| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 731 237 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
16.07.2008 Patentblatt 2008/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.04.2006 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Blechbearbeitungsmaschine
Metal sheet working machine
Machine pour travailler de la tôle
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
09.06.2005 DE 102005026727
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
13.12.2006 Patentblatt 2006/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Heinz Wotke Ges.m.b.H. |
|
1210 Wien (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Wotke, Andreas
3400 Klosterneuburg (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Prietsch, Reiner |
|
Dipl.-Ing. Reiner Prietsch
Patentanwalt
Postfach 14 55 82170 Puchheim 82170 Puchheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 079 138 GB-A- 2 219 669 US-A- 5 365 767
|
FR-A1- 2 847 836 US-A- 4 770 017
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Blechbearbeitungsmaschine, mit einem Tisch zur Aufnahme
auswechselbarer Biegematrizen, einer darüber heb- und senkbar angeordneten Oberwange
zur Aufnahme auswechselbarer Biegestempel und einer in Bearbeitungsrichtung verfahrbaren
Anschlagvorrichtung.
[0002] Blechbiegeteile, die sowohl Rundungen als auch Abkantungen aufweisen, sind aus modernen
Konstruktionen nicht mehr wegdenkbar. Für die Herstellung solcher Blechbiegeteile
werden bisher mindestens zwei verschiedene Maschinen benötigt, nämlich eine Abkantpresse
und eine Einrollmaschine. Je nach Komplexität der Umformung muss das Blechbiegeteil
(Werkstück) mehrfach zwischen den Maschinen hin und her tranportiert werden. Dies
ist zeitaufwendig und kostenintensiv. Außerdem muss das Blechbiegeteil jedesmal in
der Maschine neu positioniert werden.
[0003] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Blechbiegeteil durch Vielfachabkantungen
mittels einer Abkantpresse zu runden. Die Rundung wird dementsprechend durch einen
Polygonzug angenähert. Zwar muss das Blechbiegeteil in der Maschine nur einmal positioniert
werden und auch der Transport zwischen den unterschiedlichen Maschinen entfällt, doch
die Vielfachabkantungen sind auf polierten und geschliffenen Oberflächen deutlich
zu erkennen, was häufig unerwünscht ist. Darüberhinaus ist diese Methode sehr zeitaufwendig.
Ein weiterer Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, dass z.B. elliptische Formen
nicht durch Vielfachabkantungen herstellbar sind.
[0004] Die
DE 37 45 067 C2 offenbart eine Blechbiegemaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0005] Die
DE 32 08 851 A1 offenbart eine Dreiwalzen-Biegepresse mit zwei unteren Walzen in einer ortsfesten
Position sowie einer oberen Walze. Die obere Walze ist an beiden Enden mit Hilfe von
Lenkverbindungen, die durch zwei Paare von hydraulischen Kolben betätigt werden, hin
und her bewegbar.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blechbearbeitungsmaschine der angegebenen
Gattung zu schaffen, die geeignet ist Blechbiegeteile, die Abkantungen und Rundungen
aufweisen, effizient zu fertigen.
[0007] Diese Aufgabe ist durch eine Blechbearbeitungsmaschine mit den Merkmalen des Patentanspruches
1 gelöst.
[0008] Die mit der Erfindung erreichten Vorteile bestehen darin, dass das Blechbiegeteil
nicht mehr zwischen zwei verschiedenen Maschinen transportiert werden und das Blechbiegeteil
im Regelfall nur einmal in der erfindungsgemäßen Maschine positioniert werden muss.
Die erfindungsgemäße Integration der für die verschiedenen Bearbeitungsschritte notwendigen
Werkzeuge d.h. einer Abkant- und Einrollvorrichtung in eine Maschine, ermöglicht eine
rasche Produktion von Blechbiegteilen mit hoher Oberflächengüte, die sowohl Rundungen
als auch Abkantungen aufweisen.
[0009] Die in Anspruch 2 beschriebene vorteilhafte Ausgestaltung ermöglicht eine genaue
Überwachung des Einrollvorgangs. Sind sowohl Ober- als auch das Unterwerkzeug mit
je einem Wegmessgeber ausgestattet, kann die Maschinensteuerung Schlupf zwischen den
Rollen und dem Biegeteil erkennen und als Folge daraus die Steuerung der Maschine
anpassen, indem z.B. der durch die Oberwange ausgeübte Druck geändert wird.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ermöglicht das Einrollen von Trichtern.
Hierzu ist die Oberwange schräg absenkbar, und die Anschlagvorrichtung weist mindestens
zwei Anschlagpunkte auf, die mindestens in der Breite und der Tiefe unabhängig voneinander
verfahrbar sind.
[0011] Die weitere vorteilhafte Ausgestaltung in Patentanspruch 3 ermöglicht es, die Arbeitsbreite
der Einrollvorrichtung dem Blechbiegeteil anzupassen. Werden die Rollen nicht kraftschlüssig
verbunden, verläuft die Bewegung des Blechbiegeteils nicht orthogonal zu den Rollenachsen
der Einrollvorrichtung.
[0012] Im Anspruch 4 ist eine besonders vorteilhafte Art die Rollenmodule zu verbinden beschrieben.
Klauenkupplungen und Hirtverzahnungen erlauben bei einfacher Kuppelbarkeit die Übertragung
hoher Drehmomente.
[0013] Der Patentanspruch 5 betrifft eine weitere vorteilhafte Ausführungsform. Der höhenverstellbare
Anschlagtisch hält die Anschlagvorrichtung im ständigen Kontakt mit dem Werkstück.
Dadurch kann ein unerwünschtes Durchhängen des Blechbiegeteils durch die Schwerkraft
verhindert werden. Im Falle einer NC-Achsen gesteuerten Anschlagvorrichtung, welche
mit der Maschinensteuerung verbunden ist, erlaubt diese Ausführungsform eine Änderung
der Einrollradien nach einem vorgegebenen Programm.
[0014] Der Anspruch 6 beschreibt eine besonders vorteilhafte Ausführungsform. Die Anschlagvorrichtung
kann unterstützend wirken, wenn zum Verformen des Blechbiegeteils so hohe Kräfte notwendig
sind, daß der Schlupf zwischen den Rollen und dem Bechbiegeteil groß wird, da mittels
des Greifers Vorschub-, insbesondere Zugkräfte vom Antrieb der Anschlagvorrichtung
auf das Blechbiegeteil übertragen werden können. Ist die Anschlagvorrichtung NC gesteuert,
so ermöglicht dies ein sehr genaues Steuern des Einrollvorgangs.
[0015] In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Blechbearbeitungsmaschine
und deren Einzelheiten schematisch dargestellt. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Frontansicht,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht von links,
- Fig. 3
- eine erste Seitenansicht von rechts,
- Fig. 4
- eine weitere Ausführungsform in einer Seiteansicht von rechts,
- Fig. 5
- eine teilweise geschnittene Aufsicht,
- Fig. 6
- eine erste Auführungform einer Einrollvorrichtung,
- Fig. 7
- eine Frontansicht einer Einrollvorrichtung,
- Fig. 8
- ein modular aufgebautes Oberwerkzeug,
- Fig. 9
- ein modular aufgebautes Unterwerkzeug,
- Fig. 10
- einen Schnitt durch das Unterwerkzeug aus Fig. 9,
- Fig. 11
- eine Seitenansicht eines Oberwerkzeugs,
- Fig. 12
- eine Seitenansicht eines Unterwerkzeugs,
- Fig. 13
- einen Arbeitsablauf nach dem Stand der Technik,
- Fig. 14
- einen Arbeitsablauf an der erfindungsgemäßen Maschine.
[0016] Die in Fig. 1 dargestellte Ansicht der erfindungsgemäßen Blechbearbeitungsmaschine
zeigt einen Tisch 1, auf dem eine Biegematritze 2 und das Unterwerkzeug 6 einer Einrollvorrichtung
befestigt sind. Darüber befindet sich eine hebund senkbare Oberwange 3, an der ein
Biegestempel 4 über der Biegematritze 2 und ein Oberwerkzeug 7 über dem Unterwerkzeug
6 hängend befestigt sind. Das Unterwerkzeug 6 und das Oberwerkzeug 7 sind mittels
je eines Getriebemotors 13 drehangetrieben.
[0017] Die Figuren 2 und 3 zeigen eine Ausführungsform, bei der sich hinter dem Tisch 1
eine NC-gesteuerte längs- und höhenverstellbare Anschlagvorrichtung 21 befindet. Sie
umfaßt u.a. einen Tisch 5 und die üblichen Antriebe wie etwa 18. In der Figur 2 ist
das zwischen Biegestempel 4 und Biegematrize 2 befindliche Werkstück 16 dargestellt.
Ebenso ist die Aufnahme für den auswechselbaren Biegestempel 4 und die auswechselbare
Biegematritze 2 zu erkennen. Wird die Oberwange 3 gesenkt, bewirkt dies eine Abkantung
des Werkstücks 16. Die Figur 3 zeigt die Ausführungsform von der anderen Seite. Hier
ist anstelle des Biegewerkzeugs das Unterwerkzeug 6 und das Oberwerkzeug 7 der Einrollvorrichtung
zu sehen. Das Unterwerkzeug 6 der Einrollvorrichtung hat zwei parallele Rollen 8,
welche rechtwinklig zu Werkstücktransportrichtung drehbar gelagert sind. Das darüber
befindliche Oberwerkzeug 7 weist eine Rolle 9 auf, welche parallel zu den beiden unteren
Rollen 8 drehbar angeordnet ist. Es ist auch möglich, das Oberwerkzeug 7 mit zwei
Rollen auszustatten, in diesem Fall ist am Unterwerkzeug 6 nur eine Rolle notwendig.
In einer anderen Ausführungsform weisen sowohl Unterwerkzeug 6 als auch Oberwerkzeug
7 je zwei Rollen auf, und mindestens ein Werkzeug 6 und/oder 7 ist schwenkbar mit
dem Tisch bzw. der Oberwange verbunden. In dieser Ausführungsform können auch S-Biegungen
in einem Arbeitsgang hergestellt werden.
[0018] In der Figur 4 ist eine Weiterbildung gezeigt, in welcher die Anschlagvorrichtung
21 einen Greifer 14 umfasst.
[0019] Figur 5 zeigt eine teilweise im Schnitt gehaltenen Aufsicht. Dargestellt ist eine
verfahrbare Anschlagvorrichtung 21 mit zwei Anschlagtischen 5, die in x-Richtung unabhängig
voneinander verfahrbar sind, sowie eine Maschinensteuerung 11, der Tisch 1, das mittels
Getriebemotor 13 angetriebene Unterwerkzeug 6, das Werkstück 16 und die Biegematritze
2. Zum abwechselnden Abkanten und Runden des Werkstücks müssen zwischen den einzelnen
Arbeitsschritten nur die Anschlagtische 5 verfahren und das Werkstück 16 entsprechend
verschoben werden.
[0020] Die Figur 6 zeigt die bervorzugte Ausführungsform der Einrollvorrichtung, bei der
das Oberwerkzeug 7 modular aufgebaut ist. Die einzelnen, auswechselbaren Module 12
umfassen je eine Rolle 9 (vgl. Fig. 8) die mittels zwei Lagerwellen 17 drehbar gelagert
ist. Die Module 12 werden in der Oberwange 3 durch Keil und Nut gehalten. Das Unterwerkzeug
6 ist mittels des Getriebemotors 13 drehangetrieben und modular aufgebaut. Die Rollen
8 des Unterwerkzeugs 6 sind durch Klauenkupplungen kraftschlüssig verbunden.
[0021] Figur 7 zeigt die Ausführungsform der Einrollvorrichtung gemäß Figur 1 in der Frontalansicht.
Unterwerkzeug 6 und Oberwerkzeug 7 sind modular aus Rollen 8, 9 aufgebaut und mit
je einem eigenen Getriebemotor 13 drehangetrieben.
[0022] Figur 8 zeigt eine Detailansicht der Module 12 des Oberwerkzeugs 7 in Figur 6.
[0023] Figur 9 zeigt die Module des Unterwerkzeugs 6 in Fig. 6. Die unteren Rollen 8 können
kraftschlüssig mittels Klauenkupplungen miteinander verbunden werden.
[0024] Figur 10 zeigt einen Schnitt durch das Unterwerkzeug 6 in Fig. 6. Die unteren Rollen
8 sind auf Lagerwellen 19 drehbar gelagert. Das Querelement 23 weist Ausnehmungen
auf, so dass die unteren Rollen 8 drehbar sind.
[0025] Figur 11 und 12 zeigen Seitenansichten des Oberwerkzeugs 7 und des Unterwerkzeug
6.
[0026] In Figur 13 ist der Arbeitsablauf zur Herstellung eines beispielhaften Blechbiegeteils
entsprechend dem Stand der Technik dargestellt.
[0027] Figur 14 zeigt den Arbeitsablauf zur Herstellung eines baugleichen Blechbiegeteils
mittels der erfindungsgemäßen Blechbearbeitungsmaschine. Der Vergleich der beiden
Arbeitsabläufe zeigt, dass mit der erfindungsgemäßen Blechbearbeitungsmaschine ein
Arbeitsablauf realisiert wird, der mit einer deutlich verminderten Anzahl von Arbeitsschritten
auskommt.
1. Blechbearbeitungsmaschine, mit einem Tisch (1) zur Aufnahme auswechselbarer Biegematrizen
(2), einer darüber heb- und senkbar angeordneten Oberwange (3) zur Aufnahme auswechselbarer
Biegestempel (4) und einer in Bearbeitungsrichtung des Blechbiegeteils (16) verfahrbaren
Anschlagvorrichtung (21), gekennzeichnet durch ein auf dem Tisch (1) neben der Aufnahme für die Biegematrize auswechselbar angeordnetes
Unterwerkzeug (6) aus zwei um parallele, zur Werkstücktransportrichtung rechtwinkelige
Achsen drehbaren unteren Rollen (8) und ein darüber an der Oberwange neben der Aufnahme
für die Biegestempel auswechselbar befestigtes Oberwerkzeug (7), das eine um eine
zu den Achsen der unteren Rollen parallele Achse drehbare obere Rolle (9) umfasst.
2. Blechbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit mindestens dem Unterwerkzeug (6) oder dem Oberwerkzeug (7) ein mit einer Maschinensteuerung
(11) verbundener Wegmessgeber verbunden ist.
3. Blechbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterwerkzeug (6) und das Oberwerkzeug (7) aus aneinanderreihbaren und kraftschlüssig
miteinander verbindbaren Rollenmodulen (12) besteht.
4. Blechbearbeitungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die kraftschlüssige Verbindung zwischen den Rollenmodulen (12) aus stirnseitigen
komplementären Klauenkupplungen oder Hirtverzahnungen besteht.
5. Blechbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagvorrichtung (21) einen höhenverstellbaren Anschlagtisch (5) umfasst.
6. Blechbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagvorrichtung (21) als Blechbiegeteilvorschub ausgebildet ist und einen
Greifer (14) für das Blechbiegeteil umfasst.
1. Sheet metal working machine having a supporting table (1) for accommodating interchangeable
bending dies (2), an upper cheek (3) disposed above this and adapted to be raised
and lowered, for accommodating interchangeable bending punches (4), and a stop device
(21) adapted to be moved along the working direction of the sheet work-piece (16)
to be bent, characterized by a lower die (6) disposed to be interchangeable on the table (1) adjacent to the accommodating
means for the bending die, the lower die comprising two lower rollers (8) that are
rotatable about parallel axes that are at right angles to the work-piece conveying
direction, and above this, an upper die (7) interchangeably attached to the upper
cheek adjacent to the accommodating means for the bending punches, the upper die comprising
an upper roller (9) that is rotatable about an axis parallel to the axes of the lower
rollers.
2. Sheet metal working machine according to claim 1, characterized in that a path measurement sensor connected to a machine controller (11) is connected to
at least the lower die (6) or the upper die (7)
3. Sheet metal working machine according to any one of claims 1 or 2, characterized in that the lower die (6) and the upper die (7) consists of roller modules (12) adapted to
be disposed in line and connected to each other in force-locked manner.
4. Sheet metal working machine according to claim 3, characterized in that the force-locked connection between the roller modules (12) consists of complementary
end-face dog clutches or serrations.
5. Sheet metal working machine according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the stop device (21) comprises a stop table (5) of adjustable height.
6. Sheet metal working machine according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the stop device (21) is designed to be a feeder means for the sheet work-piece to
be bent and comprises a gripping means (14) for the sheet work-piece to be bent.
1. Machine à travailler la tôle, avec un plateau (1) destiné à recevoir des matrices
de pliage (2) interchangeables, une mâchoire supérieure (3) disposée au-dessus de
celui-ci de façon à pouvoir se lever et s'abaisser et destinée à recevoir des poinçons
de pliage (4) interchangeables et un dispositif de butée (21) déplaçable dans le sens
du travail de la pièce de tôle à plier (16), caractérisée en ce qu'elle comprend un outil inférieur (6) disposé de façon interchangeable sur le plateau
(1) à côté du logement de la matrice de pliage et formé de deux rouleaux inférieurs
(8) pouvant tourner autour d'axes parallèles et perpendiculaires au sens de transport
de la pièce ainsi qu'un outil supérieur (7) fixé au-dessus de façon interchangeable
sur la mâchoire supérieure à côté du logement des poinçons de pliage, qui comprend
un rouleau supérieur (9) pouvant tourner autour d'un axe parallèle aux axes des rouleaux
inférieurs.
2. Machine à travailler la tôle selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un capteur de mesure de la distance connecté à une commande de machine (11) est relié
au mois à l'outil inférieur (6) ou à l'outil supérieur (7).
3. Machine à travailler la tôle selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que l'outil inférieur (6) et l'outil supérieur (7) se composent de modules de rouleau
(12) pouvant être alignés les uns à la suite des autres et reliés entre eux par friction.
4. Machine à travailler la tôle selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'assemblage par friction entre les modules de rouleau (12) se compose d'accouplements
à griffes ou de dentures Hirth complémentaires disposés sur les faces d'extrémité.
5. Machine à travailler la tôle selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le dispositif de butée (21) comprend un plateau de butée (5) mobile en hauteur.
6. Machine à travailler la tôle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le dispositif de butée (21) est conformé comme un mécanisme d'avance des pièces pliées
en tôle et comprend un dispositif de préhension (14) pour la pièce pliée en tôle.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente