (92)
erstreckenden, in Draufsicht dreiecksförmigen Bereich (104).
21. Schirm nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der dreiecksförmige Bereich (104) vom Krümmungsbereich (102) zur Mittelachse (M)
hin im radialen Querschnitt nach oben geneigt sowie bevorzugt im dreiecksförmigen
Bereich (104) ein die Kragzunge (96) achsparallel durchgreifender Durchbruch (106)
vorgesehen ist, dessen Grundrissform jener des dreiecksförmigen Bereiches entspricht,
wobei gegebenenfalls der Durchbruch (106) von einem dreiecksförmigen Rahmen (105)
der Kragzunge (96) umgeben ist, der auch die Flankenwände (95) enthält.
22. Schirm nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest in jeder zweiten Kragzunge (96) ein achsparallel kanalartiger Durchbruch
(110) für ein Schraubmittel (111) vorgesehen ist, der bevorzugt an seinem der Oberfläche
(91) des Tellerkragens (90) fernen Ende eine trichterartige Erweiterung (109) aufweist.
23. Schirm nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass in dem der Oberfläche (91) des Kranzes (100) zugeordneten Bereich des dreiecksförmigen
Rahmens (105) eine Querrippe (97) vorgesehen und etwa mittig mit dem Durchbruch (110)
bzw. mit einer Bohrung (112) ausgestattet ist, wobei die Kragzungen (96) gegebenenfalls
an eine das Kupplungsrohr (92) umfangende Ringanformung (108) angeformt sind.
24. Schirm nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der freien Oberfläche (91) eines an das Abdeckelement (80) angeschlossenen Tellerkragens
(90) die Oberfläche eines zweiten Tellerkragens zugeordnet ist und beide verbunden
sind, wobei bevorzugt den Durchbrüchen (110) des einen Tellerkragens (90) die Durchbrüche
des anderen Tellerkragens fluchtend zugeordnet und durch ein Schraubmittel verbunden
sind.
25. Schirm nach Anspruch 23 und 24, dadurch gekennzeichnet, dass den Durchbrüchen (110) des einen Tellerkragens (90) Bohrungen (112) des anderen Tellerkragens
fluchtend zugeordnet und beide durch einen Schraubstift (111) verbunden sind.