[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen eines Formteils aus Pulver,
insbesondere aus Metallpulver, aus einem ein Pulver enthaltenden, teigigen Material,
aus einem ein Pulver enthaltenden, fließfähigen Material oder aus vorgepresstem Material,
umfassend eine Matrize, die aus einem Grundkörper und einer in diesen eingesetzten
Matrizenhülse besteht, mindestens zwei konzentrisch zueinander angeordnete, hohlzylindrische
Teile aufweist und mindestens eine Formfläche für das Formteil bildet, mindestens
einen Pressstempel, der in eine durch die Matrizenhülse definierte Öffnung in eine
Pressrichtung eintreten und sich in der Matrizenhülse befindliches Material verdichten
kann, und Mittel, mit denen die mindestens zwei Teile der Matrizenhülse in Pressrichtung
relativ zueinander verschiebbar sind. Solche Vorrichtungen sind durch die
JP 09176701 A,
US 5.364.253 A oder
US 3.524.220 A und in der Anordnung mit einer feststehenden Matrizenhülse und einem zu dieser relativ
verschiebbaren, zusätzlichen Pressstempel, der in den Formraum eintaucht, durch die
JP 63154299 A bekannt geworden.
[0002] Mit Vorrichtungen der gattungsgemäßen Art ist es möglich, Formteile aus Metallpulver
durch Pressen und anschließendes Sintern herzustellen. Bekannt ist es, für das Pressen
von pulverförmigem Werkstoff stempelartige Werkzeuge einzusetzen, die in eine Matrize
eingebrachtes Pulver durch eine axiale Pressbewegung komprimieren. Hierzu ist zumindest
ein Pressstempel erforderlich, der in die Matrize eindringt. In diesem Falle besitzt
die Matrize einen Hohlraum, der zur Stempelseite hin geöffnet ist. Die Matrizenöffnung
wird - bis auf ein geringfügiges Spiel - vom Stempel geschlossen. Der Stempel baut
durch sein Eindringen in den Matrizenhohlraum den zur Verdichtung notwendigen Druck
auf.
[0003] Es kann auch vorgesehen werden, dass mehrere Stempel eingesetzt werden, die sich
in eine Achsrichtung bewegen können. Die Stempel können dabei in eine axial einseitig
geschlossene Matrize eintauchen oder bei einer axial in beiden Richtungen offenen
Matrize aus beiden axialen Richtungen kommen. Gelegentlich werden auch durchgehende
Dornstangen eingesetzt, die aber primär keine Verdichtungsfunktion, sondern eine Verdrängerfunktion
haben. Die Stempel können auch seitlich in die Matrize eintauchen, um Hinterschneidungen
oder sonstige geometrische Ausprägungen zu erzeugen. Zur Entformung des Formteils
werden diese radial eintauchenden Stempel so weit zurückgezogen, dass die Entformung
nicht behindert wird.
[0004] Üblicherweise besteht die Matrize aus einem Matrizenring (Matrizengrundkörper) und
einer darin eingesetzten Matrizenbuchse bzw. -hülse mit der Werkstückkontur.
[0005] Durch die
US 5.455.002 A ist es bekannt geworden, im oberen. Ende einer einstückigen Matrizenhülse eine Konturausnehmung
vorzusehen, die im Durchmesser größer ist, als die sich anschließende Durchgangsbohrung
des unteren Matrizenendes. In die Durchgangsbohrung taucht zum Pressvorgang ein Gegenstempel
ein.
[0006] Aus der
WO 02/32655 A1 ist ein Pulverpress-Werkzeug bekannt, bei dem vorgesehen ist, dass es in einem Auspressabschnitt
so ausgebildet ist, dass die den Auspresskanal stützenden Matrizenwände zunehmend
dünner werden. Durch die dünner werdenden Wände in diesem Bereich wird eine allmählich
steigende Nachgiebigkeit des Werkzeugs erreicht, wodurch die Entformung erleichtert
werden soll.
[0007] Nach der
DE 198 30 601 A1 ist eine Pressvorrichtung für pulver- und granulatförmigen Werkstoff vorgesehen,
bei der zwei Matrizen, deren Stirnseiten die Kontur des, Formteils beinhalten, durch
Führungen einen Winkel einschließen, wobei die Flächen der Stirnseiten der Matrizen
beim Erreichen der Endkontur des Formteils direkt aneinander schließen.
[0008] Zur Erzeugung von Formteilen mit einem Hinterschnitt - in Entformrichtung des Formteils
gesehen - ist aus der
DE 195 08 952 C2 eine Pressvorrichtung mit einer Matrize und mehreren Stempeln bekannt, wobei ein
Segmentschieber zum Einsatz kommt, der mittels entsprechender Vorschub- und Rückzugseinrichtungen
auch während des Pressvorgangs für das Formteil nach dem - Schließen der Pressform
bewegt werden kann.
[0009] Zur Erzeugung des Pressdrucks auf die Presstempel selber ist es aus der
EP 1 097 801 A1 bekannt, eine Vorrichtung vorzusehen, bei der zur Erzielung einer kompakten Bauart
ein hydraulisches Element mit einem Piezo-Aktuator zusammenwirkt.
[0010] Wünschenswert ist es dabei, eine hohe Funktionalität und Variabilität durch relativ
zueinander bewegliche Werkzeugteile zu erreichen. Hierdurch werden Freiheitsgrade
bei der Fertigungsmöglichkeit von Formteilen geschaffen. Dem steht allerdings die
Forderung nach möglichst kompakter Bauart der Vorrichtung gegenüber. Jede zusätzlich
Pressachse erfordert eine wesentliche Vergrößerung des Werkzeugeinbauraumes in der
Pressvorrichtung. Damit scheidet eine Umrüstung vorhandener Pressvorrichtungen meist
aus.
[0011] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art so fortzubilden, dass ein hoher Freiheitsgrad bei der Fertigung von Formteilen
geschaffen wird, wobei eine sehr kompakte Bauart möglich sein soll, die sich gegebenenfalls
auch dazu eignet, vorhandene Vorrichtungen umzurüsten.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein Matrizenhülsenteil ortsfest
im Grundkörper und innerhalb eines in Pressrichtung verschiebbaren weiteren Matrizenhülsenteils
angeordnet ist.
[0013] Eine Fortbildung sieht vor, dass das im Grundkörper ortsfest angeordnete Teil mit
einem Abschnitt seiner-zylindrischen Außenfläche an der zylindrischen Innenfläche
des verschieblich angeordneten Teils anliegt.
[0014] Die Mittel zum Verschieben des mindestens einen Teils der Matrizenhülse können als
hydraulisches Kolben-Zylinder-System ausgebildet sein. Der Zylinder des Kolben-Zylinder-Systems
ist dabei bevorzugt als Ringnut im Grundkörper der Matrize ausgebildet.
[0015] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das eine Ende der Matrizenhülse
mit einer Platte abgeschlossen ist. In diesem Falle tritt nur einseitig ein Pressstempel
in die Matrizenhülse ein. Die Platte ist dabei mit Vorteil an dem verschiebbar angeordneten
Teil der Matrizenhülse festgelegt.
[0016] Der Pressstempel kann aus mehreren vorzugsweise konzentrisch angeordneten hohlzylindrischen
Teilen bestehen. Er kann eine zentral angeordnete Stange aufweisen.
[0017] Mit der vorgeschlagenen Ausgestaltung wird erreicht, dass die Matrizenhülse mit einer
integrierten Bewegungsmöglichkeit ausgestattet ist, mit der Druck stufenweise auf
das in die Matrizenhülse eingebrachte Pulver ausgeübt werden kann. Durch die erfindungsgemäß
geschaffene weitere Pressachse erhöht sich die Gestaltungsmöglichkeit bei der Fertigung
von Pulverpressteilen.
[0018] Eine wesentliche Vergrößerung des Werkzeugeinbauraums der Pressvorrichtung ist nicht
erforderlich, so dass sich in einfacher Weise eine Nachrüstung vorhandener Anlagen
ermöglichen lässt.
[0019] Von großem Vorteil ist es auch, dass eine nur geringe Hubbewegung mittels des Kolben-Zylinder-Systems
ausgeführt werden muss, um Formteile zu pressen. Bei vorbekannten Lösungen musste
in vergleichbaren Fällen zumeist die gesamte Matrize von einem Unterkolben bewegt
werden, was mit dem erfindungsgemäßen Vorschlag nicht mehr nötig ist.
[0020] Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und
der Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Prinzipdarstellung des Pressens von Metallpulver; und
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung durch eine Matrize mit eingeführtem Presstempel.
[0021] In Fig. 1 ist schematisch eine Vorrichtung dargestellt, mit der ein Metallpulver
15 zu einem Formteil gepresst werden kann. Die Vorrichtung weist eine Matrize 1 auf,
die aus einem hohlzylindrischen Grundkörper 2 besteht, in den koaxial eine Matrizenhülse
3 eingesetzt ist. Damit die Matrizenhülse 3 hochresistent gegen Verschleiß ist, besteht
sie bevorzugt aus Hartmetall. Die Matrizenhülse 3 definiert eine zylindrische Formfläche
4. In den von dieser Formfläche gebildeten Raum wird das Metallpulver 15 eingebracht.
Sowohl von oben als auch von unten können dann je ein Pressstempel 5 in die jeweiligen
Öffnungen der Matrizenhülse 3 in Pressrichtung P eingeschoben und axial aufeinander
zu bewegt werden. Dabei wird auf die Stempel 5 eine Presskraft F
p ausgeübt, so dass das Pulver 15 verdichtet wird.
[0022] Es sei angemerkt, dass die Vorrichtung nicht nur für die Verarbeitung von Pulver
geeignet ist. Häufig wird ein bereits vorgeformter Pressling in einem weiteren Schritt
nachgepresst, insbesondere beim abschließenden Pressen mit höheren Drücken, was eine
besonders wichtige Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des entsprechenden
Verfahrens ist.
[0023] In Fig. 2 ist im Schnitt eine Matrize 1 samt Pressstempel 5 dargestellt. Die Matrize
1 weist einen Grundkörper 2 auf, in den eine zweiteilige Matrizenhülse 3 eingesetzt
ist. Die Matrizenhülse 3 besteht aus den beiden hohlzylindrisch ausgebildeten Teilen
6 und 7. Während das Teil 6 fest im Grundkörper 2 festgelegt ist, ist das andere Teil
7 der Matrizenhülse 3 in Pressrichtung P verschieblich gelagert.
[0024] Die beiden Teile 6 und 7 der Matrizenhülse 3 besitzen radial nach innen weisende
Formflächen 4, die die Außenkontur des zu formenden Presslings definieren. Die Form
des Presslings wird weiter durch eine stirnseitig am beweglichen Teil 7 der Matrizenhülse
3 angeordnete Platte 12 bestimmt. Ferner ergibt sich dessen Form durch den von unten
in die Matrizenhülse 3 einzuschiebenden Pressstempel 5.
[0025] Der Pressstempel 5 besteht im Ausführungsbeispiel aus mehreren konzentrisch angeordneten
Hülsen 13, 13', 13", ..., aus deren axialer Relativlage sich entsprechend die Form
des Presslings ergibt. Die Hülsen 13, 13', 13", ... sind konzentrisch zu einer Stange
14 angeordnet. Der Presstempel 5 wird dabei von einem nicht dargestellten Bewegungselement
mit der Presskraft F
P beaufschlagt.
[0026] In der linken Bildhälfte ist in Fig. 2 das nach oben gefahrene Teil 7 der Matrizenhülse
3 gezeigt, während in der rechten Bildhälfte das Teil 7 nach unten bewegt ist.
[0027] Wie weiter zu sehen ist, umgibt das verschiebbare Teil 7 der Matrizenhülse 3 mit
einer zylindrischen Innenfläche 10 die zylindrische Außenfläche 9 des ortsfest in
der Matrizenhülse 3 angeordneten Teils 6. Beide zusammenwirkenden Flächen 9, 10 sind
dabei so toleriert, dass eine Verschieblichkeit beider Teile 6, 7 möglich ist, wobei
dennoch nur ein möglichst geringer Spalt zwischen beiden Teilen vorliegt.
[0028] Die Bewegung des verschieblichen Teils 7 der Matrizenhülse 3 relativ zum ortsfest
angeordnetem Teil 6 erfolgt mit Mitteln 8, die als hydraulisches Kolben-Zylinder-System
ausgeführt sind. Hierzu ist in den Grundkörper 2 der Matrize 1 eine Ringnut 11 eingearbeitet,
die als Zylinder für einen eingesetzten Ringkolben 16 dient. Der Zylinder 11 steht
mit zwei Fluidleitungen 17 und 18 in Verbindung, über die geregelt bzw. gesteuert
Hydrauliköl in den Zylinderraum eingegeben werden kann, um den Kolben 16 gesteuert
bzw. geregelt in eine gewünschte Relativlage zum Zylinder 11 zu bewegen, wodurch das
Teil 7 entsprechend positioniert wird.
[0029] Der maximale Verschiebeweg des Teils 7 relativ zum Teil 6 der Matrizenhülse 3 ist
mit x angegeben.
Bezugszeichenliste:
[0030]
- 1
- Matrize
- 2
- Grundkörper
- 3
- Matrizenhülse
- 4
- Formfläche
- 5
- Pressstempel
- 6
- erstes Teil der Matrizenhülse (ortsfest)
- 7
- zweites Teil der Matrizenhülse (verschiebbar)
- 8
- Bewegungsmittel (Kolben-Zylinder-System)
- 9
- zylindrische Außenfläche
- 10
- zylindrische Innenfläche
- 11
- Zylinder
- 12
- Platte
- 13, 13', 13"
- Pressstempel-Teile
- 14
- Stange
- 15
- Pulver
- 16
- Ringkolben
- 17
- Fluidleitung
- 18
- Fluidleitung
- P
- Pressrichtung
- FP
- Presskraft
- x
- Verschiebeweg
1. Vorrichtung zum Herstellen eines Formteils aus Pulver, insbesondere Metallpulver,
aus einem ein Pulver enthaltenden, teigigen Material, aus einem ein Pulver enthaltenden,
fließfähigen Material oder aus vorgepresstem Material, die aufweist:
- eine Matrize (1), die aus einem Grundkörper (2) und einer in diesen eingesetzten
Matzrizenhülse (3) besteht, die mindestens zwei konzentrisch zueinander angeordnete,
hohlzylindrische Teile (6, 7) aufweist und mindestens eine Formfläche (4) für das
Formteil bildet,
- mindestens einen Pressstempel (5), der in eine durch die Matrizenhülse (3) definierte
Öffnung in eine Pressrichtung (P) eintreten und sich in der Matrizenhülse (3) befindliches
Material verdichten kann, und
- wobei Mittel (8) vorgesehen sind, mit denen die mindestens zwei Teile (6, 7) der
Matrizenhülse (3) in Pressrichtung (P) relativ zueinander verschiebbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mindestens zwei Teile (6, 7) der Matrizenhülse (3) radial nach innen weisende
Formflächen (4) besitzen, die die Aussenkontur des zu formenden Presslings definieren,
wobei das Teil (6) ortsfest im Grundkörper (2) und innerhalb des in Pressrichtung
(P) verschiebbaren Teils (7) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das im Grundkörper (2) ortsfest angeordnete Teil (6) mit einem Teil seiner zylindrischen
Außenfläche (9) an der zylindrischen Innenfläche (10) des verschieblich angeordneten
Teils (7) anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel (8) zum Verschieben des mindestens einen Teils (7) der Matrizenhülse (3)
als hydraulisches Kolben-Zylinder-System ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Zylinder (11) des Kolben-Zylinder-Systems als Ringnut im Grundkörper (2) der
Matrize (1) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das eine Ende der Matrizenhülse (3) mit einer Platte (12) abgeschlossen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (12) an dem verschiebbar angeordneten Teil (7) der Matrizenhülse (3) festgelegt
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pressstempel (5) aus mehreren konzentrisch angeordneten, hohlzylindrischen Teilen
(13, 13', 13") besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pressstempel (5) eine zentral angeordnete Stange (14) aufweist.
1. A device for producing a moulded part from powder, in particular a metal powder, from
a powder containing a pasty material, from a powder containing a pourable material
or from a pre-pressed material, which has
- a die (1), which consists of a base body (2) and a die bush (3) inserted therein,
that has at least two hollow cylindrical parts (6, 7) arranged concentrically with
respect to one another and forms a moulding surface (4) for the moulded part,
- at least one extrusion die (5) that is capable of entering into an opening defined
through the die bush (3) in an extrusion direction (P) and can seal material located
in the die bush (3), and
- wherein means (8) are provided with which the at least two parts (6, 7) of the die
bush (3) are displaceable relative to one another in the direction of extrusion (P),
characterised in that
the at least two parts (6, 7) of the die bush (3) have moulding surfaces (4) that
are directed radially inward and that define the external contour of the blank to
be moulded, wherein the part (6) is arranged in a locationally fixed manner in the
base body (2) and within the part (7) that is displaceable in the direction of extrusion
(P).
2. The device as specified in claim 1,
characterised in that
the part (6) that is arranged in a locationally fixed manner in the base body (2)
abuts with a part of its cylindrical exterior surface (9) the cylindrical interior
surface (10) of the displaceably arranged part (7).
3. The device as specified in claim 1 or claim 2,
characterised in that
the means (8) for displacing the at least one part (7) of the die bush (3) is formed
as a hydraulic piston cylinder system.
4. The device as specified in claim 3,
characterised in that
the cylinder (11) of the piston cylinder system is designed as an annular groove in
the base body (2) of the die (1).
5. The device as specified in any one of claims 1 to 4,
characterised in that
the one end of the die bush (3) is closed with a plate (12) .
6. The device as specified in claim 5,
characterised in that
the plate (12) is located on the displaceably arranged part (7) of the die bush (3).
7. The device as specified in any one of claims 1 to 6,
characterised in that
the extrusion die (5) consists of a plurality of concentrically arranged, hollow cylindrical
parts (13, 13', 13").
8. The device as specified in claim 7,
characterised in that
the extrusion die (5) has a centrally arranged rod (14).
1. Dispositif de fabrication d'une pièce moulée en poudre, notamment en poudre métallique,
à partir d'un matériau pâteux, contenant une poudre, à partir d'un matériau coulant,
contenant une poudre ou à partir d'un matériau prépressé, lequel présente :
- une matrice (1), qui est constituée d'un corps de base (2) et d'un cylindre de matrice
(3) inséré dans celui-ci, qui présente au moins deux parties (6,7) cylindriques creuses,
disposées concentriquement l'une par rapport à l'autre et forme au moins une surface
de moule (4) pour la pièce moulée,
- au moins un poinçon de pressage (5), qui entre dans une ouverture définie à travers
le cylindre de matrice (3) dans une direction de pressage (P) et peut compacter le
matériau se trouvant dans le cylindre de matrice (3), et
- dans lequel des moyens (8) sont prévus, avec lesquels au moins deux parties (6,7)
du cylindre de matrice (3) peuvent être déplacées l'une par rapport à l'autre dans
la direction de pressage (P),
caractérisé en ce que
au moins deux parties (6,7) du cylindre de matrice (3) possèdent des surfaces de moule
(4) dirigées radialement vers l'intérieur, qui définissent le contour extérieur des
objets pressés à façonner, dans lequel la partie (6) est disposée de manière fixe
dans le corps de base (2) et à l'intérieur de la partie (7) déplaçable dans la direction
de pressage (P).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la partie (6) disposée de manière stationnaire dans le corps de base (2) vient reposer
par une partie de sa surfaces extérieure (9) cylindrique sur la surface intérieure
(10) cylindrique de la partie (7) disposée de manière déplaçable.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les moyens (8) pour déplacer au moins une partie (7) du cylindre de matrice (3) sont
configurés comme un système cylindre/piston hydraulique.
4. Dispositif selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le cylindre (11) du système cylindre/piston est configuré comme une rainure annulaire
dans le corps de base (2) de la matrice (1).
5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
une extrémité du cylindre de matrice (3) est obturée par une plaque (12).
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la plaque (12) est immobilisée sur la partie (7) disposée de manière déplaçable du
cylindre de matrice (3) .
7. Dispositif selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le poinçon de pressage (5) est constitué de plusieurs parties (13,13,',13") cylindriques
creuses, disposées concentriquement.
8. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
le poinçon de pressage (5) présente une tige (14) disposée centralement.