Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Entwässerungsvorrichtung zum Entwässern von Reinigungselementen,
insbesondere textilen Wischbezügen wie Mops und dergleichen.
Stand der Technik
[0002] Zur Reinigung von Böden, Wänden oder auch beweglichen Gegenständen werden verschiedenartige
Wischelemente wie beispielsweise Mops eingesetzt. Bei der Nassreinigung werden die
Wischelemente wiederholt in eine Reinigungsflüssigkeit eingetaucht und anschließend
durch Auspressen oder Auswringen entwässert, um den gewünschten Nässegrad für die
Reinigung zu erzielen.
[0003] Neben einem manuellen Entwässern ist im Stand der Technik eine Vielzahl von Pressen
bekannt, die das Entwässern erleichtern und beschleunigen sollen. Beispielhaft wird
für solche Pressen auf die
EP 0 127 754 B1 verwiesen. Allerdings hat sich gezeigt, dass derartige Pressen selbst bei hohen Pressenkräften
nur eine begrenzte Entwässerung der Reinigungselemente bieten.
[0004] Ferner sind im Stand der Technik Hilfsmittel für ein Auswringen von Reinigungselementen
bekannt. So offenbart die
CH 402 303 eine Reinigungsvorrichtung mit einem Scheuertuch und einem Scheuertuchhalter, an
welchem das Scheuertuch in Form einer Schlinge befestigt ist. Die
CH 402 303 schlägt vor, eine Stange in die Schlinge des Scheuertuchs einzuführen, um ein Auswringen
des Scheuertuchs zu erleichtern. Hierbei muss die Reinigungsperson das nasse Scheuertuch
und den Halter gleichzeitig handhaben und verdrehen, was umständlich und unhygienisch
ist.
Darstellung der Erfindung
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Entwässerungsvorrichtung der
eingangs genannten Art bereitzustellen, die eine effiziente und hygienische Entwässerung
eines Reinigungselements ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch eine Reinigungsvorrichtung
nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0006] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, erstmals eine Vorrichtung zum Entwässern
von Wischelementen bereitzustellen, bei der die Wischelemente nicht ausgepresst, sondern
ausgewrungen werden. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Entwässerungsvorrichtung
ein erstes und ein zweites Halteelement, von denen mindestens eines drehbar gelagert
ist, und ein flexibles und wasserdurchlässiges Auswringelement, das mit dem ersten
und dem zweiten Halteelement verbunden ist, sich zwischen diesen erstreckt und mindestens
eine Einführöffnung zum Einführen eines auszuwringenden Reinigungselements besitzt,
aufweist.
[0007] Hierdurch wird ermöglicht, ohne manuelle Berührung der Wischelemente auf einfache
Weise ein ausgezeichnetes Entwässerungsergebnis zu erzielen. Insbesondere hat sich
gezeigt, dass sich flächige Wischelemente wie Mops oder dergleichen mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung effizienter entwässern lassen als in herkömmlichen Pressen, die keine
Verdrehung des Wischelements vorsehen.
[0008] Gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung erstreckt sich die Drehachse
des mindestens einen, drehbar gelagerten Halteelements im Wesentlichen in der Erstreckungsrichtung
des Auswringelements zwischen dem ersten und dem zweiten Halteelement. Hierdurch wird
ein besonders effektives Auswringen des Reinigungselements mit geringem Kraftaufwand
ermöglicht. Das Auswringelement kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung vielfältig
ausgestaltet sein und beispielsweise auch eine Mehrzahl von Bauteilen aufweisen. Gemäß
einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Auswringelement ein flächiges,
bevorzugt textiles, Element aufweist. Hierdurch können die auszuwringenden Reinigungselemente
während des Auswringvorgangs stabil aufgenommen und sicher gehalten werden. Es ist
jedoch zu beachten, dass das Auswringelement anstelle eines flächigen Elements auch
mehrere Einzelelemente aufweisen kann, beispielsweise flexible streifen- oder stabförmige
Elemente. Dabei ist es besonders bevorzugt, dass das Auswringelement bzw. dessen Kontur
taschenartig oder mappenartig
[0009] Auch die Lagerung und Verbindung des Auswringelements mit den Haltelementen ist im
Rahmen der vorliegenden Erfindung keinen besonderen Beschränkungen unterworfen. Gemäß
einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass das Auswringelement
mindestens ein flexibles Seilelement aufweist, das mit den Halteelementen verbunden
und bevorzugt in dem Auswringelement angeordnet ist. Hierdurch ergibt sich eine flexible,
punktuelle und dennoch stabile Verbindung zwischen Auswringelement und Halteelementen.
Um während des Betriebes der Entwässerungsvorrichtung mögliche Zwangskräfte zwischen
dem Auswringelement und den Haltelementen zu vermeiden, ist gemäß einer Weiterbildung
der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass zumindest ein Teil der Verbindungspunkte
des Auswringelements mit mindestens einem Halteelement verschiebbar gelagert ist.
Hierdurch kann ein Ausgleich dafür geschaffen werden, dass sich das Auswringelement
während einer gegenseitigen Verdrehung der beiden Haltelemente und somit einer Verdrehung
des Auswringelements zusammenzieht.
[0010] Vor diesem Hintergrund ist gemäß einer weiteren Zielrichtung der vorliegenden Erfindung
vorgesehen, dass zumindest eines der Halteelemente mindestens eine Führung zur verschieblichen
Lagerung der Verbindungspunkte aufweist. Hierdurch sind keine zusätzlichen Bauteile
zwischen Auswringelement und Haltelementen zum Ausgleich der Verformungen während
des Auswringens erforderlich.
[0011] Alternativ oder zusätzlich hierzu ist gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden
Erfindung vorgesehen, dass mindestens ein Haltelement verschiebbar in einer Richtung
gelagert ist, die sich im Wesentlichen in der Erstreckungsrichtung des Auswringelements
zwischen dem ersten und dem zweiten Haltelement erstreckt. Hierdurch können nicht
nur Radialverformungen des Auswringelements, sondern auch Längsverformungen des Auswringelements
während einer Verdrehung desselben ausgeglichen werden, sodass die Entstehung von
Zwangskräften innerhalb der Vorrichtung vermieden wird.
[0012] Prinzipiell ist es im Rahmen der vorliegenden Erfindung möglich, die Entwässerungsvorrichtung
manuell mit zu entwässernden Wischelementen zu beschicken. Besonders vorteilhaft ist
der Einsatz der erfindungsgemäßen Entwässerungsvorrichtung jedoch, wenn die zu entwässernden
Wischelemente unmittelbar von einem entsprechenden Wischgerät an die Entwässerungsvorrichtung
übergeben werden. Zu diesem Zweck ist gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung
vorgesehen, dass sie ferner eine Löseeinrichtung, insbesondere einen Anschlag, zum
Lösen eines Wischelements von einem Wischgerät aufweist. Hierdurch kann ein Wischelement
durch bloßes Heranführen des zugehörigen Wischgeräts an die Entwässerungsvorrichtung
übergeben werden.
[0013] Gemäß einer weiteren Zielrichtung der vorliegenden Erfindung umfasst sie ferner eine
Drehantriebseinrichtung, um einen einfachen und störungsfreien Betrieb der Entwässerungsvorrichtung
zu ermöglichen. Bei der Drehantriebseinrichtung kann es sich um vielfältige Bauteile
handeln, wobei sich neben einem beispielsweise elektrisch angetriebenen Motor im einfachsten
Falle auch um eine Kurbel handeln kann.
[0014] Insgesamt kann die Entwässerungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zusammen
mit einem geeigneten Wischelement und einem zugehörigen Wischgerät ein Wischsystem
bilden, das eine einfache Bedienung und ein problemloses und zügiges Entwässern der
jeweiligen Wischelemente ermöglicht. Dabei ist es besonders bevorzugt, dass das Wischgerät
und das mindestens eine Wischelement zusammenwirkende Magnetmittel aufweisen. Hierdurch
ergibt sich ein besonders problemloses und störungsfreies Ablegen und Aufnehmen des
jeweiligen Wischelements von dem Wischgerät an die Entwässerungsvorrichtung und umgekehrt.
[0015] Die Magnetmittel können auf unterschiedlichste Art und Weise ausgestaltet sein, wobei
es sich im Hinblick auf die für das Auswringen erforderliche Flexibilität des Wischelements
als vorteilhaft erwiesen hat, dass die Magnetmittel des mindestens einen Wischelements
Metallfäden aufweisen. Diese können beispielsweise mit an dem Wischgerät vorgesehenen
Magneten zusammenwirken.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016]
- Fig. 1
- zeigt schematisch eine Perspektivansicht einer Entwässerungsvorrichtung sowie eines
Wischsystems gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2
- zeigt schematisch eine Perspektivansicht einer Entwässerungsvorrichtung sowie eines
Wischsystems gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3
- zeigt schematisch verschiedene Schnittansichten einer Entwässerungsvorrichtung sowie
eines Wischsystems gemäß der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 4
- zeigt schematisch eine Perspektivansicht von Bauteilen der Entwässerungsvorrichtung
sowie des Wischsystems gemäß der vorliegenden Erfindung.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
[0017] Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend ausführlich
unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
[0018] Fig. 1 und 2 zeigen schematisch jeweils eine Perspektivansicht einer Entwässerungsvorrichtung
1 sowie eines Wischsystems 20 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Die gezeigte Entwässerungsvorrichtung 1 dient zum Entwässern von Reinigungselementen
2, insbesondere textilen Wischbezügen wie Mops und dergleichen, und umfasst ein erstes
Halteelement 4 und ein zweites Haltelement 6, die durch hier nicht gezeigte Bauteile
gelagert sind und beispielsweise an einem Reinigungswagen oder auch einer stationären
Einrichtung vorgesehen sein können. Von den beiden Halteelementen ist in der vorliegenden
Ausführungsform das zweite Halteelement 6 drehbar durch die nicht gezeigten Bauteile
gelagert, wobei sich die Drehachse zwischen dem ersten und dem zweiten Halteelement
4, 6 erstreckt. Es ist jedoch ebenso möglich, dass anstelle des zweiten Halteelements
6 das erste Halteelement 4 oder gegebenenfalls auch beide Halteelemente drehbar gelagert
sind.
[0019] Zwischen den beiden Halteelementen 4, 6 erstreckt sich ein flexibles und wasserundurchlässiges
Auswringelement 10, das in der vorliegenden Ausführungsform mappenartig ausgebildet
ist und eine Einführöffnung 12 zum Einführen des auszuwringenden Reinigungselements
2 besitzt. Das Auswringelement 10 ist in der vorliegenden Ausführungsform durch eine
flächige Textilbahn 11 gebildet. Diese weist in ihrem Inneren flexible Seilelemente
auf, die mit den Halteelementen 4, 6 verbunden sind und innerhalb des Auswringelements
10 bzw. der Textilbahn 11 verschiebbar sind. Obgleich somit die Textilbahn 11 in der
vorliegenden Ausführungsform nur über die Seilelemente mit den Halteelementen verbunden
ist, ist es ebenso möglich, dass die Textilbahn 11 selbst mittelbar oder unmittelbar
mit den Haltelementen verbunden ist.
[0020] Die Verbindungspunkte 10' des Auswringelements 10 mit den Halteelementen 4, 6, d.h.
die Enden der innerhalb der Textilbahn 11 verlaufenden (und daher nicht sichtbaren)
Seilelemente, sind an den Halteelementen 4, 6 verschiebbar gelagert. Wie in Fig. 4
am besten zu erkennen ist, weisen die Halteelemente 4, 6 zu diesem Zweck jeweils zwei
Führungen 8 zur verschieblichen Lagerung der Verbindungspunkte 10' auf. Obgleich in
den Figuren nicht gezeigt, sind bei der vorliegenden Ausführungsform innerhalb der
Führungen 8 Rückstellmittel beispielsweise in Form von Federn vorgesehen, um die Verbindungspunkte
10' nach einer Auslenkung entlang der jeweiligen Führung 8 in ihrer Ausgangsposition
zurückzusetzen.
[0021] Obgleich in den Figuren nicht ausdrücklich gezeigt, ist in der vorliegenden Ausführungsform
das Halteelement 4 verschiebbar in einer Richtung gelagert, die sich im Wesentlichen
in der Erstreckungsrichtung des Auswringelements zwischen dem ersten und dem zweiten
Halteelement 4, 6 erstreckt. Dabei ist das Halteelement 4 ferner mit einer Rückstelleinrichtung
(nicht gezeigt) wie beispielsweise einer Feder verbunden, welche das Halteelement
4 nach einer Verschiebung in seine Ausgangsposition zurücksetzt. Durch die verschiebliche
Lagerung des Halteelements 4 sowie der Verbindungspunkte 10' wird die Entstehung von
Zwangskräften innerhalb der Entwässerungsvorrichtung 10 soweit wie möglich vermieden.
Ferner weist das Halteelement 6 in der vorliegenden Ausführungsform eine Kurbel 16
auf, um das Haltelement 6 in Drehrichtung anzutreiben. Es ist jedoch zu beachten,
dass die Kurbel 6 auch durch andere geeignete Drehantriebseinrichtungen wie beispielsweise
Motoren oder dergleichen ersetzt werden kann.
[0022] Die Entwässerungsvorrichtung 1 bildet zusammen mit einem Wischgerät 22 und einem
entsprechenden Wischgerät 2 ein Wischsystem 20. Das Wischelement 2 besitzt in der
vorliegenden Ausführungsform einen textilen, flächigen Körper 2'' und einen Wulst
2', der in der vorliegenden Ausführungsform mit Metallfäden durchzogen ist. Der Wulst
2' ist derart ausgelegt, dass er durch eine Greifeinrichtung 22' des Wischgeräts 22
sicher gegriffen werden kann. Das Wischgerät 22 umfasst ferner innerhalb der Greifeinrichtung
22' Magnetmittel 24 in Form von Dauermagneten, die einer Einführöffnung der Greifeinrichtung
22' zugewandt sind.
[0023] Der Betrieb der erfindungsgemäßen Entwässerungsvorrichtung bzw. des erfindungsgemäßen
Wischsystems wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben. Wie in Fig.
3a) zu erkennen ist, ist der Wulst 2' des Reinigungselements 2 während des normalen
Gebrauchs mit der Greifeinrichtung 22' des Reinigungsgeräts 22 in Eingriff. Wenn nun
nach Durchführung einer Reinigungsarbeit das Reinigungselement 2 in einer nicht gezeigten
Reinigungsflüssigkeit ausgewaschen wurde, wird dieses zusammen mit dem Wischgerät
22 zu der Entwässerungsvorrichtung 1 geführt, um das Reinigungselement 2 in den inneren
Hohlraum des Auswringelements 10 einzuführen.
[0024] Sobald das Reinigungselement 2 in das Auswringelement 10 eingeführt ist, kann, wie
in Fig. 3b) zu erkennen ist, die Greifeinrichtung 22' des Wischgeräts 22 geöffnet
werden, sodass das Reinigungselement 2 nur noch durch die magnetische Anziehungskraft
zwischen den Metallfäden des Wulstes 2' und den Magneten 24 des Wischgeräts 22 an
diesem gehalten wird (Fig. 3c)). Dabei kann beim Öffnen bzw. Lösen der Greifeinrichtung
22' während des Einführens des Reinigungselements 2 in das Auswringelement 10 automatisch
erfolgen, beispielsweise durch einen hier nicht näher gezeigten Anschlag, der mit
einem entsprechenden Anschlag an dem Wischgerät 22 zusammenwirkt und ein Öffnen der
Greifeinrichtung 22' herbeiführt.
[0025] Das auszuwringende Reinigungselement 2 kann nun entweder durch leichtes Schütteln
oder durch Verdrehen des Haltelements 6 in Bezug auf das Haltelement 4 von dem Reinigungsgerät
22 gelöst werden (Fig. 3d)), um anschließend im Zuge einer weiteren Verdrehbewegung
des Haltelements 6 in Bezug auf das Halteelement 4 ausgewrungen zu werden (Fig. 2).
[0026] Durch die Verdrehbewegung kann das Reinigungselement 2 wirksam mit geringem Kraftaufwand
entwässert werden. Daraufhin wird das Haltelement 6 in seine in Fig. 1 gezeigte Ausgangsstellung
zurückgebracht, sodass der Wulst 2' des Reinigungselements 2 den Magneten 24 des Wischgeräts
22 zugewandt ist. Durch die magnetische Anziehungskraft legt sich der Wulst 2' dabei
an die Magneten 24 an, sodass die Greifeinrichtung 22' des Wischgeräts 22 nun nur
noch geschlossen werden muss, um einen weiteren Reinigungsvorgang, beispielsweise
einen Bodenwischvorgang, auszuführen. Dabei kann das Schließen der Greifvorrichtung
22' manuell oder auch dadurch erfolgen, dass das Wischgerät 22 angehoben und die nicht
gezeigten Anschläge voneinander gelöst werden.
1. Entwässerungsvorrichtung (1) zum Entwässern von Reinigungselementen (2), insbesondere
textilen Wischbezügen wie Mops und dergleichen, mit:
einem ersten (4) und einem zweiten (6) Halteelement, von denen mindestens eines drehbar
gelagert ist, und
einem flexiblen und wasserdurchlässigen Auswringelement (10), das mit dem ersten (4)
und dem zweiten (6) Halteelement verbunden ist, sich zwischen diesen erstreckt und
mindestens eine Einführöffnung (12) zum Einführen eines auszuwringenden Reinigungselements
(2) besitzt.
2. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Drehachse des mindestens einen, drehbar gelagerten Halteelements (6) im
wesentlichen in der Erstreckungsrichtung des Auswringelements (10) zwischen dem ersten
und dem zweiten Halteelement erstreckt.
3. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswringelement (10) ein flächiges, bevorzugt textiles, Element (11) aufweist.
4. Entwässerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswringelement (10) taschenartig oder mappenartig ausgebildet ist.
5. Entwässerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auswringelement (10) mindestens ein flexibles Seilelement aufweist, das mit den
Halteelementen (4, 6) verbunden und bevorzugt verschiebbar in dem Auswringelement
(10) angeordnet ist.
6. Entwässerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Verbindungspunkte (10') des Auswringelements (10) mit mindestens
einem Halteelement (4, 6) verschiebbar gelagert ist.
7. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Halteelement (4, 6) mindestens eine Führung (8) zur verschieblichen
Lagerung der Verbindungspunkte (10') aufweist.
8. Entwässerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Halteelement (4) verschiebbar in einer Richtung gelagert ist, die
sich im wesentlichen in der Erstreckungsrichtung des Auswringelements (10) zwischen
dem ersten und dem zweiten Halteelement erstreckt.
9. Entwässerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner eine Löseeinrichtung, insbesondere einen Anschlag, zum Lösen eines Wischelements
von einem Wischgerät aufweist.
10. Entwässerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner eine Drehantriebseinrichtung (16), insbesondere eine Kurbel und/oder einen
Motor, zum drehenden Antreiben mindestens eines Halteelements (6) aufweist.
11. Wischsystem (20), mit
einer Entwässerungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, einem
Wischgerät (22) und mindestens einem Wischelement (2),
dadurch gekennzeichnet, dass
das Wischgerät (22) und das mindestens eine Wischelement (2) zusammenwirkende Magnetmittel
(2', 24) aufweisen.
11. Wischsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetmittel (2') des mindestens einen Wischelements (2) Metallfäden aufweisen.
12. Wischsystem nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetmittel (24) des Wischgeräts (22) mindestens einen Magneten aufweisen.
13. Wischelement (2) für ein Wischsystem (20) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, mit
einem textilen, flächigen Körper (2'') und Magnetmitteln (2'), die bevorzugt Metallfäden
aufweisen.
14. Wischgerät (22) für ein Wischsystem (20) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, mit
einer Greifeinrichtung (22') zum Greifen eines Wischelements (2) und mit Magnetmitteln
(24), die bevorzugt mindestens einen Magneten aufweisen.